(19)
(11) EP 0 021 084 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
07.01.1981  Patentblatt  1981/01

(21) Anmeldenummer: 80102971.1

(22) Anmeldetag:  28.05.1980
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3G11C 19/00, G11C 19/28, G06F 5/00
(84) Benannte Vertragsstaaten:
FR GB IT

(30) Priorität: 18.06.1979 DE 2924526

(71) Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT
80333 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Rösler, Helmut
    D-8000 München 83 (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Monolithisch integrierter Halbleiterspeicher


    (57) Die Erfindung betrifft einen monolithisch integrierten Halbleiterspeicher mit längs paralleler Zeilen bzw. Spalten angeordneten Speicherzellen, bei dem die zu den einzelnen Zeilen bzw. Spalten gehörenden Speicherzellen mit einander über entsprechend geführte elektrische Leitungen in Verbindung stehen. Dabei ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß die einzelnen Speicherzellen Sik dieser Matrix M als taktgesteuerte Schieberegisterzellen ausgebildet sind. Bevorzugt ist die Schaltung der einzelnen Zellen so getroffen, daß die Zellen jeder Zeile und die Zellen jeder Spalten zusammen jeweils ein Schieberegister bilden, und daß die Impulse einer ersten Taktfolge TM2 die Information zeilenparallel und die Impulse einer zweiten Taktfolge TM3 die Information spaltenparallel verschieben. Die Anordnung ist z. B. zur Erkennung charakteristischer Binärwörter geeignet.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen monolithisch integrierten Halbleiterspeicher mit längs paralleler Zeilen bzw. Spalten angeordneten Speicherzellen, bei dem die zu den einzelnen Zeilen bzw. Spalten gehörenden Speicherzellen über entsprechend, geführte elektrische Leitungen mit einander in Verbindung stehen.

    [0002] Die Speicherzellen bei den bekannten Speichern.dieser Art sind entweder Einzelelemente oder aus mehreren Schaltungsteilen aufgebaute Speicherzellen, nämlich Flip-Flopzellen. Allen diesen Speicherzellen ist gemeinsam, daß sie zwei logische Zustände, nämlich den Zustand der "0" und den Zustand der "1" annehmen können. Neben den Matrixspeichern gibt es auch Serienspeicher, bei denen die einzelnen Speicherzellen ausschließlich hintereinander geschaltet, d.h. also daß sie nicht wie bei den Matrixspeichern gleichzeitig ansprechbar sind. Eine Ausnahme bilden lediglich die Schieberegister, indem die Schiebetakte allen Zellen des Registers gleichzeitig zugeführt werden. Hingegen sind die einzelnen Zellen eines Schieberegisters hinsichtlich der zu speichernden Informationen in derselben Weise, wie bei den anderen Serienspeichern, hintereinander geschaltet.

    [0003] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen monolithisch integrierten Halbleiterspeicher zu schaffen, der eine Verbindung zwischen den Matrixspeichern und den Serienspeichern darstellt und gewisse Aufgaben, für deren Bewältigung man bisher Mikroprozessoren eingesetzt hat, in einfacherer Weise zu lösen imstande ist.

    [0004] Erfindungsgemäß wird ein monolithisch integrierter Halbleiterspeicher mit längs paralleler Zeilen bzw. Spalten angeordneten-Speicherzellen vorgeschlagen, bei dem die zu den einzelnen Zeilen bzw. Spalten gehörenden Speicherzellen über entsprechend'geführte'elektrische Leitungen miteinander in Verbindung stehen, und welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß die einzelnen Speicherzellen als taktgesteuerte Schieberegisterzellen ausgebildet sind.

    [0005] Im folgenden werden zunächst allgemeine für die Weiterentwicklung der Erfindung vorteilhafte Gesichtspunkte dargelegt.

    1. Am günstigsten ist es, wenn die einzelnen.Speicherzellen durch quasistatische Schieberegisterzellen gegeben sind, weil diese einen geringeren schaltungsmäßigen Aufwand als taktgesteuerte Flip-Flopzellen als Schieberegisterzellen erfordern. Allerdings ist im Falle der Verwendung quasistatischer Schieberegisterzellen eine etwas kompliziertere Taktimpulsfolge als im Falle der Verwendung taktgesteuerter Flip-Flopzellen als Speicherzellen erforderlich.

    2. Die Registerzellen der ersten Zeile (oder der ersten Spalte) der Matrix dienen gemeinsam als Informationseingänge, so daß die Information in Form eines Binärwortes parallel eingelesen wird. Die Gesamtheit der Speicherzellen der ersten Matrixzeile (oder der ersten Matrixspalte) bilden in sich ein taktgesteuertes Schieberegister, innerhalb dessen die jeweils parallel eingelesene Information z.B. von links nach rechts (oder von oben nach unten) bis zu dem durch die letzte Registerzelle der ersten Matrixzeile (oder durch die unterste Registerzelle der ersten Matrixspalte) gegebenen Ausgang des betreffenden Schieberegisters transportierbar ist.

    3. Die Gesamtheit der in den einzelnen Matrixzeilen befindlichen Registerzellen sowie die Gesamtheit der in den einzelnen Matrixspalten befindlichen Registerzellen bilden jeweils ein Schieberegister. Hat die Matrix m Zeilen und n Spalten, so hat man auf diese Weise insgesamt (m+n) Schieberegister.

    4. Die Taktversorgung der Gesamtheit der genannten Schieberegister kann einerseits durch eine gemeinsame Taktfolge bzw. Kombination von Taktfolgen gegeben sein. Es können aber auch den einzelnen Zeilen (bzw. Spalten) der Matrix unterschiedliche Taktfolgen zugemessen sein. Letzteres ist vor allem dann der Fall, wenn man eine Informationsauslese nach bestimmten Gesichtspunkten erreichen will.



    [0006] Eine bevorzugte Ausgestaltung eines Halbleiterspeichers gemäß der Erfindung wird nun anhand der Figuren 1 bis 3 zugeführt. Dabei ist in Fig. 1 ein Blockschaltbild ohne Details bezüglich der einzelnen Speicherzellen, in Fig. 2 die Verwendung quasistatischer Schieberegisterzellen und deren Anschaltung und in Fig. 3 ein Beispiel für die Ableitung der zur Steuerung der Speichermatrix erforderlichen Hilfssignale gezeigt.

    [0007] Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel hat man eine Matrix M aus vier Zeilen und vier Spalten und damit aus acht Schieberegisterzellen S11, S12,..S14, S21' S22,....S43, S44' Für das Folgende werden die einzelnen Zellen der Matrix M mit Sik bezeichnet, wobei der Index "i" die Nummer der betreffenden Zeile und der Index "k" die Nummer der betreffenden Spalte der Matrix M bedeutet, in welcher das jeweilige Element angeordnet ist. Jede der Schieberegisterzellen Sik hat einen Takteingang t und mindestens einen Informationseingang e sowie mindestens einen Eingang s für ein Schaltsignal V2. Innerhalb der Matrix M sind die innerhalb der einzelnen Matrixzeilen und Matrixspalten angeordneten Schieberegisterzellen Sik nach Maßgabe ihrer Reihenfolge innerhalb der betreffenden Zeile bzw. Spalte derart zusammengeschaltet, daß der Informationseingang einer gegebenen Registerzellen Sik mit dem korrespondieren Signalausgang a sowohl der Registerzelle Si-1,k als auch der Registerzelle Si,k-1 verbunden ist, während der Signalausgang a der Registerzelle Sik an dem Informationseingang e der Registerzellen Si+1,k und Si,k+1 liegt.

    [0008] Aufgrund dieser Schaltung ist erreicht, daß die innerhalb einer jeden Zeile i der Matrix M liegenden Registerzellen Sik mit k = 1, 2,... n ein vollständiges Schieberegister mit dem Ausgang Ai bilden. Außerdem ist erreicht, daß sämtliche innerhalb jeder Spalte k der Matrix M liegenden Registerzellen Sik mit i = 1, 2,....m ebenfalls zusammen ein Schieberegister bilden, so daß die Matrix M sich aus (m+n) Einzelschieberegistern zusammensetzt, wobei m die Anzahl ihrer Zeilen und n die Anzahl ihrer Spalten bedeutet. Auch die den Matrixspalten entsprechenden Schieberegister können bei Bedarf mit einem jeweils durch die letzte Zelle Smk der einzelnen Matrixspalten definierten Signalausgang versehen sein.

    [0009] Die Informationseingänge Dk (k = 1, 2,..n) der Matrix M dienen bei den in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen außerdem zur Beaufschlagung eines aus den Zellen Rk (k = 1, 2,..n) aufgebauten weiteren Schieberegisters SR mit dem Ausgang A, das jedoch nicht zur Beaufschlagung der Matrix M vorgesehen ist, sondern die jeweils an den Eingängen D1, D2,...Dn jeweils anliegende Information, also das jeweils anhängige und aus n Bit bestehende Digitalwort, im Parallelbetrieb aufnimmt und im Serienbetrieb über den Ausgang A an weitere, hier nicht näher zu erörternde Schaltungsteile weitergibt. Zur Steuerung des Schieberegisters SR ist ein Takt TM1 und zu seiner Aktivierung ein Aktivierungssignal V1 vorgesehen.

    [0010] Für die Taktversorgung der Registerzellen Sik der Speichermatrix M ist ein Taktsignal TM2 vorgesehen, das gleichzeitig an den Takteingängen t aller Registerzellen Sik der Matrix M anhängig ist, wie dies aus Fig. 1 zu erkennen ist. Schließlich ist noch ein weiterer Takt TM3 vorgesehen, der in nach zu beschreibender Weise an die Zellen Sik der Matrix gelegt ist.

    [0011] Die praktische Ausführung der in Fig. 1 im Blockschaltbild dargestellten Schaltung gestaltet sich, wie bereits erwähnt, am einfachsten und hinsichtlich der Integrierbarkeit am günstigsten, wenn als Speicherzellen Sik sog. quasistatische Schieberegisterzellen verwendet werden. Dies ist bei dem aus Fig. 2 ersichtlichen Ausführungsbeispiel der Fall.

    [0012] Die quasistatischen Schieberegisterzellen Sik bestehen in an sich bekannter Weise aus jeweils drei MOS-Feldeffekttransistoren vom Anreicherungstyp, die als Transfertransistoren dienen. Dabei ist der Signaleingang e der einzelnen Zelle Sik über die Source-Drainstrecke eines ersten Transistors T1 mit dem Eingang eines Inverters I und außerdem mit der Source-Drainstrecke des Transfertransistors T3 verbunden. Der Ausgang des Inverters I liegt über der Source-Drainstrecke des Transfertransistors T2 am einen Eingang eines NOR-Gatters N, dessen anderer Eingang durch ein Resetsignal Re zu steuern ist, Über die Reihenschaltung der beiden Transfertransistoren T1 und T3 ist der Signaleingang e der quasistatischen Schieberegisterzelle Sik mit dem durch den Ausgang des NOR-Gatters N gebildeten Ausgang a der quasistatischen Schieberegisterzelle verbunden.

    [0013] Für die Steuerung der Gates der Transfertransistoren T2 aller dieser quasistatischen Schieberegisterzellen Rk und Sik ist ein gemeinsames Taktsignal TS, zur Steuerung der Gates der Transfertransistoren T3 ein gemeinsames Taktsignal TSS vorgesehen. Die Gates der Eingangs-Transfertransistoren T1 werden, sofern die betreffende Zelle dem ZusatzSchieberegister SR angehört und es sich somit um eine Zelle Rk handelt, durch den Takt TM1, sofern die betreffende Zelle der eigentlichen Matrix M angehört, also bei den Zellen Sik, durch den Takt TM2 gesteuert. Beide Taktfolgen TM1 und TM2 werden zusammen mit dem bereits genannten Takt TM3 von einem Taktsignal TM abgeleitet, welches zusammen mit den Taktfolgen TS und TSS von einem gemeinsamen Taktgeber erzeugt wird. Der Taktgeber ist zweckmäßig entsprechend den Ausführungen der DE-Patentanmeldung P 28 45 379.4 (VPA 78 P 1191) ausgestaltet.

    [0014] Der in dieser Anmeldung beschriebene Taktgeber ist imstande, drei periodische Taktimpulsfolgen TM, TS und TSS abzugeben, die dieselbe Frequenz aufweisen. Die Taktfolge TM besteht aus zeitlich äquidistanten Rechteckimpulsen mit den Pegeln "0" und "1". Dasselbe gilt für die Taktfolge TS. Jedoch sind die Impulse der Folge TM so gegen die Impulse der Folge TS abgestimmt, daß die Impulse TS nur dann den Pegel "1" haben, wenn kein Impuls der Folge TM den Pegel "1" hat. Außerdem ist zwischen den Flanken der Einzelimpulse von TM und den Flanken der jeweils benachbarten Einzelimpulse der Folge TS eine nicht verschwindenie Zeitdifferenz gegeben so daß eine Überlappung von Im- pulsen der olge TM durch Impulse der Folge TS dze. eine Überlappung von Impulsen TS durch impulse TS grarasatz-lich ausgeschlossen ist. Die Einzelimpulse der Folge TSS fallen zeitlich mit den Einzelimpulsen der Folge TS zusammen, was exakt für die Übergänge von "1" auf "0" gilt. Hingegen haben die Einzelimpulse der Folge TSS im Gegensatz zu den Impulsen TS merklich schräg ansteigende Übergänge von "0" auf "1" und dementsprechend eine im Vergleich zu den Impulsen TS kerklich verkürzte Dauer des Pegels "1" bei den einzelnen Impulsen.

    [0015] Die Dateneingänge Dk dienen, wie bereits oben erwähnt, jeweils zur Beaufschlagung des Dateneingangs e. je einer der Registerzellen S1k der ersten Zeile der Matrix M. Dazu ist jeder der Zellen S1k jeweils ein durch das Aktivierungssignal V2 gesteuerter weiterer Transfertransistor T4 zugeteilt, über welchen der Dateneingang Dk unter Umgehung des vom Takt TM2 gesteuerten Transfertransistors T1 an den Eingang des Inverters I der jeweils zugehörigen Schieberegisterzelle S1k gelegt ist. Das Aktivierungssignal V2 wird - ebenso wie die Takte TM1, TM2 und TM3 und das Aktivierungssignal V1 - aus den Takten der Folge TM abgeleitet.

    [0016] Die Verbindung zwischen dem Informationsausgang a der Zelle S1k und dem Informationseingang e der jeweils folgenden Zelle S1,k+1 der ersten Zeile der Matrix M ist jeweils eine leitende Verbindung gegeben, die im Inneren der folgenden Zelle S1,k+1 weiter über den vom Takt TM2 gesteuerten Transfertransistor T1 bis zum Eingang des NOR-Gatters N der betreffenden Zelle verlängert ist. Die Transfertransistoren T1 und T4 dienen also beide der Steuerung der Informationszufuhr an den durch den Eingang des Inverters I gegebenen eigentlichen Eingang e der quasistatischen Schieberegisterzelle S1k. Man erkennt unmittelbar, daß beim Auftreten eines Taktes aus der Folge TM2 die Gesamtheit der Registerzellen S1k der ersten Matrixzeile als zum Ausgang A1 führendes Schieberegister arbeitet, während beim Auftreten eines Taktes V2 die an den Dateneingängen Dk anliegende Information parallel in dieses Schieberegister und damit in die Matrix M eingelesen wird, während beim Auftreten eines Taktimpulses TM2 die in den Zellen S1k der ersten Matrixzeile eingelesene Information innerhalb des durch diese Zellen gegebenen Schieberegisters jeweils um eine Zelle in Richtung auf den Ausgang A1 verschoben wird.

    [0017] Ähnlich ist die Schaltung der Schieberegisterzellen Sik in den übrigen Zeilen der Matrix M, also den Zeilen 2 bis m. Demgemäß ist der durch den Inverter I der jeweils betrachteten Zeile befindlichen Registerzelle Sik gegebene Eingang e der betreffenden Zelle einmal über den durch den Takt TM2 gesteuerten und den Takteingang t bildenden Transfertransistor an den Ausgang a der in derselben Zeile liegenden vorangehenden Zelle Si,k-1 gelegt. Außerdem wei- sen auch diese Registerzellen Sik mit i

    1 einen zusätzlichen Transfertransistor T5 auf, der durch den bereits genannten Takt TM3 gesteuert ist, und der den durch den Eingang des Inverters I der betreffenden Registerzelle Sik gegebenen Informationseingang dieser Zelle mit dem Signalausgang a der Zelle Si-1,k, also der in der betreffenden Matrixspalte jeweils vorgestellten Registerzelle verbindet.

    [0018] Man erkennt unmittelbar, daß durch die Aktivierung der Transfertransistoren T1 durch das Signal TM2 die Registerzellen innerhalb der einzelnen'Zeilen sich zu einem Schieberegister ergänzen, während durch Aktivierung der Transfertransistoren T5 durch das Signal TM3 die innerhalb der einzelnen Spalten liegenden Registerzellen ihrerseits ein Schieberegister zusammen bilden.

    [0019] Die Ausgänge der Matrix M sind durch die Signalausgänge a der Registerzellen Sin der letzten Matrixspalte gegeben. Als weitere Ausgänge können ggf. auch die Signalausgänge a der Registerzellen Smk der letzten Matrixzeile dienen.

    [0020] Die Dateneingänge Dk der Matrix M sind in zu den Registerzellen S1k der ersten Matrixzeile analoger Weise an den Dateneingang a je einer Registerzelle Rk des Zusatzschieberegisters SR gelegt und ermöglichen auf diese Weise die Paralleleinschreibung der an den Eingängen Dk anhängigen Information in dieses Schieberegister SR. Hierzu ist der jeweilige Dateneingang Dk an den Eingang e der jeweils zugeordneten Registerzelle Rk über die Source-Drainstrekke je eines Transfertransistors T

    gelegt, während die Verbindung zwischen dem Ausgang der Zelle Rk und der jeweils folgenden Zelle Rk+1 über den Transfertransistor T1 der betreffenden Registerzelle Rk+1 vermittelt wird. Die Gesamtheit der Transfertransistoren T

    wird durch das Signal V1 gesteuert, das ebenso wie das Signal V2 von den Takten TM abgeleitet wird. Die Gesamtheit der Transfertransistoren T1 der Zellen Rk des Zusatzschieberegisters SR wird hingegen von den bereits erwähnten Takten TM1 gesteuert, die ebenfalls mittels der Takte TM gewonnen werden.

    [0021] Hinsichtlich der Erzeugung der zum Betrieb der Schaltung gemäß Fig. 1 und Fig. 2 benötigten Signale TM1, TM2, TM3, V1 und V2 wird auf die Fig. 3 verwiesen.

    [0022] Bei der in Fig. 3 dargestellten Schaltung ist die Speichermatrix M und das Schieberegister SR durch einen gemeinsamen Block M+RS angedeutet. Ein gemeinsamer Taktgeber TG ist vorgesehen. Er ist zur Abgabe der Impulsfolgen TS, TSS und einer Impulsfolge TM geeignet. Die Impulse erscheinen mit gleicher Frequenz. Der die Impulsfolge TS liefernde Ausgang'des Taktgebers TG liegt an den Gates der Transfertransistoren T2 aller Schieberegisterzellen Sik und Rk. Der die Impulse TSS liefernde Ausgang des Taktgebers TG ist mit den Gates der Transistoren T3 der genannten Schieberegisterzllen verbunden. Der die Impulse TM liefernde Ausgang des Taktgebers TG schließlich ist an den einen Eingang und über einen Inverter I1 an den anderen Eingang eines aus vier Zählstufen aufgebauten Dualzählers Z1 gelegt. Die Anzahl der Zählstufen Fk des Dualzählers Z1 entspricht im allgemeinen Fall der Anzahl der Dateneingänge Dk und damit der Anzahl n der Spalten der Speichermatrix M. Dementsprechend sind die einzelnen Zählstufen Fk des Dualzählers Z1 jeweils einem Dateneingang Dk und den von diesem beaufschlagten Registerzellen S1k bzw. Rk zugeordnet. Die Zählstufen Fk sind im Beispielsfall durch je ein Toggle-Flip-Flop gegeben.. Dementsprechend führen die Q-Ausgänge der Zählstufen Fk in der Reihenfolge ihrer Anordnung im Dualzähler Z1 den Zählstand und die Q-Ausgänge den invertierten Zählstand. Demzufolge ist der Q-Ausgang der Zählstufe Fk mit dem Dateneingang Dk der Matrix M verbunden.

    [0023] Ein vorgegebener Zählstand des Dualzählers Z1 dient zur Steuerung eines UND-Gatters U. In dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist dies der Zählstand "12". Bei diesem Zählstand liegt an den Q-Ausgängen der Zählstufe F4 und der Zählstufe F3 eine "0" und an den Q-Ausgängen der Zählstufen F1 und F2 eine "1". Demgemäß muß man, um das mit vier Eingängen versehene UND-Gatter U ausschließlich durch den Zählstand"12" zu steuern, die Q-Ausgänge der Zählstufen F1 und F2 und die Q-Ausgänge der Zählstufen F3 und F4 an je einen Eingang des UND-Gatters U legen, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist. Ist der Zählstand "12" erreicht, dann erscheint am Ausgang des UND-Gatters U ein Impuls, der folgende Aufgaben hat:

    1. Die von dem UND-Gatter U gelieferten Impulse dienen als Zählimpulse für einen zweiten Dualzählar Z2, der gewissermaßen eine Erweiterung des ersten Dualzählers Z1 bildet. Denn jedesmal beim Erscheinen des Zählstandes "12" erhält der Zähleingang des zweiten Dualzählers Z2 einen Impuls, mit dessen Hilfe der Zählstand des zweiten Zählstandes aufgebaut wird.

    2. Die vom UND-Gatter U gelieferten Impulse dienen außerdem zur Steuerung eines ODER-Gatters OR, dessen anderer Eingang durch Resetimpulse Re zu steuern ist. Der Ausgang dieses ODER-Gatters OR liegt an den Reseteingängen R des ersten Dualzählers Z1, während die Reseteingänge R des zweiten Dualzählers Z2 unmittelbar von den Resetimpulsen beaufschlagt sind. Demzufolge schaltet der erste Dualzähler Z1 jedesmal auf den Zählstand "0", wenn das UND-Gatter U anspricht (also im Beispielsfall mit dem Erreichen des Zählstandes "12"). Außerdem schalten gleichzeitig die beiden Zähler auf den Zählstand "0", wenn ein, z.B. über den Taktgeber TG oder einen sonstigen Teil der Schaltung in bekannter Weise zu erzeugender Resetimpuls Re anhängig ist.



    [0024] Während die Anzahl der Zählstufen des Zählers Z1 gleich der Zahl n der Spalten k der Matrix M ist und die Zahl der verschiedenen Zählstände des Zählers Z1 demgemäß durch 2n+1- 1 gegeben ist, richtet sich die Anzahl der Zählstu- fen F

    (j = 1, 2, 3,...) des zweiten Dualzählers Z2 nach den Gesichtspunkten, denen die Schaltung im Einzelfall zu dienen hat. Die Aufgabe des Dualzählers Z2 ist, mittels eines Dekoders D die Erzeugung der Takte TM1, TM2' TM3 sowie der Aktivierungssignale V1 und V2 zu steuern. Dabei ist dafür zu sorgen, daß die Impulse TM2 und TM3 nicht gleichzeitig erscheinen, während dies bei den Impulsen TM1 und TM2 in vielen Fällen erwünscht sein kann. Ein Zahlenbeispiel für die Zählstände, bei denen die Impulse V1, V2 usw. erscheinen,ist in Fig. 3 angegeben.

    [0025] Hinsichtlich des Aufbaus des zweiten Dualzählers Z2 sowie seiner Zählstufen F

    gilt dasselbe wie für den Zähler Z1.

    [0026] Im Beispielsfall besteht der Zähler Z2 aus den Zählstufen F

    , F*2, F

    , wobei der eine Eingang der ersten Zählstufe F1 unmittelbar, der zweite Eingang dieser Zählstufe über einen Inverter I2 an den Ausgang des UND-Gatters U gelegt ist. Durch die verschiedenen Ausgänge Q und Q ist der Dekoder D gesteuert. Da sich der innere Aufbau des Dekoders D nach allgemein bekannten Gesichtspunkten richtet und von Fall zu Fall verschieden sein kann, ist von detaillierten Darstellung Abstand genommen.

    [0027] Die zwischen dem Dekoder D und den Eingängen für die Steuerimpulse TM1, TM2' TM3' V1 und V2 der Matrix M vermittelnde Logik kann als ein Teil des Dekoders D aufgefaßt werden. Es besteht aus den ODER-Gattern 0 und 0 , sowie den UND-Gattern U1, U2, U3, U4, die in der Aus Fig.3 ersichtlichen Weise durch den Taktgeber TG mit dem Takt TM, durch den Ausgang des UND-Gatters U sowie durch einzelne Zählstände des Dualzählers Z2 über den Dekoder D gesteuert sein können. Auch hier soll von der Beschreibung von Einzelheiten abgesehen werden, sofern sie nicht aus der Fig. 3 zu ersehen sind.

    [0028] Wie aus Fig. 3 hervorgeht,: dienen die von dem UND-Gatter U gelieferten Impulse nicht nur zur Steuerung des Zählers Z2 und - über das ODER-Gatter OR zur Steuerung der Rücksetzung des Dualzählers Z1, sondern auch noch dazu, um die Impulse TM1, TM2, TM3, V1 und V2 abzuleiten. Das UND-Gatter U1 dient zur Erzeugung des Signals V1. Es hat drei Eingänge, wovon der erste durch den Ausgang des UND-Gatters U, der zweite durch den vom Taktgeber TG gelieferten Takt TM und der dritte durch den Dekoder D nach Maßgabe bestimmter Zustände des Zählers Z2 gesteuert ist. Im Beispielsfall ist dies der Zählstand "0".

    [0029] Das UND-Gatter U2 dient zur Erzeugung des Signals V2. Es hat ebenfalls drei Eingänge, von denen der erste durch das UND-Gatter U, der zweite durch den Takt TM und der dritte durch den Dekoder D unter Vermittlung des ODER-Gatters 0 bei den Zählständen "0" und "1" des Zählers Z2 gesteuert ist. Das der Erzeugung der Impulsfolgen TM1 und TM2 dienende UND-Gatter U3 hat zwei Eingänge, von denen der eine durch den Dekoder D (z.B. beim Zählstand "6" von Z2) gesteuert ist.

    [0030] Der Takt TM3 dient der Aufgabe, eine spaltenparallele Informationsverschiebung in der Matrix M zu ermöglichen. Für seine Erzeugung ist das UND-Gatter U4 vorgesehen, dessen erster Eingang durch das UND-Gatter U, dessen zweiter Eingang durch den vom Taktgeber TM und dessen letzter Eingang unter Vermittlung des ODER-Gatters 0 über den Dekoder D bei den Zählständen "1", "2", "3" und "4" des Dualzählers Z2 gesteuert ist.

    [0031] Zu bemerken ist, daß es sich bei der beschriebenen Weise der Steuerung der Matrix M über den Dualzähler Z2 sich nur um ein Ausführungsbeispiel handelt, das auf einen bestimmten Zweck (Steuerung einer elektronischen Orgel) gerichtet ist. Demzufolge richtet sich die Anzahl der Zählstufen des zweiten Dualzählers Z2 in diesem Fall nach der Zahl der für die Taktsteuerung erforderlichen Zustände (sowie nach der Zahl der verwendeten Oktaven), um hierfür im einzelnen die verschiedenen Zustände zu gewährleisten.

    [0032] Die Takte TM, TS und TSS werden vom Taktgeber TG kontinuierlich geliefert. Beim Auftreten eines Aktivierungssignals V1 geht die an den Dateneingängen Dk jeweils anliegende Information im Parallelbetrieb in das Zusatzschieberegister SR und beim Auftreten eines Aktivierungssignals V2 in das durch die Gesamtheit der Speicherzellen S1k der ersten Zeile der Matrix M gegebene Schieberegister. Für die Weitergabe der Information aus der ersten Zeile der Matrix M in die zweite Zeile bzw, die folgenden Zeilen ist ein Takt TM3 erforderlich, während beim Auftreten eines Taktes TM2 die Information innerhalb des durch die jeweilige Matrixzeile definierten Schieberegisters bis zu dessen Ausgang Ai erfolgen kann. Es ist deshalb angebracht, wenn die Taktimpulse TM2 und TM3 nicht gleichzeitig erscheinen.

    [0033] Beispielsweise ist folgende Betriebsweise möglich:

    In das erste Schieberegister SR werden die anfallenden Binärworte seriell oder parallel eingegeben, was jedesmal beim Auftreten eines Taktimpulses V1 der Fall ist. Ebenso geht die Information beim Auftreten des Aktivierungsimpulses V2 an das durch die erste Matrixzeile gegebene Schieberegister, was ebenfalls durch paralleles Einlesen über die Dateneingänge Dk als auch durch serielle Eingabe über die erste Registerzelle S11 der ersten Zeile unter Vermittlung der Takte TM2 (die dann ohne Unterbrechung durch Takte TM3 erfolgt) möglich ist.Weitere ankommende Datenworte werden jeweils nach Übergang der in der ersten Matrixzeile vorhandenen Information in die zweite Matrixzeile und von da in die dritte Zeile usw. von dem durch die erste Matrixzeile gegebenen Schieberegister parallel oder im Serienbetrieb aufgenommen. Dabei kann z.B. die Informationsaufnahme und Informationsweitergabe im Zusatzschieberegister SR gesperrt sein, wenn die Aktivierungsimpulse V1 nicht gegeben werden. Dadurch bleiben bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel die vier zuletzt eingegeben Worte in den durch die Zeilen der Matrix M gegebenen Schieberegistern und das zuerst eingegebene Wort im Zusatzschieberegister SR stehen. Nun können alle diese Schieberegister mit den (gleichzeitig erscheinenden )Impulsen TM1 und TM2 beaufschlagt werden, so daß die jeweils gespeicherten Binärworte an den Ausgängen A, A1,....Am, also beispielsweise A, A1-A4, erscheinen.



    [0034] Sollen stattdessen z.B. die drei ersten und die zwei letzten Binärworte ausgesucht und abgespeichert werden, so sind die drei ersten Worte in drei aufeinanderfolgenden Schieberegistern entsprechend dem Schieberegister SR vorzusehen, in die parallel oder seriell die Worte eingeschoben werden können. Das Steuerwerk gibt weitere Schiebeimpulse nur auf die restlichen.zwei Schieberegister. In diewerden dann nur die letzten zwei Worte aufgespeichert. Auch eine Hintereinanderschaltung der einzelnen Schieberegister ist möglich. Die einzelnen Teile erhalten aber nur dann Schiebeimpulse, wenn ein Wort auftritt, das z.B. von der Leerinformation abweicht.

    [0035] Die zu verarbeitenden Digitalworte können aus verschiedenen Quellen stammen. Eine mögliche Quelle ist durch den ersten Dualzähler Z1 gegeben, dessen Zählausgänge Q und ggf. auch Q dann nach Maßgabe der Reihenfolge der Zählstufen Fk und der Reihenfolge der Spalten k der Matrix M je einem der Dateneingänge Dk zugeordnet, d.h. in diesem Falle direkt bzw. indirekt mit dem betreffenden Dateneingang Dk verbunden sind.

    [0036] Es steht außerdem die Möglichkeit offen, jedem der zeilenparallelen Schieberegister bzw. jedem der spaltenparallelen Schieberegister der Matrix M individuell bei entsprechender Abänderung der Takterzeugung und Taktzufuhr jeweils einen individuellen Schiebetakt zuzuordnen.


    Ansprüche

    1. Monolithisch integrierter Halbleiterspeicher mit längs paralleler Zeilen bzw. Spalten angeordneten Speicherzellen, bei dem die zu den einzelnen Zeilen bzw. Spalten gehörenden Speicherzellen über entsprechend geführte elektrische Leitungen mit einander in Verbindung stehen, dadurch gekenn- zeichnet, daß die einzelnen Speicherzellen als taktgesteuerte Schieberegisterzellen (Sik) ausgebildet sind.
     
    2. Halbleiterspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, daß die einzelnen Speicherzellen (Sik) als quasistatische Schieberegisterzellen ausgebildet sind.
     
    3. Halbleiterspeicher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,daß für die einzelnen Speicherzellen (Sik) eine Anschaltung derart getroffen ist, daß sowohl die in den einzelnen Zeilen (i) befindlichen Schieberegisterzellen einerseits, als auch die in den einzelnen Spalten der Matrix (M) befindlichen Schieberegisterzellen andererseits jeweils zu je einem taktgesteuerten Schieberegister zusammengefaßt bzw. zusammenfaßbar sind.
     
    4.Halbleiterspeicher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich- net, daß für die zeilenparallelen Schieberegister der Matrix (M) ein gemeinsamer erster Takt (TM2) und für die spaltenparallelen Schieberegister der Matrix (M) ein gemeinsamer zweiter Takt (TM3) vorgesehen ist.
     
    5. Halbleiterspeicher nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang (a) jeder der Schieberegisterzellen (Sik) durch ein NOR-Gatter (N) mit zwei Eingängen gegeben ist, daß dabei der eine Eingang für die Beaufschlagung durch ein Resetsignal (Re), der andere Eingang für die Beaufschlagung durch einen über eine Taktfolge (TS) gesteuerten Transfertransistor (T2) und einem diesem vorgeschalteten Inverter (I) vorgesehen ist, daß ferner der Signaleingang (e) des Inverters (I) über einen dritten Transfertransistor (T3) mit dem den Signalausgang (a) der Speicherzelle (Sjk) bildenden Ausgang (a) des NOR-Gatters (N) verbunden ist, daß weiterhin das Gate des dritten Transfertransistors (T3) durch eine weitere, im wesentlichen mit den Impulsen der ersten Taktfolge (TS) synchrone zweite Taktfolge .(TSS) gesteuert ist und daß schließlich der Eingang (e) einerseits über einen taktgesteuerten ersten Transfertransistor (T1) für den zeilenparallelen Schieberegisterbetrieb durch ein erstes Taktsignal (TM2) anderseits über einen taktgesteuerten vierten vierten Transfertransistor (T4) für den spaltenparallelen Schiebergisterbetrieb schaltbar ist.
     
    6. Halbleiterspeicher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherzellen (S1k) der ersten Matrixzeile durch ein auf den vierten Transfertransistor (T4) wirkendes Aktivierungssignal (V2) an eine Anzahl n von Dateneingängen (Dk) im Parallelbetrieb anschaltbar sind.
     
    7. Halbleiterspeicher nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherzellen (S1k) der ersten Matrixzeile im Serienbetrieb auf einen einzigen Informationseingang schaltbar sind.
     
    8. Halbleiterspeicher nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Speicherzellen (Sik) der Matrix (M) auf den zeilenparallelen Schieberegisterbetrieb schaltetenden Impulse (TM2) und die diese Speicherzellen auf den spaltenparallelen Schieberegisterbetrieb schaltenden Impulse (TM3) in einer gemeinsamen Anlage (Z1, Z2, D) derart erzeugt sind daß eine Gleichzeitigkeit von Impulsen beider Impulsfolgen ausgeschlossen ist.
     
    9. Halbleiterspeicher nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dateneingänge der Speichermatrix (M) zur Beaufschlagung eines zusätzlichen Schieberegisters (SR) vorgesehen sind.
     
    10. Halbleiterspeicher nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die von einem Taktgeber (TG) gegebenen Impulse einer Taktimpulsfolge (TM) zur Steuerung eines Dualzählers (Z2) und wenigstens ein Zählstand dieses Dualzählers jeweils zur Erzeugung je einer der Impulsfolgen (TM2 bzw. TM3)bzw. eines Aktivierungssignals (V2) über einen gemeinsamen Dekoder (D) vorgesehen ist.
     




    Zeichnung













    Recherchenbericht