| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 021 109 A1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
| (43) |
Veröffentlichungstag: |
|
07.01.1981 Patentblatt 1981/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.05.1980 |
|
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
CH FR GB LI SE |
| (30) |
Priorität: |
13.06.1979 DE 7916958 U
|
| (71) |
Anmelder: Schott Glaswerke |
|
55122 Mainz (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Marth, Henning
D-6500 Mainz (DE)
- Opper, Dietrich
D-6500 Mainz (DE)
- Pfeil, Klaus
D-6500 Mainz 21 (DE)
- Jung, Peter
D-6500 Mainz 31 (DE)
- Kranich, Jürgen F.
D-6094 Bischofsheim (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Rasper, Joachim, Dr. |
|
Bierstadter Höhe 22 D-6200 Wiesbaden D-6200 Wiesbaden (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
(57) Zur sicheren und zweckmäßigen Halterung einer Platte aus Glaskeramik, die zur Verwendung
als Heizplatte in Laboratorien bestimmt ist, wobei die Glaskeramikplatte im geeigneten
Abstand zwischen dem Gasbrenner und dem zu erwärmenden Behältnis angeordnet ist, wird
ein metallenes Auflagegestell-vorgeschlagen, das aus einem auf mindestens drei Beinen
(1) ruhenden Rahmen (2) besteht, welcher die Glaskeramikplatte (4) sicher aufnimmt,
beispielsweise mittels eines hochgebördelten Außenrandes (3) oder mittels Klemmfedern
(30).
|

|
[0001] Bekannt ist eine Vorrichtung zur teilweisen Abschirmung eines zu erwärmenden Behältnisses,
etwa eines Glaskolbens, gegenüber einer offenen Flamme (DE-GM 79 11230.4); diese bekannte
Vorrichtung besteht aus einer Glaskeramik-Platte.
[0002] Diese Glaskeramik-Platte muß hierbei bei waagerechter Ebene derart gehaltert werden,
daß unter ihr der Gasbrenner aufgestellt werden kann und das zu erwärmende Behältnis
auf der Oberseite ruht.
[0003] Gegenstand der Neuerung ist ein neuartiges Heizgestell, bei welchem ebenfalls eine
Glaskeramikplatte entsprechend dem genannten DEGM mitverwendet wird, das jedoch gleichzeitig
eine sichere und vorteilhafte Halterung für diese Platte bietet.
[0004] Das Heizgestell besitzt einen Rahmen, der die Platte trägt. An der Vorderseite des
Rahmens sind mindestens drei Beine befestigt, mit denen das Gestell auf dem Arbeitstisch
steht.
[0005] Die Glaskeramikplatte kann z.B. rechteckig, quadratisch oder rund sein. DiesenFormen
entsprechend ist der die Glaskeramik- platte tragende Rahmen rechteckig, quadratisch
oder rund.
[0006] Der Rahmen kann an seinem äußeren Rand hochgebördelt sein. Dieser Bördelrand verhindert
eine seitliche Verschiebung der Platte, so daß diese nicht herunterrutschen kann.
[0007] Der Rahmen ist vorzugsweise glatt, wie z.B. bei den bekannten
Dreifüßen
/und ist z.B. mit aufgesteckten Klemmfedern versehen, deren Außenende hochgebogen ist.
Diese Außenenden sichern die Glaskeramikplatte gegen seitliches Verrutschen und Herunterfallen.
[0008]
Figur 1 zeigt ein Heizgestell mit vier Beinen (1), die an einernguadratischen Rahmen
(2) mit hochgebördeltem Außenrand (3) befestigt sind, auf dem die Glaskeramikplatte
(4) ruht.
Figur 2 zeigt ein Heizgestell mit drei Beinen 10, mit dem an diesen befestigten glatten
Rahmen (20), auf den die Klemmfedern (30) von der Innenseite her geschoben sind. Die
Klemmfedern besitzen das hochgebogene Außenende (31). Die Glaskeramikplatte (30) ruht
auf dem Rahmen mit den Klemmfedern und ist gegen seitliches Verschieben gesichert.
1. Heizgestell, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einer Heizplatte aus Glaskeramik
und einem diese Heizplatte halternden, metallenen Auflagegestell besteht.
2. Heizgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Auflagegestell
aus einem auf mindestens drei Beinen ruhenden Rahmen besteht.
3. Heizgestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Rahmen am Rande
hochgebördelt ist.
4. Heizgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizplatte quadratisch
ist.
5. Heizgestell nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflagegestell vier
Beine hat.
6. Heizgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Halterung aus Klemmfedern
mit hochgebogenen Außenenden besteht.
7. Heizgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Heizplatte rund
ist.
8. Heizgestellt nach Anspruch 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Rahmen rund
ist.