[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zubringen von gestapelten
Produkten auf die jeweilige Abbauhöhe des Stapels gemäss Oberbegriff des Anspruches
1. Eine solche Vorrichtung eignet sich unter anderem für die Beschickung von Verarbeitungsmaschinen,
z.B. Sammelhefter, Zusammentragemaschinen und dgl.
[0002] Solche Vorrichtungen dienen dazu, den sich auf der Plattform befindlichen Stapel
jeweils auf eine Höhe anzuheben, die es der Bedienungsperson erlaubt, ohne grosse
Mühe den Stapel abzubauen, d.h. die Produkte vom Stapel mit möglichst geringem Kraftaufwand
an eine Verarbeitungsstation zu befördern.
[0003] Eine Vorrichtung der vorstehend genannten Art mit einer einzigen Plattform ist aus
der GB-PS 671,258 bekannt. Da bei dieser Lösung die Antriebseinheit über der Plattform
angeordnet ist und die Huborgane in den seitlich der Plattform verlaufenden Stützen
untergebracht sind, ist die Breite der Vorrichtung im wesentlichen nur um die Abmessungen
der Stützen grösser als die Breite der Plattform.
[0004] Wie bereits erwähnt, ist jedoch nur eine Plattform vorhanden, so dass mit dieser
Vorrichtung nur eine einzige Verarbeitungsstation bedient werden kann. Es ist möglich,
bei mehreren nebeneinander liegenden Verarbeitungsstationen eine entsprechende Anzahl
solcher Einheiten nebeneinander anzuordnen. Die Gesamtbreite ainer solchen Anordnung
beträgt jedoch ein entsprechendes Mehrfaches der Breite einer Einheit. In gewissen
Fällen ist diese Gesamtbreite im Vergleich zur Gesamtbreite der zugeordneten Verarbeitungsstationen
jedoch zu gross.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art von möglichst geringer Gesamtbreite zu schaffen, welche bei grösstmöglicher
Sicherheit für das Bedienungspersonal ein unabhängiges Bedienen jeder von mindestens
zwei nebeneinander liegenden Verarbeitungsstationen ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles
des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Durch das Anordnen der benachbarten Plattformen zugeordneter Huborgane hintereinander
in jeweils einer zwischen diesen benachbarten Plattformen stehenden Stütze, die diesen
beiden Plattformen gemeinsam ist, kann in der Breite Platz gespart werden, was sich
in einer entsprechend geringeren Gesamtbreite auswirkt.
[0008] Im folgenden wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in Draufsicht schematisch eine Hebeeinrichtung für die Beschickung eines Sammelhefters,
Fig. 2 eine Ansicht eines Teils der Hebeeinrichtung gemäss Fig. 1 von der Beschickungsseite
her,
Fig. 3 die Hebeeinrichtung gemäss Fig. l in Seitenansicht,
Fig. 4 in einer der Fig. 2 entsprechenden Ansicht, und
Fig. 5 in Draufsicht das Antriebsschema für die einzelnen Plattformen.
[0009] In der Fig. 1 ist in Draufsicht eine Zubringvorrichtung 1 für einen Sammelhefter
2 mit Schneideinrichtung dargestellt. Fig. 2 zeigt einen Teil dieser Zubringvorrichtung
1 in Richtung des Pfeiles B in Fig. 1, während in Fig. 3 die Zubringvorrichtung 1
in Seitenansicht dargestellt ist. Der Sammelhefter 2 ist von bekannter Bauart und
weist mehrere nebeneinanderliegende Anleger 3a - 3i auf, deren Funktionsweise ebenfalls
als bekannt vorausgesetzt werden kann. Wie aus der Fig. 3 hervorgeht, ist jeder Anleger
3a-3i mit einem Stapelschacht 4 versehen, in den die durch den Sammelhefter 2 zu verarbeitenden
Produkte von einer Bedienungsperson eingefüllt werden müssen. Diese Bedienungsperson
steht auf einem entlang der Anleger 3a - 3i verlaufenden Podest 5, dessen Standfläche
mit 5a bezeichnet ist. Auf der den Anlegern 3a - 3i gegenüberliegenden Seite des Podestes
5 steht nun die Zubringvorrichtung 1, welche eine Anzahl von nebeneinanderliegenden
Hebeeinheiten 6a - 6i aufweist, von denen jede einem der Anleger 3a - 3i zugeordnet
ist, wie das aus Fig. l deutlich hervorgeht.
[0010] Die Hebeeinheiten 6a - 6i sind im wesentlichen gleich aufgebaut und weisen eine Plattform
7 auf, die in Richtung des Pfeiles A (Fig. 2 und 3) mittels-eines noch zu beschreibenden
Hubmechanismus heb- und senkbar ist. Wie aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht, kann jede
Plattform 7 mit einer Palette 8 beladen werden, auf der sich ein Stapel 9 von zu verarbeitenden
Druckprodukten befindet. Die Abmessungen jeder Plattform 7, insbesondere deren Breite,
entsprechen den Abmessungen einer Palette 8.
[0011] Es ist nun erwünscht, jede Hebeeinheit 6a - 6i mit dem zugeordneten Anleger 3a -
3i auszurichten. Durch den Abstand zwischen den einzelnen Anlegern 3a - 3i ist somit
auch die Breite der einzelnen Hebeeinheiten 6a - 6i festgelegt. Die Breite dieser
Hebeeinheiten ist andererseits ebenfalls durch die Breite der Paletten 8 gegeben.
Um nun das Ziel, die Hebeeinheiten 6a - 6i mit den Anlegern 3a - 3i auszurichten,
zu erreichen, ist es bei den erwähnten gegebenen Abmessungen erforderlich, den Abstand
zwischen den benachbarten Hebeeinheiten 6a - 6i, d.h. den Abstand zwischen den Plattformen
7, möglichst klein zu halten. Dies wird durch ein entsprechendes Ausbilden und Unterbringen
der Hubmechanismen in einer Tragkonstruktion erreicht, wie das im folgenden beschrieben
wird.
[0012] Jede Hebeeinheit 6a - 6i weist eine Antriebseinheit 10a-10i (Elektromotor mit Getriebe
) auf, die über der zugeordneten Plattform 7 angeordnet und an einem horizontalen
Träger lla - lli befestigt ist. Jeder dieser Träger lla - lli ist an seinen beiden
Enden auf einer Stütze 12a - 12d abgestützt, wie das insbesondere aus den Fig. 2 und
4 hervorgeht. Es ist darauf hinzuweisen, dass zwischen jeweils zwei benachbarten Plattformen
7 nur eine einzige Stütze 12b, 12c bzw. 12d vorhanden ist, die den beiden aneinanderstossenden
Hebeeinheiten
6a, 6
b, 6c,
6d gemeinsam ist. Mit Ausnahme der beiden äussersten Stützen liegen somit auf diesen
Stützen 12 zwei Träger 11 auf, wie das insbesondere anhand der Fig. 2 deutlich wird.
[0013] Wie die Fig. 5 zeigt, wird jede Stütze 12 durch zwei U-Profile 13 und 14 gebildet,
die mit einem ihrer Flanschen einander gegenüberliegend so angeordnet sind, dass die
offenen Seiten dieser Profile 13 und 14 nach entgegengesetzten Richtungen schauen.
Wie aus Fig. 5 hervorgeht, sind die Profile 13 nach links und die Profile 14 nach
rechts offen. Die einzelnen Stützen 12 liegen sich gegenüber, so dass die Profile
13 auf der einen Seite und die Profile 14 auf der andern Seite einer vertikalen Mittelebene
D (Fig. 5) liegen.
[0014] Wie aus dem Antriebsschema gemäss den Fig. 4 und 5 hervorgeht, sind im Innern der
Profile 13, 14 die Huborgane für die einzelnen Plattformen 7 untergebracht. Beim gezeigten
Ausführungsbeispiel sind diese Huborgane Gewindespindeln 15, die auf nicht näher dargestellte
Weise drehbar gelagert sind. Die beiden Gewindespindeln 15 für jeweils eine Plattform
7 sind dabei in denjenigen Profilen 13, 14 untergebracht, die gegen die zugeordnete
Plattform 7 hin offen sind. Wie die Fig. 5 zeigt, verläuft somit eine dieser Spindeln
15 in einem Profil 14 und die andere dieser beiden Spindeln in einem Profil 13. Die
Spindeln 15 für eine Plattform 7 sind somit bezüglich der erwähnten vertikalen Mittelebene
D gegeneinander versetzt. Mit den Gewindespindeln 15 stehen Muttern 16 in Eingriff,
die mit den Plattformen 7 verbunden sind. (Fig. 4). An ihrem obern Ende:tragen die
Gewindespindeln 15 ein Kettenrad 17. Die beiden Gewindespindeln 15 einer Hebeeinheit
6a - 6i sind mittels einer Kette 18 miteinander verbunden, die von der zugeordneten
Antriebseinheit 10 a - 10i angetrieben wird. Die Kettenräder 17 und die Ketten 18
sind im Innern der Horizontalträger lla - lli untergebracht. Es versteht sich, dass
die Gewindespindeln 15 auch auf andereals die gezeigte Weise von den Antriebseinheiten
10 a - 10i her angetrieben werden können.
[0015] Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist jede Hebeeinheit 6a - 6i auf der Beschickungsseite
B mit einer feststehenden Halterung 19 für einen Steuerkasten 20 ausgerüstet. Dieser
Steuerkasten 20 weist eine Drucktaste 20a auf, mit welcher die zugeordnete Antriebseinheit
10 zwecks Absenken der Plattform 7 in Betrieb gesetzt werden kann. Auf der Entnahmeseite
C ist jede Hebeeinheit 6a - 6i mit einer Strebe 21 versehen, an der ein weiterer Steuerkasten
22 angebracht ist, die drei Drucktasten 22a, 22b und 22c aufweist. Mittels dieser
Drucktasten kann durch Einschalten der Antriebseinheit 10 die Plattform 7 gehoben
und gesenkt werden. Die dritte Drucktaste erlaubt ein Stoppen der Antriebseinheit
10 und somit ein Anhalten der Plattform in einer beliebigen Höhe.
[0016] Auf der Beschickungsseite B weist jede Hebeeinheit 6a - 6i eine Auffahrtsrampe 23
für einen Handgabelhubwagen auf. Jede dieser Auffahrtsrampen 23 liegt am einen Ende
23a auf dem Boden auf und ist an ihrem gegenüberliegenden Ende 23b federnd auf dem
Boden abgestützt(Fig. 3). Diese Auffahrtsrampe 23 dient nun sowohl als Sicherheitsschwelle
wie auch als Abschalteinrichtung für die zugeordnete Antriebseinheit 10 bei sich in
ihrer untersten Endlage befindlichen Plattform 7. Zu diesem Zweck wirkt die Plattform
23 mit nicht dargestellten Schaltern zusammen, die in Fussstreben 24 untergebracht
sind. Werden die Auffahrtsrampen 23 nicht belastet, so werden sie durch die erwähnten
nicht gezeigten Federn in ihrer obern,in der Fig. 3 dargestellten Lage gehalten, in
der sie ausser Wirkung mit den erwähnten Schaltern stehen. Wird jedoch eine Plattform
23 belastet oder durch die sich in die untere Endlage bewegende Plattform 7 nach unten
gedrückt, so wird die Plattform 23 entgegen der Kraft dieser Federn mit ihrem Ende
23b gegen den Boden gedrängt, was ein Betätigen der Schalter und somit ein Abschalten
der zugeordneten Antriebseinheit 10 zur Folge hat. Einerseits wird somit die Antriebseinheit
10 abgeschaltet, wenn sich die Plattform in der untersten Endlage befindet, während
andererseits die Hub- oder Senkbewegung der Plattform 7 unterbrochen wird, wenn die
Plattform 23 beispielsweise durch eine Bedienungsperson beiastet wird.
[0017] Zum Abschalten der Antriebseinheit 10 durch die sich in ihrer obern Endlage befindliche
Plattform 7 sind nicht dargestellte Endschalter vorhanden.
[0018] Auf der Entnahmeseite C ist für jede Hebeeinheit 6a - 6i ebenfalls eine Sicherheitsschwelle
25 vorhanden, die sich etwa auf der Höhe der Standfläche 5a des Podestes 5 befindet.
Die Sicherheitsschwellen 25 sind auf nicht näher dargestellte Weise wippend gelagert
und ebenfalls federbelastet. Die Sicherheitsschwellen 25 wirken ebenfalls mit nicht
dargestellten Schaltern zusammen. Wird eine der Sicherheitsschwellen 25 belastet,
z.B. durch eine auf dem Podest 5 stehende Bedienungsperson, so wird die zugeordnete
Antriebseinheit 10 ausser Betrieb gesetzt und die Hub- bzw. Senkbewegung der Plattform
7 so lange unterbrochen, als die Sicherheitsschwelle 25 belastet ist.
[0019] Durch die Sicherheitsschwellen 23 und 25 soll vermieden werden, dass ein in die Bewegungsbahn
der Plattform 7 hineinragender Gegenstand, z.B. ein Fuss einer Bedienungsperson, durch
die sich bewegende Plattform 7 erfasst wird.
[0020] Die beschriebene Zubringvorrichtung wird nun wie folgt eingesetzt. Die einzelnen
Plattformen 7 werden von der Beschickungsseite B her beschickt, d.h. die sich in ihrer
untern Endlage befindlichen Plattformen 7 werden mit Hilfe eines Handgabelhubwagens
mit Paletten 8 beladen, auf denen die Stapel 9 mit den zu verarbeitenden Druckprodukten
ruhen. Die auf dem Podest 5 stehende Bedienungsperson hat nun die Aufgabe, die sich
in den einzelnen Stapeln 9 befindlichen Druckprodukte in den Stapelschacht 4 des zugeordneten
Anle.gers 3a- 3i einzufüllen. Durch entsprechendes Betätigen der Drucktasten 22a -
c kann nun die sich auf der Entnahmeseite C befindliche Bedienungsperson die einzelnen
Plattformen auf die Abbauhöhe des Stapels 9 anheben, d.h. auf eine Höhe, welche dieser
Bedienungsperson ein möglichst kraft- und wegsparendes Ueberführen von Druckprodukten
vom Stapel 9 zum Stapelschacht 4 ermöglicht. Nach erfolgtem vollständigen Abbauen
eines Stapels kann die Plattform 7 mit der leeren Palette 8 entweder von der Beschickungsseite
B her durch Drücken der Taste 20a oder von der sich auf der Entnahmeseite C befindlichen
Bedienungsperson wieder in die untere Endlage abgesenkt werden, was nun ein erneutes
Beschicken der Plattform 7 mit einer beladenen Palette 8 möglich macht.
[0021] Wie aus den vorstehenden Ausführungen hervorgeht, ist das Beladen der einzelnen Plattformen
mittels einfachen Handfahrgeräten, z.B. Handgabelhubwagen, möglich. Einer einzigen
Beschickungsperson ist es möglich, alle Hebeeinheiten 6a - 6i zu beladen. Der sich
auf der Entnahmeseite C befindlichen Bedienungsperson wird nun das Einbringen der
Druckprodukte in die einzelnen Stapelschächte 4 der Anleger 3a- 3i dadurch erleichtert,
dass sie die einzelnen Plattformen 7 jeweils auf die Abbauhöhe der einzelnen Stapel
9 anheben kann, so dass sich die dem Stapel 9 zu entnehmenden Druckprodukte unabhängig
von der Höhe des Stapels immer auf derselben Entnahmehöhe befinden.
[0022] Dadurch, dass sich die Gewindespindeln 15 benachbarter Hebeeinheiten 6a-6i in Beschickungsrichtung
B hintereinander in ein- und derselben Stütze 12 untergebracht sind, beanspruchen
die einzelnen Hebeeinheiten 6a - 6i eine minimale Breite, was sich auf die Gesamtbreite
der gesamten Zubringvorrichtung 1 vorteilhaft auswirkt.
[0023] Anstelle von Gewindespindeln 15 können auch andersartige Huborgane zum Heben und
Senken der Plattform 7 Verwendung finden. Insbesondere ist es möglich, in den Stützen
12, d.h. in den U- Profilen 13 und 14, Ketten unterzubringen, die mit den Plattformen
7 verbunden und auf geeignete Weise durch die Antriebseinheiten 10 angetrieben sind.
[0024] Die gezeigte Zubringvorrichtung 1 lässt sich selbstverständlich auch zum Beschicken
von andern Maschinen als von Sammelheftern 2 verwenden, so z.B. auch für Zusammentragemaschinen
und andere Einrichtungen in der Druckereiindustrie. Die Zubringvorrichtung 1 kann
aber auch zum Beschicken von andern Verarbeitungsmaschinen, sowie beispielsweise von
Werkzeug- und Verpackungsmaschinen dienen.
1. Vorrichtung zum Zubringen von gestapelten Produkten auf die jeweilige Abbauhöhe
des Stapels, mit wenigstens einer einen Stapel aufnehmenden Plattform, die zur Beschichikung
bzw. Entnahme an sich gegenüberliegenden Seiten frei zugänglich und mittels eines
Hubmechanismus heb- und senkbar ist, der eine über der Plattform an einer Tragkonstruktion
befestigte Antriebseinheit sowie von letzterer angetriebene und mit der Plattform
antriebsverbundene Huborgane aufweist, die in seitlich der Plattform angeordneten,
aufrechtstehenden Stützen untergebracht sind, auf denen die Tragkonstruktion abgestützt
ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr nebeneinander angeordnete, jeweils
einen Stapel (9) aufnehmende Plattformen (7) vorgesehen sind, von denen jede einen
Hubmechanismus (10a - i, 15 - 18) aufweist, und dass jeweils die unmittelbar benachbarten
Plattformen (7) zugeeordnete Huborgane (15) in Beschickungs- bzw. Entnahmerichtung
hintereinander liegend in der zwischen diesen Plattformen (7) angeordneten einzigen
Stütze (12a - d) untergebracht sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Huborgane
(15) jeder Plattform (7) bezüglich der durch die sich gegenüberliegenden Stützen (12)
festgelegten vertikalen Mittelebene (D) versetzt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (12)
durch zwei zumindest einseitig offene, mit ihren Oeffnungen auf gegenüberliegenden
Seiten angeordnete Profile (13,14), vorzugsweise U-Profile, gebildet sind, in denen
jeweils ein Huborgan (15) einer Plattform (7) verläuft.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Huborgane
Schraubenspindeln (15) oder Ketten sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche l - 4, dadurch gekennzeichnet, dass obere
und untere Abschalteinrichtungen zur Begrenzung der Hebe- und Senkbewegung jeder Plattform
(7) vorhanden sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder
der frei zugänglichen Seiten jeder Plattform (7) Sicherheitsschwellen (23, 25) vorhanden
sind, die bei Betätigung ein Abschalten der zugeordneten Antriebseinheit (10) bewirken.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die untere
Abschalteinrichtung durch die durch die Plattform (7) betätigbare Sicherheitsschwelle
(23) gebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheitsschwelle
(23) auf der Beschickungsseite (B) jeder Plattform (7) ebenerdig und die dieser gegenüberliegende
Sicherheitsschwelle (25) auf der Entnahmeseite (C) auf der Höhe der Standfläche (5a)
der Bedienungsperson angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass auf der
Beschickungsseite (B) jeder Plattform (7) eine Auffahrrampe (23) für ein Fahrgerät
angeordnet ist, welche als Sicherheitsschwelle bzw. Abschalteinrichtung ausgebildet
ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, dass für jede
Plattform (7) zumindest auf ihrer Entnahmeseite (C) eine von Hand betätigbare Steuereinrichtung
(22) zum Ein- und Ausschalten der zugeordneten Antriebseinheit (10) vorhanden ist.
11. Verwendung der Vorrichtung nach Anspruch 1 zum Beschicken von Verarbeitungsmaschinen,
insbesondere in der Druckereiindustrie.
12. Verwendung nach Anspruch 11 zum Beschicken von Sammelheft- oder Zusammentragemaschinen.