[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Versorgung von Lackierstraßen mit
Lackmaterial gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
[0002] Aus der US-A-3893625 ist ein Verfahren zur Versorgung von Lackierstraßen mit Lackmaterial
bekannt, bei welchem drei verschiedene Flüssigkeitsbehälter mit unterschiedlichem
Druck die Zirkulation der Sprühflüssigkeit in Gang halten. Die Zwischenreinigung einer
derartigen Anlage ist aufwendig, und der Volumenstrom des Lackmaterials in der Leitung
ist nur schwierig aufrechtzuerhalten, insbesondere dann, wenn die Leitungen lang un
eine Vielzahl von Spritzstellen vorgesehen ist. Die Druckstabilisierung über die gesamte
Strecke bereitet ebenfalls Schwierigkeit, wobei als besonders nachteilig empfunden
wurde, daß die gesamte Anlage nur mit Druckintervallen arbeiten kann, da der Rückfluß
des Lackmaterials aus dem eigentlichen Druckbehälter nach Durchfließen der Spritzstellen
in einen Sammelbehälter gelangt, der drucklos ist. Zwischen diesem Sammelbehälter
und dem Druckbehälter ist ein Sperrtank eingeschaltet, der wahlweise unter einen Druck
gesetzt wird, der dem Druck des Druckbehälters entspricht oder drucklos gemacht wird
und damit dem Druck im Sammelbehälter entspricht. Eine solche Arbeitsweise erschwert
eine kontinuierliche Bedienung der Spritzpistolen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Versorgung von Lackierstraßen
mit Lackmaterial zu schaffen, bei welchem ein im wesentlichen konstanter Druck im
System aufrechterhalten werden kann, die Zwischenreinigung der Leitung und Behälter
leicht gestaltet ist und gleichzeitig sichergestellt ist, daß ein möglichst konstanter
Volumenstrom zur Verfügung steht.
[0004] Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil
des Anspruches 1 genannten Merkmale gelöst. Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf
ein Verfahren zur Versorgung von Lackierstraßen, insbesondere der Spritzstellen in
Spritzkabinen mit Lackmaterial, wobei eine Rohrstrecke für die Lackversorgung der
Lackspritzstellen verwendet wird, die an beiden Enden einen Druckbehälter besitzen,
wobei die Druckbehälter mit einem Druckgas über eine Steuerung so beaufschlagt werden,
daß das Lackmaterial reversierend durch die Rohrleitung gefördert wird.
[0005] Eine solche Anordnung ist aus der US-A-2 542-855 bekannt.
[0006] Bei einer derartigen Einrichtung mit reversierender Förderung des Lackmaterials in
einer Rohrleitung besteht die Gefahr von Ablagerungen und Ansätzen, die nach relativ
kurzer Zeit die einwandfreie Wirkungsweise der Gesamtanlage in Frage stellen können.
[0007] Der Erfindung liegt weiterhin die Aufgabe zugrunde, bei einer Verfahrensweise gemäß
der US-A-2542855 derartige Blockierungen und Strömungswiderstände zu vermeiden.
[0008] Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein Rohrmolch
in der Rohrleitung eingesetzt wird, der mit dem Lackmaterial reversierend durch das
Rohr getrieben wird und an den Stellen zwischen den Schlauchanschlüssen einer Spritzstelle
eine intermittierend betriebene Haltevorrichtung für den Rohrmolch vorgesehen ist,
die den Rohrmolch zeitweise anhält, so daß hierdurch Lackmaterial durch die Schlauchanschlüsse
zur Spritzpistole strömen kann.
[0009] Durch diese Verfahrensweise wird nicht nur der freie Strömungsquerschnitt der Leitung
erhalten, sondern gleichzeitig ein kostengünstiges Steuermittel für die Steuerung
der Schlauchanschlüsse erreicht.
[0010] Die die erfindungsgemäße Vorrichtung kennzeichnenden Einrichtungen sind in den Vorrichtungsansprüchen
definiert.
[0011] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnungen erläutert. Die Zeichnungen
zeigen dabei in
Figur 1 eine Zirkulationsringleitung mit Druckhaltung durch Stickstoffpolster, in
Figur 2 eine Lackpendelleitung, die an beiden Enden mit einem Druckgefäß ausgerüstet
ist, in Figur 3 eine Lackpendelleitung mit Spülung der Spritzanschlüsse, in
Figur 4 die Anordnung eines Rohrmolches und in den
Figuren 5 und 6 Druckdiagramme der Anlagen entsprechend Fig. 1 bzw. 2.
[0012] Bei der Anordnung gemäß Fig. 1 ist eine Ringleitungsanlage 1 vorgesehen, die im wesentlichen
aus einem Rohr bestehen kann, in dem mit einer Umwälzpumpe 2 das Lackmaterial zirkulierend
gefördert wird. Ausgangspunkt und Endpunkt dieser Ringleitungsanlage 1 ist eine Druckbehälter
3, aus dem die Umwälzpumpe 2 Lackmaterial abzieht und wieder hineinfördert.
[0013] Wesentlich ist, daß über dem Flüssigkeitsspiegel innerhalb des Druckbehälters 3 ein
erhöhter Druck mit einem Druckgas eingestellt wird. Dieser erhöhte statische Druck
herrscht im gesamten Ringleitungssystem und er sollte so hoch sein, daß an jeder Spritzstelle
4 ein ausreichendes Druckniveau vorhanden ist. Die Umwälzpumpe 2 muß bei diesem Anlagenkonzept
nur den dynamischen Druckabfall als Folge der Rohrströmung aufbringen und nicht, wie
in bisher üblichen Anlagen die Summe aus dynamischem Druckabfall und statischem Druck.
Weiterhin entfällt das Rücklaufkontrollventil, das in bisherigen Anlagen den Lackrücklaufstrom
um 3 bis 5 bar drosseln muß.
[0014] Ein Niveaustandregler für die Lackmenge im Druckbehälter 3 sorgt dafür, daß über
einen drucklosen Lackansatzbehälter 5 und über eine zweite aber kleinere Pumpe 6 frisches
Lackmaterial dem Drucksystem zugeführt wird. Diese Pumpe 6 hat den vollen statischen
Drucksprung zu überwinden, jedoch wird das Lackmaterial nur einmal mit dieser Pumpe
gefördert. Die Rohrleitungslänge dieses Anlagenkonzeptes würde der Länge der bisherigen
Anlagen entsprechen. Wesentlicher Vorteil dieser Ausführungsform ist, daß das Lackmaterial
mit einer wesentlich verringerten Scherbeanspruchungsintensität umgewälzt wird. Zudem
kann der Vordruck an den Spritzstellen 4 besser konstant gehalten werden. Als Druckgas
kann Stickstoff eingesetzt werden. Hierbei sind bisherige oxidative Einflüsse auf
das Lackmaterial beseitigt.
[0015] Das Druckdiagramm für diese Anlage geht aus Fig. 5 hervor. Der Lackansatzbehälter
5 ist drucklos, d. h. hier herrscht der Druck a. Der Druck wird dann über die Kolbenpumpe
6 angehoben auf den Wert c. Bei den mit d bezeichneten Bereichen sind die Druckstellen
für die Spritzpistolen angeordnet und in diesem Bereich wird der Druck über Materialdruckregler
7 gemäß Fig. 1 auf den Spritzdruck h eingeregelt.
[0016] Fig. 2 zeigt eine Anlage mit an beiden Enden des Druckbehälters angeordneten Druckgefäßen.
[0017] Bei dieser Anlage ist eine Rohrstrecke L2 vorgesehen, die keine gesonderte Rückführung
aufweist, so daß nur die halbe Rohrlänge gegenüber der in Fig. 1 dargestellten Anlage
erforderlich ist. Jedoch sind bei dieser Anlage zwei Druckbehälter B2 und B3 vorgesehen,
die an den beiden Enden der Rohrstrecke L2 angeordnet sind. Das Lackmaterial wird
unter erhöhtem statischen Druck, der durch ein Gasdruckpolster über dem jeweiligen
Flüssigkeitsspiegel in den Druckbehältern B2 und B3 erzeugt wird, reversierend in
der Rohrstrecke L2 hin- und hergefördert. Hierzu wird einmal der Gasdruck in dem Behälter
B2 etwas höher eingestellt als der Gasdruck in dem Druckbehälter B3 und anschließend
umgekehrt. Über Niveaustandregler in den beiden Druckbehältern werden die -Druckumschaltzyklen
so gesteuert, daß mit Sicherheit ein Gasdurchschlag in der Rohrstrecke L2 vermieden
wird. Die Volumen der Behälter B2 und B3 sollten ein- bis zweimal größer sein als
das eigentliche Rohrvolumen der Strecke L2, um somit das im Rohr befindliche Material
nach jedem Reversierzyklus voll auszutauschen und zurückzuvermischen.
[0018] Durch den Reversierzyklus wird die Rohrleitung nicht nur in einer Richtung, sondern
in beiden Richtungen abwechselnd durchströmt. Dies verhindert in noch höherem Maße
Ablagerungen von Partikeln an der Rohrwandung und insbesondere an Flanschstellen und
ähnlichen unebenen Übergängen. Weiterhin entsteht durch die beim Reversieren ständig
erzeugten Anlaufströmungen zeitweise turbulentes Strömungsverhalten, welches das Absetzen
von Partikeln in starkem Maße verhindert. Hiermit besteht die Möglichkeit zu kleineren
mittleren Strömungsgeschwindigkeiten von beispielsweise unter 0,3 m/s überzugehen.
Weiterhin ist die Möglichkeit gegeben, nicht ständig zu reversieren, sondern im Takt
mit Stillstandsintervallen.
[0019] Die Druckgasversorgung der Druckbehälter B2 und B3 erfolgt über die Druckgasbehälter
B4 und B5 sowie die Leitungen L3, L4, L5 und L6. Mit K ist ein Kompressor bezeichnet,
der das Druckgas mit der Druckstufe h aus dem Druckbehälter B4 in den Druckbehälter
B5 auf die Druckstufe i komprimiert.
[0020] In Fig. 2 sind 3-Wegeventile V2 und V3 eingezeichnet, die von den Niveaustandsreglern
der Druckbehälter B2 und B3 gesteuert werden, wobei diese 3-Wegeventile die Druckbehälter
B2 und B3 abwechselnd mit dem höheren Gasdruck i aus dem Druckbehälter B4 bzw. dem
niedrigeren Gasdruck h aus dem Druckbehälter B5 beaufschlagen. Die wirksame Druckdifferenz
(Druck i minus Druck h) ist für die mittlere Strömungsgeschwindigkeit in der Leitung
L2 verantwortlich, während der Druck h gleich dem niedrigsten statischen Druck im
Versorgungssystem entspricht, der als konstanter Vordruck an den Spritzstellen wirkt
(siehe Fig. 6).
[0021] Der Kompressor K mit den zugeordneten Druckgasbehältern B4 und B5 kann mehrere Lackversorgungsanlagen
gleichzeitig versorgen und braucht daher nur einmal installiert zu werden. Da das
Druckgas im Kreis gefahren wird, sind die Gasverluste sowie auch die Lösungsmittelverluste
gering und es ist zu empfehlen, Stickstoff als Gas einzusetzen.
[0022] Stickstoff erhöht die Betriebssicherheit der Druckbehälter B2 und B3 und verhindert
oxidative Veränderungen am Lackmaterial.
[0023] Die Niveaustandsregler der Druckbehälter B2 und B3 sorgen weiterhin dafür, daß das
beim Spritzen verbrauchte Lackmaterial aus dem Lackansatzbehälter B1 in dem Atmosphärendruck
a herrscht über die Pumpe P in ausreichender Menge als frischer Lack dem Drucksystem
über die Leitung L1 zugeführt wird.
[0024] Sind in der Lackierstraße Spritzstellen S enthalten, die nur selten in Funktion sind,
da sie z. B. für Lackmaterialien mit selten benutzten Farbtönen eingesetzt werden,
dann sind die Stichleitungen und Schlauchleitungen von der Ringleitung bzw. Pendelleitung
bis zur Spritzpistole mit Lackmaterial zu spülen, um ein Absetzen von Partikeln zu
verhindern.
[0025] Die ggf. erforderlichen Materialdruckregler sind in Fig. 2 mit V1 bezeichnet.
[0026] Fig. 3 zeigt schließlich eine Lösung mit Spülung der Spritzstellenanschlüsse.
[0027] In der Pendelleitung L12 werden zwischen die Stichleitungen und Schlauchanschlüsse
d
111 bis d
142 Magnetventile V111 bis V
114 eingesetzt. Diese Magnetventile sind zeitweise entweder ganz offen oder ganz geschlossen.
Es erfolgt dann keine Drosselung des Lackstromes. Es darf jedoch immer nur ein einziges
Magnetventil zeitweise geschlossen sein. Die Steuerung, welches Magnetventil wann
und wie lange geschlossen wird, kann von einer Zeitschaltuhr vorgenommen werden. Es
ist hierbei belanglos, ob der Lackstrom in der Pendelleitung von rechts nach links
oder umgekehrt erfolgt. Wesentlich ist, daß bei geschlossenem Magnetventil der Differenzdruck
in den Druckbehältern B12 bzw. B13 eine Lackströmung in der Stichleitung bis zur Spritzpistole
einleitet. Es ist ausreichend, wenn an jeder Spritzstelle diese Strömung in Zeitintervallen
für kurze Zeit erzeugt wird. Die Druckminderventile V
411 sind direkt an der Spritzpistole befestigt. Die Lackversorgung der Spritzpistole
ist in jedem Fall sichergestellt, gleichgültig, ob das korrespondierende Magnetventil
geschlossen oder geöffnet ist. Mit der Zeitschaltuhr können die Intervalle und die
Schließzeiten der Magnetventile individuell auf das Lackmaterial eingestellt werden.
[0028] Die übrigen Bauteile der Anordnung gemäß Fig. 3 tragen die gleichen Bezugszeichen,
wie die Anordnung gemäß Fig. 2.
[0029] Bei der Anordnung gemäß Fig. 4 sind zwei mögliche Steuerungen für einen sogenannten
Rohrmolch M dargestellt. Bei einer Anordnung wird der Rohrmolch über eine mechanische
Stößelanordnung 10 gesteuert, während bei der anderen Anordnung eine magnetische Blockiereinrichtung
für den einen Eisenkern aufweisenden Rohrmolch M vorgesehen ist.
[0030] Der Rohrmolch hat die Aufgabe, die Pendelleitung von Ansätzen und Ablagerungen freizuhalten.
Er kann dies bei sehr kleinen Strömungsgeschwindigkeiten ausführen und muß diese Aufgabe
bei reversierender Bewegung durchführen.
[0031] Der Rohrmolch soll gleichzeitig die Magnetventile ersetzen. Dies kann er, wenn er
zwischen den Stichleitungen zu den Spritzpistolen zeitweise angehalten wird und dabei
die Hauptströmungsrichtung in der Pendelleitung blockiert, so daß der Lackstrom über
die Stichleitung erfolgen muß. Das Anhalten und zeitweise Festhalten des Rohrmolches
an bestimmten Positionen der Pendelleitung kann beispielsweise über eine Induktionsspule
oder eine mechanische Vorrichtung durchgeführt werden.
1. Verfahren zur Versorgung von Lackierstraßen mit Lackmaterial, bei welchem das Lackmaterial
in einer mit Anschlüssen für Spritzstellen (4) versehenen Ringleitung (1) zirkuliert
und das zum Lackspritzen notwendige Druckniveau mit einem Druckbehälter (3) und einem
Druckgas über dem Flüssigkeitsspiegel eingestellt wird und frisches Lackmaterial über
ein Drucknachfüllsystem in den Druckbehälter gefördert wird, dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem Druckbehälter (3), der Ausgangspunkt und Endpunkt der Ringleitung (1)
ist, der statische Druck eingestellt und: die Zirkulation der Sprühflüssigkeit in
der Ringleitung (1) durch eine Zirkulationspumpe (2) bewirkt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß als Druckgas Stickstoff
eingesetzt wird.
3. Verfahren zur Versorgung von Lackierstraßen, insbesondere der Spritzstellen (S)
in Spritzkabinen mit Lackmaterial, wobei eine Rohrstrecke (L2) für die Lackversorgung
der Lackspritzstellen verwendet wird, die an beiden Enden einen Druckbehälter (B2,
B3) besitzt, wobei die Druckbehälter mit einem Druckgas über eine Steuerung so beaufschlagt
werden, daß das Lackmaterial reversierend durch die Rohrleitung (L2) gefördert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Rohrmolch (M) in der Rohrleitung (L2) eingesetzt wird,
der mit dem Lackmaterial reversierend durch das Rohr getrieben wird und an den Stellen
zwischen den Schlauchanschlüssen einer Spritzstelle eine intermittierend betriebene
Haltevorrichtung (z. B. 10) für den Rohrmolch vorgesehen, ist, die den Rohrmolch zeitweise
anhält, so daß hierdurch Lackmaterial durch die Schlauchanschlüsse zur Spritzpistole
strömen kann.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzpistolen durch
zwei Schläuche (d111) an derselben Lackpendelleitung (L12) angeschlossen sind und
zwischen den beiden Anschlüssen ein Magnetventil (V111) vorgesehen ist, das über eine
Zeitschaltuhr in Intervallen voll öffnet und voll schließt, wodurch die Zu- und Rückführungsschläuche
bis zur Spritzpistole taktweise und reversierend mit Lackmaterial gespült werden.
5. Vorrichtung zur Versorgung von Lackierstraßen mit Lackmaterial mit einer mit Anschlüssen
für Spritzstellen (4) versehenen Ringleitung (1), in der das zum Lackspritzen notwendige
Druckniveau mit einem Druckbehälter (3) und einem Druckgas über dem Flüssigkeitsspiegel
eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ringleitung (1) eine Zirkulationspumpe
(2), angeordnet ist, der Druckbehälter (3) den Ausgangs- und Endpunkt der Ringleitung
(1) bildet und eine den Druckbehälter (3) mit Lackfarben beschickende Pumpe (6) vorgesehen
ist.
6. Vorrichtung zur Versorgung von Lackierstraßen, insbesondere der Spritzstellen (S)
in Spritzkabinen mit Lackmaterial mit einer Rohrstrecke (L2), an beiden Enden der
Rohrstrecke angeordneten Druckbehältern (B2, B3) und einer Druckgassteuerung zur reversierenden
Förderung des Lackmaterials, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckgassteuerung über
zwei zusätzliche Druckbehälter (B4, B5) und eine Kompressorpumpe (K) erfolgt.
1. Process for supplying painting lines with paint material, in which the paint material
is circulated in a ring main (1) provided with connections for spraying points (4)
and the pressure level required for paint-spraying is set using a pressure vessel
(3) and a pressurising gas above the liquid level and fresh paint material is fed
to the pressure vessel by means of a pressurized refilling system, characterized in
that the static pressure is set by means of the pressure vessel (3), which is the
starting point and the end point of the ring main (1), and the circulation in the
ring main (1) of the spraying liquid is effected by a circulation pump (2).
2. Process according to Claim 1, characterised in that nitrogen is used as the pressurising
gas.
3. Process for supplying painting lines, in particular the spraying points (S) in
spray booths, with paint material, in which a length of pipe (L2) used for supplying
the paint-spraying points with paint has a pressure vessel (B2, B3) at both ends,
the pressure vessels being subjected to a pressurising gas via a control system in
such a way that the paint material is conveyed in alternating directions through the
pipe (L2), characterised in that a pig (M) is inserted in the pipe (L2), which pig
is alternately driven through the pipe by the paint material and, at the points between
the hose connections of a spraying point, an intermittently operated holding device
(for example 10) for the pig is provided, temporarily stopping the pig so that paint
material can flow through the hose connections to the spray gun.
4. Process according to Claim 3, characterised in that the spray guns are connected
via two hoses (d111) to the same alternating-flow paint line (L12) and, between the
two connections, a solenoid valve (V111) is provided which is fully closed and fully
opened at intervals by means of a time switch, whereby the feed hoses and return hoses
are cyclically and alternately flushed with paint material up to the spray gun.
5. Device for supplying painting lines with paint material, with a ring main (1) which
is provided with connections for spraying points (4) and in which the pressure level
required for paint-spraying is set by means of a pressure vessel (3) and with a pressurising
gas above the liquid level, characterized in that a circulation pump (2) is arranged
in the ring main (1), the pressure vessel (3) forms the starting point and the end
point of the ring main (1) and a pump (6) is provided which delivers paint to the
pressure vessel (3).
1. Procédé pour l'alimentation de chaînes de peinture en matière de peinture, dans
lequel la matière de peinture circule dans une conduite bouclée (1) munie de raccords
pour les postes de pulvérisation (4), et le niveau de pression nécessaire pour la
pulvérisation de la peinture est réglé au moyen d'un réservoir de pression (3) et
d'un gaz sous pression qui surmonte la surface libre du liquide, et la matière de
peinture neuve est refoulée dans le réservoir à pression par l'intermédiaire d'un
dispositif de complément de pression, caractérisé par le fait que la pression statique
est réglée avec le réservoir à pression (3), qui constitue le point de départ et le
point d'arrivée de la conduite bouclée (1), et la circulation du liquide à pulvériser
dans la conduite bouclée (1) est déterminée par une pompe de circulation (2).
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé par le fait qu'on utilise de l'azote
comme gaz sous pression.
3. Procédé pour l'alimentation en matière de peinture de chaînes de peinture, en particulier,
de postes de pulvérisation (S) situés dans des cabines de pulvérisation, dans lequel
on utilise un tronçon de tube (L2) pour l'alimentation en peinture des postes de pulvérisation
de peinture, tronçon qui possède à chacune de ses extrémités un réservoir à pression
(B2, B3), les réservoirs à pression étant chargés par un gaz sous pression par l'intermédiaire
d'une commande de telle manière que la matière de peinture soit refoulée de façon
réversible à travers la conduite tubulaire (L2), caractérisé par le fait que, dans
la conduite tubulaire (L2) est monté un écouvillon de tube (M) qui est chassé dans
le tube de façon réversible avec la matière de peinture, et qu'il est prévu, dans
les zones situées entre les raccordements de tuyaux d'un poste de pulvérisation, un
dispositif de retenue (10) de l'écouvillon de tube, qui est activé de façon intermittente
et qui retient temporairement l'écouvillon de tube, de sorte que, sous cet effet,
la matière de peinture peut s'écouler vers le pistolet pulvérisateur par les raccordements
de tuyaux.
4. Procédé suivant la revendication 3, caractérisé par le fait que les pistolets pulvérisateurs
sont raccordés à la même conduite de peinture alternative (L12) par deux tuyaux (d111)
et qu'entre les deux raccordements, est prévue une électrovanne (V111) qui, par l'intermédiaire
d'une minuterie, s'ouvre entièrement ou se ferme entièrement à intervalles, de sorte
que les tuyaux d'amenée et de retour aboutissant au pistolet pulvérisateur, sont balayés
avec de la matière de peinture, en cadence et dans les deux sens.
5. Dispositif pour l'alimentation de chaînes de peinture en matière de peinture, comprenant
une conduite bouclée (1) munie de raccords pour les postes de pulvérisation (4), dans
laquelle le niveau de pression nécessaire pour la pulvérisation de la peinture est
réglé avec un réservoir à pression (3) et un gaz sous pression qui surmonte la surface
libre du liquide, caractérisé par le fait qu'une pompe de circulation (2) est agencée
dans la conduite bouclée (1), que le réservoir à pression (3) forme le point de départ
et le point d'arrivée de la conduite bouclée (1) et qu'il est prévu une pompe (6)
qui alimente le réservoir à pression (3) en peinture.
6. Dispositif pour l'alimentation en matière de peinture des chaînes de peinture,
en particulier des postes de pulvérisation (S) contenus dans les cabines de pulvérisation,
comprenant une longueur de tube (L2), des réservoirs à pression (B2, B3) agencés aux
deux extrémités du tronçon de tube et une commande du gaz sous pression pour le transport
réversible de la matière de peinture, caractérisé par le fait que la commande du gaz
sous pression se produit au moyen de deux réservoirs à pression supplémentaires (B4,
B5) et d'une pompe de compression (K).