[0001] Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung'von Cyclopropan-carbonsäure-derivaten
sowie Perfluoralkylsulfone als neue Zwischenprodukte hierfür und ein neues Verfahren
zu deren Herstellung.
[0002] Es ist bereits bekannt, daß man 2,2-Dimethyl-3-(2- nethyl-1-propenyl)-cyclopropan-1-carbonsäure-derivate
erhält, wenn man Aryl-(3-methyl-2-butenyl)-sulfone mit β,β-Dimethyl-acrylsäure-derivaten
in Gegenwart von Basen umsetzt (vgl. DE-AS 1 289 046).
[0003] Zur Durchführung dieses Verfahrens werden, sehr starke Basen und wasserfreie Lösungsmittel
benötigt. Die Ausbeuten sind, insbesondere bei der Herstellung der als Ausgangsverbindungen
benötigten Aryl-(3-methyl-2-butenyl)sulfone, unbefriedigend.
[0004] Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind
(1) ein Verfahren zur Herstellung von Cyclopropan-1-carbonsäure-derivaten der Formel
I

in welcher
Z für Alkoxycarbonyl oder Cyano steht und
R1 für Wasserstoff oder für Alkenyl steht und
R2 für Wasserstoff oder gemeinsam mit R1 für Cycloalkyl oder Cycloalkenyl, an die gegebenenfalls ein Benzolring annelliert
sein kann, steht.
dadurch gekennzeichnet, daß man Perfluoralkylsulfone der Formel II

in welcher
R für den Rest -SO2-RF,
R3 für Wasserstoff oder Alkyl steht,
R4 für Alkyl steht oder zusammen'mit R8 eine Alkendiylbrücke bildet, deren Doppelbindung gegebenenfalls an einen Benzolring
annelliert ist,
R5 und R6 entweder für Wasserstoff stehen oder gemeinsam eine Doppelbindung bilden.
R7 für Wasserstoff oder Alkyl steht,
R8 für Wasserstoff oder Alkyl steht und
RF für Perfluoralkyl steht,
mit der Maßgabe, daß R
5 und R
6 entweder eine Doppelbindung bilden oder R
8 und
RR
4 eine Alkendiylbrücke, deren Doppelbindung gegebenenfalls an einen Benzolring annelliert
ist. bilden,
mit β,β-Dimethyl-acrylsäure-derivaten der Formel III

in welcher
Z die oben angegebene Bedeutung hat,
in Gegenwart von Basen und gegebenenfalls in Gegenwart von Verdünnungsmitteln bei
Temperaturen zwischen -20 und +30°C umsetzt;
(2) neue Perfluoralkyl-suifcne der Formel II

in welcher-R, R3-R8 die oben angegebene Bedeutung besitzen.
(3) ein Verfahren zur Herstellung von Perfluoralkylsulfonen der Formel II (oben),
dadurch gekennzeichnet, daß man Perfluoralkan-sulfinsäuren der Formel IV

in welcher RF für Perfluoralkyl steht, mit Dienen der Formel V

in welcher R9 - R13 für Wasserstoff oder Alkyl stehen, wobei R9 gemeinsam mit R13 für eine Alkylenbrücke stehen kann, an die gegebenenfalls ein Cycloalkenring annelliert
ist,
gegebenenfalls in Gegenwart von Verdünnungsmitteln bei Temperaturen zwischen -20 und
+20°C umsetzt.
[0005] Es ist als überraschend anzusehen, daß durch die Verwendung von Perfluoralkylsulfonen
der Formel (II) Cyclopropan-1-carbonsäurederivate der Formel (I) in guten Ausbeuten
und in hoher Reinheit hergestellt werden können, da bei der bekannten Synthesemethode,
bei welcher entsprechende Arylsulfone eingesetzt werden, nur mäßige, schwer reproduzierbare
Ausbeuten zu erzielen sind.
[0006] Weiter ist es als überraschend zu bezeichnen, daß die neuen Perfluoralkylsulfone
der Formel (II) durch eine einfach durchzuführende Additionsreaktion von Perfluoralkansulfinsäuren
an Diene in hohen Ausbeuten synthetisiert werden können. Die Kombination der beiden
neuen Verfahren eröffnet eine technisch vorteilhafte Möglichkeit zur Herstellung von
Derivaten der Cyclopropancarbcnsäure, welche Zwischenprodukte für Pyrethroide sind.
[0007] Verwendet man beispielsweise als Ausgangsstoffe bei Verfahren (3) Perfluormethansulfinsäure
und Isopren und bei der mit dem hierbei gebildeten (3-Methyl-2-butenyl)-trifluormethyl-sulfon
durchzuführenden Umsetzung nach Verfahren (1) als weitere Reaktionskomponente β,β-Dimethyl-acrylsäurenitril,
so können die Reaktionsabläufe durch folgendes Formelschema skizziert werden:

[0008] Das unter (1) dargelegte neue Verfahren ("Verfahren(1)") wird vorzugsweise unter
Verwendung von Verdünnungsmitteln durchgeführt. Als solche komen praktisch alle crganischen
Lösungsmittel in Frage. Besonders geeignet sind Alkohole, wie z.B. Methanol, Ethanol,
n- und iso-Propanol, sowie insbesondere aprotisch polare Lösungsmittel. Hierzu gehören
beispielsweise Ether, wie z.B. Diethylether, Glycoldimethylether, Tetrahydrofuran
und Dioxan, Nitrile, wie.z.B. Acetonitril und Propionitril, Carbonsäureamide, wie
z.B. Dimethylformamid und Dimethylacetamid, Sulfoxide und Sulfone, wie z.B. Dimethylsulfoxid
und Tetramethylsulfon, sowie Phosphorsäureamide, wie z.B. Hexamethylphosphorsäuretriamid.
Tetrahydrofuran wird als Lösungsmittel besonders bevorzugt.
[0009] Bei Verfahren (1) können die in der organisch-chemischen Synthese üblichen Basen
verwendet werden. Hierzu gehören insbesondere Alkali- und Erdalkali-hydroxide, wie
z.B. Natrium, Kalium- und Caloium-hydroxid, Alkalialkoholate, wie Z.B. Natrium- und
Kalium-methylat, Natrium- und Kalium-ethylat, Natrium- und Xalium-tert.-butylat, ferner
aliphatische, aromatische und heterocyclische Amine, wie z.B. Triethylamin, Ethyldiisopropylamin,
N,N-Dimethyl-benzylamin, N,N-Dimethyl-anilin, Pyridin, N-Methyl-piperidin und Diazabicyclononan.
Alkohclate werden als Basen bei Verfahren (1)besonders bevorzugt. Die Reaktionstemperatur
wird bei Verfahren (1) zwischen -20 und +30°C, vorzugsweise zwischen -15 und +25°C
gehalten. Das Verfahren wird im allgemeinen bei Nsrmaldruck durchgeführt.
[0010] Auf 1 Mol psrflucr alkyl-sulfon der Formel (II) setzt man im allgemeinen zwischen
1 und 5 Mol, vorzugsweise zwischen 1,5 und 4 Mol, β,β-Dimethyl-acrylsäure-derivat
der Formel (III) ein.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform von Verfahren (1) wird die Hauptmenge der einzusetzenden
Base in einem der oben genannten Verdünnungsmittel unter Inertgasatmosphäre, z.B.
unter Stickstoff, vorgelegt und auf 0 bis-15°C abgekühlt. Dann werden nacheinander
das Acrylsäurederivat der Formel (III) und das Sulfon der Formel (II) langsam zugetropft.
Das komplette Reaktionsgemisch wird jeweils mehrere Stunden bei 0 bis-15°C, dann bei
-5 bis +5°C und schließlich bei + 15 bis + 25°C gerührt. Dann kühlt man das Gemisch
wieder auf die Anfangstemperatur ab, gibt etwa 1/10 der anfangs eingesetzten Basenmenge
dazu und rührt wie oben angegeben bei verschiedenen Temperaturen.
[0012] Dieser Vorgang wird gegebenenfalls mehrfach wiederholt. Die Aufarbeitung kann nach
üblichen Methoden durchgeführt werden, beispielsweise, indem man das Reaktionsgemisch
in Wasser gießt, mit einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel, wie z.B. Diethylether,
extrahiert, die nicht-wässrige Phase trocknet und nach Filtration das Lösungsmittel
abdestilliert. Das hierbei zurückbleibende Produkt kann durch Vakuum-destillation
gereinigt werden. Zur Charakterisierung dienen das IR-und das NMR-Spektrum.
[0013] Die neuen Perfluoralkylsulfone, welche als Ausgangsstoffe für das erfindungsgemäße
Verfahren (1) zu verwenden sind, sind durch Formel (II) definiert. Bevorzugt sind
Perfluoralkylsulfone der Formel VI

in welcher R
F für Perfluoralkyl mit 1-8 C-Atomen steht.
[0014] Als Beispiele für die Verbindungen der Formel (II) seien Perfluormethyl-(3-mathyl-2-butenyl)-sulfon,
Perfluorbutyl-(3-methyl-2-butenyl)-sulfon und Perfluoroctyl-(3-methyl-2-butenyl)-sulfon
genannt.
[0015] Man erhält die neuen Perfluoralkyl- sulfone der Formel (II) nach dem oben unter (3)
dargelegten Verfahren ("Verfahren (3)") durch Umsetzung von Psrfluoralalkansulfinsäuren
mit Dienen.
[0016] Die hierbei als Ausgangsstoffe einzusetzenden Perfluoralkansulfinsäuren sind durch
Formel (IV) definiert.
Vorzugsweise stehen darin
[0017] R
F, für Perfluoralkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen.
[0018] Als Beispiele für die Ausgangsstoffe der Formel (IV) seien Perfluormethansulfinsäure,
Perfluorbutansulfinsäure und Perfluoroctansulfinsäure genannt.
[0019] Perfluoralkansulfinsäuren sind bekannte Verbindungen (vgl. Liebigs Ann. Chem. 1973
, 33).
[0020] Die weiter als Ausgangsstoffe zu verwendenden Diene sind durch Formel (V) definiert.
Vorzugsweise stehen darin
R9 für Wasserstoff, Methyl oder zusammen mit R13 für Methylen oder Äthylen,
R10 und R11 für Wasserstoff oder Methyl, und
R12 und R13 für Wasserstoff oder Methyl, wobei R12 und R11 gemeinsam mit den an sie angrenzenden C-Atomen einen Benzolring bilden können.
[0021] Als Beispiele für die Ausgangsverbindungen der Formel (V) seien genannt:
1,3-Butadien, 1,3-Pentadien, 2,4-Hexadien, 2,3-Dimethyl-1,3-butadien, 2-Methyl-1,3-butadien,
Cyolcpentadien, Irden und Cyclohexadien.
[0022] Verfahren (3) kann ohne Verwendung von Lösungsmitteln durchgeführt werden. Es können
jedoch auch die oben für Verfahren (1) angegebenen polaren Lösungsmittel wie auch
unpolare oder geringfügig polare Solventien, wie aliphatische oder aromatische, gegebenenfalls
halogenierte, Kohlenwasserstoffe, wie z.B. Pentan, Hexan, Heptan, Toluol, Chlorbenzol,
Methylenchlorid, Chloroform und 1,2-TSichlorethan verwendet werden.
[0023] Die Reaktionstemperatur wird bei Verfahren (3) zwischen -20 und +20
oC, vorzugsweise zwischen -10 und - 10°C gehalten. Das Verfahren wird im allgemeinen
bei Normaldruck durchgeführt.
[0024] Je Mol Ferfluoralkansulfinsäure der Formel (IV) werden bei Verfahren (3) 1 bis 5
Mol, vorzugsweise 1,5 bis 3 Mol Dien der Formel (V) eingesetzt.
[0025] In einer bevorzugten Ausführungsform von Verfahren (3) wird die Perfluoralkansulfinsäure
vorgelegt und mit Dien der Formel (V) im Überschuß tropfenweise versetzt. Die Aufarbeitung
erfolgt auf übliche Weise: man gibt das Reaktionsgemisch in Eiswasser, neutraliSiert
und extrahiert mit einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel, wie z.B. Diethylether.
Von der nichtwässrigen Phase wird nach Trocknen und Filtrieren das Lösungsmittel abdestilliert.
Das als Rückstand verbleibende Produkt kann durch Vakuumdestillation gereinigt werden.
Es wird durch IR- und NMR-Spektrum charakterisiert.
[0026] Die bei Verfahren (1) neben den neuen Sulfonen der Formel (II) als weitere Ausgangsstoffe
einzusetzenden β,β-Dimethyl-acrylsäure-derivate sind durch Formal (III) definiert.
Vorzugsweise steht darin
[0027] Z für Alkoxycarbonyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in Alkoxyrest oder für Cyano.
[0028] Als Beispiele für die Ausgangsstoffe der Formel (III) seien β,β-Diethyl-acrylsäure-methylester,
-ethylester, -n-propylester, -iso-propylester, -n-butylester, -isc-butylester, -sek.
-butylester und tert.- butylester sowie β,β-Dimethyl-acrylsäurenitril genannt. Der
Methylester und der Ehylester werden bescnders bwevorzugt.
[0029] β,β-Dimeihyl-acrylsäure-derivate der Formel (III) sind bekannt (vgl. DE-AS 1 289
046).
[0030] Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren herzustellenden Cycloprcpan-1-carbonsäure-derivate
der Formel (I) können als Zwischenprodukte zur Herstellung von insektizid und akarizid
wirksamen Pyrethroiden verwendet werden (vgl. DE-AS 1 289 046 und DE-OS 2 605 828).
Beispiel 1
[0031]

22 g β,β-Dimethyl-acrylsäure-ethylester werden zu einer Mischung aus 10 g Kalium-tert.-butylat
und 100 ml Tetrahydrofuran, welche man auf -10°C abgekühlt und mit Stickstoff begast
hat, tropfenweise gegeben. Anschließend wird eine Lösung von 17 g Ferfluorbutyl-(3-methyl-2-butenyl)sulfon
in 20 ml Tetrahydrofuran sehr langsam unter kräftigem Rühren zugetropft. Das Reaktionsgemisch
wird noch 12 Stunden bei -10°C, noch einmal 12 Stunden bei 0°C und 24 Stunden bei
Zimmertemperatur gerührt. Es wird dann wieder auf -10°C abgekühlt und eine Lösung
von 1 g Kaliuntert.-butylat in 20 ml Tetrahydrofuran zugetropft. Die Temperaturerhöhung
wird wie oben beschrieben durchgeführt. Dieser Vorgang wird noch zweimal wiederholt.
Das Gemisch wird in Wasser gegossen und mit Diethylether eine Extraktion durchgeführt.
Der Etherextrakt wird über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingeengt. Nach
Destillation unter vermindertem Druck erhält man 2,2-Dimethyl-3-(2-methyl-1-propenyl)-cyclmpronan-1-carbonsäure-ethylester
von Siedepunkt 70°C / 5 Torr als farblose Flüssigkeit in einer Ausbeute von 60 % der
Theorie.
Charakterisierung durch die Spektren:
[0032] 1H-NER (CCl
4) : δ = 1,2 (m,10H, Methylprotonen und Cyclopropylproton), 1,72 (s, 7H, Methylprotonen
und Cyclopropylproton),4,08 (q, 2H,Methylenprotonen), 4,87 (d, 1H, Vinylproton) ppm.
[0033] IR (Film): 3010 (olefin,C-H), 1735 (Etercarbonyl), 1670 (Doppelbindung), 1455 (-CH
3), 1390 (-CH
3) cm
-1
Beispiel 2
[0034]

25 g Perzlucrbutansulfiaäure (0,088 mol) werden in einem 100 ml Dreihalskolben vorgelegt
und auf 0°C abgekühlt. Dann wird frisch destilliertes Isopren im. Überschuß zugetropft,
wobei eine Tropfgeschwindigkeit von 1 Tropfen pro Minute eingehalten werden sollte.
Nach dem Zutropfen wird die Lösung sofort in Eiswasser gegossen, mit NaHCO
3 neutralisiert und ausgeethert. Nach dem Trocknen mit MgSO
4 wird abfiltriert, der Nach dem Trocknen mit MhSO
4 wird abfiltriert, der Äther am Rotaticnsverdampfer abgezogen und der Rückstand destilliert.
Man erhält Perfluorbutyl-(3-methyl-2-butenyl)sulfon vom Siedepunkt 41°C / 0,1 Torr
als gelbstichige Flüssigkeit in einer Ausbeute von 60 bis 70 % der Theorie.
[0035] Charakterisierung durch die Spektren:
1H-NMR (CCl4): δ = 1.79 (S, 3H, Methylprotonen), 1.87 (s, 3H, Methylprotonen), 4.05 (d, 2H, Methylenprotonen),
5.27 (t, 1H, Vinylproton) ppm.
IR (Film): 3000 (olefin.C-H), 2930 (aliahat.C-H), 1660 (Doppelbindung), 1450 (-CH3), 1370, 1145 (SO2), 1200-1250 (C4F3) cm-1.
(1) Verfahren zur Herstellung von Cyclopropan-1-carbonsäure-derivaten der Formel I

in welcher
Z für Alkoxycarbonyl oder Cyano steht und
R1 für Wasserstoff oder für Alkenyl steht und
R2 für Wasserstoff oder gemeinsam mit R1 für Cycloalkyl oder Cycloalkenyl, an die gegebenenfalls ein Benzolring annelliert
sein kann, steht.
dadurch gekennzeichnet, daß man Perfluoralkylsulfone der Formel II

in welcher
R für den Rest -SO2-RF,
R3 für Wasserstoff oder Alkyl steht,
R4 für Alkyl steht oder zusammen mit R8 eine Alkendiylbrücke bildet, deren Doppelbindung gegebenenfalls an einen Benzolring
annelliert ist,
R5 und R6 entweder für Wasserstoff stehen oder gemeinsam eine Doppelbindung bilden.
R7 für Wasserstoff oder Alkyl steht,
R7 für Wasserstoff oder Alkyl steht und
RF für Perfluoralkyl steht,
mit der Maßgabe, daß R
5 und R
6 entweder eine Doppelbindung bilden oder R
8 und
RR
4 eine Alkendiylbrücke, deren Dopbilden oder R und
RR
4 eine Alkendiylbrücke, deren Doppelbindung gegebenenfalls an einen Benzolring annelliert
ist. bilden. mit β,β-Dimethyl-acrylsäure-derivaten der Formel III

in welcher
Z die oben angegebene Bedeutung hat,
in Gegenwart von Basen und gegebenenfalls in Gegenwart von Verdünnungsmitteln bei
Temperaturen zwischen -20 und ±30°C umsetzt.
(2) Perfluoralkyl-sulfone der Formel II

in welcher R, R
3-R
8 die oben angegebene Bedeutung besitzen.
(3) Verfahren zur Herstellung von Perfluoralkylsulfonen der Formel II (oben), dadurch
gekennzeichnet, daß man Perfluoralkan-sulfinsäuren der Formel IV

in welcher
RF für Perfluoralkyl steht,
mit Dienen der Formel V

in welcher
R9 - R13 für Wasserstoff oder Alkyl stehen, wobei
R9 gemeinsam mit R13 für eine Alkvienbrücke
stehen kann, an die gegebenenfalls ein Cycloalkenring annelliert ist, gegebenenfalls
in Gegenwart von Verdünnungsnitteln bei Temperaturen zwischen -20 und +20°C umsetzt.