[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Biegemaschine zum Abkanten von Blechtafeln mit
Haltestempeln zum Einspannen einer Blechtafel und mit mindestens einem antreibbaren
Biegewerkzeug, das um das als Gegenwerkzeug dienende Ende eines Haltestempels herum
bewegbar ist.
[0002] Bei bekannten Biegemaschinen dieser Art ist das.Biegewerkzeug um eine Achse schwenkbar
gelagert, die zumindest angenähert in der Biegeachse liegt, so daß das Biegewerkzeug
während des Biegevorganges stets senkrecht gegen die Blechtafel drückt, die auf Grund
des Biegewerkzeugangriffes um das die Biegeachse bestimmende Gegenwerkzeug gebogen
wird. Vorteilhaft bei diesen Biegemaschinen ist, daß Biegewinkel bis 150° erreicht
werden können. Nachteilig ist jedoch, daß zufolge der Schwenklagerung des Biegewerkzeuges
im Bereich der Biegeachse nur nach einer Richtung gebogen werden kann, was ein häufiges
Wenden der Blechtafeln bedingt, wenn diese Blechtafeln Abkantungen nach verschiedenen
Seiten aufweisen sollen. Außerdem zieht diese schwenkbare Lagerung des Biegewerkzeuges
eine Konstruktion für die Haltestempelabstützung nach sich, die den freien Raum vor
der Blechtafeleinführung beschränkt, weil die Haltestempelabstützung entsprechend
torsionssteif ausgebildet werden muß. Die Manipulation des Werkstückes wird dadurch
zusätzlich erschwert.
[0003] Bei einer anderen bekannten Biegemaschine (DE-OS 28 39 978) sind ein oberes und ein
unteres Biegewerkzeug vorgesehen, wobei diese Biegewerkzeuge an den einander gegenüberliegenden
Schenkeln eines im Querschnitt C-förmigen Trägers zangenartig angeordnet sind und
mit diesem Träger in vertikaler Richtung gegenüber einem Paar von Gegenwerkzeugen
verstellt werden, die zugleich zum Einspannen des Werkstückes dienen. Wegen der geradlinigen
Antriebsbewegung der Biegewerkzeuge können mit einer solchen Biegemaschine jedoch
nur Biegewinkel bis zu 90° erreicht werden, wodurch die mögliche Gestaltung der Werkstücke
stark beschränkt wird. Vorteilhaft ist allerdings, daß in zwei Richtungen gebogen
werden kann, so daß sich ein häufiges Wenden der Blechtafeln erübrigt.
[0004] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Biegemaschine der eingangs geschilderten
Art so zu verbessern, daß einerseits die Bewegung der Biegewerkzeuge in günstiger
Weise an die jeweils erforderliche Abkantung des Werkstückes angepaßt und anderseits_ein
häufiges Wenden des Werkstückes vermieden werden kann.
[0005] Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß das Biegewerkzeug in zwei etwa senkrecht
zueinander stehenden Richtungen beweglich gelagert ist und gesonderte Antriebe für
die beiden Bewegungsrichtungen aufweist.
[0006] Durch die Bewegungsmöglichkeit des Biegewerkzeuges in zwei etwa senkrecht zueinander
stehenden Richtungen kann an sich jede beliebige Bahn für das Werkzeug erreicht werden.
Zu diesem Zweck müssen lediglich die beiden Antriebe entsprechend gesteuert werden.
Da somit das Biegewerkzeug weder an eine gerade noch an eine kreisförmige Bahn gebunden
ist, können alle vorkommenden Verhältnisse berücksichtigt werden. Mit einer geeigneten
Gestaltung der Gegenwerkzeuge können daher auch zwei Abkantungen in einem Arbeitsschritt
vorgenommen werden, was mit den bekannten Biegemaschinen keinesfalls möglich ist.
Wegen der unbeschränkten Bewegungs- und Antriebsmöglichkeit des Biegewerkzeuges sind
selbstverständlich auch Biegungen nach verschiedenen Richtungen möglich, so daß ein
häufiges Wenden des Werkstückes entfallen kann.
[0007] Besonders günstige Verhältnisse ergeben sich in weiterer Ausbildung der Erfindung,
wenn die Antriebsrichtung des einen Antriebes etwa parallel zur Einspannebene der
Blechtafel verläuft, während die Antriebsrichtung des anderen Antriebes etwa senkrecht
dazu steht. Die Antriebsrichtungen verlaufen nämlich in einem solchen Fall in Richtung
der Hauptbiegerichtungen während des An- und Fertigbiegens, was sich nicht nur belastungsmäßig
günstig auswirkt, sondern auch die Steuerung der Antriebe vereinfacht.
[0008] In konstruktiver Hinsicht werden besonders einfache Verhältnisse geschaffen, wenn
der eine der beiden Antriebe für das Biegewerkzeug aus einem Kurbeltrieb besteht,
an dessen das Biegewerkzeug tragenden Kurbelstange der andere Antrieb angreift. Die
schwenkbare Lagerung der Kurbelstange am Kurbelzapfen des Kurbeltriebes bietet bei
einer solchen Ausbildung die Möglichkeit, durch eine Schwenkverstellung der Kurbelstange
um den Kurbelzapfen das Biegewerkzeug quer zur Hubbewegung des Kurbeltriebes zu bewegen.
Aufwendige Kulissenführungen können damit in einfacher Weise vermieden werden. Verläuft
dabei die das Biegewerkzeug tragende Kurbelstange etwa parallel zur Einspannebene
der Blechtafel, so wird eine günstige Raumaufteilung sichergestellt, weil die Kurbelstange,
die als Träger für das Biegewerkzeug entsprechend groß dimensioniert werden muß, der
Anordnung der Abstützung der Gegenwerkzeuge nicht im Wege ist. Diese Abstützung braucht
folglich nicht auf der Einführseite der Biegemaschine vorzustehen, so daß ausreichend
Platz für die Blechmanipulation vorhanden ist.
[0009] Der an der Kurbelstange des Antriebes für die eine Bewegungsrichtung angreifende
Antrieb für die andere Bewegungsrichtung kann ebenfalls als Kurbeltrieb ausgebildet
sein, was in einfacher Weise die Abstimmung der beiden Antriebe auf die gewünschte
Werkzeugbewegung ermöglicht, insbesondere für kreisförmige Bahnabschnitte. Zu diesem
Zweck brauchen die beiden Kurbeltriebe ja nur gleich ausgebildet zu sein.
[0010] Die Ausbildung beider Antriebe als Kurbeltriebe bietet auch die Möglichkeit, beide
Kurbeltriebe jeweils mit Hilfe eines an einer gemeinsamen Antriebsschwinge angelenkten
Gestänges anzutreiben. Die Gestänge können im einfachsten Fall aus einfachen Verbindungslenkern
bestehen. Mit einer gemeinsamen Antriebsschwinge kann eine gesonderte Steuerung der
beiden Antriebe entfallen. Mit dem gemeinsamen Antrieb der Kurbeltriebe beschränkt
man sich jedoch auf eine bestimmte Werkzeugbahn, die nur durch eine Änderung der mittleren
Drehlagen der Kurbeltriebe, deren Kurbeln im allgemeinen einen Drehwinkel kleiner
als 180° aufweisen, oder durch eine Änderung des Übersetzungsverhältnisses des Gestänges
geändert werden kann.
[0011] Auf Grund der möglichen Werkzeugbahn während des Biegevorganges können auch zwei
Biegewerkzeuge zum Einsatz kommen, die das Biegen nach entgegengesetzten Seiten einfach
gewährleisten. Zu diesem Zweck trägt in weiterer Ausbildung der Erfindung die etwa
parallel zur Einspannebene der Blechtafeln verlaufende Kurbelstange des einen Antriebes
zwei zangenartig einander gegenüberliegende Biegewerkzeuge, wobei die quer zur Einspannebene
gerichtete Kurbelstange des anderen Antriebes in Abhängigkeit vom gegenseitigen Abstand
der beiden Biegewerkzeuge längenverstellbar ausgebildet ist. Die Längenverstellbarkeit
der die Biegewerkzeuge quer zur Einspannebene beaufschlagenden Kurbelstange ist erforderlich,
um beide Biegewerkzeuge an die Blechtafel anstellen zu können. In der Anstellage für
das eine Biegewerkzeug befindet sich nämlich das andere Biegewerkzeug in einer Entfernung
vom Werkstück, die dem gegenseitigen Abstand der Biegewerkzeuge entspricht. Zur Anstellung
des jeweils nicht im Einsatz befindlichen Biegewerkzeuges muß folglich die die Biegewerkzeuge
tragende Kurbelstange verschwenkt werden, was in einfachster Weise durch eine Verkürzung
oder Verlängerung der quer zur Einspannebene gerichteten Kurbelstange des anderen
Antriebes durchgeführt wird.
[0012] Der Einsatzwechsel der beiden Biegewerkzeuge verlangt hinsichtlich der Werkzeugbahn
eine Umkehrung der Bewegungsrichtung eines der beiden Antriebe. Sind die beiden Antriebe
über je ein Gestänge an einer gemeinsamen Antriebsschwinge angeschlossen, so kann
eine solche Bewegungsumkehr dadurch erreicht werden, daß die Anlenkstelle eines der
beiden Gestänge an der Antriebsschwinge zwischen zwei einander bezüglich der Schwenkachse
der Antriebsschwinge gegenüberliegenden Lagen verstellbar ist. Da zwei diametral zu
einer Drehachse gelagerte Punkte bei einer Drehverstellung gegensinnige Bewegungen
ausführen, wird durch eine entsprechende Verstellung der Anlenkstelle des Gestänges
der Bewegungssinn des über dieses Gestänge angeschlossenen Kurbeltriebes umgekehrt.
[0013] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise vereinfacht dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Biegemaschine zum Abkanten von Blechtafeln im Vertikalschnitt,
Fig. 2 eine mögliche Bewegung des Biegewerkzeuges beim Abkantvorgang,
Fig. 3 die Lage der Antriebe für das obere Biegewerkzeug eines Biegewerkzeugpaares
zu Beginn des Biegevorganges,
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung bei Beendigung des Biegevorganges,
Fig. 5 den Einsatz des unteren Biegewerkzeuges eines Werkzeugpaares und
Fig. 6 eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung, jedoch für das untere Biegewerkzeug.
[0014] Die dargestellte Biegemaschine besteht im wesentlichen aus einem Gestell 1, das zwei
an einem C-förmigen Träger 2 angeordnete, einander zangenartig gegenüberliegende Biegewerkzeuge
3a und 3b und zwei Haltestempel 4a und 4b aufweist, die als Gegenwerkzeuge für die
Biegewerkzeuge 3a und 3b dienen. Zwischen den Haltestempeln 4a und 4b wird die zu
biegende Blechtafel 5 eingespannt, wobei sich die Haltestempel 4a und 4b an biege-
und torsionssteifen Kastenträgern 6 abstützen, von denen der obere in nicht näher
dargestellter Weise gehoben und gesenkt werden kann.
[0015] Der C-förmige Träger 2 für die Biegewerkzeuge 3a und 3b wird von einer Kurbelstange
7 eines Kurbeltriebes 8 getragen, dessen Kurbelwelle 9 im Gestell 1 gelagert ist.
Über diesen Kurbeltrieb 8 können die Biegewerkzeuge 3a und 3b im wesentlichen parallel
zur Einspannebene der Blechtafel 5 bewegt werden. Um eine Bewegungsmöglichkeit quer
zur Einspannebene zu schaffen, ist ein weiterer Kurbeltrieb 10 vorgesehen, dessen
Kurbelwelle 11 im Gestell 1 gelagert ist und dessen quer zur Einspannebene der Blechtafel
5 verlaufende Kurbelstange 12 an der Kurbelstange 7 des Kurbeltriebes 8 angelenkt
ist. Um nun wahlweise eines der beiden Biegewerkzeuge 3a und 3b einsetzen zu können,
ist die Kurbelstange 12 des Kurbeltriebes 10 in ihrer Länge verstellbar ausgebildet,
was gemäß dem Ausführungsbeispiel mit Hilfe eines Zylinders 13 erreicht wird. Im ausgefahrenen
Zustand des Zylinders 13 kommt das obere Biegewerkzeug 3a zum Einsatz, wie dies in
den Fig. 1, 3 und 4 dargestellt ist, während zum Einsatz des unteren Biegewerkzeuges
3b der Zylinder 13 nach den Fig. 5 und 6 eingefahren werden muß.
[0016] Durch die Bewegungsmöglichkeit der Biegewerkzeuge 3a und 3b einerseits quer zur Einspannebene
der Blechtafel 5 und anderseits parallel zur Einspannebene können die Biegewerkzeuge
3a und 3b durch eine entsprechende Beaufschlagung der Kurbeltriebe 8 und 10 entlang
einer an sich beliebigen Bahn bewegt werden, was besonders günstige Verhältnisse für
den Biegevorgang schafft. So kann beispielsweise jedes der beiden Biegewerkzeuge entlang
einer Kreisbahn um die Biegeachse 14 bewegt werden, wie dies für das obere Biegewerkzeug
3a in Fig. 2 dargestellt ist. Aus der voll gezeichneten Ausgangsstellung erreicht
das Biegewerkzeug 3a entlang der Bewegungsbahn 15 seine strichpunktiert angedeutete
Endstellung, wobei die Blechtafel 5 aus der Einspannebene um den als Gegenwerkzeug
dienenden Haltestempel 4b gebogen wird. Es können folglich Biegewinkel erreicht werden,
die weit über 90° hinausgehen. Da wahlweise das Biegewerkzeug 3a oder das Biegewerkzeug
3b zum Einsatz kommen kann, kann die zu biegende Blechtafel 5 sowohl nach oben als
auch nach unten gebogen werden, so daß eine weitgehend unbeschränkte Gestaltungsmöglichkeit
für das Werkstück sichergestellt wird, ohne das Werkstück häufig wenden zu müssen.
Je nach der Beaufschlagung und Steuerung der Kurbeltriebe 8 und 10 kann die Bewegungsbahn
15 entsprechend den durch die herzustellende Form des Werkstückes bestimmten Anforderungen
in ihrer Form und Größe geändert werden. Aus diesem Grunde können auch vorteilhaft
unterschiedliche Biegewerkzeuge und Gegenwerkzeuge zum Einsatz kommen.
[0017] Zum Antrieb der Kurbeltriebe 8 und 10 ist gemäß dem Ausführungsbeispiel eine gemeinsame
Antriebsschwinge 16 vorgesehen, die über ein Zahnsegment 17 und ein mit dem Zahnsegment
17 kämmendes Ritzel 18 antreibbar ist. Die Kurbeltriebe 8 und 10 sind mit dieser Antriebsschwinge
16 über je ein Gestänge 19 bzw. 20 verbunden, das im einfachsten Fallaus einem Verbindungslenker
besteht. Wird nun die Antriebsschwinge 16 um ihre Drehachse 21 aus der in Fig.3 gezeichneten
Stellung in die Stellung nach Fig. 4 verschwenkt, so werden die Kurbeltriebe 8 und
10 über die Gestänge 19 und 20 entsprechend verstellt, wobei das zum Einsatz kommende
Werkzeug 3a durch den Kurbeltrieb 8 gegen die Haltestempel 4a und 4b vorgeschoben
und gleichzeitig über den Kurbeltrieb 10 abwärts gedrückt wird, was eine Werkzeugbewegung
ergibt, wie sie in Fig. 2 durch die Bewegungsbahn 15 dargestellt ist. Nach diesem
Arbeitshub kehrt die Antriebsschwinge 21 wieder in ihre Ausgangslage zurück, was das
Zurückziehen des Biegewerkzeuges 3a zur Folge hat.
[0018] Soll nun das untere Biegewerkzeug 3b zum Einsatz kommen, so muß zunächst der Zylinder
13 beaufschlagt werden, um den Kurbelarm 7 des Kurbeltriebes 8 um den Kurbelzapfen
22 im Anstellsinn des Biegewerkzeuges 3b zu verschwenken , bis das Biegewerkzeug 3b
die in Fig. 5 gezeichnete Stellung einnimmt. Da aber gegensinnig gebogen wird, muß
das untere Biegewerkzeug 3b über den Kolbentrieb 10 aufwärts gedrückt werden, was
eine Umkehr der Drehrichtung des Kurbeltriebes 10 erfordert. Dies wird gemäß dem Ausführungsbeispiel
durch eine Verlagerung der Anlenkstelle 23 des Gestänges 20 an der Antriebsschwinge
16 erreicht, zu welchem Zweck auf der Antriebsschwinge 16 ein Zylinder 24 angeordnet
ist, über dessen Kolbenstange die Anlenkstelle 23 verstellt wird, während die Anlenkstelle
25 des Gestänges 19 an der Antriebsschwinge unverstellt bleibt. Das untere Biegewerkzeug
3b muß ja ebenfalls gegen die Haltestempel 4a und 4b vorgeschoben werden,um einen
entsprechend großen Biegewinkel zu erreichen. Da zufolge der Verstellung der Anlenkstelle
23 des Gestänges 20 auf die bezüglich der Schwenkachse 21 gegenüberliegende Seite
der Antriebsschwinge die Kurbelwelle 11 des Kurbeltriebes 10 gegensinnig angetrieben
wird, wird auch die Kurbelstange 7 gegensinnig um ihren Kurbelzapfen 22 verschwenkt,
so daß das untere Biegewerkzeug 3b bei der Antriebsbewegung den oberen Haltestempel
4a hintergreift, wie dies in Fig. 6 angedeutet ist. Es kann somit die Blechtafel 5
in gleicher Weise nach unten oder nach oben gebogen werden. Die Stellwege können über
den Verdrehwinkel der Kurbeltriebe 8 und 10 verändert werden. Dies ist beispielsweise
durch eine Änderung des Schwenkwinkels der Antriebsschwinge 16 oder eine Verstellung
der Anlenkstellen der Gestänge 19, 20 an den Kurbeltrieben oder an der Schwinge 16
möglich.
1. Biegemaschine zum Abkanten von Blechtafeln mit Haltestempeln zum Einspannen einer
Blechtafel und mit mindestens einem antreibbaren Biegewerkzeug, das um das als Gegenwerkzeug
dienende Ende eines Haltestempels herum bewegbar ist,dadurch gekennzeichnet, daß das
Biegewerkzeug (3a, 3b) in zwei etwa senkrecht zueinander stehenden Richtungen beweglich
gelagert ist und gesonderte Antriebe (8, 10) für die beiden Bewegungsrichtungen aufweist.
2. Biegemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsrichtung
des einen Antriebes (8) etwa parallel zur Einspannebene der Blechtafel (5) verläuft,
während die Antriebsrichtung des anderen Antriebes (10) etwa senkrecht dazu steht.
3. Biegemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der
beiden Antriebe (8, 10) für das Biegewerkzeug (3a, 3b) aus einem Kurbeltrieb (8) besteht,
an dessen das Biegewerkzeug (3a, 3b) tragenden Kurbelstange (7) der andere Antrieb
(10) angreift.
4. Biegemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Biegewerkzeug
(3a, 3b) tragende Kurbelstange (7) etwa parallel zur Einspannebene der Blechtafel
(5) verläuft.
5. Biegemaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Kurbelstange
(7) des Antriebes (8) für die eine Bewegungsrichtung angreifende Antrieb (10) für
die andere Bewegungsrichtung ebenfalls als Kurbeltrieb (10) ausgebildet ist.
6. Biegemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kurbeltriebe
(8,10) jeweils mit Hilfe eines an einer gemeinsamen Antriebsschwinge (16) angelenkten
Gestänges (19, 20) antreibbar sind.
7. Biegemaschine nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die etwa
parallel zur Einspannebene der Blechtafel (5) verlaufende Kurbelstange (7) des einen
Antriebes (8) zwei zangenartig einander gegenüberliegende Biegewerkzeuge (3a, 3b)
trägt und daß die quer zur Einspannebene gerichtete Kurbelstange (12) des anderen
Antriebes (10) in Abhängigkeit vom gegenseitigen Abstand der beiden Biegewerkzeuge
(3a, 3b) längenventellbar ausgebildet ist.
8. Biegemaschine nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkstelle
(23) eines der beiden Gestänge (19, 20) an der Antriebsschwinge (16) zwischen zwei
einander bezüglich der Schwenkachse (21) der Antriebsschwinge (16) gegenüberliegenden
Lagen verstellbar ist.