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EP 0 022 155 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.10.1982 Patentblatt 1982/43 |
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Anmeldetag: 30.04.1980 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: B21K 1/30 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kegelzahnrädern
Method and device for the manufacture of bevel wheels
Procédé et dispositif pour la fabrication de roues dentées coniques
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Benannte Vertragsstaaten: |
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FR GB IT SE |
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Priorität: |
05.07.1979 DE 2927135
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.01.1981 Patentblatt 1981/02 |
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Anmelder: Kabel- und Metallwerke
Gutehoffnungshütte Aktiengesellschaft |
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D-4500 Osnabrück (DE) |
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Erfinder: |
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- Leykamm, Herbert, Dipl.-Ing.
D-8560 Lauf (DE)
- Knabel, Siegfried
D-8500 Nürnberg (DE)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Kegelzahnrädern, bei dem
ein zylindrisches metallisches Rohteil insbesondere aus Stahl in einem aus einer die
Kegelzahnform enthaltenden Matrize, einem Preßstempel und einer den Preßstempel koaxial
umgebenden Steuerhülse bestehenden Preßwerkzeug zu einem Kegelzahnrad verformt wird.
[0002] Ein Verfahren nach dem Oberbegriff ist aus der DE-C-2446413 bekannt. Um zu erreichen,
daß zylindrische Rohteile ohne weitere vorbereitende Maßnahmen zu einem vollständigen
Kegelrad gepreßt werden können, wobei ein Ausfüllen des kleinen Verzahnungsbereiches
der Matrize mit Preßwerkstoff bei vertretbaren Preßdrücken mit Sicherheit gewährleistet
wird, ist der Durchmesser des Preßstempels so gewählt, daß er in etwa dem Durchdringungskreis
von Teilkegel und kleiner Kegelstumpffläche mit einer maximalen Abweichung von 20%
entspricht. Des weiteren besitzt die Steuerhülse einen in den Innenraum der Matrize
hineinragenden kegelstumpfförmigen Ansatz, der der Einhüllenden der Kegelzahnköpfe
der Matrize entspricht. Der Preßstempeldurchmesser bestimmt auch den Durchmesser des
einzusetzenden zylindrischen Rohteiles. Dieses setzt entsprechend der Lehre der DE-C-2
446 413 auf den Zahnflanken der Matrize auf, was zu einem erhöhten Verschleiß der
Matrize führt.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum spanlosen
Herstellen von Kegelzahnrädern anzugeben, welches einen solchen erhöhten Werkzeugverschleiß
nicht nach sich zieht und es möglich macht, in einem Arbeitsschritt ein weitgehend
fertiggeformtes Kegelzahnrad herzustellen ohne Berücksichtigung einer besonders herzustellenden
Vorform des Rohteils bezüglich des Durchmessers. Insbesondere soll es möglich sein,
Kegelzahnräder mit Bohrung wesentlich wirtschaftlicher herzustellen. Darüber hinaus
soll das Verfahren auch anwendbar sein bei der Herstellung von Kegelzahnrädern mit
Schaft.
[0004] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß von einem Rohteil ausgegangen wird, dessen
Durchmesser maximal dem Durchmesser des kleinsten Verzahnungsfußkreises entspricht,
daß das Rohteilvolumen zunächst matrizenseitig in radialer Richtung in die Verzahnung
und stempelseitig in axialer Richtung in einen durch den Preßstempel und die Steuerhülse
gebildeten Ringspalt fließt und anschließend der in den Ringspalt geflossene Volumenanteil
zumindest teilweise in Matrizenrichtung zurückgepreßt wird und dabei gleichzeitig
der Preßstempel vom großen Kegelraddurchmesser her in das Kegelrad eindringt. Nach
einem weiteren Gedanken der Erfindung ist das Fließen des Werkstoffes in den Ringspalt
und das Zurückpressen des Werkstoffes so aufeinander abgestimmt, daß ein Hohlschaft
an der großen Kegelradfläche verbleibt. Auf diese Weise ist es möglich, Schäfte von
verschiedener Länge zu erzeugen. Des weiteren ist es vorteilhaft, daß von einem napfförmigen
Rohteil mit extrem dickem Boden ausgegangen wird. Diese Maßnahme begünstigt die Herstellung
von sehr langen Schäften. Das die Kegelzahnform ausfüllende Rohteilvolumen entstammt
dabei im wesentlichen dem extrem dicken Boden. Im Anschluß an die Formung des Kegelrades
kann in einfacher Weise die vorgeformte Bohrung in einem nachfolgenden Arbeitsgang
durch Ausstanzen des verbliebenen Butzens fertiggestellt werden.
[0005] Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens,
welche aus einer die Kegelzahnform enthaltenden Matrize, einem Preßstempel und einer
den Preßstempel koaxial umgebenden durch den die Matrize ausfüllenden Werkstoff des
Rohteils zurückdrückbaren Steuerhülse besteht, die einen in den Matrizenraum eindringenden
Ansatz besitzt. Diese bekannte Vorrichtung wird dahingehend verbessert, daß zwischen
dem Preßstempel und der Steuerhülse eine gegenüber dem Preßstempel axial bewegliche
Führungshülse angeordnet ist. Die Führungshülse ist über einen begrenzten Weg gegenüber
dem Preßstempel frei beweglich, so daß sie durch den in den Ringspalt fließenden Werkstoff
leicht verschoben werden kann. Dieser Weg ist einstellbar und endet an einem Anschlag.
Auf diese Weise können Schäfte von verschiedener Länge erzeugt werden. Nach Erreichen
des Anschlages wird zumindest ein Teil des in den Ringspalt geflossenen Werkstoffes
in Richtung auf die Matrize zurückgepreßt und gleichzeitig verhindert, daß weiterer
Werkstoff aufgrund des Eindringens des Preßstempels in die Kegelradfläche in den Ringraum
zurückfließt. Weiterhin ist vorgesehen, daß die Verzahnung der Matrize im Bereich
des großen Kegelzahnraddurchmessers einen zylindrischen keilwellenähnlichen Auslauf
zeigt, und der Ansatz der Steuerhülse einen zylindrischen Teil und daran anschließend
einen konisch verlaufenden Teil aufweist, wobei der Durchmesser des zylindrischen
Teils geringfügig kleiner ist als der Durchmesser des keilwellenähnlichen Auslaufes
und der Konuswinkel des konisch verlaufenden Teils in etwa dem Winkel der die Zahnfußkegel
des Kegelrades bildenden Verzahnungsflanken der Matrize entspricht.
[0006] Durch diese Maßnahme kann der Ansatz der Steuerhülse tief in das Innere der Matrizenform
eindringen und somit für einen Stofffluß sorgen, der eine vollständige Ausfüllung
der Matrize gewährleistet. Somit wird in einem Umformarbeitsschritt ein weitgehend
fertiggeformtes Rad erzeugt, welches auf der Radseite mit dem großen Durchmesser eine
nur geringe Stoffübermenge ausgelagert hat.
[0007] So können nunmehr Rohteile von geringerem Gewicht eingesetzt werden. Die gleichen
Vorteile können mit einer Vorrichtung erzielt werden, bei der in Abänderung der Ansatz
der Steuerhülse eine in den keilwellenähnlichen Auslauf eindringende Verzahnung aufweist.
Die Länge des keilwellenähnlichen Auslaufs sollte mindestens der Länge L am Zahnrad
gemessen (Fig. 1) entsprechen. Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Steuerhülse nahezu während des gesamten Preßvorganges gegenüber dem Preßstempel
über Federn gelagert ist und gegen Ende des Preßvorganges starr mit diesem verbunden
ist. Die Steuerhülse ragt mit ihrem Ansatz nahezu während des gesamten Preßvorgangs
in den Hohlraum der Matrize hinein, und zwar so lange, bis die Hauptmenge der den
Zahnradkörper ausmachenden Werkstoffmasse vorverteilt ist. Gegen Ende des Umformvorganges
wird die Steuerhülse durch den zurückfließenden Werkstoff unter Vorspannung der Federn
zurückgedrückt, und zwar bis zu einem Anschlag, um dann starr mit dem Preßstempel
verbunden das Zahnrad konturgetreu zu formen. Dabei wird gleichzeitig durch den Preßstempel
die Bohrung in dem Kegelrad vorgeformt, die dann, wie oben beschrieben, durch Ausstanzen
fertiggestellt werden kann.
[0008] Die Erfindung ist anhand des in den Figuren 1 bis 3 schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
[0009] Die linke Hälfte der Fig. 1 zeigt den Zustand vor Beginn des Pressens, die rechte
Hälfte der Figur den Zustand gegen Ende des Preßvorgangs.
[0010] Das Preßwerkzeug besteht im wesentlichen aus den Teilen 1 und 2, die im nachfolgenden
als Oberwerkzeug und Unterwerkzeug bezeichnet sind, wobei jedoch auch das Teil 1 als
Unterwerkzeug und das Teil 2 als Oberwerkzeug verwendet werden können. Das Teil 1
- die Matrize - trägt die Verzahnung 3 für ein Kegelzahnrad und weist eine Bohrung
4 auf, in welcher ein nicht mehr dargestellter Auswerfer angeordnet ist. Die Zahnform
3 der Matrize 1 weist einen zylindrischen keilwellenähnlichen Auslauf 5 auf.
[0011] Das Werkzeugteil 2 besteht aus einem Preßstempel 6, der fest an dem Werkzeugteil
2 befestigt ist und der Steuerhülse 7, die über Federn 8 an dem Werkzeugteil 2 verschieblich
zu dem Preßstempel 6 befestigt ist. Zwischen dem Preßstempel 6 und der Steuerhülse
7 befindet sich eine Führungshülse 9, die über einen begrenzten Weg gegenüber dem
Preßstempel 6 verschieblich ist. Die Steuerhülse 7 trägt einen Ansatz 10, welcher
aus einem zylindrisch verlaufenden Teil 11 sowie einem konisch verlaufenden Teil 12
besteht.
[0012] Nach dem Einlegen des Rohteils 13, werden die Werkzeugteile 1 und 2 gegeneinandergefahren,
wobei der Ansatz 10 an der Steuerhülse 7 in den Formhohlraum der Matrize 1 eindringt
(s. linke Hälfte der Figur). Beim weiteren Gegeneinanderfahren der Werkzeugteile 1
und 2 wird der Werkstoff des Rohteils 13 radial nach außen in die Verzahnung 3 und
gleichzeitig in den Ringspalt zwischen dem Preßstempel 6 und der Steuerhülse 7 gepreßt.
Wenn der Gesenkraum und die Verzahnung 3 so weit gefüllt sind, daß die auf die Stirnfläche
des Ansatzes 10 wirkende Kraft die auf sie wirkende dosierte Federkraft überwinden
kann, bewegen sich die Anschlagflächen 14 aufeinander zu. Nachdem sich die beiden
Anschlagflächen 14 berührt haben (s. rechte Hälfte der Fig.), wird das nunmehr starre
Werkstück noch so weit gegeneinandergefahren, bis das Werkstück seine vorgesehene
Form erreicht hat. Dabei drückt der Ansatz 10 auf das vorgeformte Kegelzahnrad und
drückt den Werkstoff in unter Umständen noch nicht ausgefüllte Bereiche der Zahnform
3. Gleichzeitig wird das in dem Ringspalt befindliche Materialvolumen durch die Führungshülse
9 in den Matrizenraum zurückgepreßt. Desgleichen dringt der Preßstempel 6 von der
großen Kegelradfläche in das vorgeformte Kegelrad ein und erzeugt eine Bohrung. Ein
etwa vorhandener Werkstoffüberschuß tritt zwischen den Zähnen des keilwellenförmigen
Ansatzes 5 aus. Da das fertiggeformte Kegelzahnrad ohnehin an der gestrichelt dargestellten
Linie 15 bearbeitet werden muß, erfordert der Austritt evtl. überschüssigen Werkstoffs
an dieser Stelle keinen besonderen Arbeitsgang.
[0013] Die Fig. 2 zeigt eine andere Ausgestaltung des Ansatzes 10, und zwar trägt bei dieser
Ausführungsform der Ansatz 10 eine in die Verzahnung 3 eindringende Verzahnung 17,
deren Außendurchmesser geringfügig kleiner ist als der maximale Innendurchmesser der
Verzahnung 3. Der Ansatz kann konisch oder zylindrisch-plan sein, er kann auch entsprechend
der Rückenkegelpartie des Zahnrades ausgebildet sein (s. Fig. 3).
[0014] Das fertig geformte Kegelrad wird dann mittels des nicht dargestellten Auswerfers
aus der Matrize 1 herausgestoßen, und in einem nachfolgenden Arbeitsgang wird die
Bohrung des Kegelzahnrades durch Ausstanzen des verbliebenen Butzens fertiggestellt.
Die freie Weglänge der Führungshülse 9 ist einstellbar und bestimmt die Höhe des Schaftes
16.
1. Verfahren zum Herstellen von Kegelzahnrädern, bei dem ein zylindrisches metallisches
Rohteil insbesondere aus Stahl in einem aus einer die Kegelzahnform enthaltenden Matrize,
einem Preßstempel und einer den Preßstempel koaxial umgebenden Steuerhülse bestehenden
Preßwerkzeug zu einem Kegelzahnrad verformt wird, dadurch gekennzeichnet, daß von
einem Rohteil ausgegangen wird, dessen Durchmesser maximal dem Durchmesser des kleinsten
Verzahnungsfußkreises entspricht, daß das Rohteilvolumen zunächst matrizenseitig in
radialer Richtung in die Verzahnung und stempelseitig in axialer Richtung in einen
durch den Preßstempel und die Steuerhülse gebildeten Ringspalt fließt und anschließend
der in den Ringspalt geflossene Volumenanteil zumindest teilweise in Matrizenrichtung
zurückgepreßt wird und dabei gleichzeitig der Preßstempel vom großen Kegelraddurchmesser
her in das Kegelrad eindringt.
2. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fließen des Werkstoffes
in den Ringspalt und das Zurückpressen des Werkstoffes so aufeinander abgestimmt werden,
daß ein Hohlschaft an der großen Kegelradfläche verbleibt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß von einem napfförmigen
Rohteil mit extrem dickem Boden ausgegangen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
die vorgeformte Bohrung in einem nachfolgenden Arbeitsgang durch Ausstanzen des verbliebenen
Butzens fertiggestellt wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
bestehend aus einer die Kegelzahnform enthaltenden Matrize, einem Preßstempel und
einer den Preßstempel koaxial umgebenden durch den die Matrize ausfüllenden Werkstoff
des Rohteil zurückdrückbaren Steuerhülse, die einen in den Matrizenraum eindringenden
Ansatz besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Preßstempel (6) und der Steuerhülse
(7) eine gegenüber dem Preßstempel (6) axial bewegliche Führungshülse (9) angeordnet
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnung (3) der
Matrize (1) im Bereich des großen Kegelzahnraddurchmessers einen zylindrischen keilwellenähnlichen
Auslauf (5) zeigt, und der Ansatz (10) der Steuerhülse (7) einen zylindrischen Teil
(11) und daran anschließend einen konisch verlaufenden Teil (12) aufweist, wobei der
Durchmesser des zylindrischen Teiles (11) geringfügig kleiner ist als der Durchmesser
des keilwellenähnlichen Auslaufes (5) und der Konuswinkel des konisch verlaufenden
Teils (12) in etwa dem Winkel der die Zahnfußkegel des Kegelrades bildenden Verzahnungsflanken
der Matrize (1) entspricht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnung (3) der
Matrize (1) im Bereich des großen Kegelzahnraddurchmessers einen zylindrischen keilwellenähnlichen
Auslauf (5) zeigt und der Ansatz (10) der Steuerhülse (7) eine in den keilwellenähnlichen
Auslauf (5) eindringende Verzahnung (17) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des keilwellenähnlichen
Auslaufes (5) mindestens der Länge L am Zahnrad gemessen entspricht (s. Fig.1).
9. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuerhülse (7) nahezu während des gesamten Preßvorganges gegenüber dem Stempel
(6) über Federn (8) gelagert ist und gegen Ende des Preßvorgangs starr mit diesem
verbunden ist.
1. Process for manufacturing bevel gears, in which process a cylindrical metallic
blank, made, in particular, of steel, is deformed to produce a bevel gear, in a pressing
tool which comprises a female die, this die containing the shape of the bevel-gear
teeth, a pressing plunger, and a control collar, this collar coaxially surrounding
the plunger, characterised in that the process starts from a blank having a diameter
which corresponds, at the maximum, to the diameter of the smallest root circle of
the gear tooth-system, in that the volume of the blank initially flows, on the die
side, radially into the tooth-system and, on the plunger side, axially into an annular
gap which is formed by the plunger and the control collar, and that proportion of
the volume which has flowed into the annular gap is thereafter reverse-pressed, at
least partially, towards the die, and as it flows back, the plunger simultaneously
penetrates, from the large diameter of the bevel gear, into the bevel gear itself.
2. Process according to Claim 1, characterised in that the flowing of the material
into the annular gap, and the reverse-pressing of the material are matched, one to
the other, in such a manner that a hollow shank remains on the large surface of the
bevel gear.
3. Process according to Claim 1 or 2, characterised in that the process starts from
a cup-shaped blank with an extremely thick bottom.
4. Process according to Claim 1, or one of the Claims which follow, characterised
in that the preformed bore is finished, in a subsequent operation, by punching out
the burr which has remained.
5. Device for carrying out the process according to Claim 1, or one the Claims which
follow, this device comprising a female die, this die containing the shape of the
bevel-gear teeth, a pressing plunger, and a control collar, this collar coaxially
surrounding the plunger and being copable of being pressed backwards by the material
of the blank, this material filling the die, and this collar possessing an extension-piece
which penetrates into the die space, characterised in that a guide sleeve (9) is located
between the pressing plunger (6) and the control collar (7) this guide sleeve (9)
being capable of axial movement relative to the plunger (6).
6. Device according to Claim 5, characterised in that the tooth-system (3) of the
female die (1) exhibits a parallel run-out (5) in the zone of the large bevel-gear
diameter, this run-out resembling a splined shaft, and the extension-piece (10) of
the control collar (7) possesses a parallel portion (11) and, adjoining it, a portion
(12), which runs conically, the diameter of the parallel portion (11) being slightly
smaller than the diameter of the run-out (5) which resembles a splined shaft, and
the cone-angle of the portion (12), which runs conically, corresponding to approximately
the angle of the flanks of the tooth-system of the die (1), which angle forms the
dedendum taper of the bevel gear.
7. Device according to Claim 5, characterised in that the tooth-system (3) of the
female die (1) exhibits a parallel run-out (5) in the zone of the large bevel-gear
diameter, this run-out resembling a splined shaft, and the extension-piece (10) of
the control collar (7) possesses a tooth-system (17) which penetrates into the run-out
(5) resembling a splined shaft.
8. Device according to Claim 6 or 7, characterised in that the length of the run-out
(5), which resembles a splined shaft, corresponds to at least the length L, measured
on the gearwheel (see Fig. 1).
9. Device according to Claim 5, or one of the Claims which follow, characterised in
that, during almost the entire pressing operation, the control collar (7) is mounted
relative to the plunger (6), via springs (8) and is rigidly connected to the plunger
towards the end of the pressing operation.
1. Procédé pour la fabrication de roues dentées coniques, par lequel une ébauche métallique
cylindrique, notamment en acier, est conformée en une roue dentée conique, dans un
outil. de pressage comprenant une matrice contenant le modèle de roue dentée, un poinçon
de presse, et un manchon de commande entvurant coaxialement le poinçon - procédé caractérisé
en ce qu'on part d'une pièce ébauche dont le diamètre maximal correspond au diamètre
de la plus petite circonférence de pied de denture, le volume de la matière de l'ébauche
s'écoulant tout d'abord, du côté de la matrice, en direction radiale, dans la denture,
et, du côté poinçon, en direction axiale, et ensuite la fraction de volume qui s'est
écoulée dans la fente annulaire étant refoulée et ramenée, au moins en partie dans
la matrice, le poinçon de presse pénétrant en même temps dans la roue dentée conique
à partir de son plus grande diamètre.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que l'écoulement de la matière
dans la fente annulaire et le refoulement de la matière sont accordés entre eux de
telle sorte qu'il reste un arbre creux ou »queue« sur la surface de plus grand diamètre
de la roue conique.
3. Procédé suivant l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'on part d'une
pièce ébauche en forme de cuvette avec un fond extrêmement épais.
4. Procédé suivant l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
l'alésage central préformé dans l'ébauche est terminé de finition dans une opération
suivante par estampage du trognon de métal restant.
5. Dispositif pour la mise en application du procédé suivant l'une quelconque des
revendications 1 à 4, comprenant une matrice contenant le moule modèle de denture
conique, un poinçon de pressage et un manchon de commande entourant coaxialement le
poinçon, au moyen duquel est refoulée la matière de l'ébauche remplissant la matrice,
et qui est pourvu d'un appendice pénétrant dans le volume creux de la matrice, - dispositif
caractérisé en ce que, entre le poinçon de pressage (6) et le manchon de commande
(7), est disposée une douille de guidage (9) mobile axialement par rapport au poinçon
(6).
6. Dispositif suivant la revendication 5, caractérisé en ce que la denture (3) de
la matrice (1) présente, dans la zone de plus grand diamètre de la roue dentée conique,
une extrémité cylindrique (5) analoque à un arbre en coin, et l'appendice (10) du
manchon de commande (7) présente une portion cylindrique (11) à laquelle se raccorde
une portion conique (12), le diamètre de la portion cyclindrique (11) étant légèrement
inférieur au diamètre de l'extrémité (5), et l'angle au sommet du cône de la portion
conique (12) correspondant sensiblement à l'angle du flanc de denture de la matrice
(1) qui forme le cône de pied de dent de la roue conique.
7. Dispositif suivant la revendication 5, caractérisé en ce que la denture (3) de
la matrice (1) présente, dans la zone de plus grand diamètre de la roue dentée conique,
une extrémité cyclindrique (5) et l'appendice (10) du manchon de commande (7) présente
une denture (17) qui pénètre dans l'extrémité (5) en forme d'arbre en coin.
8. Dispositif suivant l'une des revendications 6 ou 7, caractérisé en ce que la longueur
de l'extrémité en forme d'arbre en coin (5) correspond au minimum à la longueur L
de la roue dentée.
9. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 5 à 8, caractérisé en ce
que le manchon de commande (7) est supporté sur les ressorts (8), pendant la presque
totalité de l'opération de pressage, par rapport au poinçon (6), et est relié rigidement
à celui-ci vers la fin de cette opération.

