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EP 0 023 563 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.04.1983 Patentblatt 1983/15 |
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Anmeldetag: 21.06.1980 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: B24C 5/06 |
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Schleuderrad für Strahlmittelanlagen
Impeller wheel for abrasives devices
Roue centrifuge pour dispositifs de projection d'abrasif
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
20.07.1979 DE 2929400
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.02.1981 Patentblatt 1981/06 |
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Anmelder: Maschinen- und Werkzeugfabrik
Kabel Vogel & Schemmann AG. |
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D-5800 Hagen (DE) |
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Erfinder: |
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- Wodausch, Hans-Georg. Ing.-grad.
D-5322 Sprockhövel (DE)
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Vertreter: Dörner, Lothar, Dipl.-Ing. |
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Stresemannstrasse 15 58095 Hagen 58095 Hagen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Schleuderrad für Strahlmittelanlagen nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Bei dem in der CH-A-412613 beschriebenen Schleuderrad ist jede Wurfschaufel spiegelsymmetrisch
zu zwei aufeinander senkrechten Achsen ausgebildet. Da jede Wurfschaufel in einer
dieser Achsen, nämlich in der Querachse, auch Ausnehmungen für die Aufnahme der Arretierung
an dem Leitscheibenrad aufweist, ist ein vierfacher Einsatz der Wurfschaufeln mög-
. lich: Jede Wurfschaufel kann um 180° sowohl um ihre Längsachse als auch um ihre
Querachse gedreht und in jeder dieser Lagen in das Leitscheibenrad eingesetzt werden.
Das Schleuderrad kann in beiden Drehrichtungen bewegt werden. Das Leitscheibenrad
erlaubt durch die Symmetrie über die Querachse eine Verdrehung des Radkörpers mit
den Schaufeln um 180° mit der Möglichkeit für Rechts- und Linksumlauf. Der gleiche
Effekt wird durch Umsetzen der Spannelemente für die Arretierung jeweils auf die der
Drehrichtung abgewendeten Seite der Wurfschaufeln für zwei Drehrichtungen des Schleuderrads
erzielt.
[0003] Die Spiegelsymmetrie jeder Wurfschaufel bezogen auf die Längs- und Querachse, die
im Querschnitt für die Wurfschaufel die Form eines Doppel-T ergibt, führt dazu, daß
mit ihr im Betrieb ein bestimmter Strahlbereich überstrichen wird. Dieser Strahlbereich
bleibt konstant, gleichgültig in welcher der vier möglichen Lagen die Wurfschaufel
in das Leitscheibenrad eingesetzt wird. Dies ist der Vorteil des vorgenannten Schleuderrads.
Es gibt jedoch auch Einsatzfälle, bei denen es erwünscht ist, wenn der Strahlbereich
desselben Schleuderrads in Grenzen verändert, insbesondere verbreitert werden kann.
Aus der DE-A-1 477 979 ist es bekannt, zu diesem Zweck den Winkel, den die Wurfschaufel
mit der Tangente an das Leitscheibenrad bildet, stumpf oder spitz zu wählen, also
die Wurfschaufel bezogen auf die Drehrichtung des Leitscheibenrads vorwärts oder rückwärts
geneigt einzusetzen. Das setzt zwei verschiedene Wurfschaufeln oder aufwendige Befestigungsvorrichtungen
voraus.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das in der CH-A-412 613 beschriebene Schleuderrad
so weiterzubilden, daß mit ihm unterschiedliche Strahlbereiche überstrichen werden
können, jedoch unter Beibehaltung eines für alle Wurfschaufeln gleichen symmetrischen
Aufbaus, der den Einbau in vier verschiedenen Lagen bei unveränderter Befestigung
im Leitscheibenrad ermöglicht. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß jede Wurfschaufel im Querschnitt die Form eines liegenden Z aufweist.
[0005] Bei der Erfindung ist die Längsachse Symmetrieachse für eine Drehung. Die rechte
oder linke Hälfte der Wurfschaufel entsteht dadurch, daß die jeweils andere Hälfte
um die Längsachse um 180° gedreht wird; und zwar unter Beibehaltung der beschriebenen
Bedingung, daß die obere oder untere Hälfte der Wurfschaufel an der Querachse gespiegelt
wird. Es entsteht so eine Wurfschaufel, deren Grundplatte bezogen auf die Drehrichtung
des Leitscheibenrads nicht vorwärts oder rückwärts geneigt, sondern seitlich schräg
geneigt ist. Der Winkel, unter dem die Wurfschaufel bezogen auf die Tangente an das
Leitscheibenrad angeordnet ist, beträgt 90°. Die Ebene, die die Schaufelebene mit
der Drehrichtung des Leitscheibenrades bildet, verläuft nicht mehr unter 90°, sondern
unter einem von 90° abweichenden Winkel. Dies ergibt, wenn aufeinanderfolgende gleich
aufgebaute Wurfschaufeln unter Supplementwinkeln eingebaut werden, den vergrößerten
Strahlbereich.
[0006] Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. Zwei Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
[0007] Es zeigt
Fig. 1 die Ansicht einer Wurfschaufel,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Wurfschaufel entlang der Schnittlinie A-A in Fig.,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Wurfschaufel aus Fig. 1,
Fig. 4 die Ansicht einer weiteren Wurfschaufel,
Fig. 5 einen Querschnitt durch die Wurfschaufel entlang der Schnittlinie A-A in Fig.
4,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Wurfschaufel aus Fig. 4.
[0008] Eine bei der Erfindung verwendete Wurfschaufel 1 besteht im wesentlichen aus einer
rechteckigen schräg angeordneten Grundplatte 2, deren beide Seiten als Strahlmittellauffläche
dienen. An jeder Längskante weist die Grundplatte 2 einen rippenförmigen Seitenrand
3 auf. Der Querschnitt der Wurfschaufel 1 bildet ein liegendes Z. Der Neigungswinkel,
unter dem die Grundplatte 2 zur Senkrechten zwischen den Seitenrändern 3 verläuft,
liegt zwischen 0° und 15°. In der in Fig.1 bis 3 dargestellten Ausführung beträgt
der Neigungswinkel 7°, in der in Fig. 4 bis 6 dargestellten Ausführung 15°. In einer
mittig verlaufenden Querachse A-A - zugleich Schnittlinie - weist jeder Seitenrand
3 zumindest eine Ausnehmung 4 auf, die im wesentlichen halbkreisförmig ausgebildet
ist. Die Ausnehmung 4 dient der Befestigung der Wurfschaufel an einem Leitscheibenrad.
Die Vierfachverwendung der Wurfschaufel ist sowohl bei einer - Ausführung Fig. 4 bis
6 - als auch bei zwei Ausnehmungen - Ausführung Fig. 1 bis 3 - gegeben. Die rippenförmigen
Seitenränder 3 sind an den Stirnseiten der Wurfschaufel 1 und den Ausnehmungen benachbart
mit nach außen weisenden Verstärkungsrippen 5 versehen.
[0009] Die Wurfschaufel 1 ist bezogen auf ihre Querachse A-A spiegelsymmetrisch, bezogen
auf ihre Längsachse B-B drehsymmetrisch ausgebildet: Die rechte - oder linke - Hälfte
der Wurfschaufel entsteht, wenn die jeweils andere Hälfte um die Längsachse B-B um
180° gedreht wird; unter Beibehaltung der Bedingung, daß die obere oder untere Hälfte
der Wurfschaufel durch Spiegelung der jeweils anderen Hälfte an der Querachse A-A
entsteht.
[0010] Jede beschriebene Wurfschaufel kann in vier verschiedenen Einbaulagen eingesetzt
werden. Das ergibt paarweise gleiche anstelle von vier gleichen Wirkungsweisen.
[0011] Die Wurfschaufeln sind an dem Leitscheibenrad so befestigt, daß zyklisch nach je
einer Schaufel mit im Querschnitt liegenden Z eine Schaufel mit im Querschnitt liegenden
gespiegelten Z angeordnet ist. Daraus resultiert die Verbreiterung des Strahlbereichs.
Abnutzungen können durch Umsetzen in die bezogen auf das Leitscheibenrad gleiche Lage
ausgeglichen werden.
1. Schleuderrad für Strahlmittelanlagen mit einem Leitscheibenrad und mit an dem Leitscheibenrad
mit Hilfe von Spannelementen als Arretierungen befestigten Wurfschaufeln (1), deren
Vor- und Rückseite gleich, symmetrisch zu ihrer'Längsachse (B-B) und zu einer senkrecht
zur Längsachse in der Schaufelebene verlaufenden Querachse (A-A) ausgebildet ist,
in der Ausnehmungen (4) für die Aufnahme der Spannelemente angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Wurfschaufel (1) im Querschnitt die Form eines liegenden
Z aufweist.
2. Schleuderrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (4)
für die Aufnahme der Spannelemente (6) in rippenförmigen Seitenrändern (3) der Wurfschaufel
(1) in deren Querachse (A-A) vorgesehen und im wesentlichen halbkreisförmig ausgebildet
sind.
3. Schleuderrad nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wurfschaufeln
(1) in dem Leitscheibenrad so befestigt sind,daß zyklisch nach je einer Schaufel mit
im Querschnitt liegenden- Z eine Schaufel mit im Querschnitt liegenden gespiegelten
Z angeordnet ist.
4. Schleuderrad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die rippenförmigen Seitenränder
(3) an den Stirnseiten der Wurfschaufel (1) und den Ausnehmungen (4) benachbart mit
nach außen weisenden Verstärkungsrippen (5) versehen sind.
1. A fan blower for blasting medium installations, having a guide disc wheel and casting
scoops (1) which are attached to the guide disc wheel by means of clamping elements
as locking means and whose front and rear sides are constructed identically, symmetrically
in relation to their longitudinal axis (B-B) and to a transverse axis (A-A) which
extends perpendicularly to the longitudinal axis in the scoop plane and in which recesses
(4) are formed for receiving the clamping elements, characterised in that each casting
scoop (1) has in cross-section the shape of a horizontal Z.
2. A fan blower according to claim 1, characterised in that the recesses (4) for receiving
the clamping elements (6) are provided in rib-shaped lateral edges (3) of the casting
scoop (1) in its transverse axis (A-A) and are substantially semi-circular in construction.
3. A fan blower according to claims 2 or 3, characterised in that the casting scoops
(1) are so attached in the guide disc wheel that each scoop of horizontal Z cross-section
is followed cyclically by a scoop of mirror-image Z cross-section.
4. A fan blower according to claim 3, characterised in that the rib-shaped lateral
edges (3) are provided with outwardly pointing reinforcing ribs (5) at the end faces
of the casting scoops and adjacent the recesses (4).
1. Turbine de grenaillage constituée d'un rotor et d'aubes (1) fixées à ce dernier
à l'aide d'éléments de fixation, les faces avant et arrière des aubes étant symétriques
par rapport à leur axe longitudinal (B-B) et à leur axe transversal (A-A), situé dans
le plan de l'aube et perpendiculaire à l'axe longitudinal, l'axe transversal présentant
en outre des évidements (4) permettant de recevoir les éléments de fixation, caractérisée
en ce que la section transversale de chaque aube (1) a la forme d'un Z horizontal.
2. Turbine de grenaillage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les évidements
(4) permettant de recevoir les éléments de fixation (6) sont prévus, dans l'axe transversal
(A-A) des aubes (1), sur des bords latéraux (3) en forme d'ailettes, et en ce que
ces évidements ont une forme semi-circulaire.
3. Turbine de grenaillage selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que les
aubes (1) sont fixées sur le rotor, de telle sorte qu'une aube dont la section transversale
forme un Z horizontal soit suivie d'une aube dont la section transversale forme un
Z horizontal symétrique.
4. Turbine de grenaillage suivant la revendication 3, caractérisée en ce que les bords
latéraux (3) en forme d'ailettes sont munis de renforts (5) externes, prévus sur les
faces frontales des aubes (1) et à proximité des évidements (4).

