| (19) |
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(11) |
EP 0 023 965 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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28.12.1988 Patentblatt 1988/52 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.11.1983 Patentblatt 1983/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.06.1980 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)4: G07F 3/02 |
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| (54) |
Münzprüfer für Münzen verschiedenen Durchmessers
Coin tester for coins of varying diameters
Appareil d'examen de pièces de monnaie de diamètres différents
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
08.08.1979 CH 7300/79
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.02.1981 Patentblatt 1981/07 |
| (73) |
Patentinhaber: ASCOM AUTELCA AG |
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3073 Gümligen (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Dubey, Pierre, Dipl.-Ing.HTL
CH-3052 Zollikofen (CH)
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| (74) |
Vertreter: Keller, Hartmut et al |
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() |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 947 238 FR-A- 2 212 589 US-A- 3 952 851 US-A- 4 124 111
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DE-A- 2 551 321 US-A- 3 576 244 US-A- 4 108 296
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- Z.: NACHRICHTENTECHNIK-12 (1962), H.11, pp. 409-413, H. Liebsch: Miniaturisierung
von Induktivitätsbauelementen
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Bemerkungen: |
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and not included in this specification |
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[0001] Die Erfindung betrifft Münzprüfer für Münzen verschiedenen Durchmessers gemäss dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein Münzprüfer dieser Art ist aus der FR-A 2212589 bekannt. Er hat zwei längliche,
quer zur Münzlaufrichtung verlaufende Spulen jeweils mit einer Kernanordnung, die
aus einer Reihe seitlich zusammengeklebter E-Kerne besteht. Die E-Kern-Reihen sind
in einem Halter quer zur Münzlaufrichtung angeordnet und die Kernschenkel stehen senkrecht
zur Münzlaufrichtung. In Münzlaufrichtung nach den ersten Spulen ist eine zweite Spule
angeordnet. Es handelt sich um eine Luftspule mit einer um den Münzkanal herum verlaufenden
Wicklung. Eine Schaltung wertet die von den die ersten Spulen passierenden Münzen
bewirkte, dem Münzdurchmesser annähernd proportionale Beeinflussung des Spulenfelds
zur Bestimmung des Münzdurchmessers und die Beeinflussung des Felds der zweiten Spule
zur Bestimmung der Münzlegierung aus.
[0003] Die für die Bestimmung des Münzdurchmessers vorgesehene Spule des bekannten Münzprüfers
haben ein homogenes Spulenfeld, das von allen annehmbaren Münzgrössen und allen nicht
annehmbaren münzförmigen Körpern, deren Durchmesser zwischen denjenigen der kleinsten
und grössten annehmbaren Münzgrösse liegen, gleichermassen in Abhängigkeit vom Durchmesser
beeinflusst wird. Der Messbereich, der bei der Auswertung der Beeinflussung des Spulenfelds
erfasst werden muss, umfasst dabei für die Münzprüfung unerhebliche Teilbereiche,
nämlich die Teilbereiche, in denen münzförmige Körper, deren Durchmesser zwischen
stark abweichenden Durchmessern annehmbarer Münzgrössen liegen, das Feld unterschiedlich
stark beeinflussen. Das Mass, in dem das Spulenfeld von einer annehmbaren Münze mit
einem bestimmten Durchmesser und einem münzförmigen Körper geringfügig abweichenden
Durchmesser unterschiedlich beeinflusst wird, ist daher relativ klein im Verhältnis
zum gesamten Messbereich. Münzförmige Körper, deren Durchmesser nur geringfügig von
den Durchmessern annehmbarer Münzen abweichen, sind deshalb schwer von den letzteren
zu unterscheiden.
[0004] Die im Anspruch 1 angegebene Erfindung löst die Aufgabe, den Münzprüfer nach dem
Oberbegriff dieses Anspruches derart weiterzubilden, dass die annehmbaren Münzen mit
voneinander verschiedenen Durchmessern sehr zuverlässig erfasst und ebenso zuverlässig
voneinander und von nicht annehmbaren Münzen, speziell auch von solchen mit von den
der annehmbaren nur geringfügig abweichenden Durchmessern, unterschieden werden.
[0005] Im folgenden werden anhand der Zeichnung Ausführungsbeispiele der Erfindung näher
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 das Blockschaltbild eines Münzprüferschaltungsteils mit zwei gekoppelten Spulen
für die Durchmesserprüfung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Anordnung der gekoppelten Spulen des Schaltungsteils
nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt längs eines Teils des Münzeinwurfkanals eines Münzprüfers (Schnitt
nach der Linie 111-111 in Fig. 4),
Fig.4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3, und
Fig. eine Fig. entsprechende, perspektivische Ansicht einer Anordnung von U-Kernen
der gekoppelten Spulen unter Vernachlässigung der Abstände zwischen den U-Kernen.
[0006] Bei den dargestellten Münzprüfanordnungen werden die zu prüfenden Münzen verschiedenen
Durchmessers in einen gemeinsamen, (nicht dargestellten) Münzeinwurfkanal geworfen,
der durch das Feld einer an seiner einen Breitseite angeordneten, mit dem Ausgang
eines Wechselstromgenerators 1 verbundenen Spule 2 führt. Die Wechselstromfrequenz
des Generators 1 beträgt 100 kHz. Die Spule 2 hat eine aus nebeneinander in einem
nicht dargestellten Halter angeordneten E-Kernen 3 bestehende Kernanordnung, ihre
Wicklung ist auf den mittleren Schenkel 4 der E-Kerne 3 gewickelt. Die Länge der Kernanordnung
ist etwa gleich dem Durchmesser der grössten annehmbaren Münzsorte und beträgt ein
Vielfaches der Abmessung der Kernanordnung in der in Fig. 2 durch einen Pfeil 5 angedeuteten
Münzlaufrichtung. An der der Spule 2 gegenüberliegenden Breitseite des Münzkanals
ist eine genau gleich aufgebaute, also auch mit einer Kernanordnung aus mehreren nebeneinander
angeordneten E-Kernen 6 versehene Spule 7 angeordnet. Die Schenkel dieser Kernanordnung
liegen mit den Schenkeln der ersten Kernanordnung in drei gleichen, senkrecht zur
Münzlaufrichtung 5 verlaufenden Ebenen, damit eine möglichst gute induktive Kopplung
der Spulen erreicht wird. Die Kopplung wird dabei durch die Münzen beeinflusst, die
durch den zwischen den Spulen 2, 7 hindurch verlaufenden Münzkanal fallen.
[0007] In der Zeichnung ist eine mittelgrosse Münze 8 beim Passieren der Spulen 2, dargestellt.
[0008] Die Spule 7 ist mit dem Eingang eines Gleichrichters 9 verbunden, dessen Ausgang
an ein Glättungsglied 10 angeschlossen ist. Der Glättungsgliedausgang ist mit den
einen Eingängen von sechs Komparatoren 11 bis 16 verbunden, deren andere Eingänge
je über ein Potentiometer 21 bis 26 mit einer Spannungsquelle verbunden sind. Die
Ausgänge der Komparatoren 11 bis 16 sind paarweise an bistabile Kippglieder 27 bis
29 angeschlossen, und zwar die Komparatoren 11, 13 und 15 an die C-Eingänge und die
Komparatoren 12, 14 und 16 an die R-Eingänge der Kippglieder. Ein (nicht dargestellter)
Steuerteil, welcher die Münzkassiervorrichtung steuert, ist mit den Q-Ausgängen der
Kippglieder 27 bis 29 und einem (nicht dargestellten), in Münzlaufrichtung 5 nach
den Spulen 2, 7 angeordneten Durchlaufsignalgeber verbunden.
[0009] Der in Fig.1 dargestellte Münzprüferschaltungsteil ist zur Prüfung und Bestimmung
von Münzen mit drei verschiedenen Durchmessern ausgeführt. Wenn eine zu prüfende Münze
8 in das Feld der Spule 2 gelangt, verringert sich die induktive Kopplung zwischen
den Spulen 2 und 7 und damit das dem Gleichrichter 9 zugeführte Generatorsignal. Das
geglättete Gleichspannungssignal am Ausgang des Glättungsglieds 10 wird also beim
Durchgang einer Münze kleiner. Es erreicht ein Minimum, wenn die Münze 8 das Spulenfeld
- wie in Fig. 2 gezeigt - maximal beeinflusst, wenn also das Zentrum der Münze zwischen
den mittleren Schenkeln der Kerne 3, 6 liegt und die Münze mit ihrem ganzen Durchmesser
das Feld zwischen den mittleren Schenkeln beeinflusst. Danach steigt das Signal wieder
an und erreicht nach Durchlaufen der Münze seinen ursprünglichen Wert wieder.
[0010] Das Signalminimum ist natürlich um so kleiner, je grösser die Münze ist, und zwar
ist es ziemlich genau umgekehrt proportional zum Münzdurchmesser, weil ja dieser für
die Beeinflussung des wesentlichen Feldteils zwischen den mittleren Schenkeln der
Kerne 3, 6 massgebend ist.
[0011] Die Komparatoren 11 bis 16 vergleichen das Ausgangssignal des Glättungsgliedes 10
mit der durch das jeweilige Potentiometer 21 und 26 gelieferten Spannung. Die Potentiometer
21 bis 26 legen für jede der drei annehmbaren Münzsorten einen zulässigen Spannungsbereich
für das minimale Ausgangssignal des Glättungsglieds 10 fest. Das Potentiometer 21
liefert z.B. eine Spannung, welche um eine Toleranz grösser als die minimale Ausgangsspannung
des Glättungsglieds 10 beim Durchlaufen der kleinsten annehmbaren Münzsorte ist, das
Potentiometer 22 liefert eine um eine Toleranz kleinere Spannung. Entsprechend liefern
die Potentiometer 23, 24 und 25, 26 Spannungen, welche um eine Toleranz grösser bzw.
kleiner als die Ausgangsspannung des Glättungsglieds 10 bei der mittleren und der
grössten Münzsorte sind. Die Komparatoren 11 bis 16 liefern dann ein Signal (Wert
1), wenn die Ausgangsspannung des Glättungsglieds 10 kleiner als die Ausgangsspannung
des jeweiligen Potentiometers 21 bis 26 ist.
[0012] Bei einer annehmbaren Münze der kleinsten Sorte sinkt die Ausgangsspannung des Glättungsglieds
10 unter den vom Potentiometer 21 gelieferten Spannungswert und der Komparator 11
setzt das Kippglied 27, d. h. er erzwingt den Wert 1 am zugehörigen Q-Ausgang. Der
(nichtdargestellte) Durchlaufsignalgeber schaltet beim Durchlaufen der Münze den (nichtdargestellten)
Steuerteil ein, der aufgrund des Werts 1 am Q-Ausgang des Glieds 27 die Annahme der
Münze auslöst und den ihr zugeordneten, kleinsten Münzwert an das Rechenwerk der Münzkassiervorrichtung
gibt. Darauf betätigt der Steuerteil eine (nichtdargestellte) Rückstellvorrichtung,
welche sämtliche Kippglieder 27 bis 29 in den Zustand 0 zurücksetzt. Bei einer annehmbaren
Münze der mittelgrossen Münzsorte sinkt die Ausgangsspannung des Glättungsglieds 10
bis auf einen zwischen den Spannungswerten der Potentiometer 23 und 24 liegenden Wert.
Dabei liefern die Komparatoren 11, 12 und 13 nacheinander Signale an die Kippglieder
27 und 28. Das Kippglied 27 wird vom Komparator 11 in den Zustand 1 gesetzt und vom
Komparator 12 wieder in den Zustand 0 zurückgesetzt, worauf der Komparator 13 das
Kippglied 28 in den Zustand 1 setzt. In diesem Zustand bleibt das Glied 28, weil das
Minimum der vom Glättungsglied 10 gelieferten Ausgangsspannung über dem vom Potentiometer
24 gelieferten Spannungswert liegt, der Komparator 14 das Kippglied 28 also nicht
zurückstellt. Bei der darauffolgenden Abfrage stellt der Steuerteil den Zustand 1
des Glieds 28 fest und die Rückstellvorrichtung stellt wieder den Rücksetzzustand
am Glied 28 her. Bei einer annehmbaren Münze der grössten Münzsorte werden entsprechend
die Kippglieder 27 und 28 nacheinander zuerst in den Zustand 1 gesetzt und darauf
in den Zustand 0 zurückgesetzt. Das Kippglied 29 wird dann in den Zustand 1 gesetzt,
vom Steuerteil abgefragt und wieder zurückgestellt.
[0013] Bei einer nicht annehmbaren Münze mit von den annehmbaren Münzen abweichendem Durchmesser
sinkt die Ausgangsspannung des Glättungsglieds 10 auf einen nicht im zulässigen Bereich,
also beispielsweise zwischen den von den Potentiometern 22 und 23 gelieferten Spannungen
liegenden Wert. Beim Absinken der Spannung wird das zunächst gesetzte Kippglied 27
wieder zurückgesetzt, während das Kippglied 28 nicht gesetzt wird. Keines der Kippglieder
ist also bei der Abfrage des Steuerteils im Zustand 1, was die Nicht-Annehmbarkeit
der Münze anzeigt.
[0014] Beim obigen Ausführungsbeispiel wurde vorausgesetzt, dass die Münzen aus nichtmagnetischem
Material bestehen. Bei Münzen aus magnetischem Material würde die Kopplung der Spulen
2 und 7 mit dem Durchmesser der Münzen zunehmen. Der Schaltungsaufbau für die Prüfung
magnetischer Münzen könnte aber grundsätzlich derselbe wie oben beschrieben sein.
[0015] Weiter wurde davon ausgegangen, dass die Kopplung nur vom Münzdurchmesser und nicht
bzw. höchstens vernachlässigbar von der Münzlegierung abhängt. Bei der vom Generator
1 gelieferten Wechselstromfrequenz von 100 kHz ist dies in der Tat praktisch für alle
Legierungen gewährleistet.
[0016] Eine von den Legierungseigenschaften völlig unabhängige Prüfung des Münzendurchmessers
ist besonders dann zweckmässig, wenn noch zusätzlich eine Legierungsprüfung mittels
einer separaten Prüfspule erfolgt (vgl. die im folgenden beschriebenen Spulen 48,
50 in Fig. 3 und 4). Andernfalls kann natürlich auch eine niedrigere Wechselstromfrequenz
gewählt werden, bei der Durchmesser und Legierung die Kopplung beeinflussen. (Voraussetzung
ist selbstverständlich, dass die Legierungsunterschiede nicht gerade die durch die
Verschiedenheit der Münzdurchmesser bedingte Änderung der Kopplung kompensieren.)
Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass die Kopplung natürlich auch noch
von der Dicke der Münzen abhängt, so dass Münzen grösseren Durchmessers wegen ihrer
in der Regel grösseren Dicke das Spulenfeld noch etwas stärker beeinflussen als allein
aufgrund ihres Durchmessers zu erwarten wäre.
[0017] Am Münzeinwurfkanal 30 des Münzprüfers nach Fig. 3 und 4 liegen - wie bei der oben
beschriebenen Ausführungsform - zwei Kopplungsspulen 31, 32 einander gegenüber. Der
Kern der Spule 31 besteht aus acht E-Kernen 34 bis 41, die in verschiedenen Abständen
nebeneinander in einem quer zur Münzlaufrichtung 33 liegenden, im Querschnitt U-förmigen
Halter 42 angeordnet sind, so dass ihre Schenkel senkrecht zur Münzlaufrichtung 33
stehen. Die Abmessung der E-Kerne 34 bis 41 in Münzlaufrichtung 33 ist ein Viertel
des Abstands der einander abgewandten Flächen der beiden äussersten Kerne 34 und 41.
Die Spulenwicklung 43 umschliesst die mittleren Schenkel der E-Kerne 34 bis 41. Die
Spule 32 hat entsprechend ebenfalls acht E-Kerne 44, die den Kernen 34 bis 41 am Münzkanal
30 genau symmetrisch gegenüberliegen.
[0018] Im Münzkanal 30 ist je eine Münze 45,46,47 der drei zu prüfenden, verschieden grossen
Münzsorten dargestellt. Die Anordnung der Kerne 34 bis 41 und des Halters 42 ist so
gewählt, dass einerseits nichtannehmbare Münzen, deren Durchmesser nur geringfügig
von denjenigen der annehmbaren Münzsorten abweichen, das Spulenfeld möglichst verschieden
von den annehmbaren Münzen beeinflussen, und dass anderseits die Beeinflussung des
Spulenfelds etwa proportional zum Durchmesser der annehmbaren Münzen ist. Die erste
Bedingung ist erfüllt, indem die drei an der in Fig.4 linken Schmalwand des Münzkanals
30 abrollenden Münzen 45, 46, 47 beim Passieren der Spule 31 an der rechten Seite
jeweils gerade einen Kern abdecken, nämlich den Kern 36, 38 bzw. 40, das Feld des
unmittelbar rechts danebenliegenden Kerns 37, 39 bzw. 41 aber nicht beeinflussen.
Eine nichtannehmbare Münze mit wenig abweichendem Durchmesser deckt entweder den Kern
36, 38 bzw. 40 nicht mehr oder den Kern 37, 39, 41 auch noch ab, was zu einer Änderung
der Kopplung und damit des Ausgangssignals des Glättungsgliedes führt, die grösser
als die an den Potentiometern für die annehmbaren Münzen eingestellte Toleranz ist.
Beim Passieren der Spule 31 deckt die Münze 45 die drei Kerne 34 bis 36, die Münze
46 die fünf Kerne 34 bis 38 und die Münze 47 die sieben Kerne 34 bis 40 ab. Weil die
Durchmesser der drei Münzen sich etwa gleich zueinander verhalten, wie die Anzahl
der von den Münzen jeweils abgedeckten Kerne, ist auch die zweite Bedingung erfüllt.
[0019] Der Münzprüfer hat ferner eine (nicht näher dargestellte) Legierungsprüfschaltung
mit zwei in einem Abstand von den Spulen 31, 32 angeordneten Kopplungsspulen 48, 50
mit gleichen Topfkernen 49, 51. Der Aussendurchmesser des Topfkerns 49 bzw. 51 ist
kleiner als der Durchmesser der kleinsten annehmbaren Münze, wodurch eine vom Münzdurchmesser
unabhängige Legierungsprüfung ermöglicht wird. (Die Schaltung kann ähnlich wie die
in Fig. 1 aufgebaut sein, wobei die Wechselstromfrequenz des Generators 1 kleiner,
und zwar so zu wählen ist, dass der Einfluss der Legierung auf das Spulenfeld maximal
wird.)
[0020] Bei der in Fig. 5 dargestellten Variante zweier gekoppelter Spulen 52, 53 für die
Durchmesserprüfung, besteht jede der beiden Spulkernanordnungen aus sieben in einem
(nicht dargestellten) Halter angeordneten U-Kernen, von denen in der Zeichnung die
Äussersten mit 54, 55 und 56, 57 bezeichnet sind. Die erfindungsgemässen Abstände
gehen aus dieser Darstellung nicht hervor. Die Spulenwicklungen umschliessen die Stege
der nebeneinander angeordneten U-Kerne. Die beiden Spulen 52, 53 werden gleich wie
die Spulen 2 und 7 am Münzkanal einander gegenüberliegend angeordnet, wobei die Schenkel
der U-Kerne 54 bis 57 in zwei senkrecht zu Münzlaufrichtung verlaufenden Ebenen liegen.
[0021] Bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen sind entsprechend dem für die Fig.
1 gewählten Schaltungsprinzip stets zwei gekoppelte Spulen vorgesehen, die einander
am Münzkanal gegenüberliegen. Selbstverständlich könnte aber auch lediglich eine Spule
vorgesehen sein, die als Selbstinduktionsspule beispielsweise zu einem von einer Wechselstromquelle
gespeisten Schwingkreis gehört. Die Dämpfung (bzw. im Falle magnetischer Münzen die
Verstärkung) der Schwingungen, die auftritt, wenn eine Münze das Feld der Selbstinduktionsspule
passiert, wäre dann ein Mass für den Münzdurchmesser (bzw. für die Legierung im Fall
der Spule 48).
1. Münzprüfer für Münzen verschiedenen Durchmessers, mit einer länglichen, quer zur
Münzlaufrichtung verlaufenden Spule (2; 31) und einer Schaltung (9-29), welche die
von den die Spule (2; 31) passierenden Münzen (8, 45-47) bewirkte, dem Münzdurchmesser
annähernd proportionale Beeinflussung des Spulenfelds zur Bestimmung des Münzdurchmessers
auswertet, mit einer Spulenkernanordnung, die aus mehreren E-Kernen (3; 34-41) zusammengesetzt
ist, deren Schenkel senkrecht zur Münzlaufrichtung (33) stehen, und mit einem die
E-Kerne (3; 34-41) aufnehmenden Halter (42), in dem diese Kerne (3; 34-41) in einer
quer zur Münzlaufrichtung (33) verlaufenden Reihe nebeneinander angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, dass jeder annehmbaren Münzgrösse (46) zwei der E-Kerne (38,39) zugeordnet
sind, die mit geringem gegenseitigen Abstand, jedoch in grösseren Abständen von den
übrigen, jeweils anderen Münzgrössen zugeordneten, benachbarten E-Kernpaaren (34/35,
36/37, 40/41) angeordnet werden, derart, dass die annehmbare Münzgrösse (46) jeweils
den einen E-Kern (38) des jeweiligen E-Kernpaares (38/39) abdeckt, das Feld des anderen
E-Kerns (39) des E-Kernpaares (38/39) aber nicht beeinflusst, wohingegen eine nicht
annehmbare Münze (45/47) geringfügig abweichenden Durchmessers entweder die Felder
beider E-Kerne (38/39) des E-Kernpaares (38/39) (grösserer Durchmesser) oder keines
der beiden Felder des E-Kernpaares (38/39) (kleinerer Durchmesser) beeinflusst.
2. Münzprüfer nach Anspruch 1, bei dem die E-Kerne (3; 34-41) durch U-Kerne (54, 55)
ersetzt sind.
3. Münzprüfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenwicklung
(43) die mittleren Schenkel der E-Kerne (3; 34-41) bzw. die Stege der U-Kerne (54,
55) umschliesst.
4. Münzprüfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessung
der Kerne (3; 34-41; 54, 55) in Münzlaufrichtung (5; 33) nur ein Viertel des Abstands
der einander abgewandten Flächen der beiden äussersten Kerne (3; 34,41; 54, 55; 56,
57) ist.
5. Münzprüfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Spule (2; 31; 52) die
eine von zwei einander am Münzkanal (30) gegenüberliegenden Kopplungsspulen (2, 7;
31, 32; 52, 53) ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kernanordnungen der beiden Kopplungsspulen
gleich aufgebaut und symmetrisch zum Münzkanal angeordnet sind.
6. Münzprüfer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zweite Spule (48), deren
Kern (49) sowohl in Münzlaufrichtung (33) als auch quer dazu kleiner als der Durchmesser
der kleinsten annehmbaren Münze (45) ist, um eine vom Münzdurchmesser unabhängige
Legierungsprüfung zu ermöglichen.
7. Münzprüfer nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
Aussenabmessung der E- bzw. K-Kerne (3; 34-41; 54-57) in Münzlaufrichtung (5; 33)
ein Bruchteil des Durchmessers der grössten annehmbaren Münzsorte ist.
1. A coin checker for coins of different diameters having an elongate coil (2; 31)
extending transversely to the direction of motion of the coin and a circuit (9-29)
which evaluates the influence, brought about by the coins (8, 45-47) passing through
the coil (2; 31), and approximately proportional to the coin diameter, on the coil
field so as to determine the diameter of the coin, as well as a coil core arrangement
which is composed of seveal E-cores (3; 34-41) the limbs of which stand perpendicularly
to the direction of motion (33) of the coin, and a holder (42) which receives the
E-cores (3; 34-41) and in which these cores (3; 34-41) are arranged side-by-side in
a row extending transversely to the direction of motion (33) of the coin, characterised
in that associated with each acceptable coin size (46) are two of the E-cores (38,
39) which are arranged with slight mutual spacing, but at a lager spacing from the
remaining neighbouring E-core pairs (34/35, 36/37, 40/41) respectively associated
with other coin sizes, in such a way that the acceptable coin size (46) respectively
masks the one E-core (38) of the respective E-core pair (38/39), but does not influence
the field of the other E-core (39) of the E-core pair (38/39), whereas a non-acceptable
coin (45, 47) of slightly differing diameter influences either the fields of both
E-cores (38, 39) of the E-core pair (38/39) (larger diameter) or of none of the two
fields of the E-core pair (38/39) (smaller diameter).
2. A coin checker according to claim 1, in which the E-cores (3; 34-41) are replaced
by U-cores (54,55).
3. A coin checker according to claim 1 or 2, characterised in that the coil winding
(43) encircles the central limbs of the E-cores (3; 34-41) or, respectively, the cross-pieces
of the U-cores (54, 55).
4. A coin checker according to one of claims 1 to 3, characterised in that the dimension
of the cores (3; 34-41; 54, 55) in the direction of motion (5; 33) of the coin is
only a quarter of the spacing of the mutually averted surfaces of the two outermost
cores (3; 34,41; 45,55; 56,57).
5. A coin checker according to one of claims 1 to 4, in which the coil (2; 31; 52)
is one of two coupling coils (2, 7; 31, 32; 52, 53) lying opposite one another at
the coin channel (30), characterised in that the core arrangements of the two coupling
coils are identicially constructed and are arranged symmetrically to the coin channel.
6. A coin checker according to claim 1, characterised by a second coil (48), the core
(49) of which is smaller than the diameter of the smallest acceptable coil (45), both
in the direction of motion (33) of the coin and transversely thereto, in order to
make possible an alloy check which is independent of the coin diameter.
7. A coin checker according to one of claims 1, 2 or 6, characterised in that the
external dimension of the E- or respectively U-cores (3; 34-41; 54-57) in the direction
of motion (5; 33) of the coin is a fraction of the diameter of the largest acceptable
type of coin.
1. Appareil d'examen de pièces de monnaie pour monnaies de diamètres différents avec
une bobine allongée (2; 31) s'étendant transversalement à la direction du mouvement
de la monnaie et un montage ou circuit (9, 29) qui interprète l'influence exercée
sur le champ de la bobine approximativement proportionnel au diamètre de la pièce
pour déterminer le diamètre de la pièce de monnaie, avec un agencement de bobine constitué
par plusieurs noyaux en E (3, 34, 41 ), dont les ailes sont perpendiculaires à la
direction de mouvement des pièces (33), avec un support (42) recevant les noyaux en
E (3, 34, 41), support dans lequel ces noyaux (3, 34, 41) sont agencés en une rangée
s'étendant transversalement par rapport à la direction du mouvement de la pièce (33),
caractérisé en ce qu'à chaque dimension de pièces acceptables (46) sont affectés deux
noyaux en E (38, 39) à une faible distance entre eux, toutefois à des distances plus
grandes des autres, respectivement d'autres dimensions de monnaie, d'autres paires
de noyaux en E avoisinant affectées respectivement à d'autres dimensions de monnaie,
de telle manière que la dimensin de monnaie acceptable (46) recouvre respectivement
le noyau en E (38) de la paire de noyaux respective en E (38, 39), mais n'influence
pas le champ de l'autre noyau en E (39) de la paire de noyaux en E (38, 39), mais
qu'en revanche une pièce non acceptable (45, 47) de diamètre légèrement différent
influence soit les champs des deux noyaux E (38, 39) de la paire de noyaux E (38,
39) (de plus grand diamètre) soit aucun des deux champs de la paire de noyaux E (38,
39) (plus petit diamètre).
2. Appareil d'examen de pièces de monnaie selon la revendication 1, dans lequel les
noyaux en E (3, 34, 41) sont remplacés par les noyaux en U (54, 55).
3. Appareil d'examen de pièces de monnaie selon la revendication 1 ou 2, caractérisé
en ce que l'enroulement de bobines (43) entoure les bases médianes des noyaux E (3,
34, 41) ou les bases de noyaux en U (54,55).
4. Appareil d'examen de pièces de monnaie selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que la dimension des noyaux (3, 34, 41, 54, 55) dans la direction du mouvement
des pièces (53) n'est que d'un quart de la distance des surfaces opposées entre elles
des deux noyaux les plus extrêmes (3, 34, 41, 54, 55, 56, 57).
5. Appareil d'examen de pièces de monnaie selon l'une des revendications 1 à 4 dans
lequel la bobine (2, 31, 52) est l'une des deux bobines de couplage (2, 7, 31, 32,
52, 53) situées en regard du canal de pièces (30), caractérisé en ce que les agencements
de noyaux des deux bobines de couplage sont de constitution identique et montés symétriquement
par rapport au canal de pièces de monnaie.
6. Appareil d'examen de pièces de monnaie selon la revendication 1, caractérisé en
ce qu'une deuxième bobine (48) dont le noyaux (49) tant dans la direction du mouvement
de pièces (33) que transversalement par rapport à celle-ci est plus petit que le diamètre
de la plus petite pièce acceptable (45) pour permettre la vérification d'alliages
indépendamment du diamètre de la pièce.
7. Appareil d'examen de pièces de monnaie selon l'une quelconque des revendications
1, ou 6, caractérisé en ce que la dimension extérieure des noyaux en E ou en U (3,
34, 41, 54, 57) correspond dans la direction du mouvement de pièces (5, 33) à une
fraction du diamètre du plus grand type de pièces de monnaie acceptable.

