[0001] Die Erfindung betrifft eine Elektrokochplatte mit einem Kochplattenkörper, der einen
nach unten gerichteten, ringförmigen Rand am Außenumfang hat, auf dem sich ein Abdeckblech
abstützt. Eine derartige Elektrokochplatte mit einem mittleren Fühler ist bekannt.
Das Abdeckblech ist flach auf den Rand aufgelegt und dort mit zwei Gewindebolzen befestigt.
Das Abdeckblech ist nicht sehr dicht und schlecht zu zentrieren. Wenn unter extremen
Bedingungen, beispielsweise nach einem Seetransport Feuchtigkeit ins Innere des vom
Abdeckblech abgeteilten Raumes eingedrungen ist, kann sie die Ableitströme erhöhen.
[0002] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Elektrokochplatte zu schaffen, bei der das Abdeckblech
gut zentriert und mit verbesserter Abdichtung angeordnet ist.
[0003] Erfindungsgemäß hat das Abdeckblech eine an den auf der freien Unterkante des Randes
abgestützten Randbereich anschließende, zum Kochplatteninneren hin gerichtete Stufe,
die zur Zentrierung des Abdeckbleches mit dem Innenumfang des Randes zusammenwirkt.
[0004] Es entstehen keine offenen'Spalte mehr, und es ist vor allem leicht möglich, vorteilhaft
eine Dichtung zwischenzulegen. Durch den relativ großen Abstand der Auflagefläche
von der Beheizung ist die Dichtung nicht sehr temperaturgefährdet. Vorteilhaft wird
das Abdeckblech vom Mittelbereich her sehr gleichmäßig angedrückt.
[0005] Diese Form des Abdeckbleches ermöglicht es auch, eine Isolierung, die vorteilhaft
aus einer eingelegten Metallfolie bestehen kann, unterzubringen. Im Zusammenhang mit
dieser Metallfolie oder gesondert kann auch ein Trocknungsmittel vorgesehen werden,
das sich beim Betrieb der Kochplatte aufgrund der hohen Temperatur selbst regeneriert.
[0006] Bei bekannten Kochplatten (DE-OS 26 51 848) erfolgt der elektrische Anschluß der
Kochplatte über ein Keramik-Anschlußstück, das an einem Ende eines am Abedeckblech
befestigten Tragebleches sitzt. Ein Isolierstück ragt durch Abdeckblech und Tragblech
hindurch. Durch dieses laufen als massive Schienen oder Drähte ausgebildete Anschlußleitungen
hindurch und parallel zu dem Tragblech in das Anschlußstück hinein. Obwohl sich die
feste Anordnung des Anschlußstückes sehr bewährt hat, wäre es jedoch wünschenswert,
die Einbaumöglichkeiten, insbesondere bei extrem flachem Kochplatteneinbau und die
Lager- und Transportmöglichkeiten für derartige Kochplatten zu verbessern.
[0007] Dazu wird vorgeschlagen, die aus der Elektrokochplatte herausführenden wärmebeständig
isolierten Anschlußleitungen flexibel zu machen und zu einem gemeinsamen, frei beweglich
angeordneten Anschlußstück mit Anschlußklemmen zu führen, wobei die Anschlußleitungen
ausreichend lang sind, um das Anschlußstück außerhalb des Bereiches der Elektrokochplatte
anzuordnen.
[0008] Obwohl es bekannt . ist, isolierte, flexible Anschlußleitungen für Elektrokochplatten
vorzusehen, waren diese normalerweise von sehr großer Länge und mit freien Enden ausgestattet.
Sie störten dabei in der Handhabung, mußten bei der Montage gekürzt werden oder bildeten
eine unnötige Leitungslänge, die für Verluste, Unübersichtlichkeit des Einbaus und
Kurzschlußrisiken sorgten und erhöhten anderenfalls bei der Herstellung mit unterschiedlichen
Leitungslängen die Typenvielfalt. Das vorgeschlagene Anschlußstück ist zwar flexibel
bewegbar und paßt sich allen Einbauforderungen an, liegt jedoch außerhalb des beheizten
Bereiches der Kochplatte, stört aber beim Einbau nicht. Für den Transport und die
Lagerung läßt sich das Anschlußstück so biegen, daß es keine größere Höhe einnimmt,
als die Elektrokochplatte selbst. Es kann entweder nach außen geklappt, in den zwischen
den runden Kochplatten gebildeten Räumen oder nach innen geklappt in einer Vertiefung
des Abdeckblechs der Kochplatte liegen.
[0009] Bei bekannten Elektrokochplatten (DE-PS 26 20 004) ragt ein Mittelbolzen, der zur
Befestigung des unteren Abdeckblechs und zur Befestigung der Kochplatte an einem Befestigungsbügel
des Herdes dient, weit über die Unterseite hinaus und Verdrehsicherungsstifte ragen
über die Unterseite hinaus. Auch das überstehende Isolierstück erhöht die Bauhöhe.
Die Kochplatten mussten bei ihrer Lagerung und ihrem Transport mittels kleiner auf
den äußeren Rand gesteckter Hölzchen gestapelt werden, und zwar in Handarbeit. Die
Kochplatte kann zum besonders raumsparenden und sicheren Transport weiter verbessert
werden, wenn die Kochplatte mit gegeneinandergewandten Kochflächen und Unterseiten,
jedoch jeweils in um 180° in Umfangsrichtung versetzter Lage aufeinandergelegt werden,
wobei dann ein Isolierstück in die Vertiefung des Abdeckbleches eindringt. Da ferner
vorzugsweise vorstehende Befestigungs- und Verdrehsicherungsbolzen fehlen, kann die
Kochplatte mit einer Höhe gestapelt werden, die sogar geringer ist als ihre eigene
Gesamthöhe.
[0010] Es ist ferner möglich, die Kochplatten in Achsrichtung genau fluchtend zu stapeln,
so daß sich die äußeren Ränder der Kochplattenkörper unter Zwischenlage einer zentrierenden
Packplatte fluchtend aufeinander abstützen. Es entsteht also ein massiver sicherer
Stapel, der die Transport- und Lagerkosten erniedrigt und die Unfallsicherheit erhöht.
[0011] Dadurch ist es auch möglich, das Abdeckblech auf der freien Unterkante des umlaufenden
Kochplattenrandes abzustützen, was vorher wegen der Stapelmöglichkeit nur unter Inkaufnahme
von Nachteilen möglich war. Die an diesem Rand vorgesehene Aussparung und die entsprechende
Ausprägung im Abdeckblech ermöglichen eine automatische Ablage zur Verpackung in der
um 180° in Umfangsrichtung gegeneinander versetzten Lage.
[0012] Aus der BE-PS 26 20 004 ist bekannt, den Gewindebolzen in den mittleren Zapfen des
Kochplattenkörpers einzuschrauben und das Abdeckblech mittels einer darauf geschraubten
Mutter festzulegen. Es müssen also zwei Schraubvorgänge vorgenommen werden. Außerdem
steht der Gewindebolzen weit aus der Kochplatte vor, so daß die Packmaße doppelt so
groß sind wie die gesamte Kochplattenhöhe und darüber hinaus bei dem Transport ein
Achsversatz zwischen benachbarten Kochplatten vorgenommen werden muß, wenn man Packmaße
nicht noch weiter vergrößern will. Der herausragende Teil des Gewindebolzens ist dazu
bestimmt, die Kochplatte an einem Bügel durch eine weitere aufgeschraubte Mutter zu
befestigen, wodurch die Kochplatte nach unten gespannt wird.
[0013] Wenn dagegen vorteilhaft die Schraube eine hohle Kopfschraube mit einem Außen- und
Innengewinde ist, die mit ihrem Kopf das Abdeckblech festlegt, und in die eine Befestigungsschraube
für die Elektrokochplatte einschraubbar ist, dann ist es bei der Kochplattenfertigung
nur notwendig, die hohle Schraube einzuschrauben, um das Abdeckblech festzulegen.
Bei der späteren Montage der Kochplatte wird dann eine übliche Kopfschraube verwendet,
um die Kochplatte festzulegen. Die Hohlschraube ist besser zu sichern und der Verpackungs-
und Transportaufwand wird verringert. Außerdem ist die Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche
Einbauhöhen leichter möglich, indem man einfach andere Kopfschrauben verwendet.
[0014] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen und der
Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen hervor. Ausführungsbeispiele der
Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine in einen Elektroherd, eine Kochmulde o.dgl. eingebaute
Elektrokochplatte,
Fig. 2 eine Detailansicht, geschnitten nach der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt durch eine Variante eines Details aus Fig. 1,
Fig. 4 das durch den strichpunktierten Kreis IV in Fig.1 gekennzeichnete Detail in
vergrössertem Maßstab,
Fig.5 bis7 Varianten des Details nach Fig.4,
Fig. 8 eine Detailansicht in Richtung des Pfeils VIII in Fig.1 gesehen,
Fig. 9 eine vergrößerte Darstellung des Details der Mittelbefestigung der Kochplatte
nach Fig.1,
Fig. 10 drei übereinandergestapelte Kochplatten, die bis auf den Erdanschluß derjenigen
nach Fig.1 entsprechen und die.zugehörigen Ver packungsmittel,
Fig. 11 eine Detail-Draufsicht nach dem Pfeil XI in Fig.10,
Fig. 12 ein zur Verdrehsicherung und ggf. als ErdanschluB dienendes Blechteil in Draufsicht,
Fig. 13 eine teilgeschnittene Ansicht nach der Linie XIII-XIII in Fig.12,
Fig. 14 einen Detailschnitt durch den unteren Mittelbereich einer Kochplatte im eingebauten
Zustand und
Fig. 15 die Hinteransicht dieser Kochplatte.
[0015] In Fig.1 ist eine Elektrokochplatte 11 dargestellt, die einen aus Gußeisen bestehenden
Kochplattenkörper 12 mit einer oberen ebenen und geschlossenen Kochfläche 13 besitzt.
Die unbeheizte Mittelzone 14 ist abgesenkt, so daß eine ringförmige Kochfläche entsteht.
Der Kochplattenkörper greift an seinem Außenumfang über einen Uberfallrand 15 aus
Blechmaterial von im wesentlichen U-förmigem Querschnitt über, der sich auf dem hochgezogenen
öffnungsrand 16 der Arbeitsplatte 17 eines Elektroherdes oder einer Kochmulde abstützt.
[0016] In dem beheizten Ringbereich ist die Kochplatte mit spiralig verlaufenden Rippen
versehen, die zwischen sich ebenfalls spiralige Nuten 18 bilden, in denen Heizwendeln
19 in keramischer Einbettmasse 20 liegen.
[0017] Im Umfangsbereich des Kochplattenkörpers steht ein nach unten gerichteter im wesentlichen
zylindrischer Rand 21 vor, auf dessen Unterkante 22 sich ein flanschartiger Randbereich
eines zylindrischen, durch Ausprägungen versteiften und verformten Abdeckbleches abstützt.
An den Randbereich 23 schließt sich eine nach oben, d.h. zur Kochfläche hin gerichtete
Stufe 25 an, die auf der Innenseite des Randes 21 anliegt und damit den Abschlußdeckel
bzw. das Abdeckblech zentriert.
[0018] An einer Stelle des Umfanges hat der Rand 21 eine Aussparung26 in Form eines viereckigen
Ausschnittes (Fig.8), in die sich eine entsprechende Ausprägung 27 des Abdeckbleches
legt und somit trotz eines relativ dichten Abschlusses für eine Verdrehsicherung des
Abdeckbleches 24 am Kochplattenkörper sorgt. Die Ausprägung 27 des Abdeckbleches sorgt
ihrerseits dafür, daß die fertige Kochplatte bei ihrer Handhabung während der Herstellung
in Umfangsrichtung ausgerichtet werden kann.Dadurch ist am Rand 21 kein innerer Vorsprung
nötig. An die Stufe 25 schließt sich ein gegenüber dem Randbereich 23 zurückspringender
Bereich 28 des Abdeckblechs an und daran ein Mittelbereich 29, der gegenüber dem Randbereich
23 etwas vorspringt.
[0019] Im Zentrum der unbeheizten Mittelzone 14 besitzt der Kochplattenkörper einen nach
unten vorspringenden Zapfen 30, in den von unten her eine Sack- Gewindebohrung 31
hineinragt. In diese Gewindebohrung ist eine hohle Kopfschraube 32 eingeschraubt,
die detailiert in Fig.9 dargestellt ist. Sie besteht aus einem Blechpräge- bzw. Tiefziehteil
mit einem flanschartigen Kopfbereich 33 mit einer Sechskant-Schlüsselfläche und einem
sich daran anschließenden hülsenförmigen Gewindeabschnitt 34, in den ein Innen- und
Außengewinde eingedrückt oder eingepreßt ist. Die Schraube 32 ragt durch ein Mittelloch
36 des Abdeckbleches 24 hindurch und ist in das Gewinde 35 der Bohrung 31 eingeschraubt,
so daß das Abdeckblech 24 mit seinem Randbereich 23 gegen die Unterkante22 des Randes
21 des Kochplattenkörpers 12 gedrückt wird. Zwischen den Kopf 32 und das Abdeckblech
ist ein Blechteil 37 (Fig.2) zwischengelegt, das die Form eines Blechstreifens hat,
der an einer Seite ein Loch 38 hat, durch das die Schraube 32 hindurchragt, während
das andere Ende etwas verjüngt ausgebildet ist und mit einem umgebogenen Ende 39 (Fig.1
und 2) eine Erdungsleitung 40 umfaßt. Die Erdungsleitung kann mit dem Blechteil 37
verpreßt oder verschweißt sein. Dieses Blechteil wird also einfach nach Art einer
Unterlegscheibe unter den Schraubkopf 33 gelegt und ermöglicht einen sicheren ErdanschluB.
Dabei ist es besonders vorteilhaft, daß das Blechteil während der Herstellung und
des Versandes flach an der Unterseite des Abdeckbleches 24 anliegt und nur dann, wenn
es erforderlich ist, etwas von dieser abgebogen wird. Der Erdanschluß erhöht daher
die Bauhöhe der Kochplatte nicht erheblich.
[0020] In Fig.9 ist auf der linken Seite dargestellt, daß die Anlagefläche des Kopfes 33
mit einer vorzugsweise sternförmigen Riffelung 41 versehen sein kann. Dementsprechend
ist auch das Blechteil 37 an seiner Ober- und Unterseite sowie das Abdeckblech 24
(siehe E'ig.2 und 15) versehen, wodurch die Schraube 32 gegen versehentliches Losdrehen
gesichert ist. Es ist jedoch auch möglich, andere Sicherungsarten vorzusehen.
[0021] Die Kochplatte wird in der sie aufnehmenden Arbeitsplatten- öffnung durch einen Bügel
42 gehalten, der sich an der Unterseite der Arbeitsplatte 17 abstützt und eine flache
U-Form hat. Sein langer Rücken ist durch seitliche Aufbiegungen 43 versteift. Durch
ein Loch 44 in der Mitte des Bügels ragt eine Kopfschraube 45, die in das Innengewinde
in der hohlen Schraube 32 eingeschraubt ist. Somit wird die Kochplatte durch die Schraube
und den Bügel nach unten gespannt und ist sicher festgelegt. Durch diese Art der Befestigung
wird nur mit Kopfschrauben gearbeitet, die leicht mit automatischen Schraubern festzuziehen
sind. Dabei ist die Schraube 32 ein einfaches Blechprägeteil und die Schraube 45 eine
einfache Maschinenschraube. Bisher wurden die Kochplatten mit Schraubbolzen versehen,
die in den Zapfen 3
0 eingeschraubt waren und die weit über die Unterseite der Kochplatte vorstanden. Zwei
oder mehr auf diesen Bolzen geschraubte Muttern legten das Abdeckblech und die Kochplatte
am Bügel fest. Dadurch war eine raumsparende Verpackung nicht möglich. Vielmehr nimmt
die Kochplatte bei der Verpackung nur noch den von ihr selbst benötigten Raum ein
und man hat den zusätzlichen Vorteil, daß je nach der Höhe des Bügels die Länge der
Schraube 45 gewählt werden kann. Dies ist insbesondere wichtig, wenn es um die Befestigung
der Kochplatte in sehr flachen Einbaumulden geht. Es kann somit ein Kochplattentyp
für sämtliche
Bügelhöhen verwendet werden. Früher mußten die Kochplattentypen hierfür mit unterschiedlich
langen Schraubbolzen ausgerüstet sein.
[0022] An dem Bügel 42 ist ein nach oben ragender Stift 47 angenietet, der in eine hülsenartige,
einstückig aus dem Abdeckblech nach innen herausgeformte Vertiefung 46 eingreift und
somit die Kochplatte gegenüber dem Bügel gegen Verdrehung sichert. Um mehrere Einbaumöglichkeiten
für die Kochplatte zu ermöglichen, was insbesondere wegen der Lage der Anschlußleitungen
wichtig ist, können mehrere Vertiefungen 46 am Umfang, ggf. auch um 90° gegeneinander
versetzt, vorgesehen sein. Durch die Anbringung des Verdrehsicherungsstiftes 45 am
Bügel statt, wie bisher an der Kochplatte wird dafür gesorgt, daß die Gesamttiefenabmessungen
der Kochplatte gering bleiben. Die Vertiefung 46 ist geschlossen, so daß der sich
zwischen dem Abdeckblech 24 und dem Kochplattenkörper 12 bildende heiße Innenraum
48 der Kochplatte abgeschlossen ist.
[0023] Fig. 3 zeigt eine Variante für die Vertiefung 46, die dann gewählt werden kann, wenn
das Blech, aus dem die Abdeckplatte 24 besteht, keiner zu großen Verformung unterworfen
werden soll. Es wird eine gesondert hergestestellte Hülse 46
1 durch eine zweiseitige Bördelung 46'' in einer Öffnung des Abdeckbleches 24 dicht
befestigt. Es ist auch möglich, die Hülse z.B. im Bereich der Bördelung 46"mit einem
eingepreßten Gewinde zum nachträglichen Einschrauben eines Stiftes zu versehen.
[0024] Fig. 4 zeigt in einer Detaildarstellung, daß zwischen den Randbereich 23 des Abdeckblechs
24 und die Unterkante 22 der Kochplattenrandes 21 ein Dichtring 25 zwischengelegt
ist, der eine flache oder kreisrunde Querschnittsform haben kann und aus einem wärmebeständigen
Dichtungsmaterial besteht. Hierfür sind Silikonkautschuk, asbesthaltige Dichtungsmaterialien
etc. geeignet. Weitere Dichtungsausführungen sind in den Fig.5 und 6.gezeigt, wobei
in Fig.5 die Dichtung 25a aus einer Paste besteht, die in den Winkel zwischen dem
Randbereich 23 und der Stufe 25 eingebracht wurde und sich beim Anpressen über die
Unterkante 22 und die Innenseite des Randes 21 verteilt. Bei dieser Ausführungsform
ist die Möglichkeit zur Abdichtung im Bereich der Aussparung 26 besonders vorteilhaft.
[0025] Fig. 6 zeigt an der entsprechenden Stelle einen vorgefertigten Dichtungsring 25b
mit Z-förmigem Querschnitt, der die Unterkante 22, die Innenseite des Randes 21 und
ein Stück der Innenfläche des zurückgesetzten Abschnittes 28 des Abdeckbleches 24
überdeckt. Dieser Dichtungsring kann aus einer Preßmasse bestehen, die aus einer Tonerde-Silikat-Faser
hergestellt ist und mit einem-Lack auf Silikonharzbasis getränkt ist.
[0026] Bei einer Verwendung einer Dichtung am AuBenumfang ist es auch ratsam, im Bereich
der Schraube 32 eine Abdichtung vorzunehmen.
[0027] Die Dichtung ist dazu bestimmt, ein Eindringen von Feuchtigkeit in den Innenraum
48 der Kochplatte und damit u.U. in die Einbettmasse 20 zu vermeiden, wenn die Kochplatte
extremen Bedingungen ausgesetzt wird, beispielsweise einem Seetransport. Die Kochplatte
treibt zwar evtl. eingedrungene Feuchtigkeit sofort selbst wieder aus, ohne vorher
unzulässige Ableitströme zu erzeugen, jedoch stellt die Abdichtung eine zusätzliche
Sicherheit dar. Die Dichtung wird insbesondere durch die Auflage des Abdeckbleches
auf dem unteren Flansch ermöglicht, weil dadurch die Dichtung in einen Bereich niedrigerer
Temperatur kommt und besser ausgelegt werden kann. Bisherige Abdeckbleche lagen auf
der Unterseite der Einbettmasse 20 an. Die Stufe 25 sorgt für eine zusätzliche Abdichtung
und eine einwandfreie Zentrierung.
[0028] In Fig.7 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der der Rand 21' des Kochplattenkörpers
an seiner inneren Unterseite eine stufenförmige Ausdrehung 49 aufweist, so daß ein
äußerer umlaufender Randabschnitt 50 des Randes 21' entsteht, der etwas weiter nach
unten reicht, als die Auflagefläche für den Randbereich 23 des Abdeckblechs 24. Hier
kann bei der nur in Ausnahmefällen gegebenen Gefahr, daß Wasser an der Kochplatte
herunterläuft, dieses abtropfen ohne kapillar in den Innenraum 48 gesaugt zu werden.
[0029] Aus Fig.1 ist zu erkennen, daß etwa parallel zum Abdeckblech im Innenraum 48 eine
Metallfolie 51 liegt, die insbesondere ein blanke Aluminium-Knitterfolie ist. Sie
ist zwischen dem Rand 21 und dem Abdeckblech 24 bzw. den vorgesehenen Dichtungen (siehe
Fig.4 bis 7) eingespannt und schließt zwischen sich und dem Abdeckblech 24 eine Schicht
52 ein, die vorzugsweise aus Silicagel oder Kieselgur besteht bzw. dieses enthält.
Dieses Material sorgt nicht nur für eine gute Isolation, sondern auch dafür, daß das
z.B. mit der Luftfeuchtigkeit eingedrungenes Wasser in dem als Trocknungsmittel dienenden
Silikagel aufgenommen wird. Infolge der automatischen Erhitzung während des Betriebes
der Kochplatte wird das Trocknungsmittel stets von selbst bei der Austreibung des
Wassers regeneriert, so daß es stets wirksam bleibt. Wenn man ein Trocknungsmittel
verwendet, kann es angebracht sein, die Metallfolie zu lochen oder das Trocknungsmittel
in anderen Behältnissen in den Innenraum 48 einzubringen, um seine Wirksamkeit sicherzustellen.
[0030] Falls extreme Bedingungen bezüglich
Feuchtigkeitsanfalls nicht zu befürchten sind, ist es möglich, die Schicht 52 aus hoch
wärmebeständigen Isoliermaterialien herzustellen, beispielsweise anorganischen Fasern
wie Asbest oder anderen bekannten Isliermaterialien. Zusammen mit der darüber liegenden
Metallfolie bildet sich eine sehr wirksame Isolation, die die bei einer Kontaktkochplatte
ohnehin geringen Wärmeverluste durch Abstrahlung und Konvektion nach unten weiter
verringert. Dadurch wird jedoch vor allem die Temperatur des Abdeckblechs 24 gering
gehalten, so daß ein Einbau auch in flachsten Kochmulden in der Nähe von Holzteilen
bei Küchenmöbeln möglich ist.
[0031] In Fig.10 sind drei übereinandergestapelte Kochplatten dargestellt, die bis auf die
Tatsache, daß das Blechteil 37' (siehe auch Fig.11) mit einer Flachsteckzunge 53 zum
Anschluß eines entsprechenden Flachsteckers 54 für die Erdungsleitung 40 versehen
ist, mit der Kochplatte nach Fig.1 identisch sind. In der ganzen Beschreibung bezeichnen
gleiche Bezugszeichen gleiche Teile. Die Schnittführung ist in Fig. 10 gegenüber Fig.1
um 45° versetzt, so daß zu erkennen ist, daß durch das Abdeckblech 24 ein sich innen
an diesem abstützendes Isolierstück 55 hindurchragt, das in seinem im Innenraum 48
liegenden Abschnitt einen Temperaturbegrenzer enthält und durchgehende öffnungen 57
hat (Fig.15) durch die mit einer hoch wärmebeständigen Isolierung versehene Anschlußleitungen
58 aus dem Innenraum 48, wo sie mit aus der Einbettmasse 20 herausragenden Anschlußstiften
verschweißt sind, hindurchragen.Die Grundform des Isolierstücks 55 ist in Umfangsrichtung
langgestreckt und es ragt im Bereich einer Ausbauchung 60 durch das Abdeckblech hindurch.
Die Anschlußleitungen 58 sind mit einem gemeinsamen Anschlußstück 75 aus keramischem
Isoliermaterial verbunden (Fig.10u.15), das Steck- oder Schraubanschlußklemmen 76
für den Anschluß von Stromzuleitungen 78 enthält. Durch die Anordnung des.Isolierstücks
in radialer Richtung etwa in der Mitte des ringförmigen beheizten Bereiches und die
Bemessung der Anschlußleitungen, liegt die Außenkante 77 des Anschlußstücks 75 vorzugsweise
maximal in einem Abstand von weniger als einem Kochplattenradius von deren Außenkante
entfernt und läßt sich flexibel den Einbaubedingungen anpassen, wobei die Anschlußleitungen
wie ein flexibles Band wirken, das eine leichte Schwenkbarkeit und größere Beweglichkeit
des Anschlußstückes in vertikaler Richtung zuläßt, jedoch eine Verdrehung und seitliche
Bewegung stärker beschränkt.
[0032] Dem Isolierstück 55 diametral gegenüber und in entsprechendem radialen Abstand von
der Kochplattenmitte befindet sich im Abdeckblech 24 eine Vertiefung 61, dielin ihren
Abmessungen so gewählt ist, daß sie den vorspringenden Teil des Isolierstückes in
der in Fig.10 dargestellten gegenseitigen Zuordnung der Kochplatte mit Sicherheit
aufnehmen kann, ohne daß die Anschlußleitungen 58 zu scharf abgeknickt werden. Die
Breite der Vertiefung ist wesentlich größer als die des Isolierstückes, so daß, wie
aus Fig.10 bei den beiden oberen Kochplatten zu erkennen ist, die Anschlußleitungen
58 nach innen geklappt werden können und das Anschlußstück 77 neben dem Isolierstück
in der Vertiefung 61 liegen können. Es ist auch möglich, das Anschlußstück 77(Fig.10
unten) nach außen geklappt etwa in einer Ebene mit der Kochplatte zu lagern, wobei
die Anschlußleitungen 58 durch einen entsprechenden Ausschnitt der Packplatte 63 hindurchführen.
Durch die Vertiefung im Abdeckblech ist es möglich, die Kochplatten bei Lagerung und
Versand besonders raumsparend unu sicher zu verpacken. Dazu werden die Kochplatten
mit ihren Mittelachsen fluchtend jeweils mit ihren ebenen Kochflächen13 und mit ihren
von den Abdeckblechen 24 überdeckten Unterseiten gegeneinander gerichtet übereinandergestapelt,
wobei zwischen den Kochflächen 13 zum Verhindern von Verkratzungen lediglich ein Blatt
oder eine Folie 62 eingelegt wird,während zwischen die Kochplatten-Unterseiten eine
Packplatte 63 gelegt ist, die aus Sperrholz oder Preßspan bestehen kann und Ausnehmungen
besitzt, die so gewählt sind, daß die Kochplatte beim Auflegen auf sie zentriert wird.
Gegenüber dem Außenrand 23 der Abdeckplatte nach unten vorspringende Teile der Kochplatte
ragen in die Ausnehmung 64 der Packplatte 63 hinein.
[0033] Die Kochplatten 11 sind in Umfangsrichtung jeweils um 180° gegeneinander versetzt,
so daß das Isolierstück 55 mit den AnschluBleitungen in die Vertiefung 61 hineinragt
und die Kochplatte sogar einen geringeren Packraum benötigt, als ihrer Gesamthöhe
entspricht. Die Ränder 21 stützen sich unter Zwischenlage der Packplatte 63, indem
ein fester Stapel gebildet wird, der nicht zum Umkippen neigt. Dazu trägt insbesondere
auch die übereinander fluchtende Anordnung der Kochplatten bei. Die Packplatten 63
haben entsprechend der gewünschten Verpackungs- bzw. Palettengröße zahlreiche Ausnehmungen
64 nebeneinander und hintereinander, so daß einegrosse Anzahl von Kochplatten in einem
massiven Block gelagert und transportiert werden können, dadurch werden nicht nur
Lager- und Transportkosten gespart, sondern auch die Unfallsicherheit erhöht. Die
Verpackung kann auch vollautomatisch durch Greifer erfolgen.
[0034] Bei den Kochplatten nach Fig.10 fehlt die Silicagelfüllung. Es ist lediglich zu Isolationszwecken
eine Aluminium-Knitterfolie 51 parallel zum Abdeckblech 24 gelegt.
[0035] In den Fig.12 bis 15 ist eine andere Vorrichtung dargestellt, um die Verdrehsicherung
der Kochplatte gegenüber Befestigungsteilen, beispielsweise dem Bügel 42 sicherzustellen.
Dazu dient ein Blechteil 65,das die Form eines flachrechtwinkligen Streifens hat,
der im Bereich des Knicks 66 hindurchreicht. Seitliche Einschnitte 67 trennen an den
Enden der Abschnitte 68 Randbereiche ab, die um die Enden herum zusammengebogen bzw.
eingerollt sind (siehe insb.Fig.13), so daß die Enden stiftartig sind. In den Abschnitten
68 sind U-förmige Ausschnitte 70 vorgesehen, so daß Blechlappen 71 entstehen, die
aus der Ebene der Abschnitte 68 hinaus abgebogen sind. Aus Fig.14 ist dieses Blechteil
65 in eingebautem Zustand zu erkennen. Es ist ebenso wie das Blechteil 37 in Fig.1
mit der Schraube 32 an der Kochplatte befestigt und an dieser durch den Lappen 71
gegen Verdrehung gesichert, der durch eine öffnung 72 in der Kochplatte hindurchragt.
Anstelle der öffnung72 könnte auch eine entsprechende Ausprägung vorgesehen sein,
um das Abdeckblech nicht zu durchbrechen. Die Enden 69 werden vorzugsweise erst beim
Einbau der Kochplatte in einen Herd o.dgl. um ca.90° abgebogen, was aufgrund der Einschnitte
67 leicht möglich ist. Dabei braucht nur dasjenige Ende 69 abgebogen zu werden, das
in ein Loch 73 des Befestigungsbügels 42' eingeführt werden soll. Auch hier wird eine
Verdrehsicherung geschaffen, ohne daß der Transportraum vergrößert wird.
[0036] In Fig.12 ist strichliert angedeutet, daß das Verdrehsicherungs-Blechteil 65 mit
einem dritten Abschnitt 37'' versehen sein könnte, an dessen Ende eine Flachsteckzunge
53 zum Anschluß einer Erdungsleitung angeordnet ist. Dadurch kann mit einem einzigen
Teil eine doppelte Funktion, nämlich Verdrehsicherung und Erdanschluß bewerkstelligt
werden. Es ist jedoch auch möglich, wie in Fig.15 gezeigt, daß das Blechteil 37' zusätzlich
zum Verdrehsicherungsblechteil 65 durch die Schraube 32 angeschraubt wird. Da das
Teil 65 ohnehin verdrehgesichert ist, reicht eine Riffelung 41 auf diesem aus, ohne
daß sie am Abdeckblech nötig wäre.
[0037] Da die Kochplatten vorzugsweise in um 180° versetzter Lage verpackt werden, liegt
die Vertiefung 61 dem Isolierteil 55 diametral gegenüber. Es wäre natürlich auch möglich,
einen Versatz unter einem anderen Winkel vorzusehen. Dementsprechend müßte die Vertiefung
61 ebenfalls um einen anderen Winkel gegenüber dem Isolierstück 55 versetzt sein.
In jedem Fall hat das Abschlußblech den Vorteil, daß es trotz ausreichender Steifigkeit
aufgrund der nicht sehr tiefen Verformung leicht herstellbar ist und einen gut isolierenden
abgeschlossenen Innenraum schafft. Bei einer Ausführung mit einem Mitteldurchbruch
für eine zentrale Fühlerdose könnte die Auflage des Deckels sowohl auf dem Außenrand
21, als auch auf dem die Fühlerausnehmung umgebenden Innenrand mit einer Stufe dem
Abdeckblech folgen. Auch dort könnte die Befestigung mittels Hohlschrauben geschehen.
In diesem Falle würde also der Zapfen mit dem Innengewinde nicht zentral sondern beispielsweise
im Bereich des AuBenrandes liegen.
1. Elektrokochplatte mit einem Kochplattenkörper, der einen nach unten gerichteten,
ringförmigen Rand am Außenumfang hat und ein Abdeckblech aufweist, das sich auf dem
Rand abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckblech (24) eine zum Kochplatteninneren
(48) hin gerichtete Stufe (25) hat, die an den auf der freien Unterkante (22) des
Randes (21) abgestützten Rardbereich (23) anschließt und zur Zentrierung des AbLeck- blechs (24) mit dem Innenumfang des Randes (21) zusammenwirkt.
2. Elektrokochplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen das Abdeckblech
(25) und den Rand (21) eine vorzugsweise abgewinkelte Dichtung (25, 25a, 25b) insbesondere
aus einem bevorzugt in Pastenform aufgebrachten Silikonkautschuk oder einem Tonerde-Silikat-Fasermaterial,
das mit einem hochhitzebeständigen Lack getränkt ist, zwischengelegt ist.
3. Elektrokochplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterkante des Randes (21') einen äußeren, über die Auflagekante (49) für
das Abdeckblech (24) nach unten vorstehenden umlaufenden Randabschnitt (50) hat.
4. Elektrokochplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß im Rand (21) eine Aussparung (26) vorgesehen ist, in die eine entsprechende, zum
Kochplatteninneren gerichtete Ausprägung (27) des Abdeckblechs (24) eingreift.
5. Elektrokochplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an der dem Abdeckblech (24) zugekehrten Seite des von dem Abdeckblech (24) abgeschlossenen
Innenraumes (48) der Elektrokochplatte (11) eine vorzugsweiseeine Metallfolie, z.B.
eine zwischen dem Abdeckblech und dem Rand eingespannte Aluminium-Knitterfolie enthaltende
Isolierung (51, 52) vorgesehen ist.
6. Elektrokochplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Innenraum (48) ein sich vorzugsweise bei höherer Temperatur selbstregenerierendes
Trocknungsmittel eingebracht ist.
7. Elektrokochplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Abdeckblech (24) in dem radialen Abstand eines aus dem Abdeckblech (24) hinausragenden
Isolierstücks (55) für die Durchführung der elektrischen Kochplattenanschlüsse durch
das Abdeckblech von der Kochplattenmitte eine vorzugsweise dem Isolierstück diametral
gegenüberliegende Vertiefung (61) aufweist, die derartige Breitenabmessungen aufweist,
daß sie ggf. das Isolierstück (55) und ein Anschlußstück (75) aufnehmen kann.
8. Elektrokochplatte, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die aus einem Isolierstück (55) aus dem Abdeckblech herausführenden
wärmebeständig isolierten Anschlußleitungen (58) flexibel sind und zu einem gemeinsamen,
frei beweglich angeordneten Anschlußstück (75) mit Anschlußklemmen (76) führen, und
wobei die Anschlußleitungen (58) ausreichend lang sind, um das Anschlußstück (75)
außerhalb des Bereichs der Elektrokochplatte (11) anzuordnen.
9. Elektrokochplatte nach Anspruch 7 ;oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand
der äußeren Enden (77) des Anschlußstücks (75) von dem Rand der Elektrokochplatte
(11) geringer ist als der Radius der Elektrokochplatte (11) und das Isolierstück (55)
vorteilhaft in radialer Richtung etwa in der Mitte des Heizringbereiches bzw. im äußeren
Bereich zwischen 2/3 bis 3/4 des Kochplattenradius von dem Kochplattenrand entfernt
angeordnet ist.
10. Elektrokochplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sie derart ausgebildet ist, daß mehrere Elektrokochplatten (11) jeweils um 180°
in Umfangsrichtung und mit abwechselnd gegeneinander gekehrten Kochflächen (13) und
Abdeckblechen (24) anzuordnen sind, wobei das Isolierstück (55) einer Kochplatte (11)
in der Vertiefung (61) des Abdeckblechs (24) der anderen Kochplatte (11) zu liegen
kommt.
11. Elektrokochplatte nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die zueinander
gekehrten Unterseiten der Elektrokochplatten (11) jeweils eine Packplatte (63) - mit
Ausschnitten (64) zur zentrierenden Aufnahme der Kochplatten zueinander gelegt ist,
wobei sich vorzugsweise die am Außenumfang des Kochplattenkörpers (12) vorgesehenen,
von der Kochfläche hinwegweisenden Ränder (21) des Kochplattenkörpers (12) unter Zwischenlage
der Packplatte (63) fluchtend aufeinander abstützen, und vorteilhaft zwischen die
zueinander gekehrten Kochflächen (13) eine Zwischenschicht oder -folie (62) gelegt
ist.
12. Elektrokochplatte, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Abdeckblech mit eirfer Schraube (32) an einem Zapfen des Kochplattenkörpers befestigt ist und die Schraube
zusätzlich auch zur Befestigung der Elektrokochplatte an einem Herd, einer Kochmulde
o.dgl. dient, wobei die Schraube (32) eine hohle Kopfschraube mit einem Außen- und
Innengewinde ist, die mit ihrem Kopf (33) das Abdeckblech (24) festlegt, und in die
eine Befestigungsschraube (45) für die Elektrokochplatte (11) einschraubbar ist und
daß die Schraube (32) vorzugsweise eine Blechhülse mit flanschartig umgebördeltem
Kopfbereich (33) und gepreßtem Gewinde ist.
13. Elektrokochplatte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Abdeckblech
(24) zugekehrten Seite des Kopfbereiches (33) der Schraube eine Riffelung (41) vorgesehen
ist, die ggf. mit einer vorzugsweise sternförmigen Riffelung (41) an dem Abdeckblech
(24) bzw. einem zwischengelegten Teil (37, 65) zur Sicherung der Schraube (32) zusammenwirkt.
14. Elektrokochplatte, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen der das Abdeckblech (24) haltenden, in einen Zapfen (30)
der Elektrokochplatte.(11) einschraubbaren Schraube (32) und dem Abdeckblech (24)
wenigstens ein Blechteil (37, 37', 65) mit wenigstens einem von dem Mittelbereich
nach außen hinwegragenden vorteilhaft zur Anbringung einer Erdungsleitung (40) durch
Aufstecken, Umbördeln oder Festklemmen ausgebildeten Abschnitt (68) zwischengespannt
ist.
15. Elektrokochplatte nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer
der Abschnitte (68) von dem Abdeckblech (24) abbiegbare Enden (69) haben, die zur
Verdrehsicherung der Elektrokochplatte (11) mit Befestigungsteilen (42') an dem Herd,
der Kochmulde o.dgl. zusammenwirken, und daß insbesondere das Blechteil (65) durch
aus dem Blechmaterial abgebogene Lappen (71), die in Ausnehmungen (72) am Abdeckblech
eindringen, verdrehgesichert an der Elektrokochplatte (11) festgelegt ist.
16. Elektrokochplatte, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß an ihrem unteren Abdeckblech (24) wenigstens eine zum Kochplatteninneren
geschlossene, hülsenartige, aus dem Abdeckblech geformte oder an einer öffnung des
Abdeckblechs angebrachte Vertiefung (46, 46') zur Aufnahme eines an einem Befestigungsteil
(42) befestigten oder in die Vertiefung einzuschraubenden Verdrehsicherungsstifes
(47) vorgesehen ist.
17. Elektrokochplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Abdeckblech (24) durch eine im Mittelbereich angreifende Befestigung (32)
auf den Rand (21) gedrückt ist.