[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein von Hand zu bedienendes Strassenmarkierungsgerät
zum Auftragen oder Erneuern von Markierungslinien mittels einer die Markierungsfarbe
enthaltenden Sprühdose, mit einem Fahrgestell, wenigstens einem an diesem angeordneten
Sprühdosenhalter und einer Betätigungseinrichtung für die Sprühdose.
[0002] Wenn Markierungslinien nur auf kurzen Strecken, beispielsweise nur an stark befahrenen
Kurven, Einfahrten oder anderen Stellen oder auch zur Markierung von Parkfeldern an
Strassenrändern oder auf Parkplätzen, gezogen oder erneuert werden sollen, verwendet
man häufig ein kleines Markierungsfahrzeug der vorstehend beschriebenen Art mit einer
üblichen Sprüh- bzw. Spraydose, welche die Markierungsfarbe enthält und mit ihrem
Auslassventil und ihrer Spritzdüse nach unten weisend am kleinen Fahrgestell befestigt
ist. Der Bedienende schiebt das Gerät vor sich her und betätigt zum Ziehen der Linien
ein am Lenker des Geräts angebrachtes Bedienungsorgan, mit welchem sich das Sprühdosenventil
öffnen lässt. Der Einsatz derartiger kleiner Hand- Markierungsgeräte ist immer dann
zweckmässig, wenn auf kleinem Raum manövriert werden muss, und bei der Markierung
verhältnismässig kurzer Strecken in der Regel wesentlich wirtschaftlicher als die
Verwendung üblicher grosser Markierungsfahrzeuge, die mit Farbtanks und pneumatisch
betätigten Spritzpistolen ausgerüstet sind.
[0003] Die auf den kleinen Markierungsgeräten der eingangs beschriebenen Art verwendeten
Sprühdosen sind auf ihrer das Ventil aufweisenden Stirnseite bisher, wie das handelsüblich
ist, mit einem einteiligen Sprühaufsatz versehen, der aus elastisch verformbarem Kunststoff
besteht und ein zum Kippen bzw. zum Eindrücken des Ventils dienendes Betätigungsorgan,
beispielsweise in Form eines Plättchens, und die auf dem Ventilauslassröhrchen sitzende
Spritzdüse aufweist. Nun variieren jedoch die exakten Abmessungen der üblichen, aus
verhältnismässig weichem Kunststoff bestehenden Düsen der Sprühaufsätze infolge der
Fertigungstoleranzen mehr oder weniger von Sprühdose zu Sprühdose, und ausserdem erfahren
diese Kunststoffdüsen durch die mit ziemlich hohem Druck herausgespritzte Farbe einen
verhältnismässig starken Abrieb. Aus diesen Gründen lassen sich bisher mit den an
sich sehr praktischen Sprühdosen Markierungslinien nicht so sauber und regelmässig
und auch nicht in so reproduzierbarer Weise ziehen, wie das wünschenswert wäre.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Strassen- markierungsgerät der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, mit dem die
Qualität der gezogenen Linien verbessert und gleichzeitig der kostenmässige Aufwand,
welcher mit der Verwendung von üblichen Sprühdosen zusammenhängt, verringert wird.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass im Bodenteil des Sprühdosenhalters
eine aus einem harten Werkstoff, insbesondere aus einem harten Metall wie Messing
oder Stahl, bestehende Spritzdüse mit einer dem Ventilauslassröhrchen der Sprühdose
angepassten oberen Einlassöffnung befestigt ist.
[0006] Die Spritzdüse, deren Austrittsschlitz die exakte Begrenzung und, bei vorgegebener
Höhe der Spritzdüse über der Strassendecke, die Breite der gezogenen Linie bestimmt,
ist also Teil des Markierungsgeräts und nicht mehr wie bisher der gerade verwendeten
Sprühdose. Dadurch wird auf einfache Weise erreicht, dass Qualität und Breite der
Markierung nicht mehr von der Beschaffenheit der Düse der gerade verwendeten Sprühdose
abhängen und von Sprühdose zu Sprühdose variieren, sondern konstant sind, zumal eine
Spritzdüse aus hartem Material einem nur sehr langsamem Abrieb unterliegt. Ausserdem
entfällt bei jeder Sprühdose der Sprühaufsatz, wodurch Material und Kosten eingespart
werden.
[0007] Es können selbstverständlich mehr als ein Sprühdosenhalter, beispielsweise zum Ziehen
von Doppellinien, und ausserdem auch ein Perlstreuer auf dem Markierungsgerät vorgesehen
sein.
[0008] Die Spritzdüse, die in Durchflussrichtung gesehen zweckmässigerweise zunächst einen
runden Durchflussquerschnitt hat und sich dann zu einem rechteckförmigen Austrittsschlitz
erweitert, kann mit Vorteil abnehmbar in einer Oeffnung im Boden des Sprühdosenhalters
angeordnet sein, so dass sie leicht ausgewechselt oder gegebenenfalls zwecks direkter
Verwendung einer Sprühdose herausgenommen und auf das Ventilröhrchen der Sprühdose
gesetzt werden kann. Vorzugsweise ist die Spritzdüse einfach mit dem auslasseitigen
Bereich ihres zylindrischen Düsenkörpers in die entsprechend angepasste runde Oeffnung
des Bodens des Sprühdosenhalters eingesetzt und liegt, ohne Zuhilfenahme zusätzlicher
Befestigungsmittel, mit einem sich radial erstreckenden Düsenflansch auf der Innenseite
des erwähnten Bodens auf. Der Sprühdosenhalter ist vorteilhafterweise in der Höhe
stufenlos verstellbar. In einer zweckmässigen Ausgestaltung hat der Sprühdosenhalter
die Form eines oben offenen hohlzylindrischen Behälters, welcher in gewünschter Höhe
am Gestell des Markierungsgeräts, zum Beispiel mittels einer Klemme, befestigt werden
kann. Die Betätigung des Sprühdosenventils kann mittels der um ihre Längsachse drehbaren
Lenkstange erfolgen, deren unteres Ende beim Drehen eine die Sprühdose abwärts drückende
Kette oder dergleichen derart anzieht und spannt, dass das Ventil durch axiales Eindrücken
geöffnet wird.
[0009] Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel und einer
Variante näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Darstellung eines Strassenmarkierungsgeräts,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Sprühdosenhalters in vergrössertem Massstab, teilweise
im Schnitt, mit einer eingesetzten Sprühdose,
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Bodenteil des Sprühdosenhalters nach Fig. 2 mit der
Spritzdüse,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Spritzdüse, in vergrössertem Massstab,
Fig. 5 einen Schnitt durch die Spritzdüse längs der Linie V-V nach Fig. 4,
Fig. 6 einen Schnitt durch die Spritzdüse längs der Linie VI-VI nach Fig. 4 und
Fig. 7 eine andere Anordnung der Spritzdüse am Bo-denteil eines Sprühdosenhalters.
[0010] Nach Fig. 1 weist das Strassenmarkierungsgerät ein im wesentlichen L-förmiges Fahrgestell
1 mit drei Rädern 2 auf, von denen zwei Räder auf der einen Seite hintereinanderliegend
und das dritte Rad auf der anderen Seite montiert sind. Am Fahrgestell 1 ist eine
rohrförmige Lenkstange 3 angebracht, die gleichzeitig als Schubstange zum Schieben
des Markierungsfahrzeugs dient und am oberen Ende einen Handgriff 4 hat. Aus einem
später erläuterten Grunde ist die Lenkstange 3 um ihre Längsachse im Sinne des Doppelpfeiles
nach Fig. 1 drehbar und sitzt zu diesem Zwecke mit ihrem unteren Ende drehbar, jedoch
axial unverschiebbar auf einem am Fahrgestell 1 befestigten Zapfen. Ferner ist am
Fahrgestell 1 ein nach vorn weisender Träger 5 angeformt, an dem eine ringförmige
Klemme 6 oder Schelle zur lösbaren Befestigung eines Sprühdosenhalters 7 angebracht
ist.
[0011] Wie auf den Figuren 1 und 2 gezeigt, hat der Sprühdosenhalter 7 die Form eines oben
offenen hohlzylindrischen Behälters mit einem unteren Bodenteil 8, welches eine zentrale
Oeffnung 9 zum Einsetzen einer Spritzdüse 10 aufweist. Diese auf den Figuren 4 bis
6 näher dargestellte Spritzdüse besteht aus einem harten Werkstoff wie beispielsweise
Messing oder Stahl und hat in ihrem mittleren Bereich einen angeformten, an diametral
gegenüberliegenden Seiten radial vorspringenden Flansch 11, der in der Draufsicht
nach Figur 4 nach der einen Seite hin breiter wird. Nach Figur 2 ist der dem Austrittsschlitz
13 der Düse 10 abgewandte zylindrische Abschnitt von aussen in die Oeffnung 9 des
Bodenteils 8 bis zur Anlage des Flansches 11 an diesem Bodenteil eingeschoben, an
welchem ausserdem eine die Spritzdüse 10 in ihrer montierten Stellung fixierende Schraube
16 angebracht ist, die mit ihrem Kopf die breitere Hälfte des
Düsenflansches 11 festhält.
[0012] Der zentrale Düsenkanal weist nach den Figuren 4 bis 6 eine runde Einlassbohrung
12 auf, die eine Einlassöffnung für das Ventilauslassröhrchen 21 einer in Figur 2
gezeigten, handelsüblichen Sprühdose 20 definiert, welche mit dem Ventil nach unten
weisend in den Sprühdosenhalter 7 eingesetzt ist. An die Einlassbohrung 12 schliesst
sich die eigentliche Düsenöffnung an, die zunächst im mittleren Bereich des Düsenkanals
einen runden Durchflussquerschnitt kleineren Durchmessers hat und sich dann in
Durchflussrichtung zu einem rechteckförmigen Austrittsschlitz 13 erweitert, dessen
lange Seiten grösser und dessen kurze Seiten kleiner als der Durchmesser des mittleren
runden Bereichs sind. Im montierten Zustand bzw. in der Arbeitsstellung muss, wie
auf den Figuren gezeigt, der Austrittsschlitz 13 quer zur Markierungsrichtung, das
heisst mit seinen langen Seiten senkrecht zur Bewegungsrichtung des Markierungsfahrzeugs
orientiert sein. Der. austretende Farbstrahl hat dann die in Figur 1 angedeutete divergierende
Form 22 und liefert die Markierungslinie 23.
[0013] Die Breite der gezogenen Linie 23 hängt, ausser vom Durchflussquerschnitt bzw. vom
Austrittsschlitz der Spritzdüse 10, von deren Höhe über der Strassendecke ab. Um diese
Höhe einzustellen, ist der Sprühdosenhalter 7 bei nicht gespannter Klemme 6 in dieser
axial verschiebbar und in der gewünschten-Höhe durch Anziehen einer Flügelschraube
14 fixierbar. Damit der Sprühdosenhalter 7 stets in derjenigen exakten Orientierung
befestigt wird, in welcher der Austrittsschlitz 13 der Spritzdüse 10 quer zur Markierungsrichtung
liegt, ist in der Wand des Sprühdosenhalters 7 eine Längsnut 15 vorgesehen, in die
das innere Ende 14a (Fig. 2) der Flügelschraube 14 eingreift. Längsnut 15 und Schraubenende
14a bilden also zusammenwirkende Justierteile, die natürlich auch anders gestaltet
sein können. Die Spritzdüse 10 ist so am Bodenteil 8 befestigt, dass in der erwähnten
festgelegten Orientierung des Sprühdosenhalters 7 die Längsseiten des Düsenaustrittsschlitzes
13 senkrecht zur Bewegungsrichtung des Markierungsgeräts liegen.
[0014] Nachdem eine Sprühdose 20 in den Sprühdosenhalter 7, unter Eingriff ihres Ventilauslassröhrchens
21 in die angepasste Einlassbohrung 21 der Spritzdüse 10, eingeschoben wurde, wie
in Figur 2 dargestellt, wird der oben aus dem Sprühdosenhalter 7 herausragende Boden
der Sprühdose 20 mit einem Druckorgan in Verbindung gebracht, welches durch Abwärtsdrücken
der Sprühdose und damit durch axiales Eindrücken des Ventilauslassröhrchens 21 gegen
die Wirkung der Ventilfeder das Ventil öffnet. Dieses Druckorgan besteht im betrachteten
Beispiel nach Figur 1 aus einem lose auf dem Dosenboden aufliegenden Druckteller 19,
der einerseits mittels einer Kette 18a mit der Flügelschraube 14 oder mit der Klemme
6 verbunden ist und andererseits mittels einer weiteren Kette 18b, die etwa am diametral
gegenüberliegenden Ende des Drucktellers 19 angreift, mit einem am unteren Ende der
Lenkstange 3 befestigten, seitlich vorspringenden Arm 17 in Verbindung steht. Wenn
daher der Bedienende die Lenkstange 3 entsprechend um ihre Längsachse dreht, werden
die beiden Ketten 18a und 18b gespannt, wodurch der Druckteller 19 unter Mitnahme
der Sprühdose 20 und damit unter Oeffnung des Dosenventils nach unten gezogen wird.
Solange die Lenkstange 3 gegen die Wirkung der Dosenventilfeder in dieser Lage gehalten
wird, tritt Farbmasse aus der Spritzdüse 10 aus. Nach dem Freigeben der Lenkstange
3 schliesst sich das Dosenventil unter der Wirkung der Ventilfeder, wodurch die Sprühdose
20 entsprechend angehoben und die Lenkstange 3 in ihre Ruhelage zurückgedreht wird.
[0015] Die Vorbereitung und Bedienung des Markierungsfahrzeugs ist also sehr einfach. Es
werden mit Markierungsfarbe gefüllte, sonst handelsübliche Sprühdosen verwendet, jedoch
ohne den normalerweise an jeder Sprühdose vorgesehenen Sprühaufsatz mit der Kunststoffdüse,
wodurch bei jeder Sprühdose Material gespart wird. Die am Boden des Sprühdosenhalters
7 angeordnete Spritzdüse 10 braucht lediglich eine Einlassbohrung aufzuweisen, welche
dem in der Regel genormten Ventilauslassröhrchen der Sprühdose angepasst ist, und
hat, da sie nur einen sehr geringen Abrieb erfährt, eine sehr lange Lebensdauer, so
dass sehr saubere und gleichmässige Markierungslinien mit genau vorgebbarer konstanter
Breite gezogen werden können.
[0016] Die einfache, rasch lösbare Befestigung der Spritzdüse 10 ist nicht nur für das bequeme
Auswechseln der Spritzdüsen vorteilhaft, sondern erlaubt es gegebenenfalls auch, die
Spritzdüse ohne weiteres zu entfernen und auf eine direkt zu benutzende Sprühdose
aufzusetzen, so dass nach oder ausser Markierungen mit dem Markierungswagen auch direkte
Handmarkierungen mit ein und derselben Spritzdüse, die nacheinander auf mehrere Sprühdosen
aufgesetzt werden kann, durchführbar sind.
[0017] Figur 7 zeigt eine andere Anordnung einer aus Metall bestehenden Spritzdüse 10 am
Bodenteil 8a eines nicht näher dargestellten Sprühdosenhalters, der auf einem von
Hand zu bedienenden Strassenmarkierungsgerät montiert ist. In diesem Falle ist die
Spritzdüse 10 ein
- fach mit ihrer den ausgangsseitigen Abschnitt des Düsenkanals umgebenden zylindrischen
Umfangswand 10a von der Innenseite des Sprühdosenhalters 7 her lose in die angepasste
runde Oeffnung 9a seines Bodenteils 8a eingesetzt und liegt mit dem sich radial erstreckenden
Düsenflansch 11 auf der Innenseite dieses Bodenteils 8a auf. Auf diese Weise wird
die Spritzdüse 10 ohne Zuhilfenahme zusätzlicher Befestigungsmittel in definierter
Lage in der Oeffnung 9a des Bodenteils 8a gehalten, wobei während des Betriebs die
mit ihrem Gewicht gegen die Spritzdüse drückende Sprühdose deren Lage zusätzlich fixiert.
Das Bodenteil 8a des Sprühdosenhalters kann vorzugsweise nur aus einer diametralen
Strebe bestehen, so dass man beiderseits dieser Strebe Von unten in den Sprühdosenhalter
hineingreifen und so mit einem einfachen Handgriff die Spritzdüse 10 einsetzen bzw.
herausnehmen kann. Man kann natürlich die lose Spritzdüse zunächst auch einfach auf
das Ventilauslassröhrchen einer Sprühdose aufschieben und dann diese Sprühdose in
den Sprühdosenhalter einsetzen, wobei der untere zylindrische Abschnitt der Spritzdüse
in die Oeffnung 9a des Bodenteils 8a eingreift.
[0018] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern
lässt insbesondere hinsichtlich der Ausbildung der Spritzdüse und ihrer Fixierung
oder Halterung, der Ausbildung des Fahrgestells, des Sprühdosenhalters und seiner
Befestigung sowie der Betätigung des Sprühdosenventils mannigfache Varianten zu.
1. Von Hand zu bedienendes Strassenmarkierungsgerät zum Auftragen oder Erneuern von
Markierungslinien mittels einer die Markierungsfarbe enthaltenden Sprühdose, mit einem
Fahrgestell, wenigstens einem an diesem angeordneten Sprühdosenhalter und einer Betätigungseinrichtung
für die Sprühdose, dadurch gekennzeichnet, dass im Bodenteil (8) des Sprühdosenhalters
(7) eine aus einem harten Werkstoff bestehende Spritzdüse (10) mit einer dem yentilauslassröhrchen
der Sprühdose angepassten oberen Einlassöffnung (12) befestigt ist.
2. Markierungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spritzdüse (10)
aus Metall besteht.
3. Markierungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spritzdüse
(10) abnehmbar in einer Oeffnung (9) des Bodenteils (8) des Sprühdosenhalters (7)
angeordnet ist.
4. Markierungsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Spritzdüse (10) mit ihrer den ausgangsseitigen Abschnitt des Düsenkanals
umgebenden Umfangswand (10a) von der Innenseite des Sprühdosenhalters (7) her in die
erwähnte Oeffnung (9a) eingesetzt ist und mit einem sich radial erstreckenden Düsenflansch
(11) auf der Innenseite des Bodenteils (8a) des Sprühdosenhalters (7) aufliegt.
5. Markierungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
an seinem Fahrgestell (1) eine Befestigungseinrichtung (5,6) vorgesehen ist, an welcher
der Sprühdosenhalter (7) abnehmbar und in der Höhe stufenlos verstellbar montiert
ist.
6. Markierungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
der Sprühdosenhalter (7) die Form eines oben offenen hohlzylindrischen Behälters hat.
7. Markierungsgerät nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
Befestigungseinrichtung eine an einem Träger (5) des Fahrgestells angebrachte Klemme
(6) aufweist, die den Umfang des Sprühdosenhalters (7) umgibt und mittels einer Schraube
(14) spannbar ist, und dass in der Wand des Sprühdosenhalters (7) eine achsenparallel
zu diesem verlaufende Längsnut (15) vorgesehen ist, in welche das innere Ende (14a)
der Schraube (14) eingreift.
8. Markierungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
der Düsenkanal der Spritzdüse (10) im Anschluss an die die Einlassöffnung definierende
Einlassbohrung (12) zunächst einen mittleren Bereich mit rundem Durchflussquerschnitt,
der kleiner als der Querschnitt der Einlassbohrung (12) ist, aufweist und sich dann
in Durchflussrichtung zu einem rechteckförmigen Austrittsschlitz (13) erweitert, dessen
lange Seiten grösser und dessen kurze Seiten kleiner als der Durchmesser des mittleren
Bereichs sind.
9. Markierungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
es eine um seine Längsachse drehbare Lenk- und Schubstange (3) mit einem an ihrem
unteren Ende befestigten Betätigungsarm (17) aufweist, welcher bei Drehung der Lenk-
und Schubstange (3) zwecks Oeffnens des Sprühdosenventils die Sprühdose durch Spannen
eines Druckorgans abwärts in Richtung auf das Bodenteil (8) des Sprühdosenhalters
(7) drückt. 10. Markierungsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckorgan aus einem
lose auf dem Boden der Sprühdose aufliegenden Druckteller (19) und an diesem befestigten
Ketten (18a,18b) oder dergleichen besteht.