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EP 0 025 027 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.12.1982 Patentblatt 1982/48 |
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Anmeldetag: 25.07.1980 |
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Füllstand zum Umfüllen flüssigen Metalles aus einem kippbaren metallurgischen Gefäss
Filling post for reladling liquid metal out of a tiltable metallurgical vessel
Contrôle de la hauteur de remplissage pour le transvasage de métal liquide à partir
d'un récipient métallurgique basculant
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE GB LU SE |
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Priorität: |
09.08.1979 AT 5430/79
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.03.1981 Patentblatt 1981/10 |
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Anmelder: VOEST-ALPINE Aktiengesellschaft |
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A-4010 Linz (AT) |
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Erfinder: |
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- Laimer, Friedrich
A-4320 Perg (AT)
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Vertreter: Wolfram, Gustav, Dipl.-Ing. |
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Patentanwälte
Sonn, Pawloy, Weinzinger & Wolfram,
Riemergasse 14 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Füllstand zum Umfüllen flüssigen Metalles aus einem
kippbaren metallurgischen Gefäss in eine metallurgische Pfanne, insbesondere zum Umfüllen
von flüssigem Roheisen aus einem Roheisenmischer in eine Transportpfanne, wobei die
metallurgische Pfanne von einem Gehäuse umgeben ist, an das mindestens eine Absaugleitung
angeschlossen ist und in dessen Oberteil eine unterhalb eines Ausgusses des kippbaren
Gefässes angeordnete Eingiessöffnung für das flüssige Metall vorgesehen ist.
[0002] Ein Füllstand dieser Art ist aus der DE-AS 2056261 bekannt. Die mit Roheisen zu füllende
Pfanne ist bei diesem Füllstand auf einen Pfannenwagen gesetzt, der unter dem Flur
in einer Grube verfahrbar ist. Die Grube ist an einem Ende nach oben durch eine eine
Eingiessöffnung aufweisende ortsfeste Abdeckung geschlossen. Mittels des Pfannenwagens
ist die Pfanne unter die Eingiessöffnung fahrbar, wobei die Grube zur Seite hin durch
ein am Pfannenwagen montiertes Schild schliessbar ist. In diese Grube münden Absaugleitungen
zum Absaugen des beim Umfüllen des flüssigen Metalles entstehenden Rauches. Eine vollkommene
Abdichtung der Grube mittels des am Pfannenwagen montierten Schildes ist nur schwer
möglich, so dass man gezwungen ist, durch die undichten Stellen Falschluft anzusaugen,
welche aus der Grube zusammen mit dem entstehenden Rauch abgesaugt werden muss. Da
der aus dem kippbaren metallurgischen Gefäss austretende Metallstrahl je nach Stellung
des Ausgusses des kippbaren Gefässes seine Lage ändert, ist ein weiterer Nachteil
dieses bekannten Füllstandes darin zu sehen, dass die Eingiessöffnung sehr gross ausgeführt
werden muss, um den Metallstrahl sowohl bei vollem als auch bei nahezu leerem kippbarem
metallurgischem Gefäss hindurchtreten zu lassen. Bedingt durch diese grosse Eingiessöffnung
werden ebenfalls grosse Mengen von Falschluft angesaugt, die mit dem Rauch mitabgesaugt
werden müssen. Es muss bei dieser bekannten Anlage das Absaugsystem wesentlich grösser
und stärker ausgelegt werden, als es für die beim Umfüllvorgang entstehenden Rauchmengen
eigentlich notwendig wäre.
[0003] Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile und Schwierigkeiten und stellt
sich die Aufgabe, einen Füllstand der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, bei
dem nur geringe Mengen an Falschluft durch das Absaugsystem angesaugt werden, wodurch
die Saug- und Filterleistungen des Absaugsystems entsprechend klein gehalten werden
können. Weiters soll der Füllstand klein und von einfacher Bauart sein, so dass ein
nachträglicher Einbau in bereits bestehende Produktionsanlagen möglich ist.
[0004] Diese Aufgaben werden erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass zumindest ein die Eingiessöffnung
aufweisender Teil des die Pfanne einschliessenden Gehäuses in der Kippebene des kippbaren
Gefässes entsprechend der Lageänderung des aus dem Ausguss des kippbaren Gefässes
ausfliessenden Metallstrahles verschiebbar ist. Durch Verschieben des die Eingiessöffnung
aufweisenden Teiles des Gehäuses kann die Position der Eingiessöffnung der von der
Schmelzenniveauhöhe bzw. vom Kippwinkel des kippbaren metallurgischen Gefässes abhängigen
Lage des ausfliessenden Metallstrahles angepasst werden, wodurch die Eingiessöffnung
lediglich so gross ausgeführt werden muss, dass ein einwandfreies Füllen der Pfanne
bei etwa zentrischem Durchtritt des Metallstrahles durch die Eingiessöffnung möglich
ist.
[0005] Eine bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil des
Gehäuses gegenüber dem ortsfest angeordneten Unterteil des Gehäuses in horizontaler
Richtung verschiebbar ist, wobei vorteilhaft der Oberteil des Gehäuses als eine Fundamentgrube
überdeckende horizontale Decke ausgebildet ist, wobei der Gehäuseunterteil in der
Fundamentgrube angeordnet ist. Dies ergibt eine besonders einfache Bauart eines Füllstandes.
[0006] Vorzugsweise umfasst der verschiebbare Oberteil an die Decke anschliessende Seitenwandteile
und ist an mindestens einem seiner Seitenwandteile eine Absaugöffnung angeordnet,
in die die Absaugleitung mündet.
[0007] Zweckmässig sind die quer zur Verschieberichtung angeordneten Seitenwände des Unterteiles
des Gehäuses in Verschieberichtung des Oberteiles flanschartig verstärkt ausgebildet,
sodass der verschiebbare Oberteil in jeder seiner Lagen gegen den ortsfesten Unterteil
einwandfrei gedichtet ist.
[0008] Eine besonders gute Dichtung lässt sich dadurch erzielen, dass in Verschieberichtung
des Oberteiles angeordnete Seitenwandteile gegen- ' über dem Unterteil des Gehäuses
mittels Dichtleisten, vorzugsweise mittels L-förmiger, in eine Ausnehmung der entsprechenden
Seitenwände des Unterteiles des Gehäuses eingreifender Dichtleisten gedichtet sind.
[0009] Vorzugsweise ist jeder der in Verschieberichtung des Oberteiles angeordneten Seitenwandteile
mit je einer, jeweils einer Absaugleitung zugeordneten Absaugöffnung versehen.
[0010] Damit die metallurgische Pfanne jeweils die gleiche Lage im Gehäuse einnimmt, sind
am Boden des Gehäuses Zentriervorrichtungen zur Lagesicherung der metallurgischen
Pfanne vorgesehen.
[0011] Zwecks einwandfreier Abdichtung der Absaugöffnung ist die Absaugöffnung an der Aussenseite
des Gehäuses mit einem sich in Verschieberichtung des Oberteiles erstreckenden, vorzugsweise
ovalen Flansch versehen, an den die Absaugleitung mit einem in Verschieberichtung
des Oberteiles erweitert ausgebildeten Übergangsteil anschliesst, wobei in jeder Stellung
des Oberteiles der volle Durchflussquerschnitt gegeben ist.
[0012] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die die
Eingiessöffnung aufweisende Decke des Oberteiles des Gehäuses mit dem Unterteil des
Gehäuses verbunden und gemeinsam mit dem Unterteil des Gehäuses verschiebbar ist.
[0013] Die Erfindung ist nachfolgend anhand der Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen
näher erläutert, wobei Fig. 1 einen in der Kippebene des kippbaren metallurgischen
Gefässes geführten Schnitt durch einen Füllstand bei nahezu vollem kippbarem metallurgischem
Gefäss und Fig. 2 einen ebensolchen Schnitt bei nahezu geleertem kippbarem metallurgischem
Gefäss gemäss einer ersten Ausführungsform zeigen. Fig. 3 gibt einen Schnitt gemäss
der Linie lll-lll der Fig. 2 und Fig. 4 einen Schnitt gemäss der Linie IV-IV der Fig.
1 wieder. Fig. 5 zeigt ein Detail des Füllstandes im gemäss der Linie V-V der Fig.
3 geführten Schnitt. Die Fig. 6 und 7 zeigen in zu Fig. 1 und 2 analoger Darstellung
eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemässen Füllstandes.
[0014] Unter einem Ausguss 1 eines um eine Achse 2 kippbaren metallurgischen Gefässes 3
ist ein Gehäuse 4 angeordnet, das zur Aufnahme einer Transportpfanne 5 dient. Das
Gehäuse 4 ist aus einem in einer Fundamentgrube 6 angeordneten, ortsfesten Unterteil
7 und einem Oberteil 8 gebildet, der auf Rädern 9, die auf horizontal angeordneten
Schienen 10 laufen, in der Kippebene 11 1 des metallurgischen Gefässes 3 verschiebbar
bzw. verfahrbar ist. Im verfahrbaren Oberteil 8 befinden sich in der Decke eine Eingiessöffnung
12 und mindestens eine Absaugöffnung 13. In den Ausführungsbeispielen sind Füllstände
mit jeweils zwei einander gegenüberliegenden Absaugöffnungen 13 dargestellt. Die Absaugöffnungen
13 haben einen kreisrunden Querschnitt und münden über ovale Öffnungen 14 aufweisende
oval-konische Übergangsteile 15 in stationär auf Hüttenflur verlegte Absaugleitungen
16. Mit Abnahme des Metallspiegels im kippbaren metallurgischen Gefäss 3 muss dieses
stärker gekippt werden. Dabei verlagert sich der ausfliessende Metallstrahl 17 um
eine bestimmte Wegstrecke in der Kippebene des kippbaren metallurgischen Gefässes
3. Durch Verfahren des Oberteiles 8 folgt die Eingiessöffnung 12 der jeweiligen Position
des Metallstrahles 17, wie aus den unterschiedlichen Positionen des Oberteiles 8 des
Gehäuses 4 und des Metallstrahles 17 der Fig. 1 und 2 ersichtlich ist. Dadurch ist
es möglich, die Eingiessöffnung 12 so klein zu halten, wie es gerade für den Metallstrahl
erforderlich ist. Die maximale Verlagerung des Metallstrahles 17 entspricht der Wegstrecke
18.
[0015] Als Antrieb für den Oberteil 8 ist bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ein
Getriebemotor 19 vorgesehen, der die Räder 9 antreibt. Anstelle des Getriebemotors
könnte auch ein Druckmittelzylinder vorgesehen sein, der einerseits ortsfest und andererseits
am Oberteil 8 angelenkt ist.
[0016] Gemäss einer anderen Variante könnte anstelle des Druckmittelzylinders auch eine
von einem Verstellmotor angetriebene Spindel oder ein Seilzug eingebaut werden.
[0017] Die Abdichtung zwischen dem ortsfesten Unterteil 7 und dem verfahrbaren Oberteil
8 des Gehäuses 4 erfolgt bei den in Fahrtrichtung stehenden Seitenwänden 20 mittels
am verfahrbaren Oberteil 8 befestigter, aus Fig. 4 ersichtlicher L-förmiger Dichtleisten
21. Bei den quer zur Fahrtrichtung gerichteten vorderen und rückwärtigen Seitenwänden
22 erfolgt die Abdichtung dadurch, dass die korrespondierenden Seitenwände 23 des-Unterteiles
7 an ihren oberen Rändern 24 flanschartig verstärkt ausgebildet sind, wobei die Breite
der Ränder 24 mindestens der maximalen Wegstrecke 18 plus der Wandstärke einer der
Seitenwände 22 des Oberteiles 8 entspricht. ,
[0018] Die in den Seitenwänden 20 des verfahrbaren Oberteiles 8 befindlichen Absaugöffnungen
13 sind an den Aussenseiten mit aus Fig. 3 und 5 ersichtlichen ovalen Flanschen 25
mit in Fahrtrichtung des verfahrbaren Oberteiles 8 gelegener Längsachse versehen.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, gleitet jeder Flansch 25 bei Verfahren des Oberteiles
über die ovale Öffnung 14 des jeweiligen oval-konischen Übergangsteiles 15, um die
von der kreisrunden Absaugöffnung 13 nicht erfasste Fläche der ovalen Öffnung 14 abzudecken.
Bei vorgegebener Länge 26 der in Fahrtrichtung liegenden Längsachse der ovalen Öffnung
14 des oval-konischen Übergangsteiles 15 muss die Länge 27 der Längsachse des ovalen
Flansches 25 mindestens die Summe der Länge 26 plus der Wegstrecke 18 ausmachen.
[0019] Um die richtige Positionierung der mittels eines Hebewerkzeuges, beispielsweise eines
Kranes, eingebrachten Transportpfanne 5 im Gehäuse 4 zu gewährleisten, befinden sich
am Boden des Gehäuses 4 Zentriervorrichtungen 28. Zum Einbringen des Transportgefässes
5 wird der verfahrbare Oberteil 8 so weit vom metallurgischen Gefäss 3 weg verfahren,
bis der ortsfeste Unterteil 7 des Gehäuses 4 frei zugänglich ist. Dies ist in Fig.
2 mit strichlierten Linien dargestellt.
[0020] Je nach Erfordernis kann die Transportpfanne 5 mit einer Ausgusschnauze 29 versehen
sein. Ist dies der Fall, ist es erforderlich, den ortsfesten Unterteil 7 und den verfahrbaren
Oberteil 8 an der dem metallurgischen Gefäss 3 zugewandten Seite, wie aus Fig. 4 ersichtlich
ist, der Ausgussschnauze anzupassen.
[0021] Bei der in den Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform des Füllstandes ist das
gesamte Gehäuse 4', also sein Ober- 8' und Unterteil 7' in einer Fundamentgrube 6'
in der Kippebene 11 des kippbaren metallurgischen Gefässes 3 verfahrbar. Die die Eingiessöffnung
12' tragende Decke 30 des Gehäuses 4' ist zum Zweck des ein-und Ausbringens der Transportpfanne
5 in die in Fig. 6 strich-punktiert dargestellte Stellung schwenkbar. Die Anschlüsse
an die Absaugleitungen sowie der Antrieb des Gehäuses 4
' sind analog zu der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsform ausgebildet.
[0022] Der erfindungsgemässe Füllstand ist überall verwendbar, wo flüssiges Metall aus kippbaren
metallurgischen Gefässen in abgestellte, also nicht an einem Hebezeug hängende Transportgefässe
umgefüllt wird, wie beispielsweise beim Umfüllen von Roheisen aus einem stationär
angeordneten oder einem verfahrbaren Mischer, beim Abstich von SM-Öfen, Elektro-Lichtbögen-
öfen und LD-Tiegeln, beim Abstich von Induktionsöfen für die Eisen- und Nichteisenmetallurgie
und dergleichen mehr.
1. Füllstand zum Umfüllen flüssigen Metalles aus einem kippbaren metallurgischen Gefäss
(3) in eine metallurgische Pfanne (5), insbesondere zum Umfüllen von flüssigem Roheisen
aus einem Roheisenmischer in eine Transportpfanne, wobei die metallurgische Pfanne
von einem Gehäuse (4; 4') umgeben ist, an das mindestens eine Absaugleitung (16) angeschlossen
ist und in dessen Oberteil (8, 8') eine unterhalb eines Ausgusses (1) des kippbaren
Gefässes (3) angeordnete Eingiessöffnung (12, 121) für das flüssige Metall vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein
die Eingiessöffnung (12, 12') aufweisender Teil des die Pfanne (5) einschliessenden
Gehäuses (4, 4') in der Kippebene (11) des kippbaren Gefässes (3) entsprechend der
Lageänderung des aus dem Ausguss (1) des kippbaren Gefässes (3) ausfliessenden Metallstrahles
(17) verschiebbar ist.
2. Füllstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil (8) des Gehäuses
(4) gegenüber dem ortsfest angeordneten Unterteil (7) des Gehäuses in horizontaler
Richtung verschiebbar ist.
3. Füllstand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil (8) des Gehäuses
(4) als eine Fundamentgrube (6) überdeckende horizontale Decke ausgebildet ist, wobei
der Gehäuseunterteil (7) in der Fundamentgrube (6) angeordnet ist.
4. Füllstand nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der verschiebbare
Oberteil (8) an die Decke anschliessende Seitenwandteile (20, 22) umfasst und dass
an mindestens einem seiner Seitenwandteile (20) eine Absaugöffnung (13) angeordnet
ist, in die die Absaugleitung (16) mündet.
5. Füllstand nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass quer zur Verschieberichtung
angeordnete Seitenwände (23) des Unterteiles (7) des Gehäuses (4) in Verschieberichtung
des Oberteiles (8) flanschartig verstärkt ausgebildet sind.
6. Füllstand nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Verschieberichtung
des Oberteiles (8) angeordnete Seitenwandteile (20) gegenüber dem Unterteil (7) des
Gehäuses (4) mittels Dichtleisten, vorzugsweise L-förmiger, in eine Ausnehmung der
entsprechenden Seitenwände des Unterteiles des Gehäuses eingreifender Dichtleisten
(21) gedichtet sind.
7. Füllstand nach den Ansprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der in
Verschieberichtung des Oberteiles (8) angeordneten Seitenwandteile (20) mit je einer,
jeweils einer Absaugleitung (16) zugeordneten Absaugöffnung (13) versehen ist.
8. Füllstand nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Boden des
Gehäuses (4, 4') Zentriervorrichtungen (28) zur Lagesicherung der metallurgischen
Pfanne (5) vorgesehen sind.
9. Füllstand nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugöffnung
(13) an der Aussenseite des Gehäuses (4, 4') mit einem sich in Verschieberichtung
des Oberteiles (8, 8') erstreckenden, vorzugsweise ovalen Flansch (25) versehen ist,
an den die Absaugleitung (16) mit einem in Verschieberichtung des Oberteiles (8, 8')
erweitert ausgebildeten Übergangsteil (15) anschliesst.
10. Füllstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Eingiessöffnung
(12) aufweisende schwenkbare Decke (30) des Oberteiles (8') des Gehäuses (4') mit
dem Unterteil (7') des Gehäuses (4') verbunden und gemeinsam mit dem Unterteil des
Gehäuses (4') verschiebbar ist.
1. Poste de remplissage pour le transvasage de métal liquide à partir d'un récipient
métallurgique basculant (3) dans une poche métallurgique (5), en particulier pour
transvaser de la fonte liquide d'un mélangeur de fonte dans une poche de transport,
où la poche métallurgique est entourée d'une enceinte (4; 4') à laquelle est raccordé
au moins un conduit d'aspiration (16) et dans la partie supérieure (8, 8') de laquelle
on a prévu une ouverture d'introduction (12, 12') pour -le métal liquide, en dessous
d'un bec de coulée (1) du récipient basculant (3), caractérisé en ce qu'au moins une
partie présentant l'ouverture d'introduction (12, 12') de l'enceinte qui enferme la
poche (5) peut être déplacée dans le plan de basculement (11) du récipient basculant,
de manière correspondant au changement de position du jet de métal (17) s'écoulant
par le trou de coulée (1) du récipient basculant (3).
2. Poste de remplissage suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la partie
supérieure (8) de l'enceinte (4) est déplaçable en direction horizontale par rapport
à la partie inférieure fixe (7) de l'enceinte.
3. Poste de remplissage suivant la revendication 2, caractérisé en ce que la partie
supérieure (8) de l'enceinte (4) est réalisée comme un couvercle horizontal couvrant
une fosse de base (6), la partie inférieure (7) de l'enceinte étant placée dans la
fosse de base (6).
4. Poste de remplissage suivant la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la
partie supérieure mobile (8) embrasse les parties de parois latérales (20, 22) se
raccordant au couvercle, et en ce qu'au moins à l'une de ses parties de parois latérales
(20) est disposée une ouverture d'aspiration (13) dans laquelle débouche le conduit
d'aspiration (16).
5. Poste de remplissage suivant les revendications 2 à 4, caractérisé en ce que des
parois latérales (23), disposées transversalement à la direction de déplacement, de
la partie inférieure (7) de l'enceinte (4), sont réalisées renforcées à la façon de
brides dans la direction de déplacement de la partie supérieure (8).
6. Poste de remplissage suivant les revendications 2 à 5, caractérisé en ce que les
parties de parois latérales (20) disposées dans la direction de déplacement de la
partie supérieure (8) sont rendues étanches par rapport à la partie inférieure (7)
de l'enceinte (4) à l'aide de réglettes d'étanchéité, de préférence de réglettes d'étanchéité
(21) en forme d'L pénétrant dans un évidement des parois latérales correspondantes
de la partie inférieure de l'enceinte.
7. Poste de remplissage suivant les revendications 2 à 6, caractérisé en ce que chacune
des parties de parois latérales (20) disposées dans la direction de déplacement de
la partie supérieure (8) est pourvue chaque fois d'une ouverture d'aspiration (13)
associée chaque fois à un conduit d'aspiration (16).
8. Poste de remplissage suivant les revendications 1 à 7, caractérisé en ce que sur
le fond de l'enceinte (4, 4') sont prévus des dispositifs de centrage (28) pour assurer
la position de la poche métallurgique (5).
9. Poste de remplissage suivant les revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'ouverture
d'aspiration (13) à la face extérieure de l'enceinte (4, 4') est pourvue d'une bride
(25) de préférence ovale, s'étendant dans la direction de déplacement de la partie
supérieure (8, 8'), à laquelle se raccorde le conduit d'aspiration (16), au moyen
d'une partie de passage (15) réalisée élargie dans la direction de déplacement de
la partie supérieure (8, 81).
10. Poste de remplissage suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le couvercle
(30) pouvant pivoter, qui présente l'ouverture d'introduction (12), de la partie supérieure
(8') de l'enceinte (4'), est relié à la partie inférieure (7') de l'enceinte, et est déplaçable ensemble avec la partie inférieure de l'enceinte
(4').
1. Filling stand for pouring molten metal from a tiltable metallurgical vessel (3)
into a metallurgical ladle (5), in particular for pouring molten pig iron from a pig
iron mixer into a transporting ia- dle, the metallurgical ladle being surrounded by
a casing (4, 4') to which at least one exhaust conduit (16) is connected and in whose
upper part (8, 8') a pour-in opening (12, 12') for the molten metal arranged below
an outlet (1) of the tiltable vessel (3) is provided, characterized in that at least
a part of the ladle-(5)-surrounding casing (4, 4') which comprises the pour-in opening
(12, 12') is displaceable in the tilting plane (11) of the tiltable vessel (3) in
accordance with the change of position of the metal jet (17) flowing out of the outlet
(1) of the tiltable vessel (3).
2. Filling stand according to claim 1, characterized in that the upper part (8) of
the casing (4) is displaceable in the horizontal direction relative to the stationarily
arranged lower part (7) of the casing.
3. Filling stand according to claim 2, characterized in that the upper part (8) of
the casing (4) is designed as a horizontal ceiling covering a base pit (6), the casing
lower part (7) being arranged in the base pit (6).
4. Filling stand according to claim 2 or 3, characterized in that the displaceable
upper part (8) comprises side wall parts (20, 22) following upon the ceiling, and
that, on at least one of its side wall parts (20), an exhaust opening (13) is arranged
into which the exhaust conduit (16) enters.
5. Filling stand according to claims 2 to 4, characterized in that side walls (23)
of the lower part (7) of the casing (4), arranged transversely to the displacement
direction, are designed to be reinforced in a flange-like manner in the displacement
direction of the upper part (8).
6. Filling stand according to claims 2 to 5, characterized in that side wall parts
(20) of the upper part (8), arranged in the displacement direction, are sealed relative
to the lower part (7) of the casing (4) by means of sealing ledges, preferably by
means of L-shaped sealing ledges (21) engaging in a recess of the respective side
walls of the lower part of the casing.
7. Filling stand according to claims 2 to 6, characterized in that each of the side
wall parts (20) arranged in the displacement direction of the upper part (8) is provided
with one exhaust opening (13) allocated to one exhaust conduit (16) each.
8. Filling stand according to claims 1 to 7, characterized in that centering means
(28) for securing the position of the metallurgical ladle (5) are provided on the
bottom of the casing (4,4').
9. Filling stand according to claims 1 to 8, characterized in that the exhaust opening
(13), on the outer side of the casing (4,4'), is provided with a, preferably oval,
flange (25) extending in the displacement direction of the upper part (8, 8'), upon
which the exhaust conduit (16) follows with a transition part (15) designed to be
widened in the displacement direction of the upper part (8, 8').
10. Filling stand according to claim 1, characterized in that the pivotable ceiling
(30) of the upper part (8') of the casing (4') comprising the pour-in opening (12)
is connected with the lower part (7') of the casing (4') and displaceable together
with the lower part of the casing (4').