[0001] Die Erfindung betrifft eine Eckwinkelverbindung von zwei geraden Dachrinnenteilen
bzw. von zwie Rohrstücken nach deui Oberbegriff
[0002] von Auspruch 1 bzw Auspruch 6. Eckwinkelverbindungen werden bei Profilen verschiedenster
Art benötigt. Besondere Bedeutung haben sie für Dachrinnen und für Rohre. Benötigt
werden sie aber auch bei Profilen anderer Art, z.B. stranggepreßten Profilen aus Leichtmetall.
Die Profile selbst können aus formbeständigem Material verschiedener Art bestehen,
z.B. aus Blech, aus gezogenem oder stranggepreßtem Metall, aus Kunststoff, z.B. Hart-PVC,
Steingut und anderem.
[0003] Die Eckwinkelverbindungen sind im allgemeinen rechtwinkelig. Aber auch geometrische
Winkel anderer Größen sind von Bedeutung, z.B. Winkel von 120° bei sechskeckigen Gegenständen
oder Gebäuden sowie Winkel, die von 90° abweichen, bei Regen-Fallrohren.
[0004] Die Problematik sei anhand von Eckwinkeln für Dachrinnen näher erläutert. Ähnliche
Probleme treten aber auch bei Eckwinkeln für Profile anderer Art auf, insbesondere
für Rohre.
[0005] Auf dem Gebiet der Dachrinnen ist es bekannt, Eckwinkelverbindungen einteilig aus
Blech zu prägen. Dies erfordert jedoch hohe Formkosten und sehr starke Pressen.
[0006] Gebräuchlicher sind daher Verfahren, Eckwinkelverbindungen aus geraden Rinnenteilen
zu fertigen. Aus Blech bestehende Rinnenteile werden auf Gehrung geschnitten, wobei
dem einen Rinnenteil etwas mehr Blech belassen wird, so daß ein Falz gebildet werden
kann. Der Falz wird angebördelt und dann mit dem anderen Rinnenteil verlötet. Man
kann hierzu verzinktes Eisenblech, Kupferblech oder Titan-Zink-Blech verwenden.
[0007] In jedem Fall erfordert die Herstellung relativ viel Arbeitsaufwand.
[0008] Aus Kunststoff bestehende Rinnenteile (DE-U-17 79 170) werden ebenfalls auf Gehrung
und in relativ komplizierter Weise so geschnitten, daß sie einander überlappen und
dann mittels verdicktem Gießharz miteinander verklebt.
[0009] Die so hergestellten Eckwinkelverbindungen sind starre Gebilde, was zwei Nachteile
hat.
[0010] An den wenigsten Bauten beträgt der Winkel zwischen geraden Dachrinnen genau 90°.
Abweichungen von einigen Grad sind üblich. Dann passen von vornherein 90°-Eckwinkelverbindungen
nicht, und es ergeben sich Spannungen schon beim Einbau.
[0011] Im Gebrauch treten an den Dachrinnen erhebliche Temperaturunterschiede und damit
erhebliche Längsdehnungen auf. Die Folge ist ein Auswärtsschieben oder Einwärtsziehen
der Eckwinkel, wobei sich der geometrische Winkel zwischen den geraden Dachrinnen
ändert.
[0012] Aus beiden Gründen reißen starre Eckwinkelverbindungen nach einiger Zeit ein.
[0013] Die US-A-3 173 268 beschreibt einen Eckverbinder für Regenrinnen aus Holz oder Metallblech.
Die beiden Dachrinnenteile sind dabei mit 45° auf Gehrung geschnitten und mit den
Gehrungsflächen im Abstand zueinander angeordnet. An jedem der beiden Dachrinnenteile
ist eine abgewinkelte Metallplatte mit einem entlang der Gehrungsfläche U-förmig gebogenen
Flansch befestigt. Die einander zugewandten U-förmigen Flansche stehen im Eingriff
mit einem im Querschnitt C-förmigen Verriegelungsteil, so daß die beiden Dachrinnenteile
in ihrer Lage zueinander lose gehalten sind. Zwischen die im Abstand angeordneten
Gehrungsflächen der Dachrinnenteile ist ein weich bleibender Dachkitt eingefüllt,
so daß die Verbindungsstelle abgedichtet und in gewissem Maße, nämlich im Rahmen des
Spiels zwischen den Blech-Verbindungsteilen flexibel ist.
[0014] In der US-A-4 023 834 ist eine Verbindung von zwei mit geringem Winkel zueinander
geneigten Rohrstücken beschrieben. Die Verbindung erfolgt durch eine auf die aneinandergrenzenden
Enden der Rohrstücke im Reibsitz aufgeschobene Verbindungshülse, die aus spiralig
aufgewickelten und in ein elastomeres Bindemittel eingebetteten Fasern besteht. Eine
derartige Verbindungshülse hat die erwünschten Eigenschaften, daß sich ihr Durchmesser
bei Belastung mit Zugkräften in Axialrichtung vermindert, während sich ihr Durchmesser
bei axialer Kompression vergrößert. Auf diese Weise läßt sich die Verbindungshülse
leicht auf die beiden Enden der Rohrstücke aufschieben, wird jedoch im Reibschluß
daran festgehalten, falls axiale Zugkräfte oder Biegemomente auftreten.
[0015] Durch die vorliegende Erfindung sollen Eckwinkelverbindungen geschaffen werden, die
einfacher herstellbar sind und einen einwandfreien Einbau auch dann ermöglichen, wenn
der geometrische Winkel der Eckwinkelverbindung von dem zwischen den Profilen etwas
abweicht. Auch im weiteren Gebrauch der Eckwinkelverbindung sollen Änderungen des
geometrischen Winkels zwischen den Profilen ausgeglichen werden.
[0016] Diese Aufgabe wird gemäß Anspruch 1, 2 und 6 gelöst.
[0017] Die Herstellung vereinfacht sich dadurch, daß kein Falz vorgesehen werden muß. Bei
Profilen aus Blech, insbesondere Dachrinnen, entfällt das Verlöten. Es entfällt das
nachträgliche Verzinken von Schwarzblechwinkeln. Vielmehr kann von vornherein mit
verzinktem Stahlblech gearbeitet werden. Eine Anzahl von Arbeitsgängen wird dadurch
ersetzt, daß die geraden Profilteile durch einen gummielastischen Streifen miteinander
wasserdicht verbunden werden.
[0018] Eine so hergestellte Eckverbindung bietet den weiteren Vorteil, daß sie Winkeländerungen
sowohl beim Einbau, wie auch im laufenden Betrieb durch entsprechende Dehnung und
Stauchung des gummielastischen Materials zwischen den Profilteilen ausgleicht. Werden
die geraden Profilteile auf Gehrung geschnitten, so sind erhebliche Toleranzen der
Gehrungsschnitte unschädlich.
[0019] Die Eckwinkelverbindungen können für andere als rechte geometrische Winkel vorgesehen
sein.
[0020] Bei Eckwinkelverbindungen für Dachrinnenteile wird der gummielastische Streifen nur
an der Innenseite vorgesehen, so daß, von unten her betrachtet, nur ein sehr schmales
Streifenstück zwischen den Dachrinnenteilen verbleibt und sich somit ein befriedigender
Eindruck ergibt.
[0021] Nach Anspruch 2 läßt sich für Dachrinnen eine weitere Ausführungsform einer Eckwinkelverbindung
dadurch schaffen, daß ein eigentliches Eckstück aus formbeständigem Material geformt
wird, das die geometrische Eckdiagonale enthält und an seinen beiden Seiten durch
gummielastische Streifen mit den geraden Dachrinnenteilen verbunden ist. Eine höhere
mechanische Festigkeit erzielt man durch das Überlappen der harten Teile (Eckstück
und gerade Dachrinnenteile). Dadurch, daß an beiden Rändern des Eckstücks eine Winkelversetzung
möglich ist, erhöht sich die gummielastische Winkelbeweglichkeit insgesamt. Wird das
Eckstück aus Blech tiefgezogen, so kann es, quer zur Eckdiagonalen betrachtet, sehr
schmal sein. Wird es dagegen aus formbeständigem Kunststoff geformt, so kann es breiter
sein und z.B. mit Rändern enden, die quer zur Längsrichtung der geraden Dachrinnenteile
verlaufen.
[0022] Bei der Betrachtung von unten her ergibt sich ein besonders guter Eindruch dadurch,
daß der oder die beiden gummielastischen Streifen (abgesehen vom Randwulst) nicht
zu erkennen sind.
[0023] Nach Anspruch 4 läßt sich die Beweglichkeit noch dadurch erhöhen, daß die Dachrinnenteile
und das Eckstück über die Breite zweier Verschiebungszonen unverbunden bleiben, so
daß dort einer Verschiebung unter gummielastischer Verformung jedes der gummielastischen
Streifen nichts im Wege steht.
[0024] Bei Eckwinkelverbindungen für Rohre ergibt sich eine besonders einfache Herstellung
nach Anspruch 6 dadurch, daß der gummielastische Streifen nur an der Außenseite der
Profilteile vorgesehen wird.
[0025] Besteht gemäß einer Weiterbildung nach Anspruch 7 der gummielastische Streifen aus
Kunstkautschuk, so erzielt man eine besonders hohe Lebensdauer, auch gegen UV-Strehlung,
und Zuverlässigkeit der Abdichtung zwischen Profilteilen und gummielastischem Streifen
unter Anwendung einer Vulkanisation.
[0026] Wird dagegen für besondere Anwendungsfälle ein gummielastischer Streifen aus Kunststoff
verwendet, so bieten sich Kleb- oder Schweißverbindungen zur Erzielung einer zuverlässigen
Abdichtung an (Anspruch 8).
[0027] Ausführungsbeispiele der Erfindung für Dachrinnen- und Rohreckwinkelverbindungen
werden im folgenden anhand der Zeichnung beschrieben.
Figur 1 ist eine Draufsicht auf die Eckwinkelverbindung. Die Figur zeigt sowohl eine
Draufsicht auf eine Dachrinnen-Eckwinkelverbindung, nämlich in die Rinne hineingesehen,
als auch eine Draufsicht auf eine Rohr-Eckwinkelverbindung.
Figur 2 ist eine perspektivische Ansicht einer Dachrinnen-Eckwinkelverbindung.
Figur 3 ist eine Draufsicht auf eine Dachrinnen-Eckwinkelverbindung mit einem Eckstück,
das die geraden Dachrinnenteile überlappt und mit zwei gummielastischen Streifen.
Figur 4 ist ein Querschnitt nach Linie IV-IV in Figur 3.
Figur 5 und 6 sind Darstellungen entsprechend Figur 3 und 4 einer abgewandelten Ausführungsform
einer Dachrinnen-Eckwinkelverbindung.
[0028] Eine Eckwinkelverbindung nach Figur 1 hat zwei gerade Dachrinnenteile 1 und 2, die
an ihren Stoßstellen zumindest annähernd auf Gehrung geschnitten sind. Die Gehrungskanten
sind gestrichelt dargestellt. Zischen ihnen besteht ein Abstand a von 1 bis 5 mm,
insbesondere von 2 bis 3 mm. Beide Dachrinnenteile sind durch einen Streifen 4 aus
Kunstkautschuk oder Kunststoff miteinander wasserdicht aber gummielastisch verbunden.
Dies geschieht bei gummielastischen Streifen aus Kunstkautschuk durch Vulkanisieren,
bei Streifen aus Kunststoff, insbesondere Polyvinylchlorid, durch Kleben oder Schweißen.
[0029] Zur Herstellung einer Dachrinnen-Eckwinkelverbindung (Fig. 1 und 2) werden die DachrinnenteKe
1 und 2 aus verzinktem Eisenblech, Kupferblech oder Titan-Zink-Blech geschnitten.
Sie werden dann in einer Vulkanisierform so zusammengelegt, daß der Kleine Abstand
a zwischen ihnen verbleibt. Ein Streifen aus Kunstkautschuk von z.B. 4 cm Breite wird
nur an der Innenseite aufgelegt. Dann wird der Streifen durch Vulkanisieren mit den
beiden Dachrinnenteilen verbunden.
[0030] In der fertig vulkanisierten Eckwinkelverbindung überlappt der Kunstgummistreifen
die. beiden Dachrinnenteile, quer zur Gehrungsschräge gemessen, um z.B. 1,5 bis 2
cm.
[0031] Die Figur 3 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform einer Dachrinnen-Eckwinkelverbindung
in Draufsicht bei zum Teil weggebrochen dargestellten gummielastischen Streifen. Es
sind wiederum zwei gerade Dachrinnenteile 11, 12, vorgesehen, die jedoch weggebrochen
dargestellt sind und je einen hohlen Außenwulst 13 haben. Beide Dachrinnenteile werden
von einem Eckstück 14 überlappt, das sich zu beiden Seiten der Eckdiagonalen 16 erstreckt
und einteilig, z.B. aus Blech tiefgezogen ist. Das Eckstück 14 überlappt die der Eckdiagonalen
16 zugekehrten Ränder 18 der Dachrinnenteile 11, 12. Die Ränder sind, wie hier dargestellt,
auf Gehrung geschnitten. Sie können jedoch auch, genau wie die Außenränder 21 des
Eckstücke von der Gehrungsrichtung, hier 45°, abweichen. Wesentlich ist lediglich,
daß sich die Ränder überlappen. Die in Figur 3 dargestellte schmale Form des Eckstücks
1.4 mit auf Gehrung geschnittenen Außenrändern 21 eignet sich besonders für das Tiefziehen
aus Blech. Wird das Eckstück 14 dagegen aus Kunststoff geformt, so können dessen Außenränder
quer, z.B. rechtwinklig zur Längsrichtung der geraden Dachrinnenteile 11, 12 verlaufen,
wie es die gestrichelte Line 21' andeutet. Die geraden Dachrinnenteile 11, 12 haben
dann entsprechende Ränder 18'.
[0032] Die nach oben freiliegenden Ränder 21 des Eckstücks 14 werden durch je einen gummielastischen
Striefen 24 überdeckt. Die Streifen verlaufen über die ganzen Längen der Ränder 21
und sind nur der Übersichtlichkeit halber weggebrochen dargestellt. Die gummielastischen
Streifen sind mit den Teilen 11, 12 und 14 nur in den schraffiert dargestellten Befestigungszonen
24.1 und 24.2 fest verbunden. In den dazwischenliegenden Verschiebungszonen 24.5 haben
sie dagegen keine Verbindung mit den Teilen 11, 12 oder 14.
[0033] Vorzugsweise werden die Dachrinnenteile 11, 12 und das Eckstück 14 aus Blech, insbesondere
Titank-Zin-Blech tiefgezogen. Sie werden dann in der in Fig. 3 dargestellten Anordnung
in eine Vulkanisierform gebracht, nachdem Papierstreifen über die Breite der Verschiebungszonen
24.5 zumindest auf je einen Streifen der Dachrinnenteile 11, 12, besser zusätzlich
auf die Ränder des Eckstücks geklebt wurden. Dann werden zwei Streifen 24 aus Kunstkautschuk
aufgelegt, die Form wird geschlossen, und es wird vulkanisiert, wobei sich der Vulkanisationsvorgang
auf die schraffierten Befestigungszonen 24.1, 24.2 beschränkt, so daß nur dort eine
feste Verbindung zwischen den gummielastischen Streifen und den Blechteilen eintritt,
während im Bereich der Verschiebungszonen 24.5 keinerlei Verbindung zwischen Blechteilen
und gummielastischen Streifen entsteht.
[0034] Im Gebrauch können sich die Teile 11 und 12 gegenüber dem Eckstück 14 unter gummielastischer
Verformung oder Aufwölbung der gummielastischen Streifen relativ weit verschieben,
so daß große Winkeländerungen überbrückt werden können. Durch die Überlappung der
harten Teile 11, 14 und 12 wird eine hohe mechanische Festigkeit erzielt.
[0035] Die Ausführungsform einer Dachrinnen-Eckwinkelverbindung nach Figur 5 und 6 unterscheidet
sich von derjenigen nach Figur 3 und 4 nur dadurch, daß die inneren Ränder 31 der
Dachrinnenteile 11 und 12 oberhalb statt unterhalb des Eckstücks 14 liegen. Hier wird
ein einziger gummielastischer Streifen 30 verwendet, der in drei Befestigungszonen
30.1 und 30.3 mit den Dachrinnenteilen 11, 12 bzw. dem Eckstück 14 fest verbunden
ist, während wiederum Verschiebungszonen 30.5 verbleiben, die sich in diesem Falle
größtenteils oberhalb des Eckstücks 14 befinden.
[0036] Bei den Ausführungsformen nach Figur 3 bis 6 haben dei Verschiebungszonen vorzugsweise
eine Breite von etwa 1 cm und die Befestigungszonen vorzugsweise eine Breite von je
etwa 1,5 bis 2 cm, immer quer zur Eckdia- ,gonalen 16 gemessen.
[0037] Wird das Eckstück 14 aus Blech tiefgezogen, so werden Dachrinnen-Eckwinkelverbindungen
vorzugsweise in der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 hergestellt.
[0038] Zur Herstellung einer Rohr-Eckwinkelverbindung werden von einem Rohr zwei Rohrstücke
1 und 2 so abgeschnitten, daß die Gehrungsschrägen entstehen (Fig. 1). Ein gummielastischer
Streifen, z.B. aus Polyvinylchlorid wird von außen her um die Stoßstelle an den Gehrungsschrägen
herumgeführt und mit den Profilstücken verklebt oder verschweißt. Es verbleibt wieder
ein kleiner Abstand a von 2 bis 5 mm.
1. Eckwinkelverbindung von zwei geraden Dachrinnenteilen (1, 2; 11, 12) aus formbeständigem
Material, die zumindest annähernd auf Gehrung geschnitten sind, wobei die Gehrungsflächen
in gegenseitigem Abstand angeordnet und die Dachrinnenteile (1, 2; 11, 12) durch elastisches
Material (4, 24; 30) winkelelastisch verbunden sind, gekennzeichnet durch folgende
Merkmale:
a) Die Dachrinnenteile (1, 2; 11, 12) sind durch flächiges gummielastisches Material
(4, 24; 30) verbunden;
b) ein Streifen (4) aus dem flächigen gummielastischen Material ist nur an der Innenseite
der Dachrinnenteile (1, 2; 11, 12) vorgesehen und überbrückt den Abstand der Gehrungsflächen;
c) der Abstand der Gehrungsflächen quer zur Gehrungsschräge beträgt 1 bis 5 mm, insbesondere
2 bis 3 mm.
2. Eckwinkelverbindung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, gekennzeichnet durch
folgende Merkmale:
a) Ein Eckstück (14) aus formbeständigem Material im Bereich der Eckdiagonalen (16)
überlappt die der Eckdiagonalen (16) zugekehrten Ränder der Dachrinnenteile (11, 12);
b) an der Rinnen-Innenseite des Eckwinkels ist mindestens ein gummielastischer Streifen
(24, 30) vorgesehen, der das Eckstück (14) mit den geraden Dachrinnenteilen (11, 12)
elastisch verbindet.
3. Eckwinkelverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gummielastische
Streifen (24) vorgesehen sind, deren jeder das Eckstück mit einem der geraden Dachrinnenteile
(11, 12) verbindet.
4. Eckwinkelverbindung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) Der oder jeder elastische Streifen (24, 30) ist mit den einander überlappenden
Teilen (11, 14, 12) beiderseits einer Verschiebungszone (24.5, 30.5) fest verbunden;
b) die Verschiebungszone verläuft längs der Überlappungskante (21, 30), insbesondere
oberhalb des in Gebrauchslage unteren der einander überlappenden Teile.
5. Eckwinkelverbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebungszone
(24.5, 30.5) quer zur Überlappungskante (21, 31) eine Breite von 0,5 bis 2, insbesondere
etwa 1 cm hat.
6. Eckwinkelverbindung von zwei Rohrstücken (1, 2) aus formbeständigem Material, Wobei
die Rohrstücke (1, 2) durch gummielastisches Material (4) winkelelastisch verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstücke zumindest annähernd auf Gehrung geschnitten
sind, wobei die Gehrungsflächen in gegenseitigem Abstand angeordnet sind, dass ferner
der Abstand der Gehrungsflächen quer zur Gehrungsschräge 2 bis 5 mm beträgt, und das
gummielastische Material ein flächiger Streifen (4) ist, der den Abstand überbrückt
und um die Außenseite der Rohrstücke (1, 2) gewickelt ist.
7. Eckwinkelverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das gummielastische Material (4, 24; 30) Kunstgummi oder Kunstkautschuk ist und
mit den beiden Dachrinnenteilen bzw. Rohrstücken (1, 2; 11, 12) und gegebenenfalls
einem Eckstück (14) durch Vulkanisation verbunden ist.
8. Eckwinkelverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
das gummielastische Material (4, 24; 30) Kunststoff, insbesondere Polyvinylchlorid
ist und mit den beiden Dachrinnenteilen bzw. Rohrstücken (1, 2; 11, 12) und gegebenenfalls
einem Eckstück (14) durch Kleben oder Schweißen verbunden ist.
1. Jonction à cornière d'angle de deux portions de gouttière (1, 2; 11, 12) rectilignes
en un matériau stable de forme, qui sont, au moins approximativement, coupées en biais,
les surfaces biaises étant disposées à un écartement relatif et les portions de gouttière
(1,2; 11, 12) étant reliées à angle élastique par un matériau élastique (4, 24; 30),
caractérisée par les particularités suivantes:
a) Les portions de gouttière (1, 2; 11, 12) sont reliées par un matériau élastique
comme de la gomme et s'étendant en surface;
b) une bande (4) d'un matériau élastique comme de la gomme s'étendant en surface est
prévue, du côté intérieur seulement des portions de gouttièr1 (1, 2; 11, 12) et recouvre
l'écartement des surfaces biaises;
c) l'écartement des surfaces biaises mesuré transversalement au plan biais se monte
à 1 à 5 mm, en particulier 2 à 3 mm.
2. Jonction à cornière d'angle selon la préambule de la revendication 1, caractérisée
par les particularités suivantes:
a) Une pièce d'angle (14), faite d'un matériau stable de forme, recouvre dans la zone
de la diagonale (16) de la cornière les bords, tournés vers cette diagonale (16),
des portions de gouttière (11, 12);
b) du côté intérieur de la rigole de la cornière, est prévue au moins une bande élastique
(24, 30), qui relie élastiquement la pièce d'angle (14) aux portions rectilignes de
gouttière (11, 12).
3. Jonction à cornière d'angle selon la revendication 2, caractérisée en ce que sont
prévues deux bandes (24) élastiques comme de la gomme, dont chacune relie la pièce
d'angle à l'une des portions rectilignes de gouttière (11, 12).
4. Jonction à cornière d'angle selon la revendication 2 ou 3, caractérisée par les
particularités suivantes:
a) La bande élastique, ou chacune des bandes élastiques (24, 30) est reliée fermement
aux portions (11, 14, 12) se chevauchant, des deux côtés d'une zone de déplacement
(24.5, 30.5);
b) la zone de déplacement s'étend le long du bord de chevauchement (21, 30), en particulier,
en position de service, au-dessus de l'inférieur des portions se chevauchant.
5. Jonction à cornière d'angle selon la revendication 4, caractérisée en ce que la
zone de déplacement (24.5, 30.5) présente, transversalement au bord de chevauchement
une largeur de 0,5 à 2 cm, en particulier de 1 cm environ.
6. Jonction à cornière d'angle de deux portions de tuyau (1, 2) d'un matériau stable
de forme, les portions de tuyau (1, 2) étant reliées à angle élastique par un matériau
élastique comme de la gomme, caractérisée en ce que les portions de tuyau sont, au
moins approximativement, coupées en biais, les surfaces biaises étant disposées en
un écartement relatif, et en ce que l'écartement des surfaces biaises transversalement
au plan biais se monte à 2 à 5 mm et le matériau élastique est une bande (4) s'étendant
en surface qui recouvre l'écartement et est roulée autour de la surface extérieure
des portions de tuyau (1, 2).
7. Jonction à cornière d'angle selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le matériau élastique (4, 24; 30) est du caoutchouc synthétique et relié
aux deux portions de gouttière ou de tuyau (1,2; 11, 12) et ainsi, le cas échéant,
à une autre pièce d'angle (14) par vulcanisation.
8. Jonction à cornière d'angle selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée
en ce que le matériau (4, 24; 30) élastique comme de la gomme est une matière plastique,
en particulier chlorure de polyvinyle, et relié aux deux portions de gouttière ou
de tuyau (1,2; 11, 12) et, le cas échéant, à une pièce d'angle (14) par collage du
soudage.
1. Comer angle joint of two straight eaves gutter parts (1, 2; 11, 12) of dimensionally
stable material, with an at least approximately mitred cut, the mitre surfaces being
arranged at a mutual distance and the eaves gutter parts (1, 2; 11, 12) being joined
by elastic material (4, 24; 30) at an elastic angle, characterised by the following
features:
a) the eaves gutter parts (1, 2; 11, 12) are joined by sheet-like elastomeric material
(4, 24; 30);
b) a strip (4) of the sheet-like elastomeric material is provided only on the inside
of the eaves gutter parts (1, 2; 11, 12) and bridges the distance between the mitre
surfaces;
c) the distance between the mitre surfaces transversely to the mitre bevel is 1 to
5 mm, in particular 2 to 3 mm.
2. Corner angle joint according to the preamble of Claim 1, characterised by the following
features:
a) a corner piece (14) of dimensionally stable material in the region of the corner
diagonal (16) overlaps those edges of the eaves gutter parts (11, 12) which face the
corner diagonal (16);
b) on the gutter inside of the corner angle, at least one elastomeric strip (24, 30)
is provided which elastically joins the corner piece (14) to the straight eaves gutter
parts (11, 12).
3. Corner angle joint according to Claim 2, characterised in that two elastomeric
strips (24) are provided, each of which joins the corner piece to one of the straight
eaves gutter parts (11, 12).
4. Corner angle joint according to Claim 2 or 3, characterised by the following features:
a) the elastic strip or each of the elastic strips (24, 30) is rigidly joined to the
mutually overlapping parts (11, 14, 12) on both sides of a displacement zone (24.5,
30.5);
b) the displacement zone extends along the overlap edge (21, 30), in particular above
that of the mutually overlapping parts which is the lower one in the installed position.
5. Corner angle joint according to Claim 4, characterised in that the displacement
zone (24.5, 30.5), transversely to the overlap edge (21, 31), has a width of 0.5 to
2 cm, in particular about 1 cm.
6. Corner angle joint of two pieces of pipe (1, 2) of dimensionally stable material,
the pieces of pipe (1, 2) being joined by an elastomeric material (4) at an elastic
angle, characterised in that the pieces of pipe have an at least approximately mitred
cut, the mitre surfaces being arranged at a mutual distance, and that, moreover, the
distance between the mitre surfaces transversely to the mitre bevel is 2 to 5 mm and
the elastomeric material is a sheet-like strip (4) which bridges the distance and
is wound around the outside of the pieces of pipe (1, 2).
7. Corner angle joint according to one of the preceding claims, characterised in that
the elastomeric material (4, 24; 30) is artificial or synthetic rubber and is joined
by vulcanisation to the two eaves gutter parts or pieces of pipe (1, 2; 11, 12) and,
if appropriate, a corner piece (14).
8. Corner angle joint according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the
elastomeric material (4, 24; 30) is a plastic, in particular polyvinyl chloride, and
is joined by adhesive bonding or welding to the two eaves gutter parts or pieces of
pipe (1, 2; 11, 12) and, if appropriate, a corner piece (14).