(19)
(11) EP 0 025 865 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.04.1983  Patentblatt  1983/15

(21) Anmeldenummer: 80104864.6

(22) Anmeldetag:  16.08.1980
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3B43K 27/00, B43K 9/00

(54)

Mehrfarbschreiber

Multi-colour writing implement

Instrument pour écrire multicouleurs


(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE CH FR GB IT LI LU NL

(30) Priorität: 25.09.1979 DE 2938716

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
01.04.1981  Patentblatt  1981/13

(71) Anmelder: The Parker Pen Company
Janesville, Wisc. 53545 (US)

(72) Erfinder:
  • Schmidt, Günther
    D-7570 Baden-Baden (DE)

(74) Vertreter: Goddar, Heinz J., Dr. 
FORRESTER & BOEHMERT Franz-Joseph-Strasse 38
80801 München
80801 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Mehrfarbschreiber, mit mindestens zwei wahlweise in eine die Schreibspitze freilegende Schreibstellung einerseits und in eine die Schreibspitze innerhalb einer Schutzhülse abdeckende Nichtgebrauchstellung andererseits bringbaren verschiedenfarbigen langgestreckten, mit der jeweiligen Schreibspitze versehenen Schreibeinrichtungen, die jeweils Teil eines Einzelschreibers und starr aus einem langgestreckten Griffstück des betreffenden Einzelschreibers herausragend ausgebildet sind, wobei die einzelnen Einzelschreiber zusammensteckbar sind.

    [0002] Bei einem bekannten Mehrfarbschreiber dieser Art (DE-U-7 912481) ist die die Schreibspitze eines jeweils anderen Einzelschreibers aufnehmende Ausnehmung jedes Einzelschreibers an der der Schreibspitze des betreffenden Einzelschreibers gegenüberliegenden Stirnseite vorgesehen, so daß also die einzelnen Einzelschreiber in der Weise zusammensteckbar sind, daß ein verhältnismäßig langer Stab entsteht, von dessen freiem Ende dann immer noch eine Schreibspitze frei vorsteht, die im Bedarfsfall durch eine separate Kappe oder dergleichen in Nichtgebrauchsstellung abgedeckt werden muß.

    [0003] Aus der DE-A-2 514 041 ist ein Mehrfarbschreiber bekannt, bei dem die Schutzkappen einer Anzahl von Einzelschreibern an ihren Umfangsflächen und/oder ihren Stirnflächen lösbar miteinander durch eine Steck- oder Schnappverbindung ausgebildet sind, wodurch die Einzelschreiber in Nichtgebrauchsstellung zu einem verhältnismäßig sperrigen Bündel vereinigbar sind. Weder der Mehrfarbschreiber nach der DE-U-7 912481 noch derjenigen nach der DE-A-2 514 041 bilden im Nicht-Gebrauchszustand eine weitgehend kompakte, leicht transportierbare Einheit, in der die Schreibspitzen ohne Zuhilfenahme zusätzlicher Abdeckkappen oder dergleichen zuverlässig gegen Schmutzeinflüsse, Austrocknen etc. geschützt sind.

    [0004] Weiterhin sind Mehrfarbschreiber bekannt, bei der die in der Regel aus Kugelschreiberminen oder dergleichen bestehenden Einzelschreiber innerhalb eines einzigen, in seiner äußeren Gestaltung einem üblichen Füllfederhalter bzw. einem herkömmlichen Einfachkugelschreiber entsprechenden Gehäuse untergebracht sind und mittels eines verhältnismäßig komplizierten Mechanismus abwechselnd in Gebrauchsstellung bzw. wieder aus der Gebrauchsstellung zurück in die Ruhestellung innerhalb des Gehäuses gezogen werden können. Bei diesen Mehrfarbschreibern ist die Anzahl der Schreibeinrichtungen mit jeweils definierter Farbe also vorgegeben und wegen des begrenzten, zur Verfügung stehenden Raumes innerhalb des Gehäuses praktisch nicht über vier oder allenfalls sechs Schreibeinrichtungen hinaus vermehrbar. Das Gehäuse muß verhältnismäßig dick ausgebildet sein, wodurch der Schreibkomfort beeinträchtigt wird. Verwendet man andererseits, um diese Nachteile zu vermeiden, einzelne Schreibstifte in jeweils bestimmter Farbe, so entsteht wiederum der Nachteil, daß diese einzelnen Schreibstifte sowohl beim Transport als auch bei der Ablage auf einem Schreibtisch oder dergleichen verhältnismäßig sperrig und nur ungünstig handhabbar sind, wobei insbesondere auch separate Kappen oder dergleichen zum Abdecken der Schreibspitzen erforderlich sind.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Mehrfarbschreiber zu schaffen, bei dem die einzelnen Schreibeinrichtungen im Nicht-Gebrauchszustand nach wie vor eine leicht transportierbare Einheit bilden, wobei die Schreibspitzen zuverlässig gegen Schmutzeinflüsse, Austrocknen etc. geschützt sein sollen, jedoch die Möglichkeit besteht, wahlweise Zwei-, Vier-oder auch Farbschreiber mit noch mehr verschiedenen Farben auf einfachste Weise aus entsprechenden Einzelschreibern zusammenzufügen.

    [0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe in Weiterbildung des Mehrfarbschreibers der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß jeder Einzelschreiber an seinem der jeweils mit ihm fest verbundenen Schreibeinrichtung abgewandten Ende mit einem seitlich vorstehenden Ansatz versehen ist, der eine als Schutzhülse für die Schreibeinrichtung eines benachbarten, richtungsmäßig umgekehrt zum betreffenden Einzelschreiber angeordneten Einzelschreibers dienende Ausnehmung aufweist.

    [0007] Besonders bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

    [0008] Infolge seiner Ausbildung gibt der erfindungsgemäße Mehrfarbschreiber die Möglichkeit, aus zwei, vier oder mehr Einzelschreibern einen Mehrfarbschreiber zusammenzustellen, bei dem zunächst einmal im Nicht-Gebrauchszustand eine leicht transportierbare Einheit gebildet ist. Dabei sind die einzelnen Schreibeinrichtungen bzw. Schreibspitzen jeweils in den Ausnehmungen der Ansätze der benachbarten Einzelschreiber aufgenommen, so daß ein zuverlässiger Schutz der verschiedenen Schreibspitzen gewährleistet ist. Die Einzelschreiber lassen sich aber auch so zusammenstecken, daß sie eine flache Anordnung ergeben und beispielsweise leicht auf einem Schreibtisch oder dergleichen abgelegt werden können. Charakteristisch ist für den erfindungsgemäßen Mehrfarbschreiber, daß der Ansatz des jeweils der Schreibspitze eines benachbarten Einzelschreibers abgewandten, gleichsam »verdickten« Endes eines bestimmten Einzelschreibers gleichzeitig mittels seiner Ausnehmung als Kappe für die Schreibspitze des benachbarten Einzelschreibers dient. Dabei wird die Farbe der Kugelschreibermine oder dergleichen des betreffenden Einzelschreibers zweckmäßigerweise dadurch angezeigt, daß die einzelnen Schreibeinrichtungen im Anschluß an das jeweilige Griffstück, aus dem sie herausragen, einen Abschnitt mit kleinerem Durchmesser als das Griffstück und im Anschluß hieran eine Anschlagschulter für den Ansatz des jeweils benachbarten Griffstückes aufweisen, wobei der Abschnitt mit kleinerem Durchmesser der jeweiligen Schreibeinrichtung der Farbe des Schreibmittels der jeweiligen Schreibeinrichtung aufweist, wie es Gegenstand einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist.

    [0009] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der schematischen Zeichnung im einzelnen erläutert. Dabei zeigt:

    Fig. 1 Ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Mehrfarbschreibers in zusammengestecktem Zustand;

    Fig. 2 die Einzelschreiber des in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispieles in auseinandergenommenem Zustand;

    Fig. 3 das in Fig. 1 und 2 gezeigte Ausführungsbeispiel in zusammengestecktem Zustand in der Draufsicht;

    Fig. 4 das Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 3 in »auseinandergeklapptem« Zusammensteckzustand;

    Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Mehrfarbschreibers in der Draufsicht;

    Fig. 6 das Ausführungsbeispiel von Fig. 5 in »auseinandergefaltetem« Zusammensteckzustand.



    [0010] Wie Fig. 1 und 2 erkennen lassen, weist der dort wiedergegebene Mehrfarbschreiber zwei jeweils einen Schreibstift 10, 12 mit Schreibspitze aufweisende Einzelschreiber 14, 16 auf, die zusammensteckbar ausgebildet sind. Jeder Schreibstift 10, 12 ragt starr aus einem langgestrecktem Griffstück 18, 20 des betreffenden Einzelschreibers 14, 16 heraus. Das dem jeweils mit ihm fest verbundenen Schreibstift 10, 12, abgewandte Ende jedes Einzelschreibers 14, 16 ist mit einem seitlich vorstehenden Ansatz 22, 24 versehen, der eine als Schutzhülse für die Schreibspitze bzw. den Schreibstift eines benachbarten, richtungsmäßig umgekehrt zum betreffenden Einzelschreiber 14 angeordneten Einzelschreibers 16 dienende Ausnehmung 26 aufweist. Der jeweilige Schreibstift 10, 12 ist mit Schnappsitz in der jeweiligen Ausnehmung 26 des Ansatzes 24, 22 des jeweils benachbarten Einzelschreibers 16, 14 aufnehmbar. Der jeweilige Schreibstift 10, 12 wiederum ist in die ihm jeweils zugeordnete Ausnehmung 26, des benachbarten Einzelschreibers 16,14 in mindestens zwei gegeneinander verdrehten Positionen einsteckbar. Hierdurch ist es möglich, dem Mehrfarbschreiber einmal die in Fig. 1 gezeigte »Kompaktform« zu geben, in welcher der Mehrfarbschreiber in der Tasche etc. transportiert werden kann, zum anderen aber auch die in Fig. 4 wiedergegebene »entfaltete« Form, in der das Schreibinstrument leicht auf einem Schreibtisch oder dergleichen abgelegt werden kann. Diese »Flachstellung« ist bei dem in Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsbeispiel, bei dem der Mehrfarbschreiber aus nur zwei Einzelschreibern 14, 16 besteht, natürlich nicht von so beträchtlicher Bedeutung wie bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 5 und 6, bei dem der Mehrfarbschreiber aus vier Einzelschreibern besteht, wie dies aus der schematischen Zeichnung ohne weiteres ersichtlich ist. Hier kann die in Fig. 5 gezeigte KompaktsteIlung ebenso verwirklicht werden wie die in Fig. 6 gezeigte »Flachstellung«.

    [0011] Die einzelnen Schreibstifte bzw. Schreibeinrichtungen 10, 12 können natürlich beispielsweise Kugelschreiberminen, wie bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel, aber auch Faserschreiber-oder Schreib- bzw. Bleiminen sein. Die einzelnen Schreibstifte 10, 12 weisen, wie die Zeichnung erkennen läßt, im Anschluß an das jeweilige Griffstück 18,20, aus dem sie herausragen, einen Abschnitt 28, 30 mit kleinerem Durchmesser als das Griffstück 18,20 und im Anschluß hieran eine Anschlagschulter 32, 34 für den Ansatz 24, 22 des jeweils benachbarten Griffstückes 20, 18 auf. Dadurch, daß der Abschnitt 28, 30 mit kleinerem Durchmesser des jeweiligen Schreibstiftes 10, 12 die Farbe des Schreibmittels des jeweiligen Schreibstiftes aufweist, ist es auch in zusammengestecktem Zustand des Mehrfarbschreibers möglich, ohne weiteres zu erkennen, welche Farbe das Schreibmittel des Einzelschreibers 14, 16 hat. Alternativ hierzu läßt sich derselbe Zweckauch dadurch erreichen, daß der gesamte, aus dem jeweiligen Griffstück 18, 20 herausragende Teil des jeweiligen Schreibstiftes 10, 12, die Farben des Schreibmittels des jeweiligen Schreibstiftes bzw. jeweiligen Schreibeinrichtung aufweist.

    [0012] Die Griffstücke 18, 20 und Ansätze 22, 24 der verschiedenen Einzelschreiber 14, 16 weisen bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel im übrigen .einander komplementäre, ein glattes, dichtes Aneinanderliegen der zusammengesteckten Einzelschreiber gewährleistende Umfangsfläche 36, 38, 40, 42 auf. Die Griffstücke 18, 20 haben demzufolge bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel quadratischen Querschnitt. Im Bereich der Ansätze 22, 24 weisen die Einzelschreiber 14, 16 sowohl den jeweiligen Ansatz als auch die jeweilige Griffstückbasis umfassenden rechtekkigen Querschnitt auf. Schließlich ist noch zu beachten, daß die Schreibstifte 10, 12 mit Dichtsitz in den jeweiligen Ausnehmungen 26 aufnehmbar sind, wodurch ein zuverlässiger Schutz der Schreibspitzen sowohl gegen Verschmutzung als auch gegen Austrocknen etc. gewährleistet ist.

    [0013] Die Griffstücke 18,20 können vorteilhafterweise auch oktagonalen Querschnitt aufweisen ebenso wie die Einzelschreiber 14, 16 im Bereich der Ansätze 22, 24 sowohl den jeweiligen Ansatz als auch die jeweilige Griffstückbasis umfassenden oktagonalen Querschnitt haben können. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist es möglich, beispielsweise acht Einzelschreiber ringförmig unter Freilassung einer Öffnung in der Mitte zu kombinieren.


    Ansprüche

    1. Mehrfarbschreiber, mit mindestens zwei wahlweise in eine die Schreibspitze freilegende Schreibstellung einerseits und in eine die Schreibspitze innerhalb einer Schutzhülse abdeckende Nichtgebrauchsstellung andererseits bringbaren verschiedenfarbigen langgestreckten, mit der jeweiligen Schreibspitze versehenen Schreibeinrichtungen, die jeweils Teil eines Einzeischreibers und starr aus einem langgestreckten Griffstück des betreffenden Einzelschreibers herausragend ausgebildet sind, wobei die einzelnen Einzelschreiber zusammensteckbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Einzelschreiber (14, 16) an seinem der jeweils mit ihm fest verbundenen Schreibeinrichtung (10, 12) abgewandten Ende mit einem seitlich vorstehenden Ansatz (22, 24) versehen ist, der eine als Schutzhülse für die Schreibeinrichtung eines benachbarten, richtungsmäßig umgekehrt zum betreffenden Einzelschreiber (14) angeordneten Einzelschreibers (16) dienende Ausnehmung (26) aufweist.
     
    2. Mehrfarbschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Schreibeinrichtung (10, 12) mit Schnappsitz in der jeweiligen Ausnehmung (26) des Ansatzes (24, 22) des jeweils benachbarten Einzelschreibers (16,14) aufnehmbar ist.
     
    3. Mehrfarbschreiber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Schreibeinrichtung (10, 12) in der ihr jeweils zugeordneten Ausnehmung (26) des benachbarten Einzelschreibers (16, 14) in mindestens zwei gegeneinander verdrehten Positionen einsteckbar ist.
     
    4. Mehrfarbschreiber nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibeinrichtungen (10, 12) Kugelschreiberminen sind.
     
    5. Mehrfarbschreiber nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibeinrichtungen (10, 12) Faserschreibminen sind.
     
    6. Mehrfarbschreiber nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibeinrichtungen (10, 12) Schreibminen sind.
     
    7. Mehrfarbschreiber nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Schreibeinrichtungen (10, 12) im Anschluß an das jeweilige Griffstück (18, 20), aus dem sie herausragen, einen Abschnitt (28, 30) mit kleinerem Durchmesser als das Griffstück (18, 20) und im Anschluß hieran eine Anschlagschulter (32, 34) für den Ansatz (24, 22) des jeweils benachbarten Griffstückes (20, 18) aWweisen.
     
    8. Mehrfarbschreiber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (28, 30) mit kleinerem Durchmesser der jeweiligen Schreibeinrichtung (10, 12) die Farbe des Schreibmittels der jeweiligen Schreibeinrichtung aufweist.
     
    9. Mehrfarbschreiber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte aus dem jeweiligen Griffstück (18, 20) herausragende Teil der jeweiligen Schreibeinrichtung (10, 12) die Farbe des Schreibmittels der jeweiligen Schreibeinrichtung aufweist.
     
    10. Mehrfarbschreiber nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffstücke (18, 20) und Ansätze (22, 24) der verschiedenen Einzelschreiber (14, 16) einander komplementäre, ein glattes, dichtes Aneinanderliegen der zusammengesteckten Einzelschreiber gewährleistende Umfangsflächen (z. B. 36, 38, 40, 42) aufweisen.
     
    11. Mehrfarbschreiber nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffstücke (18,20) rechteckigen Querschnitt haben.
     
    12. Mehrfarbschreiber nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffstücke (18,20) quadratischen Querschnitt haben.
     
    13. Mehrfarbschreiber nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelschreiber (14, 16) im Bereich der Ansätze (22, 24) sowohl den jeweiligen Ansatz als auch die jeweilige Griffstückbasis umfassenden rechtekkigen Querschnitt aufweisen.
     
    14. Mehrfarbschreiber nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffstücke (18, 20) oktagonalen Querschnitt haben.
     
    15. Mehrfarbschreiber nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelschreiber (14, 16) im Bereich der Ansätze (22, 24) sowohl den jeweiligen Ansatz als auch die jeweilige Griffstückbasis umfassenden oktagonalen Querschnitt aufweisen.
     
    16. Mehrfarbschreiber nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibeinrichtungen (10, 12) mit Dichtsitz in den jeweiligen Ausnehmungen (26) aufnehmbar sind.
     
    17. Mehrfarbschreiber nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vier zusammensteckbare Einzelschreiber (18, 20) unterschiedlicher Schreibfarbe vorgesehen sind.
     


    Claims

    1. A multi-colour writing instrument, comprising at least two elongate writing means of different colour each provided with its respective writing point and being adapted to be brought optionally (a) into a writing position exposing the writing point and (b) into an inoperative position in which the writing point is covered inside a protective sleeve, each writing means being part of an individual writing instrument and being formed so as to project rigidly from an elongate barrel of the associated individual writing instrument, the individual writing instruments being adapted to fit in one another, characterised in that each individual writing instrument (14, 16) has a laterally projecting attachment (22, 24) at its end remote from the writing means (10, 12) connected thereto, each attachment having a recess (26) which serves as a protective sleeve for the writing means of an adjacent individual writing instrument (16) disposed in the reverse direction to the associated individual writing instrument (14).
     
    2. A multi-colour writing instrument according to claim 1, characterised in that each writing means (10, 12) is adapted to be accommodated with a snap-fit in the associated recess (26) of the attachment (24, 22) of the adjacent individual writing instrument (16,14).
     
    3. A multi-colour writing instrument according to claim 1 or 2, characterised in that each writing means (10, 12) is adapted to be inserted in its associated recess (26) in the adjacent individual writing instrument (16, 14) in at least two relatively offset positions.
     
    4. A multi-colour writing instrument according to any one of the preceding claims, characterised in that the writing means (10, 12) are ball-point refills.
     
    5. A multi-colour writing instrument according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the writing means (10, 12) are fibre-tip refills.
     
    6. A multi-colour writing instrument according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the writing means (10, 12) are pencil refills.
     
    7. A multi-colour writing instrument according to any one of the preceding claims, characterised in that each writing means (10, 12) comprises a barrel (18, 20) from which there projects a section (28, 30) of a smaller diameter than the barrel (18, 20), followed by a shoulder (32,34) for abutment in the attachment (24, 22) of the adjacent barrel (20,18).
     
    8. A multi-colour writing instrument according to claim 7, characterised in that the smaller-diameter section (28, 30) of each writing means (10, 12) has the colour of the writing point of the associated writing means.
     
    9. A multi-colour writing instrument according to claim 7, characterised in that all that part of each writing means (10, 12) which projects from the associated barrel (18, 20) has the colour of the writing point of the associated writing means.
     
    10. A multi-colour writing instrument according to any one of the preceding claims, characterised in that the barrels (18, 20) and attachments (22, 24) of each individual writing instrument (14, 16) have matching peripheral surfaces (e. g. 36, 38, 40, 42) which enable the assembled individual writing instruments to fit snugly and compactly together.
     
    11. A multi-colour writing instrument according to claim 10, characterised in that the barrels (18,20) are of rectangular cross-section.
     
    12. A multi-colour writing instrument according to claim 11, characterised in that the barrels (18,20) are of square cross-section.
     
    13. A multi-colour writing instrument according to claim 11 or 12, characterised in that the individual writing instruments (14, 16) have a rectangular cross-section in the region of the attachments (22, 24), such cross-section including both the respective attachments and the respective barrel bases.
     
    14. A multi-colour writing instrument according to claim 10, characterised in that the barrels (18,20) are of octagonal cross-section.
     
    15. A multi-colour writing instrument according to claim 14, characterised in that the individual writing instruments (14, 16) have an octagonal cross-section in the region of the attachments (22, 24), such cross-section including both the respective attachments and the respective barrel bases.
     
    16. A multi-colour writing instrument according to any one of the preceding claims, characterised in that the writing means (10, 12) are adapted to be accommodated with a sealing fit in the associated recesses (26).
     
    17. A multi-colour writing instrument according to any one of the preceding claims, characterised in that four individual writing instruments (18, 20) adapted to be fitted together and writing in different colours are provided.
     


    Revendications

    1. Instrument d'écriture à plusieurs couleurs, comportant au moins deux dispositifs d'écriture allongés, de couleurs différentes, pourvus chacun d'une pointe d'écriture, qui peuvent être mis au choix, d'une part, dans une position d'écriture où la pointe d'écriture est dégagée et, d'autre part, dans une position de non-utilisation où la pointe d'écriture est logée dans une gaine protectrice, et qui font chacun partie d'un instrument individuel et dépassent rigidement d'un manche de cet instrument individuel, les instruments individuels s'assemblant par emboîtement, caractérisé par le fait que chaque instrument individuel (14, 16) est pourvu, à son extrémité opposée au dispositif d'écriture (10, 12) fixé à lui, d'un appendice (22, 24) saillant latéralement qui présente un évidement (26) servant de gaine protectrice pour le dispositif d'écriture d'un instrument individuel (16) voisin placé en sens inverse de l'instrument individuel considéré (14).
     
    2. Instrument d'écriture à plusieurs coulers selon la revendication 1, caractérisé par le fait que chaque dispositif d'écriture (10, 12) se loge et s'assujettit par un déclic dans l'évidement (26) de l'appendice (24, 22) de l'instrument individuel voisin (16,14).
     
    3. Instrument d'écriture à plusieurs couleurs selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que chaque dispositif d'écriture (10, 12) s'engage dans l'évidement (26) de l'instrument individuel voisin (16, 14) dans au moins deux positions angulaires différentes.
     
    4. Instrument d'écriture à plusieurs couleurs selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les dispositifs d'écriture (10, 12) sont des cartouches de stylo à bille.
     
    5. Instrument d'écriture à plusieurs souleurs selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que les dispositifs d'écriture (10, 12) sont des cartouches de stylo à feutre.
     
    6. Instrument d'écriture à plusieurs couleurs selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que les dispositifs d'écriture (10, 12) sont des crayons à mine.
     
    7. Instrument d'écriture à plusieurs souleurs selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les dispositifs d'écriture (10, 12) présentent, à proximité du manche (18, 20) d'où ils dépassent, une partie (28,30) de plus petit diamètre que le manche (18, 20) et, après cette partie, un épaulement (32, 34) pour l'appui de l'appendice (24, 22) du manche voisin (20,18).
     
    8. Instrument d'écriture à plusieurs couleurs selon la revendication 7, caractérisé par le fait que la partie (28, 30) de plus petet diamètre de chaque dispositif d'écriture (10, 12) a la couler de la substance d'écriture du dispositif d'écriture.
     
    9. Instrument d'écriture à plusieurs couleurs selon la revendication 7, caractérisé par le fait que toute le partie de chaque dispositif d'écriture (10, 12) qui dépasse du manche (18,20) a la couleur de la substance d'écriture du dispositif d'écriture.
     
    10. Instrument d'écriture à plusieurs couleurs selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les manches (18, 20) et les appendices (22, 24) des différents instruments individuels (14, 16) présentent des surfaces périphériques (par exemple 36, 38, 40, 42) complémentaires qui assurent un appui uni et serré l'un contre l'autre des instruments individuels emboîtés.
     
    11. Instrument d'écriture à plusieurs couleurs selon la revendication 10, caractérisé par le fait que les manches (18, 20) out une section rectangulaire.
     
    12. Instrument d'écriture à plusieurs couleurs selon la revendication 11, caractérisé par le fait que les manches (18, 20) ont une section carrée.
     
    13. Instrument d'écriture à plusieurs couleurs selon l'une des revendications 11 et 12, caractérisé par le fait que les instruments individuels (14, 16) ont dans la zone des appendices (22, 24) une section rectangulaire qui englobe l'appendice et la base du manche.
     
    14. Instrument d'écriture à plusieurs couleurs selon la revendication 10, daractérisé par le fait que les manches (18, 20) ont une section octogonale.
     
    15. Instrument d'écriture à plusieurs couleurs selon la revendication 14, caractérisé par le fait que les instruments individuels (14, 16) ont dans la zone des appendices (22, 24) une section octogonale qui englobe l'appendice et la base du manche.
     
    16. Instrument d'écriture à plusieurs couleurs selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les dispositifs d'écriture (10, 12) se logent de façon étanche dans les évidements (26).
     
    17. Instrument d'écriture à plusieurs soulers selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'il est prévu quatre instruments individuels assemblables par emboîtement (18, 20) de couleurs différentes.
     




    Zeichnung