| (19) |
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(11) |
EP 0 026 284 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.12.1984 Patentblatt 1984/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.07.1980 |
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| (54) |
Sicherheitsschraubverschluss
Safety screw-cap
Fermeture à vis de sécurité
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH FR GB LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
27.09.1979 DE 2939095
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.04.1981 Patentblatt 1981/14 |
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Anmelder: Robert Finke GmbH
Kunststoff-Spritzguss-Werk |
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Lenhausen
D-5950 Finnentrop 12 (DE) |
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Erfinder: |
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- Finke, Klaus-Werner
D-5950 Finnentrop 12 (DE)
- Der andere Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet
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| (74) |
Vertreter: Rieder, Hans-Joachim, Dr. |
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Rieder & Partner
Anwaltskanzlei
Postfach 11 04 51 42304 Wuppertal 42304 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Sicherheitsschraubverschluß aus einer Innenkappe mit
einem Innengewinde sowie einer die Innenkappe mit axialem Abstand übergreifenden und
zum Abschrauben axial in Richtung auf die Innenkante verschiebbaren Außenkappe, bei
dem sich an der Innenkante axial verlaufende Außenrippen und an der Außenkante korrespondierende
Innenrippen befinden, deren sich gegenüberliegenden Flächen ohne Axialdruck berührungslos
übereinandergleiten.
[0002] Ein derartiger, gegen ein unerwünschtes Öffnen von Hand gesicherter Schraubverschluß
soll den Zugriff erschweren mit dem Ziel, daß gefährliches Füllgut Kindern der besonders
gefährdeten Altersgruppe nicht zugänglich ist. Eine kindergesicherte Packung muß den
erforderlichen Sicherheitsgrad garantieren.
[0003] Bei einem aus der DE-GM 7 634 267 bekannten kindersicheren Schraubverschluß für Flaschen
befindet sich in der Nähe des offenen Endes der Innenkappe eine außen umlaufende Ringschulter.
Von dieser aus erstrecken sich Außenrippen in Richtung auf den Boden der Innenkappe
in axialer Richtung zu deren Innengewinde. Diese Außenrippen sind kurz gehalten und
bilden einen auf der Außenseite der Innenkappe umlaufenden Rippenring.
[0004] An der.lnnenseite der Außenkappe befinden sich korrespondierende Innenrippen, die
sich vom Boden der Außenkappe aus bis kurz vor das offene Ende der Außenkappe erstrecken,
um zu gewährleisten, daß sich die Innenrippen der Außenkappe mit dem Rippenkranz der
Innenkappe durch axialen Druck auf die Außenkappe in Richtung auf die Innenkappe miteinander
in kraftschlüssige Verbindung bringen lassen. Am Boden der Außenkappe sind Federelemente
angeordnet, die sich gegen die Innenkappe abstützen und sicherstellen, daß die Innenrippen
der Außenkappe im Ruhezustand außer Eingriff mit dem Rippenkranz der Innenkappe bleiben.
Dieser bekannte Verschluß läßt sich dadurch öffnen, daß die Außenkappe gegen die Federkraft
in Richtung auf die Innenkappe gedrückt und gleichzeitig die Außenkappe gedreht wird.
Mit dem Drehen kann der Benutzer des Schraubverschlusses erst dann beginnen, wenn
er die Innenrippen der Außenkappe mit dem Rippenkranz der Innenkappe in Verbindung
gebracht hat, da ansonsten die unteren Enden der Rippen d.er Außenkappe über den Rippenkranz
hinwegrutschen, ohne mit ihm in eine kraftschlüssige Verbindung zu kommen.
[0005] Aus der DE-GM 7 534 340 ist des weiteren ein kindersicherer Druck-Drehverschluß für
Flaschen bekannt, der aus einer Innenkappe und einer Außenkappe besteht. An der Innenkappe
ist ein Außenwulst und an der Außenkappe ein korrespondierender Innenwulst angeordnet,
so daß sich die Außenkappe gegenüber der Innenkappe drehen läßt, ohne daß dabei die
Innenkappe mitgedreht wird. An der Außenfläche des Bodens der Innenkappe befindet
sich ein Anschlag, mit dem ein an der Innenseite des Bodens der Außenkappe angeordneter
Mitnehmer zusammenwirkt. Zwischen dem Boden der Außenkappe und dem Boden der Innenkappe
liegt eine Druckfeder, die den Abstand zwischen den beiden Kappenböden so groß hält,
daß der Mit nehmer und der Anschlag beim Drehen der Au ßenkappe nicht miteinander
in Berührung kom men. Falls auf die Außenkappe ein in axialer Richtung auf die Innenkappe
gerichteter Druck wirkt, wird die Feder zwischen den beiden Kap penböden zusammengedrückt,
so daß der Mitnehmer am Boden der Außenkappe in Richtung auf den Boden der Innenkappe
verschoben und durch Drehen der Außenkappe bei gleichzeitigem Axialdruck auf die Außenkappe
der Mitnehmer gegen den Anschlag gedreht werden kann, wonach sich die Innenkappe abschrauben
läßt.
[0006] Aus der DE-OS 2724337 ist schließlich eine Verschlußkappe bekannt, die aus einer
Innenkappe und einer darüber befindlichen Außenkappe besteht. Am oberen Teil weist
die Innenkappe über den gesamten Umfang verteilt dicht nebeneinanderliegende Außenrippen
auf, während an der Außenkappe an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen einige
Rippen angeordnet sind, die sich mittels entgegengesetzter Kräfte mit den Rippen der
Innenkappe kraftschlüssig verbinden lassen, um die Innenkappe abzuschrauben.
[0007] Bei einem aus der US-PS 3 638 819 bekannten Sicherheitsschraubverschluß übergreift
eine Außenkappe mit axialem Abstand eine auf das Ge winde beispielsweise eines Flaschenhalses
auf geschraubte Innenkappe. Zum Aufschrauben der Innenkappe legen sich vom Boden der
Au ßenkappe nach innen vorspringende Ansätze gegen korrespondierende, außen am Boden
der Innenkappe angeordnete Ansätze, so daß sich die Aufschraubbewegung über diese
Ansätze überträgt. Damit die Ansätze beim Drehen der Außenkappe in eine zur Festschraubrichtung
entgegengesetzten Richtung keine Abschraubwirkung ausüben, weisen sie in Abschraubrichtung
Keil- bzw. Schrägflächen auf, die beim Auftreffen wirkungslos übereinandergleiten
und den Schraubverschluß nicht beeinflussen. Zum Lösen muß vielmehr auf die Mitte
des Bodens der Außenkappe ein Druck ausgeübt werden, worauf sich die Außenkappe absenkt
und mit innen um fangsverteilt angeordneten Vertikalstegen in korrespondierende Schlitze
bzw. Nuten einer entgegengesetzt zum Boden der Innenkappe befindlichen Wulst eingreift.
Die in die Schlitze der Wulst eingehakten Mitnehmerstege lösen beim Drehen der Außenkappe
in Aufschraubrichtung die Innenkappe vom Gewinde des Flaschenhal ses.
[0008] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Sicherheitsschraubverschluß für
Flaschen und ähnliche Behälter zu schaffen, der sich durch geringfügiges axiales Verschieben
der Au - ßenkappe in Richtung auf die Innenkappe und gleichzeitiges Drehen öffnen
läßt, ohne daß die. Mitnehmerelemente über einen größeren Höhenbereich des Schraubverschlusses
miteinander verhakt werden müssen.
[0009] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei einem Sicherheitsverschluß der eingangs
genannten Art erfindungsgemäß die Außenrippen der Innenkappe an ihren dem Kappenboden
zugewandten Enden bei Rechtsgewinde in Festschraubrichtung nach unten geneigte Schrägen
und die Innenrippen der Außenkappe an ihren dem offenen Ende der Außenkappe zugewandten
Enden entsprechende, in Abschraubrichtung nach oben geneigte und mit den Schrägen
der Innenkappen zur Anlage kommende Schrägen aufweisen.
[0010] Auf diese Weise ergibt sich ein Sicherheitsschraubverschluß, bei dem die Schrägen
der Rippen der Innenkappe und die Schrägen der Rippen der.Außenkappe im Ruhezustand
nur einen geringen Abstand voneinander besitzen und sich durch eine geringe Axialverschiebung
der Außenkappe in Richtung auf die Innenkappe die miteinander korrespondierenden Schrägen
kraftschlüssig miteinander verbinden lassen, um den Verschluß öffnen zu können.
[0011] Der Schraubverschluß kann weiterhin derart ausgebildet sein, daß die Innenkappe an
ihrem offenen Ende einen Außenwulst besitzt, von dem aus sich die Außenrippen bis
kurz vor den Boden der Innenkappe erstrecken. Demzufolge befinden sich die Schrägen
der Rippen der Innenkappe in der Nähe des Innenkappenbodens, so daß die Rippen der
Außenkappe entsprechend kurz sein können.
[0012] Die Rippen der Innenkappe können im Querschnitt rechteckig oder trapezförmig ausgebildet
sein, wobei im letzteren Falle die bei Rechtsgewinde in Festschraubrichtung vorn liegenden
Flächen angeschrägt sind. Dadurch bieten die Rippen in der Festschraubrichtung einen
minimalen Widerstand, während sie in Abschraubrichtung einen exakten Formschluß gewährleisten.
Des weiteren empfiehlt es sich, am Boden der Innenkappe eine umlaufende Dichteinlage
anzuordnen.
[0013] Vorteilhafterweise besitzt die Außenkappe an ihrem offenen Ende einen Innenwulst,
mit dem sie den Außenwulst der Innenkappe übergreift. Dadurch ist sichergestellt,
daß ein axiales Abheben der Außenkappe von der Innenkappe nur von Hand ohne Zuhilfenahmen
besonderer Werkzeuge nicht möglich ist.
[0014] Der Schraubverschluß kann so ausgebildet sein, daß die Innenrippen der Außenkappe
vom Kappenboden aus in Richtung auf das offene Ende der Außenkappe gerichtet sind.
Die Rippen der Außenkappe stehen dabei nur wenig vom Boden der Kappe ab. Es empfiehlt
sich, die Rippen der Außenkappe im Querschnitt rechteckig zu halten.
[0015] Weiterhin kann mindestens eine der auf den Umfang gleichmäßig verteilten Rippen der
Außenkappe verlängert sein und bis kurz vor das offene Ende der Außenkappe ragen.
Hierbei ist die verlängerte Rippe vorteilhafterweise bis zur Höhe der übrigen Rippen
im Querschnitt rechteckig und in ihrem weiteren Verlauf im Querschnitt dreieckig.
Es empfiehlt sich, die bei Rechtsgewinde in Abschraubrichtung vorn liegende Fläche
der verlängerten Rippe anzuschrägen. Demzufolge rutscht die lange Rippe beim Drehen
der Außenkappe in Abschraubrichtung mit ihrer angeschrägten Fläche über die Außenrippen
der Innenkappe hinweg, ohne die Innenkappe mitzunehmen. Andererseits verhakt sich
die lange Rippe mit ihrer auf der entgegengesetzten Seite befindlichen hohen Kante
mit den gegenüberliegenden hohen Kanten der Außenrippen der Innenkappe, so daß sich
die Innenkappe mühelos auf das Flaschengewinde schrauben läßt.
[0016] Um zu gewährleisten, daß die Außenkappe und die Innenkappe immer einen genügend großen
axialen Abstand voneinander haben, können am Boden der Außenkappe über den Umfang
verteilt mehrere Federelemente, beispielsweise Lappen angeformt sein, die in Richtung
auf die Kappenachse oder von der Achse weg geneigt sind.
[0017] Als besonders vorteilhaft erweist sich die Zweiteiligkeit des erfindungsgemäßen Schraubverschlusses
im Zusammenhang mit den Außenrippen der Innenkappe. Auf diese Weise läßt sich die
Innenkappe als normaler, d. h. ungesicherter Verschluß verwenden, aber jederzeit durch
Aufstecken der Außenkappe in einen normgerechten kindergesicherten Verschluß umwandeln.
Das vereinfacht auch die Lagerhaltung, weil sich der aus der Innenkappe bestehende
Normalverschluß bei Bedarf jederzeit umrüsten läßt. Somit werden die Abnehmer entweder
nur mit der Innenkappe oder mit beiden Kappen beliefert. Ein weiterer Vorteil der
verhältnismäßig langen Rippen ergibt sich aus dem schnarrenden Geräusch beim bloßen
Drehen der Außenkappe, das Aufsichtspersonen zu alarmieren vermag, wenn sich Kinder
unerlaubt mit dem Verschluß befassen.
[0018] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
des näheren erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 die Innenkappe eines Schraubverschlusses teilweise im Schnitt,
Fig. 2 die Außenkappe im Schnitt,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Innenkappe gemäß Fig. 1, und
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2.
[0019] Die Innenkappe 1 besitzt ein Innengewinde 2 und an ihrem offenen Ende einen Außenwulst
3, von dem aus sich Außenrippen 4 an der Außenwandung der Innenkappe 1 axial zum Innengewinde
2 in Richtung auf den Boden 5 der Innenkappe 1 erstrecken. Der Abstand der Rippenenden
vom Boden 5 ist gering. Die Außenrippen 4 der Innenkappen 1 sind an ihrem dem Kappenboden
5 zugewandten Ende mit Schrägen 6 versehen, die bei Rechtsgewinde in der Schließ-
bzw. Festschraubrichtung nach unten geneigt sind.
[0020] Die Außenrippen 4 weisen, wie aus der linken Hälfte der Fig. 3 hervorgeht, einen
rechteckigen Querschnitt auf. Die Rippen können jedoch auch, wie aus dem rechten Teil
der Fig. 3 hervorgeht, einen trapezförmigen Querschnitt besitzen, und zwar derart,
daß die bei Rechtsgewinde in Öffnungs- bzw. Festschraubrichtung vorn liegende Fläche
7 angeschrägt ist. Des weiteren verläuft auf der Innenseite des Innenkappenbodens
5 eine umlaufende Dichteinlage 8.
[0021] Die in den Fig. 2 und 4 dargestellte Außenkappe 9 besitzt an ihrem offenen Ende einen
Innenwulst 19, mit dem sie den Außenwulst 3 der Innenkappe 1 übergreift. Die Innenrippen
10 der Außenkappe 9 verlaufen an der Innenwand der Außenkappe 9 in axialer Richtung
zum Innengewinde 2 der Innenkappe 1 in Richtung auf das offene Ende der Außenkappe
9; sie sind vergleichsweise kurz und besitzen an ihrem zum offenen Ende der Außenkappe
hin gerichteten Ende Schrägen 12. Diese Schrägen 12 sind bei Rechtsgewinde in der
Öffnungs- bzw. Abschraubrichtung nach oben geneigt. Die Rippen 10 der Außenkappe 9
besitzen einen rechteckigen Querschnitt.
[0022] Auf den Umfang der Außenkappe 9 sind drei um 120° gegeneinander versetzte verlängerte
Rippen 13.angeordnet, die kurz vor dem offenen Ende der Außenkappe 9 enden. Die verlängerten
Rippen 13 weisen in ihrem dem Kappenboden 11 benachbarten Bereich 14 bis zur Höhe
der übrigen Innenrippen 10 einen rechteckigen Querschnitt und in ihrem weiteren Verlauf
15 einen dreieckigen Querschnitt auf. Der dreieckige Querschnitt der Verlängerung
15 der Innenrippe 13 ist so ausgeführt, daß die bei Rechtsgewinde in Abschraubrichtung
vorn liegenden Flächen 16 angeschrägt sind.
[0023] Außerdem sind, wie insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich ist, an der Innenseite des
Bodens 11 der Außenkappe 9 mehrere Federelemente 17, 18 angeordnet, die als Lappen
an dem Boden 11 der Außenkappe 9 angeformt und in Richtung auf die Kappenachse hin
geneigt sind.
[0024] Um eine in der Zeichnung nicht näher dargestellte Flasche kindersicher zu verschließen,
wird zunächst die in Fig. 1 dargestellte Innenkappe mit ihrem Innengewinde 2 in üblicher
Weise auf das Außengewinde der Flasche aufgeschraubt. Anschließend wird die in Fig.
2 dargestellte Außenkappe 9 so über die Innenkappe 1 gestülpt, daß an der Innenwulst
19 der Außenkappe 9 über dem Außenwulst 3 der Innenkappe 1 liegt, so daß sich die
Außenkappe 9 nicht mehr ohne Zuhilfenahme besonderer Werkzeuge von der Innenkappe
1 abziehen läßt. Bei zusammengesteckter Innen- und Außenkappe liegen die kürzeren
Innenrippen 10 der Außenkappe 9 oberhalb der längeren Außenrippen 4 der Innenkappe
1, und zwar gegeneinander derart versetzt, daß die Innenrippen 10 der Außenkappe 9
in die zwischen zwei Außenrippen 4 befindliche Nut weisen. Demzufolge liegt auch die
Verlängerung 15 jeder Rippe 13 zwischen zwei Ausβenrippen 4 der Innenkappe 1.
[0025] Zum Öffnen des Verschlusses wird auf die Außenkappe 9 ein nach unten gerichteter
axialer Druck ausgeübt, so daß der Abstand zwischen dem Boden 11 der Außenkappe 9
und dem Boden 5 der Innenkappe 1 kleiner wird. Bei gleichzeitigem Drehen der Außenkappe
9 legen sich die Schrägen 12 der Außenkappe 9 gegen die Schrägen 6 der Innenkappe
1 und übertragen somit das auf die Außenkappe 9 wirkende Dreh moment auf die Innenkappe
1, so daß die Innen kappe 1 abgeschraubt wird.
[0026] Falls auf die Außenkappe 9 kein nach unten gerichteter axialer Druck ausgeübt wird,
läßt sich die Außenkappe 9 frei drehen, ohne daß sich die Innenkappe 1 mitdreht. Beim
Verdrehen der Außenkappe 9 gegenüber der Innenkappe 1 in der Öffnungs- bzw. Abschraubrichtung
rutscht die Verlängerung 15 der Rippe 13 über die Außenrippen 4 der Innenkappe 1 hinweg,
ohne diese mitzudrehen.
[0027] Es ist jedoch auch möglich, die Innenkappe 1 und die Außenkappe 9 im verriegelten
Zustand, d. h. als Baueinheit auf die Flasche aufzudrehen, wenn sich die hohe Kante
der Verlängerung 15 der Rippe 13 gegen eine gegenüberliegende Kante einer Außenrippe
4 legt. Dann kann die Innenkappe mittels der Außenkappe 9 fest auf das Flaschengewinde
aufgedreht werden.
1. Sicherheitsschraubverschluß aus einer Innenkappe (1) mit einem Innengewinde sowie
einer die Innenkappe mit axialem Abstand über greifenden und zum Abschrauben axial
in Rieh tung auf die Innenkappe verschiebbaren Außenkappe (9), bei dem sich an der
Innenkappe axial verlaufende Außenrippen (4) und an der Außenkappe korrespondierende
Innenrippen (10) befinden, deren sich gegenüberliegenden Flächen ohne Axialdruck berührungslos
übereinandergleiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenrippen (4) der Innenkappe
(1) an ihren dem Kappenboden (5) zugewandten Enden bei Rechtsgewinde in Festschraubrichtung
nach unten geneigte Schrägen (6) und die Innenrippen (10) der Außenkappe (9) an ihren
den offenen Ende der Außenkappe zugewandten Enden entsprechende, in Abschraubrichtung
nach oben geneigte und mit den Schrägen (6) der Innenkappe (1) zur Anlage kommende
Schrägen (12) aufweisen.
2. Schraubverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenkappe (1,
an ihrem offenen Ende einen Außenwulst (3) aufweist, von dem aus sich die Außenrippen
(4) bis kurz vor den Boden (5) der Innenkappe (1) erstrecken.
3. Schraubverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen
(4) der Innenkappe (1) einen rechteckigen Querschnitt besitzen.
4. Schraubverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen
(4) der Innenkappe (1) einen trapezförmigen Querschnitt besitzen.
5. Schraubverschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bei Rechtsgewinde
in Festschraubrichtung vorn liegenden Flächen der Rippen (4) der Innenkappe in radialer
Richtung (1) angeschrägt sind.
6. Schraubverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß am Boden (5) der Innenkappe (1) eine umlaufende Dichteinlage (8) angeordnet ist.
7. Schraubverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenkappe (9) an ihrem offenen Ende einen Innenwulst (19) aufweist, mit dem
sie den Außenwulst (3) der Innenkappe (1) übergreift.
8. Schraubverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenrippen (10) derAußenkappe (9) vom Kappenboden (11) aus in Richtung auf
das offene Ende der Außenkappe (9) gerichtet sind.
9. Schraubverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rippen (10) der Außenkappe (9) vom Boden (11) der Kappe (9) abstehen.
10. Schraubverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rippen (10) der Außenkappe (9) einen rechteckigen trapezförmigen oder dreieckigen
Querschnitt besitzen.
11. Schraubverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß einzelne auf dem Umfang gleichmäßig verteilte Rippen (13) der Außenkappe (9) verlängert
sind und bis kurz vor das offene Ende der Außenkappe (9) reichen.
12. Schraubverschluß nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die verlängerten
Rippen (13) bis zur Höhe der übrigen Rippen (10) einen rechteckigen und in ihrem weiteren
Verlauf (15) einen dreieckigen Querschnitt besitzen.
13. Schraubverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die bei Rechtsgewinde in Abschraubrichtung vorn liegenden Flächen der verlängerten
Rippen (13) angeschrägt sind.
14. Schraubverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß innen am Boden der Außenkappe (11) über den Umfang verteilt geneigte Federelemente
(17, 18) angeordnet sind.
1. Safety screw closure consisting of an inner cap (1) having an internal thread and
of an outer cap (9), fitting over the inner cap with axial spacing and displaceable
axially towards the inner cap the purpose of unscrewing, wherein axially oriented
external ribs (4) are situated on the inner cap and corresponding internal ribs (10)
on the outer cap, the mutually facing surfaces of which ribs slide without axial pressure
over one another without contact, characterized in that the external ribs (4) of the
inner cap (1) possess, at their ends towards the cap base (5), oblique surfaces (6)
inclined downwards in the screwing-up direction in the case of a right-ha.nd thread,
and the internal ribs (10) of the outer cap (9) possess, at their ends towards the
open end of the outer cap, corresponding inclined surfaces (12) inclined upwards and
coming into bearing on the inclined surfaces (6) of the inner cap (1) in the unscrewing
direction.
2. Screw closure according to claim 1, characterized in that the inner cap (1) possesses
at its open end, an external beading (3), from which the external ribs (4) extend
until just before the base (5) of the inner cap (1).
3. Screw closure according to claims 1 or 2, characterized in that the ribs (4) of
the inner cap (1) have a rectangular cross-section.
4. Screw closure according to claims 1 or 2, characterized in that the ribs (4) of
the inner cap (1) possess a trapezoidal cross-section.
5. Screw closure according to claim 4, characterized in that the surfaces of the ribs
(4) of the inner cap (1) which, in the case of a right-hand thread, lie forwards in
the screwing-up direction are chamfered in the radial direction.
6. Screw closure according to one or more of claims 1 to 5, characterized in that
a peripheral sealing inlay (8) is disposed at the base (5) of the inner cap (1).
7. Screw closure according to one or more of claims 1 to 6, characterized in that
the outer cap (9) possesses, at its open end, an internal beading (19), by which it
engages over the external beading (3) of the inner cap (1).
8. Screw closure according to one or more of claims 1 to 7, characterized in that
the internal ribs (10) of the outer cap (9) are oriented from the cap base (11) toward
the open end of the outer cap (9).
9. Screw closure according to one or more of claims 1 to 8, characterized in that
the ribs (.10) of the outer cap (9) project from the base (11) of the cap (9).
10. Screw closure according to one or more of claims 1 to 9, characterized in that
the ribs (10) of the outer cap (9) have a rectangular, trapezoidal or triangular cross-section.
11. Screw closure according to one or more of claims 1 to 10, characterized in that
individual ribs (13) of the outer cap (9) uniformly distributed about the circumference
are lengthened and extend to just before the open end of the outer cap (9).
12. Screw closure according to claim 11, characterized in that the lenghtened ribs
(13) possess, as far as the height of the other ribs (10), a rectangular cross-section
and, in their further extension (15), a triangular cross-section.
13. Screw closure according to one or more of claims 1 to 12, characterized in that
the surfaces of the lengthened ribs (13) which, in the case of a right-hand thread,
lie forwards in the unscrewing direction are chamfered.
14. Screw closure according to one or more of claims 1 to 13, characterized in that
inclined spring elements (17, 18) are disposed internally on the base of the outer
cap (11) distributed around the periphery.
1. Obturateur de sûreté vissable composé d'un capuchon intérieur (1) avec un filetage
intérieur et d'un capuchon extérieur (9) qui coiffe le capuchon intérieur à distance
axiale et qui, pour le dévissage, peut être déplacé axialement en direction du capuchon
intérieur, des nervures extérieures (4) dirigées axialement se trouvant sur le capuchon
intérieur et des nervures intérieures (10) correspondantes se trouvant sur le capuchon
extérieur, les surfaces de ces nervures situées en regard les unes des autres glissant
les unes au-dessus des autres sans pression axiale sans se toucher, caractérisé en
ce que les nervures extérieures (4) du capuchon intérieur (1) comportent, à leurs
extrémités tournées vers le fond (5) de ce capuchon, des biseaux (6), qui, dans le
cas d'un filetage à droite, sont inclinées vers le bas dans le sens du vissage, les
nervures intérieures (10) du capuchon extérieur (9) présentant, à leurs extrémités
tournées vers l'extrémité ouverte du capuchon extrémités tournées vers l'extrémité
ouverte du capuchon extérieur, des biseaux (12) correspondants, inclinés vers le haut
dans le sens du dévissage et venant toucher les biseaux (6) du capuchon intérieur
(1 ).
2. Obturateur vissable selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'à son extrémité
ouverte le capuchon intérieur (1) présente un bourrelet extérieur (3) à partir duquel
s'étendent les nervures extérieures (4) jusqu'à une courte distance du fond (5) du
capuchon intérieur (1).
3. Obturateur vissable selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les nervures
(4) du capuchon intérieur (1) ont une section rectangulaire.
4. Obturateur vissable selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les nervures
(4) du capuchon intérieur (1) ont une section trapézoïdale.
5. Obturateur vissable selon la revendication 4, caractérisé en ce que les surfaces
des nervures (4) du capuchon intérieur (1) qui, dans le cas d'un filetage à droite,
sont situées en avant dans le sens du vissage, sont chanfreinées dans le sens radial.
6. Obturateur vissable selon une ou plusieurs des revendication 1 à 5, caractérisé
en ce qu'une garniture d'étanchéité circonférentielle (8) est disposée au fond (5)
du capuchon intérieur (1).
7. Obturateur vissable selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce que le capuchon extérieur (9) présente à son extrémité ouverte un bourrelet
intérieur (19) par lequel il recouvre le bourrelet extérieur (3) du capuchon intérieur
(1).
8. Obturateur vissable selon une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce que les nervures interieures (10) du capuchon extérieur (9) sont dirigées à
partir du fond (11) vers l'extrémité ouverte du capuchon extérieur (9).
9. Obturateurvissable selon une ou plusieurs des revendications 1 à 8, caractérisé
en ce que les nervures (10) du capuchon extérieur (9) font saillie sur le fond (11)
du capuchon (9).
10. Obturateur vissable selon une ou plusieurs des revendications 1 à 9, caractérisé
en ce que les nervures (10) du capuchon extérieur (9) ont une section rectangulaire,
trapézoïdale ou triangulaire.
11. Obturateur vissable selon une ou plusieurs des revendications 1 à 10, caractérisé
en ce que certaines nervures (13) du capuchon extérieur (9), uniformément réparties
sur le pourtour, sont prolongées et s'étendent jusqu'à une courte distance de l'extrémité
ouverte du capuchon extérieur (9).
12. Obturateur vissable selon la revendication 11, caractérisé en ce que les nervures
prolongées (13) ont, jusqu'à la hauteur des autres nervures (10), une section rectangulaire
et, dans leur partie prolongée (15)', une section triangulaire.
13. Obturateur vissable selon une ou plusieurs des revendications 1 à 12, caractérisé
en ce que les surfaces des nervures prolongées (13) qui, dans le cas d'un filetage
à droite, sont situées en avant dans le sens du dévissage, sont chanfreinées.
14. Obturateur vissable selon une ou plusieurs des revendication 1 à 13, caractérisé
en ce que des éléments flexibles inclinées (17, 18) sont répartis sur le pourtour
à l'intérieur du fond (11) du capuchon extérieur.
