[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufwickeln von Fäden,
insbesondere von mit konstanter Geschwindigkeit angelieferten Chemiefasern, zu wild
gewickelten Kreuzspulen,
bei dem die Changierhublänge gegenüber ihrem vorgegebenen Maximalwert wiederkehrend
zeitweilig in einem Verkürzungstakt im Bereich eines maximalen Differenzwertes verkürzt
wird, in einem Verlängerungstakt bis auf den vorgegebenen Maximalwert wieder verlängert
und in einem Ruhetakt unverändert beibehalten wird.
[0002] Beim Aufwickeln von Fäden zu Kreuzspulen, insbesondere zylindrischen und bikonischen
Kreuzspulen in wilder Wicklung, entstehen an den Stirnkanten der Spulen harte und
unter Umständen verdickte Stellen. Dem begegnet man durch die sogenannte "Atmung".
Bei der Atmung wird die Changierhublänge zeitweilig verkürzt. Der Atmungsweg bzw.
Atmungshub (Changierhubverkürzung, Hubverkürzung) ist titerabhängig. Verkürzungen
bis 10 mm sind denkbar.
[0003] Es hat sich herausgestellt, daß die Atmung nach der bekannten Arbeitsweise das Problem
der verdickten und verhärteten Stellen einer Kreuzspule noch nicht vollständig löst.
Vielmehr wird zuweilen beobachtet, daß sich verhärtete Stellen sowohl an den Stirnkanten
der Spule als auch am Ende des Atmungsweges bilden.
[0004] Zur Lösung dieses Problems wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Atmungshub
als Differenz zwischen der maximalen und der geringsten Changierhublänge eines Atmungszyklus
während der Spulreise mehrfach verändert wird.
[0005] Durch Versuche wurde festgestellt, daß sich hierdurch auch im Bereich der Spulenenden
eine gleichmäßige Härte der Spulen und ein exakt zylindrischer Aufbau erzielen läßt.
[0006] Vorzugsweise kann der Atmungsweg von einem Atmungszyklus zum anderen, insbesondere
in nicht-periodischer Weise fortlaufend verändert werden. Das wird technisch insbesondere
so gelöst, daß eine durch einen Zufallsgenerator erzeugte Zufallszahlenfolge z. B.
direkt oder über einen Speicher vorgegeben und der Atmungsweg bzw. Atmungshub in den
aufeinanderfolgenden Atmungszyklen nach dieser Zufallszahlenfolge festgelegt wird.
[0007] Hierzu kann entweder die Verkürzungsgeschwindigkeit entsprechend der Zahlenfolge
bzw. Zufallszahlenfolge verändert werden, wobei die Zeitdauer des Verkürzungstaktes
der Atmung konstant bleibt, oder es kann bei für die Spulreise konstanter Verkürzungsgeschwindigkeit
die Zeitdauer jedes Verkürzungstaktes oder aber unmittelbar jeder Atmungsweg entsprechend
der vorgegebenen Zahlenfolge bzw. Zufallszahlenfolge verändert werden.
[0008] Die Verstellung des Changierhubes erfolgt durch gesonderte Hubminderungsmotoren zur
Verstellung einer Einrichtung, wie sie z. B. in der DE-PS 19 16 580 gezeigt ist. Vorzugsweise
werden diese Hubminderungsmotoren zur Verkürzung und zur Verlängerung des Changierhubes
mit gleicher Drehzahl betrieben, so daß die Dauer des Verkürzungstaktes der Atmung
gleich der Dauer des Verlängerungstaktes ist.
[0009] Bei der Atmung und insbesondere auch bei der erfindungsgemäßen Art der Atmung hat
sich als vorteilhaft herausgestellt, die Changierhublänge für eine gewisse Zeit auf
ihrem Normalwert konstant zu halten. Im Rahmen dieser Anmeldung wird diese Zeit des
konstanten maximalen Changierhubs als Ruhezeit TR bezeichnet. Es kann im Rahmen der
Erfindung vorgesehen sein, daß das Verhältnis von Ruhezeit zu der gesamten Betriebszeit
eines Atmungszyklus - als Summe der Zeitdauer von Verkürzungstakt und Verlängerungstakt
- für die gesamte Spulreise konstant gehalten wird. Dieses Verhältnis, welches im
Rahmen dieser Anmeldung mit k bezeichnet wird, ist vorzugsweise größer als 1/4 und
kleiner als 1/2.
[0010] Es ist möglich, die Änderung des Atmungsweges durch Änderung der Ruhetaktdauer zu
bewirken. Hierbei kann die Zeitdauer des aus Verkürzungstakt, Verlängerungstakt und
Ruhetakt bestehenden Atmungszyklus über die Spulreise konstant bleiben.
[0011] Der Erfindung liegt das weitere Problem zugrunde, daß beim Aufspulen von Fäden zu
Kreuzspulen in wilder Wicklung eine sogenannte Spiegelbildung möglich ist, bei der
zwei Lagen von Fäden direkt aufeinanderliegen. In diesem Falle kommt es zu einer Schädigung
der Spule und der Fäden. Das Problem der Spiegelbildung wird durch die sogenannte
"Spiegelstörung" vermieden.
[0012] Zur Spiegelstörung wird üblicherweise die Changiergeschwindigkeit in einem vorgegebenen
Bereich einer maximalen und einer minimalen Changiergeschwindigkeit laufend geändert.
[0013] In Kombination der vorliegenden Erfindung mit dem älteren Verfahren der Spiegelstörung
nach der DE-Patentan:neldung 28 55 608 können Spiegelstörung und Atmung derart miteinander
gekoppelt werden, daß die Zeitpunkte großer Changiergeschwindigkeit und geringer Changierhublänge
zusammenfallen. Unter der gleichen Bedingung kann auch der Start eines jeden Atmungszyklus
mit Beginn der Beschleunigung der Changiergeschwindigkeit zum Zwecke der Spiegelstörung
über zwei oder mehr als zwei abwechselnd angesteuerte Zeitrelais mit verschiedenen
Zeitkonstanten in Gang gesetzt werden. Es hat sich gezeigt, daß die besten Ergebnisse
hinsichtlich Spulenaufbau, Spulenhärte und Spulenform erzielt werden, wenn die Atmung
erfindungsgemäß verändert und mit der Spiegelstörung gekoppelt wird.
[0014] Vorzugsweise werden die Spiegelstörung und die Atmung derart miteinander gekoppelt,
daß der Anstiegtakt der Spiegelstörung (d.h. der Zeittakt für die Erhöhung der Changiergeschwindigkeit)
und der Verkürzungstakt der Atmung (d.h. der Zeittakt für die Verkürzung des Changierhubs)
synchron liegen, während die Summe von Verlängerungstakt (d.h. Zeittakt für die Verlängerung
des Changierhubs) und der Ruhetakt (d.h. Zeittakt des konstanten maximalen Changierhubs)
zeitlich mit dem Abstiegtakt der Spiegelstörung (d.h. dem Zeittakt der Verminderung
der Changiergeschwindigkeit) identisch sind.
[0015] Das in den Ansprüchen 11 bis 13 wiedergegebene Verfahren kann - wie durch Anspruch
14 vorgeschlagen - dadurch ausgeführt werden, daß die Beschleunigungsbeträge und die
Verzögerungsbeträge der Changiergeschwindigkeit während jedes Zyklus derSpiegelstörung
und über alle Zyklen der Spiegelstörung einer Spulreise hin konstant bleiben, wobei
der Betrag der Verzögerung der Changiergeschwindigkeit in jedem Abstiegtakt der Spiegelstörung
so gewählt wird, daß die Spiegelstörung durch Veränderung der Changiergeschwindigkeit
über einer für die Spulreise konstanten minimalen Changiergeschwindigkeit erfolgt.
Dabei kann der Betrag der Beschleunigung vorzugsweise größer oder höchstens gleich
sein dem Betrag der Verzögerung der Spiegelstörung. Dieser Vorschlag zeichnet sich
dadurch aus, daß der Spiegelstörungshub als Differenz zwischen der jeweils maximalen
Changiergeschwindigkeit und der über die Spulreise hin konstanten minimalen Changiergeschwindigkeit
proportional dem jeweiligen Atmungsweg ist. Der Vorteil dieser Lösung besteht darin,
daß sie technisch leicht realisierbar ist. Der Antrieb für die Spiegelstörung bleibt
während der Spulreise konstant eingestellt. Es erfolgt lediglich eine Umschaltung
von Beschleunigung der Changiergeschwindigkeit auf Verzögerung bzw. von Verzögerung
der Changiergeschwindigkeit auf Beschleunigung am Anfangszeitpunkt und Endzeitpunkt
des durch eine Zahlenfolge, vorzugsweise Zufallszahlenfolge, vorgegebenen Verkürzungstaktes
der Atmung mit einem vorgegebenen Verhältnis von Beschleunigungsbetrag : Verzögerungsbetrag.
[0016] Eine derartige Kopplung von Atmung und Spiegelstörung ist für viele Einsatzfälle
durchaus ausreichend. Für einige Einsatzfälle besteht jedoch ein Nachteil darin, daß
hierbei die mittlere Changiergeschwindigkeit und damit auch der Kreuzungswinkel nur
sehr ungenau vorgebbar ist. Sofern eine derartige mittlere Changiergeschwindigkeit
vorgebbar sein soll, kann die Erfindung dadurch ausgeführt werden, daß - wie nach
Anspruch 16 vorgeschlagen - die Zeitdauer des Verkürzungstaktes der Atmung für jeden
Atmungszyklus laufend verändert wird, während die Changiergeschwindigkeit zunächst
während jedes Verkürzungstaktes der Atmung über den vorgegebenen Mittelwert hinaus
derart beschleunigt wird, daß der Spiegelstörungshub als Differenz zwischen der höchsten
und niedrigsten Changiergeschwindigkeit während des Anstiegtaktes proportional dem
Atmungshub ist.
[0017] Dabei können die Verzögerungsbeträge der Changiergeschwindigkeit dem jeweils erzielten
Maximalwert der Changiergeschwindigkeit laufend so angepaßt werden, daß in einem Abstiegtakt
die maximale Changiergeschwindigkeit und die minimale Changiergeschwindigkeit symmetrisch
zu der vorgegebenen mittleren Changiergeschwindigkeit liegen.
[0018] Dies kann in der Praxis dadurch erreicht werden, daß die Beschleunigungswerte und
die Verzögerungswerte der Changiergeschwindigkeit in einem bestimmten Verhältnis zueinander
eingestellt werden, derart, daß für jeden Atmungszyklus die Formel

gilt (b = Beschleunigungs-V = Verzögerungswert).
[0019] Bei der in den Ansprüchen 16 bis 18 angegebenen Lösung sind die Beschleunigungswerte
und Verzögerungswerte in dem zuvor beschriebenen vorgegebenen Verhältnis abhängig
von der den jeweiligen Spiegelstörungshub einleitenden minimalen Changiergeschwindigkeit
und dem jeweiligen Spiegelstorungshub als Differenz zwischen der maximalen und der
minimalen Changiergeschwindigkeit des Spiegelstörungszyklus. Die Abhängigkeit der
Beschleunigungswerte ist derart, daß in jedem Anstiegtakt der Spiegelstörung eine
über der vorgegebenen mittleren Changiergeschwindigkeit liegende maximale Changiergeschwindigkeit
erreicht wird. Es kann daher zur Ausführung der Erfindung vorgesehen werden, daß die
Steuerung zur Kopplung von Atmung und Störung auch einen Rechner enthält, der mit
zeitlichem Vorlauf vor jedem Atmungs- und Spiegelstörungszyklus den Beschleunigungswert
und den Verzögerungswert für die Changiergeschwindigkeit berechnet..
[0020] Bevorzugt ist jedoch, daß in einem Speicher eine Zahlenfolge für die Änderung der
Atmung und die dieser Zahlenfolge zuzuordnenden Werte für Beschleunigung und Verzögerung
der Changiergeschwindigkeit zum synchronen Abruf eingespeichert werden.
[0021] Eine Aufspulvorrichtung zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist zum einen
durch den steuerbaren Hubminderungsmotor, zum anderen durch Einrichtungen zur laufenden
Veränderung der Changiergeschwindigkeit und ferner durch eine Steuereinrichtung gekennzeichnet,
durch die der Hubminderungsmotor und die Einrichtungen zur Änderung der Changiergeschwindigkeit
nach einem vorgegebenen Programm gesteuert werden.
[0022] Die Erfindung ist durch eine Vielzahl von Steuerungen ausführbar, wobei ein Elektronikfachmann
zugezogen werden muß. Dabei ist die Steuerung so auszuführen, daß sie die in den Fig.
1 und 2 dargestellten Funktionen von Spiegelstörun und Atmung ausführen müssen.
[0023] Die Steuerung wird sich generell an ein Blockschaltbild nach Fig. 3 anzulehnen haben.
[0024] Fig. 4 und Fig. 5 zeigen als Diagramm der Changiergeschwindigkeit und des Changierweges
und als Schaltplan für eine Steuerung ein weiteres Ausführungsbeispiel.
[0025] Es sei vorab erwähnt, daß in den Ausführungen nach Fig. 1 und Fig. 2 der Faktor k
= TR/TB = 1/2 ist.
[0026] In Fig. 1 und Fig. 2 bedeuten die Buchstabenbezeichnungen:

[0027] Zum Begriff der "Changiergeschwindigkeit" sei hier noch folgendes bemerkt:
Im Rahmen dieser Beschreibung kommt die "Changiergeschwindigkeit" sowohl in Verbindung
mit der Atmung als auch in Verbindung mit der Spiegelstörung vor.
[0028] In Verbindung mit der Spiegelstörung wird die Changiergeschwindigkeit in Doppelhüben
(Hin- und Herhub) pro Minute ausgedrückt, auch kurz als "Hubzahl" bezeichnet.
[0029] Zum Beispiel kann eine Changiereinrichtung eine mittlere Geschwindigkeit von 100
Doppelhüben (DH) pro Minute haben, wobei sich die Hubzahl zur Vermeidung von Spiegelbildung
zwischen 95 und 105 DH/min bewegen kann. Die Changiergeschwindigkeit ändert sich in
diesem Bereich stufenlos.
[0030] In Verbindung mit der Atmung wird die Changiergeschwindigkeit in m/min ausgedrückt.
Wenn allein die Atmung - also keine Spiegelstörung - angewendet wird, bleibt die Hubzahl
(DH/min) während der Spulreise konstant, und nur die Changierhublänge ändert sich
während der Spulreise in Zeitabschnitten. Da sich in diesem Falle die Changiergeschwindigkeit
(m/minJ ergibt aus: Doppelhübe pro Minute [1/min] x Hublänge [m], ändert sich bei
wechselnder Hublänge ebenfalls die Changiergeschwindigkeit.
[0031] Bei der Kombination von Atmung und Spiegelstörung wird demnach die Changiergeschwindigkeit
durch beide Maßnahmen beeinflußt. Im Rahmen dieser Erfindung ist allein die durch
die Spiegelstörung beeinflußbare Changiergeschwindigkeit als relevant zu betrachten
und deshalb in DH/min auszudrücken.
[0032] Das wesentliche Kriterium der Spiegelstörung nach Fig. 1 ist, daß die Beschleunigungen
der Changierung, welche durch den Anstiegswinkel α repräsentiert sind, über die gesamte
Spulreise hin konstant bleiben. Dasselbe gilt für die Verzögerungen der Changierung,
welche durch den Abstiegswinkel β repräsentiert sind. Es sei bemerkt, daß Alpha und
Beta einander nicht gleich sind, sondern daß Beta vorzugsweise kleiner als Alpha ist.
Grundsätzlich ist es auch möglich, die Steuerung derart vorzusehen, daß der Abstiegswinkel
β größer ist als der Anstiegswinkel α. Für die Atmung gilt, daß die Geschwindigkeiten
für die Verkürzung und die Verlängerung des Changierhubes, welche jeweils durch die
Winkel V und cl repräsentiert werden, über die gesamte Spulreise hin konstant sind.
[0033] Sowohl die Beschleunigungs- bzw. Verzögerungswerte der Spiegelstörung als auch die
Geschwindigkeiten der Hubverkürzung können für die Spulreise hinsichtlich ihres Absolutbetrages
eingestellt werden. Das bedeutet, daß nach dem Verfahren dieser Erfindung lediglich
die Relativwerte in ihrer Zuordnung zueinander gesteuert werden.
[0034] In Fig. 1 wird die Zeitdauer des Atmungszyklus TA von einem Zyklus zum anderen variabel
vorgegeben. Das kann dadurch geschehen, daß durch eine Zahlenfolge, vorzugsweise eine
willkürliche, d.h. nicht periodische Zahlenfolge, entweder die Zeitdauer TK des Verkürzungstaktes
eines jeden Atmungszyklus oder aber der Atmungsweg eines jeden Atmungszyklus vorgegeben
und sodann aufgrund der Randbedingungen

und

die Zeitdauer für den Verlängerungstakt und den Ruhetakt der Atmung bestimmt wird.
[0035] Die Changiergeschwindigkeit wird sodann zu Beginn und Ende des jeweiligen Verkürzungstaktes
der Atmung auf ihren konstant vorgegebenen Beschleunigungswert bzw. ihren konstant
vorgegebenen Verzögerungswert umgeschaltet. Dabei ist die Verzögerung so vorausberechnet,
daß die Changiergeschwindigkeit nach jedem vollen Atmungszyklus TA wieder ihre für
die Spulreise konstant vorgegebene minimale Changiergeschwindigkeit erreicht. Das
bedeutet, daß

[0036] d.h. im vorgegebenen Beispiel = 2 ist. In Fig. 1 ist dies darin abzulesen, daß tan
α = 2 tan β ist.
[0037] Wie aus Fig. 1 zu ersehen, läßt sich bei dieser Lösung keine mittlere Changiergeschwindigkeit
für die Spulreise vorherbestimmen.
[0038] Bei der Lösung nach Fig. 2 wird wiederum der Atmungstakt für jeden Atmungszyklus
TA dadurch vorgegeben, daß entweder die Zeitdauer des Verkürzungstaktes TK oder aber
der jeweilige Atmungsweg ΔA nach einer in einen Speicher einprogrammierten Zufallszahlenfolge
vorgegeben wird.
[0039] Es ergibt sich hieraus, daß in jedem Atmungs- und Spiegelstörungszyklus der Atmungsweg
ΔA und der Spi egel.störungshub ΔS einander proportional bleiben.
[0040] Zu Beginn des Verkürzungstaktes wird die Changierung derart beschleunigt, daß sie
bei Ende des Verkürzungstaktes TK und des Anstiegtaktes TAN größer als die für die
Spulreise als konstant vorgegebene mittlere Changiergeschwindigkeit VSmittel ist.
Die Beschleunigung der Changierung ist daher einmal abhängig von der zu Beginn des
Anstiegtaktes erzielten minimalen Changiergeschwindigkeit und zum anderen von der
Länge des vorgegebenen Anstiegtaktes bzw. Verkürzungstaktes des Atmungszyklus. Die
Vorgabe dieses Beschleunigungswertes der Changiergeschwindigkeit kann entweder mit
geringem zeitlichen Vorlauf vor jedem Verkürzungstakt durch einen der Steuerung angeschlossenen
Rechner erfolgen, der die minimale Changiergeschwindigkeit zu Beginn und die Dauer
des Anstiegtaktes erfaßt. Technisch einfacher ist es jedoch, für die einem Speicher
eingegebene Zahlenfolge, welche die Verkürzungstakte der Atmung für die gesamte Zeitdauer
der Spulreise bestimmt, die erforderlichen Beschleunigungswerte der Changiergeschwindigkeit,
welche der obengenannten Bedingung genügen, vorauszuberechnen und ebenfalls einzuspeichern
und mit jeder Zahl der Zufallszahlenfolge aus dem Speicher abzurufen.
[0041] Die Verzögerungswerte der Changierung, welche durch den Winkel repräsentiert werden,
werden für jeden Abstiegtakt der Spiegelstörung so gewählt, daß die maximale Changiergeschwindigkeit
und die minimale Changiergeschwindigkeit dieses Abstiegtaktes symmetrisch zu der für
die Spulreise angegebenen mittleren Changiergeschwindigkeit liegen. Um dies zu erreichen,
ist wiederum eine Vorausberechnung des Verzögerungswertes, welcher durch den Tan gens
repräsentiert wird, erforderlich. Auch dies kann wiederum durch einen Rechner erfolgen,
welcher einerseits die erzielte maximale Changiergeschwindigkeit des Spiegelstörungstaktes
sowie die Zeitdauer TK bzw. TAN des Anstiegtaktes erfaßt und daraus

ermittelt.
[0042] Entsprechende Werte können aber auch vorausberechnet und sodann wiederum mit den
entsprechenden Beschleunigungswerten in einen Speicher eingegeben und mit jedem Abstiegtakt
der Steuereinrichtung für die Spiegelstörung vorgegeben werden.
[0043] Hierdurch wird erreicht, daß die Changiergeschwindigkeit stets um einen mittleren
Wert pendelt, so daß die Spule mit einem vorberechneten mittleren Kreuzungswinkel
aufzubauen ist.
[0044] In dem Blockschaltbild nach Fig. 3 wird durch den Frequenzgeber 1 und den Zähler
2 ein Istzeitsignal erzeugt, welches dem Umschalter 3 vorgegeben wird. Durch den Zeitvorgabespeicher
4 wird ein Sollzeitsignal erzeugt und ebenfalls dem Umschalter 3 aufgegeben. Bei Übereinstimmung
mit dem Istzeitsignal erfolgt die Umschaltung der Atmungssteuerung 6 zunächst auf
Verkürzung und sodann auf Verlängerung des Changierhubes und sodann auf konstanten
Changierhub. In dem Zeitvorgabespeicher 4 können die Zeitdauer von Verkürzungstakt
TK, Verlängerungstakt TL und Ruhetakt TR unmittelbar gespeichert werden.
[0045] Das Ausgangssignal des Umschalters 3 wird gleichzeitig einem Zeitgeber 5 aufgegeben,
welcher über den Wandler 7 in wechselnder Folge bei Übereinstimmung von Sollzeitsignal
und Istzeitsignal ein positives bzw. negatives Spannungssignal an die Steuereinrichtung
8 für die Spiegelstörung gibt. Die Amplitude der Spiegelstörung kann durch die Zusatzsteuereinrichtung
9 beeinflußt werden.
[0046] In dieser Form ist die Steuereinrichtung für die anhand von Fig. 1 beschriebene Ausführung
der Erfindung verwendbar.
[0047] Um die Erfindung nach Fig. 2 auszuführen, ist die Steuerung um eine Speichereinrichtung
10 zu ergänzen, welche das Ausgangssignal des Wandlers 7 so umformt, daß die Spiegelstörung
mit den vorberechneten Beschleunigungs- und Verzögerungswerten betrieben wird.
[0048] In Fig. 4 wird zum Zwecke der Spiegelstörung die Changiergeschwindigkeit zwischen
dem Maximalwert VSmax und dem Minimalwert der Changiergeschwindigkeit VSmin in konstanten
zeitlichen Zyklen TS fortwährend verändert. Hierzu erhält der Antriebsmotor für die
Changierung zum Zwecke seiner Beschleunigung auf einer Ansteuerleitung 15 (Fig. 5)
während der Zeitdauer TAN einen zusätzlichen Ansteuerimpuls, welcher während der Verzögerungsphase
TAB wegfällt.
[0049] Der Atmungszyklus ist mit dem Zyklus der Spiegelstörung identisch. Der Atmungsweg
wird in dem Ausführungsbeispiel zwischen einem maximalen Atmungsweg HCHmax und einem
minimalen Atmungsweg HCHmin in vier Stufen fortwährend verändert. Dies geschieht dadurch,
daß jeder Atmungszyklus mit einem Ruhezeitabschnitt TRA begonnen wird, für welchen
vier verschiedene Werte vorprogrammiert sind. Im übrigen ist der Motor, welcher die
Veränderung des Changierhubes bewirkt, so geschaltet, daß er durch Wegfall des Impulses
auf der Ansteuerleitung 15 seine Drehrichtung ändert und damit den Changierweg wieder
vergrößert, bis er bei Erreichen des maximalen Changierhubes vor einen Endschalter
43 (Fig. 5) fährt, welcher den Hubmotor wieder außer Betrieb setzt. Er bleibt dann
für den Zeitabschnitt TRE außer Betrieb, bis der nächste Atmungszyklus mit einer anderen
der vorprogrammierten Ruhezeiten TRA begonnen wird.
[0050] Diese Atmung mit verändertem Atmungsweg und ihre Synchronisation mit der Spiegelstörung
erfolgt durch eine Schaltung nach Fig. 5. Kernstück dieser Schaltung sind die Zeitrelais
11, 12, 13 und 14, denen unterschiedliche Zeitkonstanten einprogrammiert sind. Diese
Zeitkonstanten entsprechen den Anfangsruhezeiten TRA1, TRA2, TRA 3, TRA4. Diese Zeitrelais
11 bis 14 werden durch die sogenannten Fortschaltrelais 16 und 17 in Abhängigkeit
von dem Impuls auf der Ansteuerleitung 15 angesteuert.
[0051] Fortschaltrelais sind handelsübliche Bauelemente, die aufgrund eines Eingangsimpulses
eine vorherbestimmte Schaltstellung einnehmen und auch bei Wegfall des Impulses beibehalten.
[0052] Durch die Fortschaltrelais 16 und 17 werden über die Schalter 18 bis 21 die Schaltrelais
22 bis 25 angesteuert. Es betätigt Relais die Schalter

[0053] Diese Schalter 26 bis 33 sind den Zeitrelais paarweise seriell vorgeschaltet. Die
Leitungen 34 bis 37 kommen von einem nicht dargestellten Steuertransformator. Die
Impulse auf der Ansteuerleitung 15 bestimmen den Taktbeginn für die Spiegelstörung
und die Atmung und daneben auch den Umsteuerzeitpunkt für die Verzögerung der Spiegelstörung
und die Verlängerung des Changierweges.
[0054] Durch die fortlaufende Serie von Impulsen werden die Relais und Zeitrelais wie folgt
betätigt:
[0055] Impuls betätigt die Relais und das Zeitrelais

[0056] Die Zeitrelais 11 bis 14 steuern nach Ablauf der-voreingestellten Anspruchszeit TRA1
bis TRA4 entsprechende Schalter 11-14 an. Durch diese Schalter wird der Hubmotor (Atmungsmotor)
38 mit der Drehrichtung 39 für die Changierhubminderung durch das Relais 40 und den
Schalter 41 in Bewegung gesetzt, wenn bzw. da durch den Ansteuerimpuls auf der Leitung
15 der Schalter 42 geschlossen ist. Sobald der Impuls auf der Leitung 15 abfällt,
wird der Schalter 42 geöffnet, da inzwischen jedoch der Hubmotor 38 von-dem Endschalter
43 abgefahren ist, wird nunmehr über das Relais 44 und den Schalter 45 der Hubmotor
38 mit der Drehrichtung 46 zur Vergrößerung des Changierhubs umgeschaltet. Der Hubmotor
38 bleibt so lange in Betrieb, bis er den Endschalter 43 wieder öffnet. Er wird wieder
in Betrieb gesetzt, wenn ein weiteres Zeitrelais einfällt und der Steuerimpuls auf
der Leitung 15 wieder erscheint. Die Leitungen 47 und 48, über die der Hubmotor 38
zum einen durch die Zeitrelais, zum anderen durch den Endschalter angesteuert wird,
sind durch die bereits beschriebenen Relais 40 und 44 sowie die Schalter 49, 50 gegeneinander
verriegelt.
[0057] Es hat sich herausgestellt, daß sich durch die von Atmungstakt zu Atmungstakt erfolgende
Änderung des Atmungsweges zwischen zwei, drei, vier oder einer sonstigen begrenzten
Mehrzahl von Werten bei vielen Einsatzgebieten - wie z. B. beim Aufspulen von durch
Falschzwirnen texturierten Chemiefasern - ein sehr guter Wickelaufbau ohne verdickte
Kanten, Ablaufschwierigkeiten oder Schädigungen des Fadens erzielen läßt.
[0058] In anderen Anwendungsbereichen der Erfindung - wie z. B. beim Aufspulen von glatten
Chemiefasern - ist eine fortlaufende und gegebenenfalls nicht-periodisch sich wiederholende
Änderung des Atmungsweges vorzuziehen, wobei der erforderliche technische Aufwand
den Erfordernissen des Aufspulprozesses anzupassen ist.
Bezugszeichenaufstellung
[0059]
1 Frequenzgeber
2 Zähler
3 Umschalter
4 Zeitvorgabespeicher
5 Zeitgeber
6 Atmungssteuerung
7 Wandler
8 Steuereinrichtung
9 Zusatzsteuereinrichtung
10 Speichereinrichtung
11 Zeitrelais
12 Zeitrelais
13 Zeitrelais
14 Zeitrelais
15 Ansteuerleitung
16 Fortschaltrelais
17 Fortschaltrelais
18 Schalter
19 Schalter
20 Schalter
21 Schalter
22 Schaltrelais
23 Schaltrelais
24 Schaltrelais
25 Schaltrelais
26 Schalter
27 Schalter
28 Schalter
29 Schalter
30 Schalter
31 Schalter
32 Schalter
33 Schalter
34 Leitungen
35 Leitungen
36 Leitungen
37 Leitungen
38 Atmungsmotor, Hubmotor
39 Drehrichtung für Changierhubminderung
40 Relais
41 Schalter
42 Schalter
43 Endschalter
44 Relais
45 Schalter
46 Drehrichtung zur Changierhubvergrößerung
47 Leitung
48 Leitung
49 Schalter
50 Schalter
1. Verfahren zum Aufwickeln von Fäden, insbesondere von mit konstanter Geschwindigkeit
angelieferten Chemiefasern, zu wildgewickelten Kreuzspulen,
bei dem die Changierhublänge gegenüber ihrem vorgegebenen Maximalwert wiederkehrend
zeitweilig in einem Verkürzungstakt im Bereich eines maximalen Differenzwertes verkürzt
wird,
in einem Verlängerungstakt bis auf den vorgegebenen Maximalwert wieder verlängert
und in einem Ruhetakt unverändert beibehalten wird (Atmung),
dadurch gekennzeichnet,
daß der Atmungshub (4A) als Differenz zwischen der maximalen und der geringsten Changierhublänge
eines Atmungszyklus (TA) während der Spulreise mehrfach verändert wird.
2. Verfahren nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Atmungshub (AA) von einem Atmungszyklus (TA) zum anderen fortlaufend verändert
wird.
3. Verfahren nach Patentanspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Atmungshub (ΔA) nicht-periodisch verändert wird.
4. Verfahren nach einem der Patentansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Änderung des Atmungshubs (ΔA) durch Änderung der Verkürzungsgeschwindigkeit
bei zeitkonstantem Verkürzungstakt (TK) erfolgt.
5. Verfahren nach einem der Patentansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Änderung des Atmungshubs (AA) durch Änderung der Verkürzungstaktdauer (TK)
bei konstanter Verkürzungsgeschwindigkeit erfolgt.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Patentansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß für die Atmung die Dauer des Verkürzungstaktes (TK) gleich der Dauer des Verlängerungstaktes
(TL) ist.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Patentansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Atmungszyklus (TA) aus einem über die Spulreise laufend veränderten Verkürzungstakt
mit der Zeitdauer TK, einem Verlängerungstakt von derselben Zeitdauer TL = TK und
einem Ruhetakt mit der Zeitdauer TR besteht, wobei für die gesamte Spulreise das Verhältnis

konstant gehalten wird.
8. Verfahren nach Patentanspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß gilt:
9. Verfahren nach einem der Patentansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Änderung des Atmungshubs (ΔA) durch Änderung der Ruhetaktdauer (TR) erfolgt.
10. Verfahren nach Patentanspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zeitdauer des aus Verkürzungstakt (TK), Verlängerungstakt (TL) und Ruhetakt
(TR) bestehenden Atmungszyklus (TA) über die Spulreise konstant bleibt.
11. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Patentansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Changiergeschwindigkeit (VS) - zur Verhinderung von Spiegelbildung - im Bereich
zwischen einem Maximalwert (VSmax) und einem Minimalwert (VSmin) in ständig wiederkehrender
Folge in einem Anstiegtakt (TAN) beschleunigt
und in einem Abstiegtakt (TAB) verzögert wird,
und daß Spiegelstörung und Atmung derart miteinander gekoppelt sind, daß die Zeitpunkte
großer Changiergeschwindigkeit (VS) und geringer Changierhublänge (HCH) zusammenfallen.
12. Verfahren nach Patentanspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Start eines jeden Atmungszyklus (TA) mit Beginn der Beschleunigung der Changiergeschwindigkeit
(VS) zum Zweck der Spiegelstörung über zwei oder mehr abwechselnd angesteuerte Zeitrelais
(11, 12, 13, 14) mit verschieden angesteuerten Zeitkonstanten
in Gang gesetzt wird,
wobei Spiegelstörung und Atmung derart miteinander gekoppelt sind, daß die Zeitpunkte
großer Changiergeschwindigkeit (VS) und geringer Changierhublänge (HCH) zusammenfallen.
13. Verfahren nach Patentanspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anstiegtakt(TAN) der Spiegelstörung und der Verkürzungstakt (TK) der Atmung
synchron erfolgen, und daß der Verlängerungstakt (TL) und der Ruhetakt (TR) der Atmung
zeitlich im Abstiegtakt (TAB) der Spiegelstörung liegen.
14. Verfahren nach Patentanspruch 11 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beschleunigungsbeträge und die Verzögerungsbeträge der Changiergeschwindigkeit
(VS)
während jedes Zyklus (TS) und über alle Zyklen (TS) der Spiegelstörung hin konstant
sind,
und daß der Betrag der Verzögerung der Changiergeschwindigkeit (VS) in jedem Abstiegtakt
(TAB) der Spiegelstörung so gewählt wird,
daß die Spiegelstörung durch Veränderung
der Changiergeschwindigkeit (VS) über einer für die Spulreise konstanten minimalen
Changiergeschwindigkeit erfolgt.
15. Verfahren nach Patentanspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Beschleunigungsbetrag größer oder gleich ist dem Verzögerungsbetrag der Spiegelstörung.
16. Verfahren nach einem der Patentansprüche 11 oder 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zeitdauer (TK) des Verkürzungstaktes der Atmung für jeden Atmungszyklus (TA)
verändert wird, und daß die Changiergeschwindigkeit (VS) während des Verkürzungstaktes
(TK) der Atmung über einen vorgegebenen Mittelwert hinaus derart beschleunigt wird,
daß der Spiegelstörungshub (ΔS) als Differenz zwischen der höchsten und niedrigsten
Changiergeschwindigkeit (VS) während eines Anstiegtaktes (TAN) proportional dem Atmungsweg
(AA) als Differenz zwischen der größten und kleinsten Mittellänge (Changierhub) während
des synchronen Verkürzungstaktes ist.
17. Verfahren nach Patentanspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verzögerungswerte der Changiergeschwindigkeit (VS) so gesteuert werden,
daß die Maximalwerte und Minimalwerte der Changiergeschwindigkeit (VS) im Abstiegtakt
(TAB) symmetrisch zu der vorgegebenen mittleren Changiergeschwindigkeit liegen.
18. Verfahren nach Patentanspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung der Zeitdauer (TK) des Verkürzungstaktes durch einen Speicher mit
eingespeicherter Zahlenfolge erfolgt,
und daß die Steuerung der Beschleunigungs- bzw. Verzögerungswerte für die Changiergeschwindigkeit
(VS) in Abhängigkeit von der Differenz
der den jeweiligen Verkürzungstakt (TK) bestimmenden Zahlenfolge erfolgt.
19. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens
nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufspuleinrichtung einen Hubminderungsmotor besitzt, der unabhängig von dem
Betrieb der Changiereinrichtung die Hublänge (HCH) steuert sowie Einrichtungen zur
Änderung der Changiergeschwindigkeit (VS) im Bereich eines vorgegebenen Maximal- (VSmax)
und Minimalwertes (VSmin) sowie Steuereinrichtungen, durch die der Hubminderungsmotor
und die Einrichtung
zur Änderung der Changiergeschwindigkeit (VS) nach einem vorgegebenen Programm gesteuert
werden.