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<ep-patent-document id="EP80106087A1" file="EP80106087NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0027247" kind="A1" date-publ="19810422" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
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Patentanwälte,
Postfach 81 04 20</str><city>81904 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>SE</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Das insbesondere zum Anstanzen von rotationssymmetrischen Hohlkörpern aus rechteckigen Platinen bestimmte erfindungsgemäße Stanzwerkzeug ist mit zwei dreieckförmigen Stempeln (2) zum Stanzen von Ausnehmungen an den Seiten (b) des Materialbandes (a) in Matrizen (3) ausgerüstet. Die Stempel (2) sind in der oberen Werkzeugplatte (1) angebracht, in der auch eine einen Preßling (d) formende Ziehmatrize (5) angeordnet ist, wobei der abgescherte Außenumriß der Ziehmatrize (5) das obere Abschneidemesser (6) zum Abschneiden des Bandes an der Stelle (c) bildet. Die Matrizen (3) sind in der unteren Werkzeugplatte (4) angebracht, in der auch ein Ziehstempel (7) mit einem auf ihm befestigten elastischen, differenzierten Niederhalter (8) sowie eine die Rolle des unteren, das Band (a) in der Stelle (c) abschneidenden Werkzeugmesser erfüllende Werkzeugplatte (9) angeordnet sind.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="91" he="92" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="2"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Simultan-Stanzwerkzeug, welches zum Anstanzen von rotationssymmetrischen Hohlkörpern aus quadratförmigen Platinen mit abgeschnittenen Ecken bestimmt ist.</p>
<p id="p0002" num="0002">Ein aus der PL-PS 93188 bekanntes Stanzwerkzeug ist mit einer Ziehmatrize, einem Ziehstempel und differenzierten Niederhalter ausgestattet, in welchen die vier schiebbaren Segmente etwas höher sind als die Höhe des Ringes, wobei der differenzierte Niederhalter durch zwei unabhängige Schraubenfedern abgestützt ist. Durch die Anwendungsmöglichkeit des differenzierten Anpreßdruckes auf die quadratförmige Platine erreicht man zwar eine größere Werkstoffausbeute, jedoch hindern die Ecken des quadratischen Zuschnitts einen regelmäßigen Fluß des Werkstoffes in das Ziehteil. Außerdem bedarf ein derartig erhaltener Preßling vor dem weiteren Bearbeitungsprozeß eine Vorbeschneidung der Ecken des Flansches.</p>
<p id="p0003" num="0003">Aufgabe der Erfindung ist es, ein Stanzwerkzeug zu schaffen, mit dem eine Gestaltung des Zuschnittes derart möglich ist, daß ein Preßling ohne Vorbeschneidung erzeugt werden kann.</p>
<p id="p0004" num="0004">Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch gekennzeichnete Erfindung gelöst.</p>
<p id="p0005" num="0005">Das erfindungsgemäße Stanzwerkzeug ermöglicht das beidseitige Ausklinken des Bandes bzw. ein Ausstanzen von vorzugsweise dreieckförmigen Ausnehmungen an den Rändern des Bandes. Dies sichert den <!-- EPO <DP n="3"> -->Erhalt eines optimalen Zuschnitts während des zweiten Arbeitstaktes des Stanzwerkzeuges, wobei das Bandstück abgeschnitten und gleichzeitig der Preßling umgeformt wird. Der optimale Zuschnitt ermöglicht einen regelmäßigen Fluß des Materials in das Ziehteil. Der entstandene Flansch ist dabei klein und ohne Ecken, was das weitere Stanzen erleichtert. Das erfindungsgemäße Stanzwerkzeug sichert ferner eine größere Materialaus- ' beute und die Erzielung einer gleichmäßigen Wanddicke des Preßlings auf seinem Umfang. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.</p>
<p id="p0006" num="0006">Es zeigt:
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Fig. 1 das Stanzwerkzeug in perspektivischer Draufsicht,</li>
<li>Fig. 2 das Bandmaterial mit ausgeklinkten Rändern für die Quadratausschnitte mit abgeschnittenen Ecken, und</li>
<li>Fig. 3 ein Ziehteil nach dem Anstanzen bei dem zweiten Arbeitstakt des Stanzwerkzeuges.</li>
</ul></p>
<p id="p0007" num="0007">An der oberen Werkzeugplatte 1 des Stanzwerkzeugs sind zwei dreieckförmige Stempel 2 befestigt, welche zum Ausstanzen von im wesentlichen dreieckigen Ausnehmungen an den Seiten b des Materialbandes a zusammen mit den Matrizen 3 bestimmt sind, die in der unteren Werkzeugplatte 4 angebracht sind. In der oberen Werkzeugplatte 1 ist ferner eine Ziehmatrize 5 angebracht, in der das Blechstück geformt wird und deren Außenumriß das obere <sub>A</sub>bschneidemesser 6 zum Abschneiden des Bandes a an der Stelle c bildet. Außerdem befinden sich in der unteren Werkzeugplatte 4 des Werkzeuges ein Ziehstempel 7 mit einem differenzierten Niederhalter 8 und ein Abschneideme<sub>s</sub>ser 9, welches <!-- EPO <DP n="4"> -->zusammen mit dem Abschneidemesser 6 dem Abschneiden des Bandes a an der Stelle c dient.</p>
<p id="p0008" num="0008">Während des Senkens des Pressenstößels und damit der oberen Werkzeugplatte 1 des Stanzwerkzeuges wird im ersten Arbeitstakt das Band a an beiden Seiten b mit den Stempeln 2 und Matrizen 3 ausgestanzt. Im zweiten Arbeitstakt schneidet das obere Abschneidemesser 6 mit Hilfe des unteren Abschneidemessers 9 das Band a an der Stelle c ab, wobei gleichzeitig ein Preßling d durch die Ziehmatrize 5 und den Ziehstempel 7 in Zusammenarbeit mit dem differenzierten Niederhalter 8 geformt wird. Während des Rückweges des Pressenstößels nach oben wird der Preßling d in die zweite Arbeitsstufe verschoben, während zugleich der nächste Schub des Materialbandes a um einen entsprechenden Hub erfolgt.</p>
</description><!-- EPO <DP n="5"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="">
<claim-text>Stanzwerkzeug zum Anstanzen von rotationssymmetrischen Hohlkörpern aus quadratförmigen Platinen mit abgeschnittenen Ecken, das mit einer Ziehmatrize, einem Ziehstempel mit differenzierten Niederhalter und Abschneidemessern ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Stanzwerkzeug zusätzlich zwei dreieckförmige Stempel(2)in der oberen Werkzeugplatte(1)angebracht sind, welche sich vor der Ziehmatrize befinden, und ferner zwei vor dem Ziehstempel (7) angeordnete Matrizen (3) in der unteren Werkzeugplatte (4) angebracht sind, so daß ein Simultan-Werkzeug entsteht.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="6"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="186" he="245" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure>
</drawings><!-- EPO <DP n="7"> -->
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