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(11) |
EP 0 027 504 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.09.1983 Patentblatt 1983/37 |
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Anmeldetag: 30.07.1980 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: F23Q 9/12 |
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Zündsicherungsventil für gas- oder ölbeheizte Geräte
Ignition safety valve for gas or oil heated appliances
Soupape de sécurité d'allumage pour appareil chauffé au gaz ou au mazout
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
20.10.1979 DE 2942459
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.04.1981 Patentblatt 1981/17 |
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Anmelder: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Rilling, Karl
D-7311 Hochdorf (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Zündsicherungsventil nach einem am Tag der Anmeldung
nicht von veröffentlichtem Stand der Technik (DE-A1-2920 875). Bei diesem Ventil ist
das Schiießglied fest mit dem einen Ende des doppelarmigen Kipphebels verbunden, der
neben der Ventilachse schwenkbar gelagert und mit einer etwa senkrecht zu seiner Längsachse
stehenden Zunge versehen ist, an welcher die Schließfeder des Ventils schnappend angreift.
Bei einem durch Erlöschen der den Wärmefühler beheizenden Flamme verursachten Schließen
des Ventils muß die Rückführfeder des Ankers das Moment überwinden, welches die Schließfeder
auf den Kipphebel in der Offenstellung des Ventils ausübt. Außerdem muß bei dieser
Anordnung der Kippehebel sehr genau gegenüber dem Ventilsitz gelagert sein, wenn das
Schließglied trotz seiner Zwangsführung am Kipphebel dicht am Ventilsitz aufliegen
soll. Ferner muß der Stützpunkt der Schließfeder am Gehäuse mit hoher Genauigkeit
gegenüber dem Lager des Kipphebels ausgerichtet und die Schließfeder selbst auf die
Rückführfeder des Ankers sorgfältig abgestimmt sein, damit die Vorgänge nach dem Erlöschen
der den Wärmefühler beheizenden Flamme in der gewünschten Weise ablaufen.
Vorteile der Erfindung
[0002] Die erfindungsgemäße Anordnung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptsanspruchs
hat demgegenüber den Vorteil, daß mit einfachen Mitteln eine exakte Führung des Schließglieds
gegenüber dem Ventilsitz erzielt werden kann und daß gröbere Fertigungstoleranzen
bezüglich Lagerung und Ausbildung des Kipphebels, sowie bezüglich der Abstützung der
Schließfeder zugelassen werden können, wodurch die Herstellung des Ventils vereinfacht
und verbilligt wird.
[0003] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Anordnung möglich. Wenn das handbetätigbare
Stellglied des Ventils einen in der Ventilachse angeordneten Stößel hat, ist es vorteilhaft,
das Schließglied des Ventils auf dem Stößel des Stellglieds verschiebbar zu lagern.
[0004] Eine weitgehende Entkuppelung des Schließgliedes und des Ankers mit dem Kipphebel
läßt sich erreichen, wenn der Kipphebel lediglich im Schließsinn auf das Schließglied
einwirkt, die das Schließglied in der Offenstellung haltende Federkraft von einer
sich am Gehäuse abstützenden zusätzlichen Feder aufgebracht und die Rückführfeder
des Ankers so bemessen ist, daß sie allein und entgegen der zusätzlichen Feder die
vorgeschriebene Schließkraft aufbringt.
[0005] Bei Zündsicherungsventilen mit zwei parallel nebeneinander angeordneten, verschiebbar
geführten Stößeln, von denen der eine zum Öffnen und der andere zum willkürlichen
Schließen des Ventils dient, ist es vorteilhaft, wenn die beiden Stößel über eine
schwenkbar zwischen ihnen gelagerte Wippe alternativ betätigbar sind.
[0006] Dadurch ist erreicht, daß Fehlbedienungen durch gleichzeitiges Betätigen beider Stößel
nicht möglich sind bzw. eine Verriegelungseinrichtung zur Vermeidung solcher Fehlbedienungen
entbehrlich ist. Die Wippe kann gleichzeitig durch ihre Stellung zur Anzeige des jeweils
zuvor ausgeführten Schaltvorganges dienen.
[0007] Das Ventil kann weiter vereinfacht werden, wenn der Kipphebel ein gestrecktes Bauteil
ist und die Schließfeder an dem vom Schließglied abgekehrten Ende dieses Bauteils
angreift.
Zeichnung
[0008] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0009] Das Zündsicherungsventil hat ein aus drei Teilen 10, 12, 14 bestehendes Gehäuse,
auf welches oben ein Deckel 16 aus Kunststoff aufgesetzt ist. Am Gehäuseteil 10 ist
ein Gaseinlaßstutzen 18 angeformt, der in eine Kammer 20 im Gehäuseteil 12 führt.
Diese ist über einen Durchang 22 mit einer Kammer 24 zwischen den Gehäuseteilen 12
und 14 verbunden, von welcher ein Kanal 26 zu einem nicht sichtbaren Anschlußstutzen
für eine Hauptgasleitung und ein Kanal 28 zu einem nicht sichtbaren Anschlußstutzen
für eine Zündgasleitung führt. Der Durchgang 22 ist von einem Ventilsitz 30 umgeben,
welcher von einem Schließglied 32 überwacht ist. Das über den Kanal 28 ausfließende
Zündgas wird allein vom Ventil 30, 32 gesteuert. In die an den Kanal 26 anzuschließende
Hauptgasleitung kann ein Magnetventil eingebaut sein, welches z. B. in Ruhestellung
die Hauptgasleitung schließt und bei Erregung die Hauptgasleitung offen hält. Zur
Steuerung dieses Magnetventils ist auf dem Gehäuseteil 14 ein elektrischer Schalter
34 vorgesehen, welcher einen Ruhekontakt hat und von einem im nachfolgenden noch näher
beschriebenen Bedienungsglied 36 des dargestellten Zündsicherungsventiles bedienbar
ist.
[0010] Das Schließglied 32 ist auf einem Schaltstößel 38 verschiebbar gelagert, welcher
seinerseits im Gehäuseteil 14 verschiebbar geführt ist und unter dem Einfluß einer
Feder 40 steht, welche den Schaltstößel 38 nach oben in die dargestellte Lage führt,
in welcher ein Bund 42 am Schaltstößel 38 an einem gehäusefesten Anschlag 44 anliegt.
Am Anschlag 44 stützt sich eine schwache Feder 46 ab, welche am Schließglied 32 angreift
und dieses in die Offenstellung zu führen sucht.
[0011] Am Gehäuseteil 12 ist ein Schneidenlager 50 gebildet, an welchem ein doppelarmiger
Kipphebel 52 durch ein an Gehäuseteil 12 befestigtes Gegenlager 54 angelegt gehalten
ist. Das eine Ende des Kipphebels 52 ist mit zwei Gabelarmen 56 versehen, welche an
der Randzone 58 des Schließglieds 32 anliegen. Am anderen Ende des Kipphebels 52 greift
schappend eine Schließfeder 60 an, welche sich an einem am Gehäuseteil 12 gebildeten
Schneidenlager 62 abstützt. In der dargestellten Lage übt die Schließfeder 60 auf
den Kipphebel 52 ein Drehmoment im Uhrzeigersinn aus, wobei sich die Gabelarme 56
des Kipphebels über das Schließgied 32 am Ventilsitz 30 abstützen. Beim Niederdrücken
des Schaltstößels 38 und Öffnen des Ventils wird der Kipphebel 52 entgegen dem Uhrzeigersinn
verschwenkt, wobei der Kipphebel über eine labile Mittelstellung hinweggeführt wird,
hinter welcher die Schließfeder 60 den Kipphebel schnappend in seine andere Endlage
verschwenkt.
[0012] Das Ventil hat einen zweiten Schaltstößel 64, der im Gehäuseteil 14 verschiebbar
geführt ist und einen Bund 66 trägt, welcher die Bewegung des Schaltstößels 64 nach
unten begrenzt. Den beiden Schaltstößeln 38 und 64 ist als gemeinsames Betätigungsglied
eine über Zapfen 68 schwenkbar gelagerte Wippe 70 zugeordnet, welche über den Deckel
16 nach oben vorsteht und zwei Arbeitsflächen 72 und 74 hat, die den beiden Schaltstößeln
38 und 64 zugeordnet sind. Die Wippe 70 ist ferner mit einem Steg 76 versehen, welcher
beim Schwenken der Wippe entgegen dem Uhrzeigersinn den Schalter 34 betätigt.
[0013] Gleichachsig zum Schließglied 34 des Ventils ist ein sogenannter Magneteinsatz 80
angeordnet, der über eine Anschlußvorrichtung 82 mit einem Thermoelement verbindbar
ist, welches von einer über den Kanal 28 gespeisten Zünd-. flamme beheizbar ist. Der
Anker des Magneteinsatzes 80 ist über einen Bolzen 84 mit einer Platte 86 verbunden,
welche bei nicht erregtem Magneten von einer am Gehäuse des Magneteinsatzes 80 sich
abstützenden Feder 88 gegen das Schließglied 32 gedrückt ist. Die Feder 88 ist so
bemessen, daß sie entgegen der Kraft der Feder 46 allein die Schließkraft des Ventiles
aufbringt.
[0014] In der dargestellten Lage ist das Ventil ge-. schlossen. Zum Inbetriebnehmen des
Gerätes wird die Wippe 70 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt, wobei deren Arbeitsfläche
72 zur Anlage am Schaltstößel 38 kommt und diesen nach unten bewegt. Dabei wird das
Schließglied 32 von seinem Ventilsitz abgehoben, über die Platte 86 der Anker an die
Pole des Magneteinsatzes 80 angelegt und der Kipphebel 52 so weit verschwenkt, daß
er unter dem Einfluß der Schließfeder 60 in seine andere Endlage kippt, in welcher
er sich über den Schaltstößel 64 und eine an diesem angebrachte Sicherungsscheibe
90 am Gehäuse abstützt. Gleichzeitig wird der elektrische Schalter 34 betätigt, wodurch
das nachgeschaltete Magnetventil in der Zuleitung zum Hauptbrenner des Gerätes geschlossen
und das über das Ventil 30, 32 fließende Gas nur über den Kanal 28 zum Zündbrenner
fließen kann.
[0015] Wenn die Zündflamme das Thermoelement erwärmt hat, kann die Wippe 70 losgelassen
werden, wonach die Feder 40 die Wippe in eine Mittelstellung zurückführt, in welcher
die Arbeitsfläche 72 in der durch die strichpunktierte Linie 92 angedeuteten Ebene
liegt. Das Schließglied 32 nimmt an dieser Rückbewegung nicht teil, weil es durch
die Feder 46 unbehindert vom Kipphebel 52 und dem an den Polen haftenden Anker des
Magneteinsatzes 80 in der Offenstellung gehalten wird. Mit dem Zurückgehen der Wippe
70 in die angedeutete Mittelstellung hebt auch deren Steg 76 vom Schalter 34 ab, wodurch
das Magnetventil in der Leitung zum Hauptbrenner geöffnet und das Gas zu diesem freigegeben
wird.
[0016] Wenn die Zündflamme unbeabsichtigt erlischt und das Thermoelement danach um einen
bestimmten Betrag abgekühlt ist, fällt der Anker von den Polen des Magneteinsatzes
80 ab, worauf die Feder 88 entgegen der Kraft der Feder 46 das Schließglied 32 auf
seinen Ventilsitz 30 auflegt und dadurch die Gaszufuhr zum Hauptbrenner unterbricht.
Wenn das Ventil willkürlich geschlossen werden soll, ist die Wippe 70 im Uhrzeigersinn
zu verschwenken, wobei deren Arbeitsfläche 74 den Schaltstößel 64 nach unten bewegt
und dieser den Kipphebel 52 bis über dessen labile Mittellage verschwenkt, wonach
die Schließfeder 60 den Kipphebel vollends in die dargestellte Endlage überführt.
In dieser bringt zunächst die Schließfeder 60 allein die Schließkraft des Ventiles
auf, bis der Anker des Magneteinsatzes 80 abfällt und dessen Rückführfeder 88 zusätzlich
auf das Schließglied 32 im Schließsinn einwirkt.
1. Zündsicherungsventil für gas- oder ölbeheizte Geräte, mit einem Schließglied (32),
dessen Schließfeder (60) schnappend auf einen Kipphebel (52) einwirkt, der sich in
der einen stabilen Endlage über das Schließglied (32) am Ventilsitz (30) abstützt,
ferner mit einem Elektromagneten (80), der von einem von einer Flamme beheizten Wärmefühler
gesteuert ist, und mit einem handbetätigbaren Stellglied (70) zum Öffnen des Ventils,
wobei der Kipphebel (52) in seine andere stabile Endlage überführt, eine das Schließglied
(32) in der Offenstellung haltende Federkraft zur Wirkung gebracht und der mit dem
Schließglied (32) nicht verbundene Anker an die Magnetpole angelegt wird, der eine
eigene Rückführfeder (88) hat, welche das Schließglied .(32) auf den Ventilsitz (30)
zurückführt, wenn die Haltekraft des Elektromagneten (80) unter einem vorgegebenen
Wert liegt bzw. fällt, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließglied (32) verschiebbar
an gegenüber dem Ventilsitz (30) nicht kippbaren Flächen des Ventilgehäuses bzw. von
im Ventilghäuse enthaltenen Teilen (38) geführt bzw. gelagert und vom Kipphebel (52)
so entkoppelt ist, daß dieser nur etwa in Richtung der Ventilachse wirkende Kräfte
auf das Schließglied (32) auszuüben vermag.
2. Ventil nach Anspruch 1, dessen handbetätigbares Stellglied einen in der Ventilachse
angeordneten Stößel hat, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließglied (32) auf dem
Stößel (38) des Stellglieds verschiebbar geführt und gelagert ist.
3. Ventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel (52) lediglich
im Schließsinn auf das Schließglied (32) einzuwirken vermag, die das Schließglied
(32) in der Offenstellung haltende Federkraft von einer sich am Gehäuse abstützenden
zusätzlichen Feder
(46) aufgebracht und die Rückführfeder (88) des Ankers so bemessen ist, daß sie allein
und entgegen der zusätzlichen Feder (46) die vorgeschriebene Schließkraft aufbringt.
4. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem zum willkürlichen Schließen
des Ventils dienenden zweiten Stellglied, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel
(52) in an sich bekannter Weise als doppelarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen einer
Hebelarm dem Schließglied (32) zugeordnet ist und auf dessen anderen Hebelarm das
zweite Stellglied (64) einwirkt.
5. Ventil nach Anspruch 4, dessen beide Stellglieder parallel nebeneinander angeordnete
und verschiebbar geführte Stößel haben, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel
(52) an einer zwischen den beiden Stößeln (38, 64) angeordneten gehäusefesten Schulter
(50, 54) schwenkbar abgestützt ist.
6. Ventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel (52) ein gestrecktes
Bauteil ist und die Schließfeder (60) an dem vom Schließglied (32) abgekehrten Ende
dieses Bauteils angreift.
7. Ventil nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden verschiebbar
geführten Stößel (38, 64) über eine zwischen ihnen drehbar gelagerte Wippe (70) alternativ
betätigbar sind.
8. Ventil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Öffnen des Ventils
dienende Stößel (38) unter dem Einfluß einer Rückführfeder (40) steht, die den Stößel
(38) und die Wippe (70) nach Betätigen in eine Ausgangsstellung (92) zurückführt,
in welcher sich das Schließglied (32) ohne Behinderung durch den Stößel (38) auf den
Ventilsitz (30) auflegen kann und die Wippe (70) durch ihre Stellung den jeweils zuvor
ausgeführten Schaltvorgang anzeigt.
1. An ignition safety valve for gas or oil heated apparatus, comprising a closure
member (32) the closure spring (60) of which acts in a snap-like manner on a rocking
lever (52) which, in one stable limit position, is supported on the valve seat (30)
through the closure member (32), further comprising an electro-magnet (80) which is
controlled by a heat sensor heated by a flame and comprising a manually actuable adjustment
member (70) for opening the valve whereby the rocking lever (52) is transferred into
its other stable limit position, a spring force holding the closure member (32) in
the open position is brought into action and the armature not connected to the closure
member (32) is applied to the magnet pole which has its own return spring (88) which
returns the closure member (32) onto the valve seat (30) when the holding force of
the electro-magnet (80) lies or falls below a predetermined value, characterised in
that, the closure member (32) is displaceably guided by surfaces of the valve housing
which are non-rockable with respect to the valve seat (30) or is displaceably mounted
on parts (38) included in the valve housing and is so uncoupled from the rocking lever
(52) that the latter only provides forces to be exerted on the closure member (32)
acting substantially in the direction of the valve axis.
2. A valve according to claim 1. the manually actuable adjustment member of which
has a tappett arranged in the valve axis. characterised in that. the closure member
(32) is displaceably guided and mounted on the tappett (38) of the closure member.
3. A valve according to claim 1 or 2, characterised in that. the rocking lever (52)
can act on the closure member (32) only in the closing sense. the spring force holding
the closure member (32) in the open position is applied by an additional spring (46)
supported on the housing and the return spring (88) of the armature is so calculated
that it alone applies the prescribed closing force and against the additional spring
(46).
4. A valve according to one of the preceding claims, comprising a second adjustment
member serving to close the valve optionally, characterised in that, the rocking lever
(52) is formed in known manner as a double arm lever, one lever arm of which is associated
with the closure member (32) and the second adjustment member (64) acts on its other
lever arm.
5. A valve according to claim 4, both adjustment members of which are arranged parallel
and adjacent to one another and have displaceably guided tappetts, characterised in
that, the rocking lever (52) is pivotally supported on a shoulder (50, 54) fixed to
the housing and arranged between the two tappetts (38, 64).
6. A valve according to claim 5. characterised in that, the rocking lever (52) is
an elongate component and the closure spring (60) engages the end of the said component
remote from the closure member (32).
7. A valve according to claim 5 or 6, characterised in that, the two displaceably
guided tappetts (38, 64) are alternatively actuable by a tilting member (70) rotatably
mounted between them.
8. A valve according to claim 7, characterised in that, the tappett (38) serving to
open the valve is under the influence of a return spring (40) which. after actuation,
returns the tappett (38) and the tilting member (70) into an initial position (92)
in which the closure member (32) can engage the valve seat (30) without hinderance
from the tappett (38) and the tilting member (70) indicates by its position the respective
previously performed switching operation.
1. Soupape de sécurité d'allumage pour appareils chauffés au gaz ou à l'huile, comportant
un organe obturateur (32) dont le ressort de fermeture (60) agit, par déclic, sur
un levier basculant (52), lequel s'appuie dans l'une de ses positions extrêmes stables,
par l'intermédiaire de l'organe obturateur (32), sur le siège de soupape (30), soupape
comprenant, en outre, un électro-aimant (80), commandé par un détecteur de chaleur
chauffé par une flamme, et un organe de réglage (70) à commande manuelle pour ouvrir
la soupape, auquel cas le levier basculant (52) est transféré dans son autre position
extrême stable, une force de ressort qui maintient l'organe obturateur (32) dans sa
position ouverte étant ainsi mise en action, et l'armature non reliée à l'organe obturateur
(32) étant appliquée contre les pôles de l'aimant, un ressort de rappel (88) étant
prévu pour ramener l'organe obturateur (32) sur le siège de soupape (30), lorsque
la force de maintien de l'électro-aimant (80) descend au-dessous d'une valeur prédéterminée,
ou est défaillante, soupape caractérisée en ce que l'organe obturateur (32) est guidé
et supporté, à coulissement, sur des surfaces du carter de soupape, non basculables
par rapport au siège de soupape (30), ainsi que par des pièces (38) contenues dans
le carter de soupape, l'organe obturateur (32) étant découplé du levier basculant
(52) de telle manière que ce dernier ne peut exercer sur l'organe obturateur que des
forces agissant en direction de l'axe de soupape.
2. Soupape suivant la revendication 1, dont l'organe de réglage manoeuvrable manuellement
est constitué par un poussoir disposé dans l'axe de soupape, soupape caractérisée
en ce que l'organe obturateur (32) est guidé et supporté à coulissement sur le poussoir
(38) de l'organe de réglage.
3. Soupape suivant l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que le levier
basculant (52) ne peut agir sur l'organe obturateur (32) que dans le sens de sa fermeture,
la force de ressort qui maintient l'organe obturateur dans sa position fermée étant
appliquée par un ressort supplémentaire (46) s'appuyant contre le carter, et le ressort
de rappel (88) de l'armature mobile étant dimensionné de telle sorte qu'il puisse
appliquer seul, et contre l'action du ressort supplémentaire (46), la force de fermeture
prescrite.
4. Soupape suivant l'une quelconque des revendications 1 à 3, comportant un second
organe de réglage servant à une fermeture volontaire éventuelle de la soupape, caractérisée
en ce que le levier basculant (35) est constitué, d'une manière connue, par un levier
à deux bras, dont un bras est affecté à l'organe obturateur (32), et le second organe
de réglage (64) agissant sur l'autre bras.
5. Soupape suivant la revendication 4, dont les deux organes de réglage sont disposés
parallèlement entre eux et comportent un poussoir guidé à coulissement, caractérisée
en ce que le levier pivotant (52) s'appuie à pivotement sur un épaulement (50, 54)
solidaire du carter, disposé entre les deux poussoirs (38, 64).
6. Soupape suivant la revendication 5, caractérisée en ce que le levier basculant
(52) est constitué par une pièce de construction allongée, le ressort de fermeture
(60) agissant sur l'extrémité de cette pièce éloignée de l'organe de réglage (32).
7. Soupape suivant l'une des revendications 5 ou 6, caractérisée en ce que les deux
poussoirs (38, 64), guidés à coulissement, sont prévus pour être actionnés alternativement
par l'intermédiaire d'un fléau (70) supporté à rotation entre eux.
8. Soupape suivant la revendication 7, caractérisée en ce que le poussoir (38) servant
pour l'ouverture de la soupape est placé sous l'influence d'un ressort de rappel (40),
qui, ramène, après actionnement, le poussoir (38) et le fléau (70) dans une position
de départ (92) dans laquelle l'organe obturateur (32) peut être appliqué, sans opposition,
par le poussoir (38), sur le siège de soupape (30), et dans laquelle le fléau (70)
indiqué, par sa position, la nature du processus de connexion exécuté précédemment.
