[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Überwachung des Verdichtungsgrades bei
fahrbaren Bodenverdichtungsgeräten, die zumindest ein schwingendes Verdichtungswerkzeug
aufweisen, wobei ein zur Wirkleistung des schwingenden Verdichtungswerkzeuges in bekannter
Relation stehender Meßwert als Maß für den Verdichtungsgrad abfühlbar und speicherbar
ist.
[0002] Durch die DE-OS 25 54 013 ist es bekannt, anstelle von bodenphysikalischen Kennwerten
eine direkt am Verdichtungsgerät meßbare Größe als Haß für die in den Boden effektiv
hineingesteckte Wirkleistung sowie als Maß für den erreichten Verdichtungsgrad des
Bodens zu verwenden. Als Meßgröße eignet sich jeder mit der Wirkleistung des Verdichtungswerkzeuges
in bestimmter Relation stehender Wert, also beispielsweise die Antriebsleistung des
Verdichtungswerkzeuges nach Abzug des im System selbst verbrauchten Blindleistungsanteiles,
bei hydraulisch angetriebenen Verdichtungswerkzeugen der Hydraulikdruck nach Abzug
des als BlindleistunG verbrauchten Druckanteiles; bei Verdichtungsgeräten mit mehreren
voneinander unabhängig arbeitenden Verdichtungswerkzeugen eignet sich besonders die
aus der Höhendifferenz der einzelnen Werkzeuge ableitbare Bodensetzung.
[0003] Diese Meßgrößen haben sich bei der Ermittlung der in der genannten Veröffentlichung
beschriebenen Amplitudenvariation im Sinne maximaler Verdichtungsleistung bestens
bewährt. Sie lassen jedoch bei einer Reihe von Verdichtungsgeräten häufig keine exakten
Rückschlüsse auf den jeweils erzielten Verdichtungsgrad des Bodens zu, so daß nicht
feststeht, ob sich weitere Übergänge mit dem Verdichtungsgerät noch lohnen bzw. ob
sie überflüssig sind oder bereits zu einem Wiederauflockern des Bodens an der Oberfläche
führen.
[0004] Daher besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, die Vorrichtung mit den
eingangs angegebenen Merkmalen dahingehend zu verbessern, daß sie eine genauere Aussage
hinsichtlich des erreichten Verdichtungsgrades ergibt und da3 sie mit gleichem Erfolg
bei den unterschiedlichsten Konstruktionen von fahrbaren dynamischen Verdichtungsgeräten
eingesetzt werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die mit der Wirkleistung in
bekannter Relation stehenden Meßwerte bei Vorwärtsfahrt und bei Rückwärtsfahrt des
Verdichtungsgerätes jeweils getrennten, der Fahrtrichtung zugeordneten Speichern zuführbar
sind und daß die Differenz zwischen Meßwerten aufeinanderfolgender Übergänge in der
gleichen Fahrtrichtung in an sich bekannter Weise bestimmbar und anzeigbar ist.
[0006] Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß die in den Boden effektiv hineingesteckte
Wirkleistung auch bei konstant gehaltenen Betriebsparametern (Schwingungsmasse, Schwingungsfrequenz,
Schwingungsamplitude und Verdichtungszeit) und auch bei gleichbleibender Bodenkonsistenz
Schwankungen unterworfen ist und daß diese Schwankungen auf einer Asymmetrie des Verdichtungswerkzeuges
beruhen. Die Größe dieser Schwankungen ist abhängig von der Richtung, in der das Verdichtungsgerät
über den zu verdichtenden Boden geführt wird. Es ergibt sich also trotz konstanter
Betriebskenngrößen eine geringfügig andere Wirkleistung bei Vorwärtsfahrt des Verdichtungsgerätes
als bei Rückwärtsfahrt. Dieser durch Asymmetrie bedingte Unterschied tritt sowohl
bei Verdichtungsgeräten mit nur einem Verdichtungswerkzeug, beispielsweise bei einem
Plattenrüttler, als auch bei Geräten mit mehreren unabhängig voneinander arbeitenden
Verdichtungsgeräten auf. Er ist nach Feststellungen der Anmelderin ursächlich dafür,
daß der Vergleich von Meßwerten aus Übergängen, die unmittelbar aufeinander folgen,.jedoch
gegensätzlicher Richtung sind, kein Entscheidungskriterium dafür abgibt, wann die
optimale Verdichtung des Bodens erreicht ist. Deshalb erfolgt eine getrennte Überwachung
der bei der Vorwärtsfahrt ermittelten Meßwerte und der bei der Rückwärtsfahrt ermittelten
Meßwerte und es werden nur solche Meßwerte miteinander verglichen, die der gleichen
Fahrtrichtung des Verdichtungsgerätes zugeordnet sind.
[0007] In Weiterbildung des Erfindungsgedankens ist es zur Differenzbildung aufeinanderfolgender
Meßwerte gleicher Fahrtrichtung zweckmäßig, daß die beiden unterschiedlicher Fahrtrichtung
zugeordneten Speicher jeweils einen Vorspeicher für die Meßwerte des neuen und einen
Nachspeicher für die Meßwerte des alten Überganges aufweisen. Um die Speicherkapazität
möglichst niedrig zu halten, ist es besonders günstig, wenn die Eingabe eines neuen
Meßwertes die Löschung des im Nachspeicher stehenden Meßwertes und die Transferierung
des im Vorspeicher stehenden Meßwertes auf den Nachspeicher bewirkt. Dadurch bleiben
immer nur diejenigen Meßwerte gespeichert, die zur Differenzbildung mit dem neuen
Meßwert bekannt sein müssen, wohingegen Meßwerte aus älteren Übergängen zum frühestmöglichen
Zeitpunkt gelöscht werden.
[0008] Um die Bedienung des Verdichtungsgerätes zu vereinfachen, ist es vorteilhaft, wenn
die Differenz zwischen Meßwerten aufeinanderfolgender Übergänge in gleicher Fahrtrichtung
einem Komparator zugeführt werden, der bei Unterschreiten eines vorgegebenen Mindestwertes
ein Signal auslöst. Dadurch wird der Bedienungsperson angezeigt, daß ein weiterer
Geräteeinsatz nicht mehr lohnt und es bei einer weiteren Verdichtung sogar zur Wiederauflockerung
des Bodens kommen kann. Ferner besteht die Möglichkeit, bei Unterschreiten des vorgegebenen
Mindestwertes automatisch die Fahrgeschwindigkeit des Verdichtungsgerätes zu erhöhen
und damit die pro Längeneinheit in den Boden hineingesteckte Verdichtungsleistung
zu verringern. Diese Geschwindigkeitserhöhung kann zweckmäßig durch einen Regler gesteuert
werden, derart, daß sich gerade diejenige Fahrgeschwindigkeit einstellt, bei der die
Differenz zwischen Meßwerten aufeinanderfolgender Übergänge in gleicher Fahrtrichtung
etwa dem vorgegebenen Mindestwert entspricht. Außerdem besteht die vorteilhafte Möglichkeit,
daß die Differenz zwischen Meßwerten aufeinanderfolgender Übergänge in gleicher Fahrtrichtung
in an sich bekannter Weise mittels Variation der Amplitude des Verdichtungswerkzeuges
maximiert wird, wie dies in der DE-OS 25 54 013 beschrieben ist.
[0009] Es liegt im Rahmen der vorliegenden Erfindung, die für die Wirkleistung repräsentativen
Meßwerte entweder permanent über die gesamte Länge eines Überganges zu messen und
zu verarbeiten oder stattdessen nur während eines kurzen Teilstückes zu Beginn eines
jeden neuen Überganges. Grundsätzlich ist es dabei zweckmäßig, anstelle eines Momentan―Meßwertes
eine bestimmte Wegstrecke oder Zeit vorzugeben, den dazu gehörigen Meßwertverlauf
zu erfassen und einem Rechner zur Bildung des integralen Meßwert-Mittelwertes zuzuführen.
Dadurch werden unvermeidliche lokale Schwankungen des Meßwertes unschädlich gemacht.
[0010] Der für die Wirkleistung repräsentative Meßwert kann in verschiedener Weise gewonnen
werden. Beispielsweise kann die Antriebsleistung über das Drehmoment und die Drehzahl
gemessen werden und hiervon durch eine Störgrößenaufschaltung die im System selbst
verbrauchte Blindleistung abgezogen werden. Die Blindleistung kann auf einfache Weise
dadurch gemessen werden, daß man den Rahmen mit den Verdichtungswerkzeugen hochhebt
und dann die im System selbst verbrauchte Leistung in Abhängigkeit von den Betriebsparametern,
also vor allem in Abhängigkeit von der Schwingungsamplitude und der Schwingungsfrequenz,
mißt. Die Blindleistung ist dann für alle in Betracht kommenden Betriebsparameter
bekannt und kann durch einen Rechner von der gemessenen Antriebsleistung abgezogen
werden.
[0011] Meist werden die Verdichtungsgeräte hydraulisch angetrieben. In diesem Fall ist es
besonders zweckmäßig, daß der Hydraulikdruck als Meßgröße fungiert - auch hier unter
Berücksichtigung des im System selbst als Blindleistung verbrauchten Druckanteiles,
dessen Messung in gleicher Weise, wie zuvor beschrieben, erfolgen kann.
[0012] Bei Verdichtungsgeräten, die mit gleichbleibenden Betriebsparametern arbeiten, kann
natürlich die Berücksichtigung der Blindleistung unterbleiben, da sie konstant ist
und bei der Differenzbildung der Meßwerte herausfällt.
[0013] Hinsichtlich der meßtechnischen Verarbeitung des Meßwertes ist es wegen der besonders
hohen Genauigkeitsanforderungen an die von Übergang zu Übergang sich ändernden gemessenen
Werte zweckmäßig, daß die Verarbeitungskette einen Meßwertaufnehmer, einen Verstärker,
einen Differentiator, einen Tiefpaßfilter, einen Anpassungsverstärker, einen Spannungs/Frequenz-Wandler,
einen Teiler, einen Zähler, fahrtrichtungszugeordnete Speicher und einen Differenzbildner
umfaßt. Zusätzlich kann in der Verarbeitungskette ein Differentiator vorgesehen sein,
der momentane Meßwertsprünge, soweit diese außerhalb eines vorgegebenen Änderungsbereiches
liegen, von der Speicherung ausschließt.
[0014] Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung.
[0015] Ein Meßwertaufnehmer 1 erzeugt eine beispielsweise dem Druck im Hydraulikkreislauf
des hydraulisch angetriebenen Verdichtungswerkzeuges proportionale Spannung. Diese
Spannung gelangt über einen Trägerfrequenzverstärker 2, einen Tiefpaßfilter 3 und
einen Anpassungsverstärker 4 zu einem Spannungs/Frequenz-Wandler 5. Letzterer erzeugt
eine druckproportionale Frequenz, die über einen Teiler 6 einem Hauptregister bzw.
Zähler 7 zugeführt wird. Der Teiler 6 dividiert die Impulszahl der Ausgangsfrequenz
des Spannungs/Frequenz-Wandlers 5 durch eine vorgegebene Meßzeit und bildet dadurch
den erwünschten integralen Mittelwert des Druckes. Ein an den Teiler 6 angeschlossenes
Zeitglied 8, das beispielsweise quarzgesteuert sein kann, steuert diesen Teiler so,
daß die Impulszahl stets durch die tatsächlich vorgegebene Meßzeit dividiert wird,
so daß auch bei unterschiedlichen Meßzeiten (beispielsweise 5 Sekunden oder 8 Sekunden)
ein stets vergleichbarer integraler Mittelwert dem Zähler 7 zugeführt wird.
[0016] Um Hochlaufvorgänge des Verdichtungsgerätes und andere instationäre Betriebszustände,
wie sie beispielsweise beim Überfahren eines großen Steines auftreten'können, zu eliminieren,
ist zweckmäßigerweise zwischen dem Trägerfrequenzverstärker 2 und dem Tiefpaßfilter
3 ein Differentiator zwischengeschaltet. Dieser Differentiator prüft die Schnelligkeit
der Druckänderung, , also beispielsweise das Differential des Druckes über der Zeit
dp/dt, und blockiert die Weiterverarbeitung solcher Meß- werte, die außerhalb eines
vorgegebenen Steigungsbereiches dp/dt liegen, bis die Störungen abgeklungen sind;
die Messung wird also entsprechend verzögert.
[0017] Die Bereinigung des vom Keßwertaufnehmer 1 gemessenen Druckes von dem für die Blindleistung
verantwortlichen Druckanteil erfolgt durch Aufschaltung einer entsprechenden Störgröße
entweder direkt hinter dem Meßwertaufnehmer oder an einer anderen geeigneten Stelle
der bis jetzt besprochenen Kette. In den Zähler 7 gelangen also nur solche Meßwerte,
die tatsächlich für die dem Boden zugeführte Wirkleistung repräsentativ sind. Diese
Störgrößenaufschaltung kann dann unterbleiben, wenn die Betriebskenngrößen des Verdichtungsgerätes
wahrend aller Übergänge gleich bleiben, so daß die Antriebsieistung direkt proportional
für die Verdichtungsleistung ist.
[0018] Aus dem Hauptregister 7 werden die Meßwerte je nachdem, ob Vorwärtsfahrt oder Rückwärtsfahrt
vorliegt, entweder von einem Speicher V
1 oder von einem Speicher R abgerufen. Diese Speicher fungieren als Vorspeicher, denen
jeweils ein
Nachsp
eicher V
2 bzw. R
2 zugeordnet ist. Die Vorspeicher sind außerdem, ebenso wie die Nachspeicher, an einen
gemeinsamen Differenzbildner 9 angeschlossen.
[0019] Ferner ist eine Anzeigevorrichtung 10 unmittelbar an die Vorspeicher und eine weitere
Anzeigevorrichtung 11 an den Differenzbildner 9 angeschlossen.
[0020] Die Funktion ist folgende: Es sei angenommen, daß die Speicher V
1 und V
2 der Vorwärtsfahrt, die Speicher R
1 und R
2 der Rückwärtsfahrt des Verdichtungsgerätes zugeordnet seien und daß der erste Übergang
in Vorwärtsrichtung erfolge. Weiterhin sei angenommen, daß im Hauptregister 7 eine
integrale Hittelwertbildung der ankommenden Signale stattfindet, derart, daß für jeden
Übergang nur ein Signal aus dem Hauptregister abzurufen ist. Dann wird das für den
ersten Vorwärtsübergang stehende Signal im Speicher V
1 abgespeichert. Der zweite Übergang, der rückwärts erfolgt, liefert seinen Meßwert
an den Speicher R
1. Der dritte Übergang erfolgt wieder in Vorwärtsrichtung, d. h., er muß im Speicher
V
1 gespeichert werden; seine Eingabe löst jedoch automatisch die vorherige.Transferierung
des im Speicher V
1 noch stehenden alten Meßwertes auf den Nachspeicher V
2 aus. Anschließend wird im Differenzbildner 9 die Meßwertdifferenz zwischen dem ersten
Übergang und dem dritten Übergang gebildet und ggf. in der Anzeigevorrichtung 11 zur
Anzeige gebracht. Der vierte Übergang erfolgt rückwärts, sein Meßwert wird also im
Speicher
R1 gespeichert, zuvor wird jedoch der darin noch stehende Wert des zweiten Übergangens
auf den Nachspeicher R
2 transferiert. Dann bildet der Differenzbildner 9 die Meßwertdifferenz zwischen dem
vierten und dem zweiten Übergang. Bei den nächsten Übergängen wiederholt sich der
Vorgang entsprechend, wobei jetzt jeweils noch hinzu kommt, daß der im Nachspeicher
stehende Meßwert bei Eingabe eines neuen Meßwertes gelöscht wird.
[0021] Mit zunehmender Verdichtung des Bodens werden die Differenzen zwischen Meßwerten
aufeinanderfolgender Übergänge in gleicher Fahrtrichtung immer geringer. Schließlich
wird ein Zustand erreicht, wo sich weitere Übergänge nicht mehr lohnen und wo es sogar
zu der befürchteten Wiederauflockerung des Bodens kommt und eine nochmalige Nachverdichtung
notwendig wird.
[0022] Um den Verdichtungsvorgang zum richtigen Zeitpunkt abzubrechen, ist ein Komparator
12 vorgesehen, der die vom Differenzbildner 11 ermittelte Meßwertdifferenz mit einem
vorgegebenen Minimalwert vergleicht und bei Erreichen oder Unterschreiten dieses Minimalwertes
ein-Signal auslöst. Dieses Signal kann auch darin bestehen, daß ein Geschw indigkeitsregler
angesteuert wird, der die Geschwindigkeit des Verdichtungsgerätes solange erhöht,
bis die Meßwertdifferenz etwa dem vorgegebenen Minimalwert entspricht.
[0023] Sind in dem Verdichtungsgerät-mehrere separat angetriebene Verdichtungswerkzeuge
mit schwingenden Massen kombiniert, so empfiehlt es sich zur höheren Genauigkeit,
die Verdichtungsleistung bei jedem Verdichtungswerkzeug getrennt zu messen.
1. Vorrichtung zur Überwachung des Verdichtungsgrades bei fahrbaren Bodenverdichtungsgeräten,
die zumin- dest ein schwingendes Verdichtungswerkzeug aufweisen, wobei ein zur Wirkleistung
des schwingenden Verdichtungswerkzeuges in bekannter Relation stehender Meßwert als
Maß für den Verdichtungsgrad abfühlbar und speicherbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mit der Wirkleistung in bekannter Relation stehenden Meßwerte bei Vorwärtsfahrt
und bei Rückwärtsfahrt des Verdichtungsgerätes jeweils getrennten, der Fahrtrichtung
zugeordneten Speichern (V1, V2; R1, R2) zuführbar sind und daß die Differenz zwischen den Meßwerten aufeinanderfolgender
Übergänge in der gleichen Fahrtrichtung in an sich bekannter Weise bestimmbar und
anzeigbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden unterschiedlicher
Fahrtrichtung zugeordneten Speicher jeweils einen Vorspeicher (V1, R1) für die Meßwerte des neuen und einen Nachspeicher (V2, R2) für die Meßwerte des alten Überganges aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabe neuer Meßwerte
die Löschung der im Nachspeicher (V2, R2) stehenden Meßwerte und die Transferierung der im Vorspeicher (V1, R1) stehenden Meßwerte auf den Nachspeicher bewirkt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Differenz zwischen Meßwerten aufeinanderfolgender Übergänge in der gleichen Fahrtrichtung
einem Komparator (12) zuführbar ist, der bei Unterschreiten eines vorgegebenen Mindestwertes
ein Signal auslöst.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Unterschreiten des
vorgegebenen Mindestwertes automatisch eine Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit erfolgt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz zwischen
Meßwerten aufeinanderfolgender Übergänge in der gleichen Fahrtrichtung in an sich
bekannter Weise mittels Variation der Amplitude des Verdichtungswerkzeuges maximierbar
ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Meßwerte einem Rechner zur Bildung des integralen Meßwert-Mittelwertes über der
gemessenen Wegstrecke oder über der Zeit zuführbar sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,mit hydraulisch angetriebenen
Verdichtungswerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise der
Hydraulikdruck unter Berücksichtigung des im System als Blindleistung verbrauchten
Druckanteiles als Meßgröße für die Wirkleistung fungiert. ,
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verarbeitungskette für die Meßwerte einen Meßwertaufnehmer (1), einen Trägerfrequenzverstärker
(2), einen Differentiator, einen Tiefpaßfilter (3), einen Anpassungsverstärker (4),
einen Spannungs/Frequenz-Wandler (5), einen Teiler (6), einen Zähler (7), fahrtrichtungszugeordnete
Speicher (V1, V2; R1, R2) und einen Differenzbildner (9) umfaßt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verarbeitungskette
einen Differentiator aufweist, der momentane, außerhalb eines vorgegebenen Bereiches
liegende Meßwertsprünge von der Speicherung ausschließt.