[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung der fühlbaren Wärme von im Stranggießverfahren
gegossenen Brammen, wobei die Brammen nach ihrer Ablängung durch eine Kühlkammer geführt
werden, innerhalb der von den Brammen Wärme an ein Kühlmedium abgegeben wird, sowie
Anlagen zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Da das Walzen stranggegossener Brammen zu Blechen diskontinuierlich erfolgt, ist
man gezwungen, die strangge
gos- senen Brammen in einem Zwischenlager zu lagern. In diesem Zwischenlager kühlen
die Brammen bis auf die Umgebungstemperatur ab.
[0003] Um die fühlbare Wärme der Brammen zu nutzen, ist es bekannt, die Brammen vor ihrer
Zwischenlagerung durch eine Kühlkammer zu leiten, innerhalb welcher Kammer Kesselrohre
angeordnet sind, durch die ein Kühlmedium, wie Wasser, strömt. Dieses Kühlmedium wird
in den Kesselrohren durch Wärmestrahlung von den Brammen erhitzt. Der dabei entstehende
Dampf dient der Eigenversorgung des Stahlwerkes. Bei diesem bekannten Verfahren wird
die Wärme von den Brammen allein durch Strahlung über die Kesselrohre dem Kühlmedium
zugeführt.
[0004] Da der Wärmeübergang durch Strahlung nur in den oberen Temperaturbereichen der Brammen,
also zwischen 900 und 6
00°C, effektiv ist, weisen bei dem bekannten Verfahren die aus der Kühlkammer austretenden
Brammen eine Temperatur von mehr als 400°C auf. Will man die Austrittstemperatur der
Brammen auf unter 400°C senken, so wäre es notwendig, die Verweilzeit der Brammen
innerhalb der Kühlkammer um ein Vielfaches zu erhöhen. Da die Brammen kontinuierlich
anfallen, müßten entweder mehrere Kühlkammern parallel geschaltet nebeneinander angeordnet
oder müßte eine Kühlkammer mit extremer Länge vorgesehen werden. Eine niedrige Brammenaustrittstemperatur
von unter 400°C, insbesondere von 150 bis 200 C, ist nicht nur wegen der größeren
Wärmeausbeute von Bedeutung, sondern auch wichtig, um das Zwischenlager möglichst
klein gestalten zu können - die Brammen sind bei niedriger Temperatur enger stapelbar
- und um kürzere Zwischenlagerzeiten zu erreichen.
[0005] Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile und Schwierigkeiten und stellt
sich die Aufgabe, ein Verfahren sowie eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens
anzugeben, durch welche eine größere Wärmeausbeute der Wärme der Brammen als bisher
erzielt werden kann, wobei jedoch die Verweilzeit der Brammen in der Kühlkammer in
erträglichen Grenzen bleibt, sodaß mit einer relativ kleinen und dementsprechend wirtschaftlichen
Kühlkammer das Auslangen gefunden werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Kühlmedium in der Kühlkammer
in direkten Kontakt mit den Brammenoberflächen gebracht wird und das erwärmte Kühlmedium
außerhalb der Kühlkammer als Heizmedium, insbesondere für ein in einem thermodynamischen
Kreisprozeß geführtes Kreislaufmedium verwendet wird.
[0007] Vorzugsweise wird als Kühlmedium Luft durch die Kühlkammer geleitet, wodurch trotz
niedriger Brammenaustrittstemperatur und kurzer Kühlkammer eine zu schroffe Kühlung
an den Brammen vermieden wird.
[0008] Nach einer anderen bevorzugten Variante wird als Kühlmedium in der Kühlkammer Wasser
auf die Oberfläche der Brammen gesprüht, der dabei entstehende Dampf aus der Kühlkammer
abgesaugt und die Wärme des Dampfes zum Aufheizen von Wasser verwendet, wodurch die
Kühlkammer besonders kurz und die Brammenaustrittstemperatur besonders niedrig gehalten
werden kann. Diese Variante ist für bestimmte Stahlqualitäten, die eine schroffe Abkühlung
vertragen, von Vorteil.
[0009] Zweckmäßig wird dabei der nach Abgabe der Wärme an das Wasser kondensierte Dampf
im Kreislauf geführt.
[0010] Eine Anlage zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit einer mit Ein-
und Ausgangsschleusen versehenen Kühlkammer und einer Transporteinrichtung für die
Brammen innerhalb der Kühlkammer ist dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Ausgangsschleuse
der Kühlkammer eine an ein Gebläse angeschlossene Lufteintrittsleitung mündet und
am anderen Ende der Kühlkammer im Bereich der Eingangsschleuse eine Luftaustrittsleitung
angeschlossen ist.
[0011] Zweckmäßig ist in der Luftaustrittsleitung ein Wärmetauscher zur Erwärmung von Wasser
vorgesehen, welcher Wärmetauscher leitungsmäßig mit einer Turbine und einem Kondensator
über ein geschlossenes Dampfkreislaufsystem verbunden ist, wobei die Turbine als Antrieb
für einen Generator dienen kann.
[0012] Zur besseren Wärmeausbeute der aus der Kühlkammer austretenden Luft ist in der Luftaustrittsleitung
im Anschluß an den Wärmetauscher ein weiterer Wärmetauscher zur Vorwärmung des Speisewassers
nachgeschaltet.
[0013] Um die Kühlkammer besonders kurz, also wenig Grundfläche einnehmend gestalten zu
können, beträgt. die Höhe der Kühlkammer ein Vielfaches der Höhe der Brammen und nimmt
die Transporteinrichtung Brammenstapel gebildet aus einer Mehrzahl von mit Abstand
übereinander geschichteten Brammen auf.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Anlage zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens mit einer Kühlkammer und einer Transporteinrichtung für die Brammen innerhalb
der Kühlkammer dadurch gekennzeichnet, daß in der Kühlkammer mindestens eine Wasserzuführungsleitung
mit Sprühdüsen vorgesehen ist und daß an der Decke der Kühlkammer eine Dampfabsaugungsleitung
vorgesehen ist, in der ein Wärmetauscher zur Erwärmung von Wasser vorgesehen ist.
[0015] Vorteilhaft schließt an den Wämetauscher eine Rücklaufleitung für den in dem Wärmetauscher
kondensierten Dampf an, die in die Wasserzuführungsleitung mündet, sodaß das auf die
Brammen aufgesprühte Kühlwasser im Kreislauf geführt werden kann.
[0016] Zum Rückleiten des beim Aufsprühen nicht verdampfenden Wassers ist zweckmäßig im
Boden der Kühlkammer ein Wasserablauf vorgesehen, der in die Wasserzuführungsleitung
mündet.
[0017] Die Erfindung ist nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert, wobei Fig. 1
einen Schemaplan zeigt, bei dem Luft als KüHlmedium vorgesehen ist. Fig. 2 zeigt den
Grundriß der in Fig. 1 schematisch dargestellten Kühlkammer. In Fig. 3 ist in zu Fig.
1 analoger Darstellung ein Schemaplan gezeigt, wobei als Kühlmedium Wasser vorgesehen
ist.
[0018] Die mit einer Fördereinrichtung, beispielsweise einem
Rollgang 1 zur Kühlkammer 2 geförderten Brammen 3 sind vom Gußstrang 4 in Stücke vorgegebener
Länge 5 unterteilt.
[0019] Die Brammen 3 werden quer (in Richtung des Pfeiles 6) zu ihrer Längsrichtung der
Kühlkammer 2 zugeführt. Vor der Kühlkammer 2 werden die Brammen 3 gestapelt, wobei
die Brammen durch zwischen sie eingelegte Distanzstücke 7 im Abstand gehalten werden.
Die Stapelung kann durch einen Zangenkran oder ähnliche Hubeinrichtungen erfolgen.
[0020] Die Kühlkammer 2 weist eine Ein- 8 und Ausgangsschleuse 9 auf, um das Innere 10 der
Kühlkammer gegen Außenluft während des Ein- und Ausbringens der Brammenstapel 11 zu
dichten. Diese Schleusen 8, 9 sind entweder mit Hebetoren oder Schwingtoren ausgestattet.
Die Brammenstapel 11 werden innerhalb der Kühlkammer mittels einer nicht näher dargestellten
Fördereinrichtung bewegt. Der Transport der Stapel kann mittels verschiedener Systeme
erfolgen, z.B. mittels Hubbalken oder mittels Rollwagen mit außenliegenden Rollen
oder mittels eines Rollganges.
[0021] Die Kühlkammer 2 ist, wie in Fig. 1 schematisch gezeigt, in Durchlaufrichtung der
Brammen 3 abwärts geneigt, damit die Brammenstapel 11 leichter transportierbar sind.
Im Bereich der Ausgangsschleuse 9 mündet eine Lufteintrittsleitung 12 in die Kühlkammer,
durch die mittels eines Gebläses 13 Luft in das Innere 10 der Kühlkammer 2 geblasen
wird. Im Bereich der Eingangsschleuse 8 ist eine Luftaustrittsleitung 14 vorgesehen,
in der Wärmetauscher 15, 16 vorgesehen sind. Diese Wärmetauscher dienen zur Dampferzeugung
des im geschlossenen Dampfkreislaufsystem 17 geführten Wassers. Der von den Wärmetauschern
15, 16 austretende Dampf wird einer Turbine 18 zugeleitet, die einen Generator 19
antreibt. Von der Turbine wird der entspannte Dampf in einen Kondensator 20 geführt.
Das aus dem Kondensator austretende Wasser wird über einen weiteren Wärmetauscher
21, der den erstgenannten Wärmetauschern 15, 16 in der Luftaustrittsleitung 14 nachgeschaltet
ist, einem Speisewasserbehälter 22 mit Entgaser zugeführt. Mittels einer Pumpe 23
wird das Wasser vom Speisewasserbehälter den Wärmetauschern zugeführt. Ein Teil des
Dampfes wird über die Leitung 24 zur Vorwärmung des Speisewassers dem Speisewasserbehälter
zugeführt. Dieser Dampfkreislauf entspricht dem eines üblichen kleinen kalorischen
Kraftwerkes.
[0022] Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel treten die Brammen mit einer
Temperatur von etwa 900°C in die Kühlkammer 2 ein und weisen beim Verlassen der Kühlkammer
eine Temperatur von lediglich 250°C auf. Die mit den Brammen in die Kühlkammer 2 eingebrachte
Wärmemenge beträgt 30.000 kJ, wogegen die mit den Brammen austretende Wärme 9.000
kJ beträgt. Für das Gebläse wird eine Fremdleistung von etwa 630 kW benötigt. 5.300
kJ sind etwa der Wärmeverlust bei den Schleusen und der nach Verlassen des nachgeschalteten
Wärmetauschers ins Freie mündenden Luft. Der Kondensator 20 bedingt einen Wärmeverlust
von etwa 10.900 kJ. Die Generatorleistung beträgt etwa 4.800 kW.
[0023] Bedingt durch die Wassertemperatur von 100 bis 120°C am Eintritt in den Wärmetauscher
15 kann die als Heizmedium verwendete Luft nur bis zu einer bestimmten Temperatur,
die von der Konstruktion des Wärmetauschers abhängt, abgekühlt werden. Um den Wärmeinhalt
der Luft besser nutzen zu können, ist der in der Luftaustrittsleitung .14 nachgeschaltete
Wärmetauscher 21 vorgesehen. Die Wassereintrittstemperatur ist bei diesem nachgeschalteten
Wärmetauscher 21 wesentlich niedriger (ca. 40°C), sodaß die Luft noch weiter abgekühlt
werden kann. Die noch eine höhere Temperatur als die Umgebungsluft aufweisende, aus
diesem nachgeschalteten Wärmetauscher 21 austretende Luft kann entweder in die Atmosphäre
abgegeben werden (Fig. 1, offener Kreislauf), oder wieder der Saugseite des Gebläses
13 zugeführt werden, wodurch ein geschlossener Kreislauf entsteht.
[0024] Anstelle zur Dampferzeugung könnte die mittels Luft aus der Kühlkammer abgeführte
Wärmemenge auch andersartig genutzt werden, z.B. könnte man diese Luft für eine Warmwasserbereitung,
für Trocknungszwecke oder auch als vorgewärmte Verbrennungsluft für eine Kesselanlage
verwenden.
[0025] Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform werden die Brammen 3 ebenfalls quer
zu ihrer Längsrichtung in Richtung des Pfeiles 6 durch eine Kühlkammer 25 gefördert.
Die Brammen 3 liegen jedoch einlagig nebeneinander. Sie werden mit Wasser besprüht,
welches aus mit Sprühdüsen 26 ausgestatteten Wasserzuführungsleitungen 27 austritt.
Diese Sprühdüsen sind sowohl an den Oberseiten der Brammen 3 als auch in der Nähe
der Unterseiten der Brammen angeordnet. Der in der Kühlkammer entstehende Dampf wird
an der Decke 28 durch eine Dampfabsaugungsleitung 29 mittels eines Gebläses 30 abgesaugt.
Durch diese Dampfabsaugungsleitung wird auch an den beiden Enden 31, 32 der Kühlkammer
25 eintretende Umgebungsluft mitgesaugt. Da die Kühlkammer durch das Gebläse 30 unter
einem leichten Unterdruck steht, ist es nicht notwendig, Schleusen an den Enden 31,
32 vorzusehen. Das Dampf-Luft-Gemisch wird über die Absaugungsleitung 29 einem Wärmetauscher
33 zugeführt, in dem der Dampf kondensiert. Die mitabgesaugte Luft tritt durch eine
Leitung 34 ins Freie. Der kondensierte Dampf wird über eine Rücklaufleitung 35 über
eine Pumpe 36 und ein Filter 37 den Wasserzuführungsleitungen 27 zugeführt. Das durch
die Leitung 34 mit der Luft austretende Wasser muß ersetzt werden. Im Boden 38 der
Kühlkammer ist ein Wasserablauf 39 vorgesehen, durch den das versprühte, nicht in
Dampf übergeführte Wasser ebenfalls zur Rücklaufleitung 35 zugeführt wird.
[0026] Der Wärmetauscher 33 dient zur Erwärmung von Wasser, welches mittels einer Pumpe
40 über einen Warmwasserspeicher 41 im Kreislauf geführt ist. Aus dem Warmwasserspeicher
kann Warmwasser mit einer Temperatur von 55 bis 85
0C entnommen werden, beispielsweise für eine Fußbodenheizung. Die Eintrittstemperatur
des in den Warmwasserspeicher 41 von der Fußbodenheizung rückgeführten Wassers beträgt
etwa 30°C. Bei einer Annahme einer Eintrittstemperatur der Brammen 3 von 900°C mit
einer Wärmemenge von 30.000 kJ und einer Austrittstemperatur der Brammen 3 von 150°C
mit einer Wärmemenge von 3.500 kJ und einem Wärmeverlust von etwa 1000 kJ ergibt sich
eine nutzbare Wärmemenge von 25.500 kJ. Für das Gebläse 30 wird eine Fremdleistung
von 100 kW benötigt.
1. Verfahren zur Gewinnung der fühlbaren Wärme von im Stranggießverfahren gegossenen
Brammen, wobei die Brammen nach ihrer Ablängung durch eine Kühlkammer geführt werden,
innerhalb der von den Brammen Wärme an ein Kühlmedium abgegeben wird, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kühlmedium in der Kühlkammer in direkten Kontakt mit den Brammenoberflächen
gebracht wird und das erwärmte Kühlmedium außerhalb der Kühlkammer als Heizmedium,
insbesondere für ein in einem thermodynamischen Kreisprozeß geführtes Kreislaufmedium
verwendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Kühlmedium Luft durch
die Kühlkammer geleitet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßas Kühlmedium in der Kühlkammer
Wasser auf die Oberfläche der Brammen gesprüht, der dabei entstehende Dampf aus der
Kühlkammer abgesaugt und die Wärme des Dampfes zum Aufheizen von Wasser verwendet
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der nach Abgabe der Wärme
an das Wasser kondensierte Dampf im Kreislauf geführt wird.
5. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 oder 2, mit einer
mit Ein- und Ausgangsschleusen versehenen Kühlkammer und einer Transporteinrichtung
für die Brammen innerhalb der Kühlkammer, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der
Ausgangsscleuse (9) der Kühlkammer (2) eine an ein Gebläse (13) angeschlossene Lufteintrittsleitung
(12) mündet und am anderen Ende der Kühlkammer im Bereich der Eingangsschleuse (8)
eine Luftaustrittsleitung (14) angeschlossen ist (Fig. 1, 2).
6. Anlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Luftaustrittsleitung
(14) ein Wärmetauscher (15, 16) zur Erwärmung von Wasser vorgesehen ist, welcher Wärmetauscher
(15, 16) leitungsmäßig mit einer Turbine (18) und einem Kondensator (20) über ein
geschlossenes Dampfkreislaufsystem (17) verbunden ist (Fig. 1, 2).
7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Luftaustrittsleitung
(14) im Anschluß an den Wärmetauscher (15, 16) ein weiterer Wärmetauscher (21) zur
Vorwärmung des Wassers nachgeschaltet ist (Fig. 1,2).
8. Anlage nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Kühlkammer
(2) ein Vielfaches der Höhe der Brammen. (3) beträgt und die Transporteinrichtung
Brammenstapel (11) gebildet aus einer Mehrzahl von mit Abstand übereinander geschichteten
Brammen (3) aufnimmt (Fig. 1, 2).
9. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 3, mit einer Kühlkammer
und einer Transporteinrichtung für die Brammen innerhalb der Kühlkammer, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Kühlkammer (25) mindestens eine Wasserzuführungsleitung (27) mit Sprühdüsen
(26) vorgesehen ist und daß an der Decke (28) der Kühlkammer (25) eine Dampfabsaugungsleitung
(29) vorgesehen ist, in der ein Wärmetauscher (33) zur Erwärmung von Wasser vorgesehen
ist (Fig. 3).
10. Anlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an den Wärmetauscher (33)
eine Rücklaufleitung (35) für den in dem Wärmetauscher kondensierten Dampf anschließt,
die in die Wasserzuführungsleitung (27) mündet (Fig. 3).
11. Anlage nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden (38) der
Kühlkammer (25) ein Wasserablauf (39) vorgesehen ist, der in die Wasserzuführungsleitung
(35) mündet (Fig. 3).