| (19) |
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(11) |
EP 0 029 971 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.09.1984 Patentblatt 1984/39 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.11.1980 |
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| (54) |
Verfahren zum Wickeln von Drähten auf Drahtträger sowie Drahtträger zur Aufnahme des
Drahtes
Method for winding wire on wire holders, and wire holder for taking up the wire
Procédé pour le bobinage de fils sur supports de fil et support de fil pour la réception
du fil
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
30.11.1979 DE 2948241
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.06.1981 Patentblatt 1981/23 |
| (71) |
Anmelder: Henrich, Werner |
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D-6349 Hörbach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Henrich, Werner
D-6349 Hörbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Knefel, Siegfried, Dipl.-Math. |
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Postfach 19 24 35529 Wetzlar 35529 Wetzlar (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Wickeln von Drähten auf Drahtträger mit
konischem Kern, der Einfachheit halber auch als Spule bezeichnet, auf den der Draht
lagenweise unter Verwendung eines Flyers gewickelt wird, bis er den maximalen Wickeldurchmesser
erreicht hat.
[0002] Nach dem Stand der Technik werden die Drähte auf Spulen mit zylindrischem Kern gewickelt,
und das entstehende Drahtgebinde weist dementsprechend zylindrische Drahtlagen auf.
[0003] Es sind zwar auch Spulen mit leicht konischem Kern bekannt. Auf diese Spulen wird
jedoch der Draht in leicht konischen Lagen aufgewickelt und gegebenenfalls zylindrisch
beigewickelt. Diese Spulen werden hauptsächlich zum Aufwickeln von lackierten Drähten
verwendet, die bei den anschließenden Wickelvorgängen mit relativ hohen Geschwindigkeiten
von außen nach innen von diesen Spulen über Kopf abgewickelt werden. Die Konizität
dient hier dem Zweck, bei stehender Spule ein Herunterrieseln der Drahtlagen zu verhindern
und bietet die Möglichkeit, auf der Abzugsseite einen kleineren Spulendurchmesser
zu verwenden, der das Über-Kopf-Abziehen erleichtert.
[0004] Bei sehr dicken Drähten, welche beispielsweise in einem Durchmesserbereich von etwa
8 mm liegen, ist es auch bekannt, wenn die Spulen teilbar ausgebildet sind, die Spule
nach dem Aufwickelvorgang zu entfernen und das Abwickeln von innen nach außen vorzunehmen.
[0005] Das Aufwickeln des Drahtes in zylindrischen Lagen hat den Nachteil, daß die Drahtwindungen
einer Lage alle den gleichen Durchmesser aufweisen. Da sich die Drahtwindungen beim
Abwickeln lockern, besteht die Gefahr, daß sie nach unten fallen und übereinander
rutschen, was zwangsläufig zur Verwirrung des Drahtes und damit zu Drahtbrüchen führt.
[0006] Dies insbesondere deshalb, da die Spulen bzw. die Drahtgebinde beim Abwickeln in
den meisten Fällen so angeordnet werden, daß die Wickelachse senkrecht bzw. nahezu
senkrecht steht.
[0007] Beim Abwickeln von zylindrisch gewickelten Drahtgebinden besteht außerdem der Nachteil,
daß dann, wenn das Drahtpaket so weit abgewickelt wurde, daß nur noch wenige Drahtlagen
vorhanden sind, diese aufgrund ungenügenden Zusammenhaltes ineinanderfallen, sich
verwirren und somit nicht mehr aufgebraucht werden können. Dies bedeutet, daß dieser
Drahtrest der Weiterverarbeitung nicht mehr zugeführt werden kann und als Schrott
anfällt.
[0008] Außerdem ist der für eine wirtschaftliche Weiterverarbeitung angestrebte kontinuierliche
Betrieb dadurch nicht möglich.
[0009] Zusätzlich zu den bereits aufgeführten Schwierigkeiten besteht die Problematik, daß
beim Abwickeln von innen nach außen aufgrund der vorhandenen Wickelspannungen gerade
abzuziehende Drahtwindungen durch die nächste Drahtlage eingeklemmt sind. Dies führt,
insbesondere bei dünnen Drähten, ebenfalls zu Drahtbrüchen.
[0010] Gemäß der französischen Patentschrift 1.480.285 ist es bekannt, Fäden auf eine Spule
mit konischem Kern lagenweise zu wickeln, wobei das größere Durchmesserende des Kernes
zunächst untenliegend angeordnet ist. Anschließend wird die volle Spule umgedreht,
so daß jetzt das größere Durchmesserende des Kernes oben liegt. Der obere Spulenflansch
wird nunmehr zusammen mit dem Kern entfernt, und über das Fadenknäuel bzw. die Fadenrolle
wird eine Hülle geschoben, welche oben in der Mitte ein Loch aufweist, durch das der
Faden aus dem Knäuel herausgezogen werden kann. Beim Herausziuhen des Fadens stützen
sich die obenliegenden Windungen stets auf einer unteren Windung geringeren Durchmessers
ab, so daß ein Ineinanderrutschen der Windungen beim Herausziehen des Fadens vermieden
wird.
[0011] Das Wickeln von Drähten auf eine Spule mit Hilfe eines Flyers wird deshalb vorgenommen,
um ohne Bewegung großer Massen viel Draht auf die Spule wickeln zu können. Hierdurch
kann der Weiterverarbeitungsprozeß kontinuierlich über längere Zeit ablaufen, bis
das Ende des Drahtes der ersten Spule mit dem Drahtanfang der nächsten Spule verbunden
werden muß. Derartige mit Draht belegte Spulen sind sehr schwer. Ein zwischenzeitliches
Umdrehen der vollen Spule, wie es nach der französischen Patentschrift 1.480.285 erforderlich
wird, würde deshalb in Übertragung auf die Erfindung einen großen Arbeitsaufwand und
besondere technische Mittel erfordern.
[0012] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Wickeln von Drähten in konischen
Lage anzugeben, bei dem der Draht von vornherein gewickelt wird, daß er anschließend
ohne weileren Arbeitsschritt vom oder aus dem Gebinde abgezogen werden kann.
[0013] Diese Aufgabe wird durch das Wickelverfahren des kennzeichnenden Teiles des Anspruches
1 gelöst..
[0014] Das Wickeln eines Drahtes unter Anwendung eines Flyers ist aus der US-PS 2.709.553
bekannt. Hier dient der Flyer jedoch dazu, dem ursprünglich tangential aufgewickelten
Draht einen Zwangsdrall aufzuerlegen, so daß er nach dem Umspulen über Kopf drallfrei
von der Spule abgezogen werden kann.
[0015] Gemäß der Erfindung wird der Flyer zum lagenweisen Wickeln des Drahtes auf die Spule
verwendet, indem die Flyerrollen um die Spule kreisen und zum Zwecke der Drahtverlegung
auf-und abwärts bewegt werden.
[0016] Das Abziehen des Drahtes erfolgt durch die den größeren Durchmesser aufweisende Öffnung,
das heißt, nach oben aus dem Innern des Gebindes heraus. Hierzu kann man den oberen
Spulenflansch und den Kern entfernen und den Draht aus der so entstandenen trichterförmigen
Öffnung herausziehen.
[0017] Das Herausnehmen des Kernes bei der Weiterverarbeitung ist jedoch nicht zwingend.
Es genügt, den Kern in axialer Richtung zu verschieben, so daß zwischen dem Kern und
der innersten Drahtlage ein Spalt entsteht, durch den der Draht aus dem Gebinde herausgezogen
wird.
[0018] Zum Abziehen des Drahtes braucht die Spulenachse bzw. die Achse des Gebindes dann
nicht vertikal angeordnet zu werden, wenn dickere Drähte aufgewickelt wurden. Aufgrund
der Eigenspannung bleiben die Windungen in diesem Fall auch dann an ihrem Platz, wenn
das Gebinde mit seiner Achse beispielsweise horizontal ausgerichtet wird.
[0019] Die Wahl der Konizität der Drahtlagen bzw. des Spulenkernes ist im Prinzip beliebig.
Man kann sie jedoch optimal in Abhängigkeit von der Stärke des Drahtes und des Wickeldurchmessers
gestalten.
[0020] Durch die Konizität der Drahtlagen bedingt, ändert sich die Laufgeschwindigkeit des
Drahtes beim Wickeln jeder einzelnen Lage. Aus diesem Grunde sind Steuerungsmaßnahmen
vorgesehen, um die Laufgeschwindigkeit des Drahtes konstant zu halten.
[0021] Die Steuermittel können hierzu die Spule zusätzlich in Drehbewegung setzen und die
Drehzahl des Flyers und/oder der Spule so regulieren, daß die Laufgeschwindigkeit
des Drahtes konstant bleibt. Es kann zur Konstanthaltung der Laufgeschwindigkeit aber
auch zusätzlich oder für sich allein ein sogenannter atmender Speicher vorgesehen
werden, der die Änderung der Laufgeschwindigkeit durch Verändern des Speicherinhaltes
ausgleicht.
[0022] Die Meß- und Steuereinrichtung spricht vorteilhaft auf die Drehzahl der Spule und/oder
des Flyers oder auf die Zugkraft des Drahtes beim Wickelvorgang an.
[0023] Am Ende einer jeden Drahtlage dreht die Drahtverlegeeinrichtung ihre Laufrichtung
um. Da gemäß der Erfindung dann, wenn der maximale Wickeldurchmesser das erste Mal
erreicht wird, anschließend in verkürzten Lagen gewickelt wird, um eine äußere zylindrische
Form des Gebindes zu erhalten, tastet man vorteilhaft das Erreichen des maximalen
Wickeldurchmessers ab, beispielweise optisch.
[0024] Die Spule, auf die der Draht gewickelt wird, kann von Haus aus einen konischen Kern
aufweisen. Es kann aber auch eine handelsübliche teilbare Spule mit zylindrischem
Kern verwendet werden, über den eine konische Hülse geschoben wird, die dann geeignet
am Kern oder den Flanschen der Spule zu befestigen ist.
[0025] Da der Draht mit Hilfe eines Flyers aufgewickelt wird, braucht der Kern lediglich
den Wickeldruck auszuhalten. Deshalb kann der Kern aus Pappe oder einem festen Karton
bestehen, ebenso die Flansche.
[0026] Das Drahtgebinde kann mit oder ohne Drahtträger transportiert werden. In beiden Fällen
kann es vorteilhaft sein, den Draht gegen Korrosion oder sonstige Einflüsse durch
eine Verpackung aus Papier, Kunststoff, Karton oder dergleichen zu schützen. Wird
das Gebinde ohne Drahtträger transportiert, ist ein Sichern gegen Verrutschen der
einzelnen Drahtlagen bzw. Windungen erforderlich. Dies kann entweder dadurch geschehen,
daß der Drahtbund mittels Bändern aus Kunststoff, Stahl oder dergleichen abgebunden
wird, oder daß das Drahtpaket mit einer geeigneten Kunststoffolie schrumpfverpackt
wird. Eine weitere Variante bildet das Beibehalten oder Einsetzen einer konischen
Kernhülse, die vorteilhafterweise aus Pappe oder dergleichen bestehen kann. In diesen
Fällen bietet sich wiederum die Schrumpfverpackung bzw. eine Kartonverpackung an.
Zweckmäßigerweise werden Verpackungs- und Transportmittel so ausgewählt bzw. so gestaltet,
daß sie ganz oder teilweise gleichzeitig den Drahtträger für das Aufwickeln sowie
die erforderliche Einrichtung für das Abwickeln darstellen.
[0027] So ist es beispielsweise möglich, die konische Kernhülse aus Pappe, Kunststoff oder
dergleichen mit einer festen oder abnehmbaren oberen Begrenzungsscheibe evtl. zusammen
mit der äußeren Verpackung, die beispielsweise aus Pappe bestehen kann, auf einer
Europalette zu befestigen. Diese Einheit wird dann in eine Aufwickelvorrichtung eingesetzt,
wobei der Draht mit Hilfe eines rotierenden Flyers aufgewickelt wird. Der äußere Verpackungsmantel
befindet sich während des Aufwickelvorganges unterhalb des Drahtpaketes und wird anschließend
über den Drahtbund hochgezogen oder hochgeklappt und an der Oberseite verschlossen.
Es ist jedoch auch möglich, nur die Aufwickelhülse mit oberer Begrenzungsscheibe auf
der Palette anzuordnen und den Verpackungsmantel anschließend von oben über das Drahtgebinde
zu schieben, das Drahtgebinde zu umwickeln, einzuschrumpfen oder auch ohne äußere
Verpackung zu transportieren.
[0028] Da man zum Abziehen des Drahtes den oberen Spulenflansch entfernt, liegen hier die
Randwindungen offen. Damit diese Windungen beim Herausziehen des Drahtes nicht mitgerissen
werden, legt man in weiterer Ausgestaltung der Erfindung eine ringförmige Platte auf
diese Windungen, die aufgrund ihres Eigengewichtes ein Hochziehen der oberen Windungen
verhindert oder eine Platte, welche man mit der unteren Auflage oder geeigneten anderen
Mitteln verklemmt.
[0029] Die Platte selbst kann auch durch den oberen Teil eines Verpackungskartons gebildet
sein, der dann jedoch einen verschleißfesten Ring oder dergleichen aufweisen sollte,
damit sich der Draht beim Herausziehen nicht in den Kartonrand einschneidet.
[0030] Weitere Einzelheiten der Erfindung können den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden
Beschreibung der Zeichnung entnommen werden.
[0031] Es zeigen :
Figur 1 eine Darstellung des Wickelvorganges ;
Figur 2 einen Schnitt durch eine vollgewickelte Spule ;
Figur 3 ein Drahtgebinde ohne Spule ;
Figur 4 eine schematische Darstellung des Abwickelvorganges ;
Figur 5 die Draufsicht auf die Fig. 4 ;
Figur 6 ein verpacktes Drahtgebinde in Seitenansicht ;
Figur 7 die Draufsicht auf die Fig. 6 ;
Figur 8 eine Darstellung des Abwickelvorganges bei Verwendung von zwei Drahtgebinden
im kontinuierlichen Betrieb ;
Figur 9 die Draufsicht auf die Fig. 8.
[0032] Gemäß Fig. 1 wird auf eine Spule 1, welche einen konischen Kern 2 aufweist, lagenweise
ein Draht 3 aufgewickelt. Die innerste Lage 4 legt sich zwischen den Spulenflanschen
10 und 11 an den Kern an und weist deshalb ebenfalls eine konische Form auf. Die nächste
Lage 5 legt sich auf die Lage 4 und hat deshalb wiederum eine konische Form. Der Draht
wird zwischen den Flanschen 10 und 11 der Spule 1 auf diese Weise so lange aufgewickelt,
bis die Linie 6 erreicht worden ist, bei der der Draht etwa den äußeren Rand des Spulenflansches
11 erreicht hat. Von hier aus wird der Draht in verkürzten Lagen, jedoch weiterhin
konisch aufgewickelt, bis das Gebinde, wie durch die Linie 7 angedeutet, außen eine
zylindrische Form eingenommen hat.
[0033] Beim erfindungsgemäßen Wickelvorgang liegt der größere Kerndurchmesser der Spule
oben, und der Draht wird durch einen oberhalb der Spule axial zu dieser angeordneten
Flyer auf die Spule-gewickelt.
[0034] Fig. 2 zeigt die Spule 1 voll mit Draht belegt. Man erkennt, daß sich der Radius
der Drahtwindungen von Windung zu Windung in jeder Drahtlage ändert. Damit ergeben
sich bei konstanter Laufgeschwindigkeit der Spule bzw. des Flyers erhebliche Schwankungen
in der Laufgeschwindigkeit des Drahtes. Um diese Schwankungen auszugleichen, kann
man bekannte, nicht dargestellte Meß- und Steuervorrichtungen vorsehen, welche entweder
die Laufgeschwindigkeit regulieren oder den Draht in einem an sich bekannten Magazin
zeitweilig speichern.
[0035] Bei Verwendung eines Drahtspeichers rotiert die Spule oder der Flyer mit einer Drehzahl,
die der Drahtgeschwindigkeit der gerade zu wickelnden Drahtlage in der Mitte zwischen
den beiden Begrenzungsflanschen des Drahtträgers entspricht. Beim weiteren Aufwickeln
einer Drahtlage in Richtung eines kleiner werdenden Wickeldurchmessers wird weniger
Draht von der Spule aufgenommen, während von der Ziehmaschine oder anderen vorgeschalteten
Einrichtungen Draht mit konstanter Geschwindigkeit angeliefert wird. Der nicht von
der Spule aufgenommene Draht wird während dieser Phase von einem sich in seiner Aufnahmekapazität
veränderbaren Magazin aufgenommen. Beim Überschreiten des mittleren Punktes zwischen
den Begrenzungsflanschen beim Wickeln der nächsten Drahtlage zum größer werdenden
Wickeldurchmesser hin, wird von der Spule mehr Draht aufgenommen als von den vorgeschalteten
Einrichtungen angeliefert wird. Dieser Mehrbedarf an Draht wird jetzt dadurch ausgeglichen,
daß sich die Drahtansammlung im Magazin wieder abbaut. Dieser Vorgang wiederholt sich
bei jeder Drahtlage. Die grundsätzlich erforderliche Drehzahlreduzierung aufgrund
Wickeldurchmesserzunahme durch jede aufgewickelte Drahtlage, kann in herkömmlicher
Weise durch einen regelbaren Antrieb erfolgen.
[0036] Vorteilhaft wird man erfindungsgemäß beide Maßnahmen vorsehen, weil bei der konischen
Aufwicklung besonders starke Laufgeschwindigkeitsänderungen auftreten, das heißt über
einen regelbaren Antrieb für den Drahtträger oder den Flyer wird sowohl die erforderliche
Drehzahlreduzierung aufgrund der ständigen Wickeldurchmesserzunahme als auch der teilweise
Ausgleich beim Wickeln einer Drahtlage aufgrund der konischen Wickeloberfläche bewirkt.
Um die Drehzahlunterschiede zwischen größtem und kleinstem Wickeldurchmesser einer
Drahtlage in Grenzen zu halten, wird die ausgleichende Wirkung eines vorstehend beschriebenen
sogenannten atmenden Speichers überlagert.
[0037] Fig. 3 zeigt ein Drahtgebinde, bei dem die Spule mit Kern herausgenommen worden ist.
Das Drahtgebinde ist mit Hilfe einer Folie 12 schrumpfverpackt worden, entweder rundum
oder unter Auslassung der konischen Innenöffnung. Im letzteren Fall wird man in das
Innere des Gebindes eine Papphülse 13 schieben, um der inneren Drahtlage für Transportzwecke
einen sicheren Halt zu geben und um die Kernhülse beim Abwickeln als Drahtführungstrichter
zu verwenden. Der Einsatz einer Kernhülse kann auch bei allseitiger Schrumpfverpackung
erfolgen.
[0038] Das Endstück 15 des Drahtes ist von der letzten Windung 16 her außen um das Drahtgebinde
gelegt worden und dann ebenfalls in das Innere des Gebindes eingeführt worden, so
daß auch hier ein Drahtvorrat 17 vorhanden ist. Der Drahtvorrat 17 kann auch um das
Gebinde in mehreren Wicklungen herumgelegt werden. Dieses Drahtende 17 wird bei der
Weiterverarbeitung des Drahtes mit dem Anfangsstück eines neuen Gebindes verschweißt,
um eine kontinuierliche Weiterverarbeitung des Drahtes zu gewährleisten.
[0039] Fig. 4 zeigt den Weiterverarbeitungsvorgang des Drahtes in schematischer Darstellung.
Das Endstück 17 des Drahtes ist an der Stelle 18 mit dem Anfangsstück 19 eines weiteren
Gebindes verschweißt worden. Das Anfangsstück 14 des Drahtes wird nach oben aus dem
Gebinde herausgezogen. Zu diesem Zweck kann entweder der obere Spulenflansch 11 samt
Kern 2 aus dem Gebinde herausgezogen werden. Er ist hierbei vom unteren Spulenflansch
10 zu lösen. War das Gebinde schrumpfverpackt, genügt es, diese Verpackung einfach
zu lösen.
[0040] Gemäß Fig. 4 ist der Kern 2 mit Hilfe eines Faltenbalges 20 mit dem unteren Spulenflansch
10 verbunden, so daß er in Richtung des Pfeiles 21 geringfügig bewegt werden kann.
[0041] Die Verschiebe- und Befestigungsmöglichkeit der Kernhülse zum Zwecke der Darstellung
eines Drahtführungsspaltes kann auch in anderer geeigneter Weise erfolgen.
[0042] Durch diese Verschiebung entsteht zwischen Kern 2 und der innersten Lage 4 des Drahtes
ein Zwischenraum 22, durch den der Draht 3 abgezogen wird.
[0043] Die konische Kernhülse kann auch am Weiterverarbeitungsort vorhanden sein und vor
Beginn des Abwickelvorganges in der Weise eingesetzt werden, daß der in Fig. 4 dargestellte
Spalt 22 entsteht.
[0044] Die so eingesetzte Hülse dient als Führungstrichter für den Draht und verhindert,
daß ganze Drahtwindungen aus dem Bund herausgezogen werden bzw. daß sich Drahtwindungen
zusammenziehen und Schlaufen bilden, die zu Drahtbrüchen führen.
[0045] Der Draht zieht sich lagenweise ab, d. h. der Spalt 22 wird nach jeder abgezogenen
Lage größer und der Drahtvorrat entsprechend geringer. Wird der äußere zylindrische
Rand des Drahtgebindes erreicht, wird das Drahtgebinde auch in der Höhe von Lage zu
Lage kleiner.
[0046] Damit beim Abziehen nicht die oberen Drahtwindungen 23 mitgerissen werden, ist auf
diese Windungen eine Platte 24 gelegt. Diese kann durch ihr Eigengewicht wirken oder
eine leichtere Platte kann in geänderter Ausführung mit dem unteren Flansch 10 mit
Hilfe einer Klemmvorrichtung verbunden sein. Die Platte 24 ist, wie aus Fig. 5 zu
erkennen ist, ringförmig ausgebildet und kann einen Schlitz 25 aufweisen.
[0047] Es ist äußerst vorteilhaft, bei der Weiterverarbeitung den Arbeitsvorgang nicht dadurch
zu unterbrechen, daß dann, wenn ein Drahtgebinde aufgebraucht ist, das aufgebrauchte
Drahtgebinde durch ein neues zu ersetzen. Deshalb wird vorteilhafterweise ein kontinuierlicher
Abwickelprozeß vorgesehen. Zu diesem Zweck werden am Abwickelplatz gemäß Fig. 8 zwei
Drahtgebinde aufgestellt. Beide Drahtgebinde sind mit einem Abdeckring 50, 51 versehen,
die gegenüberliegend je einen Durchtrittsschlitz 52, 53 für den Draht enthalten. Während
des normalen Abwickelvorganges ist es vorteilhaft, diese Durchtrittsschlitze so zu
verschließen, daß sich ein geschlossener glatter Innenring ergibt, da sonst die Gefahr
besteht, daß der Draht an dieser Stelle beschädigt wird. Zum Zeitpunkt des Überführens
des Drahtes von dem aufgebrauchten zum vollen Drahtbund werden beide Schlitze geöffnet
und unmittelbar danach wieder geschlossen. In der Darstellung gemäß Fig. 8 wird zur
Zeit der linke Drahtbund abgewickelt. Das Ende dieses Bundes ist innerhalb der äußeren
Hülle hochgeführt und mit dem Anfang des rechten Drahtgebindes durch Anschweißen oder
dergleichen verbunden. Sobald die letzte Drahtwindung des linken Bundes herausgezogen
wird, läuft der Draht zwangsläufig durch den dann geöffneten Schlitz im linken Abdeckring
und durch den zwischen den beiden Abdeckringen vorgesehenen Führungsschlitz 54 in
das Innere des rechten Drahtbundes, und der Draht wird dann dort weiter entnommen.
Während des Abwickelvorganges für den rechten Bund wird auf der linken Seite ein neues
Drahtgebinde aufgestellt, dessen Anfang in umgekehrter Weise mit dem bereits herausgeführten
Ende 37 des rechten Drahtbundes verbunden wird. Ist das rechte Drahtgebinde aufgebraucht,
erfolgt ein Überleiten zur linken Seite in der gleichen Weise.
[0048] Eine andere Variante hinsichtlich des kontinuierlichen Betriebes besteht darin, mit
der letzten Drahtwindung des aufgebrauchten Drahtbundes den kompletten Abdeckring
zum vollen Drahtgebinde hinzufahren und für die weitere Abdeckung dort aufzusetzen.
In diesem Fall hat der Abdeckring keinen Schlitz. Die Verbindung von Drahtanfang und
Drahtende erfolgt nach der mit Bezug auf die Fig. 8 dargestellten Weise und wie dort
beschrieben.
[0049] Die Fig. 6 und 7 ziegen ein Ausführungsbeispiel, bei dem das Gebinde 30 auf einer
Europalette 31 angeordnet ist. Auf der Europalette ist der untere Flansch 32 einer
Spule fest angeordnet, beispielsweise aufgeklebt oder verschraubt, oder die Palette
selbst bildet die untere Begrenzung für das Drahtpaket. Gleichzeitig trägt die Europalette
31 eine an ihr befestigte, im vorliegenden Fall sechseckförmige Hülse 33, welche als
Verpackung für das Drahtgebinde dient. Die äußere Verpackungshülse kann so ausgebildet
sein, daß sie während des Aufwickelvorganges in der unteren Ebene der Palette auseinandergeklappt
ist, wie in Fig. 6 mit der Position 36 gestrichelt dargestellt. Um in diesem Zustand
ein Hinausragen der Verpackung über den Rand der Palette zu reduzieren oder zu vermeiden,
kann diese äußere Hülse vorteilhafterweise zusammenfaltbar ausgestaltet werden. Die
Verpackungshülse mit der oberen Abdeckung 34 kann auch nach dem Aufwickelvorgang von
oben über das Drahtgebinde geschoben und unten an der Palette befestigt werden.
[0050] Oben ist das Gebinde mit einschlagbaren Deckeln 34 abgedeckt, die einen verstärkten
Rand 35 tragen, über den der Draht abgezogen werden kann. Der Deckel kann auch aus
einem Stück bestehen. Die Deckel 34 und der Verstärkungsrand 35 ersetzen bei dieser
Ausführung die Platte 24 gemäß Fig. 4.
[0051] Anstelle des Verstärkungsrandes kann auch vor der Weiterverarbeitung des Drahtes
ein verschleißfester Ring über die Deckelkanten geschoben werden.
1. Verfahren zum Wickeln von Drähten auf Drahtträger (Spule (1)) mit konischem Kern
(2), auf den der Draht unter Verwendung eines Flyers lagenweise gewickelt wird, bis
er den maximalen Wickeldurchmesser erreicht hat, dadurch gekennzeichnet, daß bei senkrecht
angeordneter Spulenachse, oben liegendem größeren Kerndurchmesser und koaxialer Anordnung
des Flyers, der Draht anschließend in verkürzten konischen Lagen gewickelt wird, so
daß sich eine äußere zylindrische Form für das Gebinde ergibt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Aufwickeln des Drahtes
die Spule zusätzlich rotiert.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Wickeln des
Drahtes die Laufgeschwindigkeit des Drahtes durch Drehzahländerung des Flyers und/oder
der Spule konstant gehalten wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der angelieferte
Draht zwecks Konstanthaltung seiner Laufgeschwindigkeit einen veränderbaren, sogenannten
atmenden Speicher durchläuft, mit dem Änderungen der Umfangsgeschwindigkeit der Wickeloberfläche
durch Verändern des Speicherinhaltes ausgeglichen werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Meß- und Steuereinrichtung,
welche beim jeweiligen Erreichen des maximalen Wickeldurchmessers die Laufrichtung
der Drahtverlegeeinrichtung umkehren läßt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Meß- und Steuereinrichtung
den maximalen Wickeldurchmesser optisch abtastet.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Meß- und Steuereinrichtung
auf die Drehzahl der Spule und/oder des Flyers oder auf die Zugkraft des Drahtes beim
Aufwickelvorgang anspricht.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule auf einer Palette,
zum Beispiel Europalette (31) befestigt ist.
9. Spule zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kern im Gebinde um einen begrenzten Betrag in axialer Richtung verschiebbar
ist, so daß zwischen ihm und der innersten Drahtlage des Gebindes ein Spalt entsteht,
durch den der Draht aus dem Gebinde herausziehbar ist.
10. Spule nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kern (2) und dem
am kleineren Durchmesserende des Kernes anliegenden Flansch (10) um einen bestimmten
Betrag nachgiebige Verbindungsmittel, vorzugsweise nach Art eines Faltenbalges (20)
oder dergleichen zwischen Flansch (10) und Kern (2) vorgesehen sind.
11. Spule nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern, gegebenenfalls die
gesamte Spule, aus Pappe, einem festen Karton, Holz, Kunststoff oder dergleichen besteht.
12. Verfahren nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebinde ummantelt
wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebinde mit Hilfe
einer Kunststoffolie oder dergleichen rundum schrumpfverpackt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 1 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Wickeln
der Kern entfernt und durch eine konische Papphülse (30) ersetzt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Ummantelung aus Karton
hergestellt wird.
16. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Weiterverarbeiten des
Drahtes der Spulenkern samt dem am größeren Durchmesserende des Kernes anliegenden
Flansch aus dem Drahtgebinde herausgezogen wird.
17. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Weiterverarbeiten des
Drahtes der am größeren Durchmesserende des Kernes anliegende Flansch entfernt wird,
daß der Kern axial verschoben wird, so daß zwischen dem Kern und der innersten Drahtlage
des Gebindes ein Spalt entsteht, und daß der Draht durch diesen Spalt aus dem Gebinde
herausgezogen wird.
18. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gel nzeichnet, daß auf die freiliegenden
Windunge. am Ende des Gebindes eine ringförmige Platte (24) oder dergleichen gelegt
wird.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine gewichtsmäßig schwere
Platte (24) verwendet wird.
20. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (24) mit dem
verbliebenen Spulenflansch verklemmt wird.
21. Verfahren nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Platte (24)
mit einem radialen oder annähernd radialen Schlitz (25), durch den das Drahtende des
Gebindes beim kontinuierlichen Betrieb gezogen wird.
22. Verfahren nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch die Verwendung eines verschließbaren
Schlitzes, der im geschlossenen Zustand einen ringförmigen Ablauf für den Abzug des
Drahtes sicherstellt.
23. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte im kontinuierlichen
Betrieb von einem Gebinde zum nächsten gefahren wird.
24. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte durch einen
Teil (34) eines Verpackungskartons gebildet wird.
25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht beim Abziehen
über einen verschleißfesten Ring (35) läuft, der Teil des Verpackungskartons ist.
26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der verschleißfeste Ring
nachträglich auf die Kartonwand aufgesetzt oder aufgeschoben wird.
27. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer konischen
Kernhülse aus Pappe, Kunststoff oder dergleichen mit einer festen oder abnehmbaren
9egrenzungsscheibe sowie dadurch, daß

der Kern mit den äußeren Verpacku: mitteIn, wie einem Karton, auf einer Platte, insbesondere
Europalette befestigt ist.
28. Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Verpackungsmittel
während des Aufwickelvorganges nach unten gezogen oder nach unten geklappt werden
und nach dem Aufwickelvorgang nach oben zurückgezogen oder hochgeklappt werden, um
dann an der Oberseite geschlossen zu werden.
29. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Verpackungsmantel
nach dem Aufwickelvorgang über das Gebinde geschoben wird.
1. Method for winding wire on wire holders (coil (1)) with conical core (2), upon
which the wire is wound in layers using a flyer, until it has reached the maximum
winding diameter, characterized in that in the case of vertically arranged coil axis,
overhead larger core diameter and coaxial arrangement of the flyer, the wire subsequently
is wound in shortened conical layers so that an outer cylindrical shape for the bunch
(skein) results.
2. Method according to claim 1, characterized in that the coil rotates additionally
when winding up the wire.
3. Method according to claim 1 or claim 2, characterized in that when winding the
wire the running speed of the wire is kept constant by speed variation of the flyer
and/or the coil.
4. Method according to one of claims 1 through 3, characterized in that the fed wire,
for keeping its running speed constant, runs through a changeable socalled « atmender
Speicher (« breathing store"), by which variations of the circumferential speed of
the winding surface are compensated by altering the contents of the store.
5. Method according to claim 1, characterized by the utilization of a measuring and
control device, which is effective to reverse the running direction of the wire laying
device after the maximum winding diameter is reached in each case.
6. Method according to claim 5, characterized in that the measuring and control device
optically senses the maximum winding diameter.
7. Method according to claim 5, characterized in that the measuring and control device
functions in response to the speed of the coil and/or the flyer or to the tensile
force of the wire in the winding up operation.
8. Method according to claim 1, characterized in that the coil is fastened on a pallet,
for example a Europallet (31).
9. Coil for carrying out the method according to claim 1, characterized in that the
core in the bunch is slidable in axial direction by a determined amount so that a
gap is provided between same and the innermost wire layer of the bunch, through which
gap the wire may be drawn out of the bunch.
10. Coil according to claim 9, characterized in that between the core (2) and the
flange (10), abutting the smaller diameter end of the core, connection means, elastical
by a determined amount, preferably kind of a communication bellows (20), or the like,
are provided between flange (10) and core (2).
11. Coil according to claim 9, characterized in that the core, possibly the whole
coil, consists of cardboard, firm paperboard, wood, plastic material, or the like.
12. Method according to claim 1 or claim 8, characterized in that the bunch is encased.
13. Method according to claim 12, characterized in that the bunch is shrink-wrapped
all around by means of a plastic material film, or the like.
14. Method according to claim 1 or claim 12, characterized in that, after the winding,
the core is removed and is replaced by a conical cardboard sleeve (30).
15. Method according to claim 12, characterized in that the encasing is made of cardboard.
16. Method according to claim 1, characterized in that for the further processing
of the wire the coil core together with the flange abutting the larger diameter-end
of the core is drawn out of the wire bunch.
17. Method according to claim 1, characterized in that for the further processing
of the wire the flange abutting the larger diameter-end of the core is removed, that
the core is axially displaced so that between the core and the innermost wire layer
of the bunch a gap is provided, and that the wire is drawn out of the bunch through
this gap.
18. Method according to claim 16 or claim 17, characterized in that an annular plate
(24), or the like, is placed on the exposed windings at the end of the bunch.
19. Method according to claim 18, characterized in that a heavy, in weight respect,
plate (24) is used.
20. Method according to claim 18, characterized in that the plate (24) is locked with
the remaining coil flange.
21. Method according to claim 19, characterized by the utilization of a plate (24)
with a radial or approximatively radial slot (25), through which the wire end of the
bunch is drawn in the continuous operation.
22. Method according to claim 18, characterized by the utilization of a closable slot,
which in the closed condition secures an annular outlet for the discharge of the wire.
23. Method according to claim 18, characterized in that the plate is moved from one
bunch to the next bunch in the continuous operation.
24. Method according to claim 18, characterized in that the plate is formed by a part
(34) of a packing carton.
25. Method according to claim 24, characterized in that the wire runs over a wear-resisting
ring (35) when drawn off, which is part of the packing carton.
26. Method according to claim 25, characterized in that the wear-resisiting ring is
subsequently placed or pushed on the carton wall.
27. Method according to claim 1, characterized by the utilization of a conical core
sleeve consisting of cardboard, plastic material, or the like, with a fixed or removable
limiting disc, as well as in that possibly the core with the outer packing means,
such as a carton, is fastened on a plate, particularly a Europallet.
28. Method according to claim 27, characterized in that the outer packing means, during
the winding-up operation, are drawn downwards or are folded downwards and, after the
winding-up operation, are drawn back upwards or are folded upwards, in order to be
closed then at the upper side.
29. Method according to claim 12, characterized in that the packing encasing is pushed
over the bunch after the winding-up operation.
1. Procédé pour enrouler des fils sur des supports (bobine (1)) avec noyau conique
(2), sur lequel le fil est enroulé par couches en utilisant une ailette jusqu'à ce
qu'il ait atteint le diamètre maximal d'enroulement, caractérisé en ce que, pour un
axe de bobine disposé verticalement, pour un diamètre supérieur de noyau placé en
haut et pour une disposition coaxiale de l'ailette, le fil est enroulé ensuite en
couches coniques raccourcies de manière à donner à l'échevette une forme cylindrique
extérieure.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, lors de l'enroulement
du fil, la bobine tourne additionnellement.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que, lors de l'enroulement
du fil, la vitesse de déplacement du fil est maintenue constante par une modification
de vitesse de rotation de l'ailette et/ou de la bobine.
4. Procédé selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le fil fourni
traverse, en vue de maintenir constante sa vitesse de déplacement, un accumulateur
variable d'adaptation au moyen duquel des variations de la vitesse périphérique de
la surface d'enroulement sont compensées par des variations du contenu de l'accumulateur.
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par l'utilisation d'un dispositif
de mesure et de commande qui, à chaque fois que le diamètre maximal d'enroulement
est atteint, fait inverser la direction d'avance du dispositif de dépose de fil.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de mesure
et de commande détecte optiquement le diamètre maximal d'enroulement.
7. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de mesure
et de commande réagit à la vitesse de rotation de la bobine et/ou de l'ailette ou
bien à la force de traction du fil dans le processus d'enroulement.
8. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bobine est fixée sur
une palette, par exemple une europalette (31).
9. Bobine pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1, caractérisée
en ce que le noyau peut coulisser dans l'échevette d'une distance limitée dans une
direction axiale de manière à établir entre lui et la couche limite intérieure de
fil de l'échevette un intervalle par lequel le fil peut être sorti de l'échevette.
10. Bobine selon la revendication 9, caractérisée en ce qu'il est prévu entre le noyau
(2) et la collerette (10) s'appliquant contre l'extrémité de plus petit diamètre du
noyau des moyens de liaison flexibles d'un degré déterminé, de préférence à la façon
d'un soufflet plissé (20) ou analogue entre la collerette (10) et le noyau (2).
11. Bobine selon la revendication 9, caractérisée en ce que le noyau, le cas échéant
toute la bobine, se compose d'un matériau cartonné, d'un carton solide, de bois, d'une
matière plastique ou analogue.
12. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 8, caractérisé en ce que l'échevette
est pourvue d'une enveloppe.
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'échevette est emballée
périphéri- quement et de façon serrée au moyen d'une feuille de matière plastique
ou analogue.
14. Procédé selon la revendication 1 ou 12, caractérisé en ce que, après l'enroulement,
le noyau est enlevé et est remplacé par un fourreau conique en carton (30).
15. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'enveloppe est réalisée
en carton.
16. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, pour la mise en oeuvre
ultérieure du fil, le noyau de bobine, y compris la collerette s'appliquant contre
l'extrémité de grand diamètre du noyau, sont sortis de l'échevette de fil.
17. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, pour la mise en oeuvre
ultérieure du fil, la collerette s'appliquant contre l'extrémité de grand diamètre
du noyau est enlevée, en ce que le noyau est déplacé axialement de manière qu'il s'établisse
un intervalle entre le noyau et la couche limite intérieure de fil de l'échevette
et en ce que le fil est sorti de l'échevette par cet intervalle.
18. Procédé selon la revendication 16 ou 17, caractérisé en ce qu'une plaque de forme
annulaire (24) ou analogue est placée sur les spires dégagées se trouvant à l'extrémité
de l'échevette.
19. Procédé selon la revendication 18, caractérisé en ce qu'une plaque de poids élevé
(24) est utilisée.
20. Procédé selon la revendication 18, caractérisé en ce que la plaque (24) est collée
sur la collerette de bobine subsistante.
21. Procédé selon la revendication 19, caractérisé par l'utilisation d'une plaque
(24) comportant une fente (25) radiale ou approximativement radiale au travers de
laquelle est tirée l'extrémité de fil de l'échevette lors d'une utilisation continue.
22. Procédé selon la revendication 18, caractérisé par l'utilisation d'une fente obturable
qui établit dans la condition fermée une sortie de forme annulaire pour le tirage
du fil.
23. Procédé selon la revendication 18, caractérisé en ce que la plaque est déplacée
en service continu d'une échevette vers la suivante.
24. Procédé selon la revendication 18, caractérisé en ce que la plaque est constituée
par une partie (34) d'un carton d'emballage.
25. Procédé selon la revendication 24, caractérisé en ce que le fil passe, lors du
tirage, sur un anneau résistant à l'usure (35), qui fait partie du carton d'emballage.
26. Procédé selon la revendication 25, caractérisé en ce que l'anneau résistant à
t'usure est mis en place ou engagé ultérieurement sur la paroi du carton.
27. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par l'utilisation d'un fourreau
conique de noyau en carton, en matière plastique ou analogue comportant un disque
de délimitation fixe ou amovible et en ce que le cas échéant le noyau est fixé, avec
les moyens extérieurs d'emballage, comme un carton, sur une plaque, notamment une
europalette.
28. Procédé selon la revendication 27, caractérisé en ce que les moyens extérieurs
d'emballage sont tirés vers le bas ou rabattus vers le bas pendant l'opération d'enroulement
et, après l'opération d'enroulement, ils sont tirés vers le haut ou rabattus vers
le haut pour être ensuite fermés sur le côté supérieur.
29. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'enveloppe d'emballage
est engagée sur l'échevette après l'opération d'enroulement.