[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen lonisationsrauchmelder mit einem mindestens
eine mit Kleinspannung betriebene lonisationskammer mit einer Mess- und Gegenelektrode
aufweisenden Sensor, zu welcher Kammer die umgebende Luft praktisch freien Zutritt
hat und die wenigstens eine radioaktive Quelle zur Erzeugung von Ionen aufweist, und
einer elektrischen Schaltung zur Alarmauslösung, die ein vom Spannungsabfall über
der lonisationskammer gesteuertes erstes Schaltelement, welches bei Überschreiten
einer bestimmten Rauchdichte leitend wird, und ein zweites Schaltelement aufweist,
das beim Leitendwerden des ersten Schaltelementes leitend wird und ein Alarmsignal
auslöst, weicher Melder über Leitungen an eine Melderbetriebsspannung an die Leitungen
abgebende Signalzentrale angeschlossen ist.
[0002] Unter den heute verwendeten Brandmeldern sind die lonisationsrauchmelder die am weitestverbreiteten
Frühwarndetektoren. Zu den Hauptvorzügen dieses Detektortyps gehören die universelle
Verwendbarkeit und die einfache und robuste mechanische Konstruktion. Da die Melder
im Brandfall schnell und sicher ansprechen müssen, sie aber andererseits keine Fehlalarme
auslösen dürfen, werden an ihre Zuverlässigkeit hohe Anforderungen gestellt.
[0003] Die Wirkungsweise der bekannten lonisationsrauchmelder beruht darauf, dass sich der
lonenstrom zwischen den beiden Elektroden der Messkammer stark verringert, wenn Rauch
in die Messkammer eindringt. Es kommen heute hauptsächlich zwei Typen von lonisationsrauchmeldern
zur Anwendung, nämlich:
1. Niederspannungsrauchmelder, die mit einer Betriebsspannung von ca. 220 V arbeiten,
beispielsweise die in der CH-PS Nr. 391 331 oder US-PS Nr. 3 295 121 beschriebene
Vorrichtung zur Feststellung von Aerosolen in Gasen und
2. Kleinspannungsrauchmelder, die mit einer Betriebsspannung von weniger als 50 V
arbeiten, beispielsweise die in der-US-PS Nr. 3 521 263 beschriebene lonisationsfeuermeldeanlage.
[0004] Die Niederspannungsrauchmelder verwenden als elektrisches Verstärkerelement eine
Kaltkathodenröhre; sie weisen gegenüber den Kleinspannungsrauchmeldern ein wesentlich
höheres Signal-zu-Rausch-Verhältnis auf. Fig. 1 zeigt die Schaltung eines typischen
Niederspannungsrauchmelders, bei dem die Messionisationskammer in Serie mit einem
Arbeitswiderstand, vorzugsweise einer gesättigten Referenzkammer, betrieben wird.
Der Verbindungspunkt der beiden Kammern ist mit der Steuerelektrode einer Kaltkathodenröhre
verbunden. Der Spannungsabfall über der Messkammer beträgt im Ruhezustand ca. 80 V.
Bei Eindringen von Rauch in die Messkammer erhöht sich diese Spannung um ca. 50 V
und erreicht damit die Zündspannung der Kaltkathodenröhre. Dies führt zur Auslösung
eines Stromflusses zwischen Anode und Kathode, was über ein Relais zur Alarmauslösung
ausgewertet werden kann.
[0005] Betriebsstörungen bei lonisationsrauchmeldern treten einerseits dadurch auf, dass
die Detektoren Fehlalarme auslösen oder dass andererseits die Empfindlichkeit der
Detektoren während des Betriebes nachlässt, was bis zum völligen Ausfall des Melders
führen kann. Die Niederspannungsmelder des vorbeschriebenen Typs sind relativ unempfindlich
gegenüber elektrischen Störungen, die durch das als Antenne wirkende Leitungsnetz
aufgefangen werden, da diese Störungen eine beträchtliche Grösse besitzen müssen,
d.h. mindestens 50 V betragen müssen, um die Kaltkathodenröhre zur Zündung zu bringen.
Bei diesem Detektortyp sind daher Fehlalarme durch elektromagnetische Störungen verhältnismässig
selten.
[0006] Die für den Betrieb der Niederspannungs-Ionisationsrauchmelder erforderliche Kammerspannung
von ca. 100 V bewirkt jedoch, dass an der Messelektrode hohe elektrische Feldstärken
von einigen 100 V/cm auftreten. Die stets in der Luft vorhandenen Staubpartikeln scheiden
sich daher elektrostatisch an den Elektroden ab, was dazu führt, dass die Elektroden
mit einer allmählich dicker werdenden Staubschicht überzogen werden. Wenn es sich
bei diesen Stäuben um elektrisch nicht leitendes Material handelt, was vor allem in
den trockenen Winterperioden häufig der Fall ist, so wird der Ionenstrom in der Messkammer
blockiert, und es kann zur Auslösung eines Fehlalarms kommen. Dies macht es erforderlich,
dass die Melder häufig gereinigt werden, was sehr kostenintensiv ist.
[0007] Mit der Verfügbarkeit der Feldeffekttransistoren war es möglich, lonisationsrauchmelder
zu entwickeln, die mit einer Betriebsspannung von < 50 V betrieben werden. Ein solcher
lonisationsbrandmelder vom Kleinspannungstyp ist beispielsweise in der US-PS Nr. 3
521 263 beschrieben. Fig. zeigt die Schaltung eines typischen Kleinspannungs-lonisationsrauchmelders.
Die über der Messkammer liegende Spannung ist gleichzeitig die Gatespannung für einen
Feldeffekttransistor. Sie ist so gewählt, dass der Transistor im Ruhezustand stromlos
ist. Der gesteuerte Gleichrichter (SCR) ist somit ebenfalls gesperrt und das Relais
nicht erregt. Dringen Rauchgase in die Messkammer ein, so steigt die Kammerspannung
und bewirkt beim Überschreiten eines bestimmten Schwellenwertes das Zünden des SCR,
wodurch das Relais Alarm auslöst.
[0008] Bei diesen Kleinspannungs-lonisationsrauchmeldern beträgt der für eine Alarmauslösung
erforderliche Hub der Spannung an der Messionisationskammer nur einige Volt. Da im
Leitungsnetz Störimpulse dieser Grössenordnung auftreten können, besteht bei diesem
Meldertyp immer die Gefahr von Fehlalarmen. Zur Kompensation dieses Nachteils ist
ein erheblicher elektronischer Schaltungsaufwand erforderlich. Auf der anderen Seite
wirkt sich die Tatsache äusserst positiv aus, dass infolge der wesentlich geringeren
Feldstärke die Verschmutzungsgefahr erheblich kleiner ist.
[0009] An Brandmeldeanlagen sind sehr hohe Sicherheitsanforderungen zu stellen. Es war bisher
nicht gelungen, bei den lonisationsrauchmeldern vom Niederspannungstyp die Verstaubungsgefahr
zu beheben oder bei den Kleinspannungsmeldern mit einfachen Mitteln die Anfälligkeit
gegen elektrische Störungen zu beseitigen. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung
besteht darin, die oben genannten Nachteile der bekannten lonisationsrauchmelder zu
beheben und insbesondere einen lonisationsrauchmelder mit erhöhter Betriebssicherheit
zu schaffen, der durch eine geringe Feldstärke in der Ionisationskammer die Verschmutzungstendenz
und somit die Störanfälligkeit der Melder verringert, so dass die Serviceintervalle
lang gewählt werden können, der gegenüber den Hochspannungsmeldern eine geringere
Menge an radioaktivem Material benötigt und der gegenüber elektromagnetischen Störungen
unempfindlich ist.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils
des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0011] Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen lonisationsrauchmelders
ist der Wandler so ausgelegt, dass die Sensorbetriebsspannung mindestens zehnmal kleiner
ist als die Melderbetriebsspannung. Dabei weist das erste Schaltelement einen im Ruhezustand
gesperrten Feldeffekttransistor auf, dessen Gate-Elektrode mit der Messelektrode der
lonisationskammer verbunden ist, so, dass bei Überschreiten einer bestimmten Rauchdichte
der Feldeffekttransistor leitend wird; ferner weist das zweite Schaltelement eine
Kaltkathodenröhre als bistabiles Schaltelement auf, deren Steuerspannung durch einen
Schalter im Ruhezustand unterhalb der Zündspannung der Steuerelektrode der Kaltkathodenröhre
gehalten wird; schliesslich weist der lonisationsrauchmelder gemäss bevorzugter Ausführungsform
Mittel auf, die den Schalter beim Öffnen des Feldeffekttransistors derart betätigen,
dass die Steuerspannung der Kaltkathodenröhre langsam ansteigt, bis die Zündspannung
erreicht ist und die Kaltkathodenröhre zündet.
[0012] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen lonisationsrauchmelders
besteht der Schalter aus einem Transistor, der im Ruhezustand leitet und gesättigt
ist, wobei zwischen Kollektor und Emitter des Transistors ein Kondensator geschaltet
ist und wobei zwischen den Kollektor des Transistors und die Anode der Kaltkathodenröhre
ein Widerstand geschaltet ist, wobei die Zeitkonstante R x C > 2 s, vorzugsweise >
5 s und insbesondere > 10 s, ist.
[0013] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besteht der Wandler aus einem Widerstand,
einer Zener-Diode und der Basis-Emitter-Strecke des Transistors.
[0014] Im folgenden werden anhand von Schaltungsbeispielen bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung näher erläutert. Es stellen dar:
Figur 1, die Schaltung eines bekannten Niederspannungs-lonisationsrauchmelders.
Figur 2, die Schaltung eines bekannten Kleinspannungs-lonisationsrauchmelders.
Figur 3, die Schaltung eines erfindungsgemässen lonisationsrauchmelders mit erhöhter
Betriebssicherheit.
Figur 4, die Schaltung einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemässen
lonisationsrauchmelders.
[0015] Figur 3 zeigt ein Beispiel eines erfindungsgemässen lonisationsrauchmelders. Eine
der Aussenatmosphäre zugängliche Messionisationskammer MK liegt in Reihe mit einem
Arbeitswiderstand R
6. Der Verbindungspunkt von Messionisationskammer MK und Arbeitswiderstand R
6 ist mit der Gateelektrode G eines Feldeffekttransistors T
1 verbunden, die Drain-Source-Strecke des FET T, ist mit einer Z-Diode ZD
1 parallel zur Messkammer-Arbeitswiderstand-Strecke geschaltet.
[0016] Die von der Zentrale her über die Leitungen L
1 und L
z an den Melder angelegte Melderbetriebsspannung U
1 von beispielsweise ca. 200 V wird einem Wandler T zugeführt, der die Melderbetriebsspannung
U
1 auf die Sensorbetriebsspannung U
2 herabsetzt. Der Kleinspannungsausgang des Wandlers T ist sowohl mit der einen Elektrode
der Messkammer MK als auch mit einem Diskriminator D verbunden, der zur Steuerung
eines Schalters S dient, der auf die Steuerelektrode St der Kaltkathodenröhre KR,
die zwischen die Leitungen L, und L
z geschaltet ist, einwirkt. Die Steuerelektrode St der Kaltkathodenröhre KR ist ausser
mit dem Ausgang des Schalters S über den Widerstand R
2 mit der Leitung L
1 und über den Kondensator C mit der Leitung L
z verbunden.
[0017] Beim Eindringen von Rauch in die Messkammer MK wird deren Leitfähigkeit reduziert,
die Spannung U
K über der Messkammer steigt an und der Transistor T, wird leitend, wodurch die Sensorbetriebsspannung
U
2 verringert wird. Der Diskriminator D ist so ausgelegt, dass er bei Unterschreiten
eines bestimmten Schwellwertes der Sensorbetriebsspannung U
2 den Schalter S, dessen Ausgang im Ruhezustand die Steuerelektrodenspannung U
St der Kaltkathodenröhre KR unterhalb der Zündspannung (vorzugsweise mehr als 50 V darunter)
hält, so betätigt, dass sich der Kondensator C über den Widerstand R
2 aufladen kann, bis die Zündspannung erreicht ist und die Kaltkathodenröhre KR gezündet
wird. Der dadurch in den Leitungen L
1 und L
2 auftretende Stromanstieg kann in der Signalzentrale als Alarmsignal ausgewertet werden.
[0018] In Figur 4 wird eine bevorzugte Ausführungsform einer Schaltung eines erfindungsgemässen
lonisationsrauchmelders näher erläutert. Hierbei ist der in Reihe mit der Messkammer
MK liegende Arbeitswiderstand R
a als eine der Aussenatmosphäre schwer zugängliche, im Sättigungsbereich arbeitende
Referenzionisationskammer RK ausgebildet. Die Melderbetriebsspannung U
1 wird einer Spannungsstabilisatorschaltung, bestehend aus einem Widerstand R
1 einer Z-Diode ZD
2 und der Basis-Emitter-Strecke eines Transistors T
2, zugeführt. Diese Spannungsstabilisatorschaltung liefert die für den Betrieb des
Kleinspannungsensors notwendige Sensorbetriebsspannung U
2. Im Normalfall, d.h. wenn kein Rauch in die Messkammer MK eingedrungen ist, fliesst
der die Z-Diode ZD
2 durchfliessende Strom gleichzeitig durch die Basis-Emitter-Strecke des Transistors
T
2, so dass dieser leitend ist, und den Kondensator C kurzschliesst. Die Steuerspannung
U
St die an der Steuerelektrode St der Kaltkathodenröhre KR liegt, ist praktisch gleich
0. Parallel zu den Punkten A und B liegt ein Spannungsteiler R
3, R
4, der eine derartige Vorspannung U
3 erzeugt, dass der Feldeffekttransistor T
1 im Ruhezustand gesperrt ist.
[0019] Überschreitet die Spannung U
K, die über der Messkammer MK abfällt, einen durch R
3, R
4 bestimmten Schwellenwert, so schaltet der FET T, durch, und es fliesst ein zusätzlicher
Strom durch den Widerstand R,. Hierdurch wird die Sensorbetriebsspannung U
2 so weit herabgesetzt, dass die Zenerspannung der Z-Diode ZD
2 unterschritten wird, wodurch der Basisstrom des Transistors T
2 unterbrochen wird, so dass dieser sperrt. Jetzt wird der Kondensator C über den Widerstand
R
2 aufgeladen. Erreicht die Spannung U
St über dem Kondensator C die Zündspannung der Kaltkathodenröhre KR, so zündet diese
und es fliesst ein kräftiger Strom über die Leitungen L,, L
2; dieser Stromfluss kann in der Zentrale Z zur Alarmgebung ausgewertet werden.
[0020] Die Zeitkonstante des Gliedes R
z, C ist so gewählt, dass nach Sperren des Transistors T
2 die Zündspannung der Steuerelektrode St erst nach ca. 2 Sekunden erreicht wird. Kurzzeitige
elektrische Störungen, die zur Öffnung des Feldeffekttransistors T, führen, bewirken
keine Alarmauslösung, da die Zündspannung der Kaltkathodenröhre KR nicht erreicht
wird. Während die Aufladung des Kondensators C über den Widerstand R
2 langsam erfolgt, wird beim Schliessen des Feldeffekttransistors T, eine sofortige
Entladung des Kondensators C vorgenommen, da dieser über den Transistor T
2 kurzgeschlossen wird. Die Zeitkonstante kann durch Veränderung von R
2 und/oder C veränderten Einsatzbedingungen des Rauchmelders angepasst werden, z.B.
mehrere Sekunden betragen oder auf ca. zehn Sekunden eingestellt werden. Wiederholte
kurze Rauchstösse wie sie beispielsweise bei starkem Tabakrauchen entstehen, können
so nicht zu einem Fehlalarm führen, da wegen der sofortigen Entladung des Kondensators
C keine Kumulation der Ladungen erfolgen kann.
[0021] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ergibt sich bei Vertauschung der Elemente
der Spannungsstabilisatorschaltung, indem die Z-Diode ZD
2 zwischen den Emitter des Transistors T
2 und die Leitung L
2 gelegt wird und die Basis des Transistors T
2 direkt mit dem Punkt A verbunden wird. Der Widerstand R
5 kann dadurch entfallen. Die Ruhespannung an der Steuerelektrode St der Kaltkathodenröhre
KR entspricht ungefähr der Zenerspannung, und für die Zündung der Kaltkathodenröhre
ist eine um den gleichen Betrag niedrigere Kollektor-Emitter-Spannung am Transistor
T
2 nötig.
1. lonisationsrauchmelder mit einem mindestens eine mit Kleinspannung betriebene (onisationskammer
(MK) mit einer Mess- und einer Gegenelektrode aufweisenden Sensor, zu welcher Kammer
die umgebende Luft praktisch freien Zutritt hat und die wenigstens eine radioaktive
Quelle zur Erzeugung von lonen aufweist, und einer elektrischen Schaltung zur Alarmauslösung,
die ein vom Spannungsabfall (U
K) über der lonisationskammer gesteuertes erstes Schaltelement (ZD
1, T
1), welches bei Überschreiten einer bestimmten Rauchdichte leitend wird, und ein zweites
Schaltelement (KR) aufweist, das beim Leitendwerden des ersten Schaltelementes leitend
wird und ein Alarmsignal auslöst, welcher Melder über Leitungen (L
1, L
2) an eine Melderbetriebsspannung (U,) an die Leitungen abgebende Signalzentrale (Z)
angeschlossen ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale zur Erniedrigung der Störanfälligkeit
des Melders bei Alarmzuständen:
- Dem Sensor ist ein Wandler (T) zur Herabsetzung der im Niederspannungsbereich liegenden
Melderbetriebsspannung (U,) auf eine mindestens fünfmal kleinere Sensorbetriebsspannung
(Uz) vorgeschaltet;
- das erste Schaltelement (ZD1, T1) liegt an der Sensorbetriebsspannung (Uz) und verringert beim Leitendwerden zur Vorbereitung der Alarmauslösung die Sensorbetriebsspannung
(U2);
- das zweite Schaltelement (KR) liegt an der Melderbetriebsspannung (U,) und ist von
der Sensorbetriebsspannung (Uz) gesteuert, derart, dass es bei Unterschreiten der Sensorbetriebsspannung (U2) unter einen vorbestimmten Wert seinen leitenden Zustand einnimmt.
2. lonisationsrauchmelder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Steuerelektrode
(St) des zweiten Schaltelementes (KR) ein als Transistor (Tz) ausgebildeter Schalter (S) vorgesehen ist, der im Ruhezustand leitet und gesättigt
ist, wobei ein Kondensator (C) zwischen Kollektor und Emitter des Transistors (Tz) und ein Widerstand (Rz) zwischen dem Kollektor des Transistors (T2) und der Anode des zweiten Schaltelementes mit einer Zeitkonstante R2 × C > 2 s, vorzugsweise > 5 s, angeordnet sind.
3. lonisationsrauchmelder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandler
(T) aus einem Widerstand (R1), einer Z-Diode (ZD2) und der Basis-Emitter-Strecke des Transistors (Tz) besteht.
4. lonisationsrauchmelder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand
(R,) auf der einen Seite direkt mit der positive Spannung führenden Leitung (L,) verbunden
ist, dass die Z-Diode (ZD2) mit dem anderen Anschluss des Widerstandes (R,) und über die Basis-Emitter-Strecke
des Transistors (Tz) mit der negative Spannung führenden Leitung (L2) verbunden ist, wobei parallel zur Basis-Emitter-Strecke des Transistors (T2) ein Widerstand (R5) liegt.
5. lonisationsrauchmelder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand
(R1) auf der einen Seite direkt mit der eine positive Spannung führenden Leitung (L1) verbunden ist, dass die Basis des Transistors (T2) mit dem anderen Anschluss des Widerstandes (R,) verbunden ist, und dass die Z-Diode
(ZD2) zwischen dem Emitter-Anschluss des Transistors (T2) und der negative Spannung führenden Leitung (L2) liegt.
1. Ionization smoke detector containing at least one ionization chamber (MK) operated
at an extra low voltage, said ionization chamber having a sensor composed of a measuring
electrode and a counter electrode, the ambient air being accessible to the ionization
chamber, said ionization chamber containing at least one radioactive source for generating
ions and an electrical circuit for tiggering an alarm, which circuit comprises a first
circuit element (ZD,, T
1) controlled by a voltage drop (U
K) appearing across the ionization chamber, said first circuit upon exceeding a predeterminated
smoke density becoming conductive and a second circuit element (KR), which second
element upon becoming conductive of the first circuit element becomes conductive and
triggers an alarm signal, said smoke detector being connected by means of lines (L
1, L
2) with a central signal station (Z) which delivers to the lines a detector operating
voltage (U
1) characterized by the following features for reducing the subscep- tibility to failure
of the detector in alarm conditions:
- a converter (T) is connected in series to the sensor in order to reduce the detector
operating voltage (U1) being in the low voltage range to a sensor operating voltage (U2) being at least five times smaller than the detector operating voltage;
- the first circuit element (ZD,, T1) is at the sensor operating voltage (U2) and upon becoming conductive reducing the sensor operating voltage (U2) for the preparation of tiggering an alarm;
- the second circuit element (KR) is at the detector operating voltage (U1) and controlled by the sensor operating voltage (U2) in such manner that the second circuit element when the sensor operating voltage
falls below a predetermined value becomes conductive.
2. lonization smoke detector according to claim 1, characterized in that to the control
electrode of the second circuit element (KR) is connected a switch means (S) comprising
a transistor (T2) which is conductive in its rest state and is saturated; a capacitor (C) is connected
between the collector and emitter of the said transistor (T2) and a resistor (R2) is connected between the collector of the transistor (T2) and the anode of the second circuit element having a time-constant R2 × C > 2 s, preferably > 5 s.
3. lonization smoke detector according to claim 2, characterized in that the converter
(T) consists of a resistor (R), a Zener diode and the base-emitter path of the transistor
(T2).
4. lonization smoke detector according to claim 3, characterized in that the resistor
(R) is connected at one terminal thereof directly with the line (L,) carrying a positive
potential, that the Zener diode (ZD2) is connected to the other terminal of the resistor (R,) and by means of the base-emitter
path of the transistor (T2) with the line (L2) carrying a negative potential; and that a further resistor (Rs) is arranged parallel to the base-emitter path of the transistor (T2).
5. Ionization smoke detector according to claim 3, characterized in that the resistor
(R1) is directly connected at one terminal thereof with the line (L1) carrying a positive potential, that the base of the transistor (T2) is connected to the other terminal of the resistor (R1) and that the Zener diode (ZD2) is arranged between the emitter of said transistor and the line (L2) which carries the negative potential.
1. Détecteur de fumée à ionisation, avec au moins une chambre d'ionisation (MK) opérée
avec une faible tension, avec un capteur comportant une électrode de mesure et une
contre-électrode, chambre dans laquelle l'air environnant a pratiquement un accès
libre et qui comporte au moins une source radioactive pour produire des ions, et avec
un circuit électrique pour le déclenchement d'une alarme, circuit électrique qui comporte
un premier élément de commutation (ZD,, T
1) comandé par la chute de tension à travers la chambre d'ionisation et qui, au dépassement
d'une densité déterminée de la fumée, devient conducteur, ainsi qu'un second élément
de commutation (KR) qui devient conducteur lorsque le premier élément de commutation
devient conducteur et déclenche un signal d'alarme, le détecteur étant relié, par
l'intermédiaire de conducteurs (L
1, L
2), à une centrale de signalisation (Z) fournissant aux conducteurs une tension de
fonctionnement (U
1) pour le détecteur, caractérisé par les moyens remarquables suivants pour abaisser
la sensibilité aux dérangements du détecteur, lors d'états de signalisation:
- en amont du capteur est monté un transformateur (T) pour abaisser la tension de
fonctionnement (U1) du détecteur, qui se situe dans la plage des basses tensions, à une tension de fonctionnement
(U2) du capteur, au moins cinq fois moindre;
- le premier élément de commutation (ZD,, T1) est au potentiel de fonctionnement (Uz) du capteur, et abaisse, quand il devient conducteur, la tension de fonctionnement
(U2) du capteur, en vue de préparer le déclenchement de l'alarme;
- le second élément de commutation (KR) est à la tension de fonctionnement (U1) du détecteur, et il est commandé de telle manière par la tension de fonctionnement
(Uz) du capteur, qu'il assume son état conducteur lorsque la tension de fonctionnement
(U2) du capteur passe en-dessous d'une valeur prédéterminée.
2. Détecteur de fumée à ionisation selon la revendication 1, caractérisé par le fait
qu'à l'électrode de commande (St) du second élément de commutation (KR) est relié
un commutateur (S) réalisé sous la forme d'un transistor (T2), lequel commutateur est, à l'état de repos, conducteur et saturé, un condensateur
(C) étant prévu entre le collecteur et l'émetteur du transistor (T2) et une résistance (R2) étant prévue entre le collecteur du transistor (T2) et l'anode du second élément de commutation, avec une constante de temps R2 × C > 2 s, de préférence > 5 s.
3. Détecteur de fumée à ionisation selon la revendication 2, caractérisé par le fait
que le transformateur (T) est constitué par une résistance (R,), par une diode Zener
(ZD2) et par le circuit base-émetteur du transistor (T2).
4. Détecteur de fumée à ionisation selon la revendication 3, caractérisé par le fait
que la résistance (R1) est reliée, sur un côté, directement au conducteur (L,) qui est porté à la tension
positive, que la diode Zener (ZDz) est reliée avec l'autre borne de la résistance
(R,) et par l'intermédiaire du circuit base-émetteur du transistor (T2) au conducteur (L2) qui est porté à la tension négative, une résistance (Rs) étant montée en parallèle sur le circuit base-émetteur du transistor (T2).
5. Détecteur de fumée à ionisation selon la revendication 3, caractérisé par le fait
que la résistance (R1) est reliée, sur un côté, directement à un conducteur (L1) qui est à une tension positive, que la base du transistor (T2) est reliée à l'autre borne de la résistance (R1) et que la diode Zener (ZD2) est située entre la borne d'émetteur du transistor (T2) et le conducteur (L2) qui est à la tension négative.