[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft optische Aufheller, bestehend aus zwei Bis-styrylbenzolverbindungen,
ein Verfahren zu deren Herstellung und zur Herstellung dabei auftretenden Zwischenprodukte,
Mittel enthaltend derartige optische Aufheller sowie die Verwendung dieser optischen
Aufheller bzw. der sie enthaltenden Mittel zum optischen Aufhellen von organischen
hochmolekularen Materialien.
[0002] Bis-styrylbenzolverbindungen und deren Verwendung als optische Aufheller für verschiedene
Substrate sind aus der Literatur in großer Zahl bekannt, siehe dazu die CH-A-366 512,
382 709 388 294, 388 929, 389 585, 411 329, 416 078 und 465 548. Einige Einzelkomponenten,
die in den erfindungsgemäßen zusammengesetzten optischen Aufhellern enthalten sind,
sind in den genannten Druckschriften geoffenbart wie z.B. 1,4-Bis-(2-, 3- oder 4-cyanostyryl)benzol
oder 1,4-Bis-(4-methoxycarbonylstyryl)benzol. Einige dieser Verbindungen sind auch
im Handel erhältlich. Ferner sind Gemische von 1,4-Bis-styrylbenzolverbindungen bekannt,
die aus drei Komponenten bestehen, nämlich aus etwa 50% einer asymmetrisch substituierten
und je etwa 25% von zwei verschiedenen symmetrisch substituierten Bis-styrylbenzolverbindungen.
Derartige Gemische entstehen rein statistisch beim Umsetzen von einem Mol Terephthalaldehyd
mit einem Gemisch von je einem Mol von zwei gegebenenfalls substituierten Benzylphosphonaten.
[0003] Weiter sind Gemische aus zwei oder mehreren symmetrisch substituierten Bis-styrylbenzolen
bekannt, die durch einfaches Mischen von reinen symmetrischen Verbindungen erhalten
werden können.
[0004] Die Verwendung von eben beschriebenen Gemischen als optische Aufheller für verschiedene
organische Substrate, vor allem aus Polyester, ist ebenfalls bekannt, siehe dazu die
CH-A-366 512, 382 709, 416 078 und 465 548.
[0005] Weitere Gemische aus drei Bis-styrylbenzolverbindungen sind aus den CH-A-366 512
und 382 709 bekannt. Solche Gemische werden durch gleichzeitige Umsetzung von Terephthalaldehyd
mit einem Gemisch aus 50-98, besonders 80-87%, eines substituierten Benzylphosphonates
und 50-2, besonders 20-3% eines solchen vom ersten verschieden substituierten Benzylphosphonates
erhalten.
[0006] Diese genannten bekannten Dreikomponenten-Gemische können aber, bedingt durch das
Herstellungsverfahren, höchstens etwa 50% der jeweiligen asymmetrisch substituierten
Bis-styrylbenzolverbindung enthalten.
[0007] Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß ein optischer Aufheller, bestehend
aus 51-99 Gew.-%, vorzugsweise 80-99 Gew.-%, insbesondere 90-99 Gew.-%, einer asymmetrisch
substituierten 1,4-Bis-styrylbenzolverbindung und 49-1 Gew.-%, vorzugsweise 20-1 Gew.-%,
insbesondere 10-1 Gew.-% einer symmetrisch substituierten 1,4-Bis-styrylbenzolverbindung
bedeutend höhere Aufhelleffekte zu erzielen imstande ist als die bekannten entsprechenden
Einzelverbindungen und die oben erwähnten Mischungen.
[0008] Außerdem kann dieser zusammengesetzte Aufheller sehr gut durch das neue erfindungsgemäße
Verfahren hergestellt werden.
[0009] Der erfindungsgemäße optische Aufheller besteht aus 51-99 Gew.-% einer unsymmetrisch
substituierten Verbindung der Formel

worin R und R₁ gleich oder verschieden sind, worin für den Fall, daß R und R₁ gleich
sind, R₁ eine andere Position im Phenylring, an den es gebunden ist, besetzen muß
als R in seinem Phenylring und worin R und R₁ unabhängig voneinander CN oder eine
gegebenenfalls substituierte Carbonsäureestergruppe bedeuten, und 49-1 Gew.-% einer
symmetrisch substituierten Verbindung der Formel

worin R die obige Bedeutung hat und beide R in ihren Phenylringen an die gleiche Position
gebunden sind mit der haßgabe, daß beide R in der Formel (2) mit p,p′ Mellung stehen
[0010] Die Bis-styrylbenzol-Verbindung (1) muß also in jedem Fall unsymmetrisch substituiert
sein. Vorzugsweise sind die Substituenten R und R₁, unabhängig davon, ob sie gleich
oder verschieden sind, an verschiedene Positionen des jeweiligen Phenylringes gebunden.
Die Verbindung (2) ist sowohl hinsichtlich Substituent R als auch hinsichtlich seiner
Stellung symmetrisch.
[0011] Unter den Carbonsäureestergruppen sind solche der Formel-COOY bevorzugt, worin Y
Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Alkenyl mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl
mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl, Aralkyl, insbesondere Phenylalkyl, vor
allem Benzyl, Carbalkoxyalkyl, Cyanoalkyl, Hydroxyalkyl, Aminoalkyl, Alkylaminoalkyl,
Dialkylaninoalkyl, wobei alle vorstehend genannten zusammengesetzten Alkylgruppen
in jedem Alkylteil 1 bis 6 Kohlestoffatome aufweisen können; Propargyl, Tetrahydrofurfuryl
oder eine Gruppe der Formel

bedeutet, wobei in der letztgenannten Gruppe X für Wasserstoff oder Methyl und n für
eine Zahl zwischen 1 und 4 stehen und die Alkylgruppe 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist.
Unter Halogen ist Chlor, Brom und Fluor, insbesondere Chlor oder Brom zu verstehen.
Die Substituenten Halogenalkyl und Hydroxyalkyl können ein oder mehrere Halogenatome
bzw. eine oder mehrere Hydroxylgruppen enthalten.
[0012] Besonders bevorzugt steht Y für Alkyl mit 1 bis 6, insbesondere 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
Alkenyl mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen und Benzyl, vor allem für Alkyl mit 1 bis 4
Kohlenstoffatomen. Alle Alkylgruppen, die zusammengesetzten Gruppen (die den Substituent
Y bilden) angehören, weisen bevorzugt 1 bis 4 Kohlenstoffatome auf.
[0013] Besonders gute Eigenschaften weisen erfindungsgemäße optische Aufheller, in denen
in den Einzelkomponenten R und R₁ gleich sind und jeweils CN bedeuten, auf.
[0014] Von besonderem praktischen Interesse sind die optischen Aufheller bestehend aus 51-99
Gew.-% der Verbindung der Formel

und 49-1 Gew.-% der Verbindung der Formel

[0015] Besonders wertvolle Eigenschaften weisen die erfindungsgemäßen optischen Aufheller
auf, wenn sie aus 70-99, insbesondere 80-99, vor allem aber 90-99 Gew.-% der unsymmetrisch
substituierten Verbindung, z.B. der Formel (1) bzw. (3), und 30-1, insbesondere 20-1,
vor allem aber 10-1 Gew.-% der symmetrisch substituierten Verbindung, z.B. der Formel
(2) bzw. (4), bestehen.
[0016] Besonders hervorzuheben ist daher der optische Aufheller, bestehend aus 90-99 Gew.-%
der Verbindung der Formel (3) und 10-1 Gew.-% der Verbindung der Formel (4).
[0017] Alle Prozentangaben in dieser Anmeldung beziehen sich, sofern nicht anders angegeben,
auf das Gewicht.
[0018] Die erfindungsgemäßen optischen Aufheller werden nach einem neuen Verfahren hergestellt,
das ebenfalls Gegenstand der Erfindung ist.
[0019] Bei der Diskussion der bekannten Bis-styrylbenzole und der bekannten Mischungen davon
wurden auch bereits die Verfahren diskutiert, die zu derartigen Mischungen (statistische
Mischungen aus 3 Komponenten) führen. Ferner ist aus der DE-A-2 647179 bekannt, wie
man 2′-Cyanostilben-4-aldehyd, das im erfindungsgemäßen Verfahren als Zwischenprodukt
auftritt, mit Hilfe einer vielstufigen Synthese rein erhalten kann. Siehe in dieser
Druckschrift Seite 25, letzter Absatz bis Seite 27, erster Absatz: Herstellung der
Ausgangsverbindung (3).
[0020] Es wurde überraschenderweise gefunden, daß die erfindungsgemäßen optischen Aufheller
aus zwei Einzelkomponenten durch ein sehr einfaches Syntheseverfahren hergestellt
werden können.
[0021] Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man Terephthalaldehyd
in Gegenwart eines alkalischen Kondensationsmittels mit einer Verbindung der Formel

zu einem Gemisch der Verbindungen der Formeln

und

umsetzt und dieses Gemisch dann weiter in Gegenwart eines alkalischen Kondensationsmittels
mit einer Verbindung der Formel

zu dem Aufheller bestehend aus den Verbindungen (1) und (2) umsetzt, wobei R und R₁
die in Formeln (1) und (2) angegebenen Bedeutungen haben und die dort angegebenen
Bedingungen bezüglich ihrer Stellungen in den Phenylringen erfüllen müssen und wobei
X und Y gleich oder verschieden sind und unabhängig voneinander einen Rest der Formel

oder

bedeuten, und wobei das Mengenverhältnis zwischen Terephthalaldehyd und der Verbindung
der Formel (7) so gewählt wird, daß das Verhältnis zwischen symmetrischer und unsymmetrischer
Komponente im Endprodukt im oben für die Verbindungen der Formeln (1) und (2) angegebenen
Bereich liegt.
[0022] Das Mengenverhältnis zwischen Terephthalaldehyd und der Verbindung der Formel (7)
richtet sich also danach, welches Mengenverhältnis im endgültigen Gemisch von unsymmetrisch
und symmetrisch substituierten Bis-styrylbenzolen erwünscht ist. Dementsprechend kann
das Mengenverhältnis zwische dem Monoaldehyd (8) und der damit reagierenden Verbindung
der Formel (9) angepaßt werde. Auf diese Weise kann jedes oben für die Verbindungen
der Formeln (1) und (2) definierte Mengenverhältnis durch die Wahl der Mengenverhältnisse
in den Ausgangsprodukten eingestellt werden. Der Gehalt an Monoaldehyd (8) in der
Reaktionsmischung kann analytisch leicht ermittelt werden.
[0023] Bevorzugt wird die Umsetzung mit Verbindungen der Formeln (7) bzw. (9) durchgeführt,
in denen X und Y jeweils eine Gruppe der Formel (12) bedeuten. In den Formeln (10)
bis (13) bedeutet Alkyl vorzugsweise eine unsubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 6
C-Atomen oder die Benzylgruppe und Aryl vorzugsweise Phenyl, gegebenenfalls substituiert
mit Chlor, Methyl oder Methoxy.
[0024] Eine bevorzugte Umsetzung im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch
gekennzeichnet, daß man Terephthalaldehyd mit einer Verbindung der Formel

zu einem Gemisch der Verbindungen der Formel

und der Formel (4) umsetzt und das erhalten Gemisch anschließend mit Verbindung der
Formel

zu den erfindungsgemäßen optischen Aufhellern bestehend aus den Verbindungen der Formeln
(3) und (4) umsetzt.
[0025] Die Umsetzung von Terephthalaldehyd mit einer Verbindung der Formel (7) bzw. mit
einer Verbindung der Formel (14) (erste Stufe) wird in Gegenwart eines alkalischen
Kondensationsmittels, das als Protonenakzeptordient, durchgeführt. Als derartige Kondensationsmittel
kommen anorganische oder organische Basen in Betracht, z.B. Hydroxide, Hydride, Alkoxide
und Amide der Alkalioder Erdalkalimetalle, monomere oder polymere stark basische Amine
und Harzaustauscher der OH-Reihe in Frage. Von besonderer praktischer Bedeutung sind
Natrium- und Kaliumhydroxid und Natriummethylat. Auch ein Gemisch verschiedener Basen
kann verwendet werden. Die Menge an einzusetzendem Kondensationsmittel bewegt sich
in weiten Grenzen. Vorteilhaft verwendet man die äquivalente Menge, es kann jedoch
auch ein Überschuß verwendet werden. Auch die zweite Stufe (Umsetzung des Gemisches
aus Monoaldehyd und symmetrischer Bis-styrylbenzolverbindung) wird in Gegenwart eines
alkalischen Kondensationsmittels durchgeführt.
[0026] Das erfindungsgemäße Verfahren wird zweckmäßig in einem unter den Reaktionsbedingungen
inerten Lösungsmittel durchgeführt. Als solche Lösungsmittel kommen apolare und dipolare
aprotische und protische Lösungsmittel wie z.B. Hexan, Octan, Cyclohexan, Toluol,
Xylol, Chlorbenzol usw.; Formamid, Dimethylformamid, N-Methylpyrrolidon, Acetonitril,
Dimethylsulfoxyd usw.; Methanol, Äthanol, Isopropanol, Hexanol usw. in Betracht. Auch
in Wasser oder in Wasser enthaltenden Gemischen in Gegenwart oder Abwesenheit von
Phasentransferkatalysatoren läßt sich das Verfahren der Erfindung durchführen.
[0027] Die erste Stufe wird vorzugsweise in einem Lösungsmittel, in welchem die entstehenden
Monoaldehyde der Formeln (8) bzw. (16) wenig löslich sind, wie z.B. in Methanol, Äthanol,
Hexan oder Toluol, durchgeführt. Die entstehenden Aldehyde fallen während der Umsetzung
zusammen mit den symmetrischen Verbindungen der Formeln (2) bzw. (4) aus und können
durch Filtration isoliert oder vorzugsweise ohne Isolierung weiter umgesetzt werden.
Werden die erhaltenen Gemische isoliert, dann werden sie vorzugsweise ohne Reinigung
weiter eingesetzt.
[0028] Die Umsetzung der Monoaldehyde der Formeln (8) bzw. (16), als Gemische zusammen mit
den symmetrischen Verbindungen der Formeln (2) bzw. (4), mit einer Verbindung der
Formel (9) bzw. (15) oder (14) (zweite Stufe) wird vorzugsweise in einem Lösungsmittel,
in welchem die Monoaldehyde teilweise oder vollständig löslich sind, durchgeführt.
Als solche Lösungsmittel kommen aprotische dipolare Lösungsmittel wie z.B. Dimethyl-
und Diäthylformamid und Dimethylsulfoxid in Frage.
[0029] Die Reaktionstemperatur bewegt sich in Abhängigkeit vom gewählten Lösungsmittel in
weiten Grenzen und kann leicht durch Vorversuche ermittelt werden. Die erste Stufe
wird zweckmäßig bei Temperaturen zwischen 0°C und 50°C, vorzugsweise zwischen 20°C
und 30°C durchgeführt. Für die zweite Stufe kommen vor allem Temperaturen zwischen
20°C und 100°C, vorzugsweise zwischen 30° C und 50°C in Betracht.
[0030] Die als Ausgangsprodukte eingesetzten Verbindungen der Formeln (7) und (9) sind bekannt
oder können in Analogie zu bekannten Verfahren (siehe z.B. DE-A-1 921 466, GB-A-920
988 und 929 436) oder gemäß nachfolgendem Beispiel 14 (Herstellung des Ausgangsproduktes)
hergestellt werden.
[0031] Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung der als Zwischenprodukte
auftretenden Stilbenaldehyde der Formel

im Gemisch mit Stilbenverbindungen der Formel

worin R
2′ Cyano oder eine Carbonsäureestergruppe, insbesondere eine solche der Formel _COOY
bedeutet, worin Y Alkyl, Halogenalkyl, Aralkyl, Carbalkoxyalkyl, Cyanoalkyl, Hydroxyalkyl,
Aminoalkyl, Alkylaminoalkyl, Dialkylaminoalkyl, wobei alle vorgenannten Alkylgruppen
und Alkylteile in zusammengesetzten Gruppen jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen;
Alkenyl mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 5 bis 6 Kohlenstoffatomen, Propargyl,
Tetrahydrofurfuryl oder eine Gruppe der Formel

darstellt, worin X für Wasserstoff oder Methyl und n für eine ganze Zahl zwischen
1 und 4 stehen und die Alkylgruppe 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß man Terephthalaldehyd mit einer Verbindung der Formel

in einem Lösungsmittel, in dem der Stilbenaldehyd schwer löslich ist und in Gegenwart
eines alkalischen Kondensationsmittels umsetzt, worin X′ einen Rest der Formel

bedeutet. Zur Isolierung des Stilbenaldehyds aus dem erhaltenen Gemisch kann man den
Aldehyd durch gegebenenfalls mehrmalige Umkristallisation oder durch Chromatographie
abtrennen.
[0032] Die Umsetzung wird in Gegenwart eines alkalischen Kondensationsmittels in einem Lösungsmittel
durchgeführt, in dem die Stilbenaldehyde schwer löslich sind. Beispiele für derartige
Kondensationsmittel und Lösungsmittel sind weiter oben bei der Beschreibung der ersten
Stufe des Verfahrens zur Herstellung der Aufhellermischungen angegeben. Bevorzugte
Temperaturbereiche und bevorzugte Verbindungen der Formel (24) entsprechen jenen für
die genannte erste Stufe beschriebenen. Die Reinigung der Aldehyde erfolgt zweckmäßig
durch Chromatographie, z.B. Säulenchromatographie oder bevorzugt durch Umkristallisation,
wenn nötig durch mehrfache Umkristallisation, gegebenenfalls unter Zusatz von Aktivkohle
oder Bleicherde. Als Lösungsmittel für die Umkristallisation ist Dioxan bevorzugt.
[0033] Durch das erfindungsgemäße Verfahren gelangt man auf sehr einfache Weise in einer
Stufe zu den genannten Stilbenaldehyden, während man gemäß DE-A-2 647179 (siehe weiter
oben) nur über eine komplizierte, vielstufige Synthese zu Stilbenaldehyden kommt.
[0034] Die erfindungsgemäßen optischen Aufheller werden zum optischen Aufhellen der verschiedensten
synthetischen, halbsynthetischen oder natürlichen organischen Materialien verwendet.
[0035] Hierfür seien beispielsweise, ohne daß durch die nachfolgende Übersicht irgendeine
Beschränkung hierauf ausgedrückt werden soll, die folgenden Gruppen von organischen
Materialien, soweit eine optische Aufhellung derselben in Betracht kommt, genannt:
[0036] I. Synthetische organische hochmolekulare Materialien:
a) Polymerisationsprodukte auf Basis mindestens eine polymerisierbare Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung
enthaltender organischer Verbindungen, d.h. deren Homo- oder Copolymerisate sowie
deren Nachbehandlungsprodukte wie beispielsweise Vernetzungs-, Pfropfungs- oder Abbauprodukte,
Polymerisat-Verschnitte oder durch Modifizierung reaktionsfähiger Gruppen erhaltene
Produkte, beispielsweise Polymerisate auf Basis von α,β-ungesättigten Carbonsäuren
oder Derivaten solcher Carbonsäuren, insbesondere von Acrylverbindungen (wie z.B.
Acrylestern, Acrylsäure, Acrylnitril, Acrylamiden und deren Derivaten oder deren Methacryl-Analoga),
von Olefin-Kohlenwasserstoffen (wie z.B. Äthylen, Propylen, Styrole oder Diene, ferner
sogenannte ABS-Polymerisate), Polymerisate auf Basis von Vinyl- und Vinyliden-Verbindungen
(wie z.B. Vinylchlorid, Vinylalkohol, Vinylidenchlorid),
b) Polymerisationsprodukte, die durch Ringöffnung erhältlich sind, z.B. Polyamide
vom Polycaprolactam-Typ, ferner Polymere, die sowohl über Polyaddition als auch Polykondensation
erhältlich sind, wie Polyäther oder Polyacetale,
c) Polykondensationsprodukte oder Vorkondensate auf Basis bi- oder polyfunktioneller
Verbindungen mit kondensationsfähigen Gruppen, deren Homo- und Mischkondensationsprodukte
sowie Produkte der Nachbehandlung, wie beispielsweise Polyester, insbesondere gesättigte
(z.B. Äthylenglykolterephthalsäure-Polyester) oder ungesättigte (z.B. Maleinsäure-Dialkohol-Polykondensate
sowie deren Vernetzungsprodukte mit anpolymerisierbaren Vinylmonomeren), unverzweigte
sowie verzweigte (auch auf Basis höherwertiger Alkohole, wie z.B. Alkydharze) Polyester,
Polyamide (z.B. Hexamethylendiamin-adipat), Maleinatharze, Melaminharze, deren Vorkondensate
und Analoga, Polycarbonate, Silicone,
d) Polyadditionsprodukte wie Polyurethane (vernetzt und unvernetzt), Epoxidharze.
[0037] II. Halbsynthetische organische Materialien, z.B. Celluloseester verschiedener Veresterungsgrade
(sogenanntes 2½-Acetat, Triacetat) oder Celluloseäther, regenerierte Cellulose (Viskose,
Kupferammoniak-Cellulose) oder deren Nachbehandlungsprodukte, Casein-Kunststoffe.
[0038] III. Natürliche organische Materialien animalischen oder vegetabilischen Ursprungs,
beispielsweise auf Basis von Cellulose oder Proteinen wie Baumwolle, Wolle, Leinen,
Seide, natürliche Lackharze, Stärke, Casein.
[0039] Die optisch aufzuhellenden organischen Materialien können den verschiedenartigsten
Verarbeitungszuständen (Rohstoffe, Halbfabrikate oder Fertigfabrikate) angehören.
Sie können andererseits in Form der verschiedenartigsten geformten Gebilde vorliegen,
d. h. beispielsweise als vorwiegend dreidimensional ausgedehnte Körper wie Platten,
Profile, Spritzgußformlinge, verschiedenartige Werkstücke, Schnitzel, Granulate oder
Schaumstoffe, ferner als vorwiegend zweidimensional ausgebildete Körper wie Filme,
Folien, Lacke, Überzüge, Imprägnierungen und Beschichtungen oder als vorwiegend eindimensional
ausgebildete Körper wie Fäden, Fasern, Flocken, Drähte. Die besagten Materialien können
andererseits auch in ungeformten Zuständen in den verschiedenartigsten homogenen oder
inhomogenen Verteilungsformen, wie z.B. als Pulver, Lösungen, Emulsionen, Dispersionen,
Latices, Pasten oder Wachse vorliegen.
[0040] Fasermaterialien können beispielsweise als endlose Fäden (verstreckt oder unverstreckt),
Stapelfasern, Flocken, Strangware, textile Fäden, Garne, Zwirne, Faservliese, Filze,
Watten, Beflockungs-Gebilde oder als textile Gewebe oder textile Verbundstoffe, Gewirke
sowie als Papiere, Pappen oder Papiermassen vorliegen.
[0041] Den erfindungsgemäß anzuwendenden Aufhellern kommt vor allem Bedeutung für die Behandlung
von textilen organischen Materialien, insbesondere textilen Geweben, zu. Sofern Fasern,
welche als Stapelfasern oder Endlosfäden, in Form von Strangen, Geweben, Gewirken,
Vliesen, beflockten Substraten oder Verbundstoffen vorliegen können, erfindungsgemäß
optisch aufzuhellen sind, geschieht dies mit Vorteil in wäßrigem Medium, worin die
betreffenden Verbindungen in feinverteilter Form (Suspensionen, sogenannten Mikrodispersionen,
gegebenenfalls Lösungen) vorliegen. Gegebenenfalls können bei der Behandlung Dispergier-,
Stabilisier-, Netz- und weitere Hilfsmittel zugesetzt werden.
[0042] Bei der Applikation kann man in neutralem, alkalischem oder saurem Bade arbeiten.
Die Behandlung wird üblicherweise bei Temperaturen von etwa 20 bis 140°C, beispielsweise
bei Siedetemperatur des Bades oder in deren Nähe (etwa 90°C), durchgeführt. Für die
erfindungsgemäße Veredlung textiler Substrate kommen auch Lösungen oder Emulsionen
in organischen Lösungsmitteln in Betracht, wie dies in der Färbereipraxis in der sogenannten
Lösungsmittelfärberei (Foulard-Thermofixierapplikation, Ausziehfärbeverfahren in Färbemaschinen)
praktiziert wird.
[0043] Die optischen Aufheller gemäß vorliegender Erfindung können ferner den Materialien
vor oder während deren Verformung zugesetzt bzw. einverleibt werden. So kann man sie
beispielsweise bei der Herstellung von Filmen, Folien (z.B. Einwalzen in Polyvinylchlorid
in der Hitze) oder Formkörpern der Preßmasse oder Spritzgußmasse beifügen.
[0044] Sofern die Formgebung voll- oder halbsynthetischer organischer Materialien durch
Spinnverfahren bzw. über Spinnmassen erfolgt, können die optischen Aufheller nach
folgenden Verfahren appliziert werden:
- Zugabe zu den Ausgangssubstanzen (z.B. Monomeren) oder Zwischenprodukten (z.B. Vorkondensaten,
Präpolymeren), d. h. vor oder während der Polymerisation, Polykondensation oder Polyaddition,
- Aufpudern auf Polymerisatschnitzel oder Granulate für Spinnmassen,
- Badfärbung von Polymerisatschnitzeln oder Granulaten für Spinnmassen,
- Dosierte Zugabe zu Spinnschmelzen oder Spinnlösungen,
- Applikation auf Spinnkabel vor dem Verstrecken.
[0045] Die erfindungsgemäßen optischen Aufheller können beispielsweise auch in folgenden
Anwendungsformen eingesetzt werden:
a) Mischungen mit Farbstoffen (Nuancierung) oder Pigmenten (Farb- oder insbesondere
z.B. Weißpigmenten) oder als Zusatz zu Färbebädern, Druck-, Ätz- oder Reservepasten,
ferner auch zur Nachbehandlung von Färbungen, Drucken oder Ätzdrucken,
b) in Mischungen mit sogenannten «Carriern», Netzmitteln, Weichmachern, Quellmitteln,
Antioxydantien, Lichtschutzmitteln, Hitzestabilisatoren, chemischen Bleichmitteln
(Chlorit-Bleiche, Bleichbäder-Zusätze),
c) in Mischung mit Vernetzern, Appreturmitteln (z.B. Stärke oder synthetischen Appreturen)
sowie in Kombination mit den verschiedensten Textilveredlungsverfahren, insbesondere
Kunstharzausrüstungen (z.B. Knitterfest-Ausrüstungen wie «wash-and-wear», «permanent-press»,
«noniron»), ferner Flammfest-, Weichgriff-, Schmutzablöse («anti-soiling»)- oder Antistatisch-Ausrüstungen
oder antimikrobiellen Ausrüstungen,
d) Einarbeiten der optischen Aufhellmittel in polymere Trägermaterialien (Polymerisations-,
Polykondensations- oder Polyadditionsprodukte) in gelöster oder dispergierter Form
für Anwendung z.B. in Beschichtungs-, Imprägnier- oder Bindemitteln (Lösungen, Dispersionen,
Emulsionen) für Textilien, Vliese, Papier, Leder,
e) als Zusätze zu den verschiedensten industriellen Produkten, um dieselben marktfähiger
zu machen (z.B. Aspektverbesserung von Seifen, Waschmitteln, Pigmenten),
f) in Spinnbadpräparationen, d. h. als Zusätze zu Spinnbädern, wie sie zur Gleitfähigkeitsverbesserung
für die Weiterverarbeitung von Synthese-Fasern verwendet werden, oder aus einem speziellen
Bad vor der Verstreckung der Faser,
g) in Mitteln zum optischen Aufhellen von hochmolekularen organischer Materialien
der vorstehend angegebenen Zusammensetzungen, welche Mittel gegebenenfalls übliche
Formulierungszusätze und/oder gegebenenfalls weitere optische Aufheller aus anderen
Aufhellerklassen enthalten,
h) als Scintillatoren, für verschiedene Zwecke photographischer Art, wie z.B.B. für
elektrophotographische Reproduktion und Supersensibilisierung,
j) je nach Substitution als Laser-Farbstoffe.
[0046] Derartige Mittel, die die erfindungsgemäßen optischen Aufheller enthalten, sind ebenfalls
Gegenstand der Erfindung.
[0047] Als übliche Formulierungszusätze kommen z.B. verschiedenste Hilfs- und Coupiermittel,
wie z.B. wasserfreies Natriumsulfat, Natriumsulfat-decahydrat, Natriumchlorid, Natriumcarbonat,
Alkalimetallphosphate, wie Natrium- oder Kaliumorthophosphat, Natrium- oder Kaliumpyrophosphat
und Natrium- oder Kaliumtripolyphosphate oder Alkalimetallsilicate in Betracht. Aber
auch wäßrige Formulierungen fallen unter die erfindungsgemäßen Mittel, z.B. auch die
Applikationslösungen, mit denen Textilfasern optisch aufgehellt werden und die die
üblichen Zusätze enthalten.
[0048] Besonders bevorzugt im Rahmen der erfindungsgemäßen Mittel sind solche, die neben
einem auf dem zu behandelnden Substrat eine grünliche bis bläuliche Nuance hervorrufenden
erfindungsgemäßen optischen Aufheller (z.B. Mischungen aus den Verbindungen (1) und
(2), (3) und (4) zusätzlich noch einen optischen Aufheller enthalten, der auf dem
zu behandelnden Substrat eine rötliche Nuance hervorruft.
[0049] Derartige Kombinationen haben den Vorteil, daß dadurch auf Textilfasern, vor allem
auf Polyesterfasern ein besonders schöner neutraler Weißton von hoher Brillanz erzielt
werden kann.
[0050] Sehr vorteilhaft sind daher Mittel, die einen optischen Aufheller bestehend aus den
Verbindungen (3) und (4) oder aus anderen Mischungen einer symmetrischen und unsymmetrischen
Komponente, aus denen die erfindungsgemäßen Aufheller bestehen und zusätzlich einen
optischen Aufheller aus der Klasse der Naphthalimide, Bis-benzoxazolyl-äthylene, Bis-benzoxazolyl-thiophene,
Stilbenylbenzoxazole, Naphthotriazol-2-yl-stilbene (bekannt aus den DE-A-2 539 537
und 2 539 461) oder der Cumarine, z.B. der 3-Phenyl-7-pyrazolylcumarine, der 3-Pyrazolyl-7-v-triazolylcumarine
oder der 3-v-Triazolylcumarine (bekannt aus den CH-A-566 359 und 592 189), enthalten,
insbesondere solche, die als Aufheller-Aktivsubstanz 5-90 Gew.-%, insbesondere 30-70
Gew.-%, eines auf dem behandelten Substrat eine grünliche bis bläuliche Nuance hervorrufenden,
erfindungsgemäßen optimischen Aufheller (z.B. Mischungen aus den Verbindungen (1)
und (2), (3) und (4) und 95-10 Gew.-%, insbesondere 70-30 Gew.-% eines optischen Aufhellers,
der auf dem behandelten Substrat eine rötliche Nuance hervorruft, enthalten, wobei
der letztere Aufheller vorzugsweise einer aus den oben genannten Klassen ist.
[0051] Besonders geeignet in erfindungsgemäßen Mitteln als Aufheller, die eine rötliche
Nuance hervorrufen, sind solche aus der Klasse der Naphthotriazolyl-stilbene und der
Triazolylcumarine.
[0052] Beispiele für Aufheller, die eine rötliche Nuance hervorrufen und die in erfindungsgemäßen
Mitteln eingesetzt werden können, sind unter anderen:
[0053] 2,5-Bis-(benzoxazol-2-yl)-thiophen, 4-(5-Methylbenzoxazol-2-yl)-4′-carbomethoxystilben,
[0054] 1-Methyl-5-methoxynaphthalimid,
[0055] 3-Phenyl-7-(4-phenyl-5-methyl-v-triazol-2-yl)cumarin,
[0056] 3-(4-Chlorpyrazol-1-yl)-7-(4-phenyl-5-methyl-v-triazol-2-yl)cumarin sowie insbesondere
[0057] 3-(2-Phenyl-v-triazol-4-yl)-7-methoxycumarin und
[0058] 4-(Naphtho[1,2-d]triazol-2-yl')-4′-carbäthoxystilben.
[0059] Besonders bevorzugt werden mit den erfindungsgemäßen optischen Aufhellern Substrate
aus Polyester aufgehellt, insbesondere Textilmaterialien aus Polyester.
[0060] Wird das Aufhellverfahren mit Textilbehandlungs- oder Veredlungsmethoden kombiniert,
so kann die kombinierte Behandlung in vielen Fällen vorteilhafterweise mit Hilfe entsprechender
beständiger Präparate erfolgen, welche die optisch aufhellenden Verbindungen in solcher
Konzentration enthalten, daß der gewünschte Aufhelleffekt erreicht wird.
[0061] In gewissen Fällen werden die Aufheller durch eine Nachbehandlung zur vollen Wirkung
gebracht. Diese kann beispielsweise eine chemische (z.B. Säure-Behandlung), eine thermische
oder eine kombinierte chemisch/thermische Behandlung darstellen. So verfährt man beispielsweise
bei einer optischen Aufhellung einer Reihe von Fasersubstraten, z.B. von Polyesterfasern,
mit den erfindungsgemäßen Aufhellern zweckmäßig in der Weise, daß man diese Fasern
mit den wäßrigen Dispersionen (gegebenenfalls auch Lösungen) der Aufhellmittel bei
Temperaturen unter 75° C, z.B. bei Raumtemperatur, imprägniert und einer trockenen
Wärmebehandlung bei Temperaturen über 100°C unterwirft, wobei es sich im allgemeinen
empfiehlt, daß Fasermaterial vorher noch bei mäßig erhöhter Temperatur, z.B. bei mindestens
60°C bis etwa 130°C zu trocknen. Die Wärmebehandlung in trockenem Zustande erfolgt
dann vorteilhaft bei Temperaturen zwischen 120 und 225°C, beispielsweise durch Erwärmen
in einer Trockenkammer, durch Bügeln im angegebenen Temperaturintervall oder auch
durch Belandeln mit trockenem, überhitztem Wasserdampf. Die Trocknung und trockene
Wärmebehandlung können auch unmittelbar nacheinander ausgeführt oder in einen einzigen
Arbeitsgang zusammengelegt werden.
[0062] Die Menge der erfindungsgemäß zu verwendenden optischen Aufheller, bezogen auf das
optisch aufzuhellende Material, kann in weiten Grenzen schwanken. Schon mit sehr geringen
Mengen, in gewissen Fällen z.B. solchen von 0,001 Gewichtsprozent, kann ein deutlicher
und haltbarer Effekt erzielt werden. Es können aber auch Mengen bis zu etwa 0,8 Gewichtsprozent
und gegebenenfalls bis zu etwa 2 Gewichtsprozent zur Anwendung gelangen. Für die meisten
praktischen Belange sind vorzugsweise Mengen zwischen 0,01 und 0,5 Gewichtsprozent
von Interesse.
[0063] In den nachfolgenden Beispielen sind Teile, soweit nicht anders angegeben, immer
Gewichtsteile und Prozente immer Gewichtsprozente.
Beispiel 1
[0064] 53,6 g Terephthalaldehyd werden in 300 ml absolutem Äthanol suspendiert und bei 20
bis 25°C unter Rühren und Stickstoff innerhalb 15 Minuten mit 144 g einer 30%igen
methanolischen Natriummethylat-Lösung versetzt. Es entsteht eine fast klare Lösung,
die bei 20 bis 25°C unter Rühren und Stickstoff innerhalb 20 Minuten mit 102 g des
Phosphonates der Formel

versetzt wird, wobei das Reaktionsprodukt sofort kristallin ausfällt.
[0065] Der entstandene dicke kristalline Reaktionsbrei wird nun sechs Stunden bei 20 bis
25°C unter Stickstoff weitergerührt, dann abgenutscht, mit etwa 50 ml absolutem Äthanol
gewaschen und unter Vakuum bei 50°C bis zum konstanten Gewicht getrocknet. Man erhält
60,06 g (etwa 64,4% der Theorie) eines hellgelben kristallinen Pulvers vom Schmelzpunkt
144 bis 149°C, das sich durch gaschromatographische Analyse als ein Gemisch bestehend
aus 87,8% der Verbindung der Formel,

und 11,3% der Verbindung der Formel

identifizieren läßt.
[0066] Das als Ausgangsmaterial verwendete Phosphonat der Formel (14) wird in Analogie zu
Beispiel 1 der DE-A-1 921 466 hergestellt und durch Destillation gereinigt (Kp
0,35: 136-138°C).
[0067] 23,3 g eines wie oben beschrieben erhaltenen Gemisches der Verbindungen (16) und
(4) und 25,3 g des Phosphonates der Formel

werden in 200 ml Dymethylformamid suspendiert und bei 30°C unter Rühren und Stickstoff
innerhalb 30 Minuten mit 19,0 g einer 38%igen methanolischen Natriummethylat-Lösung
versetzt, wobei die Reaktionstemperatur bis 40°C steigt. Es entsteht zuerst eine fast
klare Lösung, aus welcher das Reaktionsprodukt gegen Ende der Zugabe der Natriummethylat-Lösung
als dicker kristalliner Brei ausfällt. Das Reaktionsgemisch wird nun bei 30°C unter
Stickstoff vier Stunden weitergerührt, dann bei 20°C mit 200 ml Wasser verdünnt und
mit etwa 1 ml Eisessig neutralisiert. Das Reaktionsprodukt wird abgenutscht, mit etwa
100 ml Dimethylformamid/Wasser (1: 1) und dann mit etwa 100 ml Methanol gewaschen
und unter Vakuum bei 100°C bis zum konstanten Gewicht getrocknet. Man erhält 28,9
g (etwa 86,9% der Theorie) eines hellgelben kristallinen Pulvers vom Schmelzpunkt
188 bis 233°C, das sich nach gaschromatographischer Analyse als ein Gemisch bestehend
aus 91,2% der Verbindung der Formel

und 7,7% der Verbindung der Formel (4) erweist.
[0068] Das als Ausgangsmaterial verwendete Phosphonat der Formel (15) wird gemäß Beispiel
1 der DE-A-1 921 466 hergestellt.
Beispiel 2
[0069] 26,8 g Terephthalaldehyd werden in 100 ml absolutem Methanol suspendiert und bei
20 bis 25°C unter Rühren und Stickstoff innerhalb 15 Minuten mit 72 g einer 30%igen
methanolischen Natriummethylat-Lösung versetzt. Es entsteht eine fast klare Lösung,
die bei 20 bis 25°C unter Rühren und Stickstoff innerhalb 20 Minuten mit einer Lösung
von 50,6 g des Phosphonates der Formel

in 60 ml absolutem Methanol versetzt wird, wobei das Reaktionsprodukt langsam kristallin
ausfällt. Die entstandene kristalline Reaktionsmischung wird nun 24 Stunden bei 20
bis 25°C unter Stickstoff weitergerührt, auf 0°C abgekühlt, dann abgenutscht, mit
etwa 50 ml absolutem Athanol gewaschen und unter Vakuum bei 50°C bis zum konstanten
Gewicht getrocknet. Man erhält 32,0 g (etwa 68,7% der Theorie) eines hellgelben kristallinen
Pulvers vom Schmelzpunkt 117 bis 192°C, das sich analytisch als ein Gemisch bestehend
aus 81,5% der Verbindung der Formel

und 17,2% der Verbindung der Formel

erweist.
[0070] Nach zweimaligem Umkristallisieren aus Alkohol und unter Entfernung der im Alkohol
unlöslichen Verbindung der Formel (303) erhält man 14,5 g des Aldehyds der Formel
(302) in Form von blaßgelben Nadeln mit einem Schmelzpunkt von 117 bis 119°C.
[0071] Das als Ausgangsmaterial verwendete Phosphonat der Formel (301) wird gemäß Beispiel
2 der GB-A-920 988 hergestellt.
[0072] 23,3 g eines wie oben beschrieben erhaltenen Gemisches der Verbindungen (302) und
(303) und 25,3 g des Phosphonates der Formel (15) werden in 200 ml Dimethylformamid
suspendiert und bei 30°C unter Rühren und Stickstoff innerhalb 15 Minuten mit 19 g
einer 30%igen methanolischen Natriummethylat-Lösung versetzt. Es entsteht zuerst eine
fast klare Lösung, aus welcher das Reaktionsprodukt gegen Ende der Zugabe der Natriummethylat-Lösung
als dicker kristalliner Brei ausfällt, wobei die Reaktionstemperatur bei 40°C steigt.
Das Reaktionsgemisch wird nun bei 30°C unter Stickstoff vier Stunden weitergerührt,
dann bei 0°C mit 200 ml Wasser verdünnt und mit etwa 1 ml Eisessig neutralisiert.
Das Reaktionsprodukt wird abgenutscht, mit etwa 100 ml Dimethylformamid/Wasser (1:
1) und dann mit etwa 80 ml Äthanol gewaschen und unter Vakuum bei 100°C bis zum konstanten
Gewicht getrocknet. Man erhält 28,55 g (etwa 85,9% der Theorie) eines hellgelben kristallinen
Pulvers vom Schmelzpunkt 199 bis 217°C, das sich analytisch als ein Gemisch bestehend
aus 88,3% der Verbindung der Formel

und 10,9% der Verbindung der Formel (303) erweist.
Beispiel 3
[0073] 23,3 g des gemäß Beispiel 2 erhaltenen Gemisches der Verbindungen (302) und (303)
und 25,3 g des Phosphonates der Formel (14) werden in 100 ml Dimethylformamid wie
im Beispiel 3 beschrieben umgesetzt. Man erhält 23,5 g (etwa 70% der Theorie) eines
blaßgelben kristallinen Pulvers mit einem Schmelzpunkt von 174 bis 183°C, das sich
analytisch als ein Gemisch bestehend aus 85,1% der Verbindung der Formel

und 13,8% der Verbindung der Formel (303) erweist.
Beispiel 4
[0074] 23,3 g des gemäß Beispiel 1 erhaltenen Gemisches der Verbindungen (16) und (4) und
25,3 g des Phosphonates der Formel (301) werden in 100 ml Dimethylformamid wie im
Beispiel 2 beschrieben umgesetzt. Man erhält 24,5 g (etwa 73,5% der Theorie) eines
blaßgelben kristallinen Pulvers mit einem Schmelzpunkt von 176 bis 188°C, das sich
analytisch als ein Gemisch bestehend aus 91,6% der Verbindung der Formel (501) und
7,1% der Verbindung der Formel (4) erweist.
Beispiel 5
[0075] 7 g des gemäß Beispiel 1 erhaltenen Gemisches der Verbindungen (16) und (4) und 7,8
g des Phosphonates der Formel

werden in 80 ml Dimethylformamid wie im Beispiel 2 beschrieben umgesetzt. Man erhält
9,5 g (etwa 87% der Theorie) eines gelben kristallinen Produktes einem Schmelzpunkt
von 187 bis 205°C, das sich analytisch als ein Gemisch bestehend aus 93,3°/o der Verbindung
der Formel

und 5,6% der Verbindung der Formel (4) erweist. Das als Ausgangsmaterial verwendete
Phosphonat der Formel (701) wird gemäß Beispiel 2 der GB-A-929 436 hergestellt.
Beispiel 6
[0076] 9,3 g des gemäß Beispiel 1 erhaltenen Gemisches der Verbindungen (16) und (4) und
12 g des Phosphonates der Formel

werden in 120 ml Dimethylformamid suspendiert und bei 30°C unter Rühren und Stickstoff
innerhalb 15 Minuten mit 22 ml einer äthanolischen 2 M Natriumäthylat-Lösung versetzt.
Das Reaktionsgemisch wird wie in Beispiel beschrieben aufgearbeitet. Man erhält 13
g (etwa 86% der Theorie) eines gelben kristalline Produktes mit einem Schmelzpunkt
von 178 bis 181°C, das sich analytisch als ein Gemisch bestehend aus 95,3% der Verbindung
der Formel

und 3,9% der Verbindung der Formel (4) erweist.
[0077] Das als Ausgangsmaterial verwendete Phosphonat der Formel (801) wird analog Beispiel
2 der GB-A-929 436 hergestellt und durch Destillation gereinigt (Kp
0,25: 181-185°C).
Beispiel 7
[0078] 8 g des gemäß Beispiel 2 erhaltenen Gemisches der Verbindungen (302) und (303) und
9 g des Phosphonates der Formel (701) werden in 80 ml Dimethylformamid wie im Beispiel
2 beschrieben umgesetzt. Man erhält 10 g (etwa 78% der Theorie) eines blaßgelben kristallinen
Pulvers mit einem Schmelzpunkt von 228 bis 236°C, das sich analytisch als ein Gemisch
bestehend aus 93,4% der Verbindung der Formel

und 5,5% der Verbindung der Formel (303) erweist.
Beispiel 8
[0079] 9,3 g des gemäß Beispiel 2 erhaltenen Gemisches der Verbindungen (302) und (303)
und 12 g des Phosphonates der Formel (801) werden in 120 ml Dimethylformamid suspendiert
und bei 30°C unter Rühren und Stickstoff innerhalb 15 Minuten mit 22 ml einer äthanolischen
2 M Natriumäthylat-Lösung versetzt. Das Reaktionsgemisch wird wie im Beispiel 2 beschrieben
aufgearbeitet. Man erhält 12,5 g (etwa 82% der Theorie) eines gelben kristallinen
Produktes mit einem Schmelzpunkt von 194 bis 197°C, das sich analytisch als ein Gemisch
bestehend aus 92,6% der Verbindung der Formel

und 6,5% der Verbindung der Formel (303) erweist.
Beispiel 9
[0080] Vom Aufheller bestehend aus 91,2% der Verbindung der Formel (3) und 7,7% der Verbindung
der Formel (4) wird 1 g in 1000 ml Wasser dispergiert. 7,5 ml dieser Dispersion werden
100 ml Wasser zugegeben, die 0,1 g eines Fettalkoholpolyglykoläthers enthalten. Zu
dieser auf 60°C erwärmten Aufhellerdispersion gibt man ein 15 g schweres Polyestergewebe.
Man steigert die Temperatur innerhalb 15 bis 20 Minuten auf 120°C und beläßt bei dieser
Temperatur 30 Minuten lang. Dann kühlt man innerhalb von 10 bis 15 Minuten auf 60°C
ab. Sodann wird das Gewebe 2 Minuten lang in fließendem kaltem Wasser gespült und
anschließend 20 Minuten lang bei 60°C getrocknet.
[0081] Das so behandelte Gewebe weist einen starken Aufhelleffekt von guter Lichtechtheit
auf.
[0082] Verwendet man in dieser Vorschrift anstelle des genannten Aufhellers einen solchen
aus 88,3% der Verbindung der Formel (304) und 10,9% der Verbindung der Formel (303),
so erthält man ähnlich gute Aufhelleffekte.
Beispiel 10
[0083] Polyestergewebe wird bei Raumtemperatur mit einer wäßrigen Dispersion foulardiert,
die im Liter 0,5 g eines Aufhellers bestehend aus 91,2% der Verbindung der Formel
(3) und 7,7% der Verbindung der Formel (4) sowie 1 g eines Anlagerungsproduktes aus
etwa 8 Mol Äthylenoxid an 1 Mol p-tert.-Octylphenol enthält. Die Flüssigkeitsaufnahme
beträgt 60 bis 70%. Das Gewebe wird bei 100°C getrocknet und anschließend 15 Sekunden
lang auf 180°C erhitzt.
[0084] Das so behandelte Gewebe weist einen starken Aufhelleffekt von guter Lichtechtheit
auf.
[0085] Verwendet man in dieser Vorschrift anstelle des gennenten Aufhellers einen solchen
aus 88,3% der Verbindung der Formel (304) und 10,9% der Verbindung der Formel (303),
so erhält man ähnlich gute Aufhelleffekte.
[0086] Ähnlich Aufhelleffecte werden nach den beiden Verfahren von Beispiel 9 und 10 erreicht,
wenn man als Aufheller einen Zweikomponentenaufheller bestehend aus 85,1% der Verbindung
der Formel (501) und 13,8% der Formel (4); 93,3% der Verbindung der Formel (702) und
5,6% der Verbindung der Formel (4); 95,3% der Verbindung der Formel (802) und 3,9%
der Verbindung der Formel (4); 93,4% der Verbindung der Formel (1001) und 5,5% der
Verbindung der Formel (303); oder 92,6% der Verbindung der Formel (1101) und 6,5%
der Verbindung der Formel (303); einsetzt.
Beispiel 11
[0087] Vom Aufheller bestehend aus 91,2% der Verbindung der Formel (3) und 7,7% der Verbindung
der Formel (4) wird 1 g in 1000 ml Wasser dispergiert. 3 ml dieser Dispersion werden
100 ml Wasser 40 zugegeben, die 0,06 g eines Alkylpolyglykoläthers enthalten. Zu dieser
auf 60°C erwärmten Aufhellerdispersion gibt man ein 3 g schweres Polyamidgewebe (Polyamid
6 oder 66). Man steigert die Temperatur innerhalb 10 bis 15 Minuten auf 95 bis 97°C
und beläßt bei dieser Temperatur 30 Minuten lang. Sodann wird das Gewebe 2 Minuten
lang in fließendem kaltem Wasser gespült und anschließend 20 Minuten lang bei 60°C
getrocknet.
[0088] Das so erhaltene Gewebe weist einen starken Aufhelleffekt von guter Lichtechtheit
auf.
[0089] Verwendet man in dieser Vorschirft anstelle des gennanten Aufhellers einen solchen
aus 88,3% der Verbindung der Formel (304) und 10,9% der Verbindung der Formel (303),
so erhält man ähnlich gute Aufhelleffekte.
1. Optischer Aufheller aus einem Gemisch zweier Bis-styrylbenzolverbindungen, dadurch
gekennzeichnet, daß er aus 51-99% Gew.-% einer unsymmetrisch substituierten Verbindung
der Formel

worin R und R₁ gleich oder verschieden sind, worin für den Fall, daß R und R₁ gleich
sind, R₁ eine andere Position im Phenylring, an den es gebunden ist, besetzen muß
als R in seinem Phenylring und worin R und R₁ unabhängig voneinander CN oder eine
gegebenenfalls substituierte Carbonsäureestergruppe bedeuten, und 49-1 Gew.-% einer
symmetrisch substituierten Verbindung der Formel

worin R die obige Bedeutung hat und beide R in ihren Phenylringen an die gleiche
Position gebunden sind, besteht mit der Haßgabe, daß beide R in der Formel (2) wicht
in p,p′-Stellung stehen.
2. Optischer Aufheller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der unsymmetrisch
substituierten Verbindung der Formel (1) R₁ im Phenylring, an den es gebunden ist,
eine andere Position besetzt als R in seinem Phenylring.
3. Optischer Aufheller nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den
beiden Einzelkomponenten R und R₁ unabhängig voneinander CN oder eine Gruppe der Formel
_COOY bedeuten, wobei Y Alkyl, Halogenalkyl, Aralkyl, Carbalkoxyalkyl, Cyanoalkyl,
Hydroxyalkyl, Aminoalkyl, Alkylaminoalkyl, Dialkylaminoalkyl, wobei alle vorgenannten
Alkylgruppen und Alkylteile in zusammengesetzten Gruppen jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatome
aufweisen; Alkenyl mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 5 bis 6 Kohlenstoffatomen,
Propargyl, Tetrahydrofurfuryl oder eine Gruppe der Formel

darstellt, worin X für Wasserstoff oder Methyl und n für eine ganze Zahl zwischen
1 und 4 stehen und die Alkylgruppe 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist.
4. Optischer Aufheller nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß R und R₁ jeweils
unabhängig voneinander _CN oder _COOY, worin Y, für Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen steht,
vorzugsweise aber R und R₁ jeweils _CN bedeuten.
5. Optischer Aufheller nach Anspruch 4, bestehend aus 51-99 Gew.-% der Verbindung
der Formel

und 49-1 Gew.-% der Verbindung der Formel
6. Optischer Aufheller nach einem der Ansprüche 1-5, bestehend aus 70-99 Gew.-%, vorzugsweise
80-99 Gew.-%, insbesondere 90-99 Gew.-% der unsymmetrisch substituierten Verbindung,
insbesondere der Formel (1) oder (3) und 30 bis 1 Gew.-%, vorzugsweise 20-1 Gew.-%%,
insbesondere 10-1 Gew.-% der symmetrisch substituierten Verbindung, insbesondere der
Formel (2) oder (4).
7. Verfahren zur Herstellung eines in Anspruch 1 oder 2 definierten optischen Aufhellers,
dadurch gekennzeichnet, daß man Terephthalaldehyd in Gegenwart eines alkalischen Kondensationsmittels
mit einer Verbindung der Formel

zu einem Gemisch der Verbindungen der Formeln

und

umsetzt und dieses Gemisch dann weiter in Gegenwart eines alkalischen Kondensationsmittels
mit einer Verbindung der Formel

zu dem in Anspruch 1 oder 2 definierten Aufheller umsetzt, wobei R und R₁ die in
Anspruch 1 oder 2 angegebenen Bedeutungen haben und die dort angegebenen Bedingungen
bezüglich ihrer Stellungen in den Phenylringen erfüllen müssen und wobei X und Y gleich
oder verschieden sind und unabhängig voneinander einen Rest der Formel

bedeuten, und wobei das Mengenverhältnis zwischen Terephthalaldehyd und der Verbindung
der Formel (7) so gewählt wird, daß das Verhältnis zwischen symmetrischer und unsymmetrischer
Komponente im Endprodukt im Anspruch 1 angegebenen Bereich liegt.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung von Terephthalaldehyd
mit einer Verbindung der Formel

in einem Lösungsmittel bzw. Lösungsmittelgemisch vornimmt, in welchem der entstehende
Monoaldehyd schwer löslich ist und auskristallisiert.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung
von Terephthalaldehyd mit einer Verbindung der Formel

in Gegenwart eines Alkalimetallalkoholats bei Temperaturen zwischen 0 und 50°C, vorzugsweise
zwischen 20 und 30°C, durchführt.
10. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß man das in der ersten
Stufe erhaltene, den Monoaldehyd enthaltende Gemisch ohne Isolierung weiter umsetzt.
11. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung des in
erster Stufe erhaltenen Gemisches mit einer Verbindung der Formel

in Gegenwart eines Alkalimetallalkoholats bei Temperaturen zwischen 20 und 100°C,
vorzugsweise zwischen 30 und 50°C, durchführt.
12. Mittel zum optischen Aufhellen von hochmolekularen organischen Materialien, dadurch
gekennzeichnet, daß es einen in den Ansprüchen 1-6 definierten optischen Aufheller
enthält.
13. Mittel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich übliche Formulierungszusätze
enthält.
14. Mittel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß es neben einem auf dem behandelten
Substrat eine grünliche bis bläuliche Nuance hervorrufenden, in den Ansprüchen 1-6
definierten optischen Aufheller zusätzlich noch einen optischen Aufheller enthält,
der auf dem behandelten Substrat eine rötliche Nuance hervorruft.
15. Mittel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß es als zusätzlichen optischen
Aufheller einen solchen aus der Klasse der Naphthalimide, Bis-benzoxazolyläthylene,
Bis-benzoxazolyl-thiophene, Stilbenyl-benzoxazole, Naphthotriazolyl-stilbene oder
Triazolylcumarine enthält.
16. Mittel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß es als Aufheller-Aktivsubstanz
5-90 Gew.-%, insbesondere 30-70 Gew.-%, eines auf dem behandelten Substrat eine grünliche
bis bläuliche Nuance hervorrufenden, in den Ansprüchen 1-6 definierten Aufhellers
und 95-10 Gew.-%, insbesondere 70-30 Gew.-%, eines optischen Aufhellers, der auf dem
behandelten Substrat eine rötliche Nuance hervorruft, enthält.
17. Mittel nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß es einen optischen Aufheller
bestehend aus den Verbindungen (3) und (4) gemäß Anspruch 5 und zusätzlich einen optischen
Aufheller aus der Klasse der Naphthotriazolyl-stilbene oder der Triazolylcumarine
enthält.
18. Verfahren zum optischen Aufhellen von natürlichen, halbsynthetischen oder synthetischen
hochmolekularen organischen Substraten, z.B. aus Polyester, insbesondere Textilfasern,
z.B. Polyesterfasern, dadurch gekennzeichnet, daß man einen in den Ansprüchen 1-6
definierten optischen Aufheller oder ein Mittel nach einem der Ansprüche 12-17 den
Substraten einverleibt oder auf die Substrate, vorzugsweise Textilfasern, aufbringt.
19. Verwendung von in den Ansprüchen 1 bis 6 definierten Aufhellern zum optischen
Aufhellen von natürlichen, halbsynthetischen oder synthetischen hochmolekularen organischen
Materialien, insbesondere aus Polyester, vor allem von Polyesterfasern.
20. Verfahren zur Herstellung von Stilbenaldehyden der Formel

im Gemisch mit Bis-styrylbenzolen der Formel

worin R
2′ Cyano oder eine Carbonsäureestergruppe, insbesondere eine solche der Formel _COOY
bedeutet, worin Y Alkyl, Halogenalkyl, Aralkyl, Carbalkoxyalkyl, Cyanoalkyl, Hydroxyalkyl,
Aminoalkyl, Alkylaminoalkyl, Dialkylaminoalkyl, wobei alle vorgenannten Alkylgruppen
und Alkylteile in zusammengesetzten Gruppen jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen;
Alkenyl mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 5 bis 6 Kohlenstoffatomen, Propargyl,
Tetrahydrofurfuryl oder eine Gruppe der Formel

darstellt, worin X für Wasserstoff oder Methyl und n für eine ganze Zahl zwischen
1 und 4 stehen und die Alkylgruppe 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß man Terephthalaldehyd mit einer Verbindung der Formel

in einem Lösungsmittel, in dem der Stilbenaldehyd schwer löslich ist und in Gegenwart
eines alkalischen Kondensationsmittels umsetzt, worin X einen Rest der Formel

bedeutet mit der Haßgabe, daß beide R

wicht in p,p′-Stellung stehen.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Isolierung des
Stilbenaldehyds letzteren aus dem erhaltenen Gemisch durch gegebenenfalls mehrmalige
Umkristallisation oder durch Chromatographie abtrennt.
1. A fluorescent brightener comprising a mixture of bis-styrylbenzene compounds and
consisting of 51-99% by weight of an unsymmetrically substituted compound of the formula

wherein R and R₁ are identical or different and, if R and R₁ are identical, R₁ must
occupy in the phenyl ring to which it is attached a position which differs from the
position occupied by R in its phenyl ring, and wherein R and R₁ independently of each
other are CN or an unsubstituted or substituted carboxylic acid ester group, and 49-1%
by weight of a symmetrically substituted compound of the formula

wherein R is as defined above and each R is attached to an identical position in
its phenyl ring,with the proviso that both substituents R in formula (2) are not in
the p,p-position.
2. A fluorescent brightener according to claim 1, wherein R₁ in the unsymmetrically
substituted compound of the formula (1) occupies a different position in the phenyl
ring to which it is attached than the position occupied by R in its phenyl ring.
3. A fluorescent brightener according to claim 1 or 2, wherein, in the two individual
components, R and R₁ independently of each other are CN or a group of the formula
_COOY, in which Y is alkyl, haloalkyl, aralkyl, carbalkoxyalkyl, cyanoalkyl, hydroxyalkyl,
aminoalkyl, alkylaminoalkyl or dialkylaminoalkyl, and each of the abovementioned alkyl
groups and alkyl moieties in composite groups contains 1 to 6 carbon atoms; or Y is
alkenyl of 3 to 6 carbon atoms, cycloalkyl of 5 to 6 carbon atoms, propargyl, tetrahydrofurfuryl
or a group of the formula

in which X is hydrogen or methyl and n is a value from 1 to 4 and the alkyl group
contains 1 to 6 carbon atoms.
4. A fluorescent brightener according to claim 3, wherein R and R₁, each independently
of the other, are _CN or _COOY′, in which Y′ is alkyl of 1 to 4 carbon atoms, but
R and R′ are preferably each _CN.
5. A fluorescent brightener according to claim 4, consisting of 51-99% by weight of
the compound of the formula

and 49-1% by weight of the compound of the formula
6. A fluorescent brightener according to any one of claims 1 to 5, consisting of 70-99%
by weight, preferably 80-99% by weight, and most preferably, 90-99% by weight, of
the unsymmetrically substituted compound, especially of the formula (1) or (3), and
30 to 1% by weight, preferably 20 to 1% by weight and, most preferably, 10 to 1% by
weight, of the symmetrically substituted compound, especially of the formula (2) or
(4).
7. A process for the preparation of a fluorescent brightener as defined in claim 1
or 2, which comprises reacting terephthalaldehyde with a compound of the formula

in the presence of an alkaline condensing agent, to give a mixture of the compounds
of the formulae

and

and then further reacting this mixture with a compound of the formula

in the presence of an alkaline condensing agent, to give the fluorescent brightener
defined in claim 1 or 2, wherein R and R₁ are as defined in claim 1 or 2 and must
satisfy the conditions laid down in these claims with regard to their positions in
the phenyl rings, and X and Y are identical or different and independently of each
other are hydrogen or a radical of the formula

the ratio of terephthalaldehyde to the compound of formula (7) being so chosen that
the ratio of symmetrical to unsymmetrical component in the final product is within
the range indicated in claim 1.
8. A process according to claim 7, wherein the reaction of terephthalaldehyde with
a compound of the formula

is carried out in a solvent or solvent mixture in which the resulting monoaldehyde
is sparingly soluble and crystallises out.
9. A process according to either claims 7 or 8, wherein the reaction of terephthalaldehyde
with a compound of the formula

is carried out in the presence of an alkali metal alcoholate, in the temperature
range from 0° to 50°C, preferably from 20° to 30°C.
10. A process according to either claims 7 or 8, wherein the monoaldehyde-containing
mixture obtained in the first stage is further reacted without isolation.
11. A process according to claim 7, wherein the reaction of the mixture obtained in
the first stage with a compound of the formula

is carried out in the presence of an alkali metal alcoholate, in the temperature
range from 20° to 100°C, preferably from 30° to 50°C.
12. A composition for brightening high molecular weight organic materials, which contains
a fluorescent brightener as defined in claims 1 to 6.
13. A composition according to claim 12, which additionally contains conventional
formulation assistants.
14. A composition according to claim 12, which, in addition to containing a fluorescent
brightener as defined in claims 1 to 6, which gives a greenish to bluish hue on the
treated substrate, also contains a fluorescent brightener which gives a reddish hue
on the treated substrate.
15. A composition according to claim 14, which additionally contains a fluorescent
brightener of the class of the naphthalimides, bis-benzoxazolylethylenes, bis-benzoxazolylthiophenes,
stilbenylbenzoxazoles, naphthotriazolylstilbenes or triazolylcoumarins.
16. A composition according to claim 14, which contains, as fluorescent brightener
5-90% by weight, preferably 30-70% by weight, of a fluorescent brightener as defined
in claims 1 to 6, which gives a greenish to bluish hue on the treated substrate, and
95-10% by weight, preferably 70-30% by weight, of a fluorescent brightener which gives
a reddish hue on the treated substrate.
17. A composition according to claim 16, which contains a fluorescent brightener comprising
the compounds (3) and (4) according to claim 5 and, in addition, a fluorescent brightener
of the class of the naphthotriazolylstilbenes of of the triazolylcoumarins.
18. A process for brightening natural, regenerated man-made or synthetic high molecular
weight organic substrates, e.g. polyester, preferably textile fibres, e.g. polyester
fibres, which comprises incorporating into said substrates or applying thereto, preferably
to textile fibres, a fluorescent brightener as defined in claims 1 to 6, or a composition
according to claims 12 to 17.
19. The use of a fluorescent brightener defined in claims 1 to 6 for brightening natural,
regenerated man-made or synthetic high molecular weight organic material, especially
made of polyester, in particular of polyester fibres.
20. A process for the preparation of a stilbenealdehyde of the formula

in admixture with a bis-styrylbenzene of the formula

in which R

is a cyano or a carboxylic acid ester group, especially a carboxylic acid ester group
of the formula _COOY, in which Y is alkyl, haloalkyl, aralkyl, carbalkoxyalkyl, cyanoalkyl,
hydroxyalkyl, aminoalkyl, alkylaminoalkyl or dialkylaminoalkyl, and each of the abovementioned
alkyl groups and alkyl moieties in composite groups contains 1 to 6 carbon atoms;
or alkenyl of 3 to 6 carbon atoms, cycloalkyl of 5 or 6 carbon atoms, propargyl, tetrahydrofurfuryl
or a group of the formula

in which X is hydrogen or methyl and n is a value from 1 to 4 and the alkyl group
contains 1 to 6 carbon atoms, which comprises reacting terephthalaldehyde with a compound
of the formula

in which X′ is a radical of the formula

in a solvent in which the stilbene aldehyde is sparingly soluble and in the presence
of an alkaline condensing agent, with the proviso that both substituents R

are not in the p,p-position.
21. A process according to claim 20, which comprises isolating the stilbene aldehyde
from the mixture by recrystallisation, which is repeated if necessary, or by chromatography.
1. Agent de blanchiment optique constitué par un mélange de deux composés de la série
des bis-styrylbenzènes, caractérisé par le fait qu'il comprend 51-99% en poids d'un
composé dissymétriquement substitué de formule

dans laquelle R et R₁ sont identiques ou différents et, pour le cas où R et R₁ sont
identiques, R₁ doit posséder une autre position dans le noyau phényle auquel il est
lié que celle de R dans son noyau phényle respectif et dans laquelle R et R₁ désignent
indépendamment l'un de l'autre un groupe CN ou un groupe ester d'acide carboxylique,
et 49-1% en poids d'un composé symétriquement substitué de formule

dans laquelle R est défini comme spécifié ci-dessus et les deux substituants R sont
liés sur leurs noyaux phényle dans la même position, avec la condition que les deux
substituants R, dans la formule (2), ne se trouvent pas en positions p-p′.
2. Agent de blanchiment optique selon la revendication 1, caractérisé par le fait
que, dans le composé dissymétriquement substitué de formule (1), R₁ possède, dans
le noyau phényle auquel il est lié, une autre position que R dans son noyau phényle
respectif.
3. Agent de blanchiment optique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le
fait que dans les deux composants individuels, R et R₁ désignent indépendamment l'un
de l'autre un groupe CN ou un groupe de formule _COOY, dans laquelle Y représente
un groupe alkyle, halogéno-alkyle, aralkyle, carbalcoxyalkyle, cyanoalkyle, hydroxyalkyle,
aminoalkyle, alkylaminoalkyle, dialkylalminoalkyle, tous les groupes alkyle précités
et tous les fragments alkyle des groupes composés précités présentant chacun un à
six atomes de carbone; alcényle ayant trois à six atomes de carbone, cycloalkyle ayant
cinq à six atomes de carbone, propargyle, tétrahydrofurfuryle ou un groupe de formule
(CH₂-XCH-O)n-alkyle, dans laquelle X est un atome d'hydrogène ou un groupe méthyle et n est un
nombre entier compris entre 1 et 4 et le groupe alkyle présente un à six atomes de
carbone.
4. Agent de blanchiment optique selon la revendication 3, caractérisé par le fait
que R et R₁ sont chacun indépendamment l'un de l'autre un radical _CN ou _COOY′, dans
lequel Y′ est un groupe alkyle ayant un à quatre atomes de carbone, R et R₁ désignant
toutefois de préférence chacun un radical _CN.
5. Agent de blanchiment optique selon la revendication 4, composé de 51-99% en poids
du composé de formule

et 49-1% en poids du composé de formule
6. Agent de blanchiment optique selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, composé
de 70-99% en poids, de préférence 80-99% en poids, en particulier 90-99% en poids
du composé dissymétriquement substitué, en particulier de formule (1) ou (3), et 30-1%
en poids, de préférence 20-1% en poids, en particulier 10-1% en poids du composé symétriquement
substitué, en particulier de formule (2) ou (4).
7. Procédé de préparation d'un agent de blanchiment optique défini dans la revendication
1 ou 2, caractérisé par le fait que l'on fait réagir le téréphtaldéhyde, en présence
d'un agent de condensation alcalin, avec un composé de formule

pour obtenir un mélangé des composés de formules

et on fait ensuite réagir le mélange, en présence d'un agent de condensation alcalin,
avec un composé de formule

pour obtenir l'agent de blanchiment optique défini dans la revendication 1 ou 2,
R et R₁ étant définis comme spécifié dans la revendication 1 ou 2 et devant satisfaire
les conditions indiquées dans celles-ci en ce qui concerne leur positions sur les
noyaux phényle, X et Y étant identiques ou différents et désignant indépendamment
l'un de l'autre un reste de formule

et le rapport pondéral entre le téréphtaldéhyde et le composé de formule (7) étant
choisi de façon que la proportion entre les composants symétrique et dissymétrique
dans le produit final se situe dans l'intervalle indiqué dans la revendication 1.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé par le fait que l'on effectue la
réaction du téréphtaldéhyde avec un composé de formule

dans un solvant ou un mélange de solvants dans lequel le monoaldéhyde formé est peu
soluble et se cristallise.
9. Procédé selon la revendication 7 ou 8, caractérisé par le fait que l'on effectue
la réaction du téréphtaldéhyde avec un composé de formule

en présence d'un alcoolate de métal alcalin et à des températures comprises entre
0°C et 50°C, de préférence entre 20°C et 30°C.
10. Procédé selon la revendication 7 ou 8, caractérisé par le fait que l'on fait réagir
ultérieurement sans isolement le mélange contenant le monoaldéhyde, obtenu dans le
premier stade.
11. Procédé selon la revendication 7, caractérisé par le fait que l'on effectue la
réaction du mélange, obtenu dans le premier stade, avec un composé de formule

en présence d'un alcoolate de métal alcalin et à des températures comprises entre
20°C et 100°C, de préférence entre 30°C et 50°C.
12. Produit pour le blanchiment optique de matières organiques à poids moléculaire
élevé, caractérisé par le fait qu'il contient un agent de blanchiment optique selon
l'une des revendications 1 à 6.
13. Produit selon la revendication 12, caractérisé par le fait qu'il contient en outre
des additifs de formulation courants.
14. Produit selon la revendication 12, caractérisé par le fait qu'en plus d'un agent
de blanchiment optique défini dans les revendications 1 à 6, et produisant sur le
substrat traité une nuance verdâtre à bleuâtre, il contient également un agent de
blanchiment optique qui produit sur le substrat traité une nuance rougeâtre.
15. Produit selon la revendication 14, caractérisé par le fait qu'il contient, comme
agent de blanchiment optique supplémentaire, un agent de la classe des naphtalimides,
bis-benzoxazolyléthylènes, bis-benzoxazolyl-thiophènes, stilbénylbenzoxazoles, naphtotriazol-stilbènes
ou triazolylcoumarines.
16. Produit selon la revendication 14, caractérisé par le fait qu'il contient, comme
substance active de blanchiment, 5-90% en poids, en particulier 30-70% en poids, d'un
agent de blanchiment défini dans les revendications 1-6 et produisant sur le substrat
traité une nuance verdâtre à bleuâtre, et 95-10% en poids, en particulier 70-30% en
poids, d'un agent de blanchiment optique qui produit sur le substrat traité une nuance
rougeâtre.
17. Produit selon la revendication 16, caractérisé par le fait qu'il contient un agent
de blanchiment optique constitué par les composés (3) et (4) selon la revendication
5, et en outre, un agent de blanchiment optique de la classe des naphtotriazolyl-stilbènes
ou des triazolylcoumarines.
18. Procédé de blanchiment optique de substrats organiques naturels, semi-synthétiques
ou synthétiques à poids moléculaires élevés, par exemple en polyester, en particulier
de fibres textiles, par exemple des fibres de polyesters, caractérisé par le fait
que l'on incorpore au substrats ou que l'on applique sur les substrats, de préférence
des fibres textiles, un agent de blanchiment optique défini dans les revendications
1-6 ou un produit selon l'une quelconque des revendications 12, 17.
19. Application des agents de blanchiment définis dans les revendications 1 à 6, au
blanchiment optique de matières organiques naturelles, semi-synthétiques ou synthétiques,
de poids moléculaires élevés, en particulier en polyesters, surtout en fibres de polyesters.
20. Procédé de préparation d'aldéhydes stilbéniques de formule

en mélange avec des bis-styrylbenzènes de formule

dans lesquelles R₂ désigne un groupe cyano ou un groupe ester d'acide carboxylique,
en particulier un groupe de formule _COOY, dans lequel Y représente un groupe alkyle,
halogénoalkyle, arylalkyle, carbalcoyxalkyle, cyanoalkyle, hydroxyalkyle, aminoalkyle,
alkylaminoalkyle, dialkylamino-alkyle, tous les groupes alkyle précités et tous les
fragments alkyle des groupes composés précités présentant chacun un à six atomes de
carbone; alcényle ayant trois à six atomes de carbone, alcényle ayant trois à six
atomes de carbone, cycloalkle ayant cinq à six atomes de carbone, propargyle, tétrahydrofurfuryle
ou un groupe de formule

dans laquelle X est un atome d'hydrogène ou un groupe méthyle et n est un nombre
entie compris entre 1 et 4 et le groupe alkyle présente un à six atomes de carbone,
caractérisé par le fait que l'on fait réagir le téréphtaldéhyde avec un composé de
formule.

dans un solvant dans lequel l'aldéhyde stilbénique est peu soluble et en présence
d'un agent de condensation alcalin, X′ désignant un reste de formule

avec la condition que les deux groupes R₂ ne se trouvent pas en position p-p′.
21. Procédé selon la revendication 20, caractérisé par le fait que pour l'isolement
de l'aldéhyde stilbénique, on sépare celui-ci du mélange obtenu par recristallisation,
reprise éventuellement plusieurs ou par chromatographie.