[0001] Die Erfindung betrifft ein vorwärts und rückwärts schaltbares Schrittschaltwerk für
einen Mehrstufenschalter, welches Schaltwerk in einem Gehäuse angeordnet ist und einen
einstückig ausgebildeten Antrieb aufweist, auf den eine Rückstellfeder einwirkt und
der mit zwei von Drucktasten betätigbaren Stösseln, zwei Schaltelementen sowie einem
Rastelement versehen ist, wobei jeweils ein Schaltelement bei linearer Arbeitsbewegung
eines der beiden Stössel mit einem auf der Gehäuse-Symmetrieachse angeordneten und
mit dem Rastelement in Wirkverbindung stehenden Zahnritzel eines Zeichenträgers in
Eingriff bringbar ist und wobei das im Abstand zu den Schaltelementen angeordnete
Rastelement brückenartig und biegeelastisch mit den beiderseits der Gehäuse-Symmetrieachse
parallel geführten Stösseln verbunden ist und einen angeformten, bezüglich der Gehäuse-Symmetrieachse
symmetrisch angeordneten und in der Ruhestellung mit dem Zahnritzel in Eingriff stehenden
Rastnocken trägt.
[0002] Ein Schrittschaltwerk dieser Art ist aus der DE-C 2 262 274 bekannt. Bei dieser Ausgestaltung
ist der Taster mit den Tastknöpfen einstückig ausgebildet. Die Tastknöpfe sind mit
dem Taster je über einen federnden Steg verbunden, wobei der Taster im Gehäuse längs
verschiebbar und in zwei Richtungen geringfügig kippbar angeordnet ist. Beim Drücken
eines Tastknopfes wird durch den Eingriff eines Transportzapfens am Ziffernrad ein
halber Schaltschritt erreicht, der durch die Rückstellkraft einer Feder beim Zurückgleiten
des Tasters durch einen Transportkeil vollendet wird. Bei diesem Schrittschaltwerk
erfolgt die Drehbewegung des Ziffernrades ruckartig in zwei Phasen und im wesentlichen
entgegen dem jeweils betätigten Tastknopf.
[0003] Durch die DE-A 2653172 ist ein Schrittschaltwerk für einen Tastenkodierschalter bekannt,
bei welchem für den Vorwärts- und Rückwärtsschaltschritt je ein Taster vorgesehen
ist. Der einzelne Taster ist mit etwa C-förmigen Betätigungs- und Rastnocken versehen,
die im wesentlichen über den Zahnkranz eines Zeichenträgers greifen. Beim Drücken
eines Tasters versetzt die zugehörige Betätigungsnocke den Zahnkranz in Bewegung,
während der Rastnocken des anderen Tasters durch den Zahnkranz aus seiner Ruhelage
ausgelenkt wird. Für die Fertigung wie auch für die Montage ist es nachteilig, dass
der Antrieb aus zwei getrennten Teilen besteht und zusätzlich zwei einzelne Federn
eingebaut werden müssen.
[0004] Ferner ist aus der EP-A 0 006 967 ein Schrittschaltwerk für einen Mehrstufenschalter
bekannt, welches zwei funktionell getrennte, mit Stösseln, angeformten Schaltelementen
und Federelementen versehene Betätigungselemente aufweist. Bei diesem Schaltwerk ist
das einzelne Schaltelement für den Schaltvorgang zwangsläufig aus einer Ruhestellung
auslenkbar, mit dem Zahnritzel eines Zeichenträgers in Eingriff bringbar und nach
vollendetem Schaltschritt durch die Rückstellkraft der Federelemente in die Ruhestellung
zurückführbar.
[0005] Aus der zwischen den in Anspruch genommenen Prioritäten veröffentlichten und daher
nur die Ansprüche 6, und 8 berührenden DE-A 2 835 731 ist ein vor- und rückwärts betätigbares
Schrittschaltwerk zu entnehmen, bei dem das Rastelement ein von den Stösseln separates
Bauteil - nämlich eine federbeaufschlagte Kugel - ist, die in einer am Gehäuse des
Schrittschaltwerks befestigten Führung geführt ist und in einer Ausführung mit dem
Zahnritzel und in einer anderen mit einem eigens hierfür vorgesehenen, mit dem Zahnritzel
drehbaren und Raststellen für die Kugel aufweisenden Ring in Wirkverbindung steht.
Die Stössel sind mittels besonderer Führungselemente linear geführt und tragen an
ihnen befestigte starre Betätigungsklinken, die mit den Zähnen des Zahnritzels zusammenwirken.
Eine dritte Ausführungsform weicht von der Erfindung schon dadurch ab, dass der Antrieb
nicht einteilig ausgebildet ist, sondern aus zwei Betätigungsschiebern und einem Joch
besteht, welche Teile nicht biegeelastisch, sondern kraftschlüssig über gekrümmte
Flächen miteinander verbunden sind.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schrittschaltwerk zu schaffen, bei
welchem durch einmaliges Drücken ein in Richtung der jeweils betätigten Drucktaste
exakter, vollendeter Schaltschritt erreicht wird, ohne dass dazu hochgenaue Masstoleranzen
der Einzelteile oder eine Justierung notwendig sind. Ausserdem soll der Antrieb einstückig
sein, eine einfache Montage ohne zusätzliche Hilfsmittel gewährleisten und im bekannten
Spritzverfahren aus Kunststoff herstellbar sein. Diese Forderungen sollen auch dann
erreichbar sein, wenn es sich um ein Schrittschaltwerk in Miniaturausführung handelt.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass
a) die für den Schaltvorgang mit dem Zahnritzel in Eingriff bringbaren Schaltelemente
jeweils an dem mit der Drucktaste versehenen Ende der Stössel mit einem Steg biegeelastisch
auslenkbar angeformt sind,
b) das Rastelement mit Rastarmen biegeelastisch und das Zahnritzel während des Schaltvorganges
freigebend an eigene Anlenkpunkte der Stössel angeformt ist, und
c) beim Schaltvorgang der dem jeweils betätigten Stössel gegenüberliegende Stössel
unter dem Einfluss der Rückstellfeder in Ruhestellung verbleibt.
[0008] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung
mit der Zeichnung und den Unteransprüchen.
[0009] Die Erfindung wird nachstehend in Verbindung mit der Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 eine im grösseren Massstab und im Schnitt dargestellte Draufsicht eines Schrittschaltwerks
mit in einem Gehäuse angeordnetem Antrieb.
Fig 2 eine isometrisch und bezüglich der Symmetrieebene 11 im Schnitt dargestellte
Hälfte einer ersten Variante des Antriebs gemäss Fig. 1.
Fig. 3 eine gemäss der Linie III-III in Figur 1 dargestellte Schnittansicht des in
dem Gehäuse angeordneten Schrittschaltwerks in teilweise zerlegtem Zustand.
Fig.4 eine isometrische Darstellung eines Antriebs des Schrittschaltwerks gemäss einer
zweiten Variante.
Fig. eine im Schnitt dargestellte Draufsicht des Schrittschaltwerks mit der zweiten
Variante des Antriebs gemäss Fig. 4,
Fig. eine im Schnitt dargestellte Draufsicht des Schrittschaltwerks mit einer dritten
Variante eines Antriebs, und
Fig. 7 eine isometrisch und bezüglich der Symmetrieebene VII im Schnitt dargestellte
Hälfte der dritten Variante des Antriebs gemäss Fig. 6.
[0010] Fig. zeigt eine im Schnitt dargestellte Draufsicht eines Drucktastenschalters 100,
und man erkennt ein Gehäuse 60, das aus einer Seitenwand 50, einer Stirnseite 41,
einer oberen und einer unteren Wand 59, 59' und einer Rückwand 56 gebildet ist. In
dem Gehäuse 60 ist ein im wesentlichen aus einem Antrieb 30, einem Zeichenträger 79
mit daran befestigtem Zahnritzel 80 sowie einer Feder 70 bestehendes vorwärts und
rückwärts schaltbares Schrittschaltwerk angeordnet. Der in bezug auf die Gehäuse-Symmetrieachse
spiegelbildlich symmetrisch ausgebildete Antrieb 30 umfasst zwei Drucktasten 21, 21';
zwei Stösset 14,14'; zwei aus den Elementen 22, 22'; 24, 24' und 28, 28' gebildete
Schaltelemente 23, 23' sowie ein aus den Elementen 37; 38, 38'; 39, 39' gebildetes
Rastelement 40. Der Antrieb 30 ist mit den Stösseln 14, 14' an Zapfen 61, 61' sowie
an der Innenseite 57, 57
' der Wand 59, 59' und mit den Schaltelementen 23, 23' an entsprechend zugeordneten
Zapfen 54, 54' und 53, 53' geführt.
[0011] In Fig. 2 ist isometrisch und bezüglich der Symmetrieebene beziehungsweise der Schnittebene
11 die eine Hälfte des Antriebs 30 dargestellt und man erkennt die Drucktaste 21,
den Stössel 14, das Schaltelement 23 sowie ein Teilstück des Rastelements 40. Das
am vorderen Ende angeordnete Schaltelement 23 ist mit dem Steg 22 seitlich an dem
Stössel 14 angeformt und verläuft mit dem stufenförmig abgesetzten Schaltarm 24 annähernd
parallel zu dem Stössel 14. Am Ende des Schaltarms 24 ist ein Schaltnocken 28 angeformt,
der eine Kontaktfläche 27 sowie eine Innenfläche 25 aufweist. Die Kontaktfläche 27
und die Innenfläche 25 schliessen einen spitzen Winkel ein.
[0012] Um dem Antrieb 30 zusätzliche Steifigkeit zu geben, ist an beiden Enden des Stössels
14 je ein winkelartiges Eckstück 19 beziehungsweise 6 angeformt. Für den Einbau eines
möglichst grossen Zeichenträgers 79 sind die Eckstücke 19 und 6 durch eine Ausnehmung
29 voneinander getrennt. Das Eckstück 19 besteht aus einer Stirnwand 18 mit einer
Stirnfläche 20 sowie einer rechtwinkelig dazu angeordneten Seitenwand 15. An der Stirnfläche
20 ist die Drucktaste 21 angeordnet.
[0013] Die Seitenwand 15 ist keilförmig ausgebildet und wird durch eine parallel zum Stössel
14 verlaufende Aussenfläche 16 und eine dazu leicht geneigte Innenfläche begrenzt.
Das Eckstück ist analog ausgebildet und weist eine Stirnwand 9 und eine parallel zum
Stössel 14 verlaufende Innenseite 8 auf, an der eine zur Halterung der Feder 70 (Fig.
1) vorgesehene Ausnehmung 7 angeordnet ist. Die Seitenwand 10 weist eine Aussenfläche
11 und eine Innenfläche 12 auf, die beide parallel zum Stössel 14 verlaufen. Eine
zweite Innenfläche 13 ist leicht zur Aussenfläche 11 geneigt und gibt der Aussenwand
10 einen keilförmigen Abschluss.
[0014] Im Abstand zur Drucktaste 21 ist am anderen Ende des Antriebs 30 das V-förmige Rastelement
40, bestehend aus einem Rastbogen 34 und dem Rastnocken 37, angeformt. Der Rastbogen
34 umfasst im wesentlichen den linearen Rastarm 38 und den spiegelbildlich angeformten,
hier nicht dargestellten, Rastarm 38' sowie ein Mittelstück 33, auf dem der Rastnocken
37 angeformt ist. Der Winkel zwischen dem Rastarm 38 oder 38' und dem Stössel 14 oder
14' beträgt ca. 45°, der Winkel zwischen dem Rastarm 38 und dem spiegelbildlich angeformten
Rastarm 38' ca. 90°. Der Rastnocken 37 weist eine konvex gebogene Rastfläche 35 und
eine konkav gebogene Innenfläche 36 auf, die im wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
Durch die schmale Bauweise des Rastbogens 34 und durch die Ansatzstelle 39 zum Stössel
14 sowie die hier nicht dargestellte Ansatzstelle 39' zum Stössel 14' ist das Rastelement
40 bezüglich der in Pfeilrichtung 1 und 2 (Fig. 1) auf die Drucktasten 21, 21' ausgeübten
Kräfte biegeelastisch ausgebildet.
[0015] In Fig. 3 ist der Schalter in Schnittansicht gemäss der Linie III-III in Fig. 1 dargestellt
und man erkennt das Gehäuse 60, welches auf der einen Seite durch die Seitenwand 50
geschlossen und auf der anderen gegenüberliegenden Seite offen ausgebildet ist. Weiterhin
erkennt man die Zapfen 54, 53 und 61, die Elemente 21, 24, 28, 27 und 38 des Antriebs
30, das um einen Achszapfen 52 drehbare Zahnritzel 80 sowie die an einem Nokken 55
gelagerte und in die Ausnehmung 7 eingerastete Feder 70.
[0016] Die offene Seite wird durch eine aus Gründen der vereinfachten Darstellung im Abstand
zu der offenen Seite dargestellten Stromkreisplatte 44 sowie durch eine ebenfalls
im Abstand zu dem Gehäuse 60 dargestellte Abschlussplatte 43 verschlossen, wozu das
Gehäuse 60 an den Ecken jeweils mindestens einen Zapfen 46 aufweist, welcher druckknopfartig
in eine entsprechend zugeordnete und in der Abschlussplatte 43 vorgesehene Bohrung
42 einrastet. Die Ecken der Seitenwand 50 sind je mit einer Bohrung 48 versehen, in
welche jeweils ein Zapfen 49 einer Abschlussplatte 47 einrastet.
[0017] In Fig. 4 ist isometrisch ein Antrieb 130 gemäss einer zweiten Variante dargestellt
und man erkennt das Schaltelement 23 mit der Drucktaste 21 und dem Steg 22 und das
teilweise dargestellte Schaltelement 23
' mit der Drucktaste 21' sowie die Stösse) 114,114'. Diese Variante unterscheidet sich
lediglich in der Ausführungsform des Rastelements 140 von dem Antrieb 30 gemäss Fig.2.
Das Rastelement 140 ist V-förmig ausgebildet und umfasst ein als Rastbogen 134 ausgebildetes
Mittelteil 133, welches an seiner Oberseite 131 einen mit Rastflächen 135,135' versehenen
Rastnocken 137 aufweist. An dem Rastbogen 134 sowie im mittleren Bereich 115, 115'
der Stössel 114,114' sind zwei Rastarme 138,138' angeformt. Die an dem Rastnocken
137 angeordneten Rastflächen 135, 135' schliessen einen stumpfen Winkel ein, während
der Rastarm 138 beziehungsweise 138' mit der zur Drucktaste 21, 21' hin angelenkten
Hälfte in bezug auf den Stössel 114 beziehungsweise 114
' einen Winkel von ca. 135° einschliesst. Die in Fig. 4 für die einzelnen Elemente
nicht angezogenen Bezugszeichen sind mit den Bezugszeichen der entsprechenden Elemente
gemäss Fig. 2 identisch.
[0018] Fig. 5 zeigt im Schnitt einen Drucktastenschalter 200 mit den im Gehäuse 60 angeordneten
Teilen 70, 79, 80 und dem Antrieb 130 gemäss der in Fig. 4 dargestellten zweiten Variante.
Hierbei entspricht das Gehäuse 60 mit den Teilen 41; 46, 46', 50; 52, 53, 53'; 54,
54'; 55; 56; 59, 59' und 61, 61' dem anhand von Fig. 1 beschriebenen Gehäuse und der
Antrieb 130 mit den wesentlichen Elementen 21, 21'; 23, 23
' 114, 114' und 140 entspricht dem anhand von Fig. 4 beschriebenen Antrieb.
[0019] Die Wirkungsweise des Schrittschaltwerks in Verbindung mit dem Drucktastenschalter
wird nachstehend beschrieben.
[0020] Wie aus den voran beschriebenen Figuren 1 und 5 ersichtlich, besteht das in dem Gehäuse
60 eingesetzte vorwärts und rückwärts schaltbare Schaltwerk wahlweise aus dem Antrieb
30 gemäss Fig. 2 oder dem Antrieb 130 gemäss Fig. 4, sowie dem schematisch und nur
im Umriss dargestellten Zeichenträger 79 mit dem Zahnritzel 80. Die Stirnseite 41
des Gehäuses 60 hat ein Fenster 45 zum Ablesen des Zeichenträgers 79 sowie zwei Öffnungen
51, 51
' zum Durchstecken und Führen der Drucktasten 21, 21' des entsprechenden Antriebs 30
beziehungsweise 130.
[0021] Bei beispielsweiser Betätigung der Drucktaste 21
' gemäss Fig. bewegt sich der einerseits an der Innenseite 57' der Wand 59' und andererseits
durch den mit der Seitenwand 50 fest verbundenen Zapfen 61' geführte Stössel 14
' entgegen der Rückstellkraft der Feder 70 in Pfeilrichtung 1. Bei diesem Bewegungsablauf
wird gleichzeitig das Rastelement 40 in Pfeilrichtung 1 in die gestrichelt dargestellte
Position verschoben, während das andere Betätigungselement keine Verschiebung erfährt.
Damit verbunden ist eine Deformation des Antriebs 30, die im wesentlichen im Bereich
der Ansatzstellen 39, 39' erfolgt. Durch die Verschiebung des Stössels 14' verschiebt
sich auch der Rastnocken 37 zwangsläufig in Pfeilrichtung 1, wodurch er sich vom Zahnritzel
80 entfernt und dieses entsperrt wird. Durch weitere Betätigung der Drucktaste 21
' in Pfeilrichtung 1 gelangt die Kontaktfläche 27' des Schaltnockens 28' mit dem Zahnritzel
80 in Eingriff und bewirkt bei fortgesetzter Betätigung eine Drehung des Zeichenträgers
79 um einen ganzen Schaltschritt von 36°. Während der Betätigung wird eine Auslenkung
des Schaltelement 23' durch die fest mit der Seitenwand 50 verbundenen Zapfen 54'
und 53' verhindert. Der Schaltschritt in Pfeilrichtung 1 wird durch Kontaktierung
des Eckstücks 6' mit dem zugeordneten Zapfen 46' beendet und begrenzt.
[0022] Beim Loslassen der Drucktaste 21' wird durch die Rückstellkraft der Feder 70 der
Stössel 14' des Antriebs 30 in Pfeilrichtung 2 bewegt, wobei zuerst der Rastnocken
37 in eine Zahnlücke 78 des Zahnritzels 80 greift und nach einer weiteren gleichsinnigen
Bewegung die Innenfläche 25' des Schaltelements 23' durch das das nun durch den Rastnocken
37 festgehaltene Zahnritzel 80 gegen den Stössel 14' hin auslenkt, was durch den biegeelastisch
ausgebildeten Steg 22' ermöglicht wird. Durch die Auslenkung des Schaltelements 23
' kann die Feder 70 den Stössel14' weiter in Pfeilrichtung 2 bewegen, bis der Schaltnocken
28' das Zahnritzel 80 übersprungen hat und sich wieder in die Ruhestellung bewegt.
[0023] Bei jedem Schaltschritt bewegt sich das Zahnritzel 80 gegen die Rastfläche 35 des
sich in der Pfeilrichtung 1 bewegenden Rastnockens 37. Der entstehende Druck wird
bei der Betätigung als Druckpunkt empfunden.
[0024] Durch wiederholtes Betätigen der einen oder anderen Drucktaste 21 oder 21' werden
die jeweils notwendigen Schaltschritte ausgeführt, bis der Zeichenträger 79 die gewünschte,
durch das Fenster 45 gut ablesbare Stellung erreicht hat.
[0025] Bei der Verwendung des Antriebs 130 der zweiten Variante bewegt sich bei jedem Schaltschritt
das Zahnritzel 80 etwa in der gleichen Richtung wie der Rastnocken 137. Da das Zahnritzel
80 nun keinen Druck auf den Rastnocken 137 ausübt, wird bei der Betätigung kein Druckpunkt
empfunden.
[0026] Das Gehäuse mit den im Gehäuseinnern an der Seitenwand angeordneten Zapfen, Anschlägen
usw. sowie der Antrieb sind vorzugsweise aus geeignetem Kunststoff im wirtschaftlichen
Spritzverfahren herstellbar, so dass eine rationelle Massenproduktion und somit auch
geringe Herstellungskosten gesichert sind.
[0027] Im folgenden wird die Erfindung gemäss einer dritten Variante anhand der Zeichnung
erläutert.
[0028] Fig. 6 zeigt eine im Schnitt dargestellte Draufsicht eines Drucktastenschalters 300
und man erkennt ein Gehäuse 260, das aus einer Seitenwand 250, einer Stirnwand 241,
einer oberen und einer unteren Wand 259, 259' und einer Rückwand 256 gebildet ist.
Im dem Gehäuse 260 ist ein im wesentlichen aus einem Antrieb 230, einem Zeichenträger
279 mit daran befestigtem Zahnritzel 280 sowie einer auf einem Zapfen 255 gelangerten
Feder 270 bestehendes vorwärts und rückwärts schaltbares Schrittschaltwerk angeordnet.
Der in bezug auf die Gehäuse-Symmetrieachse spiegelbildlich symmetrisch ausgebildete
Antrieb 230 umfasst im wesentlichen zwei Drucktasten 221, 221
'; zwei Stösse) 24,214'; zwei aus den wesentlichen Elementen 222, 222'; 224, 224' und
228, 228
' gebildete Schaltelemente 223, 223' sowie ein aus den Elementen 235; 236, 236
'; 237, 237
'; 238 und 239, 239' gebildetes Rastelement 240.
[0029] In Fig. 7 ist isometrisch und bezüglich der Symmetrieachse beziehungsweise der Schnittebene
VII die eine Hälfte des Antriebs 230 dargestellt, und man erkennt die Drucktaste 221,
den Stössel 214, das Schaltelement 223 sowie ein Teilstück des Rastelements 240. Das
am vorderen Ende angeordnete Schaltelement 223 ist mit dem Steg 222 seitlich an dem
Stössel 214 angeformt und verläuft mit dem stufenförmig abgesetzten Schaltarm 224
annähernd parallel zu dem Stössel 214. Am Ende des Schaltarms 224 ist ein Schaltnocken
228 angeformt, der eine Kontaktfläche 227 sowie eine Innenfläche 225 aufweist. Die
Kontaktfläche 227 und die Innenfläche 225 schliessen einen spitzen Winkel ein.
[0030] Um dem Antrieb 230 zusätzliche Steifigkeit zu geben, ist an beiden Enden des Stössels
214 ein winkelartiges Eckstück 219 beziehungsweise 206 angeformt. Für den Einbau eines
möglichst grossen Zeichenträgers 279 sind die Eckstücke 219 und 206 vorzugsweise durch
eine Ausnehmung 229 voneinander getrennt. Das Eckstück 219 besteht aus einer Stirnwand
218 mit einer Stirnfläche 220 sowie einer rechtwinkelig dazu angeordneten Seitenwand
215. An der Stirnfläche 220 ist die Drucktaste 221 angeordnet. Die Seitenwand 215
ist keilförmig ausgebildet und wird durch eine parallel zum Stössel 214 verlaufende
Aussenfläche 216 und eine dazu leicht geneigte Innenfläche 217 begrenzt. Das Eckstück
206 weist ebenfalls eine parallel zum Stössel 214 verlaufende Innenseite 208 auf,
an der eine zur Halterung der Feder 270 (Fig. 6) angebrachte Ausnehmung 207 sichtbar
ist. Die Seitenwand 210 weist eine Aussenfläche 211 und eine Innenfläche 212 auf,
die beide etwa 30° zum Stössel 214 geneigt verlaufen. Eine zweite Aussenfläche 213
ist leicht zur Aussenfläche 211 geneigt und gibt der Aussenwand 210 einen keilförmigen
Abschluss.
[0031] Im Abstand zur Drucktaste 221 ist etwa in der Mitte des Stössels 214 das hier nur
zur Hälfte sichtbare und U-förmig ausgebildete Rastelement 240 angeformt. Die bezüglich
der Gehäuse-Symmetrieachse beziehungsweise der Schnittebene VII spiegelsymmetrische
Hälfte des Rastelements 240 besteht aus dem ebenfalls U-förmig ausgebildeten Rastbogen
235, der durch die Grundplatte 238 verstärkt ist, und dem am Rastbogen 235 angeformten
Rastnocken 237, der eine im wesentlichen senkrecht zur Schnittebene VII stehende Rastfläche
234 aufweist. Der im wesentlichen parallel zum Stössel verlaufende Rastarm 236 verbindet
im Bereich der Ansatzstelle 239 (Fig. 6) das Rastelement 240 mit dem Stössel 214,
wobei die Ansatzstelle 239 biegeelastisch ausgebildet ist.
[0032] Die in Fig. 7 für die einzelnen Elemente des Antriebs 230 nicht angezogenen Bezugszeichen
sind mit den Elementen und Bezugszeichen gemäss Fig. 6 identisch, wobei die Bezugszeichen
der auf der anderen Seite der Gehäuse-Symmetrieachse angeordneten Elemente des Antriebs
230 mit einem Strich versehen sind.
[0033] Die Wirkungsweise des Schrittschaltwerks und des Drucktastenschalters gemäss der
dritten Variante wird nachstehend beschrieben.
[0034] Wie aus den voran beschriebenen Figuren 6 und 7 ersichtlich, besteht das in dem Gehäuse
260 eingesetzte vorwärts und rückwärts schaltbare Schaltwerk aus dem Antrieb 230 gemäss
Fig. 7 und dem schematisch dargestellten Zeichenträger 279 mit dem um den Achsenzapfen
252 drehbar angeordneten Zahnritzel 280 (Fig. 6). Die Stirnwand 241 des Gehäuses 260
hat ein Fenster 245 zum Ablesen des Zeichenträgers 279 sowie zwei Öffnungen 251, 251
' zum Durchstecken und Führen der Drucktaste 221,221
' des Antriebs 230.
[0035] Durch eine beispielsweise Betätigung der Drucktaste 221 bewegt sich der auf der einen
Seite an der Innenseite der Wand 259 und auf der anderen Seite durch die mit der Seitenwand
250 fest verbundene Kulisse 261 geführte Stössel 214 entgegen der Rückstellkraft der
Feder 270 in Pfeilrichtung 201. Bei diesem Bewegungsablauf wird der Stössel 214 sowie
das Rastelement 240 in Pfeilrichtung 201 verschoben, während der andere Stössel 214'
im wesentlichen keine Verschiebung erfährt. Damit verbunden ist eine Deformation,
die im wesentlichen an den Ansatzstellen 239, 239' erfolgt. Durch die Verschiebung
des Stössels 214 verschieben sich beide Rastnokken 237, 237' im wesentlichen in Pfeilrichtung
201, wodurch sie sich vom Zahnritzel 280 entfernen und dieses entsperrt wird. Durch
weitere Betätigung der Drucktaste 221 in der Pfeilrichtung 201 gelangt die Kontaktfläche
227 des Schaltnokkens 228 mit dem Zahnritzel 280 in Eingriff und bewirkt bei fortgesetzter
Betätigung eine Drehung des Zeichenträgers 279 um einen ganzen Schaltschritt von 36°.
Während der Betätigung wird eine Auslenkung des Schaltelements 223 durch den fest
mit der Seitenwand 250 verbundenen Zapfen 254 verhindert. Der Schaltschritt in Pfeilrichtung
201 wird durch Kontaktierung des Eckstücks 206 mit der Rückwand 256 beziehungsweise
dem Zapfen 246 des Gehäuses 260 beendet.
[0036] Beim Loslassen der Drucktaste 221 wird durch die Rückstellkraft der Feder 270 der
Antrieb 230 in Pfeilrichtung 202 bewegt, wobei zuerst der Rastnocken 237' in eine
zugeordnete Zahnlücke 278 des Zahnritzels 280 greift und nach einer weiteren gleichsinnigen
Bewegung der zweite Rastnocken 237 in die korrespondierende Zahnlücke greift. Das
durch den Rastnocken 237' festgehaltene Zahnritzel 280 lenkt das sich weiter in Pfeilrichtung
202 bewegende Schaltelement 223 zum Stössel 214 aus, was durch den elastisch ausgebildeten
Steg 222 ermöglicht wird. Durch die Auslenkung des Schaltelements 223 kann die Feder
270 den Antrieb 230 weiter in Pfeilrichtung 202 bewegen, bis der Schaltnocken 228
das Zahnritzel 280 übersprungen hat und sich wieder in die Ruhestellung bewegt. In
der Ruhestellung drükken die beiden Rastnocken 237, 237
' mit ihren Rastflächen 234, 234' durch die Rückstellkraft der Feder 270 gegen das
Zahnritzel 280, das dadurch in seiner Lage fixiert wird. Durch wiederholtes Betätigen
der einen oder anderen Drucktaste werden die jeweils notwendigen Schaltschritte ausgeführt,
bis der Zeichenträger 279 die gewünschte, durch das Fenster 245 gut ablesbare Stellung
erreicht hat.
[0037] Auch bei dieser Variante ist das Gehäuse mit den an der Innenseite der Seitenwand
angeordneten Zapfen, Anschlägen usw. sowie der Antrieb vorzugsweise aus geeignetem
Kunststoff im wirtschaftlichen Spritzverfahren herstellbar, so dass eine rationelle
Massenproduktion und somit auch geringe Herstellungskosten gesichert sind.
[0038] Zur Verdeutlichung des Druckpunktes bei jedem Schaltschritt ist an jedem Stössel
214 beziehungsweise 214' des Antriebs 230 im Abstand zu den entsprechenden Drucktasten
221 beziehungsweise 221
' je ein biegeelastischer Vorsatz 262 beziehungsweise 262' angeformt. An jedem Vorsatz
262, 262
' ist ein zur Innenseite der Wand 259 beziehungsweise 259' gerichteter keilförmiger
und federelastisch ausgebildeter Nocken 263 beziehungsweise 263' angeformt. Bei jedem
Schaltschritt gleitet der dem betätigten Stössel zugeordnete Nocken 263 oder 263'
über einen an der Innenseite der Wand 259 beziehungsweise 259' angeformten Nocken
264 beziehungsweise 264
'. Die dadurch erzwungene Auslenkung des Vorsatzes 262 beziehungsweise 262' wird beim
Schalter als Druckpunkt empfunden.
1. Vorwärts und rückwärts schaltbares Schrittschaltwerk für einen Mehrstufenschalter,
welches Schaltwerk in einem Gehäuse (60; 260) angeordnet ist und einen einstückig
ausgebildeten Antrieb (30; 130; 230) aufweist, auf den eine Rückstellfeder (70; 270)
einwirkt und der mit zwei von Drucktasten (21, 21
'; 221, 221
') betätigbaren Stösseln (14, 14
'; 214, 214'), zwei Schaltelementen (23, 23'; 223, 223'), sowie einem Rastelement (40;
140; 240) versehen ist, wobei jeweils ein Schaltelement bei linearer Arbeitsbewegung
eines der beiden Stössel mit einem auf der Gehäuse-Symmetrieachse angeordneten und
mit dem Rastelement in Wirkverbindung stehenden Zahnritzel (80; 280) eines Zeichenträgers
(79; 279) in Eingriff bringbar ist und wobei das im Abstand zu den Schaltelementen
(23, 23'; 223, 223') angeordnete Rastelement (40; 140; 240) brückenartig und biegeelastisch
mit den beiderseits der Gehäuse-Symmetrieachse parallel geführten Stösseln (14, 14
'; 214, 214') verbunden ist und einen angeformten, bezüglich der Gehäuse-Symmetrieachse
symmetrisch angeordneten und in der Ruhestellung mit dem Zahnritzel (80; 280) in Eingriff
stehenden Rastnocken (37; 137; 237, 237') trägt, dadurch gekennzeichnet, dass
a) die für den Schaltvorgang mit dem Zahnritzel (80; 280) in Eingriff bringbaren Schaltelemente
(23, 23'; 223, 223') jeweils an dem mit der Drucktaste (21, 21'; 221, 221') versehenen
Ende der Stössel (14, 14'; 114, 114'; 214, 214') mit einem Steg (22, 22' ; 222, 222'
) biegeelastisch auslenkbar angeformt sind,
b) das Rastelement (40; 140; 240) mit Rastarmen (38, 38' ; 138, 138'; 236, 236') biegeelastisch
und das Zahnritzel (80; 280) während des Schaltvorganges freigebend an eigene Anlenkpunkte
der Stössel (14, 14'; 114, 114'; 214, 214') angeformt ist, und
c) beim Schaltvorgang der dem jeweils betätigten Stössel gegenüberliegende Stössel
unter dem Einfluss der Rückstellfeder (70; 270) in Ruhestellung verbleibt.
2. Schrittschaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastarme (38,
38') unter Bildung eines mit der Spitze gegen die Betätigungsrichtung ausgerichteten
V-förmigen Rastelementes (40) am anderen Ende der Stössel biegeelastisch angeformt
sind, wobei der dem Zahnritzel (80) zugewandte Mittelteil (33) den mit einer konvex
gebogenen Rastfläche (35) versehenen Rastnocken (37) aufweist.
3. Schrittschaltwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden mit
biegeelastischen Ansatzstellen (39, 39') an den Stössel (14, 14') angeformten Rastarme
(38, 38') des V-förmigen Rastelements (40) untereinander einen Winkel von ca. 90°
und in bezug auf den zugeordneten Stössel (14, 14') einen Winkel von ca. 45° einschliessen.
4. Schrittschaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mit den im
mittleren Bereich (115, 115') des Stössels (114, 114') angeformten Rastarmen (138,
138') versehene Rastelement (140) V-förmig mit der Spitze in Betätigungsrichtung weisend
ausgebildet ist und an seinem Mittelteil (133) den mit zwei dem Zahnritzel (80) zugewandten
Rastflächen (135,135') versehenen Rastnocken (137) aufweist.
5. Schrittschaltwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden mit
biegeelastischen Ansatzstellen (119, 119') an den Stösseln (114, 114') angeformten
Rastarme (138, 138') des Rastelements (140) auf der dem Zahnritzel (80) zugewandten
Seite untereinander einen Winkel von ca. 90° einschliessen und die beiden mit dem
Zahnritzel (80) im Eingriff stehenden Rastflächen (135, 135') des Rastnockens (137)
im stumpfen Winkel zueinander angeordnet sind.
6. Schrittschaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mit den im
mittleren Bereich des Stössels (214, 214') biegeelastisch angeformten Rastarmen (236,
236') versehene Rastelement (240) U-förmig ausgebildet ist und an einem Rastbogen
(235) die beiden im Abstand zueinander angeordneten und mit Rastflächen (234, 234')
mit dem Zahnritzel (280) im Eingriff stehenden Rastnocken (237, 237') aufweist.
7. Schrittschaltwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des Stössels
(214, 214') ein biegeelastisch ausgebildeter Vorsatz (262,262') mit keilförmigem Nocken
(263, 263') angeformt ist, der bei Betätigung der Drucktaste (221, 221') zur Verdeutlichung eines Druckpunktes über einen an der Innenseite der Wand (259.
259') angeformten Nocken (264, 264') gleitet.
8. Schrittschaltwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
das Zahnritzel (80; 280) mit einem Zeichenträger (79; 279) gekuppelt ist, der eine
in Richtung der jeweils betätigten Drucktaste (21, 21'; 221, 221') orientierte Drehbewegung
ausführt.
1. Stepping switch mechanism, which can be switched forwards and backwards, for a
multistage switch, which switch mechanism is arranged in a housing (60; 260) and comprises
a one-piece drive (30; 130; 230) which is subjected to the action of a return spring
(70; 270) and which is provided with two slides (14, 14'; 214, 214
') actuated by pushbuttons (21, 21'; 221, 221'), two switch elements (23,23'; 223,
223
') and one locking element (40; 140; 240), one switch element each being engageable,
in the event of linear operating movement of one of the two slides, with one of the
pinions (80; 280) of a symbol carrier (79; 279) arranged on the symmetrical axis of
the housing and in operative connection with the locking element, and the locking
element (40; 140; 240), which is in spaced arrangement to the switch elements (23,
23'; 223, 223'), being connected in bridgelike and flexibly deflectable fashion with
the slides (14, 14'; 214, 214') guided in parallel on both sides of the symmetrical
axis of the housing and having a locking cam (37, 137; 237, 237
') formed thereon which is arranged symmetrically in respect of the axis of symmetry
of the housing and engaged in the rest position with the pinion (80; 280), characterized
in that
a) the switch elements (23, 23'; 223, 223'), which can be made to engage with the
pinion (80; 280) for the switching operation, are formed, with the use of a cross-piece
(22, 22' ; 222, 222'), on the end portion of the slides (14, 14'; 114, 114'; 214, 214') provided with the pushbutton (21, 21'; 221, 221 '), so as to be flexibly deflectable.,
b) the locking element (40; 140; 240) with locking limbs (38, 38'; 138, 138'; 236,
236') is flexibly formed on specific pivotal points of the slides (14, 14'; 114, 114'; 214, 214') and can release the pinion (80; 280) during the switching operation, and
c) during the switching operation the slide opposite the respectively actuated slide
remains in the rest position under the influence of the return spring (70; 270).
2. Stepping switch mechanism according to claim 1, characterized in that the locking
limbs (38, 38'), forming a V-shaped locking element (40) the tip of which is directed against the
direction of actuation, are flexibly formed on the other end of the slides, the central
part (33) which faces the pinion (80) comprising the locking cam (37) which is provided
with a convex-curved locking surface (35).
3. Stepping switch mechanism according to claim 2, characterized in that the two locking
limbs (38, 38') of the V-shaped locking element (40), formed on the slides (14, 14')
with flexible connecting points (39, 39'), together form an angle of approximately
90° and, in relation to their associated slides (14, 14'), an angle of approximately
45 °.
4. Stepping switch mechanism according to claim 1, characterized in that the locking
element (140), provided with the locking limbs (138, 138') formed in the central area
(115, 115') of the slide (114,114'), is V-shaped, with its tip pointing in the direction
of actuation, and comprises on its central part (133) the locking cam (137) which
is provided with two locking surfaces (135, 135') facing the pinion (80).
5. Stepping switch mechanism according to claim 4, characterized in that the two locking
limbs (138, 138') of the locking element (140) formed on the slides (114,1141) with flexible connecting points (119, 119') together form on the side facing the
pinion (80) an angle of approximately 90°, and the two locking surfaces (135, 135')
of the locking cam (137) engaged with the pinion (80) are arranged at an obtuse angle
relative to each other.
6. Stepping switch mechanism according to claim 1, characterized in that the locking
element (240), porovided with the locking arms (236, 236') flexibly formed in the
central area of slide (214, 214'), is U-shaped and comprises on one locking curve
(235) the two locking cams (237, 237') in spaced arrangement relative to each other and engaged with the pinion (280) with
locking surfaces (234, 234'
7. Stepping switch mechanism according to claim 6, characterized in that a flexibly
designed projection (262, 262') with wedge-shaped cams (263, 263') is formed on the
end of the slide (214, 214'), which projection slides over a cam (264, 264') formed on the inside of the wall (259, 259') to define an action point when the
pushbutton (221,221') is actuated.
8. Stepping switch mechanism according to one of claims 1 to 7, characterized in that
the pinion (80; 280) is coupled with a symbol carrier (79; 279) which carries out
a rotary movement in the direction of the respectively actuated pushbutton (21, 21';
221, 221').
1. Mécanisme-interrupteur pas à pas, commutable en marche avant et en marche arrière
pour un commutateur à échelons multiples, mécanisme-interrupteur logé dans un boîtier
(60, 260) et comportant un moyen d'entraînement (30, 130, 230) réalisé en une seule
pièce, sur lequel agit un ressort de rappel (70, 270), avec deux poussoirs (14, 14';
214, 214') commandés par des boutons-poussoirs (21, 21'; 221, 221'), deux éléments
de commutation (23, 23
'; 223, 223') ainsi qu'un élément d'accrochage (40, 140, 240), et lors d'un mouvement
de fonctionnement linéaire de l'un des deux poussoirs, un élément de commutation respectif
peut être mis en prise avec un pignon denté (82, 180) d'un porte-chiffres (79, 279)
monté suivant l'axe de symétrie du voîtier et coopérant avec l'élément d'accrochage,
et l'élément d'accrochage (40, 140, 240) prévu à une certaine distance des éléments
de commutation (23, 23'; 223,223') est relié par un pont et de manière élastique souple
avec les deux poussoirs (14,14
'; 214, 214') guidés parallèlement de part et d'autre de l'axe de symétrie du boîtier
et portant une came d'encliquetage (37, 137; 237, 237') prévue et formée de manière
symétrique par rapport à l'axe de symétrie du boîtier et en prise en position de repos
avec le pignon denté (80, 280), caractérisé en ce que:
a) les éléments de commutation (23, 23'; 223, 223') qui peuvent être mis en prise
avec le pignon denté (80, 280) pour l'opération de commutation, sont formés de manière
à fléchir élastiquement par une entretoise (22,22'; 222, 222') à l'extrémité des poussoirs
(14, 14' ; 114,114' ; 214, 214') munis des boutons-poussoirs (21, 21'; 221, 221'),
b) l'élément d'encliquetage (40, 140, 240) est formé sur des coiffes d'articulation
des poussoirs (14, 14'; 114, 114'; 214, 214') de manière élastique en flexion avec des bras d'encliquetage
(38, 38' ; 138,138'; 236, 236') et de manière à libérer le pignon denté (80,280) pendant
l'opération de commutation, et
c) lors d'une opération de commutation le poussoir respectif en regard du poussoir
actionné reste en position de repos sous l'influence du ressort de rappel (70,270).
2) Mécanisme-interrupteur pas à pas, commutable, selon la revendication 1, caractérisé
en ce que les bras d'accrochage (38, 38') sont formés de manière élastique souple
à l'autre extrémité des poussoirs en formant un élément d'accrochage (40) en V dont
la pointe est dirigée dans la direction de manoeuvre, la partie médiane (33) tournée
vers le pignon denté (80) présentant la came d'accrochage (37) dont la surface d'accrochage
(35) courbée de manière convexe est tournée vers la partie médiane (33).
3) Mécanisme-interrupteur pas à pas selon la revendication 2, caractérisé en ce que
les deux bras d'accrochage (38, 38') reliés aux poussoirs (14, 14') par des bases
élastiques, souples (39, 39'), de l'élément d'accrochage (40) en forme de V font entre
eux un angle d'environ 90° et par rapport aux poussoirs correspondants (14, 14') un
angle d'environ 45°.
4) Mécanisme-interrupteur pas à pas selon la revendication 1, caractérisé en ce que
l'élément d'accrochage (140) muni des bras d'accrochage (138, 138') dans la zone médiane
(115, 115') du poussoir (114, 114') est en forme de V dont la pointe est dirigée dans
la direction d'actionnement et sa partie médiane (133) comporte une came d'accrochage
(137) munie de deux surfaces d'accrochage (135, 135') tournées vers le pignon denté
(80).
5) Mécanisme-interrupteur pas à pas selon la revendication 4, caractérisé en ce que
les deux bras d'accrochage (138, 138') de l'élément d'accrochage (140), reliés de
façon élastique, souple aux poussoirs (114, 114') par des bases (119, 119' ) font,
du côté tourné vers le pignon denté (80), un angle d'environ 90° et les deux surfaces
d'accrochage (135, 135') de la came d'accrochage (137), en prise avec le pignon denté (80) font entre elles
un angle obtus.
6) Mécanisme-interrupteur pas à pas selon la revendication 1, caractérisé en ce que
l'élément d'accrochage (240) muni de bras d'accrochage (236, 236') élastiques, souples
dans la zone médiane du poussoir (214,214') est en forme de U et comporte sur une
arche d'accrochage (235), deux cames d'accrochage (237, 237') à une certaine distance
l'une de l'autre et venant en prise par les surfaces d'accrochage (234, 234') avecd
le pignon denté (280).
7) Mécanisme-interrupteur pas à pas selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'à
l'extrémité du poussoir (214, 214'), il est prévu un prolongement (262, 262') élastique,
souple avec des cames en forme de coins (263, 263') qui comportent des cames (264,
264') sur la face intérieure de la paroi (259, 259') pour accentuer le point de pression
lors de la manoeuvre des boutons-poussoirs (221, 221').
8) Mécanisme-interrupteur pas à pas selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce que le pignon denté (80, 280) est couplé à un porte-chiffres (79, 279) qui effectue
un mouvement de rotation orienté dans la direction du bouton- poussoir respectif,
actionné (21, 21'; 221, 221').