[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Zum Überwachen elektrischer Verbraucher ist es bekannt, die Stromaufnahme der Verbraucher
zu messen und die aufgenommenen Meßwerte mit vorgegebenen Sollwerten zu vergleichen.
Der Überwachungsvorgang kann dabei über Standleitungen ständig vor sich gehen, wie
es beispielsweise bei der Überwachung von Lichtsignalanlagen im Eisenbahnwesen der
Fall ist, oder er kann zyklisch oder sporadisch in aufeinanderfolgenden Zeitabständen
durchgeführt werden, die eine genügend kleine Fehleraufdeckzeit erreichbar werden
lassen.
[0003] Um Fehler, die bei der Messung der Stromaufnahme der elektrischen Verbraucher beispielsweise
durch Nebenschlüsse zu den Schaltern auftreten könnten, zu erkennen und um Übertragungsstörungen
zu erfassen, die beispielsweise durch Einkoppeln elektrischer Signale in den Übertragungsweg
zwischen den Verbrauchern und der Steuerstelle entstehen und in der Steuerstelle einen
bestimmten Betriebszustand der Verbraucher vortäuschen könnten, ist es bekannt, durch
kurzzeitiges Invertieren der Steuerkommandos auf der Verbraucherseite bestimmte Reaktionen
auszulösen und den kurzzeitigen Zustandswechsel der Überwachungsmeldungen auszuwerten.
Eine derartige Anlage zum Steurn und Überwachen elektrischer Verbraucher ist beispielsweise
in der Zeitschrift Electronics vom 30. August 1979 beschrieben. Dort wird eine durch
einen Mikroprozessor betriebene Steuer- und Überwachungseinrichtung für Kraftfahrzeuge
vorgestellt, bei der die einzelnen Verbraucher, vorzugsweise die Beleuchtungseinrichtungen
eines Fahrzeugs, dadurch überwacht werden, daß die betriebsmäßig jeweils angeschalteten
Verbraucher kurzzeitig abgeschaltet und die jeweils abgeschalteten Verbraucher kurzzeitig
angeschaltet werden. Die Zeitspannen für das kurzzeitige Umsteuern der Verbraucher
sind dabei so gewählt, daß zwar die Überwachungseinrichtungen zum Feststellen des
jeweiligen Verbraucherstromes ansprechen können, das menschliche Auge aber dem An-
bzw. Abschalten der Verbraucher in den Umsteuerperioden noch nicht folgen kann. Die
bekannte Steuerungs- und Überwachungseinrichtung macht, wenn auch bei nur einer begrenzten
Anzahl von zu überwachenden Verbrauchern, eine außerordentlich rasche Fehlererkennung
im Störungsfalle möglich. Für die Störungsanzeige ist ein Meldetableau vorgesehen,
an dem jede festgestellte Störung optisch zu lokalisieren ist. Diese optische Lokalisierung
ist Ausgangspunkt einer späteren Störungsbeseitigung.
[0004] Je weiter die zu steuernden und zu überwachenden Verbraucher von einer Steuerstelle
entfernt sind, um so größer wird die Gefahr von Übertragungsfehlern, und zwar sowohl
in Kommando- als auch in Melderichtung. Diese Übertragungsfehler lassen sich nach
dem heutigen Stand der Technik dadurch vermeiden, daß als Übertragungsmedium zwischen
Steuerstelle und elektrischen Verbrauchern Lichtwellenleiter verwendet werden. Wenn
auch bei diesen Lichtwellenleitern Übertragungsstörungen durch Einkoppeln von Störgrößen
mit sicherheit ausgeschlossen werden können, so muß doch mit Bauteilausfällen in den
angeschlossenen Sende- und Empfangsbausteinen gerechnet werden. Diese Bauteilausfälle
sind bei Verwendung elektronischer Schaltmittel nicht so leicht feststellbar wie z.B.
bei Verwendung spezieller Relais mit zwangsgeführten Kontakten, deren Schaltzustand
sich gleichzeitig in verschiedenen Stromkreisen mehrfach überwachen läßt. Da sich
Bauteildefekte prinzipiell nicht ausschließen lassen muß durch besondere Maßnahmen
- mindestens bei solchen Anwendungsgebieten, bei denen unerkannte Fehlinformationen
durch Bauteildefekte zu Personen- oder Sachgefährdungen führen können - ein fail-safe-Verhalten
der mit diesen Bauteilen arbeitenden Schaltungen erreicht werden, d.h. unvermeidbare
Bauteildefekte dürfen weder in den Sende- noch in den Empfangsbausteinen der Anlage
und den ihnen nachgeschalteten Schaltkreisen zu einem gefährlichen Betriebszustand
führen.
[0005] Aus der Internationalen Patentanmeldung WO 79/00631 ist eine Sicherheitseinrichtung
bekannt, bei der die Speisung bestimmter Verbraucher einer fernen Betriebsstelle über
eine Schaltung mit zwei abfallverzögerten Relais erfolgt. Diese Relais werden jedes
für sich von einer Steuerstelle aus mittelbar durch niederfrequente Taktsignale in
ihre Arbeitsstellung gesteuert. Für jedes Relais ist dabei ein gesonderter Ansteuer-und
Speisekreis vorgesehen. Die Kontakte der Relais liegen ggf. über weitere individuell
steuerbare Schalter in Reihe mit den Verbrauchern der Betriebsstelle. Die Anordnung
der Kontakte ist so gewählt, daß beim Abfallen der Relais ganz bestimmte Verbraucher
sicher abgeschaltet, andere hingegen angeschaltet werden. Die Relais fallen ab und
lösen dabei die vorbestimmten Schaltroutinen aus, wenn die Verbindung von der Steuerstelle
zur Betriebsstelle durch eine Störung über eine bestimmte Mindestzeit oder durch bewußtes
Abschalten längerfristig unterbrochen wird.
[0006] Diese bekannte Sicherheitseinrichtung benötigt zwei gesondert steuerbare Relais zum
sicheren Auslösen bestimmter Schaltroutinen im Störungsfall, weil nicht auszuschließen
ist, daß eines der Relais beispielsweise durch Fremdspannungseinfall hängenbleiben
kann und damit für die Beeinflussung der Verbraucher im Störungsfall ausfällt. In
diesem Falle übernimmt dann das jeweils noch beeinflußbare Relais die Aufgabe, die
Verbraucher nach einem bestimmten Schema zu schalten. Der Sichere Zugriff der Steuerstelle
auf die Verbraucher der einzelnen Betriebsstellen liegt damit in der Verwendung einer
zweikanaligen Schaltung, bestehend aus zwei durch gesonderte Steuersignale steuerbare
Relais, deren Ausgabeschaltmittel jeweils in gleicher Weise auf die Verbraucher einwirken.
Durch das getrennte zyklische Einwirken auf zwei Relais wird ein nicht unerheblicher
Teil der Übertragungskapazität der Fernwirkanlage allein dafür verwendet, um im Störungsfall
sicher auf die gesteuerten Verbraucher einwirken zu können.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Einrichtung nach dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1 zu schaffen, die den Aufwand einer zweikanaligen Ausführung
der für jeden Verbraucher vorgesehenen signaltechnisch sicheren Steuerung vermeidet
und trotz Verwendung handelsüblicher Bauelemente sowohl in der Steuerstelle als auch
in den örtlichen Betriebsstellen in signaltechnischem Sinne sicher ist.
[0008] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch Anwendung der im Kennzeichen das Hauptanspruchs
angegebenen Merkmale. Besonders vorteilhafte Ergänzungen und Ausführungsformen der
erfindungsgemäßen Einrichtung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0009] Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert.
[0010] Die Zeichnung zeigt im linken Teil dem Kommandosender KS und den Meldungsempfänger
ME einer Steuerstelle, im rechten Teil den Kommandoempfänger KE und den Meldungssender
MS für mehrere an einem bestimmten Betriebsort räumlich benachbart angeordnete elektrische
Verbraucher; die elektrischen Verbruacher werden durch Signallampen L1 bis L4 symbolisiert.
Gesteuert werden der Kommandosender KS und der Meldungsempfänger ME der Steuerstelle
z.B. von einem nicht weiter dargestellten sicheren Mikrocomputer, an dessen Daten-
und Adreßbus DB und AB ein Eingaberegister ER fur Kommandos und ein Ausgaberegister
AR für Meldungen angeschlossen sind. Zur Kommandoübernahme wird das Eingaberegister
ER des Kommandosenders durch den Adreßbus AB des Rechners adressiert; es übernimmt
dabei die Daten vom Datenbus DB in das Register. Dieses register kann z.B. eine Breite
von 5 Bytes entsprechend 40 Bit haben. Nach dem Einschreiben des 5. Bytes in das Eingaberegister
ER wird die Umwandlung der im Register eingespeicherten Bits in ein serielles Telegramm
gestartet. Dazu werden die Daten aus dem Eingaberegister ER in einen Parallel/Serien-Umformer
PSK für die Kommandos ausgelesen und von diesem einem Kodierer CK für die Kommandos
zugeführt. In diesem Kodierer CK wird die vom Parallel/Serien-Umformer PSK gelieferte
Impulsfolge in eine für die Übertragung geeignete Form umgesetzt. Dies geschiehtz.B.
dadurch, daß der Kodierer CK die aus dem Parallel/Serien-Umformer PSK ausgelesenen
Bits abhängig von ihrem jeweiligen binären Zustand in eine Impulsfolge mit wechselndem
Impuls/Pausen-Verhältnis umsetzt. An den Ausgang des Kodierers CK ist ein Zähler ZS1
angeschlossen; dieser Zähler ist durch Zählen der vom Kodierer abgegebenen Impulse
in der Lage, den Anfang und das Ende eines für die Kommandogabe vollständigen Impulstelegrammes
zu erkennen. Er sperrt den Kodierer nach der Ausgabe eines vollständigen Kommandotelegrammes
und stellt damit sicher, daß ohne neue Eingangsinformation kein weiteres Telegramm
ausgegeben werden kann.
[0011] Die Übertragung der Kommandos vom Kommandosender zum Kommandoempfänger erfolgt über
einen Lichtwellenleiter LWK für die Kommandos. Hierzu werden die vom Kodierer CK abgegebenen
Impulsfolgen mit unterschiedlichem Impulspausenverhältnis in einem Sendebaustein SK
in kurze Lichtimpulse mit entsprechendem Impulsabstand umgesetzt und in den Lichtwellenleiter
eingespeist. In einem Empfangsbaustein EK am Betriebsort der zu steuernden und zu
überwachenden Verbraucher werden die über den Litchwellenleiter LWK empfangenen Lichtimpulse
wieder in elektrische Impulse umgewandelt, deren Impulspausen- verhältnis dem Impulspausenverhältnis
der vom Kodierer CK an den Sendebaustein SK abgegebenen Impulse entspricht. Ein nachgeschalteter
Dekodierer DK für die Kommandos setzt die zugeführte Impulsfolge wieder in die aus
dem Parallel/ Serien-Umformer PSK entnommene Bitfolge mit den zugehörigen binären
Zustandswerten »high« und »low« um und führt sie einem Serien/Parallel-Umformer SPK
für die Kommandos zu. Sobald ein dem Kommandoempfänger KE zugeordneter Zähler ZE1
eine der Anzahl der zu übertragenden Bits entsprechende Schaltstellung erreicht hat,
liefert dieser einen Übergabeimpuls an ein dem Serien/Parallel-Umformer SPK nachgeschaltetes
Ausgaberegister AS, das daraufhin die im Serien/Parallel-Umformer SPK gespeicherte
Bitfolge übernimmt und für die Ausführung des Kommandos bereitstellt.
[0012] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist davon ausgegangen, daß jedes Bit der
über den Lichtwellenleiter LWK übertragenen Bitfolge einem bestimmten Verbraucher
des Betriebsortes zugeordnet ist und daß der jeweilige binäre Signalzustand dieses
Bits den jeweiligen Soll-Betriebszustand des zugehörigen Verbrauchers kennzeichnet.
Aus diesem Grunde sind an die Ausgänge des Ausgaberegisters AS Schalter T1 bis T4
angeschlossen, die zum An- und Abschalten der Verbraucher L1 bis L4 dienen. Der jeweilige
Schaltzustand der Verbraucher L1 bis L4 wird durch unmittelbar oder mittelbar in ihren
Strompfad geschaltete Überwacher U1 bis U4 festgestellt und zur Abgabe von Zustandsmeldungen
an den Meldungssender MS gegeben. Die Überwacher sind vorteilhaft als Schwellwertschalter
ausgebildet, die bei einem unzulässig niedrigen und bei einem unzulässig hohen Verbraucherstrom
ansprechen und eine diesbezügliche Zustandsmeldung für die betreffenden Verbraucher
ausgeben, die verschieden ist von der bei ordnungsgerechtem Verbraucherstrom abgegebenen
Zustandsmeldung.
[0013] Im Meldungssender werden die Zustandsmeldungen der Überwacher U1 bis U4 als Bitmuster
einem Parallel/Serien-Umformer PSM für die Meldungen zugeführt. Dieser Parallel/Serien-Umformer
gibt an seinen Ausgang eine Impulsfolge an einen Kodierer CM für die Meldungen ab,
die bei ordnungsgerechtem Betriebszustand aller Verbraucher des Betriebsortes mit
Ausnahme einiger Prüfbits und eines Überwachungsbits für das Schaltglied der vom Parallel/Serien-Umformer
PSK des Kommandosenders KS an den dortigen Kodierer CK weitergeleiteten Impulsfolge
entspricht. Der Kodierer CM für die Meldungen ist entsprechend aufgebaut wie der Kodierer
CK für die Kommandos. Er formt die ihm vom Parallel/Serien-Umformer PSM zugeführte
Impulsfolge in eine Impulsfolge mit einem Impuls/Pausen-Verhältnis um, das dem binären
Signalzustand des vom Parallel/Serien-Umformer übernommenen Bitmusters entspricht.
Ein an den Ausgang des Kodierers CM angeschlossener Zähler ZS2 spricht an, sobald
der Kodierer CM ein vollständiges Meldetelegramm an einen ihm nachgeschalteten Sendebaustein
SM weitergegeben hat und sperrt dann durch Anlegen von Sperrpotential die Ausgabe
weiterer Signale bis zum erneuten Empfang von Kommandos durch den Kommandoempfänger.
Die Schaltmittel zum Synchronisieren von Kommandoempfang und Meldungsabgabe sind in
der Zeichnung nicht weiter dargestellt, weil sie mit dem Erfindungswesentlichen nichts
zu tun haben. Die Synchronisierung erfolgt durch Rückgewinnung der sendeseitig gewählten
konstanten Fortschaltfrequenz für den Parallel/Serien-Umformer PSK aus der über den
Lichtwellenleiter LWK empfangenen Taktimpulsfolge der Kommandos mit unterschiedlichem
Impuls/Pausen-Verhältnis.
[0014] Die vom Kodierer CM des Meldungssenders gelieferte Impulsfolge wird in dem Sendebaustein
SM in kurze Lichtimpulse mit entsprechendem Impulsabstand umgesetzt und über einen
Lichtwellenleiter LWM für die Zustandsmeldungen an den Meldungsempfänger ME der Steuerstelle
übertragen. Dort ist an den Lichtwellenleiter LWM ein Meldebaustein EM angeschlossen,
der entsprechend dem Empfängerbaustein EK des Kommandoempfängers die empfangenen Lichtimpulse
umsetzt in eleketrische Impulse mit unterschiedlichem Impulsabstand. Ein nachgeschalteter
Dekodierer DM für die Meldungen setzt diese Impulse in entsprechende binäre Signale
mit den Signalzuständen »high« und »low« um. Das vom Dekodierer DM abgegebene Bitmuster
gelangt auf einen Serien/Parallel-Umformer SPM für die Meldungen und wird dort zwischengespeichert.
Ein an den Ausgang des Empfängerbausteines EM angeschlossener Zähler ZE2, der die
einlaufenden Impulse zählt, spricht nach dem Empfang eines vollständigen Impulstelegrammes
an und gibt an seinem Ausgang einen Übernahmeimpuls für das Ausgaberegister AR ab,
das daraufhin die im Serien/ Parallel-Umformer SPM gespeicherte Bitfolge übernimmt.
Aus dem Ausgaberegister AR werden die empfangenen Daten auf dem Datenbus bedarfsweise
abgerufen.
[0015] Durch Vergleich der im Ausgaberegister AR gespeicherten Daten mit den ausgesandten
Kommandos ist die ordnungsgerechte Ausführung der Kommandos feststellbar. Hierzu sind
die ausgesandten Kommandos in nicht dargestellten Zwischenspeichern so lange abzuspeichern
bis die entsprechenden Rückmeldungen vorliegen.
[0016] Durch das Auslösen kurzzeitiger Steuerkommandos für einen einzelnen oder alle Verbraucher
eines Betriebsortes lassen sich der Übertragungsweg von der Steuerstelle zu den Verbrauchern
und zurück und das Funktionsverhalten der Verbraucher überwachen. Um die geforderte
Sicherheit bei der Steuerung und Überwachung der Verbraucher zu erreichen, ist es
aber nicht nur erforderlich, irgendwelche Störungen oder irgendwelche Fehlverhalten
der Verbraucher zu erkennen, sondern es muß die Möglichkeit bestehen, von der Steuerstelle
her gerade im Störungsfall gezielt auf die Verbraucher der einzelnen Betriebsorte
einzuwirken. Dies kann z.B. durch Abschalten einiger oder aller Verbraucher an den
einzelnen Betriebsorten geschehen.
[0017] Um die Verbraucher der einzelnen Betriebsorte auch und gerade im Strörungsfall sicher
ansprechen zu können, ist an jedem Betriebsort ein durch bestimmte Steuerkommandos
der Steuerstelle beaufschlagbares Schaltglied R vorgesehen, das beim Ausbleiben der
Steuerkommandos über eine vorgesehene Zeitspanne hinaus wirksam wird. Es schaltet
dann nach einer vorgegebenen Schaltroutine diejenigen Verbraucher des betreffenden
Betriebsortes bleibend ab, deren stromführender Zustand eine Gefährdung darstellen
könnte. Zusätzlich schaltet das Schaltglied einen Verbraucher an, dessen stromführender
Zustand ein Gefahrenmoment signalisiert und der damit am Betriebsort zur Entspannung
der Gefahrensituation führt.
[0018] Nach der Erfindung ist vorgesehen, daß die Steuerkommandos zum Beaufschlagen des
Schaltgliedes durch zyklisch wechselnde Umsteuerkommandos gebildet sind. Die Zeit
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Steuerkommandos ist durch die zulässige Fehleroffenbarungszeit
bestimmt, die ihrerseits den zeitlichen Abstand für die Behandlung der Verbraucher
eines Betriebsortes durch den sicheren Mikrocomputer der Steuerstelle bestimmt. Bleiben
die Umsteuerkommandos beispielsweise infolge einer Übertragungsstörung aus oder werden
sie bewußt von der Steuerstelle her unterdrückt, so wirkt das Schaltglied gemäß der
vorbestimmten. Schaltroutine auf die Verbraucher des betroffenen Betriebsortes ein.
Der jeweilige Schaltzustand des Schaltgliedes ist durch entsprechende Zustandsmeldungen
in der Steuerstelle erkennbar.
[0019] In Fig. 1 sind das Schaltglied R symbolisch als Relaisschaltung und die von ihm gesteuerten
Schaltmittel als Relaiskontakte R1 bis R4 angedeutet. Die Anordnung ist dabei so getroffen,
daß die Schaltkontakte die dargestellte Schaltstellung einnehmen, solange von Übertragungszyklus
zu Übertragungszyklus Umsteuersignale für das Schaltglied empfangen werden. Bei Ausfall
dieser Steuerkommandos wechseln die Schaltkontakte R1 bis R4 ihre Lage. Dadurch werden
die Verbraucher L1 und L2 durch Öffnen der Schaltkontakte R1 und R2 abgeschaltet gleichzeitig
werden über die Kontakte R3 und R4 die Verbraucher L3 und L4 an Spannung gelegt, und
zwar unabhängig davon, ob die Schalter T3 und T4 geschlossen sind oder nicht. Das
Schaltglied kann auch in einer anderen Technik als in Relaistechnik ausgebildet sein;
entsprechend sind dann anstelle der dargestellten Schaltkontakte andere entsprechende
Schaltmittel einzusetzen.
[0020] Bei dem dargstellten Ausführungsbeispiel sind die Verbraucher als Signallampen eines
Lichtsignales ausgebildet. Die Lampen L3 und L4 sollen dem Haltebegriff des Signales
zugeordnet sein; die Lampen L1 und L2 stehen für eine Vielzahl von Signallampen zum
Darstellen von Fahrtbegriffen.
[0021] Bei einer beliebigen Störung die von der Steuerstelle her als bedenklich eingestuft
werden muß, kann durch bewußtes Unterdrücken der Umsteuerkommandos für das bei den
gestörten Verbrauchern befindliche Schaltglied das Wirksamwerden dieses Schaltgliedes
und damit das Umsteuern der von ihm gesteuerten Schaltmittel herbeigeführt werden.
Wenn also beispielsweise aus irgendeinem Grunde an einem Lichtsignal fälschlicherweise
ein Fahrstsignalbegriff angezeigt wird, obwohl dies nicht der Fall sein dürfte, so
ist dies in der Steuerstelle durch Vergleich der einander nicht mehr entsprechenden
Kommandos mit den rückübertragenen Meldungen erkennbar. Durch den sicheren Zugriff
auf das Schaltglied wird der fälschlich angeschaltete Signalbegriff abgeschaltet und
der eine Gefahr signalisierende HALT-Begriff angeschaltet. Dieser Vorgang läuft auch
dann ab, wenn der Übertragungsweg über den Lichtwellenleiter oder eines oder mehrere
der Elemente des Kommandosenders oder des Kommandoempfängers defekt sind. Sobald die
Umsteuerkommandos für das Schaltglied längere Zeit ausbleiben, werden die am zugehörigen
Betriebsort angeordneten Verbraucher nach Maßgabe des für den betreffenden Betriebsort
zuvor festgelegten Not- oder Störungsprogramms in einen Schaltzustand gesteuert, der
eine Personen-oder Sachgefährdung durch fehlerhaft übertragene oder ausgewertete Kommandos
ausschließt.
[0022] Zur Funktionsprüfung der Fernwirkanlage und der elektrischen Verbraucher an den einzelnen
Betriebsorten ist es nun in bekannter Weise möglich, von der Steuerstelle her kurzzeitige
Prüfkommandos auszugeben, die an dem jeweils aufgeschalteten Betriebsort die dort
angeordneten Verbraucher umsteuert. Dabei ist es ohne weiteres möglich, sämtliche
angeschalteten Verbraucher gleichzeitig kurzzeitig abzuschalten und die entsprechenden
Rückmeldungen in der Steuerstelle auszuwerten. Meist ist es jedoch nicht möglich,
alle bislang abgeschalteten Verbraucher kurzzeitig gemeinsam anzuschalten, weil dies
zu unzulässigen Einbrüchen der Versorgungsspannungen führen könnte. Mit dieser Gefahr
ist insbesondere bei der Anschaltung von Signallampen zu rechnen, weil diese im Augenblick
des Anschaltens einen weit über ihrem Nennstrom liegenden Kaltstrom ziehen. Aus diesem
Grunde wird man den Prüfvorgang in mehrere zeitlich aufeinanderfolgende Abschnitte
für jeweils nur einige der Verbraucher aufgliedern. Wenn man das Prüfprogramm so aufgliedert,
daß während einer ersten Prüfphase zunächst nur der Nebenfaden und in einer weiteren
Prüfphase Haupt- und Nebenfaden einer Signallampe kurzzeitig gemeinsam angeschaltet
werden, dann läßt sich durch die rückübertragenen Zustandsmeldungen nicht nur der
ordnungsgemäße Betriebszustand der beiden Lampenfäden feststellen, sondern auch eine
Funktionsprüfung der Lampenfadenüberwacher für die Umschaltung von Haupt- auf Nebenfäden
herbeiführen. In der zweiten Prüfphase werden zunächst einmal beide Fäden Strom ziehen;
sobald ein in den Strompfad des Hauptfadens geschalteter Lampenfadenüberwacher angesprochen
hat, schaltet dieser den in der ersten Prüfphase bereits angeschalteten Nebenfaden
wieder ab, wobei der in den Strompfad des Nebenfadens geschaltete Überwacher eine
entsprechende Zustandsmeldung an die Steuerstelle abgibt.
[0023] In Anwendung der Erfindung ist nicht nur eine Funktionsprüfung der Verbraucher, sondern
auch eine Funtionsprüfung der Überwachungseinrichtungen möglich und vorgesehen. Diese
Funtionsprüfung ist nicht gekoppelt mit dem vorstehend näher erläuterten Prüfprogramm
zum Testen des Funktionsverhaltens der Verbraucher. Sie dient aber ebenso wie dieses
Prüfprogramm dazu, die Betriebssicherheit der Fernwirkanlage zu erhöhen.
[0024] Zum Überprüfen des Funktionsverhaltens der Überwachungseinrichtungen werde diese
unabhängig von dem von ihnen jeweils eingenommenen Schaltzustand durch zugeordnete
Kommandos erst in die eine und dann in die andere Schaltstellung gesteuert. Die Ansteuerung
der Überwachungseinrichtungen ist in der Zeichnung durch gestrichelte Linien zwischen
dem Ausgaberegister AS des Kommandoempfängers und den Überwachungseinrichtungen U1
bis U4 angedeutet. Aus den während dieses Prüfvorganges an die Steuerstelle übertragenen
Zustandsmeldungen der Überwachungseinrichtungen ist das ordnungsgerechte bzw. das
nicht ordnungsgerechte Funktionsverhalten der Überwachungseinrichtungen einschließlich
dem des Schaltgliedes R durch Vergleich mit den von der Steuerstelle jeweils vorgegebenen
Soll-Zuständen der Überwachungseinrichtungen erkennbar.
[0025] Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel war vereinfachend angenommen
worden, daß von den beiden Sendebausteinen bei ordnungsgerechter Funktionsweise der
Fernwirkanlage gleichartige Kommandos und Meldungen ausgegeben wurden. Vorteilhafter
ist es jedoch, entweder die Kommandos oder die Meldungen im zugehörigen Sender und
im zugehörigen Empfänger zu invertieren und so eine Rückmeldung zu erzwingen, die
verschieden ist vom zugehörigen Kommando.
[0026] Das dargestellte Ausführungsbeispiel bezieht sich auf die Anwendung der Erfindung
bei einer Lichtsignalanlage. Die Erfindung kann selbstverständlich auch bei anderen
Fernwirkanlagen vorteilhaft angewendet werden, bei denen im Störungsfall ein sicherer
Zugriff zu den Verbrauchern gefordert ist.
1. Einrichtung zur signaltechnisch sicheren Steuerung mehrerer, jeweils an einem von
mehreren voneinander beabstandeten Betriebsorten benachbart zueinander angeordneten
Verbrauchern (L1-L4) von einer Steuerstelle aus, mit.
jeweils einer jeweils zwischen der Steuerstelle und einem der Betriebsorte verlaufenden
Übertragungsstrecke (LWK, LWM) zur Übermittlung von Schaltkommandos für die Verbraucher
des betreffenden Betriebsorts sowie zur Rück- übertagung von Zustandsmeldungen über
die Betriebszustände der Verbraucher an die Steuerstelle,
Komparatorschaltungen zum Vergleich der ausgesandten Kommandosignale mit den rückübertragenen
Zustandsmeldungen,
Einrichtungen zur Beaufschlagung der einzelnen Betriebsorte mit den Schaltkommandos
in zyklischer Reinhenfolge,
den Verbrauchern eines jeden Betreibsorts zugeordneten ersten Schaltmitteln (T1-T4)
zur Ein- und Abschaltung der Verbraucher nach Maßgabe der am betreffenden Betriebsort
empfangenen Schaltkommandos,
den Verbrauchern eines jeden Betriebsorts zugeordneten Überwachungseinrichtungen (U1-U4)
zur Erzeugung der rückzüübertragenden Zustandsmeldungen nach Maßgabe des Betriebszustands
der einzelnen Verbraucher,
den Verbrauchern (L1-L4) eines jeden Betriebsortes jeweils zugeordneten zweiten Schaltmitteln,
(R, R1-R4), welche bei Beaufschlagung mit Steuersignalen durch die Steuerstelle einen
ersten Schaltzustand annehmen, in dem die Verbraucher des betreffenden Betriebsorts
einen den Schaltkommandos entsprechenden Betriebszustand einnehmen, und welche bei
Ausbleiben der Steuersignale für eine vorbestimmte Mindestzeit einen zweiten Schaltzustand
annehmen, in dem die Verbraucher nach einer vorgegebenen Schaltroutine unabhängig
vom Zustand der ersten Schaltmittel zur Einnahme vorgegebener signaltechnisch sicherer
Betriebszustände veranlaßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuersignale für die zweiten Schaltmittel (R, R1-R4) von Umsteuerkommandos gebildet
sind, deren Zustand von Übertragungszyklus zu Übertragungszyklus wechselt, und
die zweiten Schaltmittel (R, R1-R4) so ausgebildet sind, daß sich der zweite Schaltzustand
jeweils dann einstellt, wenn die Umsteuerkommandos für mehr als eine Zykluszeit ausbleiben,
so daß der zyklische Zustandswechsel dieses Signals unterbleibt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Verbindung von
der Steuerstelle zu den Betriebsorten jeweils ein aus zwei getrennten Lichtwellenleitern
(LWK, LWM) bestehendes Übertragungssystem vorgesehen ist, dessen einer Lichtwellenleiter
(LWK) für die Übermittlung von Kommandos und dessen anderer Lichtwellenleiter (LWM)
für die Übermittlung von Zustandsmeldungen dient.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Überwachungseinrichtungen
(U1-U4) als Schwellwertschalter ausgebildet sind, die einen unzulässig niedrigen und
einen unzulässig hohen Verbraucherstrom erkennen und eine diesbezügliche Zustandsmeldung
für den betreffenden Verbraucher ausgeben, die verschieden ist von der bei ordnungsgerechtem
Verbraucherstrom abgegebenen Zustandsmeldung.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Steuerstelle nur
bei zeitlich korrekter Zuordnung der rückübertragenen Zustandsmeldungen zu den Kommandos
die Auswertung der Zustandsmeldungen zulässig ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß-die Übertragung der Kommandos
und Meldungen über die Lichtwellenleiter im Zeitmultiplexbetrieb erfolgt, wobei jedem
Verbraucher eines Betriebsortes mindestens ein Bit der innerhalb eines Übertragungszyklus
übertragenen Impulsfolge zugeordnet ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl in der Steuerstelle
als auch an den einzelnen Betriebssorten an den jeweils einspeisenden Lichtwellenleiter
(LWK bzw. LWM) jeweils ein Serien/Parallel-Umformer sowie ein Zähler (ZE1 bzw. ZE2)
angeschlossen ist und daß der Zähler (ZE1 bzw. ZE2) nach Empfang einer der Anzahl
der je Übertragungszyklus abzusetzenden Zahl von Impulsen einen Ausgangsimpuls zur
Übernahme der im zugehörigen Serien/Parallel-Umformer (SPK bzw. SPM) anstehenden Bitfolge
an ein Ausgaberegister (AS bzw. AR) abgibt.
7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl in der Steuerstelle
als auch an den einzelnen Betriebsorten je ein an die betreffende Übertragungsstrecke
angeschlossener Zähler (ZS1 bzw. ZS2) vorgesehen ist und daß der Zähler nach Empfang
einer der Anzahl der je Übertragungszyklus abzusetzenden Zahl von Impulsen einen Ausgangsimpuls
zur Unterbrechung der Informationsübertragung über den betreffenden Lichtwellenleiter
(LWK bzw. LWM) bis zu einem neuen Kommando bzw. einer neuen Meldung abgibt.
1. Dispositif pour réaliser la commande, sûre du points de vue de la technique des
signaux, de plusieurs appareils d'utilisation (Ll-L4) disposés respectivement au voisinage
les uns des autres en l'un de plusieurs emplacements de service distants les uns des
autres, à partir d'un poste de commande, et comportant
respectivement une section de transmission (LWK, LWM), qui s'étend respectivement
entre le poste de commande et l'un des emplacements de service et sert à retransmettre
des ordres de commutation pour les appareils d'utilisation de l'emplacement de service
considéré ainsi que pour la transmission en retour de signalisations d'états concernant
les états de fonctionnement des appareils d'utilisation, au poste de commande,
des circuits comparateurs servant à comparer les signaux d'ordre émis, aux signalisations
d'états transmises en retour,
des dispositifs servant à charger les différents emplacements de service par les ordres
de commutation, selon une séquence cyclique,
des premiers moyens de commutation (Tl-T4) associés aux appareils d'utilisation de
chaque emplacement de service pour la mise en marche ou l'arrêt des appareils d'utilisation
en fonction de l'ordre de commutation reçu à l'emplacement de service considéré,
des dispositifs de contrôle (U1-U4) associés aux appareils d'utilisation de chaque
emplacement de service et servant à produire les signalisations d'états devant être
transmises en retour, en fonction d'états de fonctionnement des différents appareils
d'utilisation.
des seconds moyens de commutation (R, R1-R4), qui sont associés respectivement aux
appareils d'utilisation (Ll-L4) de chaque emplacement de service et qui, lorsqu'ils
sont chargés par le poste de commande au moyen de signaux de commande, prennent un
premier état de commutation, dans lequel les appareils d'utilisation de l'emplacement
de service considéré prennent un état de fonctionnement correspondant aux ordres de
commutation et qui, lors de l'absence des signaux de commande pendant un intervalle
de temps minimum prédéterminé, prennent un second état de commutation dans lequel
les appareils d'utilisation sont déchlenchés, conformément à un programme de commutation
prédéterminé, indépendamment de l'état des premiers moyens de commutation, pour prendre
des états de fonctionnement prédéterminées, sûrs du point de vue de la technique des
signaux, caractérisé par le fait que
le signaux de commande pour les seconds moyens de commutation (R, R1-R4) sont formés
par des ordres d'inversion de commande, dont l'état change d'un cycle de transmission
à l'autre, et
les seconds moyens de commutation (R, R1-R4) sont agencés de manière que le second
état de commutation s'établit respectivement lorsque les ordres d'inversion de commande
sont absents pendant plus de la durée d'un cycle, de sorte que le changement cyclique
d'état de ce signal est supprimé.
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que pour la liaison
du poste de commande aux emplacements de service, il est prévu respectivement un système
de transmission constitué par deux guides de lumière séparés (LWK, LWM), dont l'un
(LWK) sert à retransmettre des ordres et dont l'autre (LWM) sert à retransmettre des
signalisations d'état.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les dispositifs de contrôle
(U1-U4) sont réalisés sous la forme de commutateurs à valeur de seuil, qui identifient
un courant faible inadmissible et un courant élevé inadmissible dans l'appareil d'utilisation
et délivrent pour l'appareil d'utilisation concerné, une signalisation d'état indiquant
ce fait et qui est différente de la signalisation d'état déliverée dans le cas où
le courant de l'appareil d'utilisation est correct.
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'évaluation des signalisations
d'état est autorisée dans le poste de commande uniquement dans le cas d'une association
correcte dans le temps entre les signalisations d'état, transmises en retour, et les
ordres.
5. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la transmission des
ordres et des signalisations est réalisée par l'intermédiaire des guides de lumière
selon le fonctionnement en multiplexage temporel, au moins un bit de la suite d'impulsions
transmise pendant un cycle de transmission étant associé à chaque appareil d'utilisation
d'un emplacement de service.
6. Dispositif suivant la revendication 5, caractérisé par le fait qu'un convertisseur
série/parallèle ainsi qu'un compteur (ZE1 ou ZE2) sont raccordés aux guides de lumière
respectifs d'alimentation (LWK ou LWM) aussi bien dans le poste de commande qu'aux
emplacements individuels de service, et qu'après la réception d'un nombre d'impulsions
devant être délivrées pour chaque cycle de transmission, le compteur (ZE1 ou ZE2)
délivre un impulsion de sortie servant au transfert de la suite binaire, qui est présente
dans le convertisseur série/parallèle associé (SPK ou SPM), à un registre de sortie
(AS ou AR).
7. Dispositif suivant la revendication 5, caractérisé par le fait qu'il est prévu
un compteur (ZS1 ou ZS2), raccordé à la section de transmission considérée, aussi
bien dans le poste de commande qu'au niveau des différentes emplacements de service,
et qu'après la réception d'un nombre d'impulsions devant être délivrées pour chaque
cycle de transmission, le compteur délivre une impulsion de sortie utilisée pour l'interruption
de la transmission de l'information par l'intermédiaire du guide de lumière considéré
(LWK ou LWM), jusqu'à l'apparition d'un nouvel ordre ou d'une nouvelle signalisation.
1. Device for the reliable control by means of signalling technology of a plurality
of electrical loads (Ll-L4) from a control point, said electrical loads being arranged
adjacent to one another in each case at one of a plurality of operating sites at a
distance from one another,
having in each case a transmission link (LWK, LWM) running in each case between the
control point and one of the operating sites for the purpose of transferring switching
commands for the electrical loads of the respective operating site as well as for
the transmission back to the control point of status reports on the operating statuses
of the electrical loads,
having comparator circuits for comparing the transmitted command signals to the status
reports transmitted back, having devices for supplying the individual operating sites
with the switching commands in a cyclical sequence, having first switching means (Tl-T4)
associated with the electrical loads of each operating site for the purpose of switching
on and off the electrical loads according to the switching commands received at the
respective operating site,
having monitoring devices (U1-U4) associated with the electrical loads of each operating
site for the purpose of generating, according to the operating status of the individual
electrical loads, the status reports to be transmitted back,
having second switching means (R, R1-R4) associated in each case with the electrical
loads (L1-L4) of.each operating site, said switching means assuming a first switching
status on being supplied with control signals by the control point, in that the electrical
loads of the respective operating site assume an operating status corresponding to
the switching commands and said second switching means assuming a second switching
status in the event of the non-occurrence of the control signals for a predetermined
minimum time, in that the electrical loads are made to assume predetermined operating
statuses which are reliable in terms of signalling technology after a predetermined
switching routine and independently of the status of the first switching means, characterized
in that
the control signals for the second switching means (R, R1-R4) are formed by change-over
commands, the status of which changes from transmission cycle to transmission cycle
and
in that the second switching means (R, Rl-R4) are constructed in such a way that the
second switching status is set in each case when the change-over commands for more
than one cycle time do not occur so that the cyclical status change of this signal
does not take place.
2. Device according to Claim 1, characterized in that, for the connection from the
control point to the operating site, in each case one transmission system consisting
of two separate optical waveguides (LWK, LWM) is provided, the one optical waveguide
(LWK) of which serves for the transferral of commands and the other optical waveguide
(LWM) of which serves for the transferral of status reports.
3. Devices according to Claim 1, characterized in that the monitoring devices (U1-U4)
are constructed as threshold value switches which detect an inadmissibly low and an
inadmissibly high electrical load current and issue a status report in respect of
this for the respective electrical load, said status report being different from the
status report issued in the case of correct electrical load current.
4. Device according to Claim 1, characterized in that the elevation of the status
reports is admissible in the control point only with assignment at the correct time
of the status reports transmitted back which relate to the commands.
5. Device according to Claim 2, characterized in that the transmission of the commands
and reports occurs via the optical waveguides in time- division multiplex mode, at
least one bit of the pulse sequence transmitted within one transmission cycle being
associated with each electrical load of an operating site.
6. Device according to Claim 5, characterized in that both in the control point and
at the individual operating sites in each case a series-parallel converter as well
as a counter (ZE1 or ZE2) is connected to the in each case incoming optical waveguide
(LWK or LWM) and in that the counter (ZE1 or ZE2) issues, after reception of a number
of pulses which correspond to the number to be transmitted per transmission cycle,
an output pulse for the purpose of transferring the bit sequence present in the associated
series-parallel converter (SPK or SPM) to an output register (AS or AR).
7. Device acccording to Claim 5, characterized in that, both in the control point
and at the individual operating sites, in each case one counter (ZS1 or ZS2) connected
to the respective transmission link is provided and in that the counter issues, after
reception of a number of pulses which correspond to the number to be transmitted per
transmission cycle, an output pulse for the purpose of interrupting the information
transmission via the respective optical waveguide (LWK or LWM) until a new command
or a new report occurs.