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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBE..DE....FRGB..IT......SE........................................................................</B001EP><B007EP>EPregister to ST.36 EBD creation process v 1.1 kbaumeister@epo.org (15 Oct 2013)</B007EP></eptags></B000><B100><B110>0031059</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>19821222</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>80107600.1</B210><B220><date>19801204</date></B220><B240><B241><date>19801204</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>19792950693</B310><B320><date>19791217</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19821222</date><bnum>198251</bnum></B405><B430><date>19810701</date><bnum>198126</bnum></B430><B450><date>19821222</date><bnum>198251</bnum></B450><B451EP><date>19820329</date></B451EP><B452EP><date>19820622</date></B452EP></B400><B500><B510><B516>3</B516><B511> 3D 21C   3/00   A</B511><B512> 3C 07C  79/37   B</B512><B512> 3D 21C   9/10   B</B512></B510><B540><B541>en</B541><B542>Dispersions of dinitroanthraquinones, process for their preparation and their utilization</B542><B541>fr</B541><B542>Dispersions de dinitroanthraquinones, procédé pour leur préparation et leur utilisation</B542><B541>de</B541><B542>Dispersionen von Dinitroanthrachinonen, Verfahren zu deren Herstellung und ihre Verwendung</B542></B540><B560><B561><text>DE-2 755 767</text></B561><B561><text>DE-2 524 747</text></B561><B561><text>EP-0 012 412</text></B561><B561><text>US-4 036 680</text></B561></B560></B500><B700><B710><B711><snm>BAYER AG</snm><adr><str /><city>D-51368 Leverkusen</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Bauer, Dieter, Dr.</snm><adr><str>Bethelstrasse 127</str><city>D-4150 Krefeld</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Hassmann, Volker, Dr.</snm><adr><str>Bodelschwinghstrasse 18</str><city>D-4150 Krefeld</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Schiller, Paul, Dr.</snm><adr><str>Franz-Stollwerck-Strasse 2</str><city>D-4150 Krefeld 11</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>SE</ctry></B840><B880><date>19810701</date><bnum>198126</bnum></B880></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Dinitroanthrachinone üben eine günstige Wirkung bei bestimmten Verfahren zur Gewinnung und Bleichung von Zellstoff aus Lignocellulosematerialien wie Holz, Stroh und Bagasse aus, wenn sie in Mengen von 0,001 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Trockengewicht des Lignocellulosematerials, eingesetzt werden.</p>
<p id="p0002" num="0002">Die Dinitroanthrachinone liegen im allgemeinen in Form von Pulvern vor. Die Anwendung derartiger pulverförmiger Dinitroanthrachinone in Verfahren zur Gewinnung von Zellstoffen aus Lignocellulosematerialien und deren Bleichung bereitet jedoch Schwierigkeiten. Setzt man die pulverförmigen Dinitroanthrachinone dem aufzuschliessenden Lignocellulosematerial unmittelbar zu, so gelangen die feineren Anteile der Dinitroanthrachinone leicht staubförmig in die Umgebung. Auf diese Weise werden sie nicht nur der zugedachten Verwendung entzogen, sondern führen auch zur Belästigung der in der Nähe der Zugabestelle arbeitenden Menschen und können sogar Staubexplosionen verursachen. Ausserdem ist wegen der relativ geringen Mengen der benötigten Dinitroanthrachinone eine gleichmässige Verteilung schwierig. Eine gleichmässige Verteilung der Dinitroanthrachinone ist jedoch zur Erzielung einer einheitlichen Zellstoffqualität unerlässlich.</p>
<p id="p0003" num="0003">Eine gleichmässige Verteilung der Dinitroanthrachinone wird auch dadurch erschwert, dass diese in Wasser und in den in der Zellstoffgewinnung verwendeten wässrigen Aufschlusslösungen im allgemeinen nicht nur sehr wenig löslich sind, sondern auch schlecht benetzt werden. Infolge der schlechten Benetzung lassen sich die feineren Anteile der pulverförmigen Dinitroanthrachinone nicht oder nur schlecht einrühren und schwimmen stattdessen unbenetzt, gegebenenfalls unter Einschluss von Luft, auf der Oberfläche.</p>
<p id="p0004" num="0004">Da Dinitroanthrachinone ein relativ hohes spezifisches Gewicht haben (z.B. hat 2.7-Dinitroanthrachinon bei 20°C ein spezifisches Gewicht von 1,558 g/cm<sup>3</sup>), setzen sich die gröberen Anteile der pulverförmigen Dinitroanthrachinone, beim Einrühren in Wasser oder in die Aufschlusslösung, rasch ab und bilden nach kurzem Stehen am Gefässboden eine kompakte, nur mit Schwierigkeiten wieder aufwirbelbare Schicht. Die Zugabe der Dinitroanthrachinone direkt zur Kochlauge, in die Mischung von Lignocellulosematerialien und Kochlauge oder in Form einer Anschlämmung in Wasser ist also kein Weg, die erforderliche gleichmässige Verteilung der Dinitroanthrachinone zu erreichen.</p>
<p id="p0005" num="0005">Es wurde nun gefunden, dass sich die vorstehend beschriebenen Schwierigkeiten bei der Anwendung der Dinitroanthrachinone vermeiden lassen, wenn man diese in Form bestimmter Dispersionen einsetzt. Diese Dispersionen werden dadurch erhalten, dass man Dinitroanthrachinone in feinverteilter Form zusammen mit Tensiden in Wasser und/oder organischen, mit Wasser mischbaren Flüssigkeiten, deren Siedepunkt über 80°C liegt, dispergiert.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die Erfindung betrifft daher Dispersionen von Dinitroanthrachinonen für die Verwendung in Verfahren zur Gewinnung von Zellstoff aus Lignocellulosematerialien, die dadurch gekennzeichnet sind, dass sie Dinitroanthrachinone in feinverteilter Form, Tenside und Wasser und/ oder organische, mit Wasser mischbare Flüssigkeiten, deren Siedepunkt über 80°C liegt, enthalten.</p>
<p id="p0007" num="0007">Im Rahmen der Erfindung werden unter dem Begriff «Zellstoffgewinnung» alle Verfahren und Verfahrensstufen verstanden, bei denen auf Lignin in Lignin und Cellulose enthaltenden Materialien auf chemische Weise eingewirkt wird. Beispiele hierfür sind alkalische, neutrale und saure Aufschlussverfahren für Lignocellulosematerialien wie Holz, Stroh, Bagasse und Gräser, sowie Bleichverfahren für teilweise oder weitgehend aufgeschlossene Lignocellulosematerialien.</p>
<p id="p0008" num="0008">Als Vertreter der erfindungsgemäss zu dispergierenden Dinitroanthrachinone kommen auch Dinitroanthrachinone in Betracht, die zusätzlich zu den Nitrogruppen einen oder mehrere weitere Substituenten aufweisen.</p>
<p id="p0009" num="0009">Als Vertreter der erfindungsgemäss zu dispergierenden Dinitroanthrachinone seien beispielsweise genannt:
<ul id="ul0001" list-style="none" compact="compact">
<li>1.5-, 1.6-, 1.7-,1.8-, 2.6- und 2.7-Dinitroanthrachinon; 1.3-Dinitro-4-aminoanthrachinon; 1.5-Dinitro-4.8-dihydroxy-anthrachinon; 1.8-Dinitro4.5-dihydroxyanthrachinon.</li>
</ul></p>
<p id="p0010" num="0010">Unter Dinitroanthrachinonen sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung auch partiell kernhydrierte Derivate von Dinitroanthrachinonen und/ oder deren tautomere Formen zu verstehen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Bevorzugt enthalten die erfindungsgemässen Dispersionen Mischungen von unsubstituierten Dinitroanthrachinonen. Solche Mischungen fallen beispielsweise bei der technischen Nitrierung von Anthrachinon und/oder Mononitroanthrachinonen an. Insbesondere können die erfindungsgemässen Dispersionen Mischungen von Dinitroanthrachinonen enthalten, die anfallen, wenn man Anthrachinon in technischem Masstab dinitriert oder Mononitroanthrachinongemische nitriert und aus den dabei anfallenden Nitrierungsprodukten die als Farbstoffzwischenprodukte wertvollen Isomeren, z.B. 1-Nitro-, 1.5-Dinitround/oder 1.8-Dinitroanthrachinon abtrennt. Diese letztgenannten Mischungen enthalten als wesentliche Bestandteile 1.5-, 1.6-, 1.7-, 1.8-, 2.6-und 2.7-Dinitroanthrachinon. Als Dinitroanthrachinone besonders bevorzugte Mischungen enthalten beispielsweise 0 bis 3 Gew.-% 1-Nitroan-thrachinon, 5 bis 12 Gew.-% 1.5-Dinitroanthrachi-non, 15 bis 35 Gew.-% 1.6-Dinitroanthrachinon, 15 bis 35 Gew.-% 1.7-Dinitroanthrachinon, 15 bis 50 Gew.-% 1.8-Dinitroanthrachinon, 0,5 bis 3 Gew.-% 2.6-Dinitroanthrachinon und 0,5 bis 3<!-- EPO <DP n="2"> --> Gew.-% 2.7-Dinitroanthrachinon.</p>
<p id="p0012" num="0012">Die erfindungsgemäss zu dispergierenden Dinitroanthrachinone bestehen vorzugsweise zu 80 Gew.-% aus Teilchen einer Korngrösse unter 10 µm, insbesondere unter 5 µm.</p>
<p id="p0013" num="0013">Als Tenside kommen für die erfindungsgemässen Dispersionen kationische, nichtionische und vor allem anionische Tenside in Frage.</p>
<p id="p0014" num="0014">Als kationische Tenside seien beispielsweise quarternäre langkettige und/oder oxethylierte Amine, quarternäre Pyridiniumverbindungen oder langkettige Phosphoniumverbindungen genannt. Langkettig bedeutet dabei eine Kohlenstoffkette mit mindestens 4 C-Atomen, vorzugsweise mit mindestens 6 C-Atomen.<br/>
Beispiele für kationische Tenside sind insbesondere:</p>
<p id="p0015" num="0015">Trimethyl-hexadecyl-ammoniumbromid, Cetyl-pyridiniumbromid, Lauryl-dimethylbenzylammoniumchlorid, Monoester des Triethanolamins mit Stearinsäure als ameisensaure oder essigsaure Salze, N-Lauryl-methylbenzimidazolchlorhydrat und Dodecyl-trimethyl-phosphoniumbromid.</p>
<p id="p0016" num="0016">Ein grosser Teil dieser Verbindungen und weitere in Betracht kommende kationische Tenside sind z.B. in <nplcit id="ncit0001" npl-type="s"><text>K. Lindner, Tenside-Textilhilfsmittel-Waschrohstoffe, Band 1, Seiten 963-1041 (1964</text></nplcit>), beschrieben.</p>
<p id="p0017" num="0017">Als nichtionische Tenside kommen beispielsweise Anlagerungsprodukte von Alkylenoxiden, insbesondere Ethylenoxid, an höhere Fettsäuren, Alkohole, Phenole, Säureamide, Mercaptane, Amine oder Alkylphenole, in Frage. Die Anlagerungsprodukte können beispielsweise aus 5 bis 50 Mol Alkylenoxid und 1 Mol Fettsäure, Alkohol, Phenol, Säureamid, Mercaptan, Amin oder Alkylphenol, die mindestens 4, vorzugsweise mindestens 6 C-Atome aufweisen, erhalten werden. Als nichtionogene Tenside kommen auch Anlagerungsprodukte von Alkylenoxiden, insbesondere Ethylenoxid, an Polypropylenoxid oder an Zucker, sowie oxethylierte und nichtoxethylierte Zukkerderivate, wie Fettsäureester des Pentaerythrits oder der Saccharose, in Frage. Beispiele für nichtionogene Tenside sind insbesondere:</p>
<p id="p0018" num="0018">Anlagerungsprodukte von 5 bis 20 Mol Ethylenoxid an Stearinsäure, Oleylalkohol, Polypropylenglykol, Nonylphenol, Ölsäureamid und Dodecylamin.</p>
<p id="p0019" num="0019">Ein grosser Teil dieser Verbindungen und weitere in Betracht kommende nichtionogene Tenside sind z.B. in <nplcit id="ncit0002" npl-type="s"><text>N. Schönfeldt, Grenzflächenaktive Ethylenoxid-Addukte, Seiten 42 bis 95 (1976</text></nplcit>) und in <nplcit id="ncit0003" npl-type="s"><text>K. Lindner, Tenside-Textilhilfsmittel-Waschrohstoffe, Band 1, Seiten 837 bis 917 (1964</text></nplcit>), beschrieben.</p>
<p id="p0020" num="0020">Vorzugsweise enthalten die erfindungsgemässen Dispersionen anionische Tenside. Als anionische Tenside kommen beispielsweise Alkylsulfonate, sulfatierte ungesättigte höhere Fettsäuren, Sulfonate von Polycarbonsäureestern, Alkylbenzolsulfonate, sulfatierte aliphatische Alkohole, mit einer anorganischen mehrbasigen Säure, wie Phosphorsäure oder insbesondere Schwefelsäure, in saure Ester überführte Anlagerungsprodukte von Ethylenoxid an höhere Amine, Säuren, Phenole oder Alkohole, sowie Ligninsulfonate oder Derivate von Ligninsulfonaten, Kondensationsprodukte aus aromatischen Sulfonsäuren und Formaldehyd und Polyphosphate in Frage.<br/>
Beispiele für anionische Tenside sind insbesondere:</p>
<p id="p0021" num="0021">Natriumdodecylsulfonat, Natriumlaurylsulfat, Natriumdodecylbenzolsulfonat, Natriumdibutylnaphthalinsulfonat, saure Schwefelsäureester des Anlagerungsproduktes von 2 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Nonylphenol, Natriumdioctylsulfosuccinat, Kondensationsprodukte aus Kresol, 2-Naphthol-6-sulfonsäure und Formaldehyd, sowie Sulfonsäuren von Naphthalin,Terphenyl oder Ditolylether.</p>
<p id="p0022" num="0022">Ein grosser Teil dieser Verbindungen und weitere in Betracht kommende anionische Tenside sind in <nplcit id="ncit0004" npl-type="s"><text>K. Lindner, Tenside-Textilhilfsmittel-Waschrohstoffe, Band 1, Seiten 571 bis 835 (1964</text></nplcit>), beschrieben.</p>
<p id="p0023" num="0023">Die erfindungsgemässen Dispersionen enthalten als Tenside besonders bevorzugt Ligninsulfonate und/oder Kondensationsprodukte aus aromatischen Sulfonsäuren und Formaldehyd.</p>
<p id="p0024" num="0024">Die erfindungsgemässen Dispersionen können auch Mischungen von anionischen und nichtionischen Tensiden enthalten.</p>
<p id="p0025" num="0025">Als Dispersionsmittel werden für die erfindungsgemässen Dispersionen Wasser und/oder organische, mit Wasser mischbare Flüssigkeiten verwendet, deren Siedepunkt über 80°C, vorzugsweise über 100°C, liegt.</p>
<p id="p0026" num="0026">Als solche Flüssigkeiten kommen vor allem mehrwertige Alkohole, ferner flüssige Säureamide, in Betracht. Beispielsweise seien genannt: Di-, Tri- und Polyole wie Ethylenglykol, Propylenglykol, Glycerin, und deren Ether wie Glykolmonoethylether, Diethylenglykolmonomethylether und Diethylenglykolmonoethylether; als Säureamide Formamid und Dimethylformamid. Diese organischen Flüssigkeiten wirken nicht nur als Dispergiermittel sondern dienen bei ihrer gemeinsamen Verwendung mit Wasser zugleich als Mittel zur Herabsetzung der Frostempfindlichkeit der Dispersionen. In den erfindungsgemässen Dispersionen können Wasser und organische Flüssigkeiten in beliebigen Mischungsverhältnissen vorliegen. Der Gehalt der erfindungsgemässen Dispersionen an diesen organischen Flüssigkeiten beträgt vorzugsweise 5 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Gesamtdispersion.</p>
<p id="p0027" num="0027">Die erfindungsgemässen Dispersionen können beispielsweise 30 bis 70 Gew.-% Dinitroanthrachinone in feinverteilter Form, 0,5 bis 30 Gew.-% Tensid oder Tensidgemisch und mindestens 30 Gew.-% Wasser und/oder organische, mit Wasser mischbare Flüssigkeit enthalten. Vorzugsweise enthalten die erfindungsgemässen Dispersionen 45 bis 65 Gew.-% Dinitroanthrachinone in<!-- EPO <DP n="3"> --> feinverteilter Form, 1 bis 10 Gew.-% Tensid oder Tensidgemische und mindestens 35 Gew.-% Wasser und/oder organische, mit Wasser mischbare Flüssigkeit.</p>
<p id="p0028" num="0028">Die erfindungsgemässen Dispersionen können zusätzlich zu den vorstehend genannten Komponenten weitere Stoffe enthalten, beispielsweise Konservierungsmittel, Eintrocknungsverhinderungsmittel und/oder Mittel zur Stabilisierung von Dispersionen.</p>
<p id="p0029" num="0029">Als Konservierungsmittel kommen Stoffe in Frage, welche z.B. die Schimmelbildung und/ oder den Bakterienbefall verhindern. Hierfür sind übliche Konservierungsmittel geeignet, z.B. Pentachlorphenolnatrium, Additionsprodukte von Paraformaldehyd an araliphatische Alkohole wie Benzylalkohol und/oder Formaldehydlösungen. Die Konservierungsmittel können den erfindungsgemässen Dispersionen beispielsweise in Mengen von 0 bis 3 Gew.-%, vorzugsweise in Mengen von 0,05 bis 0,5 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Dispersion zugesetzt werden.</p>
<p id="p0030" num="0030">Als Eintrocknungsverhinderungsmittel kommen übliche lösliche Eintrocknungsverhinderungsmittel wie Polyalkylenglykole, z.B. Polyethylenglykole, mit Molekulargewichten von 200 bis 2000, und Polyhydroxyalkylurethane sowie, vorzugsweise, die bereits als Dispersionsmittel bzw. als Mittel zur Herabsetzung der Frostempfindlichkeit beschriebenen organischen, mit Wasser mischbaren Flüssigkeiten in Betracht. Die Eintrocknungsverhinderungsmittel können den erfindungsgemässen Dispersionen beispielsweise in Mengen von 2 bis 20, vorzugsweise 5 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Dispersion, zugesetzt werden.</p>
<p id="p0031" num="0031">Als Mittel, die eine Stabilisierung der Dispersionen bewirken, seien beispielsweise genannt: hochdisperse Kieselsäure, Magnesium- und Aluminium-Silikate, Montmorillonite, die auch organische Basen enthalten können, Kreide und/oder Verdickungsmittel wie Methylcellulose, Hydroxymethylcellulose, Hydroxyethylcellulose, Carboxymethylcellulose, sowie Polyacrylate und/oder Polymethacrylat und/oder deren Mischpolymerisate, Polyvinylalkohole, sowie Kombinationen der genannten Stoffe. Die Stabilisierungsmittel können den erfindungsgemässen Dispersionen beispielsweise in Mengen von 0 bis 2, vorzugsweise 0,1 bis 1 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Dispersion, zugesetzt werden.</p>
<p id="p0032" num="0032">Die erfindungsgemässen Dispersionen können z.B. in der Weise hergestellt werden, dass man das zu dispergierende Dinitroanthrachinon, das Tensid bzw. das Tensidgemisch, Wasser und/ oder die organische, mit Wasser mischbare Flüssigkeit, deren Siedepunkt über 80°C liegt und gegebenenfalls Stabilisierungsmittel im gewünschten Verhältnis gemischt, einem üblichen Nasszerkleinerungsapparat zuführt. Geeignete Nasszerkleinerungsapparate sind z.B. Kneter, Knetschnecken, Kugelmühlen, Rotor-Stator-Mühlen, Dissolver, Korundscheibenmühlen und Schwingmühlen. Vorzugsweise werden schnell laufende Rührwerksmühlen mit Mahlkörpern verwendet, deren Mahlkörper vorzugsweise einen Durchmesser von 0,1 bis 10 mm aufweisen. Die Mahlung erfolgt vorzugsweise solange, bis die Dinitroanthrachinon-Partikel zu mindestens 80 Gew.-% eine Korngrösse unter 10 µm, vorzugsweise unter 5 µm aufweisen. Die Konservierungsmittel und/oder Eintrocknungsverhinderungsmittel können der Dispersion vor oder nach der Mahlung zugesetzt werden.</p>
<p id="p0033" num="0033">Falls die erfindungsgemässen Dispersionen in Zellstoffgewinnungsverfahren eingesetzt werden sollen, die in alkalischem Medium durchgeführt werden, kann es vorteilhaft sein, den Dispersionen kleine Mengen eines alkalisch reagierenden Stoffes zuzusetzen. Solche alkalisch reagierenden Stoffe sind z.B. wässrige Natronlauge oder wässrige Kalilauge. Diese Stoffe können den Dispersionen in Mengen von 0 bis 2 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Dispersion, zugesetzt werden.</p>
<p id="p0034" num="0034">Die erfindungsgemässen Dispersionen werden in Verfahren zur Gewinnung von Zellstoff aus Lignocellulosematerialien verwendet. Die erfindungsgemässen Dispersionen können bei der Zellstoffgewinnung vor der Kochung, vorteilhaft jedoch bereits vor der Imprägnierung zugesetzt werden, in der das Lignocellulosematerial bei einer Temperatur von 80 bis 100°C mit der wässrigen Lösung der Aufschlusschemikalien imprägniert wird. In den Fällen, in denen die wässrige Lösung der Aufschlusschemikalien auch als Fördermedium zur Beschickung der Imprägnierer und/oder Kocher mit dem Lignocellulosematerial dient, können die erfindungsgemässen Dispersionen sowohl in die rücklaufende Lösung oder in die mit Hackschnitzeln beladene Lösung als auch unmittelbar in den Imprägnierer oder Kocher eindosiert werden.</p>
<p id="p0035" num="0035">Die erfindungsgemässen Dispersionen werden beim Einsatz in Verfahren zur Zellstoffgewinnung im allgemeinen in einer Menge von 0,001 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Lignocellulosematerials, eingesetzt.</p>
<p id="p0036" num="0036">Mit Hilfe der erfindungsgemässen Dispersionen wird die gewünschte Feinverteilung der Dinitroanthrachinone in den Aufschlussflüssigkeiten erreicht. Die erfindungsgemässen Dispersionen sind stabil und pumpfähig, d.h. sie können mit Hilfe geeigneter Pumpen, beispielsweise Schlauchquetschpumpen, Exzenterschneckenpumpen oder Kolbenpumpen dosiert und durch Rohrleitungen gefördert werden. Infolge ihrer Stabilität können sie mehrere Wochen oder sogar Monate gelagert werden, ohne dass sich die dispergierten Stoffe absetzen bzw. aufschwimmen bzw. nur sowenig absetzen oder aufschwimmen, dass sie mit einfachen Mitteln, z.B. langsam laufenden Rührern, wieder in den dispergierten Zustand gebracht werden können. In Form der erfindungsgemässen Dispersionen lassen sich die Dinitroanthrachinone durch einfache Volumenoder Mengenmessung dosieren.</p>
<p id="p0037" num="0037">Durch die Verwendung der erfindungsgemässen Dispersionen in Verfahren zur Zellstoffgewinnung einschliesslich der Zellstoffbleichung<!-- EPO <DP n="4"> --> kann die günstige Wirkung der Dinitroanthrachinone optimal genutzt werden.</p>
<p id="p0038" num="0038">Es ist als ausgesprochen überraschend zu bezeichnen, dass die erfindungsgemässen Dispersionen die Anforderungen für den Einsatz bei der Zellstoffgewinnung einschliesslich der Zellstoffbleichung vollständig erfüllen, da wegen der geringen, doch nicht vernachlässigbaren Löslichkeit der Dinitroanthrachinone in Wasser mit deren Rekristallisation unter Teilchenvergrösserung zu rechnen war und deshalb nicht erwartet werden konnte, dass der feinverteilte Zustand und damit stabile Dispersionen über längere Zeit aufrechterhalten werden können.</p>
<p id="p0039" num="0039">Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Gewinnung von Zellstoff aus Lignocellulosematerialien in Gegenwart von Dinitroanthrachinonen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man die Dinitroanthrachinone in Form der erfindungsgemässen Dispersionen anwendet.</p>
<p id="p0040" num="0040">Die Verfahren zur Zellstoffgewinnung aus Lignocellulosematerialien als solche werden in an sich bekannter Weise durchgeführt. Beispielsweise können diese Verfahren durchgeführt werden, indem man Lignocellulosematerialien in einer Sulfitlösung, die sauer, neutral oder alkalisch sein kann, digeriert und der Digerierlösung vor oder nach Zugabe des Lignocellulosematerials die erfindungsgemässen Dispersionen zusetzt. Man kann die erfindungsgemässen Dispersionen auch in den bekannten Zellstoffgewinnungsverfahren einsetzen, die als Kraft-Verfahren, Soda-Verfahren und Polysulfid-Verfahren bezeichnet werden. Man kann die erfindungsgemässen Dispersionen weiterhin in dem bekannten Sauerstoff-Alkali-Verfahren zur Zellstoffgewinnung und/oder in den für die Zellstoffgewinnung bekannten Bleichverfahren einsetzen.</p>
<p id="p0041" num="0041">Mit Hilfe des erfindungsgemässen Verfahrens werden infolge der gleichmässigen Verteilung der Dinitroanthrachinone in der Aufschlusslösung Zellstoffe besonders einheitlicher Qualität erhalten.</p>
<heading id="h0001">Beispiel 1</heading>
<p id="p0042" num="0042">600 g einer technischen Mischung von Dinitroanthrachinon (Zusammensetzung: 30,7 Gew.-% 1.8-, 27,1 Gew.-% 1.6-, 23,0 Gew.-% 1.7-, 10,0 Gew.-% 1.5-, 1,1 Gew.-% 2.7-, 1,0 Gew.-% 2.6-Dinitroanthrachinon; 0,7 Gew.-% 1-Nitroanthrachinon und 6,4 Gew.-% sonstige Nitroanthrachinone), 318 g Wasser, 60 g Ethylenglykol und 20 g eines Kondensationsproduktes aus 1 Mol Naphthalinsulfonat und 1 Mol Formaldehyd und 2 g eines Konservierungsmittels auf Basis einer formaldehydabspaltenden Verbindung werden in einem Dissolver (hochtouriges Rührwerk) vorgemischt und in einer Rührwerksmühle vermahlen, bis 80% des Dinitroanthrachinons eine Korngrösse unter 10 µm aufweist.</p>
<p id="p0043" num="0043">Es wird eine fliessfähige, stabile Dispersion des Dinitroanthrachinongemisches erhalten. Die Dispersion ist pumpbar und lässt sich ohne Schwierigkeiten in Holzaufschlusslaugen des Sulfit-, Kraft- und Sodaprozesses einrühren.</p>
<heading id="h0002">Beispiel 2</heading>
<p id="p0044" num="0044">500 g einer Mischung von Dinitroantrachinonen (Zusammensetzung: 33 Gew.-% 1.6-, 21,7 Gew.-% 1.8-, 21,6 Gew.-% 1.7-, 6,5 Gew.-% 1.5-, 1,9 Gew.-% 2.6- und 1,8 Gew.-% 2.7-Dinitroanthrachinon und 1,4 Gew.-% 1-Nitroanthrachinon) werden mit 480 g Ethylenglykol und 20 g Natriumdinaphthylmethansulfonat in einem Dissolver vorgemischt und anschliessend in einer Perlmühle vermahlen, bis 80% des Dinitroanthrachinongemisches eine Korngröße unter 5 µm aufweist.</p>
<p id="p0045" num="0045">Es wird eine stabile pumpfähige Dispersion erhalten, die sich ohne Schwierigkeiten pumpen und in Holzaufschlusslaugen des Sulfit-, Kraftund Sodaprozesses verteilen lässt.</p>
<heading id="h0003">Beispiel 3</heading>
<p id="p0046" num="0046">600 g der in Beispiel 1 beschriebenen Dinitroanthrachinon-Mischung, 60 g Ethylenglykol, 313 g Wasser und 20 g Natriumdinaphthylmethansulfonat werden wie in Beispiel 1 beschrieben vermahlen. Die Suspension wird mit Aluminiumsilikat verdickt und mit 3 g 50%iger Natronlauge alkalisch gestellt.</p>
<p id="p0047" num="0047">Es wird eine pumpfähige, stabile Dispersion erhalten.</p>
<heading id="h0004">Beispiel 4</heading>
<p id="p0048" num="0048">600 g der in Beispiel 1 beschriebenen Mischung von Dinitroanthrachinonen wird mit 60 g Propylenglykol, 315 g Wasser und 20 g Ligninsulfonat wie in Beispiel 1 beschrieben vermahlen. Die Suspension wird mit einem Konservierungsmittel auf Basis eines Formaldehydadditionsproduktes an Benzylalkohol versetzt und mit 3 g 50%iger Natronlauge alkalisch gestellt.</p>
<p id="p0049" num="0049">Es wird eine stabile, fliessfähige Dispersion erhalten, die sich in den Holzaufschlusslaugen des Kraft- und Sodaprozesses verteilen lässt.</p>
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<claims id="claims01" lang="de" claim-type="Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en): BE, DE, FR, GB, IT, SE">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Dispersionen von Dinitroanthrachinonen für die Verwendung in Verfahren der Zellstoffgewinnung, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> sie die Dinitroanthrachinone in feinverteilter Form, Tenside und Wasser und/oder flüssige organische mit Wasser mischbare Verbindungen, deren Siedepunkt über 80°C liegt, enthalten.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Dispersionen gemäss Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Dinitroanthrachinone zu mindestens 80 Gew.-% aus Teilchen einer Korngrösse unter 10 µm bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Dispersionen gemäss Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Dinitroanthrachinone zu mindestens 80 Gew.-% aus Teilchen einer Korngrösse unter 5 µm bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Dispersionen gemäss Ansprüchen 1 bis 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> sie als Tenside anionische Tenside enthalten.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Dispersionen gemäss Anspruch 1 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> sie als anionische Tenside Ligninsulfonate und/oder Kondensationsprodukte<!-- EPO <DP n="5"> --> aus aromatischen Sulfonsäuren und Formaldehyd enthalten.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Dispersionen gemäss Ansprüchen 1 bis 5, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> sie als organische, mit Wasser mischbare Flüssigkeiten, deren Siedepunkt über 80°C liegt, Di-, Tri- und Polyole und/ oder deren Ether und/oder Säureamide enthalten.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Dispersionen gemäss Ansprüchen 1 bis 6, enthaltend 30 bis 70 Gew.-% Dinitroanthrachinone, 0,5 bis 30 Gew.-% Tenside und mindestens 30 Gew.-% Wasser und/oder organische, mit Wasser mischbare Flüssigkeiten, deren Siedepunkt über 80°C liegt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Dispersionen gemäss Ansprüchen 1 bis 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> sie zusätzlich Konservierungsmittel, Eintrocknungsverhinderungsmittel und/oder Mittel zur Stabilisierung von Dispersionen enthalten.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Verfahren zur Herstellung der Dispersionen gemäss Ansprüchen 1 bis 8, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> man Dinitroanthrachinone, Tenside und Wasser und/oder organische, mit Wasser mischbare Flüssigkeiten, deren Siedepunkt über 80°C liegt, miteinander vermahlt, bis die Dinitroanthrachinone zu mindestens 80 Gew.-% aus Teilchen mit einer Korngrösse unter 10 µm bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Verwendung der Dispersionen gemäss Ansprüchen 1 bis 8 in Verfahren zur Gewinnung von Zellstoff aus Lignocellulosematerialien.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="de" claim-type="Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en): AT">
<claim id="c-de-02-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zur Herstellung von Dispersionen von Dinitroanthrachinonen für die Verwendung in der Zellstoffgewinnung, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> man Dinitroanthrachinone mit Tensiden und Wasser und/oderflüssigen, organischen, mit Wasser mischbaren Verbindungen, deren Siedepunkt über 80°C liegt, vermahlt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-02-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren gemäss Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> man die Dinitroanthrachinone mit den Tensiden und dem Wasser und/oder den flüssigen organischen Verbindungen vermahlt, bis die Dinitroanthachinone zu mindestens 80 Gew.-% aus Teilchen mit einer Korngrösse unter 10 µm bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-02-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren gemäss Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> man die Dinitroanthrachinone mit den Tensiden und dem Wasser und/oder den flüssigen organischen Verbindungen vermahlt, bis die Dinitroanthrachinone zumindestens 80 Gew.-% aus Teilchen mit einer Korngrösse unter 5 µm bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-02-0004" num="0004">
<claim-text>Verfahren gemäss Ansprüchen 1 bis 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> man als Tenside anionische Tenside verwendet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-02-0005" num="0005">
<claim-text>Verfahren gemäss Ansprüchen 1 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> man als anionische Tenside Ligninsulfonate und/oder Kondensationsprodukte aus aromatischen Sulfonsäuren und Formaldehyde verwendet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-02-0006" num="0006">
<claim-text>Verfahren gemäss Ansprüchen 1 bis 5, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> man als organische, mit Wasser mischbare Flüssigkeiten, deren Siedepunkt über 80°C liegt, Di-, Tri- und Polyole und/ oder deren Äther und/oder Säureamide verwendet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-02-0007" num="0007">
<claim-text>Verfahren gemäss Ansprüchen 1 bis 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> man Dinitroanthrachinone, Tenside und Wasser und/oder organische; mit Wasser mischbare Flüssigkeiten, deren Siedepunkt über 80°C liegt, in einer solchen Menge anwendet, dass die Dispersionen 30 bis 70 Gew.-% Dinitroanthrachinone, 0,5 bis 30 Gew.-% Tenside und mindestens 30 Gew.-% Wasser und/ oder organische, mit Wasser mischbare Flüssigkeiten enthalten.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-02-0008" num="0008">
<claim-text>Verfahren gemäss Ansprüchen 1 bis 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> man zusätzlich zu den angegebenen Komponenten noch Konservierungsmittel, Eintrocknungsverhinderungsmittel und/oder Mittel zur Stabilisierung von Dispersionen verwendet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-02-0009" num="0009">
<claim-text>Verwendung der gemäss Ansprüchen 1 bis 8 hergestellten Dispersionen in Verfahren zur Herstellung von Zellstoff aus Lignocellulosematerialien.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr" claim-type="Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s): BE, DE, FR, GB, IT, SE">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Dispersions de dinitroanthraquinones pour l'utilisation dans les procédés de l'obtention de la cellulose, <b>caractérisées en ce qu'</b>elles contiennent les dinitroanthraquinones sous forme finement divisée, des tensioactifs et de l'eau et/ou des composés organiques liquides miscibles avec l'eau dont le point d'ébullition est supérieur à 80°C.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Dispersions selon la revendication 1, <b>caractérisées en ce que</b> les dinitroanthraquinones consistent pour au moins 80% en poids en particules d'une dimension de moins de 10 µm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Dispersions selon la revendication 1, <b>caractérisées en ce que</b> les dinitroanthraquinones consistent pour au moins 80% en poids en particules d'une dimension de moins de 5 µm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Dispersions selon les revendications 1 à 3, <b>caractérisées en ce qu'</b>elles contiennent comme tensioactifs des tensioactifs anioniques.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Dispersions selon les revendications 1 à 4, <b>caractérisées en ce qu'</b>elles contiennent comme tensioactifs anioniques des lignosulfonates et/ou des produits de condensation d'acides sulfoniques aromatiques et de formaldehyde.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Dispersions selon les revendications 1 à 5, <b>caractérisées en ce qu'</b>elles contiennent comme liquides organiques miscibles avec l'eau dont le point d'ébullition est supérieur à 80°C des di-, tri-et polyols et/ou leurs éthers et/ou des amides d'acides.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Dispersions selon les revendications 1 à 6, contenant 30 à 70% en poids de dinitroanthraquinones, 0,5 à 30% en poids de tensioactifs et au moins 30% en poids d'eau et/ou de liquides organiques miscibles avec l'eau dont le point d'ébullition est supérieur à 80°C.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Dispersions selon les revendications 1 à 6, <b>caractérisées en ce qu'</b>elles contiennent en outre<!-- EPO <DP n="6"> --> des agents de conservation, des agents empêchant le séchage et/ou des agents pour la stabilisation des dispersions.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Procédé pour la fabrication de dispersions selon les revendications 1 à 8, <b>caractérisé en ce que</b> l'on broie ensemble les dinitroanthraquinones, les tensioactifs et l'eau et/ou les liquides organiques miscibles avec l'eau dont le point d'ébullition est supérieur à 80°C, jusqu'à ce que les dinitroanthraquinones consistent pour au moins 80% en poids en particules d'une dimension de moins de 10 µm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Utilisation des dispersions selon les revendications 1 à 8, dans les procédés pour l'obtention de cellulose à partir de matières lignocellulosiques.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims04" lang="fr" claim-type="Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s): AT">
<claim id="c-fr-02-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé pour la fabrication de dispersions de dinitroanthraquinones pour l'utilisation dans les procédés de l'obtention de la cellulose, <b>caractérisé en ce que</b> l'on broie ensemble des dinitroanthraquinones, des tensioactifs et de l'eau et/ou des composés liquides organiques miscibles avec l'eau dont le point d'ébullition est supérieur à 80°C.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-02-0002" num="0002">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> l'on broie ensemble les dinitroanthraquinones, les tensioactifs et l'eau et/ou les composés liquides organiques miscibles avec l'eau, jusqu'à ce que les dinitroanthraquinones consistent pour au moins 80% en poids en particules d'une dimension de moins de 10 µm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-02-0003" num="0003">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> l'on broie ensemble les dinitroanthraquinones, les tensioactifs et l'eau et/ou les composés liquides organiques miscibles avec l'eau, jusqu'à ce que les dinitroanthraquinones consistent pour au moins 80% en poids en particules d'une dimension de moins de 5 µm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-02-0004" num="0004">
<claim-text>Procédé selon les revendications 1 à 3, <b>caractérisées en ce que</b> l'on utilise comme tensioactifs des tensioactifs anioniques.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-02-0005" num="0005">
<claim-text>Procédé selon les revendications 1 à 4, <b>caractérisées en ce que</b> l'on utilise comme tensioactifs anioniques des lignosulfonates et/ou des produits de condensation d'acides sulfoniques aromatiques et de formaldéhyde.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-02-0006" num="0006">
<claim-text>Procédé selon les revendications 1 à 5, <b>caractérisées en ce que</b> l'on utilise comme liquides organiques miscibles avec l'eau dont le point d'ébullition est supérieur à 80°C des di-, tri- et polyols et/ou leurs éthers et/ou des amides d'acides.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-02-0007" num="0007">
<claim-text>Procédé selon les revendications 1 à 6, <b>caractérisées en ce que</b> l'on utilise des dinitroanthraquinones, des tensioactifs et de l'eau et/ou des liquides organiques miscibles avec l'eau dans une quantité telle que les dispersions contiennent 30 à 70% en poids de dinitroanthraquinones, 0,5 à 30% en poids de tensioactifs et au moins 30% en poids d'eau et/ou de liquides organiques miscibles avec l'eau.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-02-0008" num="0008">
<claim-text>Procédé selon les revendications 1 à 7, <b>caractérisées en ce que</b> l'on utilise, en plus des constituants indiqués des agents de conservation, des agents empêchant le séchage et/ou des agents pour la stabilisation des dispersions.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-02-0009" num="0009">
<claim-text>Utilisation des dispersions produites selon les revendications 1 à 8, dans les procédés pour l'obtention de cellulose à partir de matières lignocellulosiques.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims05" lang="en" claim-type="Claims for the following Contracting State(s): BE, DE, FR, GB, IT, SE">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Dispersions of dinitroanthraquinones for use in processes for the production of pulp, <b>characterised in that</b> they contain the dinitroanthraquinones, in finely divided form, surface-active agents and water and/or liquid organic compounds with boiling points above 80°C.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Dispersions according to Claim 1, <b>characterised in that</b> the dinitroanthraquinones consist to the extent of at least 80% by weight of particles with a particle size of less than 10 µm.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Dispersions according to Claim 1, <b>characterised in that</b> the dinitroanthraquinones consist to the extent of at least 80% by weight of particles with a particle size of less than 5 µm.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Dispersions according to Claims 1 to 3, <b>characterised in that</b> they contain anionic surface-active agents as the surface-active agents.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Dispersions according to Claims 1 to 4, <b>characterised in that</b> they contain lignin-sulphonates and/or condensation products of aromatic sulphonic acids and formaldehyde as the anionic surface-active agents.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Dispersions according to Claims 1 to 5, <b>characterised in that</b> they contain diols, triols or polyols and/or ethers thereof and/or acid amides as the organic water-miscible liquids with boiling points above 80°C.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Dispersions according to Claims 1 to 6, containing 30 to 70% by weight of dinitroanthraquinones, 0.5 to 30% by weight of surface-active agents and at least 30% by weight of water and/or organic water-miscible liquids with boiling points above 80°C.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Dispersions according to Claims 1 to 6, <b>characterised in that</b> they additionally contain preservatives, agents which prevent drying out and/or agents for stabilising dispersions.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Process for the preparation of the dispersions according to Claims 1 to 8, <b>characterised in that</b> dinitroanthraquinones, surface-active agents and water and/or organic water-miscible liquids with boiling points above 80°C are ground with one another until the dinitroanthraquinones consist to the extent of at least 80% by weight of particles with a particle size of less than 10 µm.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Use of the dispersions according to Claims 1 to 8 in processes for the production of pulp from lignocellulose materials.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims06" lang="en" claim-type="Claims for the following Contracting State(s): AT">
<claim id="c-en-02-0001" num="0001">
<claim-text>Process for the preparation of dispersions of dinitroanthraquinones for use in processes for<!-- EPO <DP n="7"> --> the production of pulp, <b>characterised in that</b> dinitroanthraquinones, surface-active agents and water and/or liquid organic water-miscible compounds with boiling points above 80°C are ground with one another.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-02-0002" num="0002">
<claim-text>Process according to Claim 1, <b>characterised in that</b> the dinitroanthraquinones, the surface-active agents and the water and/or the liquid organic compounds are ground with one another until the dinitroanthraquinones consist to the extent of at least 80% by weight of particles with a particle size of less than 10 µm.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-02-0003" num="0003">
<claim-text>Process according to Claim 1, <b>characterised in that</b> the dinitroanthraquinones, the surface-active agents and the water and/or the liquid organic compounds are ground with one another until the dinitroanthraquinones consist to the extent of at least 80% by weight of particles with a particle size of less than 5 µm.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-02-0004" num="0004">
<claim-text>Process according to Claims 1 to 3, <b>characterised in that</b> anionic surface-active agents are used as the surface-active agents.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-02-0005" num="0005">
<claim-text>Process according to Claims 1 to 4, <b>characterised in that</b> lignin-sulphonates and/or condensation products of aromatic sulphonic acids and formaldehyde are used as the anionic surface-active agents.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-02-0006" num="0006">
<claim-text>Process according to Claims 1 to 5, <b>characterised in that</b> diols, triols or polyols and/or ethers thereof and/or acid amides are used as the organic water-miscible liquids with boiling points above 80°C.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-02-0007" num="0007">
<claim-text>Process according to Claims 1 to 6, <b>characterised in that</b> dinitroanthraquinones, surface-active agents and water and/or organic water-miscible liquids with boiling points above 80°C are used in such amounts that the dispersions contain 30 to 70% by weight of dinitroanthraquinones, 0.5 to 30% by weight of surface-active agents and at least 30% by weight of water and/or organic water-miscible liquids.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-02-0008" num="0008">
<claim-text>Process according to Claims 1 to 7, <b>characterised in that</b> additionally to the stated components are used preservatives, agents which prevent drying out and/or agents for stabilising dispersions.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-02-0009" num="0009">
<claim-text>Use of the dispersions prepared according to Claims 1 to 8 in processes for the production of pulp from lignocellulose materials.</claim-text></claim>
</claims>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><nplcit id="ref-ncit0001" npl-type="s"><article><author><name>K. LINDNER</name></author><atl/><serial><sertitle>Tenside-Textilhilfsmittel-Waschrohstoffe</sertitle><pubdate><sdate>19640000</sdate><edate/></pubdate><vid>1</vid></serial><location><pp><ppf>963</ppf><ppl>1041</ppl></pp></location></article></nplcit><crossref idref="ncit0001">[0016]</crossref></li>
<li><nplcit id="ref-ncit0002" npl-type="s"><article><author><name>N. SCHÖNFELDT</name></author><atl/><serial><sertitle>Grenzflächenaktive Ethylenoxid-Addukte</sertitle><pubdate><sdate>19760000</sdate><edate/></pubdate></serial><location><pp><ppf>42</ppf><ppl>95</ppl></pp></location></article></nplcit><crossref idref="ncit0002">[0019]</crossref></li>
<li><nplcit id="ref-ncit0003" npl-type="s"><article><author><name>K. LINDNER</name></author><atl/><serial><sertitle>Tenside-Textilhilfsmittel-Waschrohstoffe</sertitle><pubdate><sdate>19640000</sdate><edate/></pubdate><vid>1</vid></serial><location><pp><ppf>837</ppf><ppl>917</ppl></pp></location></article></nplcit><crossref idref="ncit0003">[0019]</crossref></li>
<li><nplcit id="ref-ncit0004" npl-type="s"><article><author><name>K. LINDNER</name></author><atl/><serial><sertitle>Tenside-Textilhilfsmittel-Waschrohstoffe</sertitle><pubdate><sdate>19640000</sdate><edate/></pubdate><vid>1</vid></serial><location><pp><ppf>571</ppf><ppl>835</ppl></pp></location></article></nplcit><crossref idref="ncit0004">[0022]</crossref></li>
</ul></p>
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</ep-patent-document>