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(11) |
EP 0 032 574 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.06.1984 Patentblatt 1984/24 |
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Anmeldetag: 20.12.1980 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: F16B 7/04 |
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Vorrichtung zum kreuzweisen Verbinden von horizontal und vertikal verlaufenden Schienen,
insbesondere einer Trägerunterkonstruktion für Fassadenverkleidungen
Apparatus for the cross-wise connection of vertical and horizontal rails, especially
of a backing support construction of façade claddings
Dispositif pour assembler en croix des poutres verticales et horizontales, notamment
pour une construction de support pour revêtements de façades
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
12.01.1980 DE 3000953
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.07.1981 Patentblatt 1981/30 |
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Anmelder: Fink, Albert |
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D-7251 Hemmingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Fink, Albert
D-7251 Hemmingen (DE)
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Vertreter: Vogel, Georg |
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Pat.-Ing. Georg Vogel
Hermann-Essig-Strasse 35 71701 Schwieberdingen 71701 Schwieberdingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kreuzweisen Verbinden von horizontal
und vertikal verlaufenden Schienen, insbesondere einer Trägerunterkonstruktion für
Fassadenverkleidungen, bei der Verbindungsmittel durch Durchbrüche im Bereich der
sich kreuzenden Schienen eingeführt und die Schienen mittels dieser Verbindungsmittel
gegeneinander verspannt sind.
[0002] Gerade bei Fassadenverkleidungen setzen sich aus Gründen der verbesserten Feuerfestigkeit
immer mehr Trägerunterkonstruktionen aus Metallschienen durch. Dabei werden horizontal
verlaufende Schienen eingesetzt, an denen die Fassadenelemente befestigt werden. Die
horizontal verlaufenden Schienen wiederum werden in vorgegebenen Abständen auf vertikal
verlaufenden Abständen auf vertikal verlaufenden und mit der Wand verbundenen Schienen
festgelegt. Dabei bietet sich die Schraubverbindung an den Kreuzungsstellen der Schienen
an. Die Verbindungsmittel sind dabei als handelsübliche Schrauben und Muttern ausgebildet.
[0003] Diese Art der Verbindung von sich kreuzenden Schienen ist aber für den vorgesehenen
Zweck aus verschiedenen Gründen nicht geeignet. Zum ersten benötigt der Monteur beide
Hände allein für das Einsetzen und Halten der Schraube, sowie das Ansetzen der Mutter.
Da vielfach beim kreuzweisen Verbinden von Schienen noch eine Schiene festgehalten
werden muß, sind daher meistens zwei Monteure erforderlich. Außerdem ist auch der
Teileaufwand pro Verbindungsstelle mit Schraube und Mutter groß und das Festzieben
der Mutter benötigt zudem noch eine beachtliche Montagezeit.
[0004] Aus der DE-U 7411 984 ist ein Verbinder bekannt, mit dem zwei C-förmige Schienen
rechtwinklig zueinander miteinander verbunden werden können. Die Schlitze der beiden,
sich kreuzenden Schienen sind gegeneinander gerichtet. Der Verbinder weist an beiden
Enden einen rechteckförmigen Spannsteg auf, der in der Breite auf die Breite des Schlitzes
und in der Länge auf den lichten Abstand der Seitenschenkel der Schienen abgestimmt
ist. Die beiden Spannstege sind um 90° gegeneinander verdreht. Das Mittelteil des
Verbinders hat im Anschluß jeden Spannstegs einen zylindrischen Abstand mit einer
auf die Wandstärke der Schienen abgestimmten Länge. Die beiden zylindrischen Abschnitte
sind mit einem Werkzeugansatz miteinander verbunden, der den Abstand der beiden Schienen
am Kreuzpunkt bestimmt. Mit diesem bekannten Verbinder können zwei Schienen nicht
satt aufeinanderliegend miteinander verbunden werden und außerdem ist die Stellung
des Verbinders nicht eindeutig festgelegt.
[0005] Die US-A 3 659 884 zeigt die Verbindung zweier plattenförmiger Teile, die im Verbindungsbereich
mittels eines plattenförmigen Verbinders miteinander verbunden werden. Der Verbinder
ragt mit Ansätzen in einen Schlitz der ersten Platte und steht an der gegenüberliegenden
Seite der Platte mit einem Verriegelungsabsatz heraus. Die zweite Platte mit einem
Schlitz wird so auf den Verriegelungsansatz des Verbinders aufgeschoben, daß die beiden
Schlitze der Platten parallel verlaufen. Dann wird die zweite Platte um 90° verdreht,
so daß sich der Verriegelungsansatz hinter dem Schlitz der zweiten Platte abstützt.
Diese Verbindungsart ist für eine Trägerkonstruktion einer Fassadenverkleidung ungeeignet,
da eine Schiene mit mehreren kreuzenden Schienen verbunden werden muß.
[0006] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum kreuzweisen Verbinden von horizontal
und vertikal verlaufenden Schienen, insbesondere einer Trägerunterkonstruktion für
Fassadenverkleidungen, zu schaffen, bei der der Teile- und Montageaufwand pro Verbindungsstelle
beachtlich reduziert werden kann und bei der vor allen Dingen das Verbindungsmittel
mit einer Hand eingeführt und die Schienen im Verbindungsbereich gegeneinander verspannt
werden können.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Durchbrüche in den Schienen
als rechteckförmige Fenster ausgebildet sind, die mit ihrer größeren Abmessung einheitlich
in die Längs- bzw. Querrichtung der Schienen ausgerichtet sind, daß die Verbindungsmittel
als Spannbolzen mit einem vorderseitigen Spannbund und einem rückseitigen, auf den
Querschnitt der Fenster abgestimmten Spannsteg ausgebildet sind und daß der Spannbund
und der Spannsteg über einen Abstandsabschnitt miteinander verbunden sind, dessen
axiale Länge auf die Summe der Stärken beider Schienen im Verbindungsbereich ausgelegt
ist und dessen Querschnitt so gewählt ist, daß er in den Fenstern der Schienen verdrehbar
und/oder in Richtung ihrer kleineren Abmessung verspannbar ist.
[0008] Der Spannbolzen wird so angesetzt, daß der Spannsteg mit einem Fenster in der vorderen
Schiene fluchtet. Der Spannsteg wird durch das Fenster der vorderen Schiene geführt
und dann um 90° verdreht. In dieser neuen Stellung kann der Spannsteg durch das Fenster
der hinteren Schiene gesteckt werden. Durch ein erneutes Drehen des Spannbolzens um
90° in der gleichen oder entgegengesetzten Drehrichtung wird der Spannsteg hinter
die hintere Schiene eingedreht, so daß er nicht mehr herausgezogen werden kann. Die
eingestellte Drehstellung des Spannbolzens läßt sich durch die Verspannung des Abstandsabschnittes
in den Fenstern der Schienen festhalten.
[0009] Eine wesentlich verbesserte Einhaltung der Drehstellung des Spannbolzens, verbunden
mit einer erhöhten Verspannung der Schienen im Verbindungsbereich, läßt sich nach
einer weiteren Ausgestaltung dadurch erreichen, daß die dem Abstandsabschnitt zugekehrten
Spannflächen des Spannsteges in einer vorgegebenen Drehrichtung des Spannbolzens leicht
ansteigen, wobei der Abstand zum Spannbund an den Vorderkanten größer und an den Endkanten
kleiner ist als die Summe der Stärke der beiden Schienen im Verbindungsbereich.
[0010] Zum Verdrehen und Verspannen des Spannbolzens kann auch ein Werkzeug verwendet werden,
wenn vorgesehen ist, daß der Spannbund stirnseitig mit einer Werkzeugaufnahme, z.
B. Sechskantaufnahme, versehen bzw. selbst als Ansatz, z. B. Sechskantkopf, für ein
Werkzeug ausgebildet ist.
[0011] Eine bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbund zylinderförmig
ausgebildet ist, wobei der Spannbund zylinderförmig ausgebildet ist, wobei der Durchmesser
etwa der größeren Abmessung der Fenster in den Schienen entspricht.
[0012] Die Einhaltung der Drehstellung des Spannbolzens über den Abstandsabschnitt wird
nach einer Ausgestaltung dadurch in einfacher Weise erreicht, daß der Abstandsabschnitt
im Querschnitt etwa rechteckförmig ausgebildet ist, wobei die kleinere Abmessung kleiner
und die größere Abmessung gleich oder geringfügig größer ist als die kleinere Abmessung
der Fenster in den Schienen. Dabei ist zum kontinuierlichen Festspannen zudem vorgesehen,
daß die Schmalseiten des Abstandsabschnittes bogenförmig gestaltet sind, wobei die
Krümmung etwa auf die Längsmittelachse des Spannbolzens bezogen ist.
[0013] Das Einführen des Spannsteges und des Abstandsabschnittes des Spannbolzens in die
rechtwinklig zueinander angeordneten rechteckförmigen Durchbrüche der miteinander
zu verbindenden Schienen wird dadurch erleichtert, daß der Spannsteg mit seiner kleineren
Abmessung der kleineren Abmessung des Abstandsabschnittes entspricht und mit den Flächen
der größen Abmessung bündig mit den zugeordneten Flächen des Abstandsabschnittes abschließt.
Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, daß der Abstandsabschnitt und der Spannsteg symmetrisch
zu der Längsmittelachse des Spannbolzens angeordnet sind und daß auch die Schmalseiten
des Spannsteges bogenförmig gestaltet sind, wobei die Krümmung etwa auf die Längsmittelachse
des Spannbolzens bezogen ist.
[0014] Nach einer weiteren Ausgestaltung ist zur billigen Herstellung der Verbindungsmittel
vorgesehen, daß der Spannbolzen mit dem Spannbund, dem Abstandsabschnitt und dem Spannsteg
als einstückiges Metalldrehteil bzw. Metallgußteil hergestellt ist.
[0015] Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigt :
Figur 1 die Draufsicht auf eine Kreuzungsstelle einer horizontalen mit einer vertikalen
Schiene,
Figur 2 die Seitenansicht eines als Spannbolzen ausgebildeten Verbindungsmittels,
Figur 3 die Ansicht des Spannbolzens in Richtung 111 der Fig. 2 und
Figur 4 die Ansicht auf die Stirnseite des Spannbundes des Spannbolzens nach Fig.
2.
[0016] Fig. 1 zeigt eine Kreuzungsstelle einer horizontalen Schiene 20 mit einer vertikalen
Schiene 10. Im Ausführungsbeispiel sind die Schienen 10 und 20 gleich und weisen einen
rechteckförmigen Querschnitt auf. Dies ist jedoch nicht Voraussetzung für die Erfindung,
es lassen sich auch Schienen mit unterschiedlichen Profilen miteinander verbinden.
In die Schienen 10 und 20 sind in gleichmäßigen Abständen rechteckförmige Fenster
11 bzw. 21 als Durchbrüche eingebracht, die mit ihrer größeren Abmessung einheitlich
in die Längsrichtung der Schienen 10 und 20 ausgerichtet sind. Diese Ausrichtung der
Fenster 11 und 21 in den Schienen 10 und 20 kann jedoch auch einheitlich quer zur
Längsrichtung derselben erfolgen. Die Schienen 10 und 20 werden so gekreuzt, daß sich
ein Fenster 11 mit einem Fenster 21 deckt. Wie Fig. 1 zeigt, bleibt dann nur ein quadratischer
Bereich, der in beiden Fenstern 11 und 21 der Schienen 10 und 20 freibleibt.
[0017] Zur Verbindung der beiden Schienen 10 und 20 wird ein Spannbolzen 12 nach Fig. 2
bis 4 verwendet. Dieser Spannbolzen 12 weist vorderseitig einen zylinderförmigen Spannbund
13 auf, der in der Stirnseite eine Sechskantaufnahme als Werkzeugaufnahme 14 trägt.
Der Spannbund 13 geht über einen Abstandsabschnitt 15 in einen Spannsteg 17 über.
Dieser Spannsteg 17 weist im wesentlichen den Querschnitt der rechteckigen Fenster
11 und 21 auf, ist aber an seinen Schmalseiten bogenförmig gestaltet, wie Fig. 3 deutlich
erkennen läßt. Dieser Spannsteg 17 steht symmetrisch zur Längsmittelachse des Spannbolzens
12. Der Abstandsabschnitt 15 ist in seiner axialen Länge auf die Summe der Stärken
der Schienen 10 und 20 im Verbindungsbereich abgestimmt. Bei anderem Schienenprofil
ist die Länge des Abstandsabschnittes auf den Abstand der Schienenteile im Bereich
der Fenster 11 und 21 abgestimmt. Auch der Abstandsabschnitt 15 hat bogenförmig gestaltete
Schmalseiten 16. Die kleinere Abmessung des etwa rechteckförmigen Abstandsabschnittes
15 entspricht der kleineren Abmessung des Spannsteges 17, die etwas kleiner ist als
die kleinere Abmessung der Fenster 11 und 21. Die Abmessung des Abstandsabschnittes
15 im Bereich der gewölbten bzw. abgerundeten Schmalseiten 16 ist etwas größer als
die kleinere Abmessung der Fenster 11 und 21, so daß der Abstandsabschnitt 15 in einer
Drehstellung in einem Fenster 11 bzw. 21 verspannt werden kann.
[0018] Der zylindrische Spannbund 13 hat einen Durchmesser, der etwa der größeren Abmessung
der Fenster 11 und 21 entspricht. Der Spannbund kann jedoch auch selbst als Ansatz,
z. B. Sechskantkopf, für ein Werkzeug ausgebildet sein.
[0019] Der Spannbolzen 12 wird so gehalten, daß der Spannsteg 17 horizontal gerichtet ist.
Der Spannsteg 17 kann in dieser Stellung durch das Fenster 21 der vorne liegenden
horizontalen Schiene 20 durchgesteckt werden. Dann wird der Spannbolzen 12 um 90°
gedreht, so daß der Spannsteg 17 vertikal steht. In dieser Drehstellung kann der Spannsteg
17 dann auch durch das Fenster 11 der hinten liegenden vertikalen Schiene 10 gesteckt
werden. Durch ein erneutes Verdrehen des Spannbolzens 12 um 90° wird der Spannsteg
17 hinter die Schiene 10 eingedreht, so daß der Spannbolzen 12 nicht mehr herausgezogen
werden kann.
[0020] Wie leicht einzusehen ist, verspannt sich dabei der Abstandsabschnitt 15 mit den
gewölbten Schmalseiten 16 an den Längswänden des Fensters 11 der Schiene 10 und hält
damit die Drehstellung des Spannbolzens 12 aufrecht. Es ist leicht einzusehen, daß
der Abstand zwischen dem Spannbund 13 und dem Spannsteg 17 maßgebend für die gegenseitige
Verspannung der Schienen 10 und 20 im Verbindungsbereich ist. Diese Verspannung der
Schienen 10 und 20 läßt sich noch dadurch verbessern, daß die dem Abstandsabschnitt
15 zugekehrten Spannflächen des Spannsteges 17 in einer vorgegebenen Drehrichtung
des Spannbolzens 12 jeweils von der Vorderkante zur Endkante ansteigen, wobei der
Abstand zum Spannbund 13 an den Vorderkanten größer und an den Endkanten kleiner ist
als die Summe der Stärke beider Schienen 10 und 20 im Verbindungsbereich bzw. der
Außenabstand der Schienen 10 und 20 im Bereich der sich teilweise überdeckenden Fenster
11 und 21.
[0021] Der Spannbolzen 12 ist mit einer Hand leicht in die Fenster 11 und 21 der Schienen
10 und 20 einführbar und darin festlegbar. Zum Spannen des Spannbolzens 12 kann dann
noch ein Werkzeug verwendet werden, das in die Werkzeugaufnahme 14 eingeführt wird.
Mit der anderen Hand kann z. B. die horizontale Schiene 20 gehalten werden, während
die horizontale Schiene 10 im Falle einer Trägerunterkonstruktion für Fassadenverkleidungen
ja bereits vorher an der Wand angebracht wurde. Es wird deutlich erkennbar, daß die
erfindungsgemäße Vorrichtung nur ein einfaches Verbindungsmittel benötigt, das schnell
und leicht mit einer Hand eingeführt und gespannt werden kann.
1. Vorrichtung zum kreuzweisen Verbinden von horizontal und vertikal verlaufenden
Schienen (10, 20), insbesondere einer Trägerunterkonstruktion für Fassadenverkleidungen,
bei der Verbindungsmittel (12) durch Durchbrüche im Bereich der sich kreuzenden Schienen
eingeführt und die Schienen mittels dieser Verbindungsmittel gegeneinander verspannt
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche in den Schienen (10, 20) als rechteckförmige
Fenster (11, 21) ausgebildet sind, die mit ihrer größeren Abmessung einheitlich in
die Längs- bzw. Querrichtung der Schienen (10, 20) ausgerichtet sind, daß die Verbindungsmittel
als Spannbolzen (12) mit einem vorderseitigen Spannbund (13) und einem rückseitigen,
auf den Querschnitt der Fenster (11, 21) abgestimmten Spannsteg (17) ausgebildet sind
und daß der Spannbund (13) und der Spannsteg (17) über einen Abstandsabschnitt (15)
miteinander verbunden sind, dessen axiale Länge auf die Summe der Stärken beider Schienen
(10, 20) im Verbindungsbereich ausgelegt ist und dessen Querschnitt so gewählt ist,
daß er in den Fenstern (11, 21) der Schienen (10, 20) verdrehbar und/oder in Richtung
ihrer kleineren Abmessung verspannbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbund (13) stirnseitig
mit einer Werkzeugaufnahme (14), z. B. Sechskantaufnahme, versehen bzw. selbst als
Ansatz, z. B. Sechskantkopf, für ein Werkzeug ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbund (13)
zylinderförmig ausgebildet ist, wobei der Durchmesser etwa der größeren Abmessung
der Fenster (11, 21) in den Schienen (10, 20) entspricht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandsabschnitt
(15) im Querschnitt etwa rechteckförmig ausgebildet ist, wobei die kleinere Abmessung
kleiner und die größere Abmessung gleich oder geringfügig größer ist als die kleinere
Abmessung der Fenster (11, 21) in den Schienen (10, 20).
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmalseiten (16)
des Abstandsabschnittes (15) bogenförmig gestaltet sind, wobei die Krümmung etwa auf
die Längsmittelachse des Spannbolzens (12) bezogen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannsteg
(17) mit seiner kleineren Abmessung der kleineren Abmessung des Abstandsabschnittes
(15) entspricht und mit den Flächen der größeren Abmessung bündig mit den zugeordneten
Flächen des Abstandsabschnittes (15) abschließt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandsabschnitt
(15) und der Spannsteg (17) symmetrisch zu der Längsmittelachse des Spannbolzens (12)
angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auch
die Schmalseiten (18) des Spannsteges (17) bogenförmig ausgebildet sind, wobei die
Krümmung etwa auf die Längsmittelachse des Spannbolzens (12) bezogen ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbolzen
(12) mit dem Spannbund (13), dem Abstandsabschnitt (15) und dem Spannsteg (17) als
einstückiges Metalldrehteil bzw. Metallgußteil hergestellt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
dem Abstandsabschnitt (15) zugekehrten Spannflächen des Spannsteges (17) in einer
vorgegebenen Drehrichtung des Spannbolzens (12) leicht ansteigen, wobei der Abstand
zum Spannbund (13) an den Vorderkanten größer und an den Endkanten kleiner ist als
die Summe der Stärke der beiden Schienen (10, 20) im Verbindungsbereich.
1. A device for joining horizontal and vertical rails (10, 20) crosswise, in particular
for facade supporting structures, into which joints and fastenings (12) are introduced
via openings in the area where the rails cross, the joints and fastenings bracing
the rails against each other with the following characteristics the openings in the
rails (10, 20) are rectangular windows (11, 21) with their longest dimension being
aligned with the longitudinal or the transverse direction of the rails (10, 20) respectively;
joints and fastenings are designed as tension bolts (12) with a tension collar (13)
on the front and a tension web (17), which is tailored to the cross section of the
windows (11, 21), on the rear side ; tension collar (13) and tension web (17) are
connected via a distance spacer (15), the axial length of which is sized to the sum
of the thicknesses of both rails (10, 20) in the area where they are joined to each
other, the cross section of the spacer being such as to allow for twisting it inside
the windows (11, 21) of the rails (10, 20) and/or bracing it in the direction of their
smaller dimensions.
2. Device in accordance with claim 1, with the following characteristics the tension
collar (13) being equipped with a tool holding fixture (14), e. g. a hexagon holding
fixture, on its front side, or being designed in such a way that it acts as a shoulder,
e. g. a hexagon head, which can hold a tool.
3. Device in accordance with claims 1 and 2, with the following characteristics a
cylinder-shaped tension collar (13), its diameter being approximately equal to the
longer dimension of the windows (11, 21) in the rails (10, 20).
4. Device in accordance with one of claims 1 to 3, with the following characteristics
a distance spacer (15) whose cross section is approximately rectangular, its smaller
dimension being smaller and its longer dimension being equal to or slightly longer
than the smallest dimension of the windows (11, 21) in the rails (10, 20).
5. Device in accordance with claim 4, with the following characteristics the small
faces (16) of the distance spacer (15) are arc-shaped, the arch being related more
or less to the longitudinal centre line of the tension bolt (12).
6. Device in accordance with claims 1 to 5, with the following characteristics the
smaller dimension of the tension web (17) being equal to the smaller dimension of
the distance spacer (15), and its surfaces which have the longest dimensions being
flush with the corresponding surfaces of the distance spacer (15).
7. Device in accordance with claim 6, with the following characteristics the distance
spacer (15) and the tension web (17) being with the longitudinal centre line of the
tension bolt (12).
8. Device in accordance with claims 1 to 7, with the following characteristics the
small faces (18) of the distance spacer (17) are arc-shaped, the arc being related
more or less to the longitudinal centre line of the tension bolt (12).
9. Device in accordance with claims 1 to 8, with the following characteristics the
tension bolt (12) with the tension collar (13), the distance spacer (15) and the tension
web (17) being made of one piece of turned or cast metal.
10. Device in accordance with claims 1 to 9, with the following characteristics the
clamping surfaces of the tension web (17) facing the distance spacer (15) are slightly
ascending in the present sense of rotation of the tension bolt (12), the distance
to the tension collar (12) at the leading edges being longer and the distance at the
trailing edges being smaller than the sum of the thicknesses of both rails (10, 20)
in the area where they are joined to each other.
1. Dispositif pour assembler en croix des poutres (10, 20) s'étendant horizontalement
et verticalement, notamment pour une construction de support de revêtements de façades,
dans lequel des moyens de liaison (12) sont insérés par des orifices élaborés dans
la région des bloquées les unes contre les autres à l'aide de ces moyens de liaison,
dispositif caractérisé per le fait que les orifices élaborés dans les poutres (10,
20) sont réalisés sous la forme de fenêtres rectangulaires (11, 21) qui sont orientées
uniformément, par leur plus grande dimension, dans le sens, respectivement, longitudinal
ou transversal desdites poutres (10, 20) ; par le fait que les moyens de liaison sont
réalisés sous la forme de boulons de serrage (12) comprenant un collet antérieur de
serrage (13) et une membrure postérieure de serrage (17) adaptée à la section desdites
fenêtres (11, 21) ; et par le fait que ledit collet de serrage (13) et ladite membrure
de serrage (17) sont reliés l'un à l'autre par l'intermédiaire d'un tronçon d'espacement
(15) dont la longueur axiale est fonction de la somme des épaisseurs des deux poutres
(10, 20) dans la zone de liaison, et dont la section est choisie de telle sorte que
ce tronçon puisse tourner dans les fenêtres (11, 21) des poutres (10, 20) et/ou être
bloqué dans la direction de sa plus petite dimension.
2. Dispositif selon la renvendication 1, caractérisé par le fait que le collet de
serrage (13) est doté, dans sa face frontale, d'un logement (14), par exemple d'un
logement à six pans pour l'engagement d'un outil, ou bien est lui-même réalisé sous
la forme d'une saillie, par exemple d'une tête hexagonale destinée à un outil.
3. Dispositif selon des revendications 1 et 2, caractérisé par le fait, que le collet
de serrage (13) est de réalisation cylindrique, son diamètre correspondant approximativement
à la plus grande dimension des fenêtres (11, 21) dans les poutres (10, 20).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que le
tronçon d'espacement (15) est réalisé avec une section sensiblement rectangulaire,
ses cotes minimale et maximale étant respectivement plus petites, et égales ou légèrement
plus grandes, que la plus petite dimension des fenêtres (11, 21) dans les poutres
(10, 20).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé par le fait que les petits côtés
(16) du tronçon d'espacement (15) sont de configuration curviligne, leur courbure
étant sensiblement rapportée à l'axe médian longitudinal du boulon de serrage (12).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que la
plus petite dimension de la membrure de serrage (17) correspond à la plus petite dimension
du tronçon d'espacement (15), les surfaces de cette membrure qui présentent la plus
grande dimension venant à fleur des surfaces associées dudit tronçon d'espacement
(15).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé par lefaitque le tronçon d'espacement
(15) et la membrure de serrage (17) sont disposés symétriquement par rapport à l'axe
médian longitudinal du boulon de serrage (12).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que les
petits côtés (18) de la membrure de serrage (17) sont également de configuration curviligne,
leur courbure étant sensiblement rapportée à l'axe médian longitudinal du boulon de
serrage (12).
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait que le
boulon de serrage (12), avec son collet de serrage (13), son tronçon d'espacement
(15) et sa membrure de serrage (17) est fabriqué en tant que pièce monobloc en un
métal tourné ou venu de moulage.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé par le fait que les
surfaces de serrage de la membrure de serrage (17) tournées vers le tronçon d'espacement
(15) accusent une légère pente ascendante dans une direction de rotation prédéterminée
du boulon de serrage (12), la distance vis-à-vis du collet de serrage (13) sur les
bords antérieurs et sur les bords extrêmes étant respectivement plus grande et plus
petite que la somme des épaisseurs des deux poutres (10, 20) dans la zone de liaison.

