(57) Bei diesem Verfahren wird gasdurchlässiges Schüttgut mit stark temperaturabhängiger
Wärmeleitzahl von oben in eine schachtförmige Kammer aufgegeben, in der es im Gegenstrom
mit einem von unten nach oben aufsteigenden gasförmigen Kühlmedium behandelt wird.
Die Zufuhr des Kühlmedius erfolgt dabei in zwei Teilströmen, wobei der erste Teilstrom
in den Unterteil der Kammer eingeleitet wird, während der zweite Teilstrom in einen
Bereich der Kammer aufgegeben wird, in dem das zu kühlende Schüttgut mindestens eine
Temperatur (eG) aufweist, oberhalb derer die Wärmeleitzahl (λ) des Schüttgutes in Abhängigkeit von
der Temperatur stark ansteigt. Das Verfahren eignet sich insbesondere zur trockenen
Kokskühlung.
|

|