| (19) |
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(11) |
EP 0 033 131 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.09.1984 Patentblatt 1984/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.01.1981 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: A63C 9/08 |
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Auslösbares Einspannlager
Automatically releasing clamping device
Dispositif déclanchable de blocage sous tension
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI |
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Priorität: |
23.01.1980 DE 3002236 18.08.1980 DE 3031162
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.08.1981 Patentblatt 1981/31 |
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Anmelder: Bildner, Carolyn |
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D-8221 Seebruck-Arlaching (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Bildner, Carolyn
D-8221 Seebruck-Arlaching (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wilhelms, Rolf E., Dr. et al |
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WILHELMS, KILIAN & PARTNER
Patentanwälte
Eduard-Schmid-Strasse 2 81541 München 81541 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein auslösbares Einspannlager, insbesondere für Skibindungen,
das einen unter der Kraft einer Druckfeder stehenden verschiebbaren Federkolben als
Halteelement aufweist, wobei das hintere Ende des Federkolbens sich gegen ein Widerlager
abstützt.
[0002] Aus der deutschen Patentanmeldung DE-A-2 736 027 ist ein derartiges auslösbares Einspannlager
in Form einer Sicherheitsskibindung bekannt, wobei diese durch Einrichtungen zum Feststellen
der beim Skifahren auftretenden Belastungen gekennzeichnet ist, und wobei anhand der
festgestellten Werte die Bindung manuell oder automatisch nachjustiert werden kann.
Darüber hinaus wird in der vorbekannten Offenlegungsschrift ausgeführt, dass eine
derartige Bindung ein Verriegelungsorgan für einen Haltebacken aufweist, wobei dieses
Verriegelungsorgan durch eine elektrische Auslöseschaltung betätigt wird. Weitere
konstruktive Massnahmen der Entriegelungsmechanik dieser elektrischen oder elektronischen
Skibindung gemäss Entgegenhaltung sind nicht offenbart.
[0003] Aus der österreichischen Patentschrift AT-A-268 951 ist ein teleskopartig ausgebildeter
Federkolben als in sich federndes Einspannwiderlager bekannt. Allerdings ist bei dieser
vorbekannten Skibindung der Hinterbereich des teleskopartig ausgebildeten Federkolbens
im Bindungsgehäuse starr festgelegt. Darüber hinaus sind in dieser vorbekannten Veröffentlichung
keinerlei Hinweise auf eine elektrische und/oder elektronische Auslösung der Skibindung
zu entnehmen.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein auslösbares Einspannlager,
insbesondere für Skibindungen zur Verfügung zu stellen, bei der ein vorbestimmter
Einspanndruck zum Festhalten des Gegenstandes in der Einspannvorrichtung nicht wesentlich
überschritten wird, um den eingespannten Gegenstand nicht zu beschädigen oder zu zerstören.
Darüber hinaus soll der vorbestimmte Einspanndruck leicht eingestellt und variiert
werden können, wobei der vorbestimmte Einspanndruck sowohl vom eingespannten Gegenstand,
dem Material, aus dem dieser besteht, sowie den Massnahmen abhängig ist, denen der
eingespannte Gegenstand unterworfen wird. Darüber hinaus soll eine derartige Vorrichtung
hinsichtlich des Einspanndruckes leicht nachjustierbar sein, wenn sich die Dimensionierung
des eingespannten Gegenstandes in der Einspannrichtung aus bestimmten Gründen, beispielsweise
durch Schrumpfung von Plastikmaterial bei Temperaturabfall, ändert. Die Justierung
des Einspanndruckes soll schnell und einfach möglich sein; gleichzeitig soll bei Überschreitung
des Einspanndruckes über einen definierten Wert hinaus dei Aufhebung des Einspanndruckes
und damit die Freigabe des eingespannten Gegenstandes sofort und zuverlässig erfolgen.
[0005] Diese Aufgaben stellen sich im Zusammenhang mit Aufzügen, Seilbahnen, Papierverarbeitungsanlagen,
Kunststoffverarbeitungsanlagen sowie insbesondere auch bei Skibindungen.
[0006] Diese Aufgabe wird durch das erfindungsgemässe auslösbare Einspannlager, insbesondere
für Skibindungen, das einen unter der Kraft einer Druckfeder stehenden verschiebbaren
Federkolben als Halteelement aufweist, wobei das hintere Ende des Federkolbens sich
gegen ein Widerlager abstützt, dadurch gelöst, dass der Federkolben aus einem vorderen,
dem Schuh zugewandten Teil und einem hinteren Teil besteht, die teleskopartig gegeneinander
gegen die Kraft der Druckfeder verschiebbar sind, und dass Sensoren bei Verschiebung
der beiden Teile und um einen vorgegebenen Betrag ein Signal liefern, welches das
Entriegeln des Widerlagers bewirkt.
[0007] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemässen Vorrichtung gemäss Anspruch
1 sind in den Ansprüchen 2 bis 15 beschrieben.
[0008] Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung wird der einzuspannende Gegenstand zwischen
zwei Einspannlagern, die punktförmig oder flächenförmig den Gegenstand zwischen sich
halten, eingespannt. Ein Lager, das beispielsweise in sich federnd ausgebildet sein
kann, weist eine Vorrichtung zur Einstellung des Einspanndruckes auf, mit dem der
Gegensatnd eingespannt wird. Vorzugsweise dient diese Vorrichtung zur Druckeinstellung
gleichzeitig als Anzeige für den tatsächlich auf den eingespannten Gegenstand wirkenden
Einspanndruck. Nach Justierung des vorbestimmten Einspanndruckes bzw. bei Nachjustierung
des Einspanndruckes wegen einer Dimensionsänderung des eingespannten Gegenstandes
in Einspannrichtung, beispielsweise durch Längenschrumpfung eines Kunststoffgegenstandes
bei Temperaturabfall, wird der Mechanismus, der den Einspanndruck bei Überschreiten
eines bestimmten Wertes aufhebt, auf den bestimmten Wert oberhalb des Ausgangs-Einspanndruckes
eingestellt. Die Messung des Auslösedruckes, bei dem der Einspanndruck aufgehoben
werden soll, erfolgt im in sich federnden Einspannlager durch an sich bekannte Drucksensoren
oder Lichtschranken od.dgl.; diese erzeugen bei Erreichen des eingestellten Grenzwertes
des Einspanndruckes elektronisch ein Signal, durch das die Aufhebung des Einspanndruckes
ausgelöst wird, so dass der eingespannte Gegenstand freigegeben wird.
[0009] Bei einer anderen erfindungsgemässen Ausführungsform ist ein Einspannlager derart
ausgebildet, dass es mechanisch, beispielsweise durch eine Stellschraube, in Richtung
auf das bewegliche, federnd ausgebildete Einspannlager bewegt werden kann. Hierdurch
wird erreicht, dass bei einer Verkürzung der Längenausdehnung des eingespannten Gegenstandes
in Einspannrichtung der vorgegebene Einspanndruck durch entsprechende Bewegung dieses
Einspannlagers auf das gegenüberliegende Lager eingestellt wird. Die Auslösung des
Mechanismus zur Aufhebung des Einspanndruckes bei Erreichen des vorbestimmten und
eingestellten Grenzwertes des Einspanndruckes erfolgt in beschriebener Weise.
[0010] Die Erfindung wird anhand der Fig. 1 bis 11 näher erläutert; hierbei wird eine Skibindung
als eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung beschrieben.
Fig. 1 ist die schematische Wiedergabe eines Querschnitts durch das Bauteil einer
Erfindungsgemässen Ausführungsform, in dem das in Richtung auf das gegenüberliegende
Einspannlager bewegliche Einspannlager angeordnet ist;
Fig. 2 ist eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemässen Ausführungsform;
Fig. 3 ist die schematische Seitenansicht eines erfindungsgemässen Fersenautomaten;
Fig. 4 ist eine andere Seitenansicht eines Bauteils gemäss Fig. 3;
Fig. 5 ist ein schematischer Querschnitt einer Draufsicht auf ein Bauteil gemäss Fig.
3 und 4;
Fig. 6 entspricht Fig. 5 in der Auslösephase des Bauteils;
Fig. 7 ist ein Schaltbild zur Steuerung des Auslösemechanismus zur Freigabe des eingespannten
Gegenstandes;
Fig. 8 ist ein schematischer Längsschnitt durch das Bauteil gemäss Fig. 5 mit einem
geänderten Auslösungsmechanismus;
Fig. 9 ist ein Querschnitt durch eine besondere Ausführungsform des Bauteils gemäss
Fig. 8 im Bereich des Austritts des Federkolbens aus dem Gehäuse;
Fig. 10 gibt einen Teilausschnitt im Quer- und Längsschnitt (schematisch) durch eine
besondere Ausführungsform der Verriegelungsmechanik wieder;
Fig. 11 ist ein schematischer Längsschnitt durch eine Verriegelungsmechanik in zwei
verschiedenen Funktionszuständen.
[0011] Die in den Figuren wiedergegebenen Ausführungsformen der erfindungsgemässen Vorrichtung
als Skibindung ist nur eine bevorzugte Anwendungsform, aus der jedoch andere Anwendungsformen
der eingangs geschilderten Art ohne erfinderisches Zutun von einem Durschnittsfachmann
abgeleitet werden können.
[0012] In Fig. 1 ist der einzuspannende Gegenstand 1 ein Skischuh; die vordere, verstellbar
ausgebildete Haltevorrichtung für die Skischuhspitze besteht aus einem fest auf dem
Ski 6 angeordneten Block 9, in dem eine Verstellschraube 2 für die Verstellung angeordnet
ist. Die Verstellschraube 2 wirkt auf einen Schieber 3 in Abhängigkeit von der Drehrichtung
der Stellschraube 2 in Richtung auf den Fersenautomaten zu oder in entgegengesetzter
Richtung bewegt wird. In senkrechter Richtung wird die Skischuhspitze durch das Bauteil
5 gehalten, das durch die Schraube 4 höhenverstellbar auf dem Schieber 3 angeordnet
ist. Zur seitlichen Halterung der Skischuhspitze sind seitwärts, die Skischuhspitze
umfassende Zentrierrollen, Bolzen und/oder an sich bekannte klammerförmige Bauteile
vorgesehen.
[0013] Durch die beschriebene Konstruktion ist es möglich, durch Verstellen der Stellschraube
2 und entsprechender Verschiebung des Schiebers 3 den Skischuh in Richtung der Skilängsachse
nach Bedarf zu bewegen.
[0014] In Fig. ist die erfindungsgemässe Ausführungsform als Skibindung schematisch wiedergegeben.
Zusätzlich zu dem Bauteil gemäss Fig. 1 ist auf dem Ski 6 im hinteren Bereich des
Skis das Gehäuse 13 des Fersenautomaten angeordnet, in dem ein Federkolben 18, bestehend
aus dem vorderen 18a und hinteren FederkolbenteiJ 18b, in einem Federkolbengehäuse
angeordnet ist. Der Druck, der durch Verstellen der Einstellschraube 2 über den Skischuh
1 auf den Federkolben 18a + b ausgeübt wird, wird durch die Stellung des Hebels 15
angezeigt: Dieser Hebel ist auf einer Achse 16 angeordnet, die mit dem Federkolben
18 einen Winkel von etwa 90° bildet, und durch diesen unmittelbar über einander angepasste
Profile angetrieben wird; hierdurch erfolgt je nach Belastung des Federkolbenteils
18a eine Verschwenkung des Hebels 15, wobei z. B. auf derAchse 16 und auf dem Gehäuse
13 im Bereich der Achse 16 Markierungen angebracht sind, von der der Druck abgelesen
werden kann, der auf den Federkolben 18 einwirkt. Wird beispielsweise bei +20°C der
in üblicher Weise zu bestimmende Einspanndruck für den Skischuh eingestellt, ist dieser
Einspanndruck über die Markierung im Bereich 16 ablesbar: Reduziert sich nun die Längenausdehnung
des Skischuhs 1 durch Abkühlung auf beispielsweise -10°C, wird durch Verstellen der
Stellschraube 2 der Skischuh 1 so weit in Richtung auf den Fersenautomat 13 hin verschoben,
bis die gleiche Markierungseinstellung wieder erreicht wird, so dass der vorbestimmte
Einspanndruck eingestellt ist.
[0015] In Fig. 3 ist ein Fersenautomat gemäss Fig. 2 in einer Seitenansicht wiedergegeben;
hierbei tritt in an sich bekannter Weise ein Bedienungshebel 22 hinzu, der im oberen
Bereich des Gehäuses 13 über ein entsprechend angepasstes Profil mit dem Federkolbenteil
18a verbunden ist; vor dem Einspannen des Skischuhs befindet sich das System in entspannter
Stellung, d.h., der Federkolben in gestrichelter Position, der Zeigerhebel in der
Position 15a und der Bedienungshebel in der Position 22a; in gespanntem Zustand nimmt
der Federkolben die hintere Position (durchgezogene Linie), der Zeigerhebel die Position
15 und der Bedienungshebel die Position 22 ein. Im übrigen entsprechen die Bezugsziffern
denen gemäss Fig. 2.
[0016] In Fig. 4 wird der Zustand des Fersenautomaten im überspannten Zustand wiedergegeben;
durch entsprechende Einstellung der Einstellschraube 2 gemäss Fig. 1 kann der vorbestimmte
Einspanndruck wieder eingestellt werden, indem die Markierungen 16 in Übereinstimmung
gebracht werden. Im übrigen besitzen die Bezugsziffern die zuvor gegebene Bedeutung.
[0017] In Fig. 5 wird der erfindungsgemässe Fersenautomat im Schnitt parallel zur Skioberfläche
schematisch wiedergegeben. Hierbei ist der Federkolben 18 teleskopartig ausgebildet,
wobei die beiden Teile 18a+b des teleskopartigen Federkolbens 18 im Inneren durch
eine Feder 36 gegeneinander abgestützt sind. Mindestens ein Stift 34a dient als Sicherung
gegen das Verdrehen des Federkolbens 18. Im vorderen Bereich weist der Federkolben
18a einen stufenförmigen Anschlag 35 auf, der das Heraustreten des Federkolbens 18a
aus dem Gehäuse 13 über einen bestimmten Betrag hinaus verhindert. Im Bereich des
hinteren Endes des Federkolbens 18b sind Anschlagstifte, Rollen oder Kugeln 38 im
Gehäuse 13 angeordnet, die das Ausweichen des hinteren Teiles 18b des teleskopartigen
Federbolzens 18 sperren, wobei die Achse dieser Verriegelungsrollen 38 in seitlichen,
senkrechten Kulissenschiitzen im hinteren Federkolbenbereich geführt wird.
[0018] Im Endbereich des Gehäuses 13 ist ein in Richtung der Skilängsachse verschiebbarer
Riegel 39 angeordnet, der eine zylinderförmige Aussparung aufweist, in der der zylinderförmige
hintere Bereich 18b des Federkolbens 18 aufgenommen werden kann; bei Bewegung des
Riegels 39 auf die Skispitze zu wird durch aussen liegende Auflauframpen am Sperriegel
39 die Sperrung durch die Kugeln oder Rollen 38 aufgehoben, so dass der hintere Bereich
18b des teleskopartigen Federbolzens 18 in die Aussparung im Riegel 39 eintreten kann,
wodurch der Druck des Federkolbenteils 18b auf den Skistiefelabsatz praktisch aufgehoben
wird. Im Gehäuse 13, insbesondere in der Austrittsöffnung des Federkolbenteils 18a
aus dem Gehäuse sind Fühler 42 zur elektronischen Druckaufnahme angeordnet. Hierbei
werden vorzugsweise Piezo-Elemente verwendet, die bei einem bestimmten Druck eine
bestimmte Spannung erzeugen, die bei einem bestimmten Grenzwert, der dem vorher festgelegten
Auslösedruck entspricht, die Entriegelung der Verriegelungselemente 38 durch elektromagnetische
Bewegung des Riegels 39 in Richtung auf die Skispitze entriegelt. Anstelle der Drucksensoren
können auch Lichtschranken od.dgl. verwendet werden, die in an sich bekannter Weise
die Verschiebung des Federkolbens 18 in das Gehäuse 13 hinein bei zunehmendem Druck
auf den Federkolben 18 registrieren und bei Überschreiten eines bestimmten Kolbenweges,
der porportional der Druckzunahme ist, die Entriegelung des Kolbens 18 innerhalb des
Gehäuses 13 und damit die Entspannung des Federelements 36 bewirken.
[0019] Die Entriegelungsmechanik besteht aus dem Riegel oder Schieber 39, der mit einem
Anker 40 verbunden ist, der wiederum durch eine Spule 41 durchtritt. Bei Erzeugung
des Entriegelungssignals durch die Drucksensoren oder Lichtschranken 42 bei einem
vorgegebenen Auslösedruck auf den Federkolben 18 wird in der Magnetspule 41 ein Magnetfeld
erzeugt, durch das der Anker 40 den Schieber 39 in Richtung auf die Skispitze in Bewegung
setzt und damit der Kolben 18 entriegelt und die Feder 36 entspannt wird. Der elektromagnetisch-elektronische
Teil der Vorrichtung wird. durch handelsübliche elektrische Batterien 43 gespeist.
Die Steuerung arbeitet derart, dass die Signale von den Drucksensoren oder Lichtschranken
42 die jeweiligen Werte in einen Umrechner eingeben. Der Umrechner ist auf bestimmte
Werte durch Mikroschalter 44 stufig vorprogrammierbar. Gegebenenfalls kann der Umrechner
auch durch einen stetig einstellbaren Widerstand vorprogrammiert werden.
[0020] In Fig. 6 ist der erfindungsgemässe Fersenautomat gemäss Fig. 5 in einem anderen
Funktionszustand wiedergegeben. Während in Fig. 5 der hintere Teil 18b des teleskopartigen
Federkolbens 18 in der verriegelten Stellung wiedergegeben ist, ist in der Fig. 6
dieser Teil 18b in die dafür vorgesehene Ausnehmung im Schieber oder Riegel 39 eingetreten;
hierbei wurde zuvor die Verriegelung durch die Rollen 38 durch Bewegung des Riegels
oder Schiebers 39 in Richtung auf die Skispitze entriegelt, wobei die Rollen in ihr
Lager durch die Auflaufprofile am Schieber 39 im Bereich der Rollen zurückgedrückt
wurden. Die beschriebene Vorwärtsbewegung des Schiebers 39 wurde beispielsweise durch
einen seitwärts auf die Spitze des Federkolbenteils 18a ausgeübten Druck über den
eingestellten Grenzwert hinaus in beschriebener Weise ausgelöst und bewirkt.
[0021] Im Bereich Federkolben 18 sind die Drucksensoren vorzugsweise Halbleiter, Messstreifen
oder Piezo-Elemente an dem Kolben oder am anliegenden Gehäuse 13 angeordnet und erzeugen
bei Druckeinwirkung auf den Federkolben 18 eine bestimmte Spannung.
[0022] Gemäss Fig. 7 wird diese Spannung über den Spannungsverteiler R1 und R2 aufgeteilt.
Die für den Auslösewert notwendige Spannung wird vorzugsweise an R2 abgetastet. Dieselbe
wirkt auf einen Schwellwertschalter V1, der bei Erreichung einer gewissen Eingangsspannung
einen Impuls an einen Schaltverstärker V2 weitergibt. Dieser erregt eine Spule L1
(Spule 41 gemäss den Fig. 5 und 6), die ein Magnetfeld aufbaut, durch das der Anker
40 mit dem Schieber 39 (gemäss Fig. 5 und 6) bewegt wird, wodurch die Entriegelung
des Federkolbens 18 erfolgt. Der Widerstand R2 kann durch ein Potentiometer oder einen
Mikroschalter, die wahlweise mehrere Widerstände parallel schalten, verändert werden.
Dadurch kann die Spannung bei vorgegebenem Druck eingestellt werden. Der Schwellwertschalter
ist eine Schaltung, die als Signalumformer an sich bekannt ist. Die Rückstellung des
Schiebers 39 (Fig. 5 und 6) erfolgt ausserhalb der elektronischen Steuerung durch
eine Rückholfeder, die beispielsweise in Fig. 5 mit 45 bezeichnet ist.
[0023] Um den Energieverbrauch zeitweise abzuschalten, ist ein Endschalter 22b (Fig. 3)
vorgesehen, der im Ruhezustand der Spannvorrichtung durch den Öffnungshebel automatisch
in die Position 22a (Fig. 3) geschaltet wird. Wirkt auf den Federkolben 18 ein Druck
von etwa 50% des Auslösedrucks in Richtung Skilängsachse, wird der Öffnungshebel 22
soweit angehoben, dass der federnd gelagerte Schalter 22b freigegeben und der Stromkreis
geschlossen wird.
[0024] Der Zeiger oder Hebel 15 gemäss den Fig. 2 und 3, der im Zusammenwirken mit entsprechenden
Makierungen auf dem Gehäuse 13 als Anzeige für den auf den Federkolben 18 wirkenden
Druck dient, kann vorzugsweise als Skibremse ausgebildet sein. Hierbei ist die Achse,
um die sich das Bauteil 15 dreht, nicht parallel zur Skioberfläche, sondern in einem
Winkel von etwa 40 bis 50°, vorzugsweise 45° angeordnet; hierdurch wird erreicht,
dass in gespanntem Zustand der Feder 36 der als Bremsarm ausgebildete Zeiger 15 über
die Skibreite schwenkt und somit nicht seitwärts über den Ski hinausragt. In gleicher
Weise kann ein zweiter als Bremsarm ausgebildeter Zeiger 15 auf der gegenüberliegenden
Seite des Gehäuses 13 angeordnet sein.
[0025] In Fig. 8 wird ein anderer Entriegelungsmechanismus des Fersenautomaten schematisch
wiedergegeben, der im übrigen dem Fersenautomaten gemäss Fig. 5 und 6 entspricht.
[0026] Auch hierbei erfolgt die Verriegelung des hinteren Teiles 18b des teleskopartig ausgebildeten
Federkolbens 18 durch kugel- oder walzenartige Verriegelungselemente 38, die innerhalb
dieses Bereiches sich gegenüberliegend angeordnet sind.
[0027] Bei der Verriegelung werden die im Kolbenteil 18b aufgehängten Verriegelungselemente
38 teilweise durch entsprechende Öffnungen in der Wand des Federkolbenteils 18b in
entsprechende Gegenlager oder Vertiefungen in der anliegenden Gehäusewand verriegelnd
gepresst, so dass der hintere Teil 18b des Federkolbens 18 mit dem Gehäuse 13 verriegelt
ist.
[0028] In dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 8 werden die Verriegelungselemente 38 in der
Verriegelungsposition durch den Riegel oder Schieber 39 gehalten, der durch die rückwärtige
Wand des Federkolbenteils 18b in diesen hinein und zwischen die Verriegelungselemente
38 tritt. Im vorliegenden Fall ist der Riegel oder Schieber 39 einstückig mit dem
Anker 40 ausgebildet, der in der Spule 41 angeordnet ist, und in beschriebener Weise
in Bewegung gesetzt wird. Der im vorliegenden Fall stangenförmig ausgebildete Riegel
39 läuft in seinem vorderen Ende spitz zu, wobei die entsprechenden Seitenwände ein
Profil 63 bilden, auf dem die Verriegelungselemente 38 beim Verriegeln bzw. beim Entriegeln
auf- bzw. abrollen.
[0029] Zwischen der rückwärtigen Wand des Federkolbenteils 18b und der Spule 41 ist vorzugsweise
ein Federelement (nicht abgebildet) angeordnet, das nach Entriegelung und bei völliger
Entlastung des vorderen Teiles des Federkolbens 18a dessen hinteren Bereich 18b in
die Ausgangsstellung für die Verriegelung zurückführt.
[0030] Vorzugsweise ist der Riegel 39 bzw. der Anker 40 durch die hintere Wand des Gehäuses
13 hinaus verlängert, so dass einerseits die Verriegelung mit der Hand vorgenommen
werden kann, und anderseits optisch kontrolliert werden kann, ob der Federkolben 18
verriegelt ist oder nicht.
[0031] Im Gehäuse 13 ist eine Montageöffnung für die im Inneren angeordneten Bauteile des
Fersenautomaten vorgesehen, die durch einen Schraubverschluss 65 verschlossen werden
kann. Hierdurch wird leichte Zugänglichkeit zum Inneren des Fersenautomaten bei gleichzeitigem
Ausschluss von Schmutz und Wasser gewährleistet. Ebenso werden hierdruch Manipulationen
durch Dritte bei der Bindungseinstellung erschwert.
[0032] In Fig. 9 wird schematisch ein Querschnitt durch den Bereich eines erfindungsgemässen
Fersenautomaten wiedergegeben, in dem der vordere Teil 18a des Federkolbens aus dem
Gehäuse 13 austritt. Bei dieser Ausführungsform erfolgt die Druckaufnahme durch nur
einen elektrischen Halbleiter 84, auf den der Druck, der auf den vorderen Teil 18a
des Federkolbens von dem Skischuh 1 durch Verdrehung oder ähnliches des Skischuhs
1 in der Bindung ausgeübt wird, über eine, den Vorderbereich des Federkolbens um etwa
180° umfassende Kulisse 83. Als Gegenlager für den Druckaufnehmer 84 dient eine verstellbare
Schraube 85.
[0033] Bevorzugt werden zwei Kulissen in der Austrittsöffnung des Federkolbens aus dem Gehäuse
V-förmig angeordnet, die den Federkolben über einen Bereich von jeweils etwa 90° umfassen,
und die an jeweils einem flächenförmigen Drucksensor anliegen.
[0034] Schliesslich können in analoger Anwendung auch kreis- oder halbkreisförmige Sensoren
verwendet werden.
[0035] In Fig. 10 ist in der linken Hälfte der Figur ein Querschnitt und in der rechten
ein Längsschnitt durch eine erfindungsgemässe Verriegelungsmechanik schematisch wiedergegeben.
Hierbei sind die beiden Verriegelungsrollen 38 und die zwischenliegende Führungsrolle
70 mit kleinerem Durchmesser auf einer gemeinsamen Achse 75 drehbar gelagert. Die
Achse 75 ist parallel zur Skioberfläche und rechtwinklig zur Skilängsachse im hinteren
Bereich des Kolbens 18 angeordnet; die beiden Enden der Achse 75 sind in Schlitzen
in den Seitenwänden des hinteren Teils 18b des Kolben gelagert; die Schlitze erstrecken
sich in senkrechter Richtung zur Skioberfläche, so dass in dieser Richtung die Achse
75, die Verriegelungsrollen 38 und die Führungsrolle 70 beweglich gelagert sind. Der
Riegel 39 weist an seinem vorderen Ende ein Steuerprofil 63 auf, auf dem die Führungsrolle
70 anliegt. Als Gegenlager für den Riegel 39 dient eine Lagerrolle 74, so dass der
Riegel 39 zwischen der Lagerrolle 74 und der Führungsrolle 70 gelagert ist; das Steuerprofil
ist derart ausgebildet, dass bei Bewegung des Riegels 39 in Richtung der Skilängsachse
die Achse 75 mit den Verriegelungsrollen 38 über entsprechende Führung der Führungsrolle
70 auf dem Steuerprofil durch die entsprechenden Öffnungen in der Kolben- und Gehäusewand
verriegelnd gepresst wird: siehe Fig. 10, rechte Häflte; bei entgegengesetzter Bewegung
des Riegels 39 wird entriegelt.
[0036] In Fig. 11 ist eine weitere Ent-, Verriegelungsmechanik einer anderen Ausführungsform
der erfindungsgemässen Vorrichtung schematisch wiedergegeben.
[0037] Während bei der Ausführungsform gemäss Fig. 8 die Entriegelung durch das Steuerprofil
63 unmittelbar auf dem Riegel 39 erfolgte, ist bei der vorliegenden Ausführungsform
dieses Steuerungsprofil auf einem separaten Bauteil 95 aufgebracht, das im hinteren
Teil 18b des Federkolbens in Längsrichtung des Fersenautomaten bewegbar angeordnet
ist. Dieses Bauteil 95, das im Prinzip in gleicher Weise wie in Fig. 8 das oder die
Verriegelungselemente 38 in der Verriegelungsposition hält, wird bei Erzeugung des
Auslösesignals durch den im vorliegenden Fall bolzenförmig ausgebildeten Riegel 39
bzw. Anker 40 aus der Verriegelungsposition in die Entriegelungsposition in Richtung
auf die Skispitze hin herausgeschlagen; mit 94 ist die freie Wegstrecke des schlagbolzenartigen
Riegels 39 bezeichnet. Durch entsprechende federnde Lagerung des Bauteils 95 und/
oder der Verriegelungselemente 38 werden diese bei völliger Entlastung des Federkolbens
18 in die Ausgangsposition für die Verriegelung rückgeführt.
[0038] In Fig. 11 sind in der linken Hälfte der Abbildung die Verriegelungsposition und
in der rechten Hälfte der Abbildung die Entriegelungsposition schematisch wiedergegeben.
[0039] Die erfindungsgemässe Vorrichtung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wird derart
eingestellt, dass bei Normaltemperatur, beispielsweise im Skifachgeschäft, in an sich
bekannter Weise die Bindung in Abhängigkeit von den physischen Daten des Skifahrers
und des verwendeten Skischuhmaterials auf einen entsprechenden Auslösewert eingestellt
wird. Die elektronische Auslösung wird auf einen etwas niedrigeren Wert eingestellt,
so dass bei Versagen der elektronischen Steuerung der Auslösung die Bindung in konventioneller
Weise bei einem etwas höheren Druck öffnet. Auf diese Weise wird maximale Sicherheit
gewährleistet.
1. Auslösbares Einspannlager, insbesondere für Skibindungen, das einen unter der Kraft
einer Druckfeder (36) stehenden verschiebbaren Federkolben (18) als Halteelement aufweist,
wobei das hintere Ende des Federkolbens sich gegen ein Widerlager (38) abstützt, dadurch
gekennzeichnet, dass der Federkolben aus einem vorderen, dem Schuh zugewandten Teil
(18a) und einem hinteren Teil (18) besteht, die teleskopartig gegeneinander gegen
die Kraft der Druckfeder (36) verschiebbar sind, und dass Sensoren (42) bei Verschiebung
der beiden Teile (18a), (18b) um einen vorgegebenen Betrag ein Signal liefern, welches
das Entriegeln des Widerlagers (38) bewirkt.
2. Einspannlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung durch
mindestens ein kugel-, rollen- oder stabförmiges Verriegelungselement (38) erfolgt,
das in verriegeltem Zustand gleichzeitig in die Gehäuseinnenwand und den hinteren
Teil (18b) des teleskopartig ausgebildeten Federkolbens (18) eingreift und diesen
Federkolbenteil (18b) gegen die Gehäusewand fixiert, wobei dieses Verriegelungselement
(38) vorzugsweise senkrecht zur Skilängsachse derart beweglich ausgebildet ist, dass
es zur Entriegelung entweder aus dem Verriegelungslager in der Gehäusewand oder aus
dem Eingriff in den hinteren Teil (18b) des Federkolbens bewegt werden kann.
(Die Ansprüche 3 bis 10 entsprechend den ursprünglichen Ansprüchen 5 bis 12.)
3. Einspannlager nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Verriegelungselement (38) in der verriegelten Stellung mit einem in Skilängsrichtung
beweglichen Riegel (39) zusammenwirkt, der ein Steuerprofil (63) aufweist, durch welches
bei Bewegung des Riegels (39) das Verriegelungselement (38) je nach Bewegungsrichtung
des Riegels (39) aus der oder in die Verriegelungsposition gesteuert wird.
4. Einspannlager nach mindestenes einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Riegel (39) mit einem Anker (40) zusammenwirkt oder mit diesem starr verbunden
ist, der sich in einer Spule (41) hinter dem Federkolben (18) in Skilängsrichtung
angeordnet befindet, und gegebenenfalls in Skilängsrichtung federnd gelagert ist,
wobei dieser Anker (40) mittelbar oder unmittelbar den Riegel unter Ent- oder Verriegelung
des Verriegelungselementes (38) bewegt, wenn die Spule (41), gespeist aus einer im
Gehäuse befindlichen Batterie (43) auf das entsprechende Signal der Drucksensoren
(42) mit Strom durchflossen wird.
5. Einspannlager nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass in der Austrittsöffnung des Federkolbens (18) aus dem Gehäuse zwischen der Gehäusewand
und dem Federkolben eine brückenförmige Kulisse (83) angeordnet ist, die brückenförmig
auf dem Federkolben (18) aufliegt und diesen über einen Bereich von etwa 180° überfasst,
und die an einem flachen flächenförmigen Drucksensor (84) anliegt.
6. Einspannlager nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Austrittsöffnung
des Federkolbens aus dem Gehäuse zwischen der Gehäusewand und dem Federkolben mindestens
zwei brückenförmige Kulissen (83) in V-Anordnung angeordnet sind, die brückenförmig
auf dem Federkolben aufliegen und diesen über einen Bereich von jeweils etwa 90° überfassen,
und die an jeweils einem flächenförmigen Drucksensor anliegen.
7. Einspannlager nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaltung zur Auslösung der mechanischen Entriegelung mehrere, beispielsweise
fünf Widerstände aufweist, die jeweils einen vorbestimmten Auslösedruck entsprechen,
und die durch Schalter an oder im Gehäuse in Abhängigkeit von dem gewünschten Auslösedruck
eingeschaltet werden können.
8. Einspannlager nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung ein Verzögerungselement
aufweist, das die Registrierung und damit die mechanische Entriegelung verhindert,
wenn der Auslöse- oder ein höherer Druck über einen Zeitraum von weniger als 1/10
sec auftritt.
9. Einspannlager nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Verriegelungselement (38) aus zwei Verriegelungsrollen mit einer zwischenliegenden
Führungsrolle (70) kleineren Durchmessers besteht, die auf einer Achse (75) drehbar
angeordnet sind.
10. Einspannlager nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Enden
der Achse (75) in senkrechten Schlitzen in den Seitenwänden des hinteren Teils (18b)
des teleskopartigen Federkolbens beweglich geführt sind, und dass das Steuerprofil
(63) des Riegels (39) ausschliesslich mit der Führungsrolle (70) zusammenwirkt.
11. Einspannlager nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Endschalter (22b) vorgesehen ist, über den der Stromkreis in Ruhestellung
der Spannvorrichtung abgeschaltet und bei einem vorbestimmten Druck auf den Federkolben
(18) der Stromkreis eingeschaltet wird.
12. Einspannlager nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschaltdruck
etwa 50% des Druckes zur Auslösung des Entriegelungsmechanismus entspricht.
13. Einspannlager nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Zeiger oder Hebel (15) vorgesehen ist, der im Zusammenwirken mit entsprechenden
Markierungen auf dem Gehäuse (13) als Anzeige für den auf den Federkolben (18) wirkenden
Druck ausgebildet ist.
14. Einspannlager nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (16), um
die sich der Zeiger oder Hebel (15) dreht, in einem Winkel von etwa 40 bis 50°, vorzugsweise
45°, zur Skioberfläche angeordnet ist, wobei der Hebel (15) mit dem Federkolben (18)
einen Winkel von etwa 90° bildet, und durch diesen unmittelbar über einander angepasste
Profile angetrieben wird.
15. Einspannlager nach mindestens einem der Ansprüche 13 und 14, dadurch gekennzeichnet,
dass der Hebel (15) als Skibremse ausgebildet ist, wobei beidseitig des Gehäuses jeweils
ein Hebel (15) vorgesehen ist.
1. Releasable clamping bearing, particularly for ski bindings and having, subject
to the force of a compression spring (36), a displaceable spring plunger (18) serving
as a retaining element, the rear end of the spring plunger bearing against an abutment
(38), characterised in that the spring plunger consists of a front part (18a) which
is towards the boot and a rear part (18b) which are displaceable telescopically towards
each other against the force of the compression spring (36), and in that sensors (42),
upon displacement of the two parts (18a, 18b) by a predetermined amount deliver a
signal which unlocks the abutment (38).
2. Clamping bearing according to Claim 1, characterised in that locking is performed
by at least one ball, roller or rod-shaped locking element (38) which, in the locked
condition, engages simulatneously into the inside wall of the housing and the rear
part (18b) of the telescopically constructed spring plunger (18), fixing this spring
plunger part (18b) against the wall of the housing, the said locking element (38)
being constructed to be so movable and preferably at a right-angle to the longitudinal
axis of the ski that for unlocking or releasing purposes, it can be moved either out
of the locking bearing in the housing wall or out of engagement into the rear part
(18b) of the spring plunger.
3. Clamping bearing according to at least one of the preceding Claims, characterised
in that the locking element (38), in the locked positon, co-operates with a bolt (39)
which is movable in the longitudinal direction of the ski and which has a control
profile (63) by which, upon movement of the bolt (39) and according to the direction
of movement of the bolt (39), causes the locking element (38) to be moved out of or
into the locking position.
4. Clamping bearing according to at least one of the preceding Claims, characterised
in that the bolt (39) co-operates with or is rigidly connected to an armature (40)
disposed in a coil (41) behind the spring plunger (18), in the longitudinal direction
of the ski and may possibly be spring mounted in the longitudinal direction of the
ski, the said armature (40) directly or indirectly moving the bolt and unlocking or
locking the locking element (38) when the coil (41), fed from a battery (43) disposed
in the housing, has current flowing through it in response to a signal emanating from
the pressure sensors (42).
5. Clamping bearing according to at least one of the preceding Claims, characterised
in that there is in the exit orifice of the spring plunger (18) from the housing,
between the housing wall and the spring plunger, a bridge-like block (83) which rests
bridge-wise on the spring plunger (18), engaging over an area of about 180° thereof,
bearing on a flat pressure sensor (84).
6. Clamping bearing according to Claim 7, characterised in that there are in the exit
orifice of the spring plunger from the housing between the housing wall and the spring
plunger at least two bridgelike blocks (83) in a V arrangement, the said blocks resting
bridgelike on the spring plunger engaging over an area of in each case some 90° thereof
and resting on in each case a flat pressure sensor (10).
7. Clamping bearing according to at least one of the preceding Claims, characterised
in that the circuit for releasing the mechanical unlocking process has, for example,
five resistors which in each case correspond to a predetermined release pressure and
which can be engaged by switches on or in the housing as a function of the desired
triggering pressure.
8. Clamping bearing according to Claim 9, characterised in that the circuit has a
delay element which prevents registering and thus mechanical unlocking if the releasing
or a higher pressure occurs over a period of less than '/1Oth of a second.
9. Clamping bearing according to at least one of the preceding Claims, characterised
in that the locking element (38) consists of two locking rollers with an intermediately
disposed guide roller (70) of smaller diameter, which are rotatably mounted on a spindel.
10. Clamping bearing according to Claim 11, characterised in that the two ends of
the spindle (75) are guided for movement in vertical slots in the side walls of the
rear part (18b) of the telescopic spring plunger, and in that the control profile
(63) of the bolt (39) co-operates only with the guide roller (70).
11. Clamping bearing according to at least one of the preceding Claims, characterised
in that a limit switch (22b) is provided through which the circuit is cut out in the
inoperative position of the clamping device while the circuit is switched on under
a predetermined pressure on the spring plunger (18).
12. Clamping bearing according to Claim 11, characterised in that the switch-on pressure
corresponds to about 50% of the pressure for triggering the unlocking mechanism.
13. Clamping bearing according to at least one of the preceding Claims, characterised
in that a pointer or lever (15) is provided which, in cooperation with appropriate
markings on the housing (13) is constructed as a display of the pressure acting on
the spring plunger (18).
14. Clamping bearing according to Claim 13, characterised in that the spindle (16)
about which the pointer or lever (15) rotates, is disposed at an angle of some 40
to 50° and preferably 45° to the surface of the ski, the lever (15) forming with the
spring plunger (18) an angle of some 90° and being driven by this directly through
mutually adapted profiles.
15. Clamping bearing according to at least on of the Claims 13 and 14, characterised
in that the lever (15) is constructed as a ski brake, a lever (15) being provided
on each side of the housing.
1. Butée de fixation à déclenchement, destinée en particulier aux fixations de skis,
présentant un piston à ressort (18) mobile soumis à la force d'un ressort de compression
(36), piston (18) qui sert d'élément de maintien, l'extrémité arrière de ce piston
à ressort (18) s'appuyant sur un organe de butée (38), caractérisée en ce que le piston
à ressort (18) est constitué par un élément avant (18a) tourné vers la chaussure et
un élément arrière (18b) qui peuvent être déplacés l'un par rapport à l'autre, de
façon télescopique, en surmontant la force antagoniste du ressort de compression (36),
et en ce que des capteurs (42) fournissent, lorsque les deux éléments (18a et 18b)
sont déplacés sur une longueur déterminée, un signal qui produit le déverrouillage
de la butée (38).
2. Butée de fixation selon la revendication 1, caractérisée en ce que le verrouillage
est assuré par au moins un élément (38) de verrouillage en forme de bille, de rouleau
ou de barre qui, en position verrouillée, est engagé à la fois dans la paroi intérieure
du boîtier (3) et dans l'élément arrière (18b) du piston à ressort (18) télescopique
et fixe cet élément (18b) du piston à ressort (18) par rapport à la paroi du boîtier
(3), cet élément de verrouillage (38) étant mobile, de préférence perpendiculairement
à l'axe longitudinal du ski, de telle façon que, pour le déverrouillage, il puisse
être déplacé soit hors du mécanisme de verrouillage dans la paroi du boîtier (3),
soit dégagé de la prise dans l'élément arrière (18b) du piston à ressort (18).
3. Butée de fixation selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée
en ce que, en position verrouillée, l'élément de verrouillage (38) agit en combinaison
avec un verrou (39) mobile dans la direction longitudinale du ski et qui présente
un profil de commande (63) qui, lorsque le verrou (39) se déplace, commande la mise
en position de l'élément de verrouillage (38), hors de la position de verrouillage
ou dans la position de verrouillage, en fonction du sens de déplacement du verrou
(39).
4. Butée de fixation selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le verrou (39) agit en combinaison avec une armature (40) ou est relié de
façon rigide à celle-ci, cette armature se trouvant dans une bobine (41), derrière
le piston à ressort (18), dans la direction longitudinale du ski, et qui, le cas échéant,
est montée de façon élastique dans la direction longitudinale du ski, cette armature
(40) déplaçant directement ou indirectement le verrou, en verrouillant ou en déverrouillant
l'élément de verrouillage (38) quand la bobine (41), alimentée par une pile (43) qui
se trouve dans le boîtier (3), est traversée par un courant à la suite du signal approprié
fourni par les capteurs de pression (42).
5. Butée de fixation selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée
en ce qu'une coulisse (83) en forme de cavalier est placée dans l'ouverture de sortie
du piston à ressort (18) hors du boîtier (13), entre la paroi du boîtier (13) et le
piston à ressort (18), coulisse (83) qui s'appuie à la façon d'un cavalier sur le
piston à ressort (18), le surmontant dans un secteur d'environ 180° et s'appliquant
contre un capteur de pression (84) plan.
6. Butée de fixation selon la revendication 7, caractérisée en ce qu'au moins deux
coulisses (83) en forme de cavalier sont placées en V dans l'ouverture de sortie du
piston à ressort (18) hors du boîtier (13), entre la paroi du boîtier (13) et le piston
à ressort (18), coulisses (83) qui s'appuient sur le piston à ressort (18) à la façon
d'un cavalier, le surmontant chacune sur un secteur d'environ 90° et qui s'appliquent
chacune sur un capteur de pression plan.
7. Butée de fixation selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le circuit de déclenchement du verrouillage mécanique présente plusieurs
résistances, par exemple cinq, qui correspondent chacune à une pression de déclenchement
déterminée et qui peuvent être mises en circuit au moyen d'interrupteurs montés sur
le boîtier (13) ou à l'intérieur, en fonction de la pression de déclenchement désirée.
8. Butée de fixation selon la revendication 9, caractérisée en ce que le circuit présente
un élément temporisateur qui empêche l'enregistrement et, ainsi, le déverrouillage
mécanique si la pression de déclenchement, ou une pression plus élevée, est présente
pendant un temps inférieur à

s.
9. Butée de fixation selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée
en ce que l'élément de verrouillage (38) est constitué par deux galets de verrouillage
avec un galet de guidage (70), de diamètre inférieur, placé entre eux, montés sur
un axe (75) de façon à pouvoir tourner.
10. Butée de fixation selon la revendication 11, caractérisée en ce que les deux extrémités
de l'axe (75) sont logées dans des fentes verticales des parois latérales de l'élément
arrière (18b) du piston (18) télescopique à ressort de façon à être mobiles, et en
ce que le profit de commande (63) du verrou (39) agit exclusivement en combinaison
avec le galet de guidage (70).
11. Butée de fixation selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée
en ce qu'un contact de fin de course (22b) coupe le circuit quand le dispositif de
serrage est en position de repos et le ferme pour une pression déterminée exercée
sur le piston à ressort (18).
12. Butée de fixation selon la revendication 11, caractérisée en ce que la pression
de fermeture du contact de fin de course (22b) est égale à environ 50% de la pression
de déclenchement du mécanisme de déverrouillage.
13. Butée de fixation selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée
en ce qu'un bras ou un levier (15) agit en combinaison avec des marques appropriées
sur le boîtier (13), et sert à indiquer la pression qui agit sur le piston à ressort
(18).
14. Butée de fixation selon la revendication 13, caractérisée en ce que l'axe (16)
autour duquel tourne le bras ou le levier (15) fait un angle d'environ 40 à 50°, de
préférence 45°, avec la surface du ski, le levier (15) formant avec le piston à ressort
(18) un angle d'environ 90° et étant entraîné directement par celui-ci au moyen de
profils adaptés l'un à l'autre.
15. Butée de fixation selon l'une au moins des revendications 13 et 14, caractérisée
en ce que le levier (15) est réalisé sous la forme d'un frein pour le ski, avec un
levier (15) de chaque côté du boîtier.