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EP 0 033 382 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.11.1984 Patentblatt 1984/48 |
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Anmeldetag: 15.12.1980 |
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Messerwelle zur Erzeugung flächiger Holzspäne
Cutter block for producing plane matchwood
Outil rotatif pour la fabrication de copeaux de bois plats
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR IT LI |
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Priorität: |
31.01.1980 DE 8002428 U 14.05.1980 DE 3018359
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.08.1981 Patentblatt 1981/32 |
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Anmelder: HOMBAK Maschinenfabrik GmbH u. Co KG |
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D-55506 Bad Kreuznach (DE) |
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Erfinder: |
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- Sybertz, Hans
D-6551 Hargesheim (DE)
- Schmidt, Arnold
D-6551 Gutenberg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Messerwelle zur Erzeugung flächiger Holzspäne, mit peripheren
Ausnehmungen, in denen jeweils ein nachschleifbares Messer, eine dessen Lage bestimmende
Anschlagfläche, eine über einen Form- schluß mit dem Messerwellenkörper verbundene
Messerleiste, sowie ein diese Messerleiste beaufschlagender Fliehkeil angeordnet sind.
[0002] Eine derartige Ausführungsform läßt sich der DE-AS 26 48 231 entnehmen. Hier ist
das nachschleifbare Messer mit der Messerleiste verschraubt und dieser gegenüber verschiebbar
und feststellbar. Der im Messerwellenkörper vorgesehene Formschluß für die Messerleiste
bildet für diese eine Anschlagfläche, die somit die Lage des mit der Messerleiste
verschraubten Messers festlegt. Das Messer selbst weist von dieser Anschlagfläche
einen lichten Abstand auf. Der Fliehkeil beaufschlagt das aus Messer und Messerleiste
bestehende Paket und drückt das Messer mit seinem Rücken gegen die von dem Messerwellenkörper
gebildete Innenfläche der peripheren Ausnehmung.
[0003] Der wesentliche Nachteil dieser vorbekannten Ausführungsform ist darin zu sehen,
daß zum Nachschleifen des Messers das aus Messer und Messerleiste bestehende Paket
aus der Messerwelle herausgenommen und manipuliert werden muß. Diese Handhabung ist
wegen des hohen Gewichtes der Messerleiste aufwendig und mühsam. Nachteilig ist ferner,
daß zum Auswechseln des genannten Paketes der Fliehkeil so tief eingedrückt werden
muß, daß die Messerleiste aus ihrem Formschluß herausgezogen werden kann. Nachteilig
ist schließlich, daß der Formschluß sorgfältig gereinigt werden muß, bevor das Messerpaket
wieder eingesetzt werden kann.
[0004] Der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die eingangs erläuterte Messerwelle hinsichtlich
der Manipulation sowie der Justierung der Messer zu verbessern.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in jeder peripheren Ausnehmung
zusätzlich eine Anschlagleiste angeordnet ist, die lose auf der genannten Anschlagfläche
aufliegt, und an der das Messer verschiebbar und feststellbar gehalten ist, das mit
seiner Brust lose gegen die als Messerklemmleiste ausgebildete Messerleiste anliegt.
[0006] Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform verbleibt also beim Auswechseln bzw. Nachschleifen
des Messers die Messerklemmleiste in der Messerwelle und somit auch in ihrem Formschluß.
Es muß also nur noch das Messer mit seiner Anschlagleiste manipuliert werden. Diese
Anschlagleiste kann aber aus dünnem Material bestehen, das beispielsweise nur eine
Dicke von etwa 1,5 mm aufzuweisen braucht. Dadurch ergibt sich eine enorme Gewichtsverringerung
und eine dementsprechend erheblich erleichterte Handhabung beim Ausbau bzw. Auswechseln
der Messer.
[0007] Die aus Anschlagleiste und Messer bestehende Einheit liegt einerseits lose gegen
die Messerklemmleiste und andererseits lose auf der Anschlagfläche auf. Zum Ausbau
dieser Einheit braucht daher der Fliehkeil nur um einen sehr geringen Weg eingedrückt
zu werden, da sich dann die genannte Einheit bereits ohne jede Schwierigkeit herausziehen
läßt.
[0008] Die sich über die Länge des Messers erstreckende Anschlagleiste braucht nur mit kurzen
Auflageflächen auf der Anschlagfläche aufzuliegen. Dadurch läßt sich auch bei Verschmutzung
in verhältnismäßig einfacher Weise ein exakter Anschlag und damit auch eine entsprechend
exakte Lage des Messers erreichen. Das Messer selbst kann von der genannten Anschlagfläche
einen lichten Abstand aufweisen. Da die Messerklemmleiste überhaupt nicht von ihrem
Formschluß abgezogen wird, entfallen somit die sich aus einer etwaigen Verschmutzung
ergebenden Probleme.
[0009] Die Verbindung zwischen Messer und Anschlagleiste kann in an sich bekannter Weise
aus Spannschrauben bestehen, die in ebenfalls an sich bekannter Weise durch Langlöcher
der Anschlagleiste gesteckt sind. Diese Langlöcher können angenähert senkrecht zur
Längsachse der Anschlagleiste oder aber etwas geneigt hierzu verlaufen.
[0010] Erfindungsgemäß kann jedes Messer zumindest zwei Gewindelöcher zur wahlweisen Aufnahme
einer Spannschraube aufweisen. Ist der durch die Länge der genannten Länglöcher festgelegte
Verschiebeweg zwischen Messer und Anschlagleiste aufgebraucht, kann das Messer dennoch
weiterhin nachgeschliffen werden, da dann die Spannschraube in das jeweils untere
Gewindeloch eingeschraubt werden kann.
[0011] Bei den bekannten Systemen, bei denen das Schneidmesser in Schneidrichtung vor der
als Messerträger fungierenden Messerleiste aufgeschraubt ist, muß nach dem Herausnehmen
der beiden Teile aus der Messerwelle das Messer vor dem Schleifvorgang vom Messerträger
abgeschraubt werden. Das Messer wird alleine geschliffen, muß nach dem Schleifen wieder
mit dem Messerträger zusammengeschraubt und auf dem Messerträger zur Festlegung des
Messervorstandes eingestellt werden. Das Abschrauben geschieht manuell; das Aufschrauben
und Einstellen in zum Teil halbautomatischen Vorrichtungen.
[0012] Bei dem erfindungsgemäßen System ist die Anschlagleiste in Umdrehungsrichtung gesehen
hinter dem Messer aufgeschraubt und liegt aufgrund ihrer Formgestaltung unterhalb
der Verlängerung der zu schleifenden Messerfläche. Das Messer kann daher zusammen
mit der festgeschraubten Anschlagleiste plan auf einen Schleifmaschinentisch aufgespannt
und nachgeschliffen werden. Nach dem Schleifen wird das Messer zusammen mit der noch
aufgeschraubten Anschlagleiste in eine halbautomatische Vorrichtung gegeben, in der
nach dem Lockern der Schraubverbindung zwischen Messer und Anschlagleiste beide Teile
so relativ gegeneinander verschoben werden, daß zwischen Messerschneidkante und der
Grundfläche der Anschlagleiste die gewünschte Messereinstellung erzielt wird. Anschließend
wird dann die Verschraubung wieder festgezogen.
[0013] Bei dem erfindungsgemäßen System entfallen somit beim Messerwechsel bzw. beim Nachschleifen
der Messer zeitaufwendige Manipulationen.
[0014] Erfindungsgemäß kann sich jedes Messer mit seinem Rücken gegen eine mit dem Messerwellenkörper
verbundene Verschleißleiste abstützen, die zum Messerwellenumfang hin offene oder
geschlossene Einschubschlitze zur Aufnahme je einer Haltelasche der Anschlagleiste
sowie ihrer Spannmittel aufweist. Die sich über die Länge des Messers erstreckende
Anschlagleiste kann somit verhältnismäßig schmal ausgebildet sein. Die vorstehend
erwähnten Langlöcher zur Befestigung der Anschlagleiste mit dem Messer sind in angenähert
senkrecht zu der genannten Leiste angeordneten Haltelaschen der Anschlagleiste vorgesehen,
die ihrerseits entsprechend schmal gehalten werden können. Wird die aus Halteleiste
und Messer bestehende Einheit nach dem Nachschleifen des Messers und der daraufhin
erforderlichen Nachjustierung zwischen Messer und Anschlagleiste wieder in die Messerwelle
eingebaut, läßt sich die Einheit unter Anlage der Messerbrust an der Messerklemmleiste
in einfacher Weise einschieben, wobei die genannten Haltelaschen mit den sie überragenden
Köpfen der Spannschrauben in die Einschubschlitze der Verschleißleiste ragen.
[0015] Um die nach außen offenen Einschubschlitze gegen zu starke Verschmutzung zu schützen,
ist es zweckmäßig, wenn das freie äußere Ende jeder Haltelasche über angenähert die
Tiefe des Einschubschlitzes abgewinkelt ist und so den Einschubschlitz nach außen
weitgehend verschließt.
[0016] Eine weitere Vereinfachung der Mittel zum Festklemmen und Justieren der Messer wird
dann erreicht, wenn die Messerklemmleiste an ihrem radial außenliegenden, die Spanablauffläche
bildenden Längsrand von bis an die Messerbrust herangeführten, zur Holzabstützung
dienenden Stegen des Fliehkeils übergriffen wird.
[0017] In der Figur 2 des deutschen Gebrauchsmusters 75 22 319 ist eine Messerwelle zur
Erzeugung flächiger Holzspäne offenbart, die periphere Ausnehmungen aufweist, in denen
jeweils ein nachschleifbares Messer, eine über einen Formschluß mit dem Messerwellenkörper
verbundene Messerklemmleiste sowie ein diese Messerklemmleiste beaufschlagender Fliehkeil
angeordnet sind, der zur Holzabstützung dienende Stege aufweist, während das Messer
mit seiner Brust lose gegen die Messerklemmleiste anliegt, deren radial außenliegender
Längsrand die Spanablauffläche bildet. Bei dieser vorbekannten Konstruktion ist das
Messer also lediglich kraftschlüssig gehalten; irgendwelche Mittel zur Festlegung
des Messerüberstandes in der Arbeitsstellung des Messers sind in der Messerwelle selbst
nicht vorgesehen. Gemäß der Beschreibung des Gebrauchsmusters kann die Justierung
der Messer nach dem in der DE-OS 22 44 077 erläuterten Verfahren erfolgen. Hierbei
werden alle Messer mit einem Messerüberstand eingeklemmt, der größer ist als der gewünschte
Messerüberstand in der Arbeitsstellung des Messers. Anschließend werden dann die Messer
mit Hilfe einer speziellen Vorrichtung auf den gewünschten Messerüberstand in den
Messerwellenkörper eingedrückt.
[0018] Bei der Ausführungsform gemäß Figur 2 des deutschen Gebrauchsmusters 75 22 319 schließt
die Messerklemmleiste mit ihrem außenliegenden Rand bündig mit der Messerwellenoberfläche
ab. Dieser außenliegende Längsrand der Messerklemmleiste weist zur Holzabstützung
dienende Stege auf, die mit entsprechenden Stegen des Fliehkeils fluchten und zwischen
sich Spanablaufflächen bilden.
[0019] Ein Nachteil dieser vorbekannten Ausführungsform liegt in der komplizierten Form
und der dadurch bedingten aufwendigen Herstellung der Messerklemmleiste. Da diese
Messerklemmleiste mit ihren stegartigen Ansätzen bis in die Messerwellenoberfläche
ragt, und da derartige Leisten in der Regel schräg zur Messerwellenachse liegen, muß
die Messerklemmleiste in Anpassung an die Messerwellenoberfläche über ihre Länge verwunden
sein. Dies führt zu einer komplizierten Gestaltung der Messerklemmleiste, die sich
nur mit aufwendigen Kopierautomaten erzeugen läßt.
[0020] Nachteilig bei dieser vorbekannten Konstruktion ist ferner, daß die Justierung der
Messer auf den für die Arbeitsstellung gewünschten Messerüberstand nur mit Hilfe einer
speziellen Einroll- oder Eindrückvorrichtung vorgenommen werden kann, da in der Messerwelle
selbst keine Anschlagfläche zur Bestimmung des Messerüberstandes vorgesehen ist.
[0021] Die erfindungsgemäße Ausbildung der Messerklemmleiste führt gegenüber diesem vorbekannten
Stand der Technik zu einer enormen Vereinfachung in der Herstellung der Messerklemmleiste.
Da die Messerklemmleiste nicht mehr bis in die Messerwellenoberfläche ragt, liegen
alle Anlagelängskanten parallel zueinander, so daß die Messerklemmleiste erfindungsgemäß
ein Walzprofil sein kann. Die hierdurch erreichte Verringerung der Herstellungskosten
ist enorm. Die Funktion der bisher vor- . gesehenen stegartigen Ansätze an der Messerklemmleiste
wird nunmehr vom Fliehkeil übernommen, dessen zur Holzabstützung dienenden Stege bis
unmittelbar an die Messerbrust herangeführt sind. Der obere Längsrand der Messerklemmleiste
kann daher auch glatt durchlaufend ausgebildet sein.
[0022] Da nunmehr der Fliehkeil den bisher an der Messerklemmleiste auftretenden Verschleiß
übernehmen muß, ist es vorteilhaft, wenn die Stege des Fliehkeils oder Teile davon
als auswechselbare Verschleißteile ausgebildet sind.
[0023] Die Handhabung läßt sich dann noch weiter verbessern, wenn die Messerklemmleiste
von einer sie in ihre Öffnungsstellung drückenden Feder beaufschlägt wird. Diese Feder
kann in eine Ausnehmung der Messerklemmleiste eingreifen und sie in ihrem Formschluß
festhalten und so eine Doppelfunktion ausüben.
[0024] Um das Gewicht und dadurch auch die Herstellungskosten für die Messerklemmleiste
noch weiter zu reduzieren, kann die nur verhältnismäßig schmal ausgebildete Messerklemmleiste
an der Feder befestigt sein und von dieser getragen werden.
[0025] In der Zeichnung sind einige als Beispiele dienende Ausführungsformen der Erfindung
dargestellt. Es zeigen:
Figur 1 im Ausschnitt einen Querschnitt durch eine Messerwelle;
Figur 2 im Ausschnitt in Draufsicht eine Anschlagleiste;
Figur 3 eine abgewandelte Ausführungsform in einer Darstellung gemäß Figur 1 und
Figur 4 eine weiterhin abgewandelte Ausführungsform in einer Darstellung gemäß Figur
3.
[0026] Gemäß Figur 1 besteht die dargestellte Messerwelle aus einem Messerwellenkörper 1
mit peripheren Ausnehmungen 2, von denen nur eine in Figur 1 dargestellt ist. Fest
mit dem Messerwellenkörper 1 verbunden ist eine Verschleißleiste 3, die mit der Oberfläche
des Messerwellenkörpers 1 bündig abschließt. Ebenfalls fest mit dem Messerwellenkörper
1 verbunden ist ein Formschluß 4 für eine Messerklemmleiste 5. Der Formschluß 4 weist
außerdem eine Anschlagfläche 6 auf, auf der sich lose eine Anschlagleiste 7 abstützt.
Letztere ist über Spanschrauben 8 mit einem Messer 9 verschraubt, das mit seiner Brust
lose gegen die Messerklemmleiste 5 anliegt. Letztere wird von einem Fliehkeil 10 beaufschlagt,
der das Messer 9 mit seinem Rücken gegen die Verschleißleiste 3 drückt.
[0027] Die Spannschrauben 8 sind durch Langlöcher 11 der Anschlagleiste 7 gesteckt, so daß
das Messer 9 gegenüber der ihm zugeordneten Anschlagleiste 7 in angenähert radialer
Richtung verschiebbar und in der gewünschten Position festlegbar ist. Um diesen Verschiebeweg
noch zu vergrößern und dadurch ein häufigeres Nachschleifen des Messers zu ermöglichen,
ist im Messer 9 für die Spannschraube 8 noch ein zweites, unteres Gewindeloch 12 vorgesehen.
[0028] Figur 2 läßt erkennen, daß die Anschlagleiste 7 aus einem verhältnismäßig schmalen,
sich über die Länge des Messers 9 erstreckenden Leistenteil 7a besteht, an dem Haltelaschen
7b sitzen, in denen die Länglocher 11 angeordnet sind..Ferner zeigt Figur 2, daß das
Leistenteil 7a verhältnismäßig kurze Auflageflächen 7c aufweist, mit denen die Anschlagleiste
7 auf der Anschlagfläche 6 aufliegt.
[0029] Die Verschleißleiste 3 weist zum Messerwellenumfang hin offene Einschubschlitze 13
auf, die zur Aufnahme je einer Haltelasche 7b der Anschlagleiste 7 sowie des Kopfes
einer Spannschraube 8 dienen. Um diese Einschubschlitze 13 nach außen gegen eindringenden
Schmutz wenigstens etwas zu schützen, ist das freie äußere Ende 7d jeder Haltelasche
7b über angenähert die Tiefe des Einschubschlitzes 13 abgewinkelt.
[0030] Die Einschubschlitze 13 brauchen nicht wesentlich breiter zu sein als die Haltelaschen
7b. Grundsätzlich wäre es auch möglich, die Einschubschlitze 13 zur Oberfläche der
Messerwelle hin abzuschließen. Dann müßte allerdings zum Ausbauen des Messers der
Fliehkeil etwas tiefer eingedrückt werden.
[0031] Die in den Figuren 3 und 4 dargestellte Messerwelle besteht aus einem Messerwellenkörper
1 mit peripheren Ausnehmungen 2, von denen in den Figuren jeweils nur eine dargestellt
ist. Fest mit dem Messerwellenkörper 1 verbunden ist eine Verschleißleiste 3, die
mit der Oberfläche des Messerwellenkörpers 1 bündig abschließt. Ebenfalls fest mit
dem Messerwellenkörper 1 verbunden ist ein Formschluß 4 für eine Messerklemmleiste
5. Der Formschluß 4 weist außerdem eine Anschlagfläche 6 auf, auf der sich lose eine
Anschlagleiste 7 abstützt. Letztere ist über nicht näher dargestellte Spannschrauben
8 mit einem Messer 9 verschraubt, das mit seiner Brust 9a lose gegen die Messerklemmleiste
5 anliegt. Letztere wird von einem Fliehkeil 10 beaufschlagt, der das Messer 9 mit
seinem Rücken gegen die Verschleißleiste 3 drückt.
[0032] Die nicht näher dargestellten Spannschrauben für das Messer 9 können durch Länglocher
in der Anschlagleiste 7 gesteckt sein, so daß sich das Messer 9 gegenüber der Anschlagleiste
7 in angenähert radialer Richtung verschieben und in der gewünschten Position festlegen
läßt. Um diesen Verschiebeweg noch zu vergrößern und dadurch ein häufigures Nachschleifen
des Messers zu ermöglichen, können im Messer 9 für die genannten Spannschrauben mehrere
untereinanderliegende Gewindelöcher vorgesehen sein.
[0033] Die Verschleißleiste 3 weist einen Einschubschlitz 13 auf, der zur Aufnahme der Anschlagleiste
7 sowie ihrer Spanmittel dient.
[0034] Die Messerklemmleiste 5 besteht jeweils aus einem einfachen Walzprofil. Der radial
außenliegende Längsrand der Messerklemmleiste bildet eine über die Länge der Messerklemmleiste
ununterbrochene Spanablauffläche 5a. Letztere wird von zur Holzabstützung dienenden
Stegen 10a des Fliehkeils 10 übergriffen, die bis an die Messerbrust 9a herangeführt
sind. Der Fliehkeil 10 liegt nur mit einer schmal ausgebildeten Drucknase 10b an der
Messerklemmleiste 5 an, deren Anlagefläche 5b unter einem spitzen Winkel zur Messerbrust
9a verläuft. Figur 3 läßt erkennen, daß die Stege 10a des Fliehkeils bzw. Teile davon
als auswechselbare Verschleißteile ausgebildet sind.
[0035] Bei der Ausführungsform gemäß Figur 3 wird die Messerklemmleiste 5 von einer sie
in ihre Öffnungsstellung drückenden Feder 14 beaufschlagt. Diese greift in eine Ausnehmung
5c der Messerklemmleiste 5 ein und hält diese in ihrem Formschluß 4 fest. Die Feder
14 übt insoweit also eine doppelte Funktion aus. Da die Ausnehmung 5c in der Messerklemmleiste
5 als nach unten offener Einschubschlitz ausgebildet ist, und die Messerklemmleiste
5 mit einer abgerundeten Nase in eine entsprechende Ausnehmung eines mit dem Messerwellenkörper
1 verschraubten Formschlußteiles eingreift, bilden Feder 14 und Formschluß 4 eine
Art Schnappverschluß: zur Montage wird nach dem Einsetzen der Feder 14 die Messerklemmleiste
5 mit ihrer Ausnehmung 5c von oben auf die Feder aufgeschoben und nach unten gedrückt,
bis sie mit ihrer Nase in den Form-schluß einrastet.
[0036] Bei der Ausführungsform gemäß Figur 4 ist die Messerklemmleiste 5 erheblich schmaler
ausgebildet als bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3. Diese schmale Messerklemmleiste
5 umfaßt praktisch nur noch die Spanablauffläche 5a sowie die Anlagefläche 5b für
die Drucknase 10b des Fliehkeils 10. Am unteren Längsrand ist die schmale Messerklemmleiste
5 an einer hochgezogenen Feder 14 befestigt, die ihrerseits mit ihrem unteren abgewinkelten
Ende am Messerwellenkörper 1 festgelegt ist. Insbesondere bei lang ausgebildeten Messerklemmleisten
5 können mehrere mit Abstand nebeneinander angeordnete Federn 14 vorgesehen sein.
1. Messerwelle zur Erzeugung flächiger Holzspäne, mit peripheren Ausnehmungen, in
denen jeweils ein nachschleifbares Messer (9), eine dessen Lage bestimmende Anschlagfläche
(16), eine über einen Formschluß mit dem Messerwellenkörper (1) verbundene Messerleiste
(5), sowie ein diese Messerleiste (5) beaufschlagender Fliehkeil (10) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß in jeder peripheren Ausnehmung (2) zusätzlich eine Anschlagleiste
(7) angeordnet ist, die lose auf der genannten Anschlagfläche (6) aufliegt, und an
der das Messer (9) mitseiner Rückseite verschiebbar und feststellbar gehalten ist,
das mit seiner Brust lose gegen die als Messerklemmleiste (5) ausgebildete Messerleiste
anliegt.
2. Messerwelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich über die Länge
des Messers (9) erstreckende Anschlagleiste (7) nur mit kurzen Auflageflächen (7c)
auf der Anschlagfläche (6) aufliegt.
3. Messerwelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung
zwischen Messer (9) und Anschlagleiste (7) aus Spannschrauben (8) besteht, die durch
Langlöcher (11) der Anschlagleiste gesteckt sind.
4. Messerwelle nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Messer
(9) zumindest zwei Gewindelöcher (12) zur wahlweisen Aufnahme einer Spannschraube
(8) aufweist.
5. Messerwelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
sich jedes Messer (9) mit seinem Rücken gegen eine mit dem Messerwellenkörper (1)
verbundene Verschleißleiste (3) abstützt, die zum Messerwellenumfang hin offene oder
geschlossene Einschubschlitze (13) zur Aufnahme je einer Haltelasche (7b) der Anschlagleiste
(7) sowie ihrer Spannmittel aufweist.
6. Messerwelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das freie äußere Ende
(7d) jeder Haltelasche (7b) über angenähert die Tiefe des Einschubschlitzes (13) abgewinkelt
ist.
7. Messerwelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Messerklemmleiste (5) an ihrem radial außenliegenden, die Spanablauffläche (5a)
bildenden Längsrand von bis an die Messerbrust (9a) herangeführten, zur Holzabstützung
dienenden Stegen (10a) des Fliehkeils (10) übergriffen wird.
8. Messerwelle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (10a) des Fliehkeils
(10) oder Teile davon als auswechselbare Verschleißteile ausgebildet sind.
9. Messerwelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Messerklemmleiste (5) von einer sie in ihre Öffnungsstellung drückenden Feder
(14) beaufschlagt wird.
10. Messerwelle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (14) in eine
Ausnehmung (5c) der Messerklemmleiste (5) eingreift und sie in ihrem Formschluß (14)
festhält.
11. Messerwelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Messerklemmleiste (5) ein Walzprofil ist.
12. Messerwelle nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
nur verhältnismäßig schmal ausgebildete Messerklemmleiste (5) an der Feder (14) befestigt
ist und von dieser getragen wird.
1. Arbre porte-lames pour la production de copeaux de bois plats présentant des évidements
périphériques dans lesquels sont disposées chaque fois une lame de couteau (9) pouvant
être réaffûtée, une surface de butée (6) qui en détermine la position, une réglette
porte-lame (5) reliée par l'intermédiaire d'un élément d'ancrage positif au corps
de l'arbre porte-lames (1) de même qu'une clavette mobile (10) attaquant cette réglette
porte-lame (5), caractérisé en ce que dans chaque évidement périphérique (2) est prévue,
en outre, une réglette de butée (7) qui s'appuie sans serrage contre la dite surface
de butée (6) et sur laquelle la lame (9) est retenue par son dos de manière à pouvoir
coulisser et à pouvoir être bloquée, cette lame reposant par sa face avant sans serrage
contre la réglette (5) ayant la forme d'une réglette serre-lame.
2. Arbre porte-lames suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la réglette
de butée (7) qui s'étend sur la longueur de la lame (9) ne s'appuie que par des surfaces
d'appui de faible longueur (7c) sur la surface de butée (6).
3. Arbre porte-lames suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la liaison
entre la lame (9) et la réglette de butée (7) est réalisée par des vis de serrage
(8) qui traversent des boutonnières (11) de la réglette de butée.
4. Arbre porte-lames suivant la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que chaque
lame (9) présente au moins deux trous taraudés (12) recevant, sélectivement, une vis
de serrage (8).
5. Arbre porte-lames suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que chaque lame (9) prend appui par son dos contre une réglette d'usure (3)
reliée au corps de l'arbre porte-lames (1), cette réglette d'usure présentant des
fentes d'insertion (13) ouvertes vers la périphérie de l'arbre porte-lames ou fermées
destinées à recevoir chaque fois une patte de retenue (7b) de la réglette de butée
(7) ainsi que son moyen de serrage.
6. Arbre porte-lames suivant la revendication 5, caractérisé en ce que l'extrémité
extérieure libre (7d) de chaque patte de retenue (7b) est coudée à peu près sur la
profondeur de la fente d'insertion (13).
7. Arbre porte-lames suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la réglette serre-lame (5) est surmontée, à son bord longitudinal extérieur
dans le sens radial qui forme la surface d'évacuation de copeaux (5a), par des ailes
(10a) de la clavette mobile (10) amenées jusqu'à la face avant (9a) de la lame et
servant à soutenir le bois.
8. Arbre porte-lames suivant la revendication 7, caractérisé en ce que les ailes (1
Oa) de la clavette mobile (10) ou des parties de ces ailes ont la forme d'éléments
d'usure échangeables.
9. Arbre porte-lames suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la réglette serre-lame (5) est sollicitée par un ressort (14) qui la repousse
dans sa position d'ouverture.
10. Arbre porte-lames suivant la revendication (9), caractérisé en ce que le ressort
(14) s'engage dans un évidement (5c) de la réglette serre-lame (5) et la retient dans
son élément d'ancrage positif (4).
11. Arbre porte-lames suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la réglette serre-lame (5) est un profilé.
12. Arbre porte-lames suivant l'une quelconque des revendications 9 à 11, caractérisé
en ce que la réglette serre-lame (5) qui n'est que relativement étroite est fixée
au ressort (14) qui la supporte.
1. A cutter drum for cutting flat wood flakes, having a plurality of peripheral recesses
(2) in each of which are arranged a resharpenable cutting member (9), an abutment
face (6) determining the position of said cutting member, a cutter bar (5) connected
via a form-locking member (4) to a body part (1) of said cutter drum, and a centrifugally
actuated wedge-shaped member (10) acting upon said cutter bar (5), characterized in
that in each peripheral recess (2) an abutment strip (7) is additionally arranged
loosely abutting against said abutment face (6), said cutting member (9) with its
rear face being displaceably and fixably held on said abutment strip (7) and loosely
abutting with its front face against said cutter bar formed as a cutter clamping bar
(5).
2. A cutter drum according to claim 1, wherein said abutment strip (7) extends over
the length of said cutting member (9) and abuts only with short bearing surfaces (7c)
against said abutment face (6).
3. A cutter drum according to claim 1 or 2, wherein the connection between said cutting
member (9) and said abutment strip (7) comprises tightening screws (8) extending through
elongated openings (11) in said abutment strip.
4. A cutter drum according to claim 1,2 or 3, wherein each cutting member (9) comprises
at least two threaded openings (12) for selectively receiving one tightening screw
(8).
5. A cutter drum according to one of the preceding claims, wherein each cutting member
(9) abuts with its rear face against a wearing member (3) connected to said body part
(1) of the cutter drum and comprising insertion slots (13) which are open or closed
to the periphery of the cutter drum and which are for receiving each a holding portion
(7b) of said abutment strip (7) as well as its tighening means.
6. A cutter drum according to claim 5, wherein the free outer end section (7d) of
each holding portion (7b) is bent so as to substantially overlap the depth of said
insertion slot (13).
7. A cutter drum according to one of the preceding claims, wherein said cutter clamping
bar (5) on its radially outer longitudinal edge forming the flake flow surface (5a)
is engaged over by a plurality of webs (10a) of said wedge-shaped member (1µ), said
webs (10a) extending to said front face (9a) of the cutting member and serving for
supporting a wooden workpiece.
8. A cutter drum according to claim 7, wherein said webs (10a) of said wedge-shaped
member (10) or parts thereof are exchangeable wearing parts.
9. A cutter drum according to one of the preceding claims, wherein a spring (14) acts
upon said cutter clamping bar (5) in direction of its opening position.
10. A cutter drum according to claim 9, wherein said spring (14) engages in a recess
(5c) of said cutter clamping bar (5) and retains said bar in its form-locking member
(4).
11. A cutter drum according to one of the preceding claims, wherein said cutter clamping
bar (5) is a rolled section.
12. A cutter drum according to one of the claims 9 to 11, wherein said cutter clamping
bar (5) is relatively small and mounted on and supported by said spring (14).

