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EP 0 033 943 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.05.1987 Patentblatt 1987/20 |
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Anmeldetag: 03.02.1981 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: H01F 5/02 |
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Spulenkörper für elektrische Spulen
Bobbin for electrical coils
Mandrin pour bobinages électriques
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
08.02.1980 DE 3004747
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.08.1981 Patentblatt 1981/33 |
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Anmelder: SIEMENS MATSUSHITA COMPONENTS GmbH & CO KG |
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81541 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Wille, Roger
B-8020 Oostkamp (BE)
- Meindl, Gerhard
D-8031 Alling (DE)
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Vertreter: Fuchs, Franz-Josef, Dr.-Ing. et al |
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Postfach 22 13 17 80503 München 80503 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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Bemerkungen: |
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The file contains technical information submitted after the application was filed
and not included in this specification |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Spulenkörper für elektrische Spulen mit den im ersten
Teil des Anspruches 1 angegebenen Merkmalen. Spulenkörper dieser Art sind bekannt
durch das Siemens-Datenbuch 1975/76 «Weichmagnetisches Siferrit und Sirufer-Material",
Bestell-Nr. B 24/1200, Seiten 280-283, und Seiten 297-299. Dabei dient die Verrundung
des Drahtführungsschlitzes zur Vermeidung eines Drahtbruchs.
[0002] Der Anschluss der Wickeldrähte an Kontaktstifte beim vollautomatischen Bewickeln
eines Spulenkörpers, dessen einer Spulenkörperflansch angeformte Stege aufweist, die
mit zum Wickelraum hin offenen Drahtführungsschlitzen ausgebildet sind und die als
Träger der Kontaktstifte dienen, ist aus der US-A-3 759 454 bekannt.
[0003] Von der Siemens AG wurde im übrigen in den Jahren 1971/72 unter der Bezeichnung R
14 ein Spulenkörper kurzzeitig in den Handel gebracht, der einen in seiner Breite
abgestuften Drahtführungsschlitz aufweist. Beim Bewickeln dieses Spulenkörpers werden
die Wickeldrahtenden von Hand an den Ecken des Drähtführungsschlitzes eingehängt und
- da die Drahtfüh rungschl itze dieser Spulenkörper stets mehrere Abstufungen und
damit Ecken aufweisen -so die Kreuzungsstellen der Wickeldrahtenden durch Einhängen
der Drähte an verschiedenen Ecken entwirrt. Die teilweise, zum hinteren Schlitzende
beabstandete Anschrägung dieser Drahtführungsschlitze soll dabei die erleichterte
Herausführung der Drähte von den Ecken zu den Anschlussstiften gewährleisten. Der
Grossteil der Wickeldrahtenden wird bei diesem Spulenkörper jedoch nicht über den
abgeschrägten Bereich, sondern über die Schlitzbegrenzungskanten des hinteren, d.h.
zum Wickelkörper gekehrten, nicht abgeschrägten Schlitzabschnittes zu den Anschlussstiften
geführt.
[0004] Bei den bekannten Spulenkörperausführungen lassen sich Überkreuzungen der Wickeldrähte
im Kontaktstiftbereich und damit in der Lötzone nicht immer vermeiden. Diese Drahtkreuzungen
können beim Lötvorgang kurzgeschlossen werden und führen damit zum Spulenausfall.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spulenkörper der gattungsgemässen
Art zu schaffen, bei dem diese Gefährdung vermieden wird.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst. Vorteilhaft
ist der Querschnitt der Drahtführungsschlitze V-förmig erweitert.
[0007] Auf diese Weise lassen sich die genannten Kurzschlüsse vermeiden. Die Erweiterung
der Drahtführungsschlitze bringt auch Vorteile bei der Spulenkörperfertigung, da ein
leichteres Entgraten der duroplastischen Kunststoffteile, das durch einen Strahlvorgang
erfolgt, ermöglicht wird.
[0008] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Unteransicht auf einen Spulenkörper in teilweise gebrochener Darstellung
und in vergrössertem Massstab,
Fig. 2 einen Schnitt gemäss der Linie 11-11 in Fig. 1.
[0009] An den einen Spulenkörperflansch 1 eines Spulenkörpers, z.B. für RM- und R-Kerne
nach DIN 41 980 bzw. IEC-Publ. 431/431 A, sind Stege 2 einstückig angeformt. Diese
Stege dienen als Träger für Kontaktstifte 4 und sind mit geradlinigen Drahtführungsschlitzen
3 ausgebildet. Die zwischen sich die Drahtführungsschlitze 3 bildenden Stegseiten
sind angeschrägt (siehe die schraffiert angedeuteten Flächen 6) derart, dass der Querschnitt
der Drahtführungsschlitze 3 in dem Bereich, in dem die Schlitze von den Wicklungsdrähten
durchsetzt sind, erweitert ist. Die Kontaktstifte 4 sind, wie dies Fig. 2 zeigt, in
die Stege 2 eingebettet, vorzugsweise eingegossen. Das Stegende 5 wirkt aufgrund seiner
nasenartigen Formgebung als Drahtfangnase. Diese Drahtfangnase gewährleistet, dass
die Wickeldrähte zwangsweise in den Drahtführungsschlitz 3 geführt werden. Am Übergang
der Drahtführungsschlitze 3 zum Wickelraum des Spulenkörpers sind die Drahtführungsschlitze,
wie dies bei 7, 8 in Fig. 2 angedeutet ist, verrundet.
1. Vollautomatisch bewickelbarer Spulenkörper für elektrische Spulen, dessen Wickelraum
durch Spulenkörperflansche (1) begrenzt ist, von denen einer angeformte Stege (2)
aufweist; wobei jeweils zwei benachbarte Stege (2) zwischen ihren einander gegenüberliegenden,
über ihre gesamte Länge geradlinig verlaufenden Stegseiten einen geradlinig verlaufenden,
am Übergang zum Wikkelraum verrundeten Drahtführungsschlitz (3) bilden, die Stege
(2) auf ihrer vom Wickelraum abgewandten Seite Kontaktstifte (4) zum Anschluss der
Wickeldrähte tragen und jeweils ein Stegende (5) als Drahtfangnase ausgebildet ist,
um die anzuschliessenden Wickeldrähte zwangsweise in den jeweiligen Drahtführungsschlitz
(3) zu führen, dadurch gekennzeichnet, dass durch Anschrägung der zwischen sich die
Drahtführungsschlitze (3) bildenden Stegseiten der Querschnitt der Drahtführungsschlitze
zumindest in dem an das geschlossene Ende des Drahtführungsschlitze auschliessenden
und dort von den Wicklungsdrähten durchsetzten Bereich zur Kontaktstiftseite hin derart
erweitert ist, dass die Kreuzungsstellen der Wickeldrähte aus der Lötzone der Kontaktstifte
(4) in die Drahtführungsschlitze (3) verlegt werden.
2. Spulenkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der
Drahtführungsschlitze (3) V-förmig erweitert ist.
1. A bobbin for electrical coils, the winding space of which is limited by bobbin
flanges (1), one of which has cross-pieces (2) formed thereon, wherein two adjacent
cross-pieces (2) form a wire guide slot (3) which runs in a straight line and is rounded
off at its junction with the winding space, wherein between one another, the cross-pieces
(2) carry contact pins (4) for the connection of the winding wires, on the side facing
away from the winding space, and wherein one end (5) of each cross-piece is formed
as a starting wire projection in order forcibly to guide the winding wires to be connected
into the respective wire guide slot (3), characterised in that by chamfering the sides
of the cross-pieces, which form the wire guide slots (3) between one another, at least
in the region in which the slots (3) are passed through by the winding wires, the
cross-section of the wire guide slots (3) is expanded towards the side of the contact
pins in such a way that the intersection points of the winding wires are transferred
from the soldering zone of the contact pins (4) into the wire guide slots (3).
2. A bobbin as claimed in Claim 1, characterised in that the cross-section of the
wire guide slots (3) is widened so as to be V-shaped.
1. Mandrin pour bobines électriques, dont l'espace de bobinage est limité par des
flasques (1) du mandrin, dont l'un comporte des barrettes (2) réalisées par façonnage,
et dans lequel respectivement deux barrettes voisines (2) forment entre elles une
fente rectiligne (3) de guidage des fils arrondie au niveau de sa jonction avec l'espace
de bobinage, les barrettes (2) portent, sur leur face tournée à l'opposé de l'espace
de bobinage, des broches de contact (4) servant au raccordement des fils de bobinage
et une extrémité (5) d'une barrette est réalisée sous la forme d'un bec de saisie
des fils, servant à guider obligatoirement les fils de bobinage, devant être raccordés,
dans la fente respective (3) de guidage des fils, caractérisé par le fait que grâce
au biseautage des faces des barrettes, délimitant entre elles la fente (3) de guidage
des fils, la section transversale de cette fente s'élargit vers la face portant les
broches de contact, au moins dans la zone dans laquelle les fentes (3) sont traversées
par les fils de bobinage, de telle sorte que les points de croisements des fils de
bobinage sont décalés de la zone de soudure des broches de contact (4) dans les fentes
(3) de guidage des fils.
2. Mandrin suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que la section transversale
des fentes (3) de guidage des fils s'élargit en forme de V.
