[0001] Die Erfindung betrifft ein Leuchtenraster mit gekrümmten Außenreflektoren und quer
dazu verlaufenden Querlamellen mit etwa V-förmigem Querschnitt, von denen jede durch
entsprechende Ausschnitte in den Außenreflektoren gesteckt ist, wobei zur beiderseitigen
Verbindung die beiden Wandungen der Querlamelle gegen die Kanten des Ausschnittes
in jedem Außenreflektor gedrückt sind und die Unterkante jedes Ausschnittes der Außenreflektoren
in einem Querschlitz einer Querlamelle steckt, der sich von deren Unterkante nach
oben erstreckt.
[0002] Bei derartigen Rastern ist der Verlauf der Querlamellen durch die Kontur der Kanten
des Ausschnittes in dem Aussenreflektor bestimmt, weshalb dafür zu sorgen ist, daß
die Wandungen der Querlamellen sauber an diesen Kanten anliegen. Umgekehrt ist auch
der Verlauf des Außenreflektors durch entsprechende Verrastungen mit der Querlamelle
bestimmt.
[0003] Bei einem aus der DE-OS 2 655 702 bekannten Leuchtenraster dieser Art werden nun
die Wandungen der Querlamellen mit Hilfe zusätzlicher Leisten gegen die Kanten des
Ausschnittes in den Außenreflektoren gedrückt, die hierzu zwischen die Wandungen der
Querlamellen in deren Oberbereich eingeschoben werden. Der Verlauf der Außenreflektoren
ist hierbei durch Schlitze in abgewinkelten Längsstegen der Wandungen der Querlamellen
bestimmt, in die entsprechende Vorsprünge innerhalb des Ausschnittes des Außenreflektors
eingreifen. Letzteres hat zur Folge, d
aß der Außenreflektor nur an zwei Punkten festgelegt ist, was sich ungünstig auf den
exakten Spiegelverlauf auswirkt.
[0004] Auch die Montageverhältnisse sind bei dem bekannten Leuchtenraster nicht befriedigend:
Die Wandungen der Querlamellen müssen beim Einsetzen in die Ausschnitte der Außenreflektoren
zusammengedrückt werden und können erst in ihre Sollposition zurückfedern, wenn die
schmalen Schlitze in den Längsstegen gerade dem Vorsprung des Ausschnittes gegenüberliegen.
Danach muß diese Situation durch Einführen einer zusätzlichen Leiste gesichert werden.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Aufwand für Fertigung und Montage
eines Leuchtenrasters der eingangs genannten Art zu verringern und dabei zugleich
für eine zuverlässige Verbindung von Außenreflektoren und Querlamellen und eine gute
Fixierung des Verlaufes der Reflektorflächen zu sorgen.
[0006] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0007] Die Vorsprüunge brauchen hierbei nicht mehr in die Ausschnitte im Außenreflektor
hineinzuragen als es etwa der Dicke der Wandungen der Querlamellen entspricht; diese
lassen sich dann praktisch ohne Verformung in diese Ausschnitte einsetzen und
'hineinschwenken, bis die Vorsprünge in die entsprechenden Sperrschlitze der Querlamellen
einrasten. Da auch keine zusätzlichen Teile und nicht einmal eine Abkantung der Enden
der Wandungen der Querlamellen erforderlich sind, gestalten sich Fertigung und Montage
äußerst einfach.
[0008] Die Erfindung wird anhand der Figuren näher erläutert, die ein Ausführungsbeispiel
zeigen, bei dem weitere in den Unteransprüchen gekennzeichnete vorteilhafte Weiterbildungen
realisiert sind. Die Figuren beschränken sich dabei auf die Wiedergabe der für die
Verbindung einer Querlamelle mit einem Außenreflektor wesentlichen Teile; es zeigen
FIG 1 eine Wandung einer Querlamelle in Seitenansicht, wobei der Verlauf der Außenreflektoren
gestrichelt angedeutet ist,
FIG 2 eine Stirnansicht der Querlamelle in Richtung des Pfeiles II in FIG 1,
FIG 3 eine Draufsicht auf die Querlamelle in Richtung des Pfeiles III in FIG 2,
FIG 4 den Übergang von oberer Längskante zur Querkante einer Wandung der Querlamelle
in vergrößerter Darstellung, und
FIG 5 einen Abschnitt eines Außenreflektors mit Aus- 'schnitt für die Querlamelle.
[0009] Die beiden etwa V-förmig verlaufenden Wandungen 21, 22 einer Querlamelle 2 bilden
unten eine Querkante 20, in die kurze, nach oben verlaufende Querschlitze 201 eingelassen
sind; ihre Breite ist etwa gleich der Dicke der Wandung des zugehörigen, mit 1 bezeichneten
Außenreflektors und ihre Neigung entspricht der des Außenreflektors. Dieser hat je
Querlamelle einen Ausschnitt 10 mit stetig gekrümmten seitlichen Kanten 101, an denen
die Wandungen 21,. 22 der Querlamelle anliegen, so daß deren Krümmung durch die Kontur
der Kanten des Ausschnittes 10 bestimmt ist. Hierzu weist der Ausschnitt 10 am oberen
Ende zwei Führungsschlitze 100 auf. Jeder dieser Führungsschlitze ist begrenzt durch
eine äußere Kante 103, die stetig in die Kante 101 des Ausschnittes 10 übergeht, und
eine innere Kante 104; letztere bildet zumindest auf einem Teil ihrer Länge einen
spitzen nach unten offenen Winkel mit der äußeren Kante 103, so daß ein keilförmiger
Führungsschlitz entsteht, dessen Endstück etwa parallel verlaufende Kanten hat, deren
Abstand der Dicke der Wandungen der Querlamelle entspricht.
[0010] Ferner ragen aus der Kontur der Aussparung 10 bogenförmige Vorsprünge 105 etwa um
die Dicke der Wandungen der Querlamelle heraus; diese Vorsprünge liegen im oberen
Drittel der Aussparung.
[0011] Die Ausbildung des Überganges von der oberen Längskante 203 einer jeden Wandung einer
Querlamelle zur Querkante 204 ist besonders aus FIG 4 deutlich zu erkennen: Dieser
Übergang weist eine schräg von außen nach innen verlaufende Anlaufkante 200 auf, an
die sich eine Rastkante 205 anschließt, die dort etwa senkrecht auf der zugehörigen
Fläche des Außenreflektors steht. Daran schließt dann eine-Anschlagstufe 206 an, die
etwa tangential zu der dort anliegenden Fläche des Außenreflektors 1' verläuft. Die
Rastkante 205 hat einen solchen Abstand von dem Boden des zugehörigen Querschlitzes
201, daß die in den Ausschnitt 10 eingesetzte Querlamelle 2 durch die auf die Rastfläche
205 wirkenden Führungsschlitze 100 gegen die Unterkante 102 des Ausschnittes 10 gedrückt
wird. In dieser Sollposition wird dabei die Querlamelle durch die Vorsprünge 105 gehalten,
die in der Sollposition in zugehörige Sperrschlitze 202 in den Wandungen 21, 22 der
Querlamellen einrasten. Diese Sperrschlitze liegen ebenso wie die Anschlagstufe 206
und die Querschlitze 201 auf der Kurve, nach der der Außenreflektor 1 verlaufen soll.
Vorzugsweise ist dabei der Außenreflektor 1 in der Vorfertigung etwas stärker gekrümmt,
so daß er-nach dem Zusammenstecken mit den Querlamellen unter Vorspannung an der Anschlagstufe
206 und dem Querschlitz 201 anliegt.
[0012] Zur Verbindung eines Außenreflektors 1 mit einer Querlamelle 2 wird letztere mit
ihrem Querschlitz 201 zunächst in die Unterkante 102 des Ausschnittes 10 des Außenreflektors
gesteckt und dann um diesen Punkt in den Ausschnitt 10 hineingeschwenkt, wobei die
schrägen Anlaufflächen 201 ohne weiteres von den keilförmigen Führungsschlitzen 100
erfaßt werden. Kurz vor Erreichen der endgültigen Sollposition laufen die Rastflächen
205 der Wandungen 21, 22 der Querlamelle 2 in die von parallelen Kanten begrenzten
Endstücke ein; dabei werden die Wandungen durch und über die Vorsprünge 105 gespannt.
In der Endposition greifen dann die Vorsprünge 105 durch die Sperrschlitze 202, wobei
die Wandungen 21, 22 gegen die Kanten 101 des Ausschnittes federn.
1. Leuchtenraster mit gekrümmten Außenreflektoren und quer dazu verlaufenden Querlamellen
mit etwa V-förmigem Querschnitt, von denen jede durch entsprechende Ausschnitte in
den Außenreflektoren gesteckt ist, wobei zur beiderseitigen Verbindung die beiden
Wandungen der Querlamelle gegen die Kanten des Ausschnittes in jedem Außenreflektor
gedrückt sind und die Unterkante jedes Ausschnittes der Außenreflektoren in einem
Querschlitz einer Querlamelle steckt, der.sich von deren Unterkante nach oben erstreckt,
dadurch gekennzeichnet , daß jeder Ausschnitt (10) in einem Außenreflektor (1) im
Bereich seines oberen Endes (2) nach oben gerichtete Führungsschlitze (100) für die
Wandungen (21, 22) der Querlamelle (2) aufweist, daß die Tiefe der Führungsschlitze
(100) so bemessen ist, daß der Außenreflektor (1) bei Sollposition der Querlamelle
(2) in deren Querschlitz (201) gehalten ist, und daß jeder Ausschnitt (10) in seiner
oberen Hälfte auf jeder Seite einen etwas aus seiner Kontur herausragenden Vorsprung
(105) und die Querlamelle (2) zugeordnete Sperrschlitze (201) aufweist, in die diese
Vorsprünge (105) beim Zusammenstecken einrasten und Querlamelle (2) und Außenreflektor
(1) in Sollposition halten.
2. Leuchtenraster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die innere Kante (104)
jedes Führungsschlitzes (100) zumindest in seinem unteren Bereich in einem spitzen
Winkel zu der gegenüberliegenden Kante (103) verläuft, so daß der Führungsschlitz
(100) keilförmig nach oben verläuft.
3. Leuchteraster nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß das Endstück jedes
Führungsschlitzes (100) der Dicke der Wandungen (21, 22) einer Querlamelle (2) entspricht.
4. Leuchtenraster nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , daß jeder Führungsschlitz
(100) auf seiner Außenseite von einer Kante (103) begrenzt ist, die eine stetige Fortsetzung
der Kante (101) des Ausschnittes (10) ist.
5. Leuchtenraster nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß jede
Wandung (21, 22) einer Querlamelle (2) zwischen ihrer oberen Längskante (203) und
ihrer Querkante (204) eine schräg von unten nach oben verlaufende Anlaufkante (200)
aufweist (FIG 4).
6. Leuchtenraster nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß jede Anlauffläche
(200) an ihrem oberen Ende in eine Rastkante (205) übergeht, die etwa senkrecht auf
dem dort anliegenden Flächenteil des Außenreflektors (1) steht.
7. Leuchtenraster nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen der Rastkante
(205) und der Oberkante (203) der Wandung (21, 22) jeder Querlamelle (2) eine Anschlagstufe
(206) liegt, deren Verlauf dem des Außenreflektors (1) an dieser Stelle angepaßt ist.
8. Leuchtenraster nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß jeder Seitenreflektor
(1) federnd zwischen Sperrschlitz (202) einerseits und Querschlitz (201) und Anschlagstufe
(206) einer Querlamelle (2) andererseits eingespannt ist.