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EP 0 035 055 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.1983 Patentblatt 1983/28 |
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Anmeldetag: 12.11.1980 |
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Verwendung von aus Aluminiumgusslegierungen und Aluminiumknetlegierungen vermischten
Altschrotten zur Herstellung von Walzhalbzeugen und aus Schrott hergestellte Walzhalbzeuge
Use of a mixture of capital scrap, originating from aluminium cast alloys and aluminium
wrought alloys in the manufacture of semi-finished rolled products and semi-finished
rolled products produced from scrap
Utilisation d'un mélange de déchets d'aluminium provenant d'alliages d'aluminium de
coulée et d'alliages d'aluminium de corroyage pour la fabrication de demi-produits
laminés et demi-produits laminés fabriqués à partir de déchets
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
05.03.1980 DE 3008358
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.09.1981 Patentblatt 1981/36 |
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Anmelder: VEREINIGTE ALUMINIUM-WERKE AKTIENGESELLSCHAFT |
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D-53117 Bonn (DE) |
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Erfinder: |
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- Gruhl, Wolfgang, Prof. Dr.
D-5300 Bonn-Holzlar (DE)
- Lossack, Edgar, Dr.
D-5300 Bonn 1 (DE)
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Vertreter: Müller-Wolff, Thomas, Dipl.-Ing. |
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c/o
VAW aluminium AG
Patentabteilung
Postfach 2468 53014 Bonn 53014 Bonn (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft die Verwendung vermischter Altschrotte zur Herstellung von
Aluminiumwalzprodukten durch Strang- oder Bandgießen von Walzbarren oder -platten
und durch anschließendes Warm- und Kaltwalzen.
[0002] Aluminiumaltschrotte stammen aus verbrauchten Konsumgütern oder Maschinen, die entweder
ganz aus Aluminiumlegierungen bestehen oder erhebliche Bestandteile aus Aluminium
und seinen Legierungen enthalten. Diese aus Aluminium bestehenden Gebrauchsgüter oder
Maschinen oder deren Aluminiumteile können aus Aluminiumknetwerkstoffen durch Kalt-
oder Warmformung oder aus Aluminiumgußwerkstoffen durch Formguß hergestellt sein.
Wegen der Erfordernisse der verschiedenen Herstellungsverfahren unterscheiden sich
die Zusammemsetzungen von Aluminiumknetlegierungen und Aluminiumgußwerkstoffen in
grundsätzlicher Weise. Aluminiumknetwerkstoffe weisen hohe Legierungsgehalte von Mg,
Mn und Zn auf, während Aluminiumgußwerkstoffe durch hohe Si- und häufig höhere Fe-und
Cu-Gehalte gekennzeichnet sind.
[0003] Bei einer Wiederverwendung solcher gebrauchter Aluminiumwerkstoffe werden deshalb
die Schrotteile nach ihrer Einteilung in Knet- und Gußwerkstoffe getrennt gehalten,
um in den erneuten Fertigungsgängen nach dem Einschmelzen Störungen in Umform- oder
Gießprozessen zu vermeiden. Eine Sortierung der Altschrotte nach Werkstoffart muß
vor dem Einschmelzen erfolgen.
[0004] Da aber besonders Aluminiumgußteile häufig eingegossene oder anhaftende Fremdmetalle
wie z. B. Eisen, Zink und Kupfer enthalten, kommt es auch bei Schrottschmelzchargen
aus sortierten Altschrotten häufig zu Anreicherungen von störenden Metallen für den
weiteren Fertigungsgang, die nur durch Verschneiden mit reinem Primäraluminium ausgeglichen
werden können. Eine weitere Störquelle sind Gußteile aus Zink- oder Magnesiumlegierungen,
die bei Sortiervorgängen schwer auszuscheiden sind und in den Schrottschmelzchargen
zu unzulässig hohen Mg- oder Zn-Gehalten für die Weiterverwendung als Aluminium-Umschmelzgußlegierung
führen. Zur Absenkung solcher überhöhten Mg- oder Zn-Gehalte dient außer dem Verschneiden
mit Primäraluminium die umweltunfreundliche Chlorierbehandlung oder eine energieaufwendige
Vakuumbehandlung bei erhöhter Temperatur.
[0005] Eine weitere Quelle ansteigender Mg- und Zn-Gehalte in Schrottschmelzchargen ist
der häufige Zusammenbau von Gebrauchsgütern und Maschinen aus Aluminiumknet- und Aluminiumgußwerkstoffen.
[0006] Beispielsweise sind Motorblöcke und Zylinderköpfe sowie Getriebegehäuse häufig aus
einer Aluminiumgußlegierung vom Typ AISiCu, angebaute Nebenaggregatgehäuse aus Zn-Druckguß
hergestellt, Fahrwerksteile, Beplankungen im Karosseriebereich bestehen jedoch aus
Aluminiumknetlegierungen der Typen AIMgSi oder AIMg5. Ähnliches gilt für Großhaushaltsgeräte,
bei denen Aluminiumgußteile und Beplankungen, Verblendungen und Verzierungen aus Aluminiumknetlegierungen
gemeinsam verarbeitet sind.
[0007] Um eine wirtschaftliche Schrottzerkleinerung zu erreichen und um eingebaute Eisenteile
aus Aluminiumgußstücken zu entfernen, kann Aluminium-Altschrott einem Schredderverfahren
mit anschließender Magnetabscheidung zur Eisenteileentfernung unterworfen werden.
Das Produkt solcher Zerkleinerungsverfahren ist kleinteiliger Schredderschrott, in
dem ursprüngliche Aluminiumknet- und Aluminiumgußwerkstoffe vermischt und nicht mehr
unterscheidbar vorliegen. Nach dem Einschmelzen solcher Schrotte müssen die oben genannten
Verfahren des Verschneidens mit wertvollem Primäraluminium oder des Chlorierens angewandt
werden, um wiederverwendbare Gußlegierungen herzustellen.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, eine Möglichkeit zur Verwendung vermischter
Altschrotte aus gebrauchten Guß- und Knetwerkstoffen unter Vermeidung der oben genannten
Nachteile zu finden.
[0009] Wie aus DIN 1725 Teil 1 hervorgeht, werden Aluminiumknethalbzeuge und damit auch
Walzhalbzeuge aus speziellen Legierungen sehr enger und definierter Zusammensetzung
gefertigt, wobei ihre Eigenschaften von Art und Menge der darin enthaltenen Legierungsbestandteile
abhängen. Öberraschenderweise hat sich nun gezeigt, daß aus einer aus unverschnittenen
Altschrotten erschmolzenen Legierung völlig unkonventioneller Zusammensetzung gefertigte
Bleche über ausgezeichnete Eigenschaften hinsichtlich Festigkeit und vor allem Umformbarkeit
beim Rollformen oder Tiefziehen verfügen.
[0010] Damit wird eine sinnvolle und wirtschaftliche Verwendung solcher aus Guß- und Knetwerkstoffen
vermischten Altschrotte zur Herstellung von Blechen und Bändern ermöglicht.
[0011] Die Herstellung der Bleche, Platten oder Bänder erfolgt durch Zusammenschmelzen von
Altschrotten aus Aluminiumgußlegierungen und Aluminiumknetlegierungen ohne Zusatz
von Primäralumini'um zu einer Legierung mit Gehalten von 1 bis 6 % Si, 1 bis 3 % Mg,
0,5 bis 3 % Zn, 0,5 bis 3 % Fe, 0,3 bis 2 % Cu sowie bis zu 1 % Mn, bis zu 0,2 % ì↑
bis zu 0,5 % Cr und bis zu 0,5 % Pb, Bi, Sn, wobei die Gußlegierungsschrotte vom Typ
AISi, AISiCu, AISiMg mit Knetlegierungsschrotten vom Typ AIMn, AIMg, AIMgMn, AtZnMg,
AIZnMgCu, AIMgSi und/oder AICuMg im Massenverhältnis 1 : 1 bis 2 : 1 zusammengeschmolzen
werden.
[0012] Die Legierungsschmelze wird erfindungsgemäß vor dem Abgießen 1 bis 2 Stunden bei
mindestens 730 °C gehalten und mit einer Einlauftemperatur von mindestens 710 °C abgegossen.
Die Walzbarren werden 12 bis 24 Stunden bei 490 °C geglüht und anschließend in üblicher
Weise warm und kait auf die gewünschte Endstärke abgewalzt.
[0013] Eine bevorzugte Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Altschrotte in einem Shredderverfahren mit nachgeschalteter Magnetabscheidung
aufbereitet werden.
[0014] Durch die erfindungsgemäße Verwendung können solche Schmelzen aus vermischten Altschrotten
in vorteilhafter Weise ohne die kostspieligen und umweltunfreundlichen Maßnahmen des
Verschneidens mit Primäraluminium oder des Chlorierens nutzbar gemacht werden zur
Herstellung von Platten, Blechen oder Bändern mit guten Gebrauchseigenschaften.
[0015] Durch Halten solcher Schmelzen aus vermischten Altschrotten auf einer Temperatur
von mindestens 730°C über eine Zeit von 1-2 Stunden und durch Stranggießen zu Walzbarren
oder platten mit Einlauftemperaturen in die Gießeinrichtung von mindestens 710 °C
erhält das Stranggußgefüge eine für das nachfolgende Walzen zu Blechen besonders geeignete
Struktur. Die für weitere Fertigungsgänge zur Herstellung von Blechteilen durch Kaltumformung
notwendige Umformbarkeit z. B. beim Rollformen oder Tiefziehen wird durch diese Behandlung
der Altschrottlegierungsschmelzen ebenfalls günstig beeinflußt.
[0016] Bleche aus auf diese Weise hergestellten Walzbarren zeigen wegen der für Knetwerkstoffe
ungewöhnlichen Zusammensetzung eine erhöhte Korrosionsempfindlichkeit. Der Korrosionsschutz
kann in gewohnter Weise durch eine Lackierung oder Beschichtung geschaffen werden.
Vorteilhafter ist es erfindungsgemäß jedoch, wenn beim Auswalzen der Walzbarren aus
solchen Schrottlegierungsschmelzen eine Walzplattierung von beidseitig 5-10 % der
Walzhalbzeug dicke aus einer AIZn-legierung mit 1,5 Zn, hergestellt aus einer Halbzeuglegierung
Al 99,8 oder reiner vorgesehen wird.
[0017] Elektrochemische Untersuchungen der Korrosionspotentiale an den erfindungsgemäßen
Legierungsblechen aus vermischten Altschrotten und an Plattierwerkstoffen und an Kurzschlußelementen
aus diesen Legierungsblechen und verschiedenen Plattierwerkstoffen haben ergeben,
daß AIZn 1,5 auf der Basis AI 99,8 oder reiner einen optimalen Korrosionsschutz sowohl
durch Abdeckung der Blechoberfläche als auch durch elektrochemische Wirkungen durch
die sich einstellende Potentialdifferenz zwischen Kernwerkstoff und Plattierschicht
gewährleistet.
Beispiel 1
[0018] Es wurden Walzbarren aus einer Schmelze von vermischten Altschrotten im Stranggießverfahren
abgegossen, nachdem die Legierungsschmelze zwei Stunden auf einer Temperatur von 730
°C gehalten wurde. Die Einlauftemperatur in die Walzbarrenkokillen wurde während des
Stranggießens auf 710 °C eingestellt. Die Walzbarren hatten folgende Zusammensetzung
in Masseprozenten :

[0019] Die Walzbarren wurden einer 12-stündigen Glühbehandlung bei 490 °C unterworfen. Das
Warmwalzen erfolgte mit einer Ausgangstemperatur von 460 °C. Beim Warmwalzen wurde
eine Plattierschicht aus AI99,8 mit 1,5 % Zu beidseitig von 10 % der Blechdicke aufgebracht.
Anschließend wurde das plattierte Warmband kalt an Enddicke gewalzt. Die Festigkeitswerte
und einige Umformkennwerte in verschiedenen Zuständen sind in Tafel 1 zusammen mit
denen des Beispiels 2 angegeben.
Beispiel 2
[0020] Es wurden Walzbarren aus einer zweiten Schmelze von vermischten Altschrotten im Stranggießverfahren
abgegossen, nachdem die Legierungsschmelze zwei Stunden auf einer Temperatur von 730
°C gehalten wurde. Die Einlauftemperatur in die Walzbarrenkokillen wurde während des
Stranggießens auf 710 °C eingestellt. Diese Walzbarren wiesen folgende Zusammensetzung
in Masseprozenten auf :

[0021] Die Walzbarren wurden einer 24-stündigen Glühbehandlung bei 490 °C unterworfen. Das
Warmwalzen erfolgte mit einer Ausgangstemperatur von 460 °C. Beim Warmwalzen wurde
eine Plattierschicht aus A199,8 mit 1,5%Zn beidseitig von 10% der Blechdicke aufgebracht.
Anschließend wurde das plattierte Warmband kalt an Enddicke gewalzt.
[0022] Die Festigkeitswerte und einige Umformkennwerte in verschiedenen Zuständen sind in
Tafel 1 zusammen mit denen des Beispiels 1 angegeben.

[0023] Die Bleche aus beiden Beispielen wiesen im weichen wie im lösungsgeglühten und abgeschreckten
Zustand eine gute Umformbarkeit auf, wie aus dem Verfestigungsexponenten n und der
Erichsentiefung zu ersehen ist, und erreichten nach Warmaushärtung hohe Festigkeitswerte.
[0024] Das Korrosionsverhalten solcher plattierter Bleche aus Schrottlegierungsschmelzen
erwies sich als sehr gut. Die Bleche eigneten sich gut zur anodischen Oxidation, um
dekorative Blechoberflächen zu schaffen.
[0025] Die auf diese Weise hergestellten Walzhalbzeuge können infolge ihrer guten Eigenschaften
für zahlreiche Anwendungsgebiete, beispielsweise im Bauwesen (Fassaden), Fahrzeugbau
(Beplankungen, Karosserieteile) oder für andere Zwecke eingesetzt werden.
1. Verwendung von vermischten Altschrotten aus Aluminiumgußlegierungen vom Typ AISi,
AISiCu und/oder AISiMg und Aluminiumknetlegierungen vom Typ AIMn, AIMg, AIMgMn, AIZnMg,
AIZnMgCu, AIMgSi und/oder AICuMg im Verhältnis 1 : 1 bis 2 : 1 ohne Zusatz von Primäraluminium
zur Herstellung von Walzhalbzeugen mit einer Zusammensetzung von 1 bis 6 % Si, 1 bis
3 % Mg, 0,5 bis 3 % Zn, 0,5 bis 3 % fe, 0,3 bis 2 % Cu sowie bis zu 1 % Mn, bis zu 0,2 % Ti, bis zu 0,5 % Cr und bis
zu 0,5 % Pb, Bi, Sn, Rest Aluminium.
2. Verwendung von vermischten Altschrotten zur Herstellung von Walzhalbzeugen nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Altschrotte in einem Shredderverfahren
mit nachgeschalteter Magnetabscheidung aufbereitet werden.
3. Verwendung von vermischten Altschrotten zur Herstellung von Walzhalbzeugen nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Legierungsschmelze zunächst 1 bis 2 Stunden
bei mindestens 730 °C gehalten, mit einer Einlauftemperatur von mindestens 710°C im
Stranggußverfahren zu Walzbarren oder Bändern vergossen wird und diese 12 bis 24 Stunden
bei 490 °C geglüht und anschließend in üblicher Weise warm und kalt gewalzt werden.
4. Walzhalbzeuge hergestellt unter Verwendung vermischter Altschrotte nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß sie beidseitig mit einer AIZn-Legierung mit 1,5 % Zn,
hergestellt aus einer Halbzeuglegierung AI 99,8 oder reiner, walzplattiert sind, wobei
die Schichtdicken der Plattierungen 5 bis 10 % des Walzhalbzeuges betragen.
1. The use of mixed aluminum scrap for aluminum casting alloys selected from the group
consisting of AISi, AISiCu and/or AISiMg and for wrought aluminum alloys selected
from the group consisting of AIMn, AIMg, AIMgMn, AIZnMg, AIZnMgCu, AIMgSi and/or AICuMg,
said casting alloys having a weight ratio to said wrought alloys of from 1 : 1 to
2 : 1, and without addition of primary aluminum for the making of rolled aluminum
intermediate products, comprising from 1 to 6 % Si, 1 to 3 % Mg, 0.5 to 3 % Zn, 0.5
to 3 % Fe, 0.3 to 2 % Cu as well as up to 1 % Mn, up to 0.2 % Ti, up to 0.5 % Cr and
up to 0.5 % Pb, Bi, Sn, the remainder aluminum.
2. The use of mixed aluminum scrap for aluminum casting alloys to be used for making
rolled aluminum intermediate products as defined in claim 1, wherein the scrap material
is first subjected to shredding followed by magnetic separation.
3. The use of mixed aluminum scrap for aluminum casting alloys as defined in claim
1, wherein the alloy melt is maintained at a temperature of at least about 730 °C
for a periode of between 1 to 2 hours prior to casting and is then cast into ingots
or strips with an entering temperature of at least 710°C, the said ingots or strips
preferably being annealed for 12 to 24 hours at 490 °C and being then conventionally
hot and cold rolled.
4. Rolled aluminum intermediate products from mixed aluminum scrap as defined in claim
1, the said intermediate products roll-plated on both sides with an AIZn- alloy containing
1.5 % Zn, the said allov being produced from an intermediate alloy containing 99.8
or more percent AI, the thickness of the said platings being 5 to 10 % of the intermediate
product.
1. Utilisation de déchets mélangés d'alliages d'aluminium de fusion du type AISi,
AISiCu et/ou AISiMg et d'alliages d'aluminium de corroyage du type AIMn, AIMg, AIMgMn,
AIZnMg, AIZnMgCu, AIMgSi et/ou AICuMg dans un rapport 1 : 1 à 2 : 1 sans addition
d'aluminium de première fusion aux fins de préparation de demi-produits de laminage
avec une composition de 1 à 6 % de Si, 1 à 3 % de Mg, 0,5 à 3 % de Zn, 0,5 à 3 % de
Fe, 0,3 à 2 % de Cu ainsi que jusqu'à 1 % de Mn, jusqu'à 0,2 % de Ti, jusqu'à 0,5
% de Cr et jusqu'à 0,5 % de Pb, Si, Sn, le reste étant de l'aluminium.
2. Utilisation de déchets mélangés à la préparation de demi-produits de laminage selon
la revendication 1, caractérisée en ce qu'on prépare les déchets dans un procédé de
déchiquetage suivi par une séparation magnétique.
3. Utilisation de déchets mélangés à la préparation de demi-produits de laminage selon
la revendication 1, caractérisée en ce que la masse fondue d'alliage est tout d'abord
maintenue pendant 1 à 2 h à ou moins 730 °C, coulée avec une température d'entrée
d'au moins 710 °C dans un procédé en coulée continue pour donner des barres de laminage
ou des rubans, et en ce que ceux-ci sont recuits pendant 12 à 24 h à 490 °C puis laminés
à chaud et à froid de manière habituelle.
4. demi-produits de laminage, préparés en utilisant des déchets mélangés selon la
revendication 1, caractérisés en ce qu'ils sont plaqués par laminage des deux côtés
avec un alliage AIZn avec 1,5 % de Zn, préparé à partir d'un alliage de demi-produit
AI 99,8 ou pur, l'épaisseur des couches de placage l'élevant à 5 à 10 % de celle du
demi-produit de laminage.