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EP 0 035 175 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.06.1984 Patentblatt 1984/23 |
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Anmeldetag: 19.02.1981 |
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Stangenführung für den Stangenverschluss von Schaltschranktüren u. dgl.
Bar guidance for a locking bar of switch-cabinet doors or the like
Moyens de guidage pour barres de fermeture pour armoires pour appareillage de commutation
électrique ou similaires
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
28.02.1980 DE 3007488
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.09.1981 Patentblatt 1981/36 |
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Anmelder: |
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- Runge, Friedhelm
D-5657 Haan (DE)
- Ramsauer, Dieter
D-42555 Velbert (DE)
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Erfinder: |
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- Runge, Friedhelm
D-5657 Haan (DE)
- Ramsauer, Dieter
D-42555 Velbert (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stratmann, Ernst, Dr.-Ing. |
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Schadowplatz 9 40212 Düsseldorf 40212 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Stangenführung eines Stangenverschlusses der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 angegebenen Art. Eine derartige Stangenführung ist durch das deutsche
Gebrauchsmuster 7 621 270 bekannt.
[0002] Bei dieser bekannten Stangenführung ist eine Schraube in einem Loch im Türblatt so
angeordnet, daß ihr Kopf an der Sichtseite des Türblatts aufliegt, und auf der Innenseite
mit ihm vorzugsweise durch Punktschweißung verschweißt. Der außen sichtbare Schraubenkopf
beeinträchtigt das optische Aussehen des Türblatts. Zudem kann selbst bei Punktschweißung
das relativ dünne Türblech sich verziehen und die Schweißhitze ferner zu optischen
Veränderungen des Türanstrichs führen, so daß entweder die Schweißung vor Anstrich
des Türblatts vorgenommen, was im Bereich des Schraubenkopfes schwierig ist, oder
eine bereits gestrichene Tür neu bearbeitet werden muß.
[0003] Wird nach einem Beispiel der genannten Druckschrift die Treibstange in einem radialen
Durchbruch nahe dem Schaftende der Schraube geführt, kann bei Ungenauigkeiten in der
axialen Ausrichtung der Stangen- und Durchbruchsachsen infolge von durch erhöhte einseitige
Reibung zwischen Stange und Durchbruch auftretenden Hebelkräften der Schraubenschaft
hin-und herbewegt werden, wobei zumindest der Druchbruch sich ausleiert, aber auch
das Türblech im Bereich des Schraubenkopfes verformt werden kann.
[0004] Aber auch dann, wenn nach einem weiteren Beispiel der Durchbruch in einem in eine
Axiale Bohrung mit Innengewinde im Schraubenschaft eindrehbaren Führungsteil angeordnet
ist, treten die geschilderten Nachteile auf. In diesem Fall kann ferner bei einem
aus Kunststoff bestehenden Führungsteil dessen Gewinde zerstört werden und mithin
ausbrechen.
[0005] Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, die Stangenführung so auszubilden,
daß das optische Aussehen des Türblatts verbessert ist, durch Anschweißen des Bolzens
auftretende Schäden am Türblatt nicht mehr auftreten und im Betrieb des Verschlusses
infolge Ungenauigkeiten bewirkte Schäden am Türblatt und an der Stangenführung selbst
weitgehend vermieden sind.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst. Die Erfindung macht dabei von dem in der Schweißtechnik bekannten
Bolzenschweißen Gebrauch, bei dem auf der Blechrückseite keine Markierungen auftreten.
Die auch hierbei noch auftretenden Schmelzrückstände im Bereich der Bolzenschweißung
(Schweißränder) können durch den Kunststoffblock verdeckt werden. Durch den verbreiterten
Fußteil des Kunststoffblockes werden im Betrieb des Verschlusses auftretende Hebelkräfte
weitgehend kompensiert, so daß das Blech nicht verformt werden kann. Die Anlage des
Blocks am Türblech ist infolge der gewissen Nachgiebigkeit des Materials auch dann
auf allen Seiten gewährleistet, wenn der Bolzen nicht absolut senkrecht zur Ebene
der Türinnenfläche aufgeschweißt ist oder die Innenfläche im Bereich der Schweißstelle
nicht genau in der Türblattebene liegt. Falls gemäß einer Weiterbildung der Erfindung
der Fußteil eine Hinterschneidung zur Bildung eines federnden Fußrands aufweist, werden
zudem Schäden im Bereich der Befestigung zwischen dem Bolzen und dem Kunststoffblock
vermieden.
[0007] Falls der Bolzen ein Außengewinde hat und der Kunststoffblock ein mit Innengewinde
versehenes Metallteil, insbesondere Blechmutter, ergibt sich noch ein weiterer Vorteil
dadurch, daß der dann wie eine Mutter aufdrehbare Kunststoffblock mit seinem Durchbruch
leichter in die Stangenachse gebracht werden kann, was eine bis 90 Grad betragende
Herausdrehung aus der eigentlichen optimalen Stellung erfordern kann, ohne daß dadurch
sich der Kunststoffblock am Türblatt zu fest anlegt. Der nachgiebige Rand gleicht
dabei noch gegebene Toleranzen aus. Das Metallteil ergibt ein besonders stabiles Innengewinde.
[0008] Ähnliche Vorteile ergeben sich auch bei einer Ausführungsform, bei der ein Bolzen
verwendet wird, der an seinem freien Ende in einen Kopf übergeht, der einen Ringschulter
ausbildet, während der Kunststoffblock eine Höhlung zur Aufnahme des Bolzenkopfes
aufweist, in die an der Höhlungsausgangsmündung zumindest ein federndes Nasenteil
derart hineinragt, daß es beim Aufstecken der Stangenführung auf den Bolzen hinter
die Ringschulter federnd einrastet. Diese Ausführungsform ermöglicht auch eine erhebliche
Montagevereinfachung, weil nicht mehr geschraubt werden muß, sondern nur noch aufgesteckt
zu werden braucht.
[0009] Statt nur eines Nasenteils wird man am günstigsten zwei sich gegenüberliegende Nasenteile
vorsehen, möglicherweise auch weitere Nasenteile. Um das Aufstecken zu erleichtern,
ist es außerdem günstig, den Kopf nach außen spitz zulaufend auszubilden.
[0010] Gemäß einer noch weiteren Ausführung, bei der ein Bolzen mit Zähnung, z. B. Gewinde,
verwendet wird, könnte der Kunststoffblock eine Höhlung zur Aufnahme des Bolzens besitzen,
in die mehrere, vorzugsweise zwei in dem Kunststoff sich gegenüberliegend eingebettete,
federartige Metallblechstreifen derart schräg nach innen hineinragen, daß sie bei
aufgesteckter Stangenführung in die Zähnung greifen.
[0011] Der Kunststoffblock könnte auf seiner dem Türblatt zugewandten Seite auch einen Kegelstumpf
haben, der sich in einem Ring mit entsprechender kegeliger Innenfläche abstützt, der
sich auf dem Türblatt abstützt.
[0012] Diese Ausbildung ermöglicht einen weiteren Toleranzausgleich zwischen den Durchbruch-und
Stangenachsen. Auch könnte der zur axialen Führung der Stange dienende Durchbruch
zu seinen Ausmündungen hin je eine kelchartige Erweiterung aufweisen. Dies ist neben
einem weiteren Toleranzausgleich zwischen den genannten Achsen zudem günstig, wenn
die Treibstangen des Treibstangenverschlusses während des Betätigens des Verschlusses
etwas verschwenkt werden, was bei vielen Stangenverschlüssen der Fall ist.
[0013] Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung weist der Durchbruch im Kunststoffblock
eine rechteckige Erweiterung auf, deren Querschnitt dem des Stangenendes, gegebenenfalls
mit Auflaufrad, entspricht. Durch dieses Merkmal wird die Montage erleichtert, weil
der Kunststoffblock auf dem Bolzen verdreht werden kann und anschließend die Stange
gegebenenfalls einschließlich dem Auflaufrad seitlich von rechts oder von links in
den Durchbruch eingeschoben und dann die Stange mit dem Kunststoffblock wieder nach
oben bzw. unten in die Einbaustellung geschwenkt werden kann. Die Stangenführung kann
sich um ihre Bolzen verdrehen, ohne daß sich die Verbindung in ungewünschter Weise
lockert.
[0014] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert,
die in den Zeichnungen dargestellt sind. Es zeigt
Fig. 1 in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht ein Türblatt mit dem mittleren
Teil eines üblichen Stangenverschlusses,
Fig. 2 den unteren Teil des Stangenverschlusses gemäß Fig. 1 mit einer Stangenführung
in einer ersten Ausführungsform,
Fig. 3a die Stangenführung nach Fig. 2 in einer Ansicht von rechts in Fig. 2,
Fig. 3b die Stangenführung nach Fig. 2 in einer Ansicht von oben,
Fig. 4a, 4b und 4c eine abgewandelte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stangenführung
in einem Axialschnitt, einer Ansicht von oben in einer Ansicht von rechts,
Fig. 5 das bei den Stangenführungen der Fig. 2 bis 4 verwendete, mit Gewinde versehene
Metallteil;
Fig.6a und 6b ähnliche Ansichten wie die Fig. 1 und 3a zur Darstellung einer weiteren
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stangenführung,
Fig. 7 in einer Darstellung ähnlich der Fig. 2 eine vierte Ausführungsform der Stangenführung
und
Fig. 8 eine Darstellung ähnlich der Fig. 7 zur Erläuterung einer fünften Ausführungsform
einer Stangenführung.
[0015] In Fig. 1 ist ein an einem Türblatt 16 befestigter üblicher Stangenverschluß dargestellt,
bestehend aus einem Schließgetriebe 10, das über einen aus dem Schließgetriebe herausragenden
Betätigungsvierkant 20 betätigt werden kann und von dem zwei Treibstangen 28, 30 nach
unten bzw. nach oben sich weg erstrecken. Die Treibstangen 28, 30 haben vorzugsweise
runden Querschnitt und reichen bis etwa zum oberen bzw. unteren Ende 32 des Türblatts
16, siehe Fig. 2, um dort bei verschlossener Tür mit einer Nase oder Steg 34 des Türgehäuses
36 in Eingriff zu treten. Das untere Ende der Treibstange 28 weist noch eine Auflaufrolle
38 auf, die das Schließen der Tür erleichtern soll. Die Treibstange 28 wird nahe dem
Ende des Türblatts 16 durch eine Stangenführung 40 geführt, die im folgenden in verschiedenen
Ausführungsformen näher erläutert werden wird.
[0016] Zum Öffnen oder Schließen des Stangenverschlusses wird der Betätigungsvierkant 20
gedreht, wodurch sich nicht nur ein Schließriegel aus dem Schließgetriebe 10 heraus-
und hereinbewegt, sondern auch die Treibstangen 28 und 30 in axialer Richtung verschoben
werden. Beispielsweise wird beim Verschließen der Tür die Stange 28 gemäß Fig. 2 nach
unten verschoben und dabei die Auflaufrolle38 über den Steg 34 geschoben, wodurch
sich eine nach innen springende Kante des Türblatts 16 gegen den Rahmen preßt.
[0017] Die in Fig. 2 in Detailansicht dargestellte Stangenführung 40 besteht aus einem Block
46 aus Kunststoff, der einen Durchbruch 48 für die Treibstange 28 besitzt, der hier
einen runden Querschnitt aufweist und zur Führung von Rundstangen dienen soll. Selbstverständlich
wird man bei Stangen mit anderem Querschnitt, z. B. Rechteckquerschnitt, dem Durchbruch
einen entsprechenden Querschnitt geben. Es ist zweckmäßig, den Durchmesser (bzw. die
Querschnittsseitenlänge bei z. B. quadratischer Stange) des Durchbruchs 48 ungefähr
gleich dem Durchmesser (bzw. der Querschnittsseitenlänge) der Treibstange 28 zu wählen,
jedoch den Durchmesser (Querschnittseitenlänge) so zu erweitern, wie es in den Fig.
2 und 3b deutlich zu erkennen ist. Diese kelchartige Erweiterung, die die Bezugszahl
50 trägt, erlaubt der Treibstange 28 eine begrenzte Schwenkbewegung innerhalb der
der vom Durchbruch 48 gebildeten Führung, wodurch ohne Inkaufnahme eines größeren
Spiels selbst bei Schräglauf der Treibstange 28 eine große Reibung bzw. ein Verklemmen
sicher verhindert wird.
[0018] Der Block 46 ist im Bereich des Durchbruchs 48, insbesondere sein Kopfteil 52, rechteckig
bzw. quadratisch ausgebildet, mit abgerundeten Kanten. Im Gegensatz zum Kopfteil 52
ist der Fußteil 54, mit dem der Block 46 auf der Innenfläche 56 des Türblatts 16 aufliegt,
dagegen im Querschnitt rund, was eine bessere Kippmomentabstützung ermöglicht, siehe
Fig. 3a. Der Fußteil 54 weist eine zylindrische Höhlung 58 auf, in die ein Innengewinde
eingegossen, eingeschnitten oder eingedrückt ist oder in die auch eine Gewindebuchse
bei ihrer Herstellung eingeformt sein kann. Gemäß Fig. 2 ist ein mutterartiges Teil
60 (siehe Fig. 5) vorgesehen, das in einer entsprechenden radialen Durchbrechung des
Blockes 46 eingeschoben werden kann. Diese Ausführungsform ist besonders rationell
herstellbar und stabil. Mittels des Innengewindes 62 des Metallteils 60 bzw. der Gewindebuchse
oder der Gewindehöhlung im Fußteil 54 läßt sich der Block 46 auf einen Bolzen 64 mit
Außengewinde aufschrauben, der seinerseits mittels Bolzenschweißtechnik auf der Innenfläche
56 des Türblatts 60 aufgeschweißt ist, wobei der beim Schweißen verflüssigte Bereich
(siehe die mit 66 bezeichnete schwarz gekennzeichnete Fläche) die Wandstärke des Türblatts
16 nicht durchdringt, so daß eine Verformung und Verfärbung der Außenfläche des Türblatts
nicht auftritt. Der Schweißbolzen 64 kann also beispielsweise auch nach dem Lackieren
des Türblatts 16 mittels des Bolzenschweißverfahrens befestigt und anschließend der
Block 46 zur Bildung der Stangenführung 40 aufgeschraubt oder aufgesteckt werden.
[0019] Der Fußteil 54 besitzt gemäß Fig. 2 eine Hinterschneidung 68, wodurch der Fußrand
70 eine gewisse Federwirkung erhält. Dies erleichtert das Ausrichten des wie eine
Mutter wirkenden Blocks 46 derart, daß der Durchbruch 48 genau axial zur Stange 28
eingestellt werden kann, ohne daß der Block 46 an der Türinnenfläche zu locker oder
zu fest anliegt. Außerdem ermöglicht die Hinterschneidung 68 auch ein allseitiges
Anliegen an der Innenfläche 56, falls beim Schweißen um den Schweißbolzenfuß herum
Schweißmaterialreste ein flächiges Aufliegen behindern.
[0020] Andererseits weist das Kunststoffmaterial selbst eine gewisse Nachgiebigkeit auf,
so daß u. U. die Hinterschneidung 68 auch entfallen kann, wie es Fig. 6a beispielsweise
zeigt.
[0021] In den Fig. 4a, 4b und 4c ist eine ähnliche Ausführungsform dargestellt, wobei jedoch
der Durchbruch 48 anders geformt ist, so daß auch zum Zwecke der besseren Anbringung
der Auflaufrolle 38 eine am unteren Ende etwas plattgedrückte Stange 28 ohne Schwierigkeiten
hindurchgeschoben werden kann. Zu diesem Zweck dient eine rechteckige Erweiterung
72, deren Ausmaße denen des Querschnitts des plattgedrückten Endes der Stange 28 (nicht
dargestellt) entspricht. Alternativ kann der Querschnitt dieser rechteckigen Erweiterung
72 auch so groß gewählt werden, daß sogar das Auflaufrad 38 hindurch geschoben werden
kann, so daß das Auflaufrad nicht nachträglich montiert werden muß.
[0022] Die Stangenführung 40 kann auch noch auf andere Weise auf einem Bolzen befestigt
sein, wie die Fig. 6, 7 und 8 zeigen. In Fig. 6a ist in einer Darstellung, die der
Fig. 2 entspricht, eine Stangenführung 40 zu erkennen, die auf einem Bolzen 164 nicht
aufschraubbar, sondern aufsteckbar ist. Zu diesem Zweck ist der Bolzen 164 nicht mit
Gewinde versehen, sondern besitzt stattdessen an seinem freien Ende eine Ringnut 76,
so daß ein Kopf 78 mit Schultern 80 entsteht. Der Block46 seinerseits besitzt eine
Höhlung 158 zur Aufnahme des Bolzenkopfs 78 sowie an der Höhlungsmündung sich gegenüberliegende
Nasenteile 74, die in diese Höhlung 158 derart federnd hineinragen, daß sie beim Aufstecken
der Stangenführung 40 auf den Bolzen 164 hinter der Ringschulter 80 zu liegen kommen,
wie es in der Fig. 6a zu erkennen ist. Die Federwirkung für die Nasen 74 kann dadurch
erzeugt werden, daß diese Nasen 74 an einem Steg 82 ausgebildet sind, der durch einen
U-förmigen Einschnitt 84 im hinteren Bereich der Höhlung 158 in der diesen Bereich
abgrenzende Wandung des Blocks 46 hergestellt ist.
[0023] Die Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform, bei der der Bolzen 264 eine Zähnung 86 besitzt,
beispielsweise ein Gewinde, wie es auch bei dem in Fig. 2 dargestellten Schweißbolzen
vorhanden ist. In die von diesem Gewinde 86 gebildeten Zähne greifen nun beim Aufstecken
des Blocks 46 federartige in den Kunststoff des Blocks 46 sich gegenüberliegend eingebettete
Metallblechstreifen 88 ein, die so in den Kunststoff eingespritzt sind, daß sie in
die Höhlung 258 derart schräg hineinragen, daß sie beim Aufstecken des Blocks 46 auf
den Bolzen 264 sich widerhakenartig in die Zähnung 86 einlegen und dadurch ein Wiederabgleiten
des Blocks 46 vom Bolzen 264 verhindern.
[0024] Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 bildet die Stangenführung 40 auf ihrer der Türinnenfläche
56 zugewandten Seite einen Kegetstumpf90, der sich in einem Ring 92 mit passend kegeliger
Innenfläche 94 abstützt, der wiederum sich auf der Innenfläche 56 des Türblatts 60
abstützt. Der Kegelstumpf 90 weist eine Höhlung 358 auf, die ähnlich wie bei der Ausführungsform
der Fig. 2 gestaltet sein kann, insbesondere aber ein eingegossenes, eingeschnittenes
oder eingedrücktes Innengewinde oder eine eingespritzte Gewindebuchse enthält.
1. Stangenführung (40) für den Stangenverschluß von Schaltschranktüren o. dgl., die
mittels eines mit dem Türblatt (16) verschweißten Bolzens (64, 164, 264, 364) befestigt
ist, aus Kunststoff besteht und für die Stange (28, 30) im Abstand zur Türblattfläche
eine axiale Führung bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangenführung (40), die
auf der Türblattinnenfläche mittels eines daran aufgeschweißten ausschließlich auf
der Türinnenseite angeordneten Bolzens (64, 164, 264, 364) mit Außengewinde, Zähnung
(86) oder Ringnut (76) befestigt ist aus einem Kunststoffblock (46, 90) mit einem
verbreitertem Fußteil (54, 92) besteht, der mindestens im Bereich seiner auf der Türinnenwand
(56) liegenden Fläche einen den Bolzen (64,264,364) mit hinreichendem radialen Spiel
umgebenden Hohlraum aufweist bzw. dessen Material selbst eine gewisse Nachgiebigkeit
hat.
2. Stangenführung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Fußteil eine Hinterschneidung
(68) zur Bildung eines federnden Fußrandes (70) aufweist.
3. Stangenführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Bolzen
(64, 364) mit Außengewinde der Kunststoffblock (46) ein mit Innengewinde (62) versehenes
Metallteil (60), insbesondere Blechmutter, aufweist.
4. Stangenführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Bolzen
(164), der an seinem freien Ende in einen Kopf (78) übergeht, der eine Ringschulter
(80) ausbildet, der Kunststoffblock (46) eine Höhlung (158) zur Aufnahme des Bolzenkopfes
(78) aufweist, in die an der Höhlungsausmündung zumindest ein federndes Nasenteil
(74) derart hineinragt, daß es beim Aufstecken des Kunststoffblocks (46) auf den Bolzen
(146) hinter die Ringschulter (80) federnd einrastet.
5. Stangenführung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei sich gegenüberliegende
Nasenteile (74) vorgesehen sind und der Kopf (78) nach außen spitz zulaufend ausgebildet
ist.
6. Stangenführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Bolzen
(264) mit Zähnung (86), z. B. Gewinde, der Kunststoffblock (46) eine Höhlung (258)
zur Aufnahme des Bolzens (264) besitzt, in die mehrere, vorzugsweise zwei, in dem
Kunststoff sich gegenüberliegend eingebettete, federartige Metallblechstreifen (88)
derart schräg nach innen hineinragen, daß sie bei aufgestecktem Kunststoffblock in
die Zähnung (86) greifen.
7. Stangenführung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffblock
(46) auf seiner dem Türblatt (16) zugewandten Seite einen Kegelstumpf (90) hat, der
sich in einem Ring (92) mit entsprechender kegeliger Innenfläche (94) abstützt, der
sich auf dem Türblatt (56) abstützt.
8. Stangenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
zur axialen Führung der Stange (28, 30) dienende Durchbruch (48) zu seinen Ausmündungen
hin je eine kelchartige Erweiterung (50) aufweist.
9. Stangenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
Durchbruch im Kunststoffblock (46) eine rechteckige Erweiterung (72) aufweist, deren
Querschitt dem des Stangenendes (28), gegebenenfalls mit Auflaufrad (38), entspricht.
10. Stangenführung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung im Kunststoffblock
(46) anschließend an den mit Gewinde versehenen Metallteil (60) kein Gewinde aufweist.
1. Bar guide (40) for the bar lock of switch-cabinet doors or the like, which is attached
by means of a bolt (64, 164, 264, 364) welded with the door leaf (16), consists of
plastics material and forms, at some spacing from the door-leaf surface, an axial
guide for the bar (28, 30), characterized in that the bar guide (40), which is attached
to the inner surface of the door leaf by means of a bolt (64, 164, 264, 364) which
has an external screw thread, serration (86) or annular groove (76), and is disposed
exclusively on the inside of the door, consists of a plastics material block (46,
90) with an enlarged base (54, 92) which has, at least within the limits of its surface
situated on the inside wall (56) of the door, a cavity surrounding the bolt (64, 264,
364) with adequate radial clearance, or the material of which has a certain resilience
of itself.
2. Bar guide according to claim 1, characterized in that the base has an undercut
(68) in order to form a resilient skirt (70) thereon.
3. Bar guide according to claim 1 or 2, characterized in that, in the case of a bolt
(64, 364) with an external screw thread, the plastics material block (46) has a metal
part (60) provided with an internal thread (62), in particular a sheet-metal nut.
4. Bar guide according to claim 1 or 2, characterized in that, in the case of a boit
(164) which merges at its free end into a head (78) which forms an annular shoulder
(80), the plastics material block (46) has a cavity (158) for accommodating the bolt
head (78) and into which, at the cavity mouth, at least one resilient lug (74) projects
in such a way that it engages gehind the annular shoulder (80) when the plastics material
block (46) is mounted on the bolt (146).
5. Bar guide according to claim 4, characterized in that two opposed lugs (74) are
provided and the head (78) is designed tapering outwards.
6. Bar guide according to claim 1 or 2, characterized in that, in the case of a bolt
(264) with a serration (86), e. g. a screw thread, the plastics material block (46)
has a cavity (258) for accommodating the bolt (264) and into which a plurality of
springlike sheet-metal strips (88), preferably two, embedded in the plastics material
opposite one another, project inwards at an inclination such that the grip into the
serration (86) when the plastics material block is mounted.
7. Bar guide according to claim 1, 2 or 3, characterized in that the plastics material
block (46) at its end facing towards the door leaf (16) is shaped as a truncated cone
(90) which is supported in a collar (92) which has a complementary conical internal
surface (94) and is supported on the door leaf (56).
8. Bar guide according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the opening
(48) serving for the axial guidance of the bar (28, 30) has a cupshaped widening (50)
towards each of its ends.
9. Bar guide according to any one of claims 1 to 8, characterized in that the opening
in the plastics material block (46) has a rectangular widening (72) the cross-section
of which corresponds with that of the end of the bar (28), if occasion arises with
mounted wheel (38).
10. Bar guide according to claim 3, characterized in that the bore in the plastics
material block (46) is not threaded where it is adjacent to the metal part (60) provided
with a screw-thread.
1. Conduit de tringle (40) pour la fermeture à tringles de portes d'armoires de commande
ou autres, qui est fixé au moyen d'un goujon (64, 164, 264, 364) soudé au battant
de porte (16), est en matière synthétique et forme pour la tringle (28, 30) un guidage
axial à distance de la face intérieure du battant, caractérisé en ce que le conduit
de tringle (40), qui est fixé sur la face intérieure du battant de porte au moyen
d'un goujon (64, 164, 264, 364) ayant un filetage, une denture (86) ou une gorge annulaire
(76), soudé à cette face et disposé exclusivement du côté intérieur de la porte, est
composé d'un bloc en matière synthétique (46, 90) ayant une embase élargie (54, 92)
qui, au moins dans la région de sa face reposant sur la paroi intérieure (56) de la
porte, soit comporte une cavité qui entoure le goujon (64, 264, 364) avec un jeu radial
suffisant, soit est en un matériau qui a lui-même une certaine souplesse.
2. Conduit de tringle selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'embase présente
une contre-dépouille (68) pour former un bord d'embase (70) ayant un effet de ressort.
3. Conduit de tringle selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que dans le
cas d'un goujon (64, 364) avec filetage le bloc en matière synthétique (46) comporte
une pièce métallique (60) munie d'un taraudage (62), notammente un écrou en tôle.
4. Conduit de tringle selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que dans le
cas d'un goujon (164) dont l'extrémité libre se termine par une tête (78) qui forme
un épaulement annulaire (80), le bloc en matière synthétique (46) comporte un évidement
(158) pour recevoir la tête de goujon (78) dans lequel est en avancée, à l'embouchure
de l'évidement, au moins une partie formant ergot flexible (74) qui, lorsque le bloc
en matière synthétique (46) est enfoncé sur le goujon (146), vient s'engager avec
un effet de ressort derrière l'épaulement annulaire (80).
5. Conduit de tringle selon la revendication 4, caractérisé en ce que deux parties
formant ergot (74) se faisant face sont prévues et en ce que la têtet (78) est en
pointe vers l'extérieur.
6. Conduit de tringle selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que dans le
cas d'un goujon (264) avec denture (86), par exemple un filetage, le bloc en matière
synthétique (46) comporte une cavité (258) destinée à recevoir le goujon (264) dans
laquelle avancent en biais vers l'intérieur plusieurs, de préférence deux, languettes
métalliques (88) formant ressort de telle sorte qu'elles pénètrent dans la denture
(86) lorsque le bloc en matière synthétique est en place, ces languettes étant noyées
dans la matière synthétique et se faisant face.
7. Conduit de tringle selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que le bloc
en matière synthétique (46) comporte, de son côté tourné vers le battant de porte
(16). un tronc de cône (90) qui prend appui dans une bague (92) qui prend appui sur
le battant de porte (16) et dont la surface intérieure (94) a une forme conique correspondante.
8. Conduit de tringle selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que
la percée (48) servant au guidage axial de la tringle (28, 30) présente à chacune
de ses embouchures un évasement (50) vers l'extérieur.
9. Conduit de tringle selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que
la percée dans le bloc en matière synthétique (46) présente un élargissement rectangulaire
(72) dont la section correspond à celle de l'extrémité de tringle (28), éventuellement
avec roulette d'accostage (38).
10. Conduit de tringle selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'alésage dans
le bloc en matière synthétique ne comporte pas de taraudage à la suite de la pièce
métallique (60) munie d'un taraudage.

