[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung und/oder Füllung von Behältern
durch Zuführung der flüssigen oder gasförmigen Medien durch ein stirnseitiges Ventil
des Behälters über wenigstens eine mit dem Behälter kontinuierlich im Kreis bewegbaren
Behandlungsstation, wobei aus einer Mehrzahl von Behandlungsstationen jedem Behälter
ein und dieselbe in einer im wesentlichen horizontalen Ebene ortsveränderlich gelagerte
Behandlungsstation während mindestens zwei der Arbeitsgängen zugeordnet bleibt, wobei
die jeweils über die eine Behandlungsstation und die jeweiligen anderen Behandlungsstationen
ausgeführten Arbeitsgänge gleichzeitig in einem bestimmten Zeitverhältnis zueinander
ablaufen, indem der jeweiligen einen Behandlungsstation in zeitlicher Folge die für
die Ausführung der einzelnen Arbeitsgänge erforderlichen Medien zugeführt werden,
während den jeweiligen anderen Behandlungsstationen dazu und zueinander zeitlich versetzt
die Medien in gleicher Folge zugeführt werden wobei die Behandlungsstationen in definierten
Abständen voneinander zugeordnet auf einer Kreisbahn bewegbar sind, und wobei für
die Medienzu- und -ableitungen wenigstens eine mit Öffnungen versehene zur Rotationsachse
der Behandlungsstationen konzentrische Verteilerscheibe vorgesehen ist, welche relativ
zu je einem ebenfalls zur Rotationsachse konzentrischen, feststehenden, mit den Öffnungen
der Verteilerscheibe zur Deckung bringbaren sektorförmig verlaufenden Schlitze aufweisenden
Winkelverteiler mit den Behandlungsstationen rotierbar ist.
[0002] Als rationell zu handhabender Behälter für Flüssigkeiten wird immer häufiger ein
zylindrisches Faß eingesetzt, das auf der Stirnseite ein zentral angeordnetes Ventil
besitzt. Diese Art der Verpackung wird im englischen Sprachraum als Keg bezeichnet.
Diese Bezeichnung wurde auch im deutsch-sprachigen Raum übernommen. Vornehmlich wird
das Keg für die Lagerung und als Transportbehälter für Bier und alkoholfreie Getränke
eingesetzt.
[0003] Im folgenden wird der Einfachheit halber der Ausgangspunkt, die Problematik und die
erfindungsgemäße Lösung am speziellen Beispiel eines Keg erläutert. Der Erfindungsgedanke
ist aber auf solche speziellen Behälter nicht beschränkt.
[0004] Im allgemeinen sind Kegs aus rostfreiem Stahl oder Aluminium hergestellt und werden
als Mehrweggebinde eingesetzt. Das erfordert vor einer jeden Füllung eine intensive
Reinigung, die aus einem mehr oder weniger abgewandelten Zyklus, wie
a) Austreiben des Getränkerestes,
b) Vorreinigen mittels Spülflüssigkeit, insbesondere Wasser,
c) Hauptreinigung mittels Waschflüssigkeit wie Säuren, Laugen oder Netzmittel,
d) Nachreinigen mittels gleicher oder verschiedener Flüssigkeiten, z.B. Wasser,
e) Sterilisieren, z.B. mittels Dampf oder Heißwasser,
f) gegebenenfalls Vorspannen, vor allem beim C02-haltigen Flüssigkeiten,
g) Füllen > > > besteht. Jeder der Arbeitsgänge a) bis g) kann natürlich in einer
oder mehreren Stufen erfolgen. Verschiedene nacheinander erfolgende Arbeitsgänge,
wie die des Vorreinigens, Hauptreinigens und Nachreinigens können auch zu einem Arbeitsgang
zusammengefaßt werden.
[0005] Für die halb- oder vollautomatische Reinigung und Füllung der Kegs werden Maschinen
eingesetzt, die taktweise arbeiten, indem das Keg nacheinander auf jeweils einen von
nebeneinander in Reihe oder im Kreis angeordneten mehreren Behandlungsköpfe aufgesetzt
wird dergestalt, daß z.B. auf dem ersten Kopf der Getränkerest ausgetrieben wird und
eine Vorreinigung stattfindet. Dann wird das Keg von diesem Behandlungskopf abgehoben,
um auf den nächsten aufgesetzt zu werden, über den eine weitere Vorreinigung oder
eine Hauptreinigung mittels waschflüssigkeit durchgeführt wird. Nach erneutem Abheben
und Wiederaufsetzen auf den nächsten Kopf wird das Keg nachgereinigt, auf einem weiteren
sterilisiert und letztlich nochmals auf den nächsten Kopf zum Vorspannen und Füllen
gehoben.
[0006] Bei exportierenden Brauereien z.B., wird es erforderlich, daß das Keg auf der Innenseite
vor dem Füllen so intensiv gereinigt wird, daß eine möglichst geringe Restkeimzahl
verbleibt, so daß eine lange Haltbarkeit des Bieres gewährleistet ist. Um dies zu
erreichen, ist es sogar aufgrund der Erfahrung erforderlich geworden, die einem Füllkopf
vorgeschalteten Behandlungsköpfe bis auf acht zu erhöhen.
[0007] Diese Arbeitsweise erfordert einen sehr hohen Aufwand, insbesondere an Schalt- und
Uberwachungselementen in den Zu- und Ableitungen zu den Behandlungsköpfen. Außerdem
wird zur Erzielung wirtschaftlicher Abfülleistungen jedes flüssige Behandlungsmedium
aus dem Keg mittels eines Gases ausgetrieben, weshalb auch für die Gase Schaltelemente
erforderlich werden. Eine Anlage mit 8 der Füllstation vorgeschalteten Behandlungsköpfen
ist mit etwa 25 Medienventilen ausgestattet. Diese erhebliche Anzahl erfordert eine
sehr umfangreiche elektrische Zyklussteuerung, die mit dem mechanischen Ablauf gekuppelt
sein muß. Da die Steuerventile aus Zweckmäßigkeitsgründen fast ausschließlich pneumatisch
arbeiten, sind außerdem Pilotventile für diese Steuerelemente erforderlich. Dieser
gesamte Steuerungsaufwand ist in Naßbetrieben, wie sie in einer Brauerei und sonstigen
Getränkebetrieben vorliegen, immer wieder der Grund für Störungen, die dann zu sehr
unangenehmen Produktionsunterbrechungen führen.
[0008] Des weiteren verursacht das sehr häufige Überheben des Keg von einem Kopf zum anderen
erheblichen Verschleiß, sowohl an den Dichtungen des Keg-Ventils, als auch an den
Dichtungen de Behandlungsköpfe. Außerdem ist bei jedem Aufsetzen eines Kegs auf einen
Behandlungskopf Vorsorge zu treffen, daß die Längsachse eines Keg-Füllventils immer
exakt mit der Längsachse eines Behandlungskopfes übereinstimmt. Da die Kegs durch
die rauhe Behandlung vielfach ihre ursprüngliche Form auf der Standfläche verlorden
haben, ist die immer wieder erforderliche Zentrierung auf einem der Behandlungsköpfe
nicht ganz unproblematisch und führt des öfteren zu Produktionsunterbrechungen.
[0009] Es sind Brauereien bekannt, die 15 der vorstehend beschriebenen Maschinen parallel,
d.h. mit parallel an die Medienzu- und -ableitungen geschalteten, für den gleichen
Arbeitsgang bestimmten Behandlungsköpfen, betreiben. Dies bringt jedoch unausweichlich
mehrfach Nachteile bei der Zufuhr der Medien, einschließlich des Füllgutes, vor allem
bei kohlesäurehaltigen Getränken, also auch bei Bier, mit sich. Die Zufuhr kann dabei
periodisch fast auf Null absinken und dann in sehr kurzer Zeit stoßweise auf das 15-fache
der Menge, die für ein einziges Keg benötigt wird, ansteigen, wenn z.B. alle Füllventile
gleichzeitig geöffnet sind.
[0010] Diese Verhältnisse müssen bei der Beurteilung einer solchen Gesamtanlage berücksichtigt
werden. Die Drucktoleranzen für die erforderliche Vorspannluft und für das einfließende
Getränk müssen daher in weiten Toleranzgrenzen gehalten werden. Damit wird möglicherweise
das Getränk mit unterschiedlichen Drücken und daher mit unterschiedlichem C0
2-Gehalt abgefüllt. Es ist somit nicht gewährleistet, daß jedes Keg mit gleichem C0
2-Gehalt abgefüllt wird, was natürlich für die Konsumenten und den Betreiber von Ausschankanlagen
außerordentlich unbefriedigend ist.
[0011] Für das Betreiben einer Gesamtanlage mit parallelarbeitenden Maschinen errechnen
sich insgesamt 15 x 25 = insgesamt ca. 375 Medienventile, die einmal mittels eines
erheblichen Steuerungsaufwandes betrieben werden, zum anderen aber auch gewartet werden
müssen.
[0012] Aus der US-A 2 147 247 ist eine Faßwaschvorrichtung bekannt, die zwar auch für die
Medienzu- und -ableitungen wenigstens eine mit Öffnungen versehene zur Rotationsachse
der von Behandlungsstationen konzentrische Verteilerscheibe hat, welche relativ zu
je einem ebenfalls zur Rotationsachse konzentrischen, feststehenden, mit Öffnungen
der Verteilerscheibe zur Deckung bringbaren sektorförmig verlaufenden Schlitzen aufweisenden
Winkelverteiler mit den Behandlungsstationen rotierbar ist. Hier sind jedoch keine
Behandlungsköpfe vorhanden. Vielmehr werden Spindeln verwendet, die von Hand in das
Faß eingeführt werden müssen. Auch das Faß selbst muß von Hand umständlicherweise
zwischen C-förmigen Rohrabschnitten angeordnet werden. Für eine selbsttätige Betriebsweise
ist diese Vorrichtung nicht geeignet. Bei der Drehung des Faßträgers rotieren auch
die einzelnen Fässer um eine eigene schrägliegende Achse. Es ist ein umständliches
Absaugen der Reinigungsflüssigkeit aus dem Faßinneren erforderlich. Den hygienischen
Anforderungen, die heute an eine Faßreinigungs- und Füllanlage gestellt werden, genügt
diese Anlage insbesondere auch deswegen nicht, weil das Faß während des Reinigens
offen ist. Ein Füllen mit beispielsweise Bier ist mit dieser Anlage überhaupt nicht
möglich.
[0013] Aus der DE-A 1 757 247 ist es an sich bekannt, nach der Reinigung eines Behälters,
diesen mit einem gesonderten Behandlungskopf zu füllen.
[0014] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art
so auszubilden, daß sie bei hoher Betriebssicherheit selbsttätig und schneller arbeitet,
als bisherige derartige Vorrichtungen.
[0015] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jede Behandlungsstation einen
Behandlungskopf aufweist, daß der jeweilige Behälter mit nach unten gekehrtem Ventil
auf den zugehörigen Behandlungskopf selbsttätig absenkbar ist und während seiner Bewegung
auf dem Behandlungskopf verbleibend nacheinander mit den Medienzu- und -ableitungen
verbindbar ist.
[0016] Mit der erfundenen Reinigungs- und Füllvorrichtung ist ein rationelles vollautomatisches
Behandeln der Behälter möglich. Die Behälter gelangen selbsttätig in eine Position,
in welcher sowohl die flüssigen als auch die gasförmigen Medien selbsttätig unter
dem Einfluß der Schwerkraft auch wieder aus dem Faßinneren vollständig herausgelangen,
ohne daß das Faßinnere bzw. die Getränkeflüssigkeit mit der Umgebungsluft in Berührung
kommt, was zu einer Faßinfektion und/oder Geschmacksverschlechterung des Getränkes
führen könnte. Es sind keinerlei Handhabungen für das Bedienungspersonal erforderlich,
um das Faß in seine richtige Position auf den Behandlungskopf zu bringen und einen
hermetischen Abschluß während des Behandlungsvorganges zu gewährleisten. Beim Betrieb
der erfundenen Reinigungs- und Füllvorrichtung kommt man außerdem mit einem Mindestmaß
an Ventilen aus, da die Kombination des nach unten gekehrten Behälterventils mit -
dem zugehörigen Behandlungskopf in Verbindung mit der speziellen Art der Medienzuundableitung
über Verteilerscheibe und Winkelverteiler den erforderlichen Wechsel der Medienzu-
und -ableitungen besorgen, ohne daß Ventile betätigt werden müßten oder das Innere
der Medienzu- und -ableitungen oder das Innere des Fasses für die Umgebungsluft zugänglich
wären. Es entsteht dadurch ein vollständig geschlossenes System hoher Leistungsfähigkeit
wie es bisher in der Getränkeabfüllindustrie für kaum möglich gehalten wurde.
[0017] Bei der Vorrichtung laufen die Behälter z.B. auf einer rotationssymmetrischen Bahn
um eine Achse. Hierbei lassen sich die Arbeitsgänge in der Weise steuern, daß jedem
Arbeitsgang ein bestimmter Sektor dieser Bahn zugeordnet ist. Da die einzelnen Arbeitsgänge
verschieden lange Zeiten benötigen können, ist es durchaus möglich, daß mehrere hintereinander
dem Reidenselben Behandlungssektor durchlaufen, wobei beispielsweise der fragliche
Arbeitsgang in einem Behälter gerade fast abgeschlossen ist, während bei dem nächsten
Behälter derselbe Arbeitsgang gerade eben begonnen wird. Indem man die einzelnen Behälter
hintereinander zeitlich der im wesentlichen gleichen Folge von Arbeitsgängen aussetzt,
läßt sich ein erhöhter Durchsatz erreichen, ohne daß mehrere Behälter parallel zueinander
den gleichen Behandlungsgängen unterworfen werden müßten.
[0018] Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin, daß für die Medienzu- und -ableitungen
je gesonderte mit Offnungen versehene zur Rotationsachse der Behandlungsköpfe und
zueinander konzentrische Verteilerscheiben vorgesehen sind, welche jeweils relativ
zu einem ebenfalls konzentrischen, feststehenden, mit den Offnungen zur Deckung bringbaren,
sektorförmig verlaufende Schlitze aufweisenden Winkelverteiler mit den Behandlungsköpfen
rotierbar sind. Hierdurch wird eine äußerst funktionssichere und zuverlässige Arbeitsweise
auch unter den schwierigen Bedingungen von Getränkebetrieben u. dgl. erreicht.
[0019] Zur Erhöhung der Sicherheit der Funktionsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung
kann bei einer weiteren Ausgestaltung ein Steuermechanismus vorgesehen sein, der eine
Sperrung der Medienzu- und/oder -ableitungen solange bewirkt wie keine feste Verbindung
zwischen Behälter und Behandlungskopf besteht.
[0020] Besonders vorteilhaft ist es, wenn eine Zusatzvorrichtung zur Temperaturmessung an
der Außenseite von Behältern und/oder von Medienzu- und/oder -ableitungen vorgesehen
ist. Hiermit können Störungen im Verfahrensablauf . festgestellt werden. Wenn z.B.
blockiert sind, läßt sich dieses durch die Temperaturmessung der Außenwandung des
Behälters an der entsprechenden Stelle ermitteln. Die Temperaturmeßzusatzvorrichtung
kann beispielsweise auch dafür eingesetzt werden, nach dem Sterilisieren des jeweiligen
Behälters mittels Dampf den richtigen Zeitpunkt zu ermitteln, bzw. zu kontrollieren,
zu dem mit dem Füllvorgang begonnen werden kann. Insofern eignet sich eine solche
Zusatzvorrichtung nicht nur für die Ausführung des Reinigens und/oder Füllens in Verbindung
mit der zuvor näher geschilderten Vorrichtung, sondern auch sselbständig für sonstige
Verfahren und Vorrichtungen zur Reinigung und/oder Füllung von Behältern.
[0021] Aus dem Obigen ergibt sich, daß die erfindungsgemäße Arbeitsweise u.a. auch den Vorteil
hat, daß der Verschleiß der Fittingdichtungen und der Dichtungen auf den Füllköpfen
stark vermindert wird. Dadurch erhöht sich die Betriebssicherheit ganz erheblich,
weil durch die weniger werdenden Umsetzvorgänge der Behälter auf die einzelnen Behandlungsköpfe
die Zahl der möglichen Anlässe für Betriebsstörungen, z.B. infolge von Zentrierungsfehlern
bzw. Schwierigkeiten, vermindert wird. Außerdem wird die elektrische Steuerung des
Reinigungszyklus und insbesondere des mechanischen Ablaufes wesentlich vereinfacht,
da eine wesentlich geringere Anzahl von Ventilen benötigt wird. Nach dem Erfindungsgedanken
ist also eine Reinigungs- und/oder Füllvorrichtung für Behälter vorgeschlagen, welche
mit wesentlich geringerem apparativen Aufwand den gleichen Durchsatz oder bei gleichem
apparativen Aufwand einen wesentlich höheren Durchsatz zu erzielen gestattet.
[0022] Ferner kann vorgesehen sein, daß jedem Behälter ein und derselbe Behandlungskopf
nur während eines Teils der Arbeitsgänge zugeordnet bleibt oder daß jedem Behälter
ein gesonderter Behandlungskopf für ein Vorspannen und das Füllen zugeordnet bleibt.
[0023] Durch die Maßnahme, wonach die Druckmittelzufuhr für die Betätigung des Behälterventils
und/oder das Absenken des Behälters mit dem Behälterventil auf den Behandlungskopf
und/oder die Getränkeflüssigkeitszufuhr über einen in der Rotationsachse der Behandlungsköpfe
rotierbaren Rotationsverteiler erfolgt, wird eine weitere konstruktive Vereinfachung
und Leistungssteigerung möglich. Anhand der Zeichnung werden Einzelheiten der Erfindung
anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
[0024] Es zeigt:
Fig. I schematisch einen Teilschnitt einer die Erfindung aufweisenden Vorrichtung
Fig. 11 eine Teildraufsicht auf eine Vorrichtung nach Art der Vorrichtung von Fig.
I, und
Fig. 111 schematisch im Teilschnitt eine alternative Ausführungsform einer die Erfindung
aufweisenden Vorrichtung für das Vorspannen und Füllen von Kegs.
[0025] Fig. I zeigt in einem Teilschnitt die vorteilhafte, aber keineswegs notwendige Ausführungsform,
bei welcher gleichzeitig mit der Innenreinigung eine Außenreinigung durchführbar ist,
was bisher bei Anlagen mit Parallelschaltung von zwei oder mehreren Reinigungs- und
Füllmaschinen üblicher Bauart nicht angewendet wurde, weil es unwirtschaftlich war.
Dort hätte nämlich jeder der parallel geschalteten Reinigungs- und Füllmaschinen eine
besondere Anlage zur Außenreinigung zugeordnet werden müssen. Da im vorliegenden Fall
aber bei gleichem Durchsatz nur eine einzige Reinigungs- und Füllmaschine benötigt
wird, bedeutet die einmalige Zuordnung einer Anlage für die Außenreinigung eine vorteilhafte
Lösung. Zu diesem Zweck ist die erfindungsgemäße Vorrichtung, wie in Fig. I dargestellt,
mit einer Verkleidung 26 versehen. Hierdurch wird es möglich, eine separate weitere
Maschine für die Außenreinigung einzusparen.
[0026] Die in Fig. I gezeigte Ausführungsform hat einen als Tisch ausgebildeten Stator 1,
einen Rotor 2, auf dem ein Behandlungskopf 3 und eine abgefederte absenkbare Keg-Aufnahmeplatte
4 mit diesem rotierbar angeordnet ist. Der Rotor 2 rotiert um eine vertikale Achse
A und ist schematisch in Draufsicht in Fig. 11 dargestellt.
[0027] Wenn in die vorgesehene Stelle in der vertikalen Achse D, zu welcher der Behandlungskopf
3 konzentrisch liegt, ein Keg 5 von außen in die Vorrichtung eingeschoben ist, wird
zunächst ein in einer bestimmten Umfangslage angeordnetes, mit dem Rotor 2 rotierendes
Ventil 6 durch Vorbeilaufen an einer entsprechend ausgebildeten feststehenden Kurvenscheibe
33 betätigt, wodurch über einen an eine Druckmittelleitung 30 angeschlossenen Zylinder
7 das Keg 5 mit seinem stirnseitigen Ventil 8 gegen die Wirkung von Federn 27 auf
den Behandlungskopf 3 abgesenkt wird. Dann wird über ein ebenfalls mit dem Rotor 2
mitrotierendes Ventil 9 mittels einer zweiten feststehenden Kurvenscheibe 34 und über
eine Druckmittelleitung 28 ein nicht dargestellter Stift betätigt, der das Ventil
8 des Keg 5 öffnet. Die Druckmittelleitungen 28, 30 werden von einem mit dem Rotor
2 rotierbaren Rotationsverteiler 25 aus gespeist.
[0028] Der Rotor 2 ist mit einer paarweise in radialem Abstand liegende öffnung 16 aufweisenden
Verteilerscheibe 10 ausgerüstet, die in Fig. 11 in Draufsich schematisch erscheint.
Während der Rotation des Rotors 2 mit der Verteilerscheibe 10 können durch diese Verteilerscheibe
10 dem Keg 5 in bestimmten Umlaufsektoren verschiedene Medien über einen Winkelverteiler
11 zugeführt werden, der fest mit dem Stator 1 verbunden ist, also beispielsweise
zunächst Druckluft zum Austreiben des Getränkerestes von der vorhergehenden Füllung
des Keg 5, sowie weiter Vorspritzwasser, dann Reinigungsflüssigkeit, indem die jeweiligen
Medien aus einem Behälter 12 über eine Pumpe 13, die Leitung 14, 14', sektorförmig
verlaufende, den öffnungen 16 zugeordnete Schlitze 31, dem Keg 5 zugeführt wird. Die
Rückführung erfolgt über eine Leitung 15', 15 und das andere Bohrung-öffnung-Paar
16, 31 wieder in den Behälter 12.
[0029] Während der Zeit, in der das mit dem Rotor 2 umlaufende Keg sektorenweise innen nacheinander
den erforderlichen Behandlungsmedien ausgesetzt wird, findet gleichzeitig in verschiedenen
Sektoren mit jeweiligen Medien eine Außenreinigung über ein feststehendes Düsensystem
19 statt, indem aus einem Behälter 17 über eine Pume 18 das Düsensystem 19 Keg 5 mit
Reinigungsflüssigkeit besprüht wird. Die verbrauchte Reinigungsflüssigkeit wird in
einer zweckmäßig mit dem Stator 1 verbundenen Bodenwanne 22 aufgefangen und läuft
über ein Ablaufrohr 21 der Bodenwanne 22 wieder in den Behälter 17 zurück. Verschleppte
Flüssigkeiten aus den Behältern 12 und 17 werden automatisch ersetzt.
[0030] Fig. 11 zeigt schematisch den Rotor 2 in Draufsicht mit einer Anzahl von mit dem
Rotor 2 in Draufsicht mit einer Anzahl von mit dem Rotor 2 rotierbaren Behandlungsköpfen
3, wobei die dargestellte Anzahl willkürlich gewählt ist. Uber die Verteilerscheibe
10 mit öffnungen 16 werden dem Behandlungskopf 3 während der Rotation in bestimmten
Sektoren Medien zu- oder abgeführt, und zwar jeweils solange, wie sich die jeweilige
öffnung 16 mit den jeweils zugeordneten Sektorschlitzen 31 des Winkelverteilers 11
überdecken, von welchen (gestrichelt) beispielsweise nur ein Paar dargestellt ist.
[0031] Über eine Transportbahn 23 werden dem Rotor 2 mittels eines Schiebers 24 die Kegs
5 auf die einzelnen abgefertigten, absenkbaren Keg-Aufnahmen 4 geschoben. während
der Rotation des Rotors 2 in Pfeilrichtung B erfolgt die in Verbindung mit Fig. 1
beschriebene Behandlung des Keg 5, das dann nach Ende der Behandlung durch eine Vorrichtung
20 wieder auf die Transportbahn 23 gezogen und in Pfeilrichtung C weitertransportiert
wird.
[0032] Fig. 111 zeigt das Beispiel einer Vorrichtung, in der ausschließlich vorgespannt
und gefüllt wird. Der Stator 1 und der Rotor 2, auf dem ein Behandlungskopf 3 und
eine abgefederte, absenkbare Keg-Aufnahme 4 angeordnet ist, sind ähnlich wie in Fig.
I ausgebildet. Der Rotor 2 ist wieder um die Achse A rotierbar. Eine schematische
Draufsicht dieses Rotors 2 zeigt ebenfalls die Fig. 11.
[0033] Wenn an der vorgesehenen Stelle ein Keg 5 in die Vorrichtung eingeschoben ist, wird
zunächst das in einer bestimmten Umfangslage angeordnete Ventil 6 durch Vorbeibewegen
an einer entsprechend ausgebildeten, feststehenden Kurvenscheibe 33 betätigt, wodurch
über den von der Druckmittelleitung 30 betätigten Zylinder 7 das Keg 5 mit seinem
Ventil 8 gegen die Wirkung der Federn 27 auf den Behandlungskopf 3 abgesenkt wird.
Dann wird über das in der Druckmittelleitung 28 liegende mit der feststehenden Kurvenscheibe
34 zusammenarbeitende Ventil 9 ein im Behandlungskopf 3 nicht dargestellter Stift
betätigt, der das Ventil 8 öffnet.
[0034] Der Rotor 2 ist auch hier mit einer gelochten Verteilerscheibe 10 ausgerüstet, wie
aus Fig. 11 zu ersehen. Während der Rotation können durch die in der Verteilerscheibe
10 enthaltenen Öffnungen 16 dem Keg 5 in bestimmten Sektoren verschiedene Medien über
den mit entsprechenden sektorförmig verlaufenden Schlitzen 31 ausgestatteten Winkelverteiler
11, der fest mit dem Stator 1 verbunden ist, zugeführt werden, wie Vorspanngas über
die Leitung 14, 14' und im Anschluß daran durch das öffnen eines nicht dargestellten
Einfüllventils im Behandlungskopf 3 die Getränkeflüssigkeit über den mit dem Rotor
2 rotierbaren Rotationsverteiler 25 und eine Leitung 32.
[0035] Nach erfolgter Füllung wird durch ein Rückschlagventil 26 das Schließen des nicht
dargestellten Einfüllventils im Behandlungskopf 3 eingeleitet und wieder über die
Leitung 14, 14' im Behandlungskopf 3 befindliches Restfüllgut über die Leitung 15,
15', die Verteilerscheibe 10 und den Winkelverteiler 11 ausgeblasen.
[0036] Die Vorrichtungen nach Fig. I und 111 haben einen (nicht dargestellten) Steuermechanismus,
welcher sicherstellt, daß die Ventile in den Medienzu- und -ableitungen solange sperren,
wie Keg 5 und Behandlungskopf 3 nicht fest und dicht miteinander gekoppelt sind.
[0037] Es kann ferner eine (nicht dargestellte) Zusatzvorrichtung vorgesehen sein, mit Hilfe
welcher Temperaturkontrollmessungen an der Außenseite des Keg 5 oder der Medienzu-
und -ableitungen vorgenommen werden können. Eine solche Zusatzvorrichtung ist insbesondere
dann sinnvoll, wenn die eingangs erwähnten Arbeitsgänge a) bis e) in einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung und die Arbeitsgänge gegebenenfalls f) und g) in einer zweiten erfindungsgemäßen
Vorrichtung ausgeführt werden. Dann kann nämlich das gerade mittels Dampf sterilisierte
und daher noch mit Dampf gefüllte Keg 5 von der ersten Behandlungsvorrichtung über
eine Transportbahn zu der zweiten Behandlungsvorrichtung transportiert und unmittelbar
vor dem Eintreten in die zweite Behandlungsvorrichtung hinsichtlich der Außentemperatur
des Keg 5 überprüft werden, so daß der Zeitpunkt, zu welchem mit dem Vorspannen und
Füllen begonnen werden kann, mit Sicherheit festlegbar ist.
[0038] Während in Fig. I Verteilerscheibe 10 und Winkelverteiler 11 als Scheibenringe konzentrisch
aufeinanderliegen und jeweils im radialen Abstand Öffnungspaare 16 bzw. Schlitzpaare
31 aufweisen, die Medienzu- und -abführung also über dieselbe Verteilerscheibe-Winkelverteiler-Kombination
erfolgt, können beispielsweise die Medienzuführung und -abführung je in gesonderte
Verteilerscheiben 10 und winkelverteiler 11 verlegt werden. Zu einer solchen Lösung
kommt man gedanklich, wenn man sich die in Fig. I dargestellte Verteilerscheibe-Winkelverteiler-Kombination
zwischen den jeweils beiden öffnungen 16 und Schlitzen 31 vertikal geteilt denkt,
wodurch zwei Ringpaare entstehen, die in gleichem radialen Abstand von der Achse A
und in axialem Abstand übereinander, eventuell mit Umkehrung von Ober- und Unterseite
mit entsprechend geänderter Leitungsführung angeordnet sein können. Eine gleiche Variante
ist bei der Vorrichtung nach Fig. 111 möglich.
1. Vorrichtung zur Reinigung und/oder Füllung von Behältern (5) durch Zuführung der
flüssigen oder gasförmigen Medien durch ein stirnseitiges Ventil (8) des Behälters
(5) über wenigstens eine mit dem Behälter (5) kontinuierlich im Kreis bewegbaren Behandlungsstation,
wobei aus einer Mehrzahl von Behandlungsstationen jedem Behälter (5) ein und derselbe
in einer im wesentlichen horizontalen Ebene ortsveränderlich gelagerte Behandlungsstation
während mindestens zwei der Arbeitsgängen zugeordnet bleibt, wobei die jeweils über
die eine Behandlungsstation und die jeweiligen anderen Behandlungsstationen ausgeführten
Arbeitsgänge gleichzeitig in einem bestimmen Zeitverhältnis zueinander ablaufen, indem
der jeweiligen Behandlungsstation in zeitlicher Folge die für die Ausführung der einzelnen
Arbeitsgänge erforderlichen Medien zugeführt werden, während den jeweiligen anderen
Behandlungsstationen dazu und zueinander zeitlich versetzt die Medien in gleicher
Folge zugeführt werden, wobei die Behandlungsstationen in definierten Abständen voneinander
zugeordnet auf einer Kreisbahn bewegbar sind und wobei für die Medienzu- und -ableitungen
(14, 15) wenigstens eine mit öffnungen (16) versehene zur Rotationsachse (A) der Behandlungsstationen
konzentrische Verteilerscheibe (10) vorgesehen ist, welche relativ zu je einem ebenfalls
zur Rotationsachse konzentrischen, feststehenden, mit den öffnungen (16) der Verteilerscheibe
(10) zur Deckung bringbaren sektorförmig verlaufenden Schlitze (31) aufweisenden Winkelverteiler
mit den Behandlungsstationen rotierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Behandlungsstation
einen Behandlungskopf (3) aufweist, daß der jeweilige Behälter (5) mit nach unten
gekehrtem Ventil (8) auf den zugehörigen Behandlungskopf (3) selbsttätig absenkbar
ist und während seiner Bewegung auf den Behandlungskopf (3) verbleibend nacheinander
mit den Medienzu- und -ableitungen (14, 14'; 15, 15') verbindbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Medienzu- und
-ableitungen (14,14'; 15, 15') je gesonderte mit Öffnungen (16) versehene zur Rotationsachse
(A) der Behandlungsköpfe (3) und zueinander konzentrische Verteilerscheiben (10) vorgesehen
sind, welche jeweils relativ zu einem ebenfalls konzentrischen, feststehenden, mit
den Öffnungen (16) zur Deckung bringbaren, sektorförmig verlaufende Schlitze (31)
aufweisenden Winkelverteiler (11) mit den Behandlungsköpfen (3) rotierbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Steuermechanismus,
der eine Sperrung der Medienzu- und/ oder -ableitungen solange bewirkt, wie keine
feste Verbindung zwischen Behälter (4) und Behandlungskopf (3) besteht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Zusatzvorrichtung
zur Temperaturmessung an der Außenseite von Behältern (4) und/oder von Medienzu- und/oder
-ableitungen (14, 14'; 15, 15').
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedem
Behälter (8) ein und derselbe Behandlungskopf (3) nur während eines Teils der Arbeitsgänge
zugeordnet bleibt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedem
Behälter (8) ein gesonderter Behandlungskopf (3) für ein Vorspannen und das Füllen
zugeordnet bleibt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmittelzufuhr
für die Betätigung des Behälterventils (8) und/oder das Absenken des Behälters (5)
mit dem Behälterventil (8) auf den Behandlungskopf (3) und/oder die Getränkeflüssigkeitszufuhr
über einen in der Rotationsachse (A) der Behandlungsköpfe (3) rotierbaren Rotationsverteiler
(25) erfolgt.
1. An apparatus for cleaning and/or filling containers (5) by supplying the liquid
or gaseous fluids through a front-sided valve (8) of the container (8) via at least
one treatment station continuously mouvable, circularly, along with the container
(5), with one and the same treatment station mobile in a substantially horizontal
plane, out of a variety of treatment stations, during at least two operating processes,
remaining associated to each container (5), with the operating processes performed
respecitvely via the one treatment station and via the respectively other treatment
stations being simultaneously effected in a predetermined time relationship with respect
to one another in that the fluids required for the performance of the individual operating
processes are supplied, in sequence of time, to the respective treatment station whereas
the fluids in the same sequence are supplied to the respectively other treatment stations
in time- shifted relation with respect thereto and with respect to one another, with
the treatment stations, arranged at defined spaces from one another, being movable
on an orbit, and with at least one distributor plate (10) provided with openings (16)
and being concentric to the axis of rotation (A) of the treatment stations being provided
for the fluid inlets and outlets (14,15), which distributor plate relative to respectively
one angular distributor (11) equally concentric to the axis of rotation, stationary,
adapted to be registered with openings (16) of the distributor plate (10) and comprising
slots (31) of sector- shaped configuration, is rotatable with the treatment stations,
charactertized in that each treatment station comprises a treatment head (3), that
the respective container (5) with the downwardly directed valve (8) can be automatically
lowered to the associated treatment head (3) and can be successively connected to
the fluid inlets and outlets (14,14'; 15,15') while remaining on the treatment head
(3).
2. An apparatus according to claim 1, characterized in that distributor plates (10)
concentric to the axis of roation (A) of the treatment heads (3) and with respect
to one another and being respectively furnished with separate openings (16) are provided
for the fluid inlets and outlets (14,14'; 15,15'), which plates (10) are rotatable
with the treatment heads (3) respectively relative to an angular distributor (11)
equally concentric, stationary, adapted to be registered with the openings (16) and
comprising slots (31) of sector-type configuration.
3. An apparatus according to claims 1 or 2, characterized by a control mechanism causing
the fluid inlets and/or outlets to be blocked until there is no firm connection between
container (4) and treatment head (3).
4. An apparatus according to any one of claims 1 to 3, characterized by an auxiliary
apparatus for measuring the temperature at the outer side of containers (4) and/or
of fluid inlets and/or outlets (14,14'; 15,15,).
5. An apparatus according to any one of claims 1 to 4, characterized in that one and
the same treatment head (3) remains associated to each container (8) only during a
part of the operating process.
6. An apparatus according to any one of claims 1 to 5, characterized in that a separate
treatment head (3) for preloading and filling remains associated to each cotnainer
(8).
7. An apparatus according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the fluid
supply for the operation of the container valve (8) and/or the lowering of the container
(5) with the container valve (8) to the treatment head (3) and/or the beverage liquid
supply takes place via a rotational distributor (25) rotatable in the axis of rotation
(A) of the treatment heads (3).
1° Machine de levage et/ou de remplissage de récipients (5) par alimentage des fluids
liquids ou gazeux à travers d'une soupape (8) frontale du récipient (5) par l'intermédiaire
au moins d'une station de traitement circulairement mouvant dans une manière continue
avec le récipient (5), la même station d'une pluralité de stations de traitement restant
associée à chaque récipient (5) pendant au moins deux opérations, les opérations exécutées
chaque fois par l'une station de traitement et par les autres stations de traitement
étant effectuées en même temps dans une relation de temps prédéterminée l'une à l'autre
en alimentant à chaque station de traitement dans un ordre chronologique les fluids
réquirés pour l'exécution des opérations individuelles tandisque les fluids sont alimentés
aux autres stations de traitement dans une manière "off-set" en temps relatif à ceux-ci
et l'une à l'autre dans le même ordre, les stations de traitement disposées à distance
définie étant mobile sur une orbite et au moins une plaque distributrice (10) concentrique
à l'axe de rotation (A) des stations à traitement et pourvue d'ouvertures (16) étant
pourvue pour les conduits d'amenés et déchargés de fluid (14, 15), plaque (10) étant
rotatoire avec les stations de traitement relatif à chaque distributeur angulaire
(11) également concentrique à l'axe de rotation, fixe, coincidentable avec les ouvertures
(16) de la plaque distributrice (10) et comportant des fentes (31) sous forme de secteur,
caractérisée en ce que chaque station de traitement comporte une tête de traitement
(3) que chacque récipient (5) avec la soupape (8) dirigée en bas est automatiquement
abaissable à la tête de traitement (3) associée et peut être relié successivement
aux conduits d'amenés et déchargés (14,14'-, 15, 15') en restant à la tête de traitement
(3) pendant son mouvement.
2. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que des plaques distributrices
(10) séparées concentriques à l'axe de rotation (A) des têtes de traitement (3) et
l'une à l'autre et pourvues d'ouvertures (16) sont pourvues pour les conduits d'amenés
et déchargés de fluid (14, 14'; 15,15'), plaques distributrice (10) étant rotatoires
chaque fois relatif à un distributeur angulaire (11) également concentrique, fixe,
coincidable aux ouvertures (16) et comportant des fentes (31) sous forme secteur,
avec les têtes de traitement (3).
3. Machine selon les revendications 1 ou 2, caractérisée par un mécanisme de commande
causant un arrêt des conduits d'amenés et déchargés de fluid jusqu'à ce qu'il n'y
ait pas de raccordement ferme entre le récipient (4) et la tête de traitement (3).
4. Machine selon une des revendications 1 à 3, caractérisée par un instrument complémentaire
pour mesurer la température à l'extérieur des récipients (4) et/ou des conduits d'amenés
et déchargés de fluid (14, 14'; 15, 15').
5. Machine selon une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la même tête
de traitement (39 reste associée à chaque récipient (8) seulement pendant une partie
des opérations.
6. Machine selon une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'une tête de traitement
(3) séparée pour une prétension et le remplissage reste associée à chaque récipient
(8).
7. Machine selon une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que l'alimentage
de fluid pour actionner la soupape (8) de récipient et/ou l'abaissement du récipient
(5) avec la soupape (8) de récipient sur la tête de traitement (3) et/ou l'alimentage
de fluid de boisson se font par l'intermédiaire d'un distributeur de rotation (25)
rotatoire dans l'axe de rotation (A) des têtes de traitement (3).