| (19) |
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(11) |
EP 0 036 189 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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03.06.1987 Patentblatt 1987/23 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.05.1983 Patentblatt 1983/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.03.1981 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)4: E06B 7/23 |
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| (54) |
Dichtungsprofil
Weatherstripping section
Joint d'étanchéité
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
13.03.1980 DE 3009556 10.01.1981 DE 3100505
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.09.1981 Patentblatt 1981/38 |
| (71) |
Anmelder: Robering, Fritz |
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D-4973 Vlotho-Uffeln (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Robering, Fritz
D-4973 Vlotho-Uffeln (DE)
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| (74) |
Vertreter: TER MEER STEINMEISTER & PARTNER GbR |
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Artur-Ladebeck-Strasse 51 33617 Bielefeld 33617 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Dichtungsprofil für Tür- und Fensterrahmen, mit einer
insbesondere in der Rahmenöffnung des Blendrahmens anbringbaren Befestigungsleiste,
welche aus hartem Material, wie Hart-PVC, besteht, und wenigstens einer von dieser
ausgehenden, weichelastischen, gegen den zugehörigen Flügelrahmen anliegenden Dichtleiste
sowie einem die Befestigungsleiste überspannenden, weichelastischen Halbrundschlauch.
[0002] Ein derartiges Dichtungsprofil ist aus dem DE-U 7 512 984 des Anmelders bekannt.
Bei diesem bekannten Dichtungsprofil befinden sich die Dichtleiste und der Halbrundschlauch
auf der oberen Oberfläche der Befestigungsleiste nebeneinander. Der Halbrundschlauch
dient lediglich zur Abdeckung von Befestigungsmitteln, wie beispielsweise Nägeln.
Die Dichtungsfunktion wird ausschliesslich von der Dichtleiste übernommen, die sich
durch Verbiegen unterschiedlichen geometrischen Verhältnissen und auch schwankenden
Dichtspaltbreiten anpasst. Im Interesse einer möglichst glatten Anlage der Dichtleiste
gegen die abzudichtende Gegenfläche ist die Dichtleiste verhältnismässig dünn ausgebildet,
und sie läuft im Profil zur Freien Kante hin spitz zusammen. Die von der Dichtleiste
aufgebrachte Anpresskraft ist daher gering.
[0003] Eine nennenswerte Verstärkung der Dichtleiste würde, abgesehen von einer u.U. unerwünschten
Materialanhäufung, die Anpassungsfähigkeit der Dichtleiste an Unregelmässigkeiten
der zu erfassenden Gegenfläche beeinträchtigen.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Dichtungsprofil der eingangs
genannten Art derart auszubilden, dass eine feste Anlage der Dichtleiste auch bei
unregelmässigen Gegenflächen sichergestellt ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Befestigungsleiste im
Querschnitt U-förmig ausgebildet ist, dass die Dichtleiste von dem einen Schenkel
der U-förmigen Befestigungsleiste seitlich nach aussen ausgeht, dass die eine Längskante
des Halbrundschlauches mit der Dichtleiste unmittelbar verbunden ist und diese abstützt,
indem sie entweder mit dem Mittelbereich der Dichtleiste verbunden ist oder mit der
freien Dichtkante der Dichtleiste spitzwinklig zusammenläuft, und dass die andere
Längskante des Halbrundschlauches mit dem anderen Schenkel der U-förmigen Befestigungsleiste
verbunden ist.
[0006] Eine derartige Dichtleiste weist zunächst im Gegensatz zu der eingangs genannten
bekannten Dichtleiste nicht eine L-förmige Befestigungsleiste auf, deren einer Schenkel
in die Fuge zwischen Blendrahmen und Flügelrahmen hineingreift und u.U. ein festes
Schliessen des Fensters oder der Tür beeinträchtigen kann. Vielmehr liegt die erfindungsgemäss
vorgesehene Befestigungsleiste lediglich mit dem Boden des U-förmigen Querschnitts
auf der Innenfläche der Rahmenöffnung auf. Die Befestigungsleiste besteht vorzugsweise
aus einem harten Material, wie Hart-PVC.
[0007] Im übrigen ist eine freie Kante des Halbrundschlauches nicht mit der Befestigungsleiste,
sondern mit der Dichtleiste verbunden. Auf diese Weise wirkt der Halbrundschlauch
nicht nur als Abdeckung für Befestigungsmittel, sondern zugleich als weichelastische
Abstützung für die Dichtleiste, so dass die Anpresskraft der Dichtleiste erheblich
erhöht werden kann, ohne dass es erforderlich ist, die Dichtleiste in ungünstiger
Weise dicker oder aus härterem Material auszubilden.
[0008] Die aufragenden Schenkel der Befestigungsleiste erleichtern einerseits die Unterbringung
von Befestigungsmitteln. Nägel können beispielsweise durch den Halbrundschlauch hindurch
geschlagen werden. Die Köpfe von Nägeln gleiten dabei durch die entstehenden Löcher
in dem Halbrundschlauch hindurch, und dieser bildet sich in die gewölbte Form selbsttätig
zurück.
[0009] Darüber hinaus gestatten die aufragenden Schenkel der Befestigungsleiste eine flachere
Ausbildung des Halbrundschlauches, so dass die Abstützung der Dichtleiste im Verhältnis
zu einem wesentlich stärker gewölbten Halbrundschlauch verbessert wird. Im übrigen
kann auf der Dichtungsseite unterhalb der Dichtleiste eine zusätzliche Dichtleiste
auf dem Schenkel der Befestigungsleiste angeordnet werden, so dass sich eine doppelte
Abdichtung unter Einschluss eines vorteilhaften isolierenden Luftpolsters ergibt.
[0010] Die zuvor beschriebene Ausführungsform ist insbesondere geeignet für eine Befestigung
mit Stiften oder Nägeln mit verhältnismässig kleinen Köpfen, wie sie beispielsweise
durch Schiessgeräte bei berufsmässiger Anbringung des Dichtungsprofils eingeschossen
werden, durch den weichelastischen Halbrundschlauch hindurchtreten und bis zur Anlage
der Köpfe gegen die Innenfläche der Befestigungsleiste eindringen, während sich der
Halbrundschlauch anschliessend wieder in seine halbrunde Querschnittsform aufrichtet.
Bei einer Selbstmontage durch Endverbraucher stehen jedoch Schiessgeräte zumeist nicht
zur Verfügung, so dass Nägel oder Stifte mit einem Hammer eingeschlagen werden müssen.
Dabei können die Nägel zunächst leicht in den Halbrundschlauch eingesteckt werden,
so dass der Halbrundschlauch als Führung dienen kann und die verhältnismässig kleinen
Nägel nicht mit den Fingern festgehalten werden müssen.
[0011] Bei einer derartigen Befestigung mit dem Hammer ist es jedoch nicht in jedem Falle
und insbesondere nicht bei Nägeln mit grösseren Köpfen sichergestellt, dass die Köpfe
durch den Halbrundschlauch hindurch gleiten, so dass der Halbrundschlauch u.U. in
einigen Punkten gegen die Befestigungsleiste genagelt wird und ein ungleichmässiges
Aussehen bietet. Andererseits verbleiben auch bei einwandfreiem Durchgang der Nagelköpfe
durch den Halbrundschlauch in diesem Stichlöcher und ggf. weitergehende Beschädigungen
aufgrund der erforderlichen Hammerschläge.
[0012] Schliesslich ist die Führung der Nägel durch den Halbrundschlauch insbesondere hinsichtlich
der Nagelrichtung nicht immer zuverlässig, und eine visuelle Kontrolle des festen
Sitzes der Nägel unterhalb des Halbrundschlauches ist nicht möglich.
[0013] Entsprechend einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist daher der Halbrundschlauch
von einem der Schenkel der U-förmigen Befestigungsleiste getrennt ausgebildet und
derart elastisch vorgespannt, dass er bestrebt ist, über diesen Schenkel hinauszugreifen.
Der Innenraum zwischen der Befestigungsleiste und dem Halbrundschlauch ist vor dem
Befestigen offen, so dass Nägel unmittelbar in die Befestigungsleiste eingeschlagen
werden können. Anschliessend wird der Halbrundschlauch mit seiner freien Kante in
den Innenraum der Befestigungsleiste hineingebogen und hinter dem freien Schenkel
der Befestigungsleiste verrastet. Die Nägel sind damit verdeckt. Beschädigungen des
Halbrundschlauches können nicht eintreten.
[0014] Weiterhin sind vorzugsweise auf der Innenfläche der Befestigungsleiste zwei Klemmleisten
als Nagelführungen zum Einstecken von Nägeln vorgesehen, die insbesondere keilförmig
nach innen zusammenlaufen, so dass eingesteckte Nägel selbsttätig gehalten werden
und ohne weiteres mit dem Hammer eingeschlagen werden können, ohne dass ein Festhalten
mit den Fingern erforderlich ist.
[0015] Ein weiteres bevorzugtes Merkmal der Erfindung besteht in einer Ausnehmung auf der
unteren Oberfläche der Befestigungsleiste in den zum Einschlagen von Nägeln vorgesehenen
Positionen. Beim Einschlagen von Nägeln durch die verhältnismässig harte Befestigungsleiste
hindurch bildet sich an der unteren Oberfläche um die einzelnen Nägel herum ein ausgebördelter
Grat. Dieser Grat verhindert ein dichtes Anliegen der Befestigungsleiste an seiner
Unterlage. Dieser Grat befindet sich bei der zuvor genannten Ausführungsform in der
Ausnehmung.
[0016] Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten
Zeichnung näher erläutert.
Figur 1 zeigt einen schematischen Querschnitt durch einen Blend- und Flügelrahmen
eines Fensters zur Veranschaulichung der Verwendung eines erfindungsgemässen Dichtungsprofils;
Figur 2 zeigt eine Ausführungsform eines Dichtungsprofils im Querschnitt;
Figur 3 zeigt eine weitere Ausführungsform des Dichtungsprofils;
Figur 4 ist eine entsprechende Darstellung einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
[0017] In Fig. 1 ist ein Blendrahmen eines Fensters mit 10 und ein zugehöriger Flügelrahmen
mit 12 bezeichnet. In den Flügelrahmen ist in üblicher Weise eine Glasscheibe 14 eingesetzt
und mit Hilfe von Kitt 16 festgelegt. Auf der Innenfläche 18 der Rahmenöffnung des
Blendrahmens 10 ist ein erfindungsgemässes Dichtungsprofil 20 befestigt, dessen in
Fig. 1 nicht näher bezeichnete Dichtleiste sich gegen die zugehörige Gegenfläche 22
des Flügelrahmens 12 anlegt.
[0018] In Fig. 2 ist eine Ausführungsform des Dichtungsprofils im Querschnitt genauer gezeigt.
Das Dichtungsprofil 20 umfasst zunächst eine im Querschnitt im wesentlichen U-förmige
Befestigungsleiste 24 mit einem an der Unterseite flachen Quersteg 26 und zwei aufragende,
leicht gegeneinander geneigte seitliche Schenkel 28 und 30.An der Unterseite des Querstegs
26 befindet sich ein doppelseitiges Klebeband 32 zur Befestigung auf der Innenfläche
18 des Blendrahmens. Im übrigen kann die Befestigungsleiste mit Hilfe von Nägeln 34
mit dem Blendrahmen verbunden werden. Die Befestigungsleiste 34 besteht aus hartem
Material, beispielsweise Hart-PVC.
[0019] Von der Aussenfläche des in der Zeichnung rechten Schenkels 30 der Befestigungsleiste
24 geht im oberen Bereich eine Dichtleiste 36 aus, die schräg nach oben verläuft und
in einer verhältnismässig scharfen Dichtkante 38 endet. Diese Dichtleiste 36 besteht
aus einem weichen Material, wie beispielsweise Weich-PVC, so dass sie sich unterschiedlichen
Dichtspaltenbreiten und darüber hinaus unregelmässig geformten Gegenflächen 22 (Fig.
1) anpasst.
[0020] Mit der oberen Oberfläche des linken Schenkels 28 der Befestigungsleiste 24 ist ein
bogenförmig gewölbter Halbrundschlauch 40 entlang einer seiner Längskanten verbunden.
Die Bezeichnung «Halbrundschlauch» soll im vorliegenden Zusammenhang nicht auf einen
exakt halbkreisförmigen Schlauch beschränkt werden. Obgleich der genaue Kurvenverlauf
und Bogenwinkel des Halbrundschlauches nicht wesentlich ist, sollte er derart ausgebildet
sein, dass er den Bereich der Befestigungsleiste 24 bogenförmig überspannt.
[0021] Gemäss Fig. 2 ist die andere, nicht näher definierte Längskante des Halbrundschlauches
40 nicht mit der Befestigungsleiste 24, sondern unmittelbar mit der Dichtleiste 36
verbunden. Im dargestellten Beispiel geht der Halbrundschlauch 40 zur rechten Seite
in Fig. 2 in einen flachen Bereich 42 über, der mit der Dichtleiste 36 bis hin zu
deren Dichtkante 38 unter Bildung eines spitzen Winkels zusammenläuft. Auf diese Weise
bildet der Halbrundschlauch 40 mit dem an diesen angrenzenden flachen Bereich 42 eine
Abstützung für die Dichtleiste 36, die deren Anpressdruck gegen eine entsprechende
Gegenfläche erhöht, die weichelastische Anpassungsfähigkeit jedoch nicht beeinträchtigt.
Der Halbrundschlauch 40 kann vorgegebene Knicklinien 44, 46 aufweisen, die ein Einfedern
des Halbrundschlauches erleichtern.
[0022] Neben dieser Funktion bleibt die Funktion der Abdeckung der Befestigungsmittel, mit
denen die Befestigungsleiste 24 festgelegt ist, erhalten. Nägel können unmittelbar
durch den Halbrundschlauch 40 hindurch geschlagen werden. Nagelköpfe gehen durch den
Halbrundschlauch hindurch, so dass sich dieser wieder in die in Fig. 2 gezeigte Form
zurückstellt.
[0023] Gemäss Fig. 2 geht im übrigen von einem unteren äusseren Randbereich des rechts in
der Zeichnung liegenden Schenkels 30 der Befestigungsleiste 24 eine zusätzliche kürzere
Dichtleiste 48 aus, die ebenfalls eine verhältnismässig scharfe Dichtkante 50 aufweist
und aus einem weichelastischen Material besteht. Der mit 52 bezeichnete Zwischenraum
zwischen den Dichtleisten 36 und 48 gestattet die Bildung eines für eine Abdichtung
vorteilhaften isolierenden Luftpolsters.
[0024] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 3 gezeigt. Soweit Teile oder
Merkmale dargestellt sind, die mit entsprechenden Merkmalen der Fig. 2 übereinstimmen,
sollen sie nicht im einzelnen erläutert werden. Die Ausführungsform der Fig. 3 unterscheidet
sich von derjenigen der Fig. 2 im wesentlichen durch die Art der Verbindung zwischen
der ersten Dichtleiste und dem Halbrundschlauch, die im Beispiel der Fig. 3 mit 54
und 56 bezeichnet sind. In diesem Falle erstreckt sich der Halbrundschlauch 56 nicht
hin bis zur freien Dichtkante 58 der Dichtleiste 54. Vielmehr ist die Dichtleiste
54 mit dem Halbrundschlauch 56 an dessen Rückseite verbunden, und die Dichtleiste
54 läuft keilförmig zu einem verhältnismässig starken Fussbereich 60 auseinander,
der mit dem Schenkel 30 der Befestigungsleiste 24 verbunden ist. Durch den verstärkten
Fussbereich 60 erhöht sich die Biegesteifigkeit der Dichtleiste 54. Diese Ausführungsform
der Erfindung ist beispielsweise zweckmässig, wenn erhebliche örtliche Schwankungen
der Breite des abzudichtenden Spaltes auftreten und daher u.U. beträchtliche Verformungen
der Dichtleiste 54 erforderlich sind.
[0025] Abweichend von Fig. 3 ist es auch möglich, den Halbrundschlauch 56 in einem Mittelbereich
der Dichtleiste 54 in diese einlaufen zu lassen.
[0026] Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung in einem schematischen Querschnitt.
Eine Befestigungsleiste 70 stimmt weitgehend mit der Befestigungsleiste 24 gemäss
Fig. 2 und 3 überein und umfasst einen unteren, waagerechten Steg 72 und zwei von
dessen Rändern aufragende, im dargestellten Beispiel schräg nach innen gerichtete
Schenkel 74 und 76. Die Befestigungsleiste 70 besteht aus verhältnismässig hartem
Material, beispielsweise Hart-PVC.
[0027] Von der Aussenfläche des rechts in Fig. 4 gezeigten Schenkels 76 der Befestigungsleiste
70 gehen zwei schräg nach oben gerichtete Dichtleisten 78, 80 aus, die aus weichelastischem
Material, beispielsweise Weich-PVC, bestehen. Der Übergang von hartem zu weichem PVC-Material
oder dgl. kann im Koextrusions-Verfahren erreicht werden, so dass das Dichtungsprofil
als eine Einheit extrudiert werden kann.
[0028] Von der oberen Dichtleiste 78 geht ein Zwischensteg 82 derart aus, dass dieser und
die Dichtleiste 78 in einer spitzen, freien Kante 84 zusammenlaufen.
[0029] Von der freien, in Fig. 4 linken Kante des Zwischensteges 82 geht ein Halbrundschlauch
86 aus. Aufgrund der Elastizität der Dichtleiste 78, des Zwischensteges 82 und des
Halbrundschlauches 86 ragt dieser in seinem unbelasteten Zustand in der in Fig. 4
gezeigten Weise schräg nach links oben. Der Halbrundschlauch 86 kann in die gestrichelt
dargestellte Position 86' niedergedrückt und hinter dem Schenkel 74 der Befestigungsleiste
70 festgelegt werden. Aufgrund der vorhandenen Vorspannung liegt der Halbrundschlauch
fest gegen den Schenkel 74 an, so dass sich ein geschlossenes Erscheinungsbild ergibt.
[0030] Auf der Innenfläche 88 des Steges 72 befinden sich zwei aufragende, zur Innenfläche
88 schräg zusammenlaufende Klemmleisten 90, deren keilförmiger Zwischenraum derart
ausgebildet ist, dass eingeführte Nägel geeigneter Grösse klemmend in der senkrechten
Stellung gehalten werden können. Diese nicht gezeigten Nägel können bei geöffnetem
Halbrundschlauch 86 mit Hilfe eines Hammers ohne weiteres eingeschlagen werden.
[0031] Auf der unteren Oberfläche 92 des Steges 72 befindet sich zumindest in der für das
Einschlagen der Nägel vorgesehenen Position eine flache Ausnehmung 94, die als eine
in Längsrichtung der Befestigungsleiste 70 durchlaufende Rinne ausgebildet ist. Diese
Ausnehmung 94 gestattet die Aufnahme eines Grates, der sich beim Einschlagen von Nägeln
durch die verhältnismässig harte Befestigungsleiste 70 hindurch ergibt, so dass die
Befestigungsleiste nach dem Einschlagen der Nägel fest auf ihrer Unterlage aufliegt
und nicht durch den Grat von der Unterlage abgespreizt wird.
[0032] Ggf. kann als Montagehilfe an der unteren Oberfläche 92 der Befestigungsleiste 70
ein nicht gezeigtes, doppelseitiges Klebeband vorgesehen sein.
[0033] Der Halbrundschlauch 86 muss nicht notwendigerweise in der in Fig. 4 gezeigten Weise
ausgebildet und an der Dichtleiste 78 angebracht sein. Vielmehr kann der Halbrundschlauch
auch von einer tiefer gelegenen Position der Dichtleiste ausgehen, wie es in Fig.
3 gezeigt ist.
1. Dichtungsprofil für Tür- und Fensterrahmen, mit einer insbesondere in der Rahmenöffnung
des Blendrahmens (10) anbringbaren Befestigungsleiste (24, 70), welche aus hartem
Material, wie Hart-PVC, besteht, und wenigstens einer von dieser ausgehenden weichelastischen,
gegen den zugehörigen Flügelrahmen anliegenden Dichtleiste (36, 54, 78) sowie einem
die Befestigungsleiste (24, 70) überspannenden weichelastischen Halbrundschlauch (40,56,86),
dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsleiste (24, 70) im Querschnitt U-förmig
ausgebildet ist, dass die Dichtleiste (36, 54, 78) von dem einen Schenkel (30, 76)
der U-förmigen Befestigungsleiste seitlich nach aussen ausgeht, dass die eine Längskante
des Halbrundschlauches (40,56,86) mit der Dichtleiste unmittelbar verbunden ist und
diese abstützt, indem sie entweder mit dem Mittelbereich der Dichtleiste verbunden
ist oder mit der freien Dichtkante der Dichtleiste spitzwinklig zusammenläuft, und
dass die andere Längskante des Halbrundschlauches mit dem anderen Schenkel (28, 74)
der U-förmigen Befestigungsleiste verbunden ist.
2. Dichtungsprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtleiste (36,
54) von der Aussenfläche des einen Schenkels (30, 76) der Befestigungsleiste (24,
70) schräg aufwärts verläuft.
3. Dichtungsprofil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsleiste
(24, 70) aus Hart-PVC und die Dichtleiste (24,
78) sowie der Halbrundschlauch (40, 56, 86) aus Weich-PVC besteht.
4. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
der Halbrundschlauch (86) getrennt von dem der Dichtleiste (78) gegenüberliegenden
Schenkel (74) der Befestigungsleiste (70) ausgebildet ist, und dass der Halbrundschlauch
elastisch in eine über den Schenkel (74) der Befestigungsleiste hinausgreifende Position
vorgespannt ist.
5. Dichtungsprofil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Halbrundschlauch
(86) elastisch in eine von der Befestigungsleiste (70) schräg aufragende Position
vorgespannt ist.
6. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch zwei als
Nagelführung dienende Klemmleisten (90) auf der Innenfläche (88) des unteren Steges
(72) der Befestigungsleiste (70).
7. Dichtungsprofil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmleisten
(90) keilförmig zur Innenfläche (88) der Befestigungsleiste (70) zusammenlaufen.
8. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine rinnenförmige
Ausnehmung (94) in der unteren Oberfläche (92) des Steges (72) der Befestigungsleiste
(70) in den für die Aufnahme von Befestigungsnägeln vorgesehenen Positionen.
1. A weatherstripping section for door and window frames, with a fixing strip (24,
70) consisting of hard material, as e.g. hard PVC, that is more specially able to
be fixed in the frameopen- ing of the cover frame (10), and at least one sealing strip
(36, 54, 78) running out from the fixing strip, the said sealing strip being of soft
elastic material and resting against the window or door leaf frame next to it, and
furthermore a halfround pipe (40, 56, 86) of soft elastic material bridging the fixing
strip (24, 70), characterized in that the fixing strip (24, 70) is u-like in cross
section, in that the sealing strip (36, 54 and 78) is designed running out from one
arm (30, 76) of the u-like fixing strip sideways to the outside, in that the one lengthways
edge of the half-round pipe (40, 56, 86) is directly joined with the sealing strip
for supporting same, either by being joined with the middle part of the sealing strip
or by having its one lengthways edge running toward the free sealing edge (38, 84)
of the sealing strip (36, 78) at an acute angle, and in that the other lengthways
edge of the half-round pipe is joined with the other arm (28,74) of the u-like fixing
strip.
2. A weatherstripping section as claimed in claim 1, characterized by the sealing
strip (36, 54) running at a slope out from the outer face of the one arm (30,54) of
the fixing strip (24,70).
3. A weatherstripping section as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the
fixing strip (24, 70) is made of rigid vinyl and the sealing strip (24, 78) together
with the half-round pipe (40, 56, 86) are made of soft vinyl.
4. A weatherstripping section as claimed in any one of claims 1 to 3, characterized
in that the half-round pipe (86) is designed so as to be separate from the arm (74)
placed opposite to the sealing strip (78) and in that the half-round pipe is kept
elastically stressed in a position running out past the arm (74) of the fixing strip.
5. A weatherstripping section as claimed in claim 4, characterized in that the half-round
pipe
(86) is kept elastically stressed in a position running at an angle away from the
fixing strip (70).
6. A weatherstripping section as claimed in any one of claims 1 to 5, characterized
by two gripping strips (90), designed as a nail guide, on the inner side (88) of the
lower wing (72) of the fixing rail (70).
7. A weatherstripping section as claimed in claim 6, characterized by the gripping
strips (90) running like a wedge towards the inner side (88) of the fixing strip (70).
8. A weatherstripping section as claimed in any one of claims 1 to 7, characterized
by a throughlike hollow (94) in the lower side (92) of the wing (72) of the fixing
strip (70) in the positions designed for taking up the nails for fixing the parts
in position.
1. Joint d'étanchéité pour des châssis de portes et de fenêtres, comportant une bande
de fixation (24, 70), constituée en matière dure, telle que du PVC dur pouvant être
montée notamment dans l'ouverture du dormant (10) et au moins une bande d'étanchéité
élastique molle (36, 54, 78) partant de la première bande, et s'appliquant contre
le battant associé, ainsi qu'un flexible semi-circulaire (40, 56, 86) élastique mou
et recouvrant la bande de fixation (24, 70) caractérisé par le fait que la bande de
fixation (24, 70) possède une section droite en forme de U, que la bande d'étanchéité
(36, 54, 78) fait saillie latéralement vers l'extérieur à partir de l'une des branches
(30, 76) de la bande de fixation en forme de U, que l'un des bords longitudinaux du
flexible semi-circulaire (40, 56, 86) est relié directement à la bande d'étanchéité
et soutient celle-ci, dans la mesure où il est relié à la zone centrale de la bande
d'étanchéité ou converge à angle aigu avec le bord d'étanchéité libre de la bande
d'étanchéité, et que l'autre bord longitudinal du flexible semi-circulaire est relié
à l'autre branche (28, 74) de la bande de fixation en forme de U.
2. Joint d'étanchéité selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la bande
d'étanchéité (36, 54) est orientée en oblique vers le haut à partir de la surface
extérieure d'une des branches (30, 76) de la bande d'étanchéité (24, 70).
3. Joint d'étanchéité selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que la
bande de fixation (24, 70) est formée de chlorure de polyvinyle dur et que la bande
d'étanchéité (24, 78) ainsi que le flexible semi-circulaire (40, 56, 86) sont formés
de chlorure de polyvinyle mou.
4. Joint d'étanchéité selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait
que le flexible semi-circulaire (86) est séparé de la branche (74) de la bande de
fixation (70) en regard de la bande d'étanchéité (78) et que le flexible semi-circulaire
est précontraint élastiquement dans une position s'accrochant sur la branche (74)
de la bande de fixation.
5. Joint d'étanchéité selon la revendication 4, caractérisé par le fait que le flexible
semi-circulaire (86) est précontraint élastiquement dans une position faisant saillie
en oblique vers le haut à partir de la bande de fixation (70).
6. Joint d'étanchéité selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait
qu'il est prévu deux bandes de blocage (90) servant à guider des clous sur la surface
intérieure (88) de l'âme inférieure (72) de la bande d'étanchéité (70).
7. Joint d'étanchéité selon la revendication 6, caractérisé par le fait que les bandes
de blocage (90) se raccordent en forme de coin à la surface intérieure (88) de la
bande de fixation (70).
8. Joint d'étanchéité selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait
qu'il est prévu un évidement (94) en forme de rainure dans la surface inférieure (92)
de l'âme (72) de la bande de fixation (70) dans les positions prévues pour la réception
de clous de fixation.

