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EP 0 036 206 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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23.09.1981 Patentblatt 1981/38 |
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Anmeldetag: 16.03.1981 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: B41F 15/14 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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FR GB IT NL |
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Priorität: |
19.03.1980 DE 8007545 U
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Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Müller, Georg
D-8901 Rettenbergen (DE)
- Abele, Walter
D-8900 Augsburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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Justiereinrichtung an einer Siebdruckmaschine |
(57) Die Erfindung bezieht sich auf eine Justiereinrichtung an einer Siebdruckmaschine.
Bei feinem Raster und großen Formaten soll das Schablonenbild ohne Druckversatz auf
das Druckgut, wie z.B. eine Leiterplatte, übertragen werden. Die Erfindung sieht hierzu
ein Meßmikroskop (5) vor, das oberhalb des Siebdrucktisches an einem Gestänge befestigt
ist. Das Gestänge besteht dabei aus einem ersten Gestänge (2), das über einen Gleitkopf
(3) mit einem zweiten zum ersten Gestänge senkrecht und zum Siebdrucktisch parallel
bewegbaren Gestänge (4) verbunden ist.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Justiereinrichtung an einer Siebdruckmaschine.
[0002] Zur Einsparung von Lötzinn werden die Leiterbahnen lediglich an den Lötaugen mit
Lötzinn überzogen. Dieses Verfahren wird dadurch ermöglicht, daß Lötstoppabdeckungen
im Siebdruckverfahren auf das Druckgut, wie z. B. eine gedruckte Leiterplatte, aufgebracht
werden.
[0003] Bei feinem Raster und großen Formaten ist es schwierig, das Schablonenbild ohne Druckversatz
auf das Druckgut, wie z. B. eine Leiterplatte zu übertragen. Wird die Justierung Schablone
Druckgut nicht gut vollzogen, wird beim Druck Lack auf die Lötaugen gedruckt, so daß
diese nicht mehr oder nur schlecht lötbar sind. Bei herkömmlichen Verfahren wird über
Papierdrucke oder Drucke auf transparenten Folien die Schablone auf das Druckgut empirisch
ausgerichtet. Erst nach dem Druck ist feststellbar, ob der meist nicht ganz vermeidbare
Druckversatz so groß ist, daß das Druckgut für den vorgesehenen Verwendungszweck nicht
mehr brauchbar ist. Es muß dann entweder weggeworfen oder durch Lösungen vom Druck
wieder befreit werden, was in beiden Fällen zur Verlängerung des Arbeitsganges und
damit zu erheblichen Unkosten führt.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Einrichtung zur einfachen Positionsüberprüfung
bzw. Justierung der Siebschablcne zum Druckgut an Sieberuckmaschinen zu schaffen.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe wird die Justiereinrichtung nach der Neuerung derart ausgebildet,
daß oberhalb des Siebdrucktiscbes ein erstes Gestänge befestigt ist, das über einen
Gleitkopf mit einem zweiten zum ersten Gestänge senkrecht und zum Siebdrucktisch parallel
bewegbaren Gestänge verbunden ist und daß an dem zweiten Gestänge ein Meßmikroskop
befestigt ist.
[0006] Durch diese Maßnahmen ist es möglich, die Justierung vor dem eigentlichen Druckvorgang
messend vorzunehmen. Dadurch wird die Justierung wesentlich vereinfacht und ein vorhandener
Versatz wird vor dem Drucken der Leiterplatte erkannt. Der Ausschuss durch Druckversatz
wird dadurch verhindert. Durch die spezielle Aufhängung des Meßmikroskopes kann dieses
in beiden Koordinatenrichtungen über den gesamten Siebdrucktisch verfahren werden.
[0007] Anhand der Figur wird die Erfindung näher erläutert. In der Figur ist eine Siebdruckmaschine
dargestellt. Auf den Siebdrucktisch 1 ist das Druckgut 6 aufgelegt. Über den Siebdrucktisch
1 ist ein Gestänge 2 montiert, das aus zwei parallel verlaufenden Rohren, die als
Führungsschienen dienen, besteht, und das über den Gleit- kopf 3 mit einem weiteren
Gestänge 4, verbunden ist, das ebenfalls aus zwei parallel laufenden Rohren aufgebaut
ist. Das Gestänge 4 ist wie das Gestänge 2 im Gleitkopf geführt. Dabei kann das Gestänge
4 senkrecht zum Gestänge 2 bewegt werden. Am Gestänge 4 ist dann ein Mikroskop 5 befestigt.
Mit Hilfe dieses Meßmikroskopes 5 ist es möglich, festzustellen, ob die Schablone
mit dem Druckgut zur Deckung gebrach worden ist. Ein eventueller Versatz von Schablone
und Druckgut kann vor dem Drucken über Justiereinrichtungen 7, die am Siebdrucktisch
1 angebracht sind, korrigiert werden. Sowohl das Mikroskop als auch der Siebtisch
lassen sich dabei in beiden Koordinatenrichtungen verschieben.
1. Justiereinrichtung an einer Siebdruckmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb
des Siebdrucktisches (1) ein erstes Gestänge (2) befestigt ist, das über einen Gleitkopf
(3) mit einem zweiten zum ersten Gestänge senkrecht und zum Siebdrucktisch parallel
bewegbaren Gestänge (4) verbunden ist und da. an dem zweiten Gestänge ein Meßmikroskop
(5) befestigt ist.