[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Schütz, insbesondere Leistungs- oder Steuer- oder
Starter-Schütz, mit einem in einem Gehäuse untergebrachten Kontaktsystem und einem
das Kontaktsystem betätigenden Magnetsystem, wobei das Kontaktsystem Kontaktschienen
mit feststehenden Kontaktstücken sowie mittels eines gemeinsamen Brückenträgers betätigbare,
als Öffner und/oder Schließer wirkende Brücken mit beweglichen Kontaktstücken aufweist,
wobei jede Brücke und die dazugehörigen Kontaktschienen in einer Schaltkammer untergebracht
sind, wobei ein Einschaltkontakt und ein Ausschaltkontakt für das Magnetsystem und
ein Einschaltkontakt zur Selbsthaltung des Magnetsystems vorgesehen sind, die durch
Betätigungselemente von außen betätigbar sind.
[0002] Schütze dieser Art können sowohl als Einzelschütze als auch in Schützenkombinationen
Anwendung finden.
[0003] Schütze der vorgenannten Gattung sind in der Praxis in verschiedenen Bauarten bekannt.
Bei diesen Schützen ist im allgemeinen ein Stößel vorgesehen, der von außen beispielsweise
von Hand mittels einer Drückertaste betätigt werden kann und der auf einen gemeinsamen
Brückenträger einwirkt und diesen zum Verschieben bringt, so daß bei anliegender Spannung
an dem Schütz ein gewisser Schaltvorgang mit den vorgesehenen Öffner-und/oder Schließerkontakten
vorgenommen werden kann. Nach Loslassen der Drückertaste geht das Schütz jedoch in
die Ursprungslage zurück und der Schaltvorgang ist beendet. In der Praxis ist es aber
erforderlich, einen Schaltvorgang über längere Zeit zu halten, ohne daß in dieser
Zeit die Drückertaste ständig von Hand niedergedrückt wird. Zu diesem Zweck ist ein
besonderer Einschaltkontakt vorgesehen und es wurde dabei vorgeschlagen, einen Schließerkontakt
des Schützes für die Selbsthaltung des Schützes zu verwenden. Zum Ausschalten des
Schützes ist ein weiterer separater Ausschaltkontakt vorgesehen.
[0004] Nach dem Stand der Technik sind nun diese beiden Einschalt- und Ausschaltkontakte
je in einem separaten Schaltgehäuse untergebracht, die über elektrische Anschlußleitungen
mit dem Schütz verbunden sind. Diese separaten Geräteteile verursachen einen hohen
Bauaufwand und einen großen Raumbedarf und außerdem eine komplizierte, zumindest kostenaufwendige
Verdrahtung.
[0005] Ein spezielles Schütz der zu Anfang erläuterten Gattung ist aus der US-A-2 013 013
bekannt. Auch bei diesem Schütz werden die drei Funktionen Einschalten, Ausschalten
und Selbsthaltung erfüllt, jedoch ist dazu ein großer Bauaufwand erforderlich. Zum
Einschalten und Selbsthalten ist eine Kontaktvorrichtung mit einem starren Winkelhebel
erforderlich und zum Ausschalten wird ein völlig separater Schalter, ebenfalls mit
Winkelhebel und weiteren Übertragungselementen, benötigt. Die beiden Schalter sind
innerhalb des Schützengehäuses räumlich sehr weit voneinander entfernt angeordnet.
Sie benötigen außerdem Kontaktbrücken, so daß für die drei Schaltfunktionen insgesamt
acht Kontaktstücke vorgesehen sind. Daraus ergibt sich auch eine komplizierte, bauaufwendige
Verdrahtung.
[0006] Aus der DE-U-1 813 182 ist ein Schaltschütz mit Doppelunterbrechung und einem Selbsthaltekontakt
bekannt, der als Einschaltkontakt ausgebildet und mittels eines Druckknopfes betätigbar
ist. Bei diesem Schaltschütz ist eine verhältnismäßig komplizierte Konstruktion mit
zwei Schraubenfedern zwischen dem handbetätigbaren Druckknopf und einem Schaltbrückenträger
erforderlich. Die Schaltbrücke mit Doppelunterbrechung wird bei Betätigung des Druckknopfes
nach unten geführt und eine elektrische Verbindung zwischen den feststehenden Schaltstücken
hergestellt, wodurch das Magnetsystem anziehen und die Schaltbrücke in Selbsthaltung
gebracht werden kann. Ein Ausschalten am Schaltschütz selbst ist nicht möglich, vielmehr
bedarf es hierzu eines besonderen außerhalb liegenden Schalters mit entsprechender
zusätzlicher Verdrahtung.
[0007] Bei dem weiterhin bekannten elektromagnetischen Schütz mit Hilfsschalter gemäß der
DD-A-95 051 ist zwar ein Einschalten, ein Selbsthalten des Einschaltkontaktes und
ein Ausschalten möglich, jedoch ist auch hier der Bauaufwand sehr groß. Für die vorgenannten
Schaltfunktionen werden Hilfsschalter zur Handbetätigung von im Spulenstromkreis liegenden
Hilfsschalterkontakten herangezogen. Zu diesem Zweck sind Vorsätze und Druckknöpfe
auf dem Hilfsschalter aufgesetzt. Zum Einschalten des Schützes wird ein Druckknopf
betätigt, dessen Stößel auf den Hilfsschalterstößel einwirkt, der den Schließer in
Form einer Kontaktbrücke mit nach unten nimmt, so daß die beweglichen Kontaktstücke
der Kontaktbrücke mit feststehenden Kontaktschienen in Berührung kommen, der Steuerstromkreis
geschlossen wird und das Magnetspulensystem anzieht. Der Hilfsschalterstößel wird
dann durch den Anker in seiner Schaltstellung gehalten. Zum Ausschalten des Schützes
ist eine ähnliche aber separate Konstruktion erforderlich, nämlich mit einem Druckknopf,
einem Stößel und einem Hilfsschalterstößel, der wieder mit dem Anker sowie mit der
Kontaktbrücke als Öffner zusammenwirkt. Bei dieser Konstruktion sind nicht nur zwei
Druckknöpfe mit Stößeln sowie Hilfsschalterstößel, die beide mit dem Anker zusammenwirken,
vorgesehen, sondern auch jeweils zwei Kontaktbrücken, also insgesamt vier Kontaktbrücken,
die zu insgesamt acht Anschlüssen für die Verdrahtung zwingen. Der Bauaufwand und
auch der Verdrahtungsaufwand sind also recht erheblich, abgesehen davon, daß die Hilfsschalter,
die zu diesen Funktionen benutzt werden, für andere Schaltzwecke praktisch verloren
sind.
[0008] Bei einem weiteren bekannten elektromagnetischen Schütz gemäß der DE-B-1 167 948
geht es darum, auf das normale Schützengehäuse ein Zusatzgehäuse aufzustecken, wobei
das Zusatzgehäuse Druckknopfschalter sowie Anschlußklemmen für die Steuerleitung des
Schützes aufweisen soll. Aus der Art der Anordnung der Anschlußklemmen kann man schließen,
daß innerhalb des Druckknopfschalters bewegliche Kontaktbrücken mit beiderseitigen
Kontaktstücken usw. vorgesehen sein sollen. Es ist zwar auch hier von einer mechanischen
Ein - bzw. Ausschaltung und von einem Selbsthaltekontakt die Rede, konstruktive Einzelheiten
sind aber nicht offenbart.
[0009] Ferner ist aus der DE-C-592 266 ein mittels eines Einschaltdruckknopfes bedienbares
elektromagnetisches Schütz bekannt. Bei diesem Schütz ist ein gebogener Federbügel
vorhanden, der mit seinem einen Ende mit einer feststehenden Kontaktschiene verbunden
ist und an dessen anderem Ende ein bewegliches Kontaktstück befestigt ist. Ferner
ist ein vom Schützenanker gesteuerter Hilfskontakt zum Halten des Schützes in der
Einschaltstellung vorgesehen. Der Hilfskontakt wird durch einen Kontakt am Einschaltdruckknopf
geschlossen. Der Druckknopf besitzt eine Aussparung, so daß unabhängig von der Ausschaltlage
des Ankers der Hilfskontakt geschlossen werden kann.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schütz zu schaffen, welches die Funktionen
Einschalten, Selbsthaltung und Ausschalten direkt erfüllt und bei dem der Bauaufwand
und Raumbedarf erheblich verringert und eine einfache Verdrahtung ermöglicht ist.
[0011] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwecks Bildung des
Einschaltkontaktes, des Ausschaltkontaktes und des Einschaltkontaktes zur Selbsthaltung
des Magnetsystems ausschließlich zwei Federbügel in einer separaten Schaltkammer angeordnet
sind, welche mit ihrem einen Ende an feststehenden Kontaktschienen befestigt sind
und an ihrem anderen Ende einander überlappende bewegliche Kontaktstücke tragen, daß
mindestens ein Federbügel in eine Öffnung des gemeinsamen Brückenträgers eingreift
und daß ein Betätigungselement für das Einschalten und die Selbsthaltung an dem einen
Federbügel und ein weiteres Betätigungselement für das Ausschalten an dem anderen
Federbügel angreift.
[0012] Auf diese Weise ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß in einer Kontaktbahn drei
Funktionen verwirklicht sind, nämlich das Einschalten, das Selbsthalten und das Ausschalten
des Schützes, ohne daß es zusätzlicher separater Schalter bzw. Schaltergehäuse und
entsprechender Verdrahtung bedarf.
[0013] Dieses vorerläuterte Funktionsprinzip gestattet eine Reihe von weiteren vorteilhaften
Ausgestaltungen, die in den abhängigen Ansprüchen gekennzeichnet sind.
[0014] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung im Schema dargestellt, und
zwar zeigen
Figur 1 ein Schaltschema für ein Schütz,
Figur 2 einen Vertikalschnitt durch ein vereinfacht dargestelltes Schütz mit integrierten
Schaltkammer für Einschalt- und Ausschaltkontakte in Ruhestellung,
Figur 3 ein Schnitt gemäß Figur 2, wobei der Einschaltkontakt betätigt ist,
Figur 4 ein Schnitt gemäß Figur 2, wobei das Schütz durch den Einschaltkontakt in
Selbsthaltung gegangen ist,
Figur 5 einen Schnitt gemäß Figur 2 im Augenblick der Betätigung des Betätigungselementes
für den Ausschaltkontakt,
Figur 6 einen Vertikalschnitt mit fertigungsmäßig vereinfachter symmetrischer Ausgestaltung
und Gleichheit der Teile für Einschalt - und Ausschaltkontakt sowie für die beiden
Betätigungselemente,
Figur 7 einen Schnitt durch eine Schaltkammer mit anders gestalteten, ebenfalls symmetrisch
angeordneten und gleichen Teilen für die Kontaktbügel der Ein- und Ausschaltkontakte
und Betätigungselemente,
Figur 8 eine andere Ausbildung, wobei das Betätigungselement des Einschaltkontaktes
in Baueinheit mit dem Stöße des Brückenträgers ausgebildet ist,
Figur 9 einen Querschnitt hierzu,
Figur 10 eine perspektivische Ansicht eines Schützes,
Figur 11 eine Explosionszeichnung mit perspektivischer Ansicht auf die Einzelteile
des Schützes gemäß Figur 10, wobei Magnetanker und Magnetkern nicht dargestellt sind,
Figur 12 einen Längsschnitt durch eine andere Ebene des Schützes gemäß Schnittlinie
XII - XII in Figur 10.
Figur 13 eine Seitenansicht auf ein Schütz mit Vertikalschnitt durch die Schaltkammer
der Ein-und Ausschaltkontakte mit einem vorgesetzten Motorschutzschalter,
Figur 14 eine Draufsicht zu Figur 13.
[0015] Figur 1 zeigt ein vereinfachtes Schaltschema für ein Schütz, welches an ein Stromnetz
mit Leitungen 1 und 2 angeschlossen ist. Wenn der Hauptschalter 20 geschlossen ist,
kann das Schütz 3 erst anziehen, wenn auch der Einschaltkontakt 8 betätigt wird. Zu
diesem Einschaltkontakt 8 ist ein weiterer Kontakt 4 über Leitungen 5, 6 parallel
geschaltet, der als Kontakt des Schützes 3 ausgebildet sein kann und nach Anzug des
Schützes ebenfalls schließt und das Schütz an Spannung hält, auch wenn der Einschaltkontakt
8 wieder geöffnet wird. Durch die strichpunktierte Linie 7 ist angedeutet, daß der
Kontakt 4 einer der Kontakte des Kontaktsystemes des Schützes 3 ist. Zum Abschalten
des Schützes dient ein Ausschaltkontakt 9, der den Stromkreis unterbricht und das
Schütz wieder abfallen läßt. Mit dem Bezugszeichen 10 ist noch eine übliche Sicherung
bezeichnet. Nach dem Stand der Technik sind wie zu Anfang erläutert, die beiden Kontakte
8 und 9 als Einschaltkontakt und Ausschaltkontakt in je einem separaten Schaltergehäuse
untergebracht.
[0016] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen die Figuren 2 bis 5 in verschiedenen
Schaltstellungen. In dem vereinfacht dargestellten Gehäuse des Schützes 3 befindet
sich ein Magnetsystem mit Magnetkern 36, einer Spule 37 und mit einem Magnetanker
45. Mit dem Magnetanker ist ein gemeinsamer Brückenträger 38 verbunden, der nachfolgend
noch anhand der Figuren 11 und 12 näher erläutert wird. Im oberen Teil des Gehäuses
des Schützes befindet sich eine Schaltkammer 35, in welcher einmal ein Kontaktbügel
39 für den Einschaltkontakt und zum anderen ein Kontaktbügel 41 für den Ausschaltkontakt
angeordnet sind. Der Kontaktbügel 41 ist, wie aus den Figuren ersichtlich, in einer
Baueinheit mit dem Kontaktbügel 39 des Einschaltkontaktes vorgesehen. Bei diesem Ausführungsbeispiel
sind also die Kontaktbügel der Ein- und der Ausschaltkontahte mit zugehörigen feststehenden
Kontaktschienen 40 und 42 in der gemeinsamen Schaltkammer 35 untergebracht. Die Kontaktbügel
sind in diesem Ausführungsbeispiel als U-förmige Federbügel ausgebildet, die mit ihrem
einen Ende 39b bzw. 41 b an den Kontaktschienen 40 und 42 befestigt sind. An ihrem
anderen Ende tragen die Federbügel einander überlappende bewegliche Kontaktstücke
39a bzw. 41 a. Der Kontaktbügel 39 des Einschaltkontaktes greift in eine Öffnung 38a
des Brückenträgers 38 ein.
[0017] Der Kontaktbügel 39 ist durch ein Betätigungselement 43 bzw. ein Drückertaste betätigbar,
während für die Betätigung des Kontaktbügels 41 des Ausschaltkontaktes ein weiteres
Betätigungselement 44 bzw. eine weitere Drückertaste vorgesehen ist.
[0018] Die Wirkungsweise des vorerläuterten Schützes ist im wesentlichen folgende. In Ruhelage
befinden sich die Kontaktbügel 39,41 der Ein- und Ausschaltkontakte und die Betätigungselemente
43,44 bzw. Drückertasten in der in Figur 2 dargestellten Stellung, wobei die beweglichen
Kontaktstücke 39a und 41 a einen Abstand voneinander aufweisen. Bei Betätigen des
Betätigungselementes 43 von außen wird der freie Schenkel des U-förmigen Kontaktbügels
39 des Einschaltkontaktes nach unten bewegt, so daß das Kontaktstück 39a mit dem Kontaktstück
41 a in Berührung kommt, wie Figur 3 zeigt. Dadurch schaltet das Schütz ein. Mit dem
Einschalten des Schützes wird der Magnetanker 45 mit dem gemeinsamen Brückenträger
38 nach unten gezogen, so daß der Steg 38b zur Anlage an dem freien Schenkel des Kontaktbügels
39 des Einschaltkontaktes kommt. Dadurch kann sich das Schütz selbst an Spannung halten.
Diese
[0019] Schaltstellung zeigt Figur 4. Das Ausschalten des Schützes geschieht mittels des
Betätigungselementes 44, der den freien Schenkel des Federbügels des Ausschaltkontaktes
nach unten ausbiegt, so daß das bewegliche Kontaktstück 41 a von dem Kontaktstück
39a abhebt. Durch Federkraft wird der Anker 45 mit dem Brückenträger 38 aus der Schaltstellung
nach Figur 5 wieder in die Ursprungslage gemäß Figur 2 zurückgeführt. Die vorerläuterte
Konstruktion bringt im wesentlichen vier Funktionen mit sich, nämlich einmal das Einschalten,
zum anderen das Selbsthalten des Schützes, ferner das Ausschalten und außerdem kann
man die integrierte Kontaktvorrichtung zum normalen Schließen verwenden, also so wie
die nachfolgend anhand der Figuren 11 und 12 erläuterten Brücken- bzw. Schließerkontakte.
Es versteht sich, daß in dem letzteren Falle die Betätigungselemente 43 und 44 nicht
betätigt werden. Ein weiterer Vorteil des Ausführungsbeispieles gemäß den Figuren
2 bis 5 besteht darin, daß die Schaltkammer 35 im Schützengehäuse entsprechend den
übrigen Schaltkammern 12d (Figur 11) untergebracht ist, was eine wesentliche Herstellungsvereinfachung
mit sich bringt.
[0020] Figur 6 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines Schützes, welches ähnlich wie
das nach den Figuren 2 bis 5 aufgebaut ist, so daß für gleichartig wirkende Teile
die gleichen Bezugszeichen verwendet worden sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind
jedoch die U-förmigen Kontaktbügel 46, 47 des Einschaltkontaktes einerseits und des
Ausschaltkontaktes andererseits völlig gleichartig bzw. symmetrisch gestaltet, was
ebenfalls für die feststehenden Kontaktschienen 40, 42 gilt. Die beiden Federbügel
unterscheiden sich lediglich dadurch, daß sie in Ruhestellung mit ihren Schenkeln
unterschiedlich weit zusammengebogen sind, wie aus Figur 6 erkenntlich ist. Dieses
unterschiedliche Zusammenbiegen wird bei der Vormontage vorgenommen. Für die Herstellung
ergibt sich hier jedoch der Vorteil, daß die Federbügel und die Kontaktschienen völlig
gleich bemessen sind. In diesem Falle überlappen sich die beweglichen Kontaktstücke
46a und 47a im Bereich der Öffnung 38a des Brückenträgers 38. Die Wirkungsweise dieses
Schützes entspricht der des Schützes nach den Figuren 2 bis 5.
[0021] Bei einem anderen Ausführungsbeispiel gemäß Figur 7 sind die Kontaktbügel 48, 49
der Ein- und Ausschaltkontakte mit ihren beweglichen Kontaktstücken im wesentlichen
als ebene Federbügel ausgebildet, die mit ihrem einen Ende befestigt sind. Die beweglichen
Kontaktstücke am anderen Ende überlappen sich vorteilhafterweise im Bereich der Öffnung
38a des Brückenträgers 38, so daß auch bei dieser Ausgestaltung die Federbügel völlig
gleich bemessen und symmetrisch zueinander angeordnet sind, was wiederum eine Herstellungsvereinfachung
mit sich bringt.
[0022] Das weitere Ausführungsbeispiel gemäß Figur 8 entspricht im wesentlichen dem der
Figur 7, so daß die Kontaktbügel 50, 51 der Ein- und Ausschaltkontakte wieder im wesentlichen
als ebene Federbügel ausgebildet und in der Schaltkammer 35 angeordnet sind. In diesem
Falle wird eine weitere Vereinfachung dadurch erreicht, daß das Betätigungselement
52 des Einschaltkontaktes in Baueinheit mit dem von außen betätigbaren Stößel des
Brückenträgers ausgebildet ist. Dadurch entfällt also ein separates Betätigungselement
bzw. eine Drückertaste für den Einschaltkontakt. Die Schaltkammer 35 dieses Ausführungsbeispiels
nach den Figuren 8 und 9 eignet sich besonders als Sonderkammer, d.h. man kann diese
Schaltkammer zunächst als separate Kammer herstellen und dann wahlweise auf dem Schützengehäuse
oder seitlich an dem Schützengehäuse anordnen. Bei direkter integrierter seitlicher
Anordnung der Schaltkammer an dem Gehäuse ist dann ein Verbindungssteg 52a zu dem
gemeinsamen Brückenträger 38 des Schützes vorgesehen, so daß also wieder alle Funktionen,
d.h. Ein- und Ausschalten der Kontakte, Selbsthaltung des Schützes und Verwendbarkeit
als normaler Schließerkontakt, gewährleistet sind. Bei Anordnung der Schaltkammer
auf dem Gehäuse des Schützes kann der Verbindungssteg zu dem Brückenträger entsprechend
anders gestaltet sein.
[0023] Zum besseren Verständnis des Gesamtaufbaus eines Schützes sei noch anhand der Figuren
10, 11 und 12 ein weiteres Ausführungsbeispiel erläutert. Das Gehäuse des Schützes
besteht aus mehreren Gehäuseteilen 11, 12 und 13, die aus zähhartem Kunststoff hergestellt
sind. Das Gehäuseteil 11 dient mit seiner Bodenplatte 11 a zur Befestigung auf einer
Befestigungsebene, z. B. auf einer Schalttafel oder in einem Schaltschrank. Zur Befestigung
können die seitlichen Vorsprünge 11e mit Bohrungen Verwendung finden oder aber es
kann ein unter Druck einer Feder 11k (Figur 12) stehender Riegel 11 h vorgesehen sein,
der zusammen mit einem Gegenanschlag in eine nicht gezeichnete profilierte Schiene
der Schalttafel oder des Schaltschrankes eingreift. Im Inneren des Gehäuseteils 11
ist das Magnetsystem untergebracht, welches einmal aus einer Spule 16 mit Anschlußleitungen
17 und Anschlußstücken 18, 19 besteht und zum anderen aus einem Magnetkern 34 und
einem beweglichen Anker 31. Die Befestigung der Spule 16 und des Magnetkerns kann
mit Hilfe einer Halterung 14 nur durch einfaches Einschieben unter Klemmwirkung erfolgen.
[0024] An Ober- und Unterseite des Gehäuseteils 11 sind federnde Zungen 11 c vorgesehen,
die mit Ausnehmungen und Raststellen 12b des Gehäuseteils 12 zusammenwirken. An den
beiden Seitenflächen des Gehäuseteils 12 sind ebenfalls zungenartige Vorsprünge 12c
vorgesehen, die in Ausnehmungen mit Raststellen 11 d des Gehäuseteils 11 eingreifen.
Somit werden die Gehäuseteile 11 und 12 durch einfaches Zusammenschieben von Hand
fest miteinander verbunden.
[0025] Das Gehäuseteil 12 enthält ein Kontaktsystem. Zu diesem Zweck sind innerhalb der
vorgegebenen Breite zwischen den beiden Seitenflächen 12a vier Schaltkammern 12d parallel
nebeneinander vorgesehen. Eine dieser Schaltkammern, vorzugsweise die in Figur 11
nahe der Vorderkante gezeichnete Schaltkammer 12f ist entsprechend der oben erläuterten
Schaltkammer 35 ausgebildet. Die Schaltkammern als solche sind im wesentlichen als
U-förmige Rinnen mit offenen Stirnseiten ausgebildet. Dabei öffnen die U-förmigen
Rinnen nach der von der Befestigungsebene abliegenden Seite hin. In den Schaltkammern
12d befinden sich zwei Kontaktschienen 24 mit feststehenden Kontaktstücken 24a, die
durch Einlegen in Führungen 26, 27 des Gehäuseteils 12 sowie in im wesentlichen rechteckigen
Rahmen 30 durch Kontaktanschlußschrauben 21 gehalten sind. Die Kontaktanschlußschrauben
21 halten gleichzeitig die elektrischen Anschlußleitungen 28.
[0026] Mit den beiden Kontaktschienen 24 in den Schaltkammern 12d arbeitet jeweils eine
Brücke 25 mit beweglichen Kontaktstücken 25a zusammen. Bei der dargestellten Ausführungsform
handelt es sich um Schließer, die aber auch als Öffner umgerüstet werden können, und
zwar dadurch, daß die beiden Kontaktschienen 24 der betreffenden Schaltkammer um 180°
gedreht werden, so daß die Kontaktstücke 24a nach der Befestigungsebene hin zeigen.
Ferner wird die Brücke 25 zusammen mit der Kontaktfeder 33 aus der Öffnung 38c des
für alle Brücken gemeinsamen Brückenträgers 38 herausgenommen und nach Umdrehen um
180° in die Öffnung 38e wieder eingesetzt.
[0027] Der gemeinsame Brückenträger 38 besteht im wesentlichen aus einer Platte, deren eines
Ende mit dem Anker 31 des Magnetsystems verbunden ist. Außerdem sind Druckfedern 32
vorgesehen, die bei nicht eingeschalteter Spule 16 den Anker 31 und den gemeinsamen
Brückenträger 38 in die dargestellte Ruhelage zurückdrücken. An dem von der Befestigungsebene
abliegenden Ende weist der Brückenträger 38 einen Vorsprung 38d auf, welcher durch
eine Öffnung 13d des als Deckel dienenden Gehäuseteiles 13 hindurchragt. Das Gehäuseteil
13 deckt das Kontaktsystem in dem Gehäuseteil 12 ab. In diesem Gehäuseteil sind zwei
Lochreihen 13b vorgesehen, durch die ein Schraubenzieher gesteckt werden kann, der
gleichzeitig von der betreffenden Wandung des Loches geführt ist und der die Kontaktanschlußschrauben
21 und 22 frei zugänglich festzuziehen gestattet.
[0028] Neben den erläuterten Schaltkammern 12d und 12f des Gehäuseteils 12 ist innerhalb
der vorgegebenen Breite zwischen den Seitenwänden 12a ein weiterer rinnenartiger Raum
12-e vorgesehen, in welchem die beiden Anschlußschrauben 22 für die Spule des Magnetsystems
untergebracht sind. Das Gehäuseteil 13 kann ebenfalls durch Aufschieben und Aufklemmen
gegenüber dem Gehäuseteil 12 befestigt werden.
[0029] In den Figuren 13 und 14 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,
und zwar ein Schütz 53 mit Kontaktanschlußschrauben 56,57 und weiteren Anschlußschrauben
58 und 67 für die Spule sowie mit einer eingearbeiteten Schaltkammer 54, die im wesentlichen
mit der Ausgestaltung nach Figur 2 bis 5 übereinstimmt. Für gleich wirkende Teile
sind daher auch die gleichen Bezugszeichen verwendet worden. Der gemeinsame Brückenträger
weist einen Fortsatz 55 auf, der nach außen aus dem Gehäuse herausragt und als Drückertaste
verwendbar ist. Des weiteren sind wieder Betätigungselemente 43,44 vorgesehen. Dem
Schütz 53 ist ein Motorschutzgerät 59 vorgeschaltet, welches über elektrische Leitungen
60 und 61 mit dem Schütz 53 verbunden ist. Das Motorschutzgerät besitzt einen Stellhebel
62 gegenüber einer Skala 63, wodurch die Auslösempfindlichkeit dieses Gerätes eingestellt
werden kann. Auch dieses Motorschutzgerät besitzt Kontaktanschlußschrauben 64, 65
und 66. Außerdem sind noch Drückertasten 68 und 69 vorgesehen, wobei die Drückertaste
68 auch als Ausschalttaste verwendbar ist, da sie auf einen Ausschaltkontakt einwirkt.
Bei dieser Ausführung des kombinierten Gerätes kann also wahlweise zur Ausschaltung
das Betätigungselement 44 oder die Drückertaste 68 betätigt werden. Unter Umständen
kann dann auch das Betätigungselement 44 entfallen.
1. Schütz, insbesondere Leistungs- oder Steuer- oder Starter-Schütz, mit einem in
einem Gehäuse untergebrachten Kontaktsystem und einem das Kontaktsystem betätigenden
Magnetsystem (36,37,45), wobei das Kontaktsystem Kontaktschienen (24) mit feststehenden
Kontaktstücken (24a) sowie mittels eines gemeinsamen Brückenträgers (38) betätigbare,
als Öffner und/oder Schließer wirkende Brücken (25) mit beweglichen Kontaktstücken
(25a) aufweist, wobei jede Brücke und die dazugehörigen Kontaktschienen in einer Schaltkammer
(12d) untergebracht sind, wobei ein Einschaltkontakt und ein Ausschaltkontakt für
das Magnetsystem und ein Einschaltkontakt zur Selbsthaltung des Magnetsystems vorgesehen
sind, die durch Betätigungselemente (43,44) von außen betätigbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß zwecks Bildung des Einschaltkontaktes, des Ausschaltkontaktes und des Einschaltkontaktes
zur Selbsthaltung des Magnetsystems ausschließlich zwei Federbügel (39,41; 46, 47;
48, 49; 50, 51) in einer separaten Schaltkammer (35, 54) angeordnet sind, welche mit
ihrem einen Ende an feststehenden Kontaktschienen (40,42) befestigt sind und an ihrem
anderen Ende einander überlappende bewegliche Kontaktstücke (39a, 41 a; 46a, 47a)
tragen, daß mindestens ein Federbügel (39; 46, 47; 48, 49) in eine Öffnung (38a) des
gemeinsamen Brückenträgers (38) eingreift und daß ein Betätigungselement (43; 52)
für das Einschalten und die Selbsthaltung an dem einen Federbügel (39; 46; 48; 50)
und ein weiteres Betätigungselement (44) für das Ausschalten an dem anderen Federbügel
(41; 47; 49; 51) angreift.
2. Schütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Federbügel (39,
41; 46, 47) U-förmig gestaltet sind.
3. Schütz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Federbügel (39;
46; 48; 50) des Einschaltkontaktes in die Öffnung (38a) des Brückenträgers (38) eingreift.
4. Schütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federbügel (48,49) im wesentlichen
als ebene Federbügel ausgebildet sind, die mit ihrem einen Ende befestigt sind und
an ihrem anderen Ende die beweglichen Kontaktstücke tragen, die sich im Bereich der
Öffnung (38a) des Brückenträgers (38) einander überlappen.
5. Schütz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schaltkammer (35; 54) im Schützengehäuse entsprechend den übrigen Schaltkammern (12d)
untergebracht ist.
6. Schütz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkammer
(35) wahlweise auf dem Gehäuse des Schützes oder seitlich des Gehäuses angeordnet
und ein Verbindungssteg (52a) zu dem Brückenträger (38) vorgesehen ist.
7. Schütz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Betätigungselement (52) des Federbügels (50) des Einschaltkontaktes in Baueinheit
mit dem von außen betätigbaren Stößel des Brückenträgers (38) ausgebildet ist.
8. Schütz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Federbügel (46,47; 48, 49; 50, 51) gleich groß bemessen und symmetrisch zueinander
angeordnet sind.
1. Contactor, in particular power or control or starter contactor, with a contact
system located in a housing and a magnet system (36, 37,45) actuating the contact
system, the contact system comprising contact bars (24) with stationary contact members
(24a) and bridges (25) with movable contact members (25a) acting as opening and/or
closing members and able to be actuated by means of a common bridge support (38),
each bridge and the associated contact bars being located in a switching chamber (12d),
whereby a closing contact and an opening contact for the magnet system and a closing
contact for self-holding of the magnet system are provided, which can be actuated
from outside by actuating members (43,44), characterised in that for the purpose of
forming the closing contact, the opening contact and the closing contact for self-holding
of the magnet system, exclusively two spring clips (39,41; 46, 47; 48, 49; 50, 51)
are located in a separate switching chamber (35, 54), which are attached by their
one end to stationary contact bars (40,42) and at their other end support overlapping,
movable contact members (39a, 41 a; 46a, 47a), that at least one spring clip (39;
46, 47; 48, 49) engages in an opening (38a) in the common bridge support (38) and
that an actuating member (43; 52) for closing and self-holding acts on one spring
clip (39; 46; 48; 50) and a further actuating member (44) for opening acts on the
other spring clip (41; 47; 49; 51).
2. Contactor according to claim 1, characterised in that the two spring clips (39,
41; 46,47) are constructed with a U-shape.
3. Contactor according to claim 1 or 2, characterised in that the spring clip (39;
46; 48; 50) of the closing contact engages in the opening (38a) of the bridge support
(38).
4. Contactor according to claim 1, characterised in that the spring clips (48, 49)
are substantially constructed as flat spring clips, which are attached by their one
end and at their other end support the movable contact members, which overlap in the
region of the opening (38a) of the bridge support (38).
5. Contactor according to one of the preceding claims, characterised in that the switching
chamber (35; 54) is located in the contactor housing corresponding to the remaining
switching chambers (12d).
6. Contactor according to one of claims 1 to 4, characterised in that the switching
chamber (35) is located selectively on the housing of the contactor or at the side
of the housing and a connecting web (52a) to the bridge support (38) is provided.
7. Contactor according to one of the preceding claims, characterised in that the actuating
member (52) of the spring clip (50) of the closing contact is constructed in the structural
unit with the plunger of the bridge support (38) able to be actuated from outside.
8. Contactor according to one of the preceding claims, characterised in that the two
spring clips (46,47; 48, 49; 50, 51) are of the same size and arranged symmetrically
with respect to each other.
1. Contacteur, en particulier contacteur de puissance, de commande, ou de mise en
marche, comportant un système de contacts, logé dans un boîtier, et un système d'électro-aimants
(36, 37, 45), actionnant ledit système de contacts, lequel système de contacts présente
des barres de contact (24) avec des pièces fixes de contact (24a), ainsi que des ponts
(25), qui sont munis de pièces mobiles de contact (25a), fonctionnant en contacts
de repos et/ou en contacts de travail, et qui sont actionnables au moyen d'un porte-ponts
(38) commun, chaque pont et les barres de contact correspondantes étant logés dans
une chambre de commutation (12d), un contact d'enclenchement et un contact de déclenchement
pour le système d'électroaimants et un contact d'enclenchement pour le maintien automatique
dudit système d'électroaimants étant prévus, ces contacts étant actionnables de l'extérieur
par des éléments d'actionnement (43, 44), ledit contacteur étant caractérisé en ce
que pour constituer le contact d'enclenchement et le contact de déclenchement ainsi
que le contact d'enclenchement servant au maintien automatique du système d'électroaimants,
seuls deux étriers élastiques (39,41; 46, 47; 48, 49; 50, 51) sont disposés dans une
chambre de commutation séparée (35, 54), lesdits étriers étant fixés par une extrémité
à des barres de contact fixes (40, 42) et portant à leur autre extrémité des pièces
de contact mobiles (39a, 41a; 46a, 47a) se recouvrant l'une l'autre ; et en ce qu'au
moins un etrier élastique (39; 46, 47; 48, 49) s'engage dans une ouverture (38a) du
porte-ponts commun (38); et en ce qu'un élément d'actionnement (43; 52) pour l'enclenchement
et le maintien automatique attaque l'un des étriers élastiques (39; 46; 48; 50), et
qu'un autre élément d'actionnement (44) pour le déclenchement attaque l'autre étrier
élastique (41; 47; 49; 51
2. Contacteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux étriers élastiques
(39,41; 46, 47) sont réalisés avec une forme en U.
3. Contacteur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'étrier élastique
(39; 46; 48; 50) du contact d'enclenchement pénètre dans l'ouverture (38a) du porte-ponts
(38).
4. Contacteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les étriers élastiques
(48, 49) sont réalisés essentiellement sous la forme de lames de ressort planes, qui
sont fixées par l'une de leurs extrémités, et qui portent, à leur autre extrémité,
les pièces mobiles de contact, se recouvrant les unes les autres au niveau de l'ouverture
(38a) du porte-ponts (38).
5. Contacteur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la
chambre de commutation (35; 54) est logée dans le boîtier du contacteur d'une façon
correspondant aux autres chambres de commutation (12d).
6. Contacteur selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la chambre
de commutation (35) est placée au choix sur le boîtier du confacteur ou latéralement
audit boîtier, et qu'une pièce de jonction (52a) avec le porte-ponts (38) est prévue.
7. Contacteur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe
d'actionnement (52) de l'étrier élastique (50) du contact d'enclenchement est réalisé
unitairement avec le poussoir, actionnable de l'extérieur, du porte-ponts (88).
8. Contacteur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les
deux étriers élastiques (46,47; 48,49; 50, 51) ont la même grandeur et sont disposés
symétriquement l'un par rapport à l'autre.