(19)
(11) EP 0 036 625 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
30.09.1981  Patentblatt  1981/39

(21) Anmeldenummer: 81102003.1

(22) Anmeldetag:  18.03.1981
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3C11D 1/14, C11D 1/83, C11D 1/90, C11D 17/00
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 26.03.1980 DE 3011550

(71) Anmelder: Henkel Kommanditgesellschaft auf Aktien
40191 Düsseldorf (DE)

(72) Erfinder:
  • Weichbrodt, Maria, Dr. geb. Nolte
    D-5074 Odenthal (DE)
  • Guirr, Ortburg, geb. Düsterloh
    D-4150 Krefeld 1 (DE)
  • Ansmann, Achim, Dr.
    D-4010 Hilden (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Flüssige Reinigungsmittel


    (57) Die wässrigen Reinigungsmittellösungen mit verbesserter Hautschutzwirkung und starker Reinigungskraft zeichnen sich durch einen Gehalt von 2-40 (4-20) Gew.- % eines Gemisches aus je 50 Tin. eines sulfatierten Anlagerungsproduktes von 1-5 (2-4) Mol Ethylenoxid an ein n-C,rAlkanol bzw. an ein n-C14-Alkanol und ggf. bis zu 20 (2-5) Gew.-% eines oberflächenaktiven Betains aus. Ein bevorzugtes Mittel hat die Zusammensetzung:

    2-40 (4 -20) Gew.-% des genannten Adduktgemisches,

    2-20 (5 -20) Gew.-% eines oder mehrerer anionischen Tenside, bevorzugt C9-16 n-Alkylbenzolsulfonate und/oder C10-20-Alkansulfonate,

    0-20 (2 - 5) Gew.-% eines oberflächenaktiven Betains, bevorzugt C10-18-Alkyldimethylcarboxymethyl- betain und C11-17-Alkylamidopropyldimethyl- carboxymethylbetain,

    0-10 (0 - 5) Gew.-% eines nichtionischen Tensids,

    0-20 (2 -10) Gew.-% eines Lösungsmittels,

    0-10 (0,2- 5) Gew.-% eines Lösungsvermittlers,

    0-10 (0,5- 8) Gew.-% eines Verdickungsmittels,

    0- 5 (0,1- 2) Gew.-% Korrosionsinhibitoren und Konservierungsmittel,

    0-0,1 Gew.-% Farbstoff, 0-0,5 Gew.-% Parfümöl, Rest Wasser.


    Bevorzugtes Anwendungsgebiet der Mittel: manuelles Spülen von Essgeschirr und dgl.


    Beschreibung


    [0001] Flüssige Wasch-, Spül- und Reinigungsmittel stellen meist wäßrige Lösungen von anionischen und/oder nichtionischen Tensiden und üblichen Zusatzstoffen dar. Sie werden zum Waschen von Textilien, zum Reinigen harter Oberflächen, zum Beispiel von Gläsern oder keramischen Materialien, von Kunststoffen, lackierten und polierten Oberflächen, die auch metallischer Natur sein können, verwendet. Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet derartiger Mittel ist das manuelle Spülen von Eßgeschirr und anderen damit verwandten Gerätschaften. Die jeweiligen Reinigungsvorgänge werden üblicherweise bei leicht erhöhten Temperaturen durchgeführt. Dabei findet stets eine verstärkte Einwirkung auf die menschliche Haut statt.

    [0002] Die vorliegende Erfindung betrifft daher Reinigungsmittel mit verbesserter Hautschutzwirkung und starker Waschkraft.

    [0003] Es ist bekannt, daß sogenannte Alkylethersulfate, das heißt sulfatierte Anlagerungsprodukte von etwa 2 bis 5 Mol Ethylenoxid an Fettalkohole mit etwa 10 bis 16 Kohlenstoffatomen im Alkylrest eine gute Waschkraft bei gleichzeitiger milder Wirkung auf die Haut besitzen. Die marktüblichen, manuell anzuwendenden Geschirrspülmittel stellen daher wäßrige Lösungen solcher Alkylethersulfate in Verbindung mit anderen anionischen Tensiden wie n-Alkylbenzolsulfonaten und/oder Alkansulfonaten, gegebenenfalls auch Olefinsulfonaten oder Alkylsulfaten sowie nichtionischen Tensiden, Lösungsvermittlern, Farb-und Duftstoffen dar.

    [0004] Es wurde nun überraschend gefunden, daß der Einsatz eines Alkylethersulfatgemisches, bestehend aus 50 . Gewichtsprozent eines C12-Alkylethersulfats und 50 Gewichtsprozent eines C14-Alkylethersulfats mit 1 bis 5, vorzugsweise 2 bis 4 Ethylenoxidgruppen als Etherkomponente gegenüber dem üblicherweise eingesetzten Alkylethersulfatgemisch, das die gleichen Komponenten im Gewichtsverhältnis 70 : 30 enthält, zu einer unerwarteten weiteren Verminderung der Hautirritation führt, ohne die bekannt gute Waschkraft derartiger Mittel zu mindern. Geringfügige zusätzliche Mengen an Alkylethersulfaten mit mehr öder weniger als 12 beziehungsweise 14 Kohlenstoffatomen im Alkylrest verändern diese guten Ergebnisse nur unwesentlich, sollten jedoch möglichst vermieden werden.

    [0005] Es ist weiterhin bekannt, daß amphotere oberflächenaktive Mittel vom Betaintyp eine milde Wirkung auf die Haut ausüben. Daher wurde erwartet, daß eine Kombination der erfindungsgemäß eingesetzten Mischung aus C12/C14-Alkylethersulfaten mit Betainen eine zusätzliche Steigerung der Hautverträglichkeit zeigen würde. Diese erwartete Wirkung konnte jedoch nicht ermittelt werden. Um so überraschender war jedoch, daß durch weiteren Zusatz derartiger Betaine eine signifikante Steigerung der Waschwirksamkeit erzielt werden konnte.

    [0006] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein flüssiges Reinigungsmittel auf Basis einer wäßrigen Lösung von anionischen, gegebenenfalls zusammen mit nichtionischen Tensiden, lösungsmitteln, Lösungsvermittlern, Korrosionsinhibitoren, Konservierungsmitteln, Verdickungsmitteln sowie Farb- und Duftstoffen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es 2 bis 40, vorzugsweise 4 bis 20 Gewichtsprozent eines Gemisches aus je 50 Teilen eines sulfatierten Anlagerungsproduktes von 1 bis 5, vorzugsweise 2 bis 4 Mol Ethylenoxid an ein n-C12-Alkanol und an ein n-C14-Alkanol und gegebenenfalls bis zu 20, vorzugsweise 2 bis 5 Gewichtsprozent eines oberflächenaktiven Betains enthält.

    [0007] Die Zusammensetzung der erfindungsgemäßen wäßrigen Reinigungsmittellösung bewegt sich in folgendem Rahmen:

    2 bis 40, vorzugsweise 4.bis 20 Gewichtsprozent eines Gemisches aus je 50 Teilen eines sulfatierten Anlagerungsproduktes von 1 bis 5, vorzugsweise 2 bis 4 Mol Ethylenoxid an ein n-C12-Alkanol und an ein n-C14-Alkanol,

    2 bis 20, vorzugsweise 5 bis 20 Gewichtsprozent eines oder mehrerer anionischer Tenside,

    0 bis 20, vorzugsweise 2 bis 5 Gewichtsprozent eines oberflächenaktiven Betains,

    0 bis 10, vorzugsweise 0 bis 5 Gewichtsprozent eines nichtionischen Tensids,

    0 bis 20, vorzugsweise 2 bis 10 Gewichtsprozent eines Lösungsmittels,

    0 bis 10, vorzugsweise'0,2 bis 5 Gewichtsprozent eines Lösungsvermittlers,

    0 bis 10, vorzugsweise 0,5 bis 8 Gewichtsprozent eines Verdickungsmittels,

    0 bis 5, vorzugsweise 0,1 bis 2 Gewichtsprozent Korrosionsinhibitoren und Konservierungsmittel,

    0 bis 0,1 Gewichtsprozent Farbstoff,

    0 bis 0,5 Gewichtsprozent Parfümöl und

    Rest bis 100 Gewichtsprozent Wasser.



    [0008] Die erfindungsgemäß eingesetzten Alkylethersulfate entsprechen der Formel

    in der R einen C12- und einen C14-Alkylrest, n = 1 bis 5, vorzugsweise 2 bis 4 und M ein Alkalimetall- oder Ammoniumion bedeuten.

    [0009] Weitere Alkylethersulfate mit von denen der erfindungsgemäßen Verbindungen abweichenden Kettenlängen der Alkylreste oder höheren Ethoxylierungsgraden können als anionische Tenside eingesetzt werden. Darüber hinaus gehören zu den einsetzbaren anionischen Tensiden n-Alkylbenzolsulfonate mit 9 bis 16, vorzugsweise 12 Kohlenstoffatomen im Alkylrest, Alkansulfonate mit 10 bis 20, vorzugsweise 12 bis 18 Kohlenstoffatomen im Alkylrest, Olefinsulfonate mit 12 bis 16, vorzugsweise 12 bis 14 Kohlenstoffatomen im n-Alkylrest und Alkylsulfaten mit 8 bis 18, vorzugsweise 8 bis 14 Kohlenstoffatomen im Alkylrest.

    [0010] Als amphotere oberflächenaktive Betaine werden Verbindungen der Formel

    eingesetzt, in der R1 einen gegebenenfalls durch Heteroatome oder Heteroatomgruppen unterbrochenen Alkylrest mit 8 bis 20, vorzugsweise 10 bis 18 Kohlenstoffatomen und R2 und R3 gleichartige oder verschiedene Alkylreste mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen bedeuten. Bevorzugt werden C10-C18-Alkyl-dimethylcarboxymethylbetain und C11-C17-Alkylamidopropyl-dimethylcarboxymethyl-betain.

    [0011] Sofern nichtionische Tenside eingesetzt werden, sind Anlagerungsprodukte von 4 bis 20, vorzugsweise von 6 bis 15 Mol Alkylenoxid, vorzugsweise Ethylenoxid an C8-C12-Alkylbenzole, C10-C20-, vorzugsweise C12-C18-Alkanole, C10-C18-, Carbonsäurealkanolamide, aber auch die Anlagerungsprodukte von Ethylenoxid an Polypropylenglykole, die unter dem Namen Pluronics ® bekannt geworden sind, sowie Anlagerungsprodukte von 1 bis 7 Mol Ethylenoxid an mit 1 bis 5 Mol Propylenoxid umgesetzte C12-C1S-Alkanole geeignet.

    [0012] Bei den bei Bedarf zuzusetzenden Lösungsmitteln handelt es sich um niedermolekulare Alkanole mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Molekül, vorzugsweise um Ethanol und Isopropanol.

    [0013] Als Lösungsvermittler, etwa für Farbstoffe und Parfümöle können beispielsweise Alkanolamine, Polyole wie Ethylenglykol, Propylenglykol-1,2, Glycerin sowie Alkylbenzolsulfonate mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkylrest dienen.

    [0014] Zu den bevorzugten Verdickungsmitteln zählen Harnstoff, Natriumchlorid, Ammoniumchlorid und Magnesiumchlorid, die auch kombiniert eingesetzt werden können.

    [0015] Als Korrosionsinhibitoren und Konservierungsmittel sind beispielsweise Natriumbenzoat, Formaldehyd und Natriumsulfit zu nennen.

    [0016] Die erfindungsgemäßen flüssigen Reinigungsmittel können auch übliche Desinfektionsmittel enthalten, da sie keine Auswirkung auf die hautschützende Wirkung des erfindungsgemäß eingesetzten Alkylethersulfat-Gemisches haben.

    [0017] Die erfindungsgemäßen flüssigen Reinigungsmittel der folgenden Beispiele wurden durch Zusammenrühren der einzelnen Bestandteile in beliebiger Reihenfolge und Stehenlassen des Gemisches bis zur Blasenfreiheit erhalten. Es wurden jeweils die Natriumsalze als anionischen Tenside eingesetzt. EO bedeutet Ethylenoxid.

    B e i s p i e l e


    Beispiel 1



    [0018] 

    10 Gewichtsprozent n-C12-Alkylbenzolsulfonat,

    10 Gewichtsprozent eines 50 : 50-Gemisches aus C12-(EO)2- und C14-(EO)2-sulfat,

    2 Gewichtsprozent Propylenglykol-1,2,

    0,05 Gewichtsprozent Pyraningelb,

    0,10 Gewichtsprozent Citronellal-Pariümöl,

    Rest Wasser.


    Beispiel 2



    [0019] 

    10 Gewichtsprozent n-C10-C18-Alkansulfonat,

    10 Gewichtsprozent Sulfatgemisch wie Beispiel 1,

    10 Gewichtsprozent Isopropanol,

    0,08 Gewichtsprozent Rhodamin B,

    0,25 Gewichtsprozent Bergamotte-Parfümöl,

    Rest Wasser.


    Beispiel 3



    [0020] 

    12 Gewichtsprozent n-C12-Alkylbenzolsulfonat,

    12 Gewichtsprozent n-C10-C18-Alkansulfonat,

    6 Gewichtsprozent Sulfatgemisch wie Beispiel 1,

    8 Gewichtsprozent Isopropanol,

    0,05 Gewichtsprozent Pyraningelb,

    0,10 Gewichtsprozent Citronellal-Parfümöl,

    Rest Wasser.


    Beispiel 4



    [0021] 

    9 Gewichtsprozent n-C12-Alkylbenzolsulfonat,

    9 Gewichtsprozent Sulfatgemisch wie Beispiel 1,

    2 Gewichtsprozent C11-C17-Alkylamidopropyldimethyl- carboxymethylbetain,

    10 Gewichtsprozent Ethanol,

    0,05 Gewichtsprozent Pyraningelb,

    0,10 Gewichtsprozent Citronellal-Parfümöl,


    Beispiel 5



    [0022] 

    9 Gewichtsprozent n-C10-C18-Alkansulfonat,

    9 Gewichtsprozent Sulfatgemisch wie Beispiel 1,

    2 Gewichtsprozent Betain wie Beispiel 4,

    8 Gewichtsprozent Isopropanol,

    0,05 Gewichtsprozent Pyraningelb,

    0,10 Gewichtsprozent Citronellal-Parfümöl,

    Rest Wasser.


    Beispiel 6



    [0023] 

    10 Gewichtsprozent n-C12-Alkylbenzolsulfonat,

    10 Gewichtsprozent n-C10-C18-Alkansulfonat,

    5 Gewichtsprozent Sulfatgemisch wie Beispiel 1,

    5 Gewichtsprozent Betain wie Beispiel 4,

    8 Gewichtsprozent Isopropanol,

    0,05 Gewichtsprozent Pyraningelb,

    0,10 Gewichtsprozent Citronellal-Parfümöl,

    Rest Wasser.


    Beispiel 7



    [0024] 

    5 Gewichtsprozent C14-C16-Olefinsulfonat,

    15 Gewichtsprozent Sulfatgemisch wie Beispiel 1,

    6 Gewichtsprozent Harnstoff,

    3 Gewichtsprozent Ethanol,

    0,2 Gewichtsprozent Formaldehyd (30 %ig),

    0,1 Gewichtsprozent Natriumsulfit,

    Rest Wasser.


    Beispiel 8



    [0025] 

    3 Gewichtsprozent sekundäres C -C -Alkylsulfat,

    12 Gewichtsprozent Sulfatgemisch wie Beispiel 1,

    5 Gewichtsprozent Xylolsulfonat,

    5 Gewichtsprozent Ethanol,

    1 Gewichtsprozent Citronensäure,


    Beispiel 9



    [0026] 

    3 Gewichtsprozent C12-C18-Alkylsulfat,

    5 Gewichtsprozent eines Anlagerungsproduktes von 9 bis 10 Mol Ethylenoxid an Nonylbenzol,

    5 Gewichtsprozent Sulfatgemisch wie Beispiel 1,

    2 Gewichtsprozent Betain wie Beispiel 4,

    4 Gewichtsprozent Isopropanol,

    1 Gewichtsprozent Hexametaphosphat,

    Rest Wasser.


    Beispiel 10



    [0027] 

    15 Gewichtsprozent C12-Alkylbenzolsulfonat,

    5 Gewichtsprozent C12-C18-Alkyl-(EO)2-sulfat,

    15 Gewichtsprozent Sulfatgemisch wie Beispiel 1,

    10 Gewichtsprozent Ethanol,

    8 Gewichtsprozent Harnstoff,

    0,3 Gewichtsprozent EDTA,

    0,005 Gewichtsprozent Pyraningelb,

    Rest Wasser.



    [0028] Die Beispiele 1 bis 6 wurden für Vergleichsversuche herangezogen. Dabei wurde bei den Beispielen 1 bis 3 das erfindungsgemäße Sulfatgemisch jeweils mengengleich durch ein 70 : 30-C12-/C14-Alkyl-(EO)2-sulfatgemisch ersetzt. Bei den Beispielen 4 bis 6 wurde das Betain weggelassen und die Tensidanteile verhältnisgleich erhöht. Die Vergleichsprodukte entsprechen handelsüblichen Reinigungsmitteln. In allen Fällen wurde die Hautirritation nach dem Seifen-Kammer-Test (vgl. "Journal of the American Academy of Dermatology" 1 (1979), Seiten 35 bis 41) bestimmt.

    [0029] Außerdem wurde der sogenannte Tellertest durchgeführt. Die Methodik ist in der Zeitschrift "Fette; Seifen; Anstrichmittel", 74 (1972), Seiten 163 bis 165 beschrieben. Es wurde vorwiegend mit Wasser von 45 °C/16°d und einem Einsatz von 0,5 g/1 Produkt sowie einer Mischanschmutzung aus Eiweiß, Fett und Kohlehydraten gearbeitet. Die Mischanschmutzung wurde mit 2 g/Teller (Untertasse von 14 cm Durchmesser; verteilt in der Tassenvertiefung) eingesetzt; die angeschmutzten Teller wurden nach 15 Stunden Lagerung bei ± 0 bis + 5 °C unter den oben angegebenen Bedingungen gespült.

    [0030] Zu der nachfolgenden Tabelle sind die Ergebnisse aufgeführt, die die Vorteile der erfindungsgemäßen Reinigungsmittel gegenüber handelsüblichen Produkten eindeutig demonstrieren.




    Ansprüche

    1. Flüssiges Reinigungsmittel auf Basis einer wäßrigen Lösung von anionischen, gegebenenfalls zusammen mit nichtionischen Tensiden, Lösungsmitteln, Lösungsvermittlern, Korrosionsinhibitoren, Konservierungsmitteln, Verdickungsmitteln sowie Farb- und Duftstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß es 2 bis 40, vorzugsweise 4 bis 20 Gewichtsprozent eines Gemisches aus je 50 Teilen eines sulfatierten Anlagerungsproduktes von 1 bis 5, vorzugsweise 2 bis 4 Mol Ethylenoxid an ein n-C12-Alkanol und an ein n-C14-Alkanol und gegebenenfalls bis zu 20, vorzugsweise 2 bis 5 Gewichtsprozent eines oberflächenaktiven Betains enthält.
     
    2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einer wäßrigen Lösung von

    2 bis 40, vorzugsweise 4 bis 20 Gewichtsprozent eines Gemisches aus je 50 Teilen eines sulfatierten Anlagerungsproduktes von 1 bis 5, vorzugsweise 2 bis 4 Mol Ethylenoxid an ein n-C12-Alkanol und an ein n-C14-Alkanol,

    2 bis 20, vorzugsweise 5 bis 20 Gewichtsprozent eines oder mehrerer anionischer Tenside,

    0 bis 20, vorzugsweise 2 bis 5 Gewichtsprozent eines oberflächenaktiven Betains,

    0 bis 10, vorzugsweise 0 bis 5 Gewichtsprozent eines nichtionischen Tensids,

    0 bis 20, vorzugsweise 2 bis 10 Gewichtsprozent eines Lösungsmittels,

    0 bis 10, vorzugsweise 0,2 bis 5 Gewichtsprozent eines Lösungsvermittlers,

    0 bis 10, vorzugsweise 0,5 bis 8 Gewichtsprozent eines Verdickungsmittels,

    0 bis 5, vorzugsweise 0,1 bis 2 Gewichtsprozent Korrosionsinhibitoren und Konservierungsmittel,

    0 bis 0,1 Gewichtsprozent Farbstoff,

    0 bis 0,5 Gewichtsprozent Parfümöl und

    Rest bis 100 Gewichtsprozent Wasser.


     
    3. Mittel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß es als anionische Tenside C9-C16-n-Alkylbenzolsulfonate und/oder C10-C20-Alkansulfonate enthält.
     
    4. Mittel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es als Betaine C10-C18-Alkyldimethylcarboxymethyl- betain und C11-C17-Alkylamidopropyldimethylcarboxy- methylbetain enthält.
     





    Recherchenbericht