[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Tresor zur Aufnmahme von Münzen aus in Spielhallen
aufgestellten Münz-Spielautomaten, mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1, aufgefährten
Merkmalen.
[0002] Derartige Tresore dienen insbesondere in Spielhallen, Lokalen oder anderen Räumlichkeiten,
in welchen eine größere Anzahl von durch Münzeinwurf betätigbarer Geräte, insbesondere
Spielautomaten od.dgl., aufgestellt sind, zur diebstahlsicheren Aufbewahrung der nur
in bestimmten Zeitabständen von einer dazu befugten Person abgeholten Münzen.
[0003] Die Tresore sind unterhalb der Spielgeräte hinter einer vorzugsweise vorhandenen
Zwischenwand aufgestellt und entweder an der Wand oder am Boden verankert. Die Einwurfschächte
oder Sammelbehälter für die Münzen einer Anzahl von Spielgeräten sind dann über vorzugsweise
von der Rückwand der Spielgeräte abgehende und hinter der vorzugsweise vorhandenen
Zwischenwand nach unten führende Umlenk-Verbindungsschächte jeweils an eine Münzeneintrittsöffnung
des Tresors angeschlossen, so daß die in die angeschlossenen Geräte eingeworfenen
Münzen in einer gegebenenfalls gelenkten Fallbewegung automatisch in den Tresor gelangen.
[0004] Derartige Anordnungen sind bekannt, wobei in den Tresoren unterhalb der Einfallöffnungen
Sammelbeutel für die Münzen angeordnet sind, die von Zeit zu Zeit von einem Abholer
geleert und ausgewechselt werden können. Vorteilhaft ist bei derartigen Anordnungen,
daß sie Schutz gegen Diebstähle durch das Spielpublikum oder andere Personen in der
Spielhalle oder dem Lokal bieten, in denen solche Tresore aufgestellt sind. Nachteilig
ist dabei aber die Verwendung offener Beutel, die vor allem bei einem Fehlen weiterer
Kontrollmöglichkeiten auch einen für zuverlässig gehaltenen Abholer leicht verlocken
können, zumindest einen Teil des Geldes aus den Sammelbeuteln zu entnehmen, die darüber
hinaus keinerlei Schutz gegen Diebstähle oder Überfälle beim Transport des Geldes
bieten.
[0005] Um diesen Nachteilen zu begegnen, sind diebstahlsichere Transportkassetten entwickelt
worden, die bisher auswechselbar in die einzelnen Geräte oder Spielautomaten eingesetzt
werden. Diese Transportkassetten besitzen eine mit einem Sperrschieber verschließbare
Münzen-Einfallüffnung mit einem zugehörigen Stellmechanismus, der vor dem Einsetzen
der Kassette in eine entriegelte Ausgangsstellung gebracht wird und beim Einschieben
der Kassette in eine gerätefeste Führung mit einem gerätefesten Anschlagstift zusammenwirkt
und gegen die Kraft einer Feder in eine die Münzen-Einfallöffnung freigebende Stellung
zurückgeschoben wird, bevor die Kassette in dem Gerät verriegelt wird. Beim Herausnehmen
der Kassette aus dem Gerät wird dann die Einfallöffnung durch den von der Feder zurückgeschobenen
Schieber geschlossen und der Schieber von einer Rastvorrichtung des Stellmechanismus
sicher verriegelt. Die durch das im Hinblick auf eine nicht zu häufige Auswechselung
dieser Kassetten gewählte Fassungsvermögen und den Platz für den Einbau des Stell-
und Verriegelungsmechnismus bestimmte Größe dieser bekannten Kassetten führt zu einem
Raumbedarf, der den Einsatz dieser Kassetten nur in verhältnismäßig großen Geräten
zuläßt. Ausserdem erfordert die Ausrüstung der Tresore mit derartig ausgebildeten
Kassetten zusätzliche Geräteeinbauten, die den Herstellungsaufwand und damit die Kosten
der Geräte erhöhen.
[0006] Um den optischen Eindruck der Spielgeräte nicht zu beeinträchtigen und aus Gründen
der Diebstahlsicherheit ist es außerdem nicht erwünscht, daß die Kassetten an der
Geräteaußenseite sichtbar sind. Das Gerät muß deshalb zum Auswechseln der Kassetten
geöffnet werden, so daß der Auswechselvorgang verhältnismäßig umständlich und zeitraubend
ist und darüber hinaus auch noch vom Publikum,den Spielern od.dgl. mit verfolgt und
beobachtet werden kann.
[0007] Aus diesen Gründen werden diebstahlsichere Transportkassetten trotz ihrer Vorteile
nur in beschränktem Umfang eingesetzt.
[0008] Bekannt ist ferner ein Tresor zur Aufnahme von Münzen aus einem Münz-Fernsprecher
(GB-A-1 315971). Dieser Tresor, der integrierter Bestandteil einer Sockelplatte für
eine Fernsprechzelle ist, besteht aus einer Eintrittsöffnung für die Münzen in seiner
oberen Abdeckplatte und aus einem unterhalb der Eintrittsöffnung in dem Tresorinnenraum
herausnehmbar angeordneten Sammelbehältnis für die Münzen, das als eine einschiebbare
Transportkassette mit einer beim Herausnehmen der Transportkassette aus dem Tresor
selbsttätig durch eine federbeaufschlagte, horizontal zu bewegende Verschlußplatte
verschließbaren Einfüllöffnung für die Münzen ausgebildet ist. Die Transportkassette
ist in dem Tresor auf dessen Boden stehend angeordnet, wobei die Einfallöffnung in
der oberen Abdeckplatte der allseitig geschlossen ausgebildeten Transportkassette
unterhalb der Austrittsöffnung eines mit dem Münz-Fernsprecher verbundenen Zuführschachtes
für die Münzen zum Tresor angeordnet ist. Das Verschließen der Einfallöffiiung in
der oberen Abdeckplatte der Transportkassette, wenn diese aus dem Tresor herausgenommen
wird, erfolgt mittels der Verschlußplatte.
[0009] Es ist bei diesem bekannten Tresor nachteilig, daß die Einfallöffnung in einem Abstand
von der Austrittsöffnung des Münzzuführschachtes angeordnet ist, so daß die Möglichkeit
besteht, den Münzzulauf zur Transportkassette abzuzweigen, d.h. solche Manipulationen
vorzunehmen, daß die Münzen in den Tresorinnenraum geleitet werden, jedoch nicht in
den Innenraum des Sammelbehältnisses. Außerdem muß die Transportkassette mit den Abmessungen
des Innenraumes des Tresors übereinstimmende Abmessungen aufweisen, da sonst beim
Einsetzen der Transportkassette in den Innenraum des Tresors nicht gewährleistet ist,
daß die Einfallöffnung in der oberen Abdeckplatte der Transportkassette mit der Austrittsöffnung
des Münzzuführungsschachtes fluchtet. Der Zwischenraum zwischen der oberen Abdeckung
der Transportkassette und der oberen Tresorabdeckung macht auch eine Manipulation
der die Einfallöffnung verschließenden Verschlußplatte möglich. Durch Einführen eines
geeigneten Werkzeuges, wie z.B. eines einendseitig abgebogenen Stabes, kann das Verschließen
der Einfallöffnung verhindert werden, so daß nach der Entnahme der Transportkassette
dieser die in ihr enthaltenen Münzen widerrechtlich entnommen werden können.
[0010] Eine andere Art der Münzaufnahme ist der US-A-3 428 216 zu entnehmen. Hier ist ein
Sammelbehältnis mittels Führungen in den Innenraum eines Verkaufsautomaten einschiebbar,
das im eingeschobenen Zustand mittels eines Schlosses in dem Gehäuse gegen unbeabsichtigtes
Herausziehen gesichert ist.
[0011] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung löst die Aufgabe, einen verbesserten
Münzen-Tresor für Spielhallen zu schaffen, der unter Verbesserung der Diebstahlssicherheit
der automatisch von einzelnen Spielgeräten in den Tresor geleiteten Münzen auch eine
erhöhte Sicherheit gegen Diebstahl und andere Gefahren beim Abholen und beim Transport
der von Zeit zu Zeit aus dem Tresor entnommenen Münzen gewährleistet.
[0012] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung einen Tresor zur Aufnahme von Münzen
aus in Spielhallen aufgestellten Münz-Spielautomaten vor, der, die Merkmale im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 aufweist.
[0013] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind gegenüber den bekannten diebstahlsicheren
Vorrichtungen und Tresoren mit auswechselbaren Beuteln oder Transportkassetten für
die Geldaufnahme darin zu sehen, daß ein verbesserter Diebstahlschutz beim Abholen
und Transport des Geldes gegeben ist, das in den diebstahlsicheren Transportkassetten
sicher geschutzt ist, so daß ein Diebstahl ohne Aufbrechen und damit vor allem ein
unbemerktes Entnehmen von Geld durch den Abholer ausgeschlossen ist. Im Hinblick auf
die beträchtlichen Summen, die in größeren Spielhallen umgesetzt werden, ist ein wesentlicher
Vorteil der Erfindung auch darin zu sehen, daß der Tresor ohne Aufwand von hohen Kosten
auch eine nachträgliche Ausrüstung von Spielhallen gestattet. Der Tresor gewährleistet
somit eine gegenüber bekannten Anordnungen erheblich verbesserte Diebstahlsicherheit,
da ein unerwünschtes Offnen der Kassetten nur möglich ist, wenn diese aufgebrochen
bzw. zerstört werden. Hinzu kommt noch, daß die im Innenraum des Tresors der diebstahlgesicherten
Aufbewahrungs- und Transporteinrichtung für die Münzen angeordneten Transportkassetten
lagegesichert sind und nicht ohne weiteres nach erfolgtem Offnen des Tresors diesem
entnommen werden können. Beim Einschieben der Transportkassetten ist immer gewährleistet,
daß die Einfallöffnungen mit den Münzaustrittsöffnungen der Zuführungsschächte fluchten.
Ein seitlicher Münzaustritt wird vermieden.
[0014] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung qehen aus den Unteransprüchen
hervor.
[0015] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer einen Ausführungsweg darstellenden Zeichnung
näher erläutert.
[0016] Der erfindungsgemäß ausgebildete Tresor für beispielsweise drei auswechselbare, in
Größe und Aufbau übereinstimmende, diebstahlsichere Transportkassetten 12,12a und
12b als Sammelbehältnis für die Münzen ist mit 10 bezeichnet. Aus Gründen der Übersichtlichkeit
sind nur die erfindungswesentlichen Teile des Tresors 10 dargestellt und beispielsweise
das Sicherheitsschloß bzw. die Sicherheitsschlösser zum Verschließen der Tresortür
11 nicht dargestellt.
[0017] Der Tresor 10 weist in seiner oberen Abdeckplatte 13 drei den einzelnen Transportkassetten
12,12a,12b zugeordnete Eintrittsöffnungen 15,15a und 15b für die Münzen mit nach oben
aus der oberen Abdeckplatte 13 des Tresors 10 herausgeführten Anschlußstutzen 14,14a
und 14b für den Anschluß der Stutzen an mit den jeweils darüber angeordneten ufd in
der Zeichnung nicht dargestellten Spielautoüaten verbundenen Zuführungsrohre für die
Münzen auf
[0018] Unterhalb einer jeden Eintrittsöffnung 15,15a,15b ist im Innenraum 19 des Tresors
10 ein durchgehender, trichterförmiger Zuführungsschacht 16 bzw. 16a bzw. 16b an der
Innenwandfläche der obren Abdeckplatte 13 des Tresors befestigt.
[0019] In den Austrittsbereichen der drei Zuführungsschächte 16,16a 16b sind eine der Anzahl
dieser Schächte entsprechende Anzahl von Trägerplatten 18,18a und 18b angeordnet,
von denen jede Trägerplatte zwei seitliche Führungsschienen 20,22 bzw. 20a, 22a bzw.
20b, 22b für die einzuschiebenden Transportkassetten 12, 12a, 12b tragen, wobei je
zwei Führungsschienen 20, 22 und 20a, 22a und 20b, 22b paarweise zusammengefaßt sind.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform bestehen die seitlichen Führungsschienen
20,22 und 20a, 22a und 20b, 22b aus U-förmigen Abwinkelungen der Trägerplatten 18,
18a, 18b.
[0020] Anstelle von getrennt angeordneten Trägerplatten 18, 18a, 18b kann auch eine durchgehende
Trägerplatte vorgesehen sein, die die Führungsschienen 20, 22 und 20a, 22a und 20b,
22b für die einzelnen Transport Kassetten 12, 12a, 12b trägt und die an den Seitenwänden
und der Rückwand des Tresors 10 befestigt sein kann.
[0021] Jeweils an einer Führungsschiene der paarweise zusammengefaßten Führungsschienen
20, 22 und 20a, 22a und 20b, 22b für die einzelnen Transportkassetten 12, 12a, 12b,
beispielsweise an den Führungsschienen 22, 22a und 22b, ist je ein Ausschnitt 24 bzw.
24a vorgesehen, wobei der Ausschnitt in der Führungsschiene 22b nicht sichtbar ist.
Auf die Wirkungsweise dieser Ausschnitte 24 und 24a in den Führungsschienen 22, 22a,
22b wird nachstehend noch näher eingegangen.
[0022] Ferner ist zwischen den beiden Führungsschienen 20, 22 und 20a, 22a und 20b, 22b
ein beispielsweise nach unten abgebogener Lappen der Trägerplatte 18,18a,18b oder
an der Tresorrückwand angeordneter, stiftförmiger Anschlag 26 vorgesehen, auf dessen
Wirkungsweise nachstehend ebenfalls noch näher eingegangen wird.
[0023] Jede der Transportkassetten 12, 12a, 12b besteht aus einem Gehäuse 30 mit einer oberen
Verschlußplatte 32 und einer in dieser ausgebildeten Durchbrechung 34 als Einfallöffnung
für die Münzen. Diese Münzen-Einfallöffnung 34 ist durch einen Sperrschieber 36 eines
an der Unterseite der oberen Deckplatte 32 angebrachten Stell- und Verriegelungsmechanismus
an sich bekannter Bauart verschließbar.
[0024] Durch eine Abstufung an den oberen Gehäuselängskanten und der darüberliegenden Seitenränder
der Deckplatte 32 sind seitliche kanalartige Führungen 40 und 42 ausgebildet, die
die mit den Führungsschienen 20, 22 und 20a, 22a und 20b, 22b der im Tresor 10 fest
eingebauten Führungen zusammen wirken. Eine Randaussparung 44 im Bereich der Führung
42 fluchtet bei eingeschobener Transportkassette mit der Aussparung 24 der jeweiligen
Führungsschiene 22 bzw. 22a bzw. 22b. Die bei eingeschobener Transportkassette 12
bzw. 12a bzw. 12b übereinanderliegenden Schlitze 24 bzw. 24a und 44 dienen zur Verriegelung
der eingeschobenen Transportkassette mittels eines in der Zeichnung nicht dargestellten,
durch ein Schloß 46 schwenkbaren und in die Schlitze 24 bzw. 24a und 44 eingreifenden,
schwenkfähig an der Transportkassette 12 bzw. 12a bzw. 12b angebrachten Riegels. Ein
weiteres Schloß dient zur Öffnung der Transportkassette, deren Deckel 32 zum Entleeren
abgenommen werden kann. Ein Handgriff 50 an der Kassettenvorderseite erleichtert das
Einschieben und Herausnehmen in den jeweiligen Führungen 20, 22 bzw. 20a, 22a bzw.
20b, 22b.
[0025] Der in an sich bekannte Stell- und Verriegelungsmechanismus wird bei leerer Transportkassette
in eine Vorbereitungsstellung gebracht, in welcher der Schieber 36 die öffnung 34
verschließt, jedoch nicht verriegelt ist.
[0026] Beim Einschieben beispielsweise der Transportkassette 12 in die Führungen 20,22 wird
der Schieber 36 gegen die Kraft einer zum Stellmechanismus gehörenden Feder in eine
die Öffnung 34 der Transportkassette 12 freigebende Stellung bewegt, und zwar mittels
des durch eine rückwärtige Öffnung in die eingeschobene Kassette eintretenden, im
Tresor befestigten Anschlagstiftes 26, der mit einem Gegenanschlag des Stellmechanismus
der Transportkassette 12 zusammenwirkt. Die Kassette wird dann in der eingeschobenen
Stellung mittels des Schlosses 46 und des in die Schlitze 24 und 44 der Führung geschwenkten
Riegels im Tresor gesichert.
[0027] Die von einem Spielautomaten kommenden Münzen gelangen durch die jeweilige - Eintrittsöffnung
14 in den sich anschließenden Zuführungsschacht 16 durch die unmittelbar an die untere
Zuführungsschachtöffnung anschließende, vom Schieber 36 freigtegebene Kassettenöffnung
34 in die Transportkassette.
[0028] Zum Herausnehmen der Transportkassette wird der Sperrriegel aus den Verriegelungsschlitzen
24 und 4
4 der Führungsschiene 22 zurückgeschwenkt und die Kassette herausgezogen, wobei der
Schieber 36 in seine Schliestellung zurückkehrt und mittels eines in der Vorbereitungsstellung
außer Kraft gesetzten Verriegelungsorganes gegen eine erneute Öffnung gesperrt wird.
In dieser Sperrstellung ist es nicht möglich, den Schieber 36 beispielsweise mittels
eines in seiner Wirkung dem Anschlagstift 26 entsprechenden Werkzeuges zu Öffnen.
[0029] Eine erneute Öffnung auf diese Weise ist nur möglich, wenn vorher der Stell- und
Verriegelungsmechanismus wieder in seine entriegelte Vorbereitungsstellung gebracht
wurde.
[0030] Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel eines Tresors mit drei auswechselbaren
Transportkassetten 12, 12a, 12b ist besonders vorteilhaft, da eine solche Tresorgröße
vor allem für eine nachträgliche Ausrüstung einer Spielhalle od.dgl. besonders günstig
ist, weil sie bei begrenztem Raumbedarf den Anschluß von Spielautomaten gestattet,
die beispielsweise an einer vorgesetzten Zwischenwand aufgehängt werden können, hinter
welcher der Tresor 10 im Boden verankert und die Münzen-Zuführungsleitungen von den
einzelnen Spielautomaten zu den Einfüllstutzen 14,14a, 14b des Tresors 10 verlegt
werden können und damit für das Spielpublikum nicht sichtbar sind.
[0031] Zur zusätzlichen Sicherung der in dem Innenraum 19 des Tresors 10 angeordneten Zuführungsschächte
16,16a und 16b und der Führungen 20,22 und 20a,22a und 20b,22b kann im oberen Teil
des Tresorinnenraumes 19 im Bereich der Offnung der Tür 11 des Tresors 10 eine nach
vorn abschließende, vorzugsweise aus Stahlblech bestehende Abdeckplatte 126 vorgesehen
sein.
1. Tresor zur Aufnahme von Münzen aus in Spielhallen aufgestellten Münz-Spielautomaten,
bestehend aus einem durch die obere Tresorabdeckplatte (13) hindurchgeführten und
bis in den Tresorinnenraum geführten Münzzuführschacht (16) und aus einem im Bereich
des Münzzuführschachtes in dem Tresorinnenraum (10) herausnehmbar angeordneten Sammelbehältnis
für die Münzen, das als eine einschiebbare, diebstahlssichere, allseitig geschlossene
Transportkassette (12, 12a, 12b ausgebildet ist derem obere Abdeckplatte (32) eine in eingeschobenem Zustand der
Transportkassette (12, 12a, 12b) mit der Anstrittsöffnung des Münzzuführschachtes (16, 16a, 16b) dechungsgleiche Einfallöffnung (34) aufweist, du beim Herausnehem der Transportkassette
(12, 12a, 12b) aus dem Tresor (10) selbsttätig durch einen Sperrschieber (36) verschließar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß in der oberen Abdeckplatte (13) des Tresors (10) eine
Anzahl von etwa senkrecht nach unten verlaufenden Zuführschächten (16, 16a, 16b) für
die Münzen angeordnet sind, daß jeder Zuführschacht (16, 16a, 16b) in Höhe seines
unteren Endes zwischen der Türöffnung und der Rückwand des Tresors (10) eine an seinem
unteren Ende befestigte, zum Tresorboden parallele Trägerplatte (18, 18a, 18b) mit
zwei parallel zueinander verlaufenden schienenartigen Seitenführungen (20, 22; 20a,
22a; 20b, 22b) für die in die Führungen einschiebbare und in diesen gehaltene Transportkassette
(12; 12a; 12b) trägt, wobei die obere Abdeckplatte (32) einer jeden Transportkassette
(12, 12a, 12b) abnehmbar und mittels eines Schlosses verschließar ist, daß jede Transportkassette
(12, 12a, 12b) an ihren Seitenwänderen in Transportkassettenlängsrichtung verlaufende nutenförmige
Führungen (40, 42) zur Aufnahme der Schienartigen Führungen (20, 22, 20a, 22a, 20b, 22b) aufweist, die bei eingeschobener Transportkassette mit einem in der
jeweiligen schienenartigen Führung (42) ausgebildeten Schlitz (24;24a) fluchtet, wobei
die Randaussparung (44) und der mit ihr fluchtende Schlitz (24;24a) mittels eines
durch ein Schloß (46) drehbaren, an der Transportkassette (12,12a,12b) angeordneten
Riegels an den schienenartigen Führungen (20,22;20a,22a;20b,22b) verriegelbar sind
und daß der Sperrschieber (36) Teil einer an der Unterseite der Deckelplatte (32)
angeordneten Stell- und Verriegelungseinrichtung ist.
2. Tresor nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine gemeinsame, in dem Tresor (10)
befestigte und eine Trennwand zum oberen Teil des Tresorinnenraumes (19) bildende
Trägerplatte für daran ausgebildete Führungen (20, 22; 20a, 22a; 20b, 22b) für den
Einschub der Transportkassetten (12, 12a, 12b).
3. Tresor nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine den oberen Teil des Tresorinnenraumes
(19) im Bereich der Türöffnung des Tresors (10) nach vorn abschließende, vorzugsweise
aus Stahlblech bestehende Abdeckplatte (126).
1. Safe for the reception of coins from coin-fed amusement apparatuses, particularly
for installation in amusement arcades comprising a coin feeding shaft (16) leading
through the upper safe cover plate (13) into the safe interior and a receptacle for
the coins arranged in the area of the coin feeding shaft in the safe interior (10)
and removable, which is constructed as a push-in, theft-proof transport safe (12,
12a, 12b) closed on all sides, the upper cover plate (32) of which in pushed-in position
of the transport safe (12, 12a, 12b) having an access aperture (34) which matches
the exit aperture of the coin feeding shaft (16, 16a, 16b) when the transport safe
is in pushed-in position and which is automatically closed by means of a slide lock
(36) when the transport safe (12, 12a, 12b) is withdrawn from the safe (10), characterized
in that a number of feeding shafts (16, 16a, 16b) for the coins running approximately
vertically down is arranged in the upper cover plate (13) of the safe (10), in that
each feeding shaft (16, 16a, 16b) at the height of its lower end between the door
aperture and the rear of the safe (10) has a supporting plate (18, 18a, 18b) parallel
with the bottom of the safe fixed to its lower end with two parallel lateral guides
(20, 22; 20a, 22a; 20b, 22b) in the form of rails for the transport cassette (12;
12a; 12b) which can be pushed into these guides and which is held in these guides,
whereby the upper cover plate (32) of each transport cassette (12, 12a, 12b) is removable
and can be locked by means of a lock, in that each transport cassette (12, 12a, 12b)
has guides (40, 42) in the form of grooves at its lateral walls running in the longitudinal
direction of the transport cassette to receive the rail-like guides (20, 22; 20a,
22a; 20b, 22b) which, when the transport cassette is pushed-in, is aligned with a
slot (24; 24a) provided in the respective rail-like guide (42), whereby the marginal
jog (44) and the slot (24, 24a) aligned with it are lockable at the rail-like guides
(20, 22; 20a, 22a; 20b, 22b) by means of a bar which can be turned through a lock
(46) and which is positioned on the transport cassette (12, 12a, 12b) and in that
the slide lock (36) is part of a positioning and locking device which is positioned
on the lower side of the cover plate (32).
2. Safe according to claim 1, characterized by a common supporting plate which is
fixed in the safe (10) and which forms a deviding panel to the upper part of the safe
interior (19) for guides (20, 22; 20a, 22a; 20b, 22b) arranged on this supporting
plate for the pushing-in of the transport cassettes (12, 12a, 12b).
3. Safe according to claims 1 and 2, characterized by a cover plate (126) locking
the upper part of the safe interior (19) in the area of the door aperture of the safe
(10) to the front, which preferably consists of sheet steel.
1. Coffre-fort pour la réception de monnaies d'appareils pour jeux déclenchés par
pièces de monnaie, notamment pour l'installation dans des salons de jeux, comportant
une goulotte d'amenée des pièces de monnaie (16) traversant la plaque supérieure de
recouvrement (13) et allant jusqu'à l'intérieur du coffre-fort et un collecteur de
pièces de monnaie placé de manière amovible à l'intérieur du coffre-fort (10) dans
la zone de la goulotte d'amenée des pièces de monnaie et formé comme une cassette
de transport (12, 12a, 12b) antivol, fermée de tous les côtés et pouvant être introduite
par glissement dans le coffre-fort, dont la plaque supérieure de recouvrement (32)
présente un orifice de chute (34) coïncidant avec l'orifice d'entrée de la goulotte
d'amenée (16,16a, 16b) des pièces de monnaie, lorsque la cassette de transport est
introduite par glissement, orifice qui, lorsque l'on retire la cassette de transport
(12, 12a, 12b) du coffrefort (10), peut être fermé automatiquement par un registre
d'arrêt (36), caractérisé en ce qu'un certain nombre de goulottes d'amenée des pièces
de monnaie (16,16a, 16b) descendant de façon à peu près verticale sont placées dans
la plaque supérieure de recouvrement (13) du coffre-fort (10), que chaque goulotte
d'amenée (16, 16a, 16b) porte, à hauteur de son extrémité inférieure entre l'ouverture
de la porte et le dos du coffre-fort (10), une plaque de support (18, 18a, 18b) fixée
à son extrémité inférieure et parallèle au fond du coffre-fort qui présente deux guides
latéraux (20, 22 ; 20a, 22a ; 20b, 22b) semblables à des rails, parallèles l'un à
l'autre, pour la cassette de transport (12, 12a, 12b) qui peut être introduite par
glisement dans les guides et qui est maintenue dans ces guides, la plaque supérieure
de recouvrement (32) de chaque cassette de transport (12, 12a, 12b) pouvant être retirée
et fermée au moyen d'une serrure, que chaque cassette de transport (12, 12a, 12b)
présente, sur ses parois latérales, des guides (40, 42) en forme de rainure menés
dans le sens longitudinal des cassettes de transport pour le logement des guides du
type rail (20, 22; 20a, 22a; 20b, 22b), plaque de recouvrement qui, lorsque la cassette
de transport est introduite par glissement, s'aligne sur une fente (24, 24a) formée
dans le guide de type rail respectif (42), l'évidement marginal (44) et la fente (24,
24a) s'alignant sur cet évidement pouvant être verrouillé au moyen d'un verrou monté
sur la cassette de tranaport (12, 12a, 12b) sur les guides du type rail (20, 22; 20a,
22a; 20b, 22b) pivotant par une serrure (46) et que le registre d'arrêt (36) est une
partie d'un dispositif d'arrêt et de verouillage placé sur la face inférieure de la
plaque du couvercle (32).
2. Coffre-fort selon la revendication 1, caractérisé par une plaque de support commune,
fixée au coffre-fort (10) et formant une cloison par rapport à la partie supérieure
de l'intérieur (10) du coffre-fort pour les guides (20, 22; 20a, 22a; 20b, 22b) qui
y sont formés pour l'introduction de la cassette de transport (12, 12a, 12b).
3. Coffre-fort selon les revendications 1 et 2, caractérisé par une plaque de recouvrement
(126) fermant sur le devant la partie supérieure de l'intérieur (19) du coffre-fort
dans la zone de l'ouverture de la porte du coffre-fort (10), constitué de préférence
par de la tôle d'acier.