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EP 0 037 914 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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21.10.1981 Patentblatt 1981/42 |
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Anmeldetag: 18.03.1981 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: B24C 3/26 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
11.04.1980 DE 3014030
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Anmelder: Alfred Gutmann Gesellschaft für
Maschinenbau GmbH & Co. |
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D-2000 Hamburg 50 (DE) |
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Erfinder: |
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- Zeidler, Johannes P.
D-2057 Reinbek (DE)
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Vertreter: von Raffay, Vincenz, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Raffay, Fleck & Partner
Postfach 32 32 17 20117 Hamburg 20117 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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Vorrichtung zum Strahlen von Werkstücken |
(57) Die zu strahlenden Werkstücke werden durch ein Muldenband, das den zylindrischen
Wandteil einer Muldenbandtrommel bildet, transportiert. Die Gummilamellen (7) des
Muldenbandes sind auf der Seite, die dem Verschleiß ausgesetzt ist, d.h. auf der das
oder die Schleuderwerke liegen, mit einer Metallauflage (8) versehen, die beispielsweise
durch vulkanisieren mit den Gummilamellen verbunden sind, um den Verschleiß zu vermindern.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Strahlen von Werkstücken durch mindestens
ein Schleuderwerk, das in eine durch ein Muldenband aus Gummilamellen gebildete Muldenbandtrommel
abstrahlt, sowie mit einer Beschickungs-und Entleerungsvorrichtung.
[0002] Es sind Vorrichtungen der eingangs genannten Art in der unterschiedlichsten Weise
bekannt. Das endlose Muldenband läuft um entsprechende Umlenkrollen um und wird selbständig
angetrieben. Die Mulde wird an den Stirnseiten durch Seitenscheiben seitlich begrenzt.
Die Werkstücke werden in die auf diese Weise gebildete Muldenbandtrommel eingegeben,
umgewälzt und mit Hilfe der Schleuderwerke bestrahlt. Bei bekannten Vorrichtungen
bestehen die Lamellen bzw. Glieder des Muldenbandes vollständig aus Gummi. Dieser
Werkstoff ist einem verhältnismäßig großen Verschleiß durch Abrieb und insbesondere
Schnittverletzungen durch scharfkantige Werkstücke ausgesetzt, so daß die Lebensdauer
des Muldenbandes bei bestimmten Anwendungsfällen verhältnismäßig gering ist.
[0003] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, deren Muldenband bei bestimmten Anwendungsfällen einem uehr viel
geringeren Verscheiß ausgesetzt ist.
[0004] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Gummilamellen des Muldenbandes auf der
dem oder den Schleuderwerken zugewandten Seite mit einer Metallauflage versehen sind.
In vorteilhafter Weise besteht die Metallauflage aus einer verschleißarmen Materialgüte,
z.B. Stahlguß.
[0005] Mit Hilfe eines Vulkanisationsverfahrens werden Gummi-und Metall- bzw. Stahlgußauflage
miteinander verbunden, wobei die Auflage nur dort vorhanden zu sein braucht, wo ein
Verschleiß zu erwarten ist, d.h. nur auf der im Betrieb oben liegenden Seite. Es hat
sich erstaunlicherweise gezeigt, daß sich die Metallauflage so gut mit den Gummilamellen
verbinden läßt, daß die übrigen Eigenschaften des Muldenbandes wie Schalldämpfung,
Falldämpfung der Werkstücke erhalten bleiben, gleichzeitig aber die Lebensdauer erheblich
verlängert wird.
[0006] Im folgenden wird die Erfindung unter Hinweis auf die Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung und
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Lamelle mit Stahlgußauflage.
[0007] Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse 1, in dessen
oberem Bereich ein Schleuderwerk 2 angeordnet ist. Das Schleuderwerk 2 strahlt in
eine Muldenbandtrommel ab, die durch ein umlaufendes Muldenband 3 und Seitunscheiben
4 gebildet wird. Das Muldenband 3 wird bei 5 angetrieben. Zur Beschickung ist ein
Schwenkbehälter vorgesehen, der gestrichelt auch in der Stellung dargestellt ist,
in der die Muldenbandtrommel beschickt wird.
[0008] In Fig. 2 ist eine Gummilamelle 7 dargestellt, die mit einer Verschleißschutzauflage
8 aus Metall versehen ist. Die Stahlgußauflage 8 erstreckt sich soweit über den Umfang,
wie es durch den möglichen Verschleiß vorgegeben ist.
1. Vorrichtung zum Strahlen von Werkstücken durch mindestens ein Schleuderwerk, das
in eine durch ein Muldenband aus Gummilamellen gebildete Muldenbandtrommel abstrahlt,sowie
mit einer Beschickungs- und Entleerungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gummilamellen (7) des Muldenbandes (3) auf der dem oder den Schleuderwerken (2) zugewandten
Seite mit einer Metallauflage (8) versehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallauflage aus
einer verschleißarmen Materialgüte besteht.