[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Werkstücke, z.B. Baubeschläge haben üblicherweise vorgeprägte Lochungen, durch welche
Befestigungselemente, z.B. Nägel hindurch in die Wand, den Balken oder dergl. eingetrieben
werden. Dieses Eintreiben kann von Hand mit einem Hammer erfolgen. Hierzu werden aber
auch an sich bekannte, z.B. betriebene Befestigungsmitteleintreibgeräte benutzt, wei
sie aus der DE-OS 23 50 859 bekannt sind. Bei relativ dünnen Werkstücken, z.B. Baubeschlägen
geringerer Dicke als 2 mm können die Befestigungsmittel durch das Blechmaterial der
Beschläge hindurchgetrieben werden, ohne daß eine Lochung dafür erforderlich wäre.
Bei dickeren Beschlägen reicht aber die Kraft der Eintreibgeräte üblicherweise nicht
aus, um die Befestigungsmittel, z.B. einen Nagel, durch das Material hindurchzutreiben.
Hier sind Werkstücke, z.B. Baubeschläge notwendig, die mit einer Lochung oder wenigstens
Verdünnung an vorgegebenen Stellen versehen sind. Bei dem Einsatz von Eintreibgeräten
ergibt sich hierbei aber das Problem, das Eintreibgerät mit dem Austreibkanal genau
über der Lochung oder dergl. des Werkstückes zu positionieren, so daß das Befestigungsmittel
genau durch die Lochung in das Untergrundmaterial eingetrieben wird.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, für ein Befestigungsmitteleintreibgerät
der bekannten Art eine einfache und zuverlässige Einrichtung zur Positionierung vorzuschlagen.
[0004] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Das erfindungsgemäße Lösungsprinzip beruht also auf dem Gedanken, im Gerätemundstück
z.B. kranzförmig angeordnete Positionierungselemente vorzusehen, die in der Positionierungsstellung
wenigstens teilweise in den Bereich des Austreibkanals hineinragen, welcher seinem
Durchmesser nach etwa dem Durchmesser der Lochung des Werkstückes entspricht, so daß
die Positionierungselemente in dieser Stellung mit ihren Vorderenden in die Lochung
einrasten können, was der Benutzer des Eintreibgerätes einfach feststellt, und daß
diese Positionierungselemente dann wenigstens durch radiale Auswärtsbewegung aus dem
Bereich des Austreibkanals bewegbar sind, so daß dieser für das Austreiben des Befestigungsmittels
geöffnet wird. Die Erfindung unterscheidet sich damit von einem älteren Vorschlag,
bei welchem an einem Befestigungsmitteleintreibgerät das Befestigungsmittel mit einem
zusätzlichen relativ aufwendigen pneumatischen Steuersystem versehen war, mit welchem
vor dem eigentlichen Austreiben des Befestigungselementes dieses nur um ein geringes
Stück mit seinem Vorderende aus dem Austreibkanal herausgeschoben wurde, so daß dieses
Vorderende selbst zur Positionierung des Eintreibgerätes über einem Loch ausgenutzt
werden konnte.
[0005] Mit der Maßnahme des Anspruchs 2 wird eine relativ einfache Betätigungsweise für
die Positionierungselemente vorgeschlagen. Die Positionierungselemente befinden sich
also in ihrer vorderen Positionierungsstellung wenigstens mit ihren aus dem Gerätemundstück
herausragenden Enden in zusammengefügter Stellung, während in ihrer axial zurückgeschobenen
Freigabestellung ein radiales Auseinanderbewegen dieser zuvor in den Austreibkanal
hineinragenden Enden möglich ist. Zunächst wird also das Eintreibgerät mit den Positionierungselementen
über das Werkstück geführt, bis die Positionierungselemente in die gewünschte Lochung
einrasten, dann erfolgt die axiale Zurückverschiebung der Positionierungselemente
aus der Positionierungsstellung in die Freigabestellung, in welcher sie sich dann
radial auseinanderbewegen können.
[0006] Aufgrund des Merkmals des Anspruchs 3 kann erreicht werden, daß sich die Positionierungselemente
nach einer Benutzung des Eintreibgerätes selbsttätig wieder von ihrer Freigabestellung
in die Positionierungsstellung vorbewegen, so daß das Eintreibgerät für eine neue
Benutzung bereitsteht.
[0007] Anspruch 4 sieht eine zweckmäßige und zuverlässige Halterung der Positionierungselemente
in dem Gerätemundstück vor.
[0008] Aufgrund der Maßnahme des Anspruchs 5 wird ein einfaches Einfügen der Positionierungselemente
in den Positionierungszylinder bei Gewährung einer vollen Funktionsfähigkeit ermöglicht.
[0009] Aufgrund des Merkmals des Anspruchs 6 wird erreicht, daß die Positionierungselemente
in ihrer vorderen Positionierungsstellung aufgrund der zusammenwirkenden Schrägflächen
zwangsläufig wenigstens an ihren vorderen Enden zusammengefügt werden, so daß sie
mit ihren aus dem Gerätemundstück herausragenden Enden den gewünschten in die Lochung
passenden Außenquerschnitt bilden, während in der axial zurückgeschobenen Freigabestellung
sich die Positionierungselemente frei radial nach außen bewegen und damit den vorher
verdeckten Austreibkanal freigeben können.
[0010] Die weitere Ausgestaltung nach Anspruch 7 bringt den besonderen Vorteil mit sich,
daß die Positionierungselemente in ihrer Freigabestellung durch das Befestigungsmittel,
z.B. den durch den Austreibkanal getriebenen Nagel selbst auseinandergespreizt werden.
[0011] Das Merkmal des Anspruchs 8 gewährleistet, daß die erfindungsgemäße Einrichtung jeweils
für unterschiedliche Lochquerschnitte ohne weiteres einsetzbar ist, da Lochungen,
die in einem gewissen Durchmesserbereich liegen, aufgrund der kegeligen Spitze, die
von den Positionierungselementen gebildet wird, abtastbar sind.
[0012] An Eintreibgeräten der eingangs genannten Art ist eine Sicherungsnase bekannt, die
beim Aufsetzen des Eintreibgerätes auf das Werkstück gegen eine Federkraft axial verschoben
wird, so daß erst dadurch die Betätigungseinrichtung des Eintreibgerätes freigegeben
wird. Hierdurch sollen eine mutwillige Betätigung des Eintreibgerätes und Unfälle
vermieden werden, da ein Austreiben des Befestigungsmittels nur dann möglich ist,
wenn das Eintreibgerät wirklich auf ein Werkstück aufgesetzt ist.
[0013] Gemäß Anspruch 9 ist nun diese an sich bekannte Sicherungsnase gegenüber den bekannten
Ausführungen verkürzt, d.h. sie ragt nicht bis zum Vorderende des Gerätes, sondern
sie wirkt mit einer rückwärtigen Fläche der Betätigungselemente oder des Betätigungszylinders
zusammen. Hierdurch wird das für die Sicherungsnase ohnehin vorhandene Federelement
in vorteilhafter Weise auch für die erfindungsgemäße Positionierungseinrichtung ausgenutzt
und Sicherungsnase und Positionseinrichtung gleichzeitig betätigt.
[0014] Nach Anspruch 10 ist ein einfaches Zusammenfügen der erfindungsgemäßen Einrichtung
möglich. Zunächst wird nämlich von dem hinteren offenen erweiterten Ende her z.B.
der Positionierungszylinder mit den eingehängten Positionierungselementen in das sich
nach vorne verjüngende Mundstück eingefügt. Dieses kann dann auf den Gerätekörper
bzw. einen Teil desselben aufgeschraubt werden. Hierdurch ist auch ein Austausch der
Positionierungseinrichtung gegen eine anders dimensionierte ohne Schwierigkeiten möglich.
[0015] Mit dem Merkmal des Anspruchs 11 wird eine besondere Sicherung der Positionierungseinrichtung
im Mundstück vorgesehen.
[0016] Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand
der beiliegenden Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/ oder bildlich dargestellten
Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden
Erfindung, auch unabhängig von der Zusammenfassung von Merkmalen in den Ansprüchen
oder deren Rückbeziehung.
[0017] Es zeigt:
Fig. 1 im Schnitt ein die Erfindung aufweisendes Befestigungsmitteleintreibgerät am
Beispiel eines Nageleintreibgerätes,
Fig. 2a im Schnitt das Gerät nach Fig. 1 im Bereich des Gerätemundstückes, vergrößert,
wobei sich die Positionierungselemente mit dem Positionierungszylinder in ihrer Positionierungsstellung
befinden,
Fig. 2b einen Schnitt gemäß IIb-IIb von Fig. 2a, und
Fig. 3 einen Schnitt entsprechend Fig. 2a, wobei sich jedoch die Positionierungselemente
mit dem Positionierungszylinder in ihre axial zurückgeschobenen Freigabestellung befinden
und ein Nagel mit Hilfe des Treiberstiftes bereits aus dem Austreibkanal durch die
Lochung eines Werkstückes hindurchgetrieben ist.
[0018] Das seinem Prinzip nach bekannte pneumatisch betriebene
Nageleintreibgerät 1 nach Fig. 1 weist einen in einem Druckzylinder 28 auf die Betätigung
einer Betätigungseinrichtung 27, bestehend aus Handhebel und Druckeinlaßventil, axial
verschieblichen Kolben 5 auf, welcher an seinem Vorderende ein in einem Austreibkanal
6 geführten Treiberstift 7 aufweist. In der Darstellung gemäß Fig. 1 befindet sich
der Kolben 5 gerade in seiner unteren Austreibstellung, in welcher ein Nagel 4 durch
ein Loch 2 eines an einem Balken 29 zu befestigenden Werkstückes, z.B. Baubeschlages
3 hindurchgetrieben ist. In der oberen zurückgezogenen Stellung des Kolbens 5 liegt
das Vorderende des Treiberstiftes 7 oberhalb eines seitlich in den Austreibkanal 6
mündenden Nagelmagazins 30, von welchem aus schräg nebeneinander aufgereihte Nägel
unter Federdruck einzeln in den Austreibkanal 6 gedrückt werden.
[0019] Erfindungsgemäß ist nun an dem Vorderende des den Austreibkanal 6 bildenden Geräteabschnittes
ein mit Außengewinde 31 versehene hülsenförmige Gerätekörperteil 24 angebracht. Auf
diesen Gerätekörperteil 24 ist ein Gerätemundstück 8 mit seinem erweiterten hinteren
Ende 23 aufgeschraubt. In dem sich nach vorne verjüngenden Innenraum des Gerätemundstückes
ist ein an die Innenabmessungen des Gerätemundstückes 8 angepaßter Positionierungszylinder
12 axial verschieblich geführt. Mit seiner Axialbohrung 11 bildet er einen Teil des
Austreibkanals 6. Der Positionierungszylinder 12 wird von einer aus dem hülsenförmigen
Gerätekörperteil 24 herausragenden Sicherungsnase 21, die auf eine rückwärtige Fläche
22 des Positionierungszylinders 12 unter Federkraft einwirkt, in den vorderen verjüngten
Abschnitt des Gerätemundstückes 8 gedrückt, so daß der Positionierungszylinder 12
mit seinem vorderen Ende aus dem Gerätemundstück 8 herausragt. Der Befestigungszylinder
12 ist mittels eines zur
Austreibkanalachse A parallelen Stiftes 26, welcher an dem Gerätekörperteil 24 festliegt
und in eine achsparallele Aussparung 25 des Positionierungszylinders 12 eingreift,
gegen Drehung in dem Gerätemundstück 8 gesichert. Der Positionierungszylinder 12 weist
vier unter 90° versetzte radiale Schlitze 10 auf, welche am hinteren Ende in radial
verlaufende tiefere Aussparungen 17 übergehen. In die radialen Aussparungen 17 sind
jeweils Positionierungselemente 9 mit hinteren Hakenabschnitten 16 schwenkbar eingehängt,
so daß diese in den Schlitzen 10 geführt sind und mit ihrem jeweiligen Vorderabschnitt
18 in der in Fig. 2a dargestellten axial vorderen Positionierungsstellung des Positionierungszylinders
12 wenigstens teilweise in den Bereich des Austreibkanals 6 hineinragen. In dieser
zusammengeführten Positionierungsstellung werden die Positionierungselemente 9 dadurch
unter der auf die Sicherungsnase 21 wirkenden und auf den Positionierungszylinder
12 übertragenden Federkraft gedrückt, weil sich die Positionierungselemente 9 jeweils
mit einer nach außen vorne weisenden Schrägfläche14 an eine innere komplementäre Schrägfläche
15 des Gerätemundstückes 8 legen. Die radialen Aussparungen 17 und die Schlitze 10
sind so bemessen, daß die Positionierungselemente 9 unter der Wirkung der genannten
Federkraft in die in Fig. 2a dargestellte zusammengeführte Positionierungsstellung
geschwenkt werden. Dadurch, daß die Positionierungselemente 9 an ihrem in der Positionierungsstellung
aus dem Gerätemundstück 8 herausragenden vorderen Ende 13 jeweils von hinten außen
nach vorne innen verlaufende Schrägflächen 20 aufweisen, bilden die Positionierungselemente
9 in ihrer Positionierungsstellung eine kegelige Spitze, die in die Lochung 2 eines
Werkstückes 3 eingeführt werden kann, so daß eine sichere Positionierung des Eintreibgerätes
1 über dieser Lochung 2 möglich ist. Nach dem Aufsetzen des Eintreibgerätes 1 mit
dieser von den Flächen 20 gebildeten kegeligen Spitze der Positionierungselemente
9 in ein Loch 2 wird entweder durch das Eigengewicht des Eintreibgerätes 1 oder durch
ein auf dieses ausgeübten axialen Druck der Bedienungsperson der Positionierungszylinder
12 zusammen mit den Positionierungselementen 9 gegen die genannte Federkraft in eine
axial zurückgeschobene Freigabestellung gebracht, in welcher, wie aus Fig. 3 ersichtlich,
die Positionierungselemente 9, da sie sich nunmehr in dem hinteren erweiterten Ende
des Gerätemundstückes 8 befinden, frei radial nach außen schwenken können, so daß
die Vorderabschnitte 18 der Positionierungselemente 9 den Austreibkanal 6 freigeben.
Dieses radiale Auseinanderschwenken der Positionierungselemente 9 wird dadurch erreicht,
daß das Befestigungsmittel, nämlich der Nagel 4 beim Austreiben auf zur Spitze des
Gerätemundstückes 8 schräg aufeinanderzu laufende innere Angriffsflächen 19 der Positionierungselemente
9 trifft, und damit die Vorderabschnitte 18 auseinanderschiebt. Diese Stellung bei
vollständig ausgetriebenem Nagel 4 ist in Fig. 3 veranschaulicht.
[0020] Nach dem Abziehen des Eintreibgerätes 1 von dem Nagel 4 und dem Zurückziehen des
Treiberstiftes 7 in den Austreibkanal 6 schiebt die Sicherungsnase 21, die beim Einsetzen
der Positionierungselemente 9 in das Loch 2 axial zurückgeschoben war, unter der Wirkung
der Federkraft den Positionierungszylinder 12 einschließlich der Positionierungselemente
9 in Axialrichtung nach vorne, so daß unter der Wirkung der Schrägflächen 14 und 15
die Positionierungselemente 9 mit ihren Vorderabschnitten 18 wieder zusammengeführt
werden, so daß die Schrägflächen 20 wieder die gewünschte kegelige Spitze bilden.
Die Positionierungseinrichtung ist damit wieder für einen neuen Einsatz bereit.
Bezugszeichenliste:
[0021]
1 Befestigungsmitteleintreibgerät (Nagelgerät)
2 Lochung oder dergl.
3 Werkstück (Baubeschlag)
4 Befestigungsmittel (Nagel)
5 Kolben
6 Austreibkanal
7 Treiberstift
8 Gerätemundstück
9 Positionierungselemente
10 Schlitze
11 Axialbohrung
12 Positionierungszylinder
13 Enden
14 Schrägfläche
15 Schrägfläche
16 Hakenabschnitte
17 Aussparungen
18 Vorderabschnitt
19 Angriffsflächen
20 Schrägflächen
21 Sicherungsnase
22 Fläche
23 erweitertes Ende
24 Gerätekörperteil
25 Aussparung
26 Stift
27 Betätigungseinrichtung
28 Druckzylinder
29 Balken
30 Nagelmagazin
31 Außengewinde
1. Einrichtung zur Positionierung eines vorzugsweise pneumatisch betriebenen Befestigungsmitteleintreibgerätes,
z.B. Nageleintreibgerätes, für die Befestigung von mit Lochungen, Vertiefungen oder
sonstigen Markierungen versehenen Werkstücken, z.B. Baubeschlägen, wobei das Befestigungsmittel,
z.B. der Nagel, mittels eines, vorzugsweise pneumatisch angetriebenen Kolbens und
an dessen Vorderende vorgesehenen, in einem Austreibkanal geführten Treibstiftes aus
einem wenigstens einen Teil des Austreibkanales bildenden Gerätemundstück in die für
die Befestigung in dem Werkstück vorgesehene Lochung oder dergl. austreibbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gerätemundstück (8) wenigstens zwei axialsymmetrisch
zu dem Austreibkanal (6) liegende Positionierungselemente (9) vorgesehen sind, welche
mindestens an ihrem in ihrer Positionierungsstellung aus dem Gerätemundstück (8) herausragenden
Ende einen gemeinsamen Querschnitt bilden, welcher dem Querschnitt der Lochung oder
dergl. (2) entspricht, und welche aus der Positionierungsstellung in eine Freigabestellung
verschiebbar sind, in welcher sie, gegebenenfalls durch das auszutreibende Befestigungsmittel
(4) selbst, den Austreibkanal (6) freigebend, relativ zueinander aufspreizbar sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierungselemente
(9) nach dem Aufsetzen auf die Lochung oder dergl. (2) unter dem Gewicht des Eintreibgerätes
(1) oder unter dem Druck der Bedienungsperson auf das Eintreibgerät (1) in Richtung
der Austreibkanalachse (A) axial aus der vorderen Positionierungsstellung in die rückwärtige
Freigabestellung verschiebbar sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierungselemente
(9) gegen eine Federkraft aus der Positionierungsstellung in die Freigabestellung
verschiebbar sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise
vier axialsymmetrisch zueinander angeordneten Positionierungselemente (9) in radialen
Schlitzen (10) eines in dem Gerätemundstück (8) axial verschieblich geführten, mit
einer Axialbohrung (11) wenigstens einen Teil des Austreibkanales (6) bildenden Positionierungszylinders
(12) axial unverschieblich, aber wenigstens mit ihren in der Positionierungsstellung
aus dem Gerätemundstück (8) herausragenden und einander zugewandten Enden (13) nach
axialem Verschieben des Positionierungszylinders (12) mit den Positionierungselementen
(9) von der Positionierungsstellung in die Freigabestellung in den Schlitzen (10)
radial auseinanderbeweglich sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierungselemente
(9) je mit rückwärtigen Hakenabschnitten (16) in radialen Aussparungen (17) des Positionierungszylinders
(12) gegenüber dem Positionierungszylinder (12) im wesentlich axial unverschieblich,
aber schwenkbar eingehängt sind.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierungselemente
(9) in der Positionierungsstellung je mit mindestens einer nach außen vorne weisenden
Schrägfläche (14) an einer komplementären inneren Schrägfläche (15) des Gerätemundstückes
(8) anliegen und bei axialer Bewegung in die Freigabestellung von der jeweiligen Schrägfläche
(15) des Gerätemundstückes (8) abgehoben werden.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierungselemente
(9) in der Positionierungsstellung lediglich mit einem Vorderabschnitt (18) in den
Austreibkanal (6) hineinragen und dort zur Spitze des Gerätemundstückes (8) schräg
aufeinanderzu laufende Angriffsflächen (19) für das auszutreibende Befestigungsmittel
(4) bilden.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierungselemente
(9) an ihrem jeweils aus dem Gerätemundstück (8) in der Positionierungsstellung herausragenden
Ende (13) kegelig aufeinanderzu laufende Schrägflächen (20) aufweisen.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Eintreibgerät eine Sicherungsnase
aufweist, welche beim Aufsetzen des Eintreibgerätes auf das Werkstück gegen eine Federkraft
axial verschoben wird und erst dadurch die Betätigungseinrichtung des Eintreibgerätes
freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierungselemente (9) selbst oder
der Positionierungszylinder (12) mit einer rückwärtigen Fläche (22) auf das Vorderende
der Sicherungsnase (21) einwirken.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gerätemundstück (8) mit einem hinteren erweiterten Ende (23) auf den Gerätekörper
bzw. einen Teil (24) desselben aufschraubbar ist.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Positionierungszylinder (12) in dem Gerätemundstück (8) gegen Drehung um die Austreibkanalachse
(A), z.B. mittels eines an dem Gerätekörper bzw. einem Teil (24) desselben befestigten
in eine achsparallele Aussparung (25) des Positionierungszylinders (12) angreifenden
achsparallelen Stift (26) gesichert ist.