(19)
(11) EP 0 038 537 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
28.10.1981  Patentblatt  1981/43

(21) Anmeldenummer: 81102933.9

(22) Anmeldetag:  16.04.1981
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3B43L 13/20
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 17.04.1980 DE 3014743

(71) Anmelder: Bathelt, Wolfgang
D-8500 Nürnberg 50 (DE)

(72) Erfinder:
  • Bathelt, Wolfgang
    D-8500 Nürnberg 50 (DE)

(74) Vertreter: Matschkur, Götz, Lindner Patent- und Rechtsanwälte 
Postfach 11 91 09
90101 Nürnberg
90101 Nürnberg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Zeichenschablone für ein mathematisches Lernspiel


    (57) Zeichenschablone für ein mathematisches Lernspiel mit einer ebenen Platte (1), die durch in wenigstens zwei waagrechten Reihen nebeneinander und in wenigstens zwei senkrechten Reihen übereinander angeordnete Öffnungen (2-5) sowie durch je eine im von den vier Öffnungen zweier benachbarter waagrechter und senkrechter Reihen umgebenen Bereich der Platte angeordnete zentrale Öffnung (8) und durch von jeweils den umgebenden Öffnungen aus zur Mitte der zentralen Öffnung weisende, durch Stege (20-23) der Platte unterbrochene Schlitze (14-17) durch brochen ist.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Zeichenschablone für ein mathematisches Lernspiel.

    [0002] Eine zeichnerische Darstellung und Veranschaulichung logischer Abläufe oder mathematischer Zusammenhänge wird oft angewendet. So ist beispielsweise die Verwendung von Flußdiagrammen üblich, bei denen unterschiedlich geformte Kästchen, die bestimmten logischen oder mathematischen Operationen entsprechen, aufgezeichnet sowie durch Verbindungslinien zueinander in Beziehung gesetzt werden. Für eine schnelle und zeichnerisch saubere Ausführung dieser Kästchen und Verbindungslinien können zweckmäßig die gewünschte Form der Kästchen enthaltende Zeichenschablonen verwendet werden. Dennoch ist hierbei der Arbeitsaufwand noch verhältnismäßig groß, weil die Zeichenschablone zur Erstellung jedes einzelnen Kästchens jeweils in die vorgesehene Lage gerückt und weil außerdem die Verbindungslinien getrennt erstellt werden müssen. Dieser Arbeitsaufwand steht insbesondere einer spielerischen Handhabung durch Kinder bei rechnerischen Lernspielen entgegen.

    [0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Zeichenschablone zu schaffen, durch welche die grafische Darstellung mathematischer Lösungswege, insbesondere die Lösung von Textaufgaben, in Form eines Lernspiels leicht und schnell durchführbar ist.

    [0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine ebene Platte, die durch in wenigstens zwei waagerechten Reihen nebeneinander und in wenigstens zwei senkrechten Reihen übereinander angeordnete Öffnungen, sowie durch je eine im von den vier Öffnungen zweier benachbarter waagrechter und senkrechter Reihen umgebenen Bereich der Platte angeordnete zentrale Öffnung und durch von jeweils den umgebenden Öffnungen aus zur Mitte der zentralen Öffnung weisende, durch Stege der Platte unterbrochene Schlitze durchbrochen ist.

    [0005] Durch die erfindungsgemäße Zeichenschablone ist es möglich, äußerst rasch und einfach eine auf alle möglichen Lösungswege von Textaufgaben passende grafische Darstellung zu zeichnen. Da die Öffnungen in mehreren übereinanderliegenden waagrechten Reihen angeordnet sind, wobei die Öffnungen in der senkrechten Richtung miteinander fluchten, ist es somit durch Auflegen der Zeichenschablone auf eine Zeichenunterlage und Abfahren der Ränder der Öffnungen mit einem Zeichenstift in einem einzigen Arbeitsvorgang möglich, gleichermaßen angeordnete Kästchen auf die Zeichenunterlage zu zeichnen. Entsprechend der Möglichkeit, jede Lösung einer Textaufgabe in eine Folge von Rechenoperationen mit jeweils zwei Operanden zu zerlegen, beispielsweise Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division je zweier Zahlen, lassen sich somit in Abhänhigkeit von der zu lösenden Aufgabe für je zwei der zu verarbeitenden Operanden zwei benachbarte Kästchen in einer bestimmten waagrechten Reihe zeichnen, wobei diese beiden Kästchen zur Eintragung der Operanden bestimmt sind. Die Anordnung der Kästchen innerhalb der übereinanderliegenden waagrechten Reihen ergibt sich dabei aus der Reihenfolge der entsprechenden Operation innerhalb der gesamten Folge von auszuführenden Rechenoperationen. Gleichzeitig mit den Kästchen lassen sich auch unter Führung durch die lediglich aus Gründen der Festigkeit der Schablone durch Stege der Platte unterbrochenen Schlitze sowie durch die zentralen Öffnungen Verbindungslinien von den benachbarten Kästchen einer waagrechten Reihe zu einem mit Hilfe der zentralen Öffnung gleichzeitig zeichnerisch ausführba- ren zentralen Kästchen, das mittig unterhalb der beiden Kästchen der waagrechten Reihe liegt, herstellen. Dieses zentrale Kästchen dient der Eintragung des Operators beispielsweise eines Plus-, Minus-, Multiplikators- oder Divisionszeichens, so daß durch die beiden über dem zentralen Kästchen liegenden Kästchen, welche die beiden Operanden enthalten und durch die von diesen beiden Kästchen ausgehenden Verbindungslinien zu dem den Operator enthaltenden zentralen Kästchen die auszuführende Rechenoperation eindeutig und anschaulich dargestellt ist. Durch die von der zentralen Öffnung ausgehenden, zu den Öffnungen der darunterliegenden waagrechten Reihe gerichteten Schlitze ist schließlich eine Verbindungslinie zu einem ebenfalls durch Abfahren des Randes der entsprechenden Öffnung zeichnerisch darstellbaren Kästchen, in das das Ergebnis der entsprechenden Rechenoperation eingetragen werden kann. herstellbar. Hierdurch wird somit eine vollständige und äußerst anschauliche grafische Darstellung einer in sich abgeschlossenen Teiloperation, beispielsweise aus dem Lösungswege einer Textaufgabe, in einem einzigen raschen Zeichenvorgang ermöglicht, ohne daß dabei die Schablone verschoben oder der Zeichenstift - mit Ausnahme der kurzen Unterbrechung durch die Stege - abgesetzt werden muß. Darüber hinaus lassen sich je nach der vorhandenen Anzahl von waagrechten und senkrechten Reihen, d. h. je nach der waagrechten und senkrechten Erstreckung der Zeichenschablone aber beliebig viele nebeneinander bzw. nacheinander auszuführende Operationen gleichzeitig darstellen, indem die notwendigen Kästchen, zentralen Kästchen und Verbindungslinien in einem einzigen Zeichenvorgang durch Abfahren der entsprechenden Öffnungen, zentralen Öffnungen und Schlitze der Zeichenschablone hergestellt werden. Die erfindungsgemäße Zeichenschablone erweist sich somit in ihrer Anwendung für eine Einfachheit der Handhabung, eine hohe Zeichengeschwindigkeit und eine besondere Exaktheit der Ausführung und Anschaulichkeit der Darstellung als äußerst vorteilhaft.

    [0006] In einer besonderen einfachen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zeichenschablone beträgt die Anzahl der senkrechten und waagrechten Reihen jeweils zwei. Dies reicht bereits aus, um eine Rechenoperation mit zwei Operanden nebst dem Ergebniswert vollständig darzustellen, da durch die Öffnungen der ersten waagrechten Reihe die beiden Kästchen für die Operanden, durch die mittig darunterliegende zentrale Öffnung sowie die verbindenden Schlitze das zentrale Kästchen für den Operator sowie die Verbindungslinien und durch eine der beiden Öffnungen der zweiten waagrechten Reihe das Kästchen für das Ergebnis gezeichnet werden kann. Dabei steht es dem Benutzer frei, je nach der Zweckmäßigkeit der Darstellung das Kästchen für das Ergebnis mit Hilfe der bezüglich der zentralen Öffnung linken oder rechten Öffnung der zweiten Reihe herzustellen. Um mit dieser Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zeichenschablone mehrere Operationen darstellen zu können, wird die Zeichenschablone bei nebeneinander auszuführenden Operationen einfach in Richtung der waagrechten Reihe und bei nacheinander auszuf+hrenden Operationen in Richtung der senkrechten Reihe so weit verschoben, daß die gewünschte grafische Darstellung im erforderlichen Umfang in beiden Richtungen forgesetzt werden kann. Somit ist es auch bei dieser einfachen Ausführungsform möglich, jede abgeschlossene Teiloperation ohne Verschiebung der Zeichenschablone in einem Zug aufzuzeichnen, wobei weitere Teiloperationen nach einer einfachen Verschiebung der Zeichenschablone zeichnerisch angeschlossen werden können.

    [0007] Eine für den Benutzer besonders übersichtliche Ausführungsform der Zeichenschablone zeichnet sich dadurch aus, daß die zentralen Öffnungen kreisrund sind. In diesem Zusammenhang ist es sodann weiter besonders zweckmäßig, daß die umgebenden Öffnungen rechteckig sind. Die hierdurch gegebeneUnterscheidung zwischen den Öffnungen zur Herstellung der Kästchen für die Operanden und den zentralen Öffnungen zur Herstellung der Kästchen für die Operatoren trägt ganz erheblich zur Steigerung der Übersichtlichkeit der Zeichenschablone für den Benutzer bei. Irrtümer bei der Ausführung der Zeichnung können hierdurch leicht vermieden werden.

    [0008] In Verbindung mit der rechteckigen Ausgestaltung der Öffnungen erweist es sich ferner als zweckmäßig, daß die grössere Rechteckseite der Öffnungen parallel zu den waagrechten Reihen angeordnet ist. Eine derartige Ausgestaltung ist besonders an die Bedürfnisse des Gebrauchszwecks der erfindungsgemäßen Zeichenschablone angepaßt, da hierbei in waagrechter Richtung längserstreckte Kästchen gezeichnet werden können, die besonders gut zur Aufnahme der erforderlichen Beschriftung geeignet sind.

    [0009] Als besonders gebrauchsgerecht erweist sich auch eine Ausführungsform, bei der sich die Schlitze von den zur zentralen Öffnung weisenden Ecken der umgebenden Öffnungen aus erstrecken. Dies ermöglicht eine besonders flüssige Führung des Zeichenstiftes, indem zunächst zur Herstellung der Kästchen der Rand der Öffnung von der entsprechenden Ecke aus abgefahren und nach einem vollständigen Umlauf bei der damit verbundenen Rückkehr zu dieser Ecke unmittelbar durch den Schlitz hindurchgeführt und damit gleichzeitig die Verbindungslinie gezeichnet werden kann.

    [0010] Im Hinblick auf eine flüssige Führung des Zeichenstiftes ist in einer anderen Weiterbildung der Zeichenschablone ferner vorgesehen, daß die Stege am der zentralen Öffnung zugewandten Ende der Schlitze angeordnet sind. Dies ermöglicht einerseits ohne Absetzen des Zeichenstiftes die gleichzeitige Herstellung eines Kästchens sowie die davon ausgehende Verbindungslinie und dient andererseits der Festigkeit der erfindungsgemäßen Zeichenschablone, da eine Materialverstärkung der ebenen Platte besonders dort erwünscht ist, wo infolge der im Bereich der zentralen Öffnung zusammenlaufenden Schlitze anderenfalls notwendig eine Schwächung der Festigkeit auftreten würde.

    [0011] Zur Steigerung der Anwendungsmöglichkeiten sind bei einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Zeichenschablone weitere, von Stegen der Platte unterbrochene Schlitze vorgesehen, die sich jeweils von den eine der zentralen Öffnungen umgebenden Öffnungen aus zu einer benachbarten zentralen Öffnung erstrecken. Hierdurch ist es möglich, nicht nur Verbindungslinien von zwei Kästchen einer bestimmten waagrechten oder senkrechten Reihe zu dem zugeordneten zentralen Kästchen zu ziehen, sondern es können mit Hilfe der weiteren Schlitze, die sich zu einer benachbarten zentralen Öffnung erstrecken, mehr als zwei Kästchen einer waagrechten oder senkrechten Reihe mit einem einzigen zentralen Kästchen durch entsprechende Verbindungslinien verbunden werden. Das bedeutet eine Erweiterung der Anwendung der erfindungsgemäßen Zeichenschablone auf den Fall, daß die gleichzeitige Verarbeitung mehrerer Operanden, beispielsweise die Addition mehrerer Zahlen, in einer einzigen Rechenoperation grafisch dargestellt werden soll. Die die weiteren Schlitze unterbrechenden Stege der Platte dienen wiederum nur der Festigkeit der Zeichenschablone. Da es bei der Anwendung der Zeichenschablone für die gleichzeitige Darstellung von Operationen mit mehreren Operanden oft ausreicht, lediglich die in einer bestimmten waagrechten Reihe liegenden Kästchen durch Verbindungslinien mit einem darunterliegenden zentralen Kästchen zu verbinden, ist bei einer vereinfachten Ausführungsform vorgesehen, daß sich die weiteren Schlitze nur zu den waagrecht benachbarten zentralen Öffnungen erstrecken.

    [0012] Schließlich ist es für eine einfache Handhabung der Zeichenschablone auch besonders vorteilhaft, daß die Platte aus durchsichtigem Material besteht. Hierdurch wird bei der Herstellung der Zeichnung die Sicht durch die Zeichenschablone nicht verdeckt, so daß der Benutzer jederzeit einen Überblick über seine Zeichnung hat. In Anpassung an ein gängiges Papierformat ist es ferner zweckmäßig, daß die Platte das Formal DIN A 4 aufweist.

    [0013] Eine der vorstehend beschriebenen, erfindungsgemäßen Lösung im Rahmen der Aufgabe der Erfindung nebengeordnete Lösung besteht in einer Magnetschablone aus mehreren zusammensetzbaren Talen für ein mathematisches Lernspiel, die wenigstens drei deckungsgleiche, beschriftbare, magnetische Haftplatten und wenigstens eine mit Diagonalzeigern versehene weitere magnetische Haftplatte aufweist. Dieser Magnetschablone, die für Demonstrationszwecke, etwa im Klassensaal einer Schule gedacht ist, liegt das gleiche Prinzip zugrunde, wie der erfindungsgemäßen Zeichenschablone, wobei lediglich die durch die Öffnungen der erfindungsgemäßen Zeichenschablone herstellbaren Kästchen durch die beschriftbaren magnetischen Haftplatten und die den zentralen Öffnungen der erfindungsgemäßen Zeichenschablone entsprechenden zentralen Kästchen mit den durch die Schlitze zeichenbaren Verbindungslinien durch die mit den Diagonalzeigern versehenen weiteren magnetischen Haftplatten gebildet werden. Die Anordnung der beschriftbaren Haftplatten sowie der weiteren magnetischen Haftplatten auf einer magnetischen Unterlage, wie etwa einer Magnettafel, gleicht ansonsten völlig der Anordnung der Öffnungen, Verbindungsschlitze und zentralen Öffnungen bzw. Kästchen, Verbindungslinien und zentralen Kästchen der Zeichenschablone. Ebenso wie bei der erfindungsgemäßen Zeichenschablone besteht eine zweckmäßige Ausführungsform der Magnetschablone darin, daß die beschriftbaren Haftplatten rechteckig sind. Entsprechend der weiteren Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Zeichenschablone bestehen vorteilhafte Ausführungsformen der Magnetschablone ferner darin, daß die mit den Diagonalzeigern versehenen, weiteren Haftplatten quadratisch, oder alternativ, kreisrund sind.

    [0014] Schließlich ist bei der erfindungsgemäßen Magnetschablone in Analogie zu der mit den weiteren Schlitzen versehenen erfindungsgemäßen Zeichenschablone auch vorgesehen, daß die mit den Diagonalzeigern versehenen Haftplatten Rechtecke sind, deren längere Rechteckseite größer ist als die Linearabmessungen der beschriftbaren Haftplatten, und daß die Diagonalzeiger sich vom Mittelbereich eines gedachten, durch Abtragen der kleineren Rechteckseite auf der größeren Rechteckseite von der Ecke des Rechtecks aus gebildeten Quadrats sowohl zu den Ecken des Rechtecks als auch des gedachten Quadrats erstrecken.

    [0015] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung mehrerer Ausführungs= formen sowie aus der Zeichnung. Hierin zeigen:

    Fig. 1 eine Ausführungsform einer Zeichenschablone mit in zwei waagrechten und zwei senkrechten Reihen angeordneten Öffnungen,

    Fig. 2 ein mit der Ausführungsform der Zeichenschablone von Fig. 1 gezeichnetes Diagramm,

    Fig. 3 ein mit der Ausführungsform der Zeichenschablone von Fig. 1 gezeichnetes zusammengesetzes Diagramm,

    Fig. 4 eine andere Ausführungsform der Zeichenschablone,

    Fig. 5 ein mit der Ausführungsform von Fig. 4 gezeichnetes, zusammengesetzes Diagramm,

    Fig. 6 eine Ausführungsform mit in mehr als zwei waagrechten und senkrechten Reihen angeordneten Öffnungen,

    Fig. 7 eine Weiterbildung der Ausführungsform von Fig. 6,

    Fig.8a eine Magnetschablone mit magnetischen Haftplatten und 8b (Fig. 8a) und weiteren magnetischen Haftplatten (Fig. 8b),

    Fig. 9 eine andere Ausführungsform der weiteren magnetischen Haftplatten von Fig. 8b und

    Fig.10 eine Weiterbildung der weiteren magnetischen Haftplatten von Fig. 9.



    [0016] Eine in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform einer Zeichenschablone besteht aus einer verhältnismäßig dünnen, rechteckigen ebenen Platte 1, die beispielsweise aus einem durchsichtigen Kunststoff hergestellt ist. Diese Platte 1 ist durch vier rechteckige Öffnungen 2, 3, 4, 5 durchbrochen, wobei diese Öffnungen 2 - 5 in zwei waagrechten Reihen nebeneinander und zwei senkrechten Reihen übereinander angeordnet sind. Dabei liegen die beiden Öffnungen 2, 3 in der oberen waagrechten Reihe und die beiden Öffnungen 4, 5 in der unteren waagrechten Reihe, wogegen die beiden Öffnungen 2, 4 in der linken senkrechten Reihe und die beiden Öffnungen 3, 5 in der rechten senkrechten Reihe liegen. Jede der Öffnungen 2 - 5 ist mit ihrer jeweils größeren Rechteckseite 6 parallel zu den waagrechten Reihen angeordnet, die ihrerseits parallel zur größeren Rechteckseite 7 der ebenen Platte 1 ausgerichtet sind.

    [0017] Der von den vier Öffnungen 2 - 5 der beiden einander benachbarten senkrechten und waagrechten Reihen umgebende Bereich der Platte 1 ist durch eine kreisrunde, zentrale Öffnung 8 durchbrochen, deren Kreismittelpunkt im Schnittpunkt der beiden gedachten Diagonalen liegt, die sich jeweils von der rechten unteren Ecke 9 der linken oberen Öffnung 2 zu der linken oberen Ecke 10 der rechten unteren Öffnung 5 bzw. von der linken unteren Ecke 11 der rechten oberen Öffnung 3 zu der rechten oberen Ecke 12 der linken unteren Öffnung 4 erstrecken. Längs dieser beiden durch die Ecken 9 bis 12 festgelegten gedachten Diagonalen ist die Platte 1 ferner durch zum Kreismittelpunkt der zentralen Öffnung 8 weisende Schlitze 14, 15, 16, 17 durchbrochen, die jeweils mit den entsprechenden Öffnungen 2 - 5 in Verbindung stehen, wobei der Schlitz 14 von der rechten unseren Ecke 9 der linken oberen Öffnung 2, der Schlitz 15 von der linken unteren Ecke 11 der rechten oberen Öffnung 3, der Schlitz 16 von der rechten oberen Ecke 12 der linken unteren Öffnung 4 und der Schlitz 17 von der linken oberen Ecke 10 der rechten unteren Öffnung 5 ausgeht.

    [0018] Diese zur Mitte der zentralen Öffnung 8 weisenden Schlitze 14 - 17 enden kurz vor dem Rand 19 der zentralen Öffnung 8 und bilden somit Stege 20, 21, 22 bzw. 23 der Platte 1. Diese die Schlitze 14 - 17 vor der zentralen Öffnung 8 unterbrechenden Stege 20 - 23 dienen der Festigkeit der Zeichenschablone, da im Falle ihrer.Abwesenheit durch die dann mit der zentralen Öffnung 8 in Verbindung stehenden Schlitze 14 - 17 innerhalb der Platte 1 freie Materialenden entstehen würden. die für die Festigkeit der Zeichenschablone nachteilig wären.

    [0019] In Fig. 2 ist als Anwendungsbeispiel für den Einsatz der Zeichenschablone ein Diagramm dargestellt, das dadurch entsteht, daß die Ränder der Öffnungen 2, 3 und 5, der Rand der zentralen Öffnung 8 sowie die Stege 14, 15 und 17 mittels eines Zeichenstiftes in der auf eine Zeichenunterlage aufgelegten Schablone abgefahren werden. Dabei entspricht das so gezeichnete Kästchen 102 der Öffnung 2, das Kästchen 103 der Öffnung 3 und das Kästchen 105 der Öffnung 5, wogegen die Verbindungslinien 114, 115 und 117 zu dem der zentralen Öffnung 8 entsprechenden zentralen Kästchen 108 den Stegen 14, 15 bzw. 17 entsprechen. Dieses Diagramm dient der Veranschaulichung einer einzelnen Rechenoperation in einer logischen Folge von Rechenoperationen, wie sie etwa durch eine zusammengesetzte Textaufgabe definiert ist. Dabei werden in die beiden oberen Kästchen 102, 103 je ein Operand, in das zentrale Kästchen 108 der zugehörige Operator und in das rechte untere Kästchen 105 das Ergebnis eingetragen. Beispielsweise stehen in den beiden oberen Kästchen 102, 103 als Operatoren zwei Zahlen, in dem zentralen Kästchen 108 als Operator ein +-Zeichen, wobei sodann in dem unteren Kästchen 105 als Ergebnis die Summe der beiden Operanden einzutragen ist. Auf diese Weise wird eine für die Zwecke eines mathematischen Lernspiels äußerst anschauliche Darstellung einer Rechenoperation erreicht.

    [0020] Zur weiteren Erläuterung des Gebrauchs der Zeichenschablone von Fig. 1 ist in Fig. 3 ein zusammengesetztes Diagramm dargestellt, welches dadurch entsteht, daß mittels der Zeichenschablone zuerst in der anhand von Fig. 2 beschriebenen Weise das dort dargestellte einzelne Diagramm gezeichnet wird, das in Fig. 3 den oberen Teil des zusammengesetzten Diagramms bildet und mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 2 bezeichnet ist, wonach die Zeichenschablone senkrecht nach unten parallelverschoben wird, so daß ihre rechte obere Öffnung 3 auf dem bereits gezeichneten, das Ergebnis darstellenden Kästchen 105 zu liegen kommt. Sodann werden in der im Zusammenhang mit Fig. 2 beschriebenen Weise die Kästchen 102' und 105' sowie das zentrale Kästchen 108' zusammen mit den Verbindungslinien 114', 115'und 1171 gezeichnet, wobei sich dieser Vorgang durch weitere Parallelverschiebung nach unten, jedoch auch durch sinnentsprechende Parallelverschiebungen in der waagrechten Richtung beliebig forsetzen läßt. Bei dem in Fig. 3 dargestellten zusammengesetzten Diagramm wird das in dem Kästchen 105 befindliche Ergebnis, das gemäß den in dem zentralen Kästchen 108 angedeuteten Divisionszeichen das Ergebnis einer Division der in dem Kästchen 102 enthaltenen Zahl durch die in dem Kästchen 103 enthaltene Zahl ist, zum Ausgangspunkt einer nächstfolgenden Rechenoperation, bei der gemäß den in dem Kästchen 108' angedeuteten Minus-Zeichen als Operator das in dem Kästchen 105 enthaltene Ergebnis von dem in dem in derselben waagrechten Reihe liegenden Kästchen 102' enthaltenen Zahlenausdruck abgezogen wird. Das Ergebnis dieser Substraktion wird schließlich wieder in das unterste rechte Kästchen 105' eingetragen. Auf diese Weise ist es also möglich, mit Hilfe der Zeichenschablone eine logische Folge von Rechenoperationen für ein Lernspiel sehr anschaulich darzustellen, wobei in die einzelnen Kästchen oder in deren äusserem Randbereich auch noch weitere Informationen zur Kennzeichnung der einzelnen Rechenschritte eingetragen werden können.-In Fig. 4 ist eine andere Ausführungsform der Zeichenschablone dargestellt, die durch eine Weiterbildung einer zur in Fig. 1 dargestellten Zeichenschablone identischen Zeichenschablone gewonnen ist. Es sind daher die gleichen Teile mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 bezeichnet. Der Unterschied zur Fig. 1 besteht lediglich darin, daß die ebene Platte 1 durch weitere Schlitze 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31 und 32 durchbrochen ist, die ebenso wie die Schlitze 14 bis 17 der Führung des Zeichenstiftes dienen. Während sich jedoch die Schlitze 14 - 17 jeweils in der Richtung vom Mittelpunkt der zentralen Öffnung 8 zu den entsprechenden Ecken 9 bis 12 der diese zentrale Öffnung umgebenden Öffnungen 2 - 5 erstrecken, sind die Richtungen der weiteren Schlitze derart ausgerichtet, daß sie zwar ebenfalls im Kreismittelpunkt der zentralen Öffnung 8 zusammenlaufen, den äußeren Umfang 33 der ebenen Platte 1 jedoch jeweils in den gedachten Schnittpunkten 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40 und 41 der Verlängerungsgeraden durch die jeweils inneren Rechteckseiten 42 und 47, 43 und 46, 44 und 49 bzw. 45 und 48 mit dem äußeren Umfang 33 schneiden. Die Richtung der weiteren Schlitze 25 - 32 kann somit dadurch charakterisiert werden, daß bei einer gedachten flächigen Fortsetzung der in Fig. 4 dargestellten Zeichenschablone, bei der an Stelle des äußeren Umfangs 33 die ebene Platte 1 durch weitere waagrechte und senkrechte Reihen von Öffnungen 2 - 5 sowie davon umgebende zentrale Öffnungen 8 fortgesetzt ist, sich diese weiteren Schlitze 25 - 32 jeweils von den eine der zentralen Öffnungen 8 umgebenden Öffnungen 2 - 5 aus zu einer benachbarten zentralen Öffnung 8 erstrecken.

    [0021] Ein mit der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform der Zeichenschablone in der im Zusammenhang mit der in den Fig. 2 und 3 beschriebenen Weise erstellbares zusammengesetztes Diagramm ist in Fig. 5 dargestellt. Wie im Zusammenhang mit den Fig. 2 und 3 beschrieben wurde, wird durch ein erstmaliges Auflegen der Zeichenschablone auf eine Zeichenunterlage das aus den Kästchen 102, 103, 104 und 105, dem zentralen Kästchen 108 sowie den Verbindungslinien 114, 115, 116 und 117 bestehende Teildiagramm entsprechend den Öffnungen 2, 3, 4, 5, der zentralen Öffnung 8 und den Schlitzen 14, 15, 16 und 17 gezeichnet. Durch die ebenfalls im Zusammenhang mit den Fig. 2 und 3 beschriebene senkrechte Parallelverschiebung der Zeichenschablone, bei der die in der oberen waagrechten Reihe angeordneten Öffnungen 2 und 3 mit den bereits gezeichneten Kästchen 104 und 105 zur Deckung gebracht werden, können sodann die beiden Kästchen 104' und 105' der untersten Reihe von Fig. 5 sowie das darüberliegende zentrale Kästchen 108' ausgeführt werden. Sofern jedoch in der von der Zeichenschablone vor ihrer senkrechten Parallelverschiebung eingenommenen ursprünglichen Lage der Zeichenstift auch längs der beiden weiteren Schlitze 29 und 30 geführt worden ist, werden zusätzlich zu den schon in den Fig. 2 und 3 aufgetretenen Verbindungslinien die in Fig. 5 dargestellten Verbindungslinien 129 und 130 erhalten, die von den jeweils inneren Ecken 112, 110 der untersten Kästchen 104' bzw. 105' zur dem angrenzenden zentralen Kästchen 108' senkrecht benachbarten Kästchen 108 gerichtet sind. Gleichermaßen werden unter Verwendung der weiteren Schlitze 27 und 28 die zusätzlichen Verbindungslinien 127 und 128 erhalten, die sich von den durch waagrechte Parallelverschiebung der Zeichenschablone gezeichneten Kästchen 103' und 105" der äußersten rechten senkrechten Reihe der Fig. 5 zu dem zentralen Kästchen 108 erstrecken, welches zum von den Kästchen 103, 103', 105 und 105" umgebenden zentralen Kästchen 108' benachbart ist. Fig. 5 zeigt somit, daß es mit der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform möglich ist, mehr als zwei in einer waagrechten Reihe liegenden Kästchen, nämlich die Kästchen 102, 103 und 103' durch Verbindungslinien, nämlich die Verbindungslinien 114 und 115 und 127 mit einem einzigen zentralen Kästchen, nämlich dem zentralen Kästchen 108, zu verbinden. Dies erleichtert und verkürzt die anschauliche Darstellung des Rechenspiels bei allen derartigen Operationen, bei denen mehr als zwei Operanden gleichzeitig zu verarbeiten sind. So können beispielsweise in den Kästchen 102, 103 und 103' drei Summanden als Operanden eingetragen werden, wobei dann dem zentralen Kästchen 108 als Operator ein +-Zeichen zugeordnet wird und das Ergebnis dieser dreifachen Addition wahlweise in den darunterliegenden Kästchen 104 oder 105 dargestellt werden kann. Dies in der waagrechten Richtung stattfindende Vervielfachung ist jedoch auch, wie aus Fig. 5 deutlich hervorgeht, in der senkrechten Richtung möglich, wonach das zentrale Kästchen 108 mittels der Verbindungslinien 116, 130 undund 129 mit den Kästchen 104, 104' bzw. 105' verbunden ist. Auf diese Weise können unter Vervielfachung der Möglichkeiten des Rechenspiels die Ergebnisse einer Operation, nämlich der Wirkung des in dem zentralen Kästchen 108 befindlichen Operators in mehrere andere Kästchen, nämlich die Kästchen 104, 104' und 105' zur Weiterverarbeitung eingetragen werden. Durch die Ausführungsform der Fig. 4 werden somit die Anwendungsmöglichkeiten ganz erheblich erweitert.

    [0022] Während bei den Ausführungsformen der Zeichenschablone von Fig. 1 und Fig. 4 das Zeichnen zusammengesetzter Diagramme eine Parallelverschiebung der Zeichenschablone erfordert hat, ist dies bei einer in Fig. 6 dargestellten weiteren Ausführungsform nicht mehr nötig. Diese Ausführungsform entspricht praktisch einer in der senkrechten und waagrechten Richtung durchgeführten Vervielfachung der Zeichenschablone von Fig. 1, indem die ebene Platte 201 mit mehr als zwei waagrechten und mehr als zwei senkrechten Reihen von Öffnungen 202 versehen ist. In Übereinstimmung mit der Ausführungsform von Fig. 1 umgeben je vier benachbarte Öffnungen 202 je eine zentrale Öffnung 208 zu der hin sich in völliger Analogie zu den Schlitzen 14 - 17 der Ausführungsform von Fig. 1 die in Fig. 6 dargestellten Schlitze 214 von den entsprechenden Ecken der Öffnungen 202 aus erstrecken, wobei diese Schlitze unter Bildung von Stegen der ebenen Platte 201 kurz vor dem Rand 219 der jeweiligen Öffnung 208 enden. Die Einzelheiten der Öffnungen 202, der zentralen Öffnungen 208 sowie der Schlitze 214 entsprechen völlig denjenigen der im Zusammenhang mit den Fig. 1 und 4 beschriebenen Öffnungen 2 - 5, zentralen Öffnungen 8 und Schlitzen 14 - 17. Wie ohne weiteres ersichtlich ist, können mit dieser Ausführungsform der Zeichenschablone die in Fig. 3 beispielhaft dargestellten zusammengesetzten Diagramme ohne ein Verschieben der Zeichenschablone in einem Arbeitsgang erstellt werden.

    [0023] In Weiterbildung der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform ist eine mit dieser übereinstimmende jedoch zusätzlich durch weitere Schlitze 227 durchbrochene Zeichenschablone dargestellt. Diese weiteren Schlitze 227 entsprechen völlig den in Fig. 4 dargestellten weiteren Schlitzen 27 und erstrecken sich jeweils von der linken unteren Ecke der Öffnung 202 in der Umgebung der angrenzenden zentralen Öffnung 208' zu der zu dieser zentralen Öffnung 208' benachbarten Öffnung 208". Nicht dargestellte, den weiteren Schlitzen 25, 26, 28, 29, 30, 31 und 32 der Ausführungsform von Fig. 4 entsprechende zusätzliche Schlitze können ebenfalls bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform vorgesehen sein. Je nach dem Verwendungszweck, kann jede mögliche Auswahl dieser weiteren Schlitze angebracht sein. Wie ohne weiteres ersichtlich ist, ist es mit der in Fig. 7 dargestellten Zeichenschablone möglich, in einem einzigen Arbeitsgang zusammengesetzte Diagramme, wie sie in Fig. 5 dargestellt sind, zu zeichnen, bei denen die weiteren Verbindungslinien 127, 129 und 130 vorhanden sind.

    [0024] Im Rahmen des Erfindungsgedankens ist bei einer in Fig. 8a und 8b dargestellten Ausführungsform einer Magnetschablone ein Satz von beschriftbaren magnetischen Haftplatten 302 vorgesehen sowie mit Diagonalzeigern 314 versehene weitere magnetische Haftplatten 308 von runder Form, wobei diese magnetischen Haftplatten 302 und diese weiteren magnetischen Haftplatten 308 auf einer Magnettafel in der gleichen geometrischen Anordnung angeordnet werden wie die Öffnungen 2 - 5 sowie die zentralen Öffnungen 8 in Fig. 1 und 4 bzw. die Öffnungen 202 und zentralen Öffnungen 208 in Fig. 6 und 7. Die Diagonalzeiger 314 entsprechen dabei den Schlitzen 14 - 17 in Fig. 1 und 4 bzw. den Schlitzen 214 in Fig. 6 und 7. Demnach ist also jede der weiteren Haftplatten 308 von drei oder vier der Haftplatten 302 umgeben, wobei die Diagonalzeiger 314 zu den entsprechenden Ecken 309 der umgebenden Haftplatten 302 gerichtet sind. Somit werden auf der magnetischen Tafel durch diese Magnetschablone den Fig. 2 und 3 völlig entsprechende Diagramme gebildet. Dabei sind, wie aus Fig. 8b hervorgeht, die Operationszeichen, nämlich +-Zeichen, Minus-Zeichen, Multiplikationszeichen, Divisionszeichen, zweckmäßigerweise auf die zentralen Haftplatten aufgedruckt.

    [0025] Wie aus Fig. 9 hervorgeht, können anstelle der in Fig. 8 dargestellten zentralen Haftplatte 308 von runder Form auch quadratische zentrale Haftplatten 408 mit Diagonalzeigern 414 vorgesehen sein, die im übrigen in ihrer Anordnung den zentralen Haftplatten 308 völlig entsprechen.

    [0026] Schließlich können gemäß Fig. 10 die zentralen Haftplatten auch in Form rechteckiger Haftplatten 508 ausgebildet sein, die es erlauben, neben den den Diagonalzeigern 314 und 414 entsprechenden Diagonalzeigern 514 auch noch den weiteren Schlitzen 25 - 32 der Fig. 4 entsprechende weitere Diagonalzeiger 527 und 528 vorzusehen. Die längere Rechteckseite 506 der zentralen Haftplatten 508 ist dabei länger als die längere Rechteckseite 306 der beschriftbaren Haftplatten 302, also länger als deren Linearabmessungen. In die zentrale Haftplatte 508 ist ferner ein gedachtes Quadrat gelegt, das sich dadurch ergibt, daß man seine kürzere Rechteckseite 507 von seiner linken unteren Ecke 510 aus auf seiner längeren Rechteckseite 506 abträgt. Dabei erstrecken sich die vier Diagonalzeiger 514 vom Flächenmittelpunkt dieses gedachten Quadrats aus jeweils zu dessen vier Eckpunkten, wogegen die weiteren Diagonalzeiger 527 und 528 sich von diesem Flächenmittelpunkt aus zu den beiden rechten, entfernteren Eckpunkten 550 bzw. 551 erstrecken. Mittels der in Fig. 10 dargestellten Ausführungsform der zentralen Haftplatten können somit auf der magnetischen Tafel Diagramme von der in Fig. 5 dargestellten Art wiedergegeben werden.


    Ansprüche

    1. Zeichenschablone für ein mathematisches Lernspiel, gekenn. zeichnet durch eine ebene Platte (1; 201), die durch in wenigstens zwei waagrechten Reihen nebeneinander und in wenigstens zwei senkrechten Reihen übereinander angeordnete Öffnungen (2-5; 202) sowie durch je eine im von den vier Öffnungen (2-5, 202) zweier benachbarter waagrechter und senkrechter Reihen umgebenen Bereich der Platte (1; 201) angeordnete zentrale öffnung (8; 208; 208', 208'') und durch von jeweils den umgebenden Öffnungen (2-5; 202) aus zur Mitte der zentralen öffnung (8, 208', 208'') weisende, durch Stege (20-23) der Platte (1; 201) unterbrochene Schlitze (14-17; 214) durchbrochen ist.
     
    2. Zeichenschablone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der senkrechten und waagrechten Reihen jeweils zwei beträgt (Fig.1).
     
    3. Zeichenschablone nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,daß die zentralen Öffnungen (8; 208, 208', 208'') kreisrund sind.
     
    4. Zeichenschablone nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet,daß die umgebenden Öffnungen (2-5; 202) rechteckig sind.
     
    5. Zeichenschablone nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die größere Rechteckseite (6; 44, 45, 48, 49) der Öffnungen (2-5; 202) parallel zu den waagrechten Reihen angeordnet ist.
     
    6. Zeichenschablone nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schlitze (14-17; 214) von der zur zentralen Öffnung (8; 208) weisenden Ecken (9-12) der umgebenden Öffnungen (2-5; 208) aus erstrecken.
     
    7. Zeichenschablone nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (20-23) am der zentralen Öffnung (8; 208) zugewandten Ende der Schlitze (14-17; 214) angeordnet sind.
     
    8. Zeichenschablone nach einem der Ansprüche 1 bis 7,gekennzeichnet durch weitere, von Stegen der Platte (1; 201) unterbrochene Schlitze(25-32; 227), die sich/jeweils von den eine der zentralen Öffnungen (8; 208) umgebenden Öffnungen (2-5; 202) aus zu einer benachbarten zentralen Öffnung (208') bzw. einer durch eine gedachte allseitige Flächenfortsetzung der Zeichenschablone gegebenen benachbarten zentralen Öffnung, erstrecken (Fig. 4 u. 7).
     
    9. Zeichenschablone nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die weiteren Schlitze (25-32; 227) nur zu den waagrecht benachbarten zentralen Öffnungen (208, 208') erstrecken (Fig. 7).
     
    10. Zeichenschablone nach einem der Ansprüche 1 bis 9,dadurch gekennzeichnet,daß die Platte (1, 201) aus durchsichtigem Material besteht.
     
    11. Zeichenschablone nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1, 201) das Format DIN A 4 aufweist.
     
    12. Magnetschablone aus mehreren zusammensetzbaren Teilen für ein mathematisches Lernspiel, gekennzeichnet durch wenigstens drei deckungsgleiche, beschriftbare, magnetische Haftplatten (302) und wenigstens eine mit Diagonalzeigern (314, 414, 514) versehene weitere magnetische Haftplatte (308, 408, 508)
     
    13. Magnetschablone nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die beschriftbaren Haftplatten (302) rechteckig sind.
     
    14. Magnetschablone nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeicnnet, daß die mit den Diagonalzeigern (414) versehenen, weiteren Haftplatten (408) quadratisch sind (Fig.9).
     
    15. Magnetschablone nach Ansrpuch 12 oder 13, dadurch gekennzeicnnet, daß die mit den Diagonalzeigern (314) versehenen Haftplatten (308) kreisrund sind (Fig. 8b).
     
    16. Magnetschablone nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekenn- zeicnnet,daß die mit den Diagonalzeigern (514, 527, 528) versehenen Haftplatten (508) Rechtecke sind, deren längere Rechteckseite (506) größer ist als die Linearabmessungen der beschriftbaren Haftplatten (302) und daß die Diagonalzeiger (514, 527, 528) sich vom Mittenbereich eines gedachten, durch Abtragen der kleineren Rechteckseite (507) auf der größeren Rechteckseite (506) von der Ecke (510) des Rechtecks aus gebildeten Quadrats/sowohl zu den Ecken des Rechtecks als auch des gedachten Quadrats erstrecken (Fig. 10).
     




    Zeichnung



















    Recherchenbericht