[0001] Die Erfindung betrifft eine Zahnkranzhalterung an einem radial nach außen ragenden
Flansch eines Teils einer Mischtrommel, insbesondere einer Kipptrommelmischmaschine
für Baustoffe oder dergleichen (DE-GB 1 881 080). Solche Mischtrommeln bestehen aus
zwei aus Blech topfförmig gezogenen Trommelteilen. Die beiden Teile liegen mit ihren
radial nach außen ragenden Flanschen aneinander. Hier können die beiden Flansche unter
Zwischenlage eines Dichtungsringes mit Schrauben, die in geeigneten Abständen ringsum
verteilt liegen, zusammengebunden sein, was vorzugsweise angewendet wird, wenn aus
Gründen eines geringen Transportvolumens die beiden Trommelteile zerlegbar sein und
gesondert und ineinandergestapelt zum Versand kommen sollen. Einer der beiden Flansche
kann aber auch als den Flansch des anderen Trommelteils umfassender Falzkragen ausgebildet
sein ; dies gewährleistet auch ohne Dichtung eine wasserdichte Verbindung der beiden
Trommelteile (DE-GM 72 09 161).
[0002] Aus der DE-A-1 817 037 ist eine Mischtrommel bekannt bei welcher der Zahnkranz einstückig
an einem radial nach außen ragenden Bund ausgebildet ist, derart, daß der Zahnkranzgrundkörper
von dem Bund selber gebildet wird. Es versteht sich, daß es in diesem Falle einer
besonderen Zahnkranzhalter-ung nicht mehr bedarf.
[0003] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe ist darauf gerichtet, eine Zähnkranzhalterüng
zu schaffen, die sowohl in axialer als auch in radialer Richtung genau zentriert und
plan ist, sowie eine stabile Haltung des Zahnkranzes gewährleistet, die ohne Schrauben
auskommt, so daß der Zahnkranzgrdndkörper auf die geringstmöglichen Abmessungen reduziert
werden kann. Der Zahnkranz kann aus Guß, insbesondere Gußeisen, . oder Kunststoff
bestehen ; er kann auch aus einem Blechzahnkranz bestehen. Er kann in sich zu einem
Ring geschlossen oder aus Segmenten zusammengesetzt sein.
[0004] Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Flansch einer Zahnkranzhalterung
der eingangs beschriebenen Art einen den Zahnkranzgrundkörper übergreifenden und an
diesem sowohl außen als auch innen anliegenden, im Querschnitt U-förmigen Kröpfungsring
aufweist und daß in der Außenflanke des Zahnkranzes an einer oder mehreren Stellen
jeweils im Bereich einer Zahnlücke eine von außen nach innen angeschrägte Ausnehmung
vorgesehen ist, in welche die anliegende Partie des Kröpfungsringes zur gegenseitigen
Verhakung greift.
[0005] Bei der Erfindung ist der nach außen ragende Flansch zu einem Kröpfungsring erweitert,
der im Querschnitt ein U-Profil bildet, welches die gewünschte Planhaltung und Zentrierwirkung
sowohl in axialer als auch in radialer Richtung zur Folge hat. Außerdem ermöglicht
dieser in sich ringsum geschlossene Kröpfungsring eine formschlüssige gegenseitige
Verhakung an mehr oder weniger zahlreichen Stellen mit Ausnehmungen in der Außenflanke
des Zahnkranzes. Da diese Ausnehmungen von außen nach innen angeschrägt sind, wofür
sie am Zahngrund einer Zahnlücke liegen, wirkt die Verhakung nicht nur in Umfangsrichtung,
sondern auch in radialer Richtung wie eine Verkrallung. Die an dieser Ausnehmung anliegende
Partie des Kröpfungsringes braucht die Ausnehmung keineswegs vollständig auszuffüllen
; vielmehr kann sie mit bogenförmigen Übergängen hineingedrückt liegen. Die Zahl der
Verhakungsstellen kann beispielsweise zwölf auf den Umfang gleichmäßig verteilt sein.
Bei Unterteilung des Zahnkranzes in mehrere Segmente richtet sich die Zahl natürlich
nach der Segment-Aufteilung, wobei zweckmäßigerweise mindestens zwei solcher Verhakungen
pro Segment vorgesehen werden. Der Zahnkranz liegt somit auch in Form von Segmenten
fest eingebettet im U-Profil des Kröpfungsringes. Da der Kröpfungsring fester Bestandteil
des in sich runden Trommelteils ist, ist er als Träger der Zahnkranzhalterung denkbar
stabil.
[0006] Diese Eigenschaft ' kann weiter verstärkt werden, wenn gemäß einem weiteren Merkmal
der Erfindung die Übergänge des Steges des U-Profils zu seinen beiden Schenkeln bogenförmige
Aussickungen enthalten. Diese Aussickungen bewirken eine weitere Versteifung.
[0007] Zwei Ausführungsbeispiele der Zahnkranzhalterung gemäß der Erfindung sind in den
Zeichnungen dargestellt,
[0008] Es zeigt :
Figur 1 eine Gesamtansicht einer Mischtrommel in ihrer Halterung,
Figur 2 einen Ausschnitt der Zahnkranzhalterung bei zerlegbarer Trommel,
Figur 3 einen Ausschnitt entsprechend Fig. 2 bei unzerlegbarer Trommel,
Figur 4 eine Draufsicht von unten auf den Zahnkranz,
Figur 5 eine Ansicht von der Außenseite.
[0009] Die Mischtrommel besteht aus einem eine Öffnung 2 enthaltenden Trommelteil 1 und
einem Trommelteil 8, der einen nach außen ragenden zentralen Tragzapfen 3 trägt, der
in einem Schwenkbügel 4 sein Drehlager hat. Der Schwenkbügel 4 besitzt eine Halbbogenform
und trägt an seinen beiden Enden Achszapfen 5, an denen er in nicht dargestellten
Gestell-Lagern schwenkbar bzw. um 360° drehbar gelagert ist. Durch den einen Achszapfen
5 ist eine Welle mit einem Zahnritzel 6 geführt, das mit dem an dem Außenmantel der
Mischtrommel befestigten Zahnkranz 7 kämmt, über den die Mischtrommel um ihre zentrale,
durch die Achslinie des Tragzapfens 3 verlaufende Drehachslinie gedreht wird, wenn
gemischt werden soll, was in verschiedenen Schwenklagen erfolgen kann. Das Entleeren
der fertigen Mischung erfolgt durch Schwenken in eine entsprechend tiefe Neigungslage
der Öffnung 2.
[0010] Fig. 2 zeigt, daß beide aus Blech topfförmig gezogenen Trommelteile 1 und 8 einen
radial nach außen ragenden Flansch 9 bzw. 10 aufweisen. Unter Zwischenschaltung eines
Dichtungsringes 11 sind die beiden Flansche durch eine Anzahl über den Umfang verteilter
Schrauben 12 zusammengeflanscht. Der Flansch 10 des aus dickerem Blech bestehenden
Trommelunterteils 8 ist zu einem den Zahnkranzgrundkörper des Zahnkranzes 7 übergreifenden
und beiderseits flankierenden Kröpfungsring 13 erweitert. Im Querschnitt hat dieser
ein U-Profil. Die Übergänge von seinem Steg zu seinen beiden Schenkeln 14, 15 sind
durch Aussickungen 16 bogenförmig gestaltet. In der Außenflanke des Zahnkranzes 7
ist an einer oder mehreren Stellen des Zahngrundes einer Zahnlücke 7', wie Fig. 5
deutlich macht, eine von außen nach innen angeschrägte Ausnehmung 17 vorgesehen. Sie
beginnt außen unterhalb des Zahngrundes einer Zahnlücke 7' und steigt bis knapp unter
den Teilkreis 7". In diese Ausnehmungen 17 sind die anliegenden Partien 18 des Außenschenkels
14 des Kröpfungsringes 13 zur gegenseitigen Verhakung 17/18 eingedrückt - siehe auch
Fig. 4.
[0011] Wenn auch der Kröpfungsring 13 gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 Bestandteil
des Trommelunterteils 8 ist, kann er im Rahmen der Erfindung ebenso auch aus dem Trommeloberteil
1 geformt sein.
[0012] Fig. 3 unterscheidet sich von der Fig. 2 nur dadurch, daß der Flansch 10 des Trommel-Unterteils
8 noch mit einem Doppel-Falzkragen 19, 20 versehen ist, der den Flansch 9 des Trommel-Oberteils
1 umfaßt, bevor er den Kröpfungsring 13 bildet ; damit lassen sich die Schraubenbefestigung
12 und der Dichtungsring 11 nach Fig. 2 erübrigen.
1. Zahnkranzhalterung an einem radial nach außen ragenden Flansch (10) eines Teils
einer Mischtrommel, insbesondere einer Kipptrommelmischmaschine für Baustoffe oder
dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (10) einen den Zahnkranzgrundkörper
übergreifenden und an diesem sowohl außen als auch innen anliegenden, im Querschnitt
U-förmigen Kröpfungsring (13) aufweist und daß in der Außenflanke des Zahnkranzes
(7) an einer oder mehreren Stellen jeweils im Bereich einer Zahnlücke (7') eine von
außen nach innen angeschrägte Ausnehmung (17) vorgesehen ist, in welche die anliegende
Partie (18) des Kröpfungsringes zur gegenseitigen Verhakung (17/18) greift.
2. Zahnkranzhalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergänge von
dem Steg des U-Profils des Querschnitts des Kröpfungsringes (13) zu seinen beiden
Schenkeln (14, 15) Aussickungen (16) enthalten.
1. Toothed ring support at a radially outwardly extending flange (10) of a part of
a mixing drum, especially of a tilting drum mixing machine for building material or
the like, characterized in that the flange (10) comprises a crimped ring (13) being
U-shaped in cross section, covering the base body of the toothed ring (7) and abutting
same at its outer as well as its inner periphery, and that in the outer flank of the
toothed ring (7) at one or more spots and always in the area of a tooth space (7')
a recess (17) bevelled from outside to inside is provided into which the adjacent
part (18) of the crimped ring grips for mutual hooking engagement (17/18).
2. Toothed ring support according to claim 1, characterized in that the transition
regions from the base of the U-profile of the cross section of the crimped ring (13)
towards its two legs (14,15) comprise beads (16).
1. Support de couronne dentée adapté à une bride (10) ressortant radialement vers
l'extérieur et formée sur une partie d'un tambour-malaxeur, en particulier, d'une
machine de mélange à tambour basculant pour matériaux de construction ou analogues,
caractérisé en ce que la bride (10) comporte un anneau coudé (13) à section transversale
en U chevauchant le corps de base de la couronne dentée et adjacent à ce dernier aussi
bien extérieurement qu'intérieurement tandis que, dans le flanc extérieur de la couronne
dentée (7), on prévoit, à un ou plusieurs endroits et chaque fois dans la zone d'un
entredent (7'), un évidement (17) chanfreiné de l'extérieur vers l'intérieur et dans
lequel la partie adjacente (18) de l'anneau coudé vient s'engager pour assurer un
accrochage mutuel (17/18).
2. Support de couronne dentée suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les
transitions entre l'âme du profil en U de la section. transversale de l'anneau coudé
(13) et ses deux ailes (14, 15) comportent des moulures (16).