| (19) |
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(11) |
EP 0 039 850 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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15.02.1989 Patentblatt 1989/07 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.05.1984 Patentblatt 1984/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.05.1981 |
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| (54) |
Verfahren und eine zu dessen Ausführung dienende Vorrichtung zum Herstellen von Drahtgliederbändern
Process for making link belts and apparatus for carrying it into effect
Procédé et appareil pour sa mise en oeuvre lors de la fabrication de bandes à chaînons
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR GB NL SE |
| (30) |
Priorität: |
07.05.1980 DE 3017378
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.11.1981 Patentblatt 1981/46 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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83112252.8 / 0117304 |
| (73) |
Patentinhaber: Kerber, Heinz |
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D-6731 Weidenthal (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kerber, Heinz
D-6731 Weidenthal (DE)
- Kerber, Hella
D-6731 Weidenthal (DE)
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| (74) |
Vertreter: Goetz, Rupert, Dipl.-Ing. et al |
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Wuesthoff & Wuesthoff
Patent- und Rechtsanwälte
Schweigerstrasse 2 81541 München 81541 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 444 467 DE-A- 2 158 372 DE-B- 3 001 472 US-A- 3 874 061
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CH-A- 610 273 DE-B- 1 610 366 DE-C- 816 832
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Bemerkungen: |
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The file contains technical information submitted after the application was filed
and not included in this specification |
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[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine zu dessen Ausführung dienende
Vorrichtung zum Herstellen von Drahtgliederbändern.
[0002] Die Erfindung geht aus von Drahtgliederbändern, wie sie in der Patentschrift CH-A-610
273 beschrieben sind. Per Hand wird eine Wendel nach der anderen in die jeweilige
vorher angelegte Wendel mittels Gleitdruck eingepresst. Die vorher angelegte Wendel
bietet der jeweils nächsten anzulegenden Wendel eine fixierte Steigung an, die der
doppelten Drahtstärke entspricht. Es ist schwierig und benötigt Fingerfertigkeit,
das gleichmässig tiefe Ineinandergreifen aller Windungen der Wenden zu erreichen.
Ist die Wendel nicht tief genug eingepresst, so springt sie durch die ihr aufgeprägte
kontrahierende Federkraft wieder heraus und der ganze Vorgang muß wiederholt werden.
Sind sie dagegen zu tief ineinandergepresst, so ragen die Kopfbögen der Windungen
zu wenig hervor für die nächste anzulegende Wendel und sie kann nicht mehr verbunden
werden.
[0003] In der Ausführung, bei welcher die Wendeln mittels Steckdrähten verbunden werden,
werden die Verbindungsdrähte nach jeder eingepressten Wendel in das letzte Wendelpaar
von einer Seite her per Hand eingeschoben. Sind die Windungen der Wendel nicht gleichmässig
ausgerichtet, so daß eine gleichmässige röhrenförmige Öffnung der jeweils korrespondierenden
Windungen der Wendeln entsteht, so läßt sich der Verbindungsdraht nicht mehr weiterschieben.
Begünstigt wird dies durch die kontrahierende Verspannung der Wendeln. Hat eine Wendel
eine Fehlstellung einmal eingenommen, so kann sie durch den Verbindungsdraht auch
nicht mehr verschoben werden, da sich die Windungen gegenseitig durch ihre kontrahierende
Federkraft ineinanderkrallen und in fester Position halten.
[0004] Es sind für das Anlegen und das Einführen der Verbindungsdrähte mindestens zwei Personen
nötig. Das ist sehr zeitaufwendig und bedarf großer Genauigkeit der Arbeiten und Aufmerksamkeit
und ist außerdem nur über kleinere Breiten ausführbar. Aus diesen Gründen mußte man
den Innendurchmesser der Windungs-Kopfbögen größer halten, oder die Durchmesser der
Verbindungsdrähte kleiner, was den Einsatzzweck und die Lebensdauer beschränkte. Auch
konnte der Drahtdurchmesser der Wendel, sowie die Teilung nicht beliebig klein gehalten
werden, was die nötige Feinheit, z. B. für Papiermaschinen wesentlich einschränkte
und nachteilig war.
[0005] Bei Reißverschlüssen ist bekannt, daß ein Gliederkettenpaar, durch Tragbänder im
exakten Steigungs-Abstand fixiert, mittels beweglichem Schieber ineinander verbunden
werden. Es ist eine allgemeine Erfahrung, daß Reißverschlüsse schon bei kleinsten
Differenzen der Steigung z. B. durch Schrumpfung des Tragbandes nicht mehr zu schließen
sind. Ober größere Breiten wird das Schließen ganz unmöglich.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, die genannten Nachteile aufzuheben und ein einfaches
Verfahren zu finden, Drahgtgliederbänder maschinell und wirtschaftlich herzustellen.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es ferner, eine einfache Vorrichtung zur Durchführung dieses
Verfahrens zu finden.
[0008] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß drei oder mehr Drahtwendeln durch gemeinsames
Ziehen durch einen engen Schließspalt seitlich ineinandergepreßt werden. Dabei öffnen
sich die Windungen benachbarter Drahtwendeln gerade so weit, infolge ihrer kontrahierenden
Vorspannung, daß sie ineinandergreifen können und sich zu einem Drahtgliederband verbinden.
[0009] Wenn als Verbindungsmittel Drähte verwendet werden, werden diese gleichzeitig, oder
später, in die entsprechenden Offnungen der ineinandergreifenden Windungen der Wendeln
des Gliedersiebes eingeführt, sobald die Wendeln den Schließspalt, respektive den
Antrieb passiert haben. Wie weit die Spitzen der Verbindungsdrähte an den Ausgang
des Schließspaltes herangeführt werden, hängt ab von der Form und Größe der verwendeten
Wendeln und der Verbindungsdrähte. Sie sollen mithelfen, die Verbindung der Wendeln
möglichst frühzeitig zu sichern. Sie können auch sich um ihre Mittelachse drehend
eingeführt werden. Während des Einführens der Verbindungsdrähte werden die Wendeln
In Richtung der Verbindungsdrähte gestreckt, so daß die gegenseitige Verklammerung
der Wendeln, die durch die Kontrahierende Eigenschaft bewirkt ist, kurzfristig aufgehoben
wird.
[0010] Ferner wird die Aufgabe der Erfindung durch eine Vorrichtung gelöst, bei der ein
stationärer, oder traversierend laufender Schließspalt eine sich verengende Durchlauföffnung
für drei oder mehr gemeinsam durch den Schließspalt zu ziehende Drahtwendeln hat,
die begrenzt ist durch eine Deckenfläche, zwei Seitenflächen und eine Bodenfläche,
deren engster Querschnitt annähernd der Querschnitts-Dimension des zu formenden Drahtgliederbandes
mit ineinandergreifenden Windungen der Drahtwendeln entspricht und wobei durch einen
Antrieb die Drahtwendeln durch den Schließspalt gezogen werden.
[0011] Bei stationärem Schließspalt erfasst, nach Verlassen des Antriebs, ein Transportkopf,
durch den auch die Verbindungsdrähte laufen, den Anfang des gebildeten Gliedersiebes
und schiebt durch geeignete Zentriereinrichtungen die Öffnungen der korrespondierenden
Windungen der Wenden auf die feststehenden Verbindungsdrähte. Die Verbindungsdrähte
werden während des Aufschiebens durch eine sich abrollende Druckwalze, oder Druckwalzenpaar,
oder durch Druckwalzenband, im Transportkopf angeordnet, in Position gehalten. Das
gleichmässige Strecken wird erreicht, indem der Transportkopf schneller wegfährt,
als der Antrieb Wendeln aus dem Schließspalt zieht. Hat der Transportkopf die vorgesehene
Gliedersiebbreite erreicht, wird das Gliedersieb an beiden Seitenkanten abgeschnitten.
Der Transportkopf fährt zum Schließspalt-Antrieb zurück und nimmt dabei die neuen
Verbindungsdrähte mit und schiebt sie durch eine geeignete Vorrichtung wieder in die
Öffnungen der korrespondierenden Wendeln. Ein neuer Arbeitsgang kann beginnen.
[0012] Beim traversierenden Schließspalt traversieren gleichzeitig der Antrieb und die Wendelvorratsbe
hälter mit. Das durch den Antrieb durch den Schließspalt gezogene Gliedersieb wird
mit seinen ersten Windungen durch geeignete Klemmeinrichtung in Position gehalten.
Eine Einschiebevorrichtung für die Verbindungsdrähte, bestehend aus einem Bandantrieb,
oder mehreren Bandantrieben mit geeigneter Zentriereinrichtung ist an einer oder beiden
Seitenkanten angeordnet. Das Ablegen der Wendeln aus dem Schließspalt, respektive
vom Antrieb und das Einschieben der Verbindungsdrähte kann bei jedem Hin- und Herbewegen
erfolgen. Vor der Einschiebvorrichtung kann eine Thermofixiereinrichtung zum Thermofixieren
der Verbindungsdrähte angeordnet sein.
[0013] Einzelne Gliedersiebe können nach der Erfindung zu einem längeren Gliedersieb verbunden
werden, indem mehrere Schließspalte nebeneinander, oder stufenförmig nebeneinander
Gliedersiebe herstellen und deren jeweils angrenzenden Windungen ihrer Wendeln so
zusammengeführt werden, daß sie ineinandergreifen und verbunden werden, oder so zusammengeführt
werden, daß eine zusätzliche Wendel, oder Wendelpaar, oder ein zusätzliches Gliedersieb
zum Verbinden zwischen den jeweils angrenzenden Windungen der Gliedersiebe eingeführt
werden kann. Eine vorteilhafte Anordnung zum Verlängern von Gliedersieben ist, wenn
zwischen zwei Gliedersieben aus stationären Schließspalten, ein drittes Gliedersieb
mit einem traversierenden Schließspalt hergestellt wird, dessen beide äußersten Wenden
mit ihren Windungen sich in die Windungen der beiden anderen Gliedersiebe einlegen.
Diese Kombination läßt sich vervielfältigen.
[0014] Der technische Fortschritt besteht darin, daß auf überraschend einfache Weise in
einem Arbeitsgang eine Vielzahl von Wendeln reißverschlußartig exakt zu einem Gliedersieb
ineinander verbunden werden und gleichzeitig alle für die Verbindung der Wendeln nötigen
Verbindungsdrähte eingeführt werden, so daß eine mechanische Fertigung möglich ist
und sehr feine Gliedersiebe mit kleiner Steigung und Teilung auch über große Breiten
und Längen hergestellt werden können.
[0015] Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß durch das Ziehen durch einen engen Schließspalt
die Wendeln vor dem Einlauf In den Schließspalt sich
[0016] selbsttätig ordnen und trotz der Vielzahl der Wendeln keine aufwendige Zuführ- und
Teilungsanordnung nötig ist.
[0017] Ein weiterer Vorteil ist ferner, daß die vorgefertigten Wendeln Windung an Windung
gefertigt werden können, was deren Produktion vereinfacht und daß selbst Steigungsdifferenzen
oder Verwindungen innerhalb einzelner Wendeln keine Störungen verursachen.
[0018] Ein weiterer Vorteil ist, daß der Schließspalt Gliedersiebe herstellen kann mit verschiedenen
Teilungen und durch kleine Verstellungen verschiedene Größen von Wendeln verbinden
kann.
[0019] Beim Einsatz von Verbindungsdrähten ist das Strecken der verketteten Wendeln von
Vorteil, da erst dadurch das Einbringen langer Verbindungsdrähte, wie zum Beispiel
für Papiermaschinensiebe mit Arbeitsbreiten bis zu 10 Meter, möglich ist.
[0020] Bei der Ausführung mit stationärem Schließspalt werden Gliedersiebe als Teilabschnitte
vorgefertigt, die dann später nach bekanntem System oder nach der Erfindung zu einem
Gliedersieb größerer Länge zusammengereiht werden. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt
in der Einfachheit der Vorrichtung und dem relativ leichten Einführen der Verbindungsdrähte.
Auch kann die Vorratshaltung und Fertigung auf Vorrat erleichtert werden.
[0021] Bei der Ausführung mit traversierendem Schlieb spalt können die entstehenden Teilabschnitte
gleichzeitig mit der jeweilig letzten Wendel des zuvor gefertigten Gliedersiebabschnittes
verbunden werden. Durch geeignete Abzugsvorrichtung ist somit eine fortlaufende Herstellung
von Gliedersieben möglich.
[0022] Es zeigen die Figuren
Figur 1 ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung für einen Schließspalt mit drei
Wendeln als Querschnitt in Draufsicht und Seitenansicht.
Figur 2 skizziert ein Ausführungsbeispiel für eine Vorrichtung nach der Erfindung
mit einem stationären Schließspalt und mit einem traversierenden Transportkopf.
Figur 3 skizziert ein Ausführungsbeispiei nach der Erfindung für eine Vorrichtung
mit einem traversierenden Schließspalt und mit einer stationären seitlichen Einführvorrichtung
für die Verbindungsdrähte.
Figur 4 skizziert ein weiteres Ausführungsbeispiel nach der Erfindung für eine Vorrichtung
mit einem stationären Schließspalt und mit einem traversierenden Transportkopf.
[0023] Nach Fig. 1 werden abwechselnd rechts- und links gedrehte Wendeln 1, 2 durch den
Schließspalt 3 gezogen. Vor dem Schließspalt haben diese Wendeln eine Steigung kleiner
als der doppelte Drahtdurchmesser. Durch die Verengung des Schließspaltes 3 öffnen
sich die Windungen gegenseitig und schieben sich durch Zug und seitlichen Druck zu
einem Drahtgliederband 10 ineinander. Im Ausführungsbeispiel sind der besseren Übersicht
nur drei Wendeln gezeichnet. Es können aber eine Vielzahl sein.
[0024] Nach Fig. 2 und 4 bewirken das Durchziehen der Wendeln der Antrieb 4 auf das Drahtgliederband
10. Beim stationären Schließspalt nach Fig. 2 und 4 werden die Wendeln 1,2 des Drahtgliederbandes
10 gleichzeitig auf die feststehenden Verbindungsdrähte 8 aufgeschoben. Der besseren
Übersicht wegen ist in den Zeichnungen nur ein Verbindungsdraht gezeichnet. Der Transportkopf
11 erfaßt mit seinem Greifer 5 das Drahtgliederband 10 und transportiert es mit größerer
Geschwindigket als durch Antrieb 4 vermittelt, vom Schließspalt weg. Dadurch wird
das Drahtgliederband gestreckt. Durch Abrollen der Walzen 7 auf den Verbindungsdrähten
8 wird erreicht, daß die Verbidungsdrähte nicht die Bewegung des Transportkopfes mitmachen,
sondern ihre Position behalten. Der für die Abrollung nötige Antrieb der Walzen 7
wird durch bekannte Mittel z. B. Zahnstange/Zahnrad erreicht. Die Walzen 7 können
mit Hilfe der Zentriereinrichtung 6 für die Verbindungsdrähte auch zum Einführen der
Verbindungsdrähte in die Öffnungen 13, 14 der Wendeln benutzt werden.
[0025] Beim traversierenden Schließspalt nach Fig. 3 ist die Einschiebevorrichtung 12 für
die Verbindungsdrähte stationär. Die Klemme 15 erfaßt den Anfang des Drahtgliederbandes
10, welches durch den Schließspalt 3 mittels des Antriebes 4 gezogen und abgelegt
wurde. Durch Antrieb 9 werden die Verbindungsdrähte 8 über die Zentriereinrichtung
6 in die Öffnungen 13, 14 der Windungen des Drahtgliederbandes 10 eingeführt.
[0026] in Fig. 4 arbeitet der stationäre Schließspalt 3 mit Antrieb 4 sowie der Transportkopf
11 auf einer festen Unterlage 17. Die Verbindungsdrähte werden von Vorratsrollen 16
nach jedem Arbeits gang durch den zurückfahrenden Transportkopf abgezogen. Analog
zu dieser Anordnung kann auch der traversierende Schließspalt angeordnet sein.
1. Verfahren zum Herstellen von Drahtglie derbändern aus Kunststoff oder Metall, bei
welchem eine kontrahierende Vorspannung aufweisende Drahtwendeln benachbart zueinander
mit abwechselnd rechts- und linksdrehender Steigung angeordnet werden und durch seitlichen
Druck ineinandergepreßt und deren Kopfbögen durch Verbindungsmittel zusammengehalten
werden, dadurch gekennzeichnet, daß drei oder mehr Drahtwendeln (1, 2) durch gemeinsames
Ziehen durch einen engen Schließspalt (3, 3a, 3b) seitlich ineinandergepreßt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Öffnungen (13, 14)
der ineinandergreifenden Windungen der Drahtwendeln nach Verlassen des Schließspaltes
(3, 3a, 3b) als Verbindungsmittel eine entsprechende Anzahl von Verbindungsdrähten
(8) gemeinsam eingeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtwendeln (1, 2)
des Drahtgliederbandes (10) während des Einführens der Verbindungsdrähte (8) so gestreckt
werden, daß sie kurzfristig eine Steigung haben die größer als der doppelte Drahtdurchmesser
ist.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsdrähte
(8) thermofixiert werden, ehe sie in das Drahtgliederband (10) eingeführt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein, oder
mehrere Schließspalte (3) nebeneinander, Drahtgliederbänder herstellen und die jeweils
angrenzenden Windungen der Drahtwendeln (1, 2) zum ineinandergreifen gebracht und
durch Verbindungsmittel zu einem längeren Drahtgliederband verbunden werden.
6. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Schließspalt (3) eine sich verengende Durchlauföffnung für
drei oder mehr gemeinsam durch den Schließspalt zu zichende Drathwendeln (1, 2) hat,
die begrenzt ist durch eine Deckenfläche (3, 3a), zwei Seitenflächen (3, 3a) und eine
Bodenfläche (3b), deren engster Querschnitt annähernd der Querschnitts-Dimension des
zu formenden Drahtgliederbandes (10) mit ineinandergreifenden Windungen der Drahtwendeln
(1, 2) entspricht und wobei durch einen Antrieb (4) die Drahtwendeln (1, 2) durch
den Schließspalt (3, 3a, 3b) gezogen werden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließspalt (3) stationär
angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließspalt (3) traversierend
angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein traversierend
laufender Transportkopf (11) zum Transportieren des Drahtgliederbandes (10) und gleichzeitigem
Einschieben der Verbindungsdrähte (8) in die Öffnungen (13, 14) der ineinandergreifenden
Windungen der Drahtwendeln im wesentlichen aus folgenden Aggregaten besteht: einem
Greifer (5) mit Klemme (15) zum Erfassen und Transportieren des Drahtgliederbandes
(10), einer Zentrier- und Führungseinrichtung (6) für die Verbindungsdrähte (8) auf
die Öffnungen (13, 14), einer sich auf den Verbindungsdrähten (8) abrollenden Druckwalze
(7), oder mehreren Druckwalzen, oder Banddruckwalzen, die die Verbindungsdrähte (8)
in Position halten, und einem Antrieb zum Transport des Transportkopfes.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine stationäre
Einschiebevorrichtung (12) zum Einschieben der Verbindungsdrähte (8) in die Öffnungen
(13, 14) auf einer oder beiden Kantenseiten des Drahtgliederbandes (10) angeordnet
ist und im wesentlichen aus folgenden Aggregaten besteht: einer Klemmeinrichtung (5)
mit Klemme (15) zum Positionshalten der Drahtwendeln (1, 2) an der Einführseite der
Verbindungsdrähte (8) einer Zentrierund Führungseinrichtung (6) für die Verbindungsdrähte
(8) auf die Öffnungen (13,14), einem Band- oder Walzenantrieb (9) zum Antrieb der
Verbindungsdrähte (8).
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere
Schließspalte (3) und Antriebe (4), oder mehrere Schließspalte mit gemeinsamen Antrieb,
oder Antriebsgruppen nebeneinander angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 - 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein,
oder mehrere stationäre Schließspalte mit einem, oder mehreren traversierenden Schließspalten
nebeneinander angeordnet sind.
1. Method for manufacturing wire link bands of synthetic or metal material, having
helices with virtue of contractive pre-stress, which are arranged alternatively adjacent
with right and left wound pitch and pressed together toward each other and wherein
their head-bows are connected by connecting means, characterized in that three or
more helices (1,2) are laterally pressed toward each other by commonly pulling them
through a narrow closure slot (3,3a, 3b).
2. Method according to claim 1, characterized in that a corresponding number of connecting
wires (8) as connecting means is commonly inserted into the openings (13, 14) of the
interdigitated turns of the helices after passing through the closure slot (3, 3a,
3b).
3. Method according to claim 2, characterized in that the helices (1, 2) of the wire
link band (10) are extended in such a manner during the time, when the connecting
wires are inserted, that they have for a short while a pitch greater than twice of
the wire diameter.
4. Method according to claim 2 or 3, characterized in that the connecting wires (8)
are heat set before they are inserted into the wire link band (10).
5. Method according to one of the claims 1 - 4, characterized in that one or more
closure slots (3) produce wire link bands side by side and that the respective adjacent
turns of the helices (1, 2) are caused to interdigitate and are connected to a larger
wire link band by connecting means.
6. Apparatus for execution of the method according to one of the claims 1 - 5, characterized
in that a closure slot (3) having a narrowing passage way for two or more helices
(1, 2) to be pulled jointly through the closure slot, which passageway is limited
by a cover surface (3, 3a), two lateral surfaces (3, 3a) and a bottom surface (3b)
whose narrowest cross-section dimension correspond approximately to the cross-section
dimension of the wire link band (10) to be formed with interdigitated turns of the
helices, and whereby the helices (1, 2) are pulled through the closure slot (3, 3a,
3b) by drive means (4).
7. Apparatus according to claim 6, characterized in that the closure slot (3) is arranged
stationary.
8. Apparatus according to claim 6, characterized in that the closure slot (3) is arranged
movable traversingly.
9. Apparatus according to one of the claims 6 - 8, characterized in that a movable
traversing transport head (11) for transporting the wire link band (10) and simultaneously
inserting of the connecting wires (8) into the openings (13,14) of the interdigitating
turns of the helices essentially comprising of the following aggregates a gripper
(5) with clamp (15) for gripping and transporting of the wire link band (10), a centering
and guiding device (6) for guiding the connecting wires (8) into the openings (13,14),
a pressure roller (7), or more pressure rollers, or belt pressure rollers, rolling
along the connecting wires (8), which hold the connecting wires in position and a
drive device for transporting the transport head.
10. Apparatus according to one of the claims 6-8, characterized in that a stationary
insertion device (12) for insertion of the connecting wires (8) into the openings
(13 14) is arranged om one or both edges of the wire link band (to) and essentially
comprising of the following aggregates: a clamping device (5) with clamp (15) for
holding the helices (1, 2) in position on the insertion side of the connecting wires,
a centering - and guiding device (6) for guiding the connecting wires (8) into the
openings (13, 14), a belt - or pressure driving rollers (9) for driving forward the
connecting wires (8)
11. Apparatus according to one of the claims 6-10, characterized in that several closure
slots (3) and drive means (4), or several closure slots with common drive means, or
groups of drive means are arranged side by side.
12. Apparatus according to one of the claims 6-11, characterized in that one or more
stationary closure slots are arranged side by side with oneor more traversing movable
closure slots.
1. Procédé pour former des chaînes articulées en matière plastique ou métal, suivant
lequel des enroulements hélicoidaux soumis à une prétenson contractante, sont disposés
côte à côte avec un pas alternativement à droite et à gauche et imbriqués les uns
dans les autres sous l'effet d'une pression latérale et dont les spires sont tenues
ensemble par un moyen de raccordement, caractérisé en ce que trois ou plus d'enroulements
en fil (1,2) sont imbriqués latéralement les uns dans les autres par traction commune
à travers une fente de fermeture (3, 3a, 3b) étroite.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'à titre de moyen de raccordement
un nombre correspondant de fils de raccordement (8) est introduit en commun dans les
tunnels (13,14) formés par les spires imbriquées des enroulements de fil après qu'ils
ont quitté la fente de fermeture (3, 3a, 3b).
3. Procédé suivant la revendication 2, caractérisé en ce qu'en cours d'enfilage des
fils de raccordement (8), les enroulements de fil (1, 2) de la chaîne articulée (10)
sont étirés de manière que leur pas est brièvement supérieur au double du diamètre
du fil.
4. Procédé suivant la revendication 2 ou 3 et caractérisé en ce que les fils de raccordement
(8) sont thermocollés avant qu'ils ne soient introduits dans la chaîne articulée (10).
5. Procédé suivant l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
l'une ou plusieurs fentes de fermeture (3), placées côte à côte, forment des chaînes
articulées et que les spires respectivement adjacentes des enroulements (1, 2) sont
amenées à s'imbriquer et qu'à l'aide de moyens de raccordement, ceuxci sont réunis
en une chaîne articulée plus longue.
6. Appareil pour la mise en oeuvre du procédé défini suivant l'une quelconque des
revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'une fente de fermeture (3) possède un orifice
se rétrécissant pour trois ou plus d'enroulements en fil (1, 2) à tirer communement
à travers la fente de fermeture, cet orifice limité par une face supérieure (3, 3a),
deux faces latérales (3, 3a) et une face inférieure (3b) dont la section transversale
la plus petite correspond approximativement à la dimension en coupe transversale de
la chaîne articulée (10) à former, dont les spires des enroulements en fil (1, 2)
sont imbriquées, un dispositif d'entraînement (4) tirant les enroulements hélicoïdaux
(1, 2) à travers la fente de fermeture (3, 3a, 3b).
7. Appareil suivant la revendication 6, caractérisé en ce que la fente de fermeture
(3) est disposée de façon stationnaire.
8. Appareil suivant la revendication 6, caractérisé en ce que la fente de fermeture
(3) est disposée de manière à effectuer un mouvement de va-et-vient transversal.
9. Appareil suivant l'une quelconque des revendications 6 à 8, caractérisé en ce qu'une
tête transporteuse (11), effectuant un mouvement de va-et-vient transversal et destinée
à transporter la chaîne articulée (10) et à introduire simultanément les fils de raccordement
(8) dans les tunnels (13,14) formés par les spires imbriquées des enroulements, se
compose pour l'essentiel des organes suivants un grappin (4) avec pince (15) pour
saisir et transporter la chaîne articulée (10), un dispositif de centrage et de guidage
(6) des fils de raccordement (8) sur les tunnels (13, 14), un ou plusieurs rouleaux
de pression (7) ou rouleaux à bande, se déroulant sur les fils de raccordement (8),
pour maintenir les fils de raccordement (8) en position, et un dispositif d'entraînement
de la tête transporteuse.
10. Appareil suivant l'une quelconque des revendications 6 à 8, caractérisé en ce
qu'un dispositif d'introduction (12), servant à enfer les fils de raccordement (8)
dans les tunnels (13, 14), est disposé sur l'un ou sur les deux bords latéraux de
la chaîne articulée (10) et se compose pour l'essentiel des organes suivants un dispositif
de serrage (5) avec une pince (15) pour maintenir les enroulements hélicoïdaux (1,
2) en position du côté introduction des fils de raccordement, un dispositif de centrage
et de guidage (6) des fils de raccordement (8) sur les entrées (13, 14) des tunnels,
un dispositif d'entraînement (9) par bande ou par rouleau pour entraîner les fils
de raccordement (8).
11. Appareil suivant l'une quelconque des revendications 6 à 10, caractérisé en ce
que plusieurs fentes de fermeture (3) et dispositifs de commande (4) ou plusieurs
fentes de fermeture avec un entraînement commun ou groupes d'entraînement sont disposés
côte à côte.
12. Appareil suivant l'une quelconque des revendications 6 à 11, caractérisé en ce
que l'une ou plusieurs fentes de fermeture stationnaires sont disposées côte à côte
avec une ou plusieurs fentes de fermeture effectuant un mouvement de va-et-vient transversal.

