(19)
(11) EP 0 040 808 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
16.01.1985  Patentblatt  1985/03

(21) Anmeldenummer: 81103868.6

(22) Anmeldetag:  20.05.1981
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4B21B 27/02, B21B 21/02, F16C 13/00

(54)

Walze

Roll

Cylindre


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE FR GB IT SE

(30) Priorität: 24.05.1980 DE 3019921

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
02.12.1981  Patentblatt  1981/48

(71) Anmelder: Schmolz + Bickenbach
D-40549 Düsseldorf (DE)

(72) Erfinder:
  • Post, Helmut
    D-4020 Mettmann (DE)

(74) Vertreter: Bergen, Klaus, Dipl.-Ing. et al
Patentanwälte Dr.-Ing. Reimar König, Dipl.-Ing. Klaus Bergen, Wilhelm-Tell-Strasse 14
40219 Düsseldorf
40219 Düsseldorf (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine mehrteilige Walze mit hohlzylindrischem, axial gesichertem Ballen, der an seinen Enden formschlüssig mit je einem gegebenenfalls mit einem Flansch in entsprechende Ausnehmungen am zugehörigen Ballenende eingreifenden Laufzapfen verbunden ist, deren fluchtende Längsachsen die Drehachse der Walze definieren.

    [0002] Derartige Walzen sind im allgemeinen symmetrisch aufgebaut. Die Mitte bildet den Ballen, der glatt oder kalibriert sein kann. An beiden Enden des Ballens schliessen sich Laufzapfen an, mit denen die Walze in ihren Lagern gelagert ist. An den Laufzapfen sind zu beiden Seiten Kuppelzapfen angeordnet, über die der Antrieb der Walzen erfolgt. Der Walzenballen kann auch unsymmetrisch kalibriert sein und als Pilgerwalze geformt sein.

    [0003] Bekannte Walzen sind einteilig. Da im allgemeinen der Ballen bzw. der Kalibermittelteil schneller verschleissen als die übrigen Walzenteile, also die Laufzapfen und die Antriebszapfen, ist es erforderlich, die gesamte Walze gegen eine neue auszutauschen, sobald der Kalibermittelteil bzw. der Ballen verschlissen ist; das bedeutet, dass auch die Laufzapfen und die Antriebszapfen gewechselt werden müssen, obwohl ein Ersatz dieser Teile an sich noch nicht erforderlich wäre.

    [0004] Des weiteren ist es bekannt, Walzenkörper oder Walzenmäntel auf einteilige Art aufzuziehen oder die Zapfen einseitig in den Walzenkörper einzuziehen. Die Verbindungen können grundsätzlich durch Schrumpfen, Schweissen, Eindrehen und dergleichen hergestelltwerden. Beim Aufschrumpfen von Walzenkörpern oder Walzenmänteln auf einteilige Achsen ist ein Schrumpfsitz mit exakter Passung erforderlich. Wenn die Walzenkörper oder Walzenmäntel auf die Achsen aufgeschrumpft sind, ist es schwierig, die Schrumpfverbindung wieder zu lösen. Hinzu kommt, dass eine Schrumpfverbindung nur begrenzt häufig zu lösen ist; ausserdem sind nicht alle erwünschten Materialpaarungen möglich.

    [0005] Voraussetzung zum Verbinden von Walzenkörpern mit Achsen durch Schweissen ist die Schweissbarkeit der zu verbindenden Materialien. Hinzu kommt, dass der Walzenkörper praktisch nicht mehr von der Achse zu lösen ist und demzufolge die gesamte Walze eine nicht mehr zu trennende Einheit darstellt.

    [0006] Beim Herstellen einer Verbindung des Walzenkörpers mit den Achsen durch Eindrehen ist eine gesonderte Sicherung gegen unbeabsichtigtes "Lösen derJeile voneinander erforderlich. Hinzu kommt, dassTdas gesamte Drehmoment über das Gewinde übertragen werden muss.

    [0007] Schliesslich sind durch die FR-A-1 562 660 und die FR-A-2148609 mehrteilige Walzen bekannt geworden, die ein einfacheres Wechseln allein des Walzenballens zulassen. Die Walze gemäss FR-A-1 562660 besitzt eine Achse mit an beiden Enden konisch auslaufenden Zapfen. Der hohle Walzenballen lagert auf dem geraden Mittelteil der Achse und wird von Lagereinbauten eingeschlossen, die sich auf den konischen Achsenden befinden. Zum Wechseln des Walzenballens lassen sich die Lagereinbauten hydrostatisch durch zwischen Lagerbüchse und dem Zapfen eingebrachtes Drucköl lösen und abziehen, womit der Walzenballen freiliegt.

    [0008] Die Walze gemäss FR-A-2148 609 besitzt eine sich durchgehend verjüngende Achse mit Laufzapfen bildenden und an den konischen Verlauf der Achse angepassten Büchsen an beiden Enden sowie einer mittleren Büchse zur Aufnahme des Walzenballens. Die einzelnen Teile der Walze sind durch axialen Kraftschluss fest aber lösbar auf der gemeinsamen Drehachse miteinander verspannt, wozu Keile und Schrauben dienen, von denen eine zwischen einem Laufzapfen und dem Walzenballen senkrecht durch die Achse hindurchgeführte Schraube mit konischen Steinen zusammenarbeitet. Die axiale Vorspannung lässt sich je nach Keilanzug variieren. Das Überleiten des Drehmomentes in den Walzenballen erfolgt ausschliesslich über Kraftschluss.

    [0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mehrteilige Walze mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Hauptanspruchs zu schaffen, die nicht nur einfach und kostengünstig herzustellen ist, sondern die bei kraft- und formschlüssiger, zuverlässiger Verbindung ein einwandfreies Betriebsverhalten garantiert und gleichwohl im Bedarfsfall ein leichtes und schnelles Auswechseln des Walzenballens zulässt.

    [0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch eine Exzenterverbindung zwischen Laufzapfen und Ballen. Dadurch lässt sich eine mehrteilige Walze realisieren, deren Einzelteile durch eine sinnvolle Kombination aus Kraft- und Formschluss unter Einsatz einfacher Mittel miteinander verbunden sind und die geeignet ist, hohe Walzbelastungen für die verschiedensten Walzentypen mit grosser Wirtschaftlichkeit zu übertragen. Durch die jeweils gewählte ausseraxiale Zuordnung ist ein sicherer Formschluss zwischen Achsabschnitt und Walzenballen gegeben, wobei die Formschlussverbindung in der Lage ist, nach dem Überschreiten des von der Spannschraube erzeugten Kraftschlusses das Drehmoment weiterhin ohne zerstörenden Einfluss auf den Walzbetrieb zu übertragen, indem bei derartigen walzkraftbedingten Überlastspitzen mit erhöhten Drehmomenten allein die Formschlussverbindung das Einleiten des überschüssigen Drehmomentes in den Walzenballen übernimmt.

    [0011] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass wenigstens ein zur gemeinsamen Drehachse exzentrischer Flansch in eine entsprechend exzentrische Ausnehmung an einem Ende des Ballens formschlüssig eingreift. Hierdurch bietet sich die Möglichkeit, dass die Walze über den exzentrischen Flansch von der Antriebsseite her angetrieben wird und den anderen Laufzapfen über seinen exzentrischen Flansch mit dem Ballen ebenfalls mit gleicher Drehzahl antreibt.

    [0012] Zweckmässig weist wenigstens ein Laufzapfen eine sich im Anschluss an den Flansch bis mindestens teilweise in den Ballen koaxial zur gemeinsamen Drehachse fortsetzende Achse auf und erfolgt die axiale Sicherung der Laufzapfen zwischen der Achse des einen Laufzapfens und dem unmittelbar anderen Laufzapfen bzw. zwischen den beiden Achsen der Laufzapfen.

    [0013] Der sich hieraus ergebende Vorteil besteht insbesondere darin, dass die Achse mit dem Laufzapfen einteilig verbunden und durch den Ballen hindurchgezogen ist. Die Verbindungsstelle zwischen den beiden Laufzapfen befindet sich ausserhalb des Ballens, was die Montage und Demontage der Walze erleichtert und für den Einsatz der Walze im Betrieb von Vorteil ist. Hinzu kommt, dass die Achse kozentrisch durch den Ballen geführt ist, so dass das Material des Ballens weitgehend gleichmässig um die Achse verteilt ist, was insbesondere bei der Ausführung einer derartigen Walze als Pilgerwalze Vorteile mit sich bringt. Die sich koaxial zur gemeinsamen Drehachse fortsetzende Achse ermöglicht das Einleiten des Drehmomentes in den Ballen ausschliesslich über die exzentrischen Flansche. Diese Anordnung ist voteilhaft bei einem Ballen, der symmetrisch zu seiner Drehachse ausgebildet ist. Die Lage der die axiale Vorspannung bewirkenden Gewinde- bzw. Spannschraube schliesst zusätzliche Scherbeanspruchungen beim Übertragen des Drehmomentes aus.

    [0014] Bei Ballen, bei denen eine solche Symmetrie um die Drehachse nicht gegeben ist, wie es beispielsweise bei Pilgerwalzen der Fall ist, ist vorteilhafterweise die Achse exzentrisch zur gemeinsamen Drehachse gelagert. Durch diese exzentrische Achsführung im asymmetrischen Kaliberquerschnitt, d.h. im Kaliberzentrum zentral liegende Verbindungsachse sowie durch die exzentrische Anordnung der Flansche auf den Laufzapfen ist eine einfache Einleitung und Übertragung des Antriebsmoments gewährleistet sowie der erwähnte Vorteil hinsichtlich gleichmässiger Kalibermaterialverteilung um die Achse gegeben. Bei asymmetrischer Achsführung ist es nicht unbedingt erforderlich, dass die Flansche exzentrisch vorgesehen sind, da schon allein durch die asymmetrische Achsführung eine gute Einleitung und Übertragung des Antriebsmomentes sichergestellt ist.

    [0015] Wenn die beiden Laufzapfen koaxial zueinander angeordnet sind, empfiehlt es sich, den Schraubenbolzen ebenfalls koaxial zu der Achse und den Laufzapfen anzuordnen. Bei exzentrischer Achsführung ist es möglich, den Schraubenbolzen entweder koaxial zu den Laufzapfen und exzentrisch zur Achse oder aber koaxial zur Achse und exzentrisch zur Drehachse der Laufzapfen anzuordnen. Durch den Gewindebolzen mit Rechts- und Linksgewinde wird die Walze kraftschlüssig zusammengehalten. Des weiteren ist hierdurch eine einfache Montage und Demontage der Walze möglich.

    [0016] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Gewindebolzen separates Rechts- und Linksgewinde trägt, und zwar an seinem einen Ende Rechtsgewinde und an seinem anderen Ende Linksgewinde.

    [0017] Der Gewindebolzen kann jedoch auch so ausgeführt sein, dass er durchgehendes überlagertes Rechts- und Linksgewinde trägt, und zwar derart, dass einem durchgehenden Rechtsgewinde ein ebenfalls durchgehendes Linksgewinde oder umgekehrt überlagert ist. Im allgemeinen genügt es, wenn das Rechtsgewinde und das Linksgewinde gleiche Steigung haben. Es ist jedoch für gewisse Anwendungsfälle auch möglich, für das Rechtsgewinde und das Linksgewinde unterschiedliche Gewindesteigung vorzusehen.

    [0018] Bei Anwendung eines überlagerten Rechts- und Linksgewindes empfiehlt es sich, das Rechts- und Linksgewinde um 180° gegeneinander zu versetzen, um hierdurch eine gleichmässige Belastung der an der Verspannung der Schraubenverbindung beteiligten Gewindegänge zu erreichen. Zweckmässig sind Gewinde mit grossem Steigungswinkel, da beim Kreuzen der beiden Gewindelinien alle 180° eine Unterbrechung des Gewindematerials erfolgt.

    [0019] An dem von aussen zugänglichen Ende des Gewindebolzens kann zusätzlich zu dem Rechts-und Linksgewinde zum Verspannen und Lösen der Walzenteile ein weiteres Rechts- und Linksgewinde vorgesehen werden. Dieses zusätzliche Rechts- und Linksgewinde ist zweckmässigerweise als überlagertes Rechts- und Linksgewinde ausgeführt.

    [0020] Auf das zusätzliche Rechts- und Linksgewinde können zwei Muttern aufgeschraubt werden, von denen die eine Mutter mit Rechtsgewinde und die andere Mutter mit Linksgewinde oder umgekehrt versehen sein kann. Hierbei erhalten die zugehörigen Muttern zweckmässigerweise die gleiche Gewindesteigung und Gewindetiefe wie die Gewinde des Gewindebolzens, jedoch in rechtsgängiger und linksgängiger Ausführung. Des weiteren können die beiden Muttern durch ein Sicherungsblech gegen unbeabsichtigtes Lösen formschlüssig gegeneinander gesichert sein.

    [0021] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Laufzapfen an ihren dem Ballen benachbarten Enden mit je einem Mitnehmerzapfen versehen sein, auf denen der Ballen mittels Passfedern gelagert ist. Andererseits können die Mitnehmerzapfen exzentrisch zur gemeinsamen Drehachse angeordnet sein und in entsprechende exzentrische Ausnehmungen an den Enden des Ballens eingreifen. An den Laufzapfen kann je ein Exzenter angeordnet sein, die in entsprechende seitliche Ausnehmungen in den Enden des Ballens formschlüssig eingreifen. Die Mitnehmerzapfen können im Durchmesser kleiner gehalten werden als die Laufzapfen. Ihre Länge ist so bemessen, dass sie im eingebauten Zustand einen bestimmten Abstand voneinander einhalten. Es ist auch möglich, dass ein Antriebszapfen über die Mitte der Walze hinaus verlängert ist, so dass der andere Antriebszapfen entsprechend kürzer gehalten sein oder aber auch ganz entfallen kann.

    [0022] Des weiteren kann die Walze so ausgebildet sein, dass z. B. ein Laufzapfen ein konisches Ende besitzt, auf dem der Ballen mit einer entsprechenden konischen Bohrung und z.B. mittels Passfedern gelagert ist, während das andere Ende des Laufzapfens anders ausgebildet sein kann.

    [0023] Der Walzenballen kann zylindrisch oder aber auch kalibriert sein. Insbesondere ist es möglich, den Ballen wie eine Pilgerwalze zu kalibrieren.

    [0024] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass Antriebszapfen und Laufzapfen auf der gemeinsamen Drehachse mit einem Gewindebolzen mit Links- und Rechtsgewinde fest aber lösbar miteinander verbunden sind.

    [0025] Hierbei können in den Laufzapfen zentrisch je eine axiale Gewindebohrung mit Rechtsgewinde und in den Antriebszapfen ebenfalls zentrisch je eine axiale Gewindebohrung mit Linksgewinde oder umgekehrt vorgesehen sein, in die der Gewindebolzen mit seinem Links- und Rechtsgewinde einzuschrauben ist.

    [0026] Die Antriebszapfen können konische Enden besitzen und die Laufzapfen mit entsprechenden konischen Bohrungen auf den konischen Enden der Antriebszapfen mittels Passfedern gelagert sein. Andererseits ist es auch möglich, dass die Antriebszapfen zylindrische Enden besitzen und die Laufzapfen mit einer entsprechenden zylindrischen Bohrung auf den Enden der Antriebszapfen mittels Passfedern gelagert sind.

    [0027] Durch die lösbare Verbindung der Antriebszapfen mit den Laufzapfen durch den Gewindebolzen ergibt sich die Möglichkeit, eine Walze, bei der z.B. ein Antriebszapfen abgerissen ist, ohne weiteres wieder funktionstüchtig zu machen. Das kann insbesondere dann von Bedeutung sein, wenn die Walze durch Schweissen oder Schrumpfen nicht repariert werden kann. Des weiteren ist dies von Bedeutung, wenn der Antriebszapfen im Reversierbetrieb läuft und dadurch in den Kuppelnuten verstärktem Verschleiss unterliegt.

    [0028] Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen; jeweils im Querschnitt

    Fig. 1 eine Walze gemäss einer ersten Ausführungsform;

    Fig. 2 eine Walze gemäss einer zweiten Ausführungsform;

    Fig. 3 eine Walze gemäss einer dritten Ausführungsform;

    Fig. 4 eine Abwandlung der in Fig. 3 dargestellten Walze;

    Fig. 5 eine Walze gemäss einer vierten Ausführungsform;

    Fig. 6 eine Walze gemäss einer fünften Ausführungsform;

    Fig. 7 das zusätzliche Rechts- und Linksgewinde des Gewindebolzens;

    Fig, 8 eine Darstellung gemäss Fig. 7 mit aufgeschraubten Muttern;

    Fig. 9 eine Walze gemäss einer sechsten Ausführungsform; und

    Fig. 10 eine Abwandlung der in Fig. 9 dargestellten Walze.



    [0029] Die in Fig. 1 dargestellte, erfindungsgemäss mehrteilige Walze besitzt einen Walzenballen 10, hier ein Kalibermittelteil 10 mit einer umlaufenden Kaliberrille 11. Der in der Darstellung linke Laufzapfen 12 greift mit einem Exzenter 13 in eine entsprechend exzentrisch ausgebildete Ausnehmung 14 des Ballens 10. Entsprechend besitzt der in der Darstellung rechte Laufzapfen 15 einen exzentrischen Flansch 16, der formschlüssig in eine entsprechende exzentrische Ausnehmung 17 des Ballens 10 eingreift. Eine Achse 18 des Laufzapfens 15 ist koaxial zu den beiden Laufzapfen 12 und 15 sowie zu dem Ballen 10 durch diesen hindurchgeführt und über einen Gewindebolzen 19 mit Rechtsgewinde 20 und Linksgewinde 21 mit dem Laufzapfen 12 verbunden. Das Ein- und Ausdrehen des Gewindebolzens 19 erfolgt stirnseitig über einen Vierkant 22.

    [0030] Die in Fig. 2 dargestellte Walze ist mit ihrem Ballen 10 als Pilgerwalze mit einer entsprechenden Rille 11 ausgebildet. Der Ballen 10 besitzt auf beiden Seiten exzentrische Ausnehmungen 14 und 17, in die entsprechende exzentrische Flansche 13 und 16 formschlüssig eingreifen. Die Achse 23 ist um das Mass 24 exzentrisch zu der Achse 25 des Laufzapfens 15 geführt. Mit 26 und 27 sind die beiden Antriebszapfen bezeichnet. Der Gewindebolzen 19 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel konzentrisch zu den Laufzapfen 12 und 15 und um das Mass 24 exzentrisch zur Mittellinie 28 der Achse 23 angeordnet.

    [0031] Wegen der gegenüber der gemeinsamen Drehachse exzentrischen Lagerung der Achse 23 verläuft diese zentrisch durch das Kaliberzentrum. Das bedeutet, dass das Material des Ballens 10 überall gleichmässig um die Achse 23 verteilt ist. Hierdurch verlaufen der Ballen 10 und die Achse 23 koaxial zueinander, was für die speziellen Belastungsfälle bei einer Pilgerwalze von besonderem Vorteil ist. Andererseits bedeutet das aber auch, dass das Drehmoment nicht mehr über die Achse 23 in den Ballen 10 eingeleitet wird. Die Achse 23 braucht demzufolge für diese Belastungen nicht mehr ausgelegt zu sein, da das Drehmoment ausschliesslich über die Flansche 13 und 16 in den Ballen 10 eingeleitet wird.

    [0032] Abweichend von der Darstellung gemäss Fig. 2 ist es auch möglich, den Gewindebolzen 19 konzentrisch zur Achse 23 zu lagern. Das bedeutet, dass der Gewindebolzen in diesem Fall exzentrisch zu der gemeinsamen Drehachse gelagert ist.

    [0033] In dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sind konzentrisch zu den Laufzapfen 12 und 15 Mitnehmerzapfen 29 und 30 angeordnet, auf denen über Passfedern 31 und 32 der Ballen drehsicher gelagert ist. Die beiden Mitnehmerzapfen 29 und 30 sind über den Gewindebolzen 19 mit Rechts- und Linksgewinde miteinander verbunden und im Durchmesser kleiner gehalten als die Laufzapfen 12 und 15. Des weiteren ist die Länge der Mitnehmerzapfen 29 und 30 so bemessen, dass zwischen den Stirnflächen der beiden Mitnehmerzapfen 29 und 30 ein Abstand verbleibt.

    [0034] Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Mitnehmerzapfen 33 und 34 exzentrisch zu den Laufzapfen 12 und 15 angeordnet und greifen formschlüssig in entsprechende seitliche Ausnehmungen 35 und 36 ein. Darüber hinaus sind noch Exzenter 37 und 38 vorgesehen, die ebenfalls in ihnen zugeordnete Ausnehmungen an den beiden Ballenseiten formschlüssig eingreifen. Bei der hier gezeigten Walze handelt es sich um eine Pilgerwalze.

    [0035] Der Ballen 10 gemäss Fig. 5 hat eine konische Bohrung 44, mit der er über Passfedern 45 und 46 auf einem konischen Ende 47 des Laufzapfens 12 gelagert ist. Auf der gegenüberliegenden Seite ist die Ballenlagerung zylindrisch ausgebildet. Die beiden gegenüberliegenden Laufzapfen 12 und 15 sind ebenfalls über den Gewindebolzen 19 miteinander verbunden. Zum Zwecke einer sicheren Verbindung der beiden Laufzapfen 12 und 15 halten diese im zusammengebauten Zustand einen bestimmten Abstand 48 ein.

    [0036] In Fig. 6 ist eine Walze dargestellt, deren Ballen 59 vier Kaliber 60, 61, 62 und 63 aufweist. Die Laufzapfen 64 und 65 sind mit ihren exzentrischen Flanschen 66 und 67 in entsprechend ausgebildete Ausnehmungen des Ballens 59 gelagert und greifen mit im Durchmesser kleiner gehaltenen Gewindezapfen 68 und 69 in entsprechende Ausdrehungen 70 und 71 des Ballens 59 ein. Ein Gewindebolzen 72 besitzt zu beiden Seiten eines Mittelteils 73 Enden 74 und 75 mit Gewinden. Das Ende 74 trägt rechtsgängiges Aussengewinde 76, das in das ebenfalls rechtsgängige Innengewinde 77 des Gewindezapfens 68 eingeschraubt ist. Entsprechendes gilt für das Ende 75, das linksgängiges Aussengewinde 78 trägt, mit dem es in das ebenfalls linksgängige Innengewinde 79 des Gewindezapfens 69 eingeschraubt ist.

    [0037] Der Gewindebolzen 72 ist über das Ende 75 hinaus durch einen Bolzenteil 80 verlängert. Am rechten Ende des Bolzenteils 80 ist ein Rechts-und Linksgewinde 81 vorgesehen, das als separates Rechts- und Linksgewinde oder auch als überlagertes Rechts- und Linksgewinde ausgeführt sein kann. Auf das Gewinde 81 sind zwei Muttern 82 und 83 aufgeschraubt, wobei die innere Mutter 82 Rechtsgewinde und die äussere Mutter 83 Linksgewinde, oder umgekehrt besitzt. Zwischen den beiden Muttern 82 und 83 ist ein Sicherungsblech 84 vorgesehen, um ein selbsttätiges Lösen der Mutter 83 zu verhindern. Das Sicherungsblech 84 trägt an beiden Enden je eine durch Umbiegen herzustellende Abwinklung 85 und 86, wobei die Abwinklung 85 über die Mutter 82 und die Abwinklung 86 über die Mutter 83 greift. Hierdurch ist sichergestellt, dass ein Verschieben der Muttern 82 und 83 von der einmal festgelegten Lage auf dem Gewindebolzen 72 ausgeschlossen ist. Ein starkes Verspannen beider Muttern 82 und 83 gegeneinander durch Kraftschluss ist nicht erforderlich, so dass die Verbindung stets leicht und vor allem schadlos gelöst werden kann. Am Ende des Gewindebolzens 72 ist ein Vierkant 87 vorgesehen, über den von rechts her der Gewindebolzen 72 gedreht und mithin die Walzenteile miteinander verspannt bzw. voneinander gelöst werden können.

    [0038] Fig. 7 zeigt den Bolzenteil 80 des Gewindebolzens 72 mit dem überlagerten Rechts- und Linksgewinde 81, wobei die beiden Muttern 82 und 83 sowie das Sicherungsblech 85 fortgelassen sind. Mit 88 ist das Rechtsgewinde und mit 89 das Linksgewinde bezeichnet.

    [0039] Fig. 8 zeigt den Bolzenteil 80 mit aufgeschraubten Muttern 82 und 83 sowie dazwischen befindlichem Sicherungsblech 84 mit den Abwinklungen 85 und 86.

    [0040] Gemäss Fig. 9 ist ein Ballen 90 mit einem Laufzapfen 91 einteilig ausgeführt. In dem Laufzapfen 91 ist zentrisch eine Gewindebohrung 92 mit rechtsgängigem Innengewinde 93 vorgesehen. Nach aussen hin geht die Bohrung 92 in eine konische Bohrung 94 über, mit der der Laufzapfen 91 auf dem konischen Ende 95 eines Antriebszapfens 96 mittels einer Passfeder 97 gelagert ist. In dem Antriebszapfen 96 ist ebenfalls zentrisch eine axiale Gewindebohrung 98 mit linksgängigem Innengewinde 99 vorgesehen. In die beiden Gewindebohrungen 92 und 98 ist der Gewindebolzen 100 eingeschraubt. Dieser besitzt an seinem einen Ende 101 rechtsgängiges Aussengewinde und an seinem anderen Ende 102 linksgängiges Aussengewinde, so dass durch Drehen des Gewindebolzens 100 mittels des Vierkants 103 der Laufzapfen 91 und der Antriebszapfen 96 miteinander verspannt oder voneinander gelöst werden können.

    [0041] Die Ausführung gemäss Fig. 10 unterscheidet sich von der in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform im wesentlichen nur dadurch, dass der Antriebszapfen 96 ein zylindrisches Ende 104 besitzt. auf dem der Laufzapfen 91 mit einer entsprechenden zylindrischen Bohrung 105 mittels einer Passfeder 97 gelagert ist.

    [0042] Die in den Fig. 9 und 10 dargestellten Ausführungen bieten die Möglichkeit, eine Walze, deren Antriebszapfen 96 abgerissen ist, dadurch einfach und mit vergleichsweise geringem Aufwand wieder funktionstüchtig zu machen, dass der abgerissene Antriebszapfen 96 durch einen neuen ersetzt wird.


    Ansprüche

    1. Mehrteilige Walze mit hohlzylindrischem, axial gesichertem Ballen (10), der an seinen Enden formschlüssig mit je einem gegebenenfalls mit einem Flansch (13, 16; 37, 38; 66, 67) in entsprechende Ausnehmungen am zugehörigen Ballenende eingreifenden Laufzapfen (12, 15; 64, 65) verbunden ist, deren fluchtende Längsachsen die Drehachse der Walze definieren, gekennzeichnet durch eine Exzenterverbindung zwischen Laufzapfen (12, 15; 64, 65) und Ballen (10).
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein zur gemeinsamen Drehachse exzentrischer Flansch (16) in eine entsprechende exzentrische Ausnehmung (17) an einem Ende des Ballens (10) formschlüssig eingreift.
     
    3. Walze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Laufzapfen eine sich im Anschluss an den Flansch (13,16) bis mindestens teilweise in den Ballen koaxial zur gemeinsamen Drehachse fortsetzende Achse (18, 23) aufweist und die axiale Sicherung der Laufzapfen (12, 15; 64, 65) zwischen der Achse (18, 23) des einen Laufzapfens und mit unmittelbar anderen Laufzapfen bzw. zwischen den beiden Achsen (29, 30; 33, 34; 68, 69) der Laufzapfen erfolgt.
     
    4. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (23) exzentrisch zur gemeinsamen Drehachse gelagert ist.
     
    5. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Laufzapfen (12, 15) über die Achse (23) mittels eines Gewindebolzens (19) mit Rechts-und Linksgewinde fest aber lösbar miteinander verbunden sind.
     
    6. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindebolzen (19) koaxial zu der Achse (23) und den Laufzapfen (12, 15) angeordnet ist.
     
    7, Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindebolzen (19) koaxial zu den Laufzapfen (12,15) und exzentrisch zur Achse (23) angeordnet ist.
     
    8. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindebolzen (19) koaxial zur Achse (23) und exzentrisch zu den Laufzapfen (12, 15) angeordnet ist.
     
    9. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindebolzen (19, 72, 100) separates Rechts- und Linksgewinde trägt, und zwar an seinem einen Ende (74, 101) ausschliesslich Rechtsgewinde (20, 76, 93) und an seinem anderen Ende (75,102) ausschliesslich Linksgewinde (21,78,99).
     
    10. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindebolzen (19, 72, 100) durchgehendes, einander überlagertes Rechts- (88) und Linksgewinde (89) trägt.
     
    11. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Rechtsgewinde (20, 76; 88) und das Linksgewinde (21, 78; 89) gleiche Gewindesteigung haben.
     
    12. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Rechtsgewinde (20, 76; 88) und das Linksgewinde (21, 78; 89) unterschiedliche Gewindesteigung haben.
     
    13. Walze nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei überlagertem Rechts- (88) und Linksgewinde (89) diese um 180° gegeneinander versetzt sind.
     
    14. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass an dem von aussen zugänglichen Ende des Gewindebolzens (72) zusätzlich zu dem Rechts- und Linksgewinde zum Verspannen und Lösen der Walzenteile ein weiteres Rechts- und Linksgewinde (88, 89) vorgesehen ist.
     
    15. Walze nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Rechts- und Linksgewinde als überlagertes Rechts- und Linksgewinde ausgeführt ist.
     
    16. Walze nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass auf das zusätzliche Rechts-und Linksgewinde zwei Muttern (82, 83) aufgeschraubt sind, von denen die eine Mutter (82) mit Rechtsgewinde und die andere Mutter (83) mit Linksgewinde oder umgekehrt versehen ist.
     
    17. Walze nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Muttern (82, 83) durch ein Sicherungsblech (84) gegen unbeabsichtigtes Lösen formschlüssig gegeneinander gesichert sind.
     
    18. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufzapfen (12, 15) an ihren dem Ballen (10) benachbarten Enden mit je einem Mitnehmerzapfen versehen sind, auf denen der Ballen (10) mittels Passfedern (31, 32) gelagert ist.
     
    19. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmerzapfen (12, 15) exzentrisch zur gemeinsamen Drehachse angeordnet sind und in entsprechende exzentrische Ausnehmungen an den Enden des Ballens (10) eingreifen.
     
    20. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass an den Laufzapfen (12, 15) je ein Exzenter (37, 38) angeordnet ist, die in entsprechende seitliche Ausnehmungen in den Enden des Ballens (10) formschlüssig eingreifen.
     
    21. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, gekennzeichnet durch ein konisches Ende (47) wenigstens eines Laufzapfens (12), auf dem der Ballen (10) mit einer entsprechenden konischen Bohrung (44) mittels Passfedern (45, 46) gelagert ist.
     
    22. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die innerhalb des Ballens (10) sich gegenüberliegenden Zapfen (29, 30, 33, 34, 39, 40, 47, 55, 56) mit einem Gewindebolzen (19) mit Links- und Rechtsgewinde fest aber lösbar miteinander verbunden sind.
     
    23. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Walzenballen (10) zylindrisch ist.
     
    24. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Walzenballen (10) kalibriert ist.
     
    25. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Ballen (10) wie eine Pilgerwalze kalibriert ist.
     
    26. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass Antriebszapfen (96) und Laufzapfen (91) auf der gemeinsamen Drehachse mit einem Gewindebolzen (100) mit Links- und Rechtsgewinde fest aber lösbar miteinander verbunden sind.
     
    27. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass in den Laufzapfen (91) zentrisch je eine axiale Gewindebohrung (92) mit Rechtsgewinde und in den Antriebszapfen (96) ebenfalls zentrisch je eine axiale Gewindebohrung mit Linksgewinde vorgesehen sind, in die der Gewindebolzen (100) mit seinem Links- und Rechtsgewinde einzuschrauben ist.
     
    28. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebszapfen (96) konische Enden (95) besitzen und die Laufzapfen (91) mit entsprechenden konischen Bohrungen (94) auf den konischen Enden (95) der Antriebszapfen (96) mittels Passfedern (97) gelagert sind.
     
    29. Walze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebszapfen (96) zylindrische Enden (104) besitzen und die Laufzapfen (91) mit einer entsprechenden zylindrischen Bohrung (105) auf den Enden der Antriebszapfen (96) mittels Passfedern (97) gelagert sind.
     


    Claims

    1. Multipart roll comprising hollow cylindrical, axially secured roll body (10), which is connected form-fittingly at each of its ends with an axle end (12, 15; 64, 65) engaging, possibly with a flange (13,16; 37, 38; 66, 67), into corresponding recesses at the associated end of the roll body, the aligned longitudinal axes of which axle ends define the rotational axis of the roll, characterized by an eccentric connection between axle ends (12, 15; 64, 65) and roll body (10).
     
    2. Roll according to claim 1, characterized in that at least one flange (16), eccentric to the common rotational axis, engages form-fittingly into a correspondingly eccentric recess (17) at one end of the roll body (10).
     
    3. Roll according to claim 1 or 2, characterized in that at least one axle end possesses a shaft (18, 23) adjoining the flange (13, 16) and continuing at least partly into the roll body coaxially to the common rotational axis and the axial securing of the axle ends (12, 15; 64, 65) is effected between the shaft (18, 23) of the one axle end and the immediately adjacent other axle end or between the two shafts (29, 30; 33, 34; 68, 69) of the axle ends.
     
    4. Roll according to one or more of claims 1 to 3, characterized in that the shaft (23) is journalled eccentrically to the common rotational axis.
     
    5. Roll according to one or more of claims 1 to 4, characterized in that the two axle ends (12, 15) are firmly but detachably connected with each other via the shaft (23) by means of a threaded bolt (19) having a right-hand and a left-hand thread.
     
    6. Roll according to one or more of claims 1 to 5, characterized in that the treaded bolt (19) is disposed coaxially to the shaft (23) an the axle ends (12, 15)
     
    7. Roll according to one or more of claims 1 to 5, characterized in that the threaded bolt (19) is disposed coaxially to the axle ends (12, 15) and eccentrically to the shaft (23).
     
    8. Roll according to one or more of claims 1 to 5, characterized in that the threaded bolt (19) is disposed coaxially to the shaft (23) and eccentrically to the axle ends {12, 15).
     
    9. Roll according to one or more of claims 1 to 8, characterized in that the threaded bolt (19, 72, 100) carries separate right-hand and left-hand threads, that is to say at its one end (74, 101) exclusively right-hand thread (20, 76, 93) and at its other end (75, 102) exclusively left-hand thread (21, 78, 99).
     
    10. Roll according to one or more of claims 1 to 8, characterized in that the threaded bolt (19, 72, 100) carries continuous, mutually superimposed right-hand thread (88) and left-hand thread (89).
     
    11. Roll according to one or more of claims 1 to 10, characterized in that the right-hand thread (20, 76; 88) and the left-hand thread (21, 78; 89) have equal thread pitches.
     
    12. Roll according to one or more of claims 1 to 10, characterized in that the right-hand thread (20, 76; 88) and the left-hand thread (21, 78; 89) have different thread pitches.
     
    13. Roll according to claim 10, characterized in that, in the case of superimposed right-hand (88) and left-hand threads (89), these are offset by 180° from each other.
     
    14. Roll according to one or more of claims 1 to 13, characterized in that, at the end of the threaded bolt (72) accessible from outside, additionally to the right-hand and left-hand threads, a further right-hand and left-hand thread (88, 89) is provided for tightening and loosening the roll parts.
     
    15. Roll according to claim 14, characterized in that the additional right-hand and left-hand threads are constructed as a superimposed right-hand and left-hand thread.
     
    16. Roll according to claim 14 or 15, characterized in that two nuts (82, 83) are screwed onto the additional right-hand and left-hand threads, of which the one nut (82) is furnished with a right-hand thread and the other nut (83) with a left-hand thread or vice versa.
     
    17. Roll according to claim 16, characterized in that the two nuts (82, 83) are secured form-fittingly to each other against unintentional loosening by a securing plate (84).
     
    18. Roll according to one or more of claims 1 to 17, characterized in that the axle ends (12, 15) are furnished, at their ends adjacent to the roll body (10), each with an entraining journal, on which the roll body (10) is journalled by means of fitting keys (31,32).
     
    19. Roll according to one or more of claims 1 to 18, characterized in that the entraining journals (12,15) are disposed eccentrically to the common rotational axis and engage into corresponding eccentric recesses on the ends of the roll body (10).
     
    20. Roll according to one or more of claims 1 to 19, characterized in that an eccentric (37, 38) is disposed on each of the axle ends (12, 15), which eccentrics engage form-fittingly into corresponding lateral recesses in the ends of the roll body (10).
     
    21. Roll according to one or more of claims 1 to 20, characterised by a conical end (47) of at least one axle end (12), on which conical end the roll body (10) is journalled with a corresponding conical bore (44) by means of fitting keys (45, 46).
     
    22. Roll according to one or more of claims 1 and 18 to 21, characterized in that the journals (29, 30,33,34,39,40,47,55,56), situated opposite each other inside the roll body (10), are firmly but detachably connected with each other by a threaded bolt (19) having a left-hand and a right-hand thread.
     
    23. Roll according to one or more of claims 1 to 22, characterized in that the roll body (10) is cylindrical.
     
    24. Roll according to one or more of claims 1 to 23, characterized in that the roll body (10) is grooved.
     
    25. Roll according to one or more of claims 1 to 24, characterized in that the roll body (10) is grooved like a pilger roll.
     
    26. Roll according to one or more of claims 1 to 25, characterized in that drive journals (96) and axle ends (91) are connected firmly but detachably with each other on the common rotational axis by a threaded bolt (100) having a left-hand and a right-hand thread.
     
    27. Roll according to one or more of claims 1 to 26, characterized in that an axial threaded bore (92) having a right-hand thread is provided centrically in each of the axle ends (91) and an axial threaded bore having a left-hand thread is provided likewise centrically in each of the drive journals (96), into which threaded bores the threaded bolt (100) is to be screwed with its left-hand and right-hand threads.
     
    28. Roll according to one or more of claims 1 to 27, characterized in that the drive journals (96) possess conical ends (95) and the axle ends (91) are journalled with corresponding conical bores (94) on the conical ends (95) of the drive journals (96) by means of fitting keys (97).
     
    29. Roll according to one or more of claims 1 to 27, characterized in that the drive journals (96) possess cylindrical ends (104) and the axle ends (91) are journalled with a corresponding cylindrical bore (105) on the ends of the drive journals (96) by means of fitting keys (97).
     


    Revendications

    1. Cylindre en plusieurs parties à corps cylindrique creux (10) bloqué axialement qui, à chaque extrémité, est relié par encastrement à un tourillon (12, 15; 64, 65) introduit, éventuellement par une bride (13, 16; 37, 38; 66, 67), dans des évidements correspondants à l'extrémité de corps considérée, les axes longitudinaux coaxiaux des tourillons définissant l'axe de rotation du cylindre, caractérisé par une liaison excentrée entre les tourillons (12, 15; 64, 65) et le corps (10).
     
    2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins une bride (16) excentrée par rapport à l'axe de rotation commun pénètre par encastrement dans un évidement (17) d'excentricité correspondante à une extrémité du corps (10).
     
    3. Cylindre selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins un tourillon comporte un axe (18, 23) qui se prolonge, à la suite de la bride (13, 16), jusqu'au moins partiellement dans le corps, coaxialement à l'axe de rotation commun, et en ce que le blocage axial des tourillons (12, 15; 64, 65) est assuré soit entre l'axe (18, 23) de l'un des tourillons et directement l'autre tourillon, soit entre les deux axes (29, 30; 33, 34; 68, 69) des tourillons.
     
    4. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'axe (23) est monté excentriquement par rapport à l'axe de rotation commun.
     
    5. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les deux tourillons (12, 15) sont reliés l'un à l'autre de manière fixe mais amovible, par l'intermédiaire de l'axe (23), au moyen d'un goujon fileté (19) à filetage à droite et à gauche.
     
    6. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le goujon fileté (19) est disposé coaxialement à l'axe (23) et aux tourillons (12, 15).
     
    7. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le goujon fileté (19) est disposé coaxialement aux tourillons (12, 15) et excentriquement par rapport à l'axe (23).
     
    8. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le goujon fileté (19) est disposé coaxialement à l'axe (23) et excentriquement par rapport aux tourillons (12, 15).
     
    9. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le goujon fileté (19, 72, 100) porte des filetages à droite et à gauche distincts, savoir exclusivement un filetage à droite (20, 76, 93) à l'une de ses extrémités (74, 101) et, à son autre extrémité (75, 102), exclusivement un filetage à gauche (21, 78, 99).
     
    10. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le goujon fileté (19, 72, 100) porte un filetage continu à droite (88) et un filetage continu à gauche (89) superposés' l'un à l'autre.
     
    11. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le filetage à droite (20, 76; 88) et le filetage à gauche (21, 78; 89) ont le même pas.
     
    12. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le filetage à droite (20, 76; 88) et le filetage à gauche (21, 78; 89) ont des pas différents.
     
    13. Cylindre selon la revendication 10, caractérisé en ce que dans le cas de filetages à droite et à gauche (88, 89) superposés ceux-ci sont déphasés de 180° l'un par rapport à l'autre.
     
    14. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 13, caractérisé en ce qu'à l'extrémité du goujon fileté (72) accessible de l'extérieur est prévu, en plus des filetages à droite et à gauche pour assembler et défaire les parties de cylindre, un autre filetage à droite et à gauche (88, 89).
     
    15. Cylindre selon la revendication 14, caractérisé en ce que le filetage supplémentaire à droite et à gauche est réalisé en tant que filetage à droite et à gauche superposé.
     
    16. Cylindre selon la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce que sur le filetage supplémentaire à droite et à gauche sont vissés deux écrous (82, 83) dont l'un (82) est muni d'un taraudage à droite, l'autre (83) d'un taraudage à gauche, ou vice versa.
     
    17. Cylindre selon la revendication 16, caractérisé en ce que les deux écrous (82, 83) sont arrêtés l'un contre l'autre contre un desserrage involontaire au moyen d'un frein d'écrou en tôle (84).
     
    18. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que les tourillons (12, 15) sont munis chacun, à leurs extrémités adjacentes au corps (10), d'un tourillon d'entraînement sur lesquels le corps (10) est monté au moyen de clavettes ajustées (31, 32).
     
    19. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que les tourillons d'entraînement (12, 15) sont disposés excentriquement par rapport à l'axe de rotation commun et pénètrent dans des évidements excentriques correspondants aux extrémités du corps (10).
     
    20. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 19, caractérisé en ce que sur chacun des tourillons (12, 15) est disposé un excentrique (37, 38) lesquels pénètrent avec encastrement dans des évidements latéraux correspondants dans les extrémités du corps (10).
     
    21. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 20, caractérisé en ce qu'au moins un tourillon (12) comporte une extrémité conique (47) sur laquelle est monté le corps (10) par un alésage conique correspondant (44), au moyen de clavettes ajustées (45, 46).
     
    22. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 et 18 à 21, caractérisé en ce que les tourillons (29, 30, 33, 34, 39, 40, 47, 55, 56) situés en face l'un de l'autre dans le corps (10) sont réunis l'un à l'autre de manière fixe mais amovible par un goujon fileté (19) à filetage à gauche et à droite.
     
    23. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 22, caractérisé en ce que son corps (10) est cylindrique.
     
    24. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 23, caractérisé en ce que son corps (10) est calibré.
     
    25. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 24, caractérisé en ce que son corps (10) est calibré comme un cylindre de laminoir à pas de pèlerin.
     
    26. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 25, caractérisé en ce que le tourillon menant (96) et le tourillon (91) sont reliés l'un à l'autre de manière fixe mais amovible par un goujon fileté (100) avec un filetage à gauche et à droite.
     
    27. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 26, caractérisé en ce que dans chaque tourillon (91) est prévu centralement un taraudage axial (92) à pas à droite et dans chaque tourillon menant (96) est prévu également centralement un taraudage axial à pas à gauche, le goujon fileté (100) pouvant être vissé dans ces taraudages par son filetage à gauche et à droite.
     
    28. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 27, caractérisé en ce que les tourillons menants (96) ont des extrémités coniques (95) et les tourillons (91) sont, au moyen de clavettes ajustées (97), montés par des alésages coniques correspondants (94) sur les extrémités coniques (95) des tourillons menants (96).
     
    29. Cylindre selon une ou plusieurs des revendications 1 à 27, caractérisé en ce que les tourillons menants (96) ont des extrémités cylindriques (104) et les tourillons (91) sont, au moyen de clavettes ajustées (97), montés par un alésage cylindrique correspondant (105) sur les extrémités des tourillons menants (96).
     




    Zeichnung