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EP 0 041 152 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.07.1984 Patentblatt 1984/28 |
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Anmeldetag: 11.05.1981 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: G03C 1/74 |
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Vorrichtung und Verfahren zum Beseitigen von quer zur Bahnlaufrichtung entstandenen
Verdickungen der Beschichtung
Apparatus and process for removing transversel thickenings in coatings
Dispositif et procédé pour éliminer des épaississements transversaux dans des couches
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
21.05.1980 DE 3019459
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.12.1981 Patentblatt 1981/49 |
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Anmelder: Agfa-Gevaert AG |
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51373 Leverkusen (DE) |
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Erfinder: |
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- Beck, Wilfried, Ing. grad.
D-5000 Köln 80 (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Beseitigen von quer
zur Bahnlaufrichtung entstandenen Schichtverdickungen nach dem Beschichten von kontinuierlich
bewegten Bahnen mit Flüssigkeiten, insbesondere beim Beschichten von photographischen
Film- und Papierbahnen mit photographischen Emulsionen und Schichten, wobei ein Luftmesser
über einer oben offenen Wanne angeordnet ist und die Wanne durch eine Unterdruckerzeugungseinrichtung
mit Unterdruck beaufschlagt ist.
[0002] Beim Beschichten von Bahnen mit Flüssigkeiten, z.B. mit viskosen, wässerigen oder
organischen Lösungen oder mit photographischen Gelatine/Silberhalogenid-Emulsionen
od. dgl. entstehen beim Ansetzen der Beschichtungseinrichtungen (Antauchen) und beim
Absetzen der Beschichtungseinrichtungen (Abtauchen) oder an Klebestellen und Bahnverdickungen
Verdickungen der Schichten durch eine Anhäufung von Schichtmaterial. Diese Verdickungen
erstrecken sich quer zur Bahnlaufrichtung meist über die gesamte Bahnbreite. Bei dem
jeweiligen Beginn der Beschichtung entsteht so der Antauchwulst durch ein Überangebot
an Beschichtungslösung, der sich je nach Beschichtungseinrichtung mehr oder weniger
schnell abbaut und in einen Gleichgewichtszustand des Antragsmechanismus mit einer
konstanten Schichtdicke übergeht.
[0003] Am Ende der Beschichtung entsteht beim Trennen der Schicht von der Unterlage der
Bahn der Abtauchwulst, der sich ebenfalls als Verdickung zunächst über die gesamte
Bahnbreite erstreckt und dann in Beschichtungstränen auflöst.
[0004] Zum Verbinden der Bahnen zu einem endlos zu beschichtenden Band werden die Bahnenden
mittels Klebeband aneinandergefügt. Durch das Klebeband entsteht eine Verdickung der
Bahn, die den Antragsmechanismus der Schichten stört und zu einer Verdickung und Verdünnung
der Schicht führt, bis sich das Gleichgewicht wieder einstellt. Auch durch Fremdeinwirkung
entstandene Beschichtungsfehler oder partielle Verdickungen in der zu beschichtenden
Bahn führen zu Verdickungen der Schichten beim Beschichten.
[0005] Diese Verdickungen können das Zwei- bis Vierfache der normalen Schichtdicke erreichen.
Bevor aber eine beschichtete Bahn aufgewickelt werden kann, muss die Bahn an allen
Stellen völlig trocken sein, also auch an den verdickten Stellen. Sind die verdickten
Stellen nicht völlig trocken, so verkleben diese die Windungen der aufgewickelten
Bahn miteinander, so dass ein Abwickeln der Bahn unmöglich wird oder die Bahn beim
Abwickeln reisst.
[0006] Für die Trocknung der verdickten Stellen der Bahn wird eine erheblich grössere Trocknungskapazität
benötigt als für die normale Schichtdicke. Diese Kapazität kann nur geschaffen werden,
wenn die Trockenstrecke verlängert wird, was zu hohen Investitionen führt, oder indem
die Beschichtungsgeschwindigkeit verringert wird, was zu einem Produktionsverlust
und zu einem Energieverlust führt. Bei der völligen Trocknung der Schichtverdickungen
entsteht noch der Nachteil der Qualitätseinbusse in der normalen Schicht, da diese
übertrocknet wird und hierbei rissig, spröde oder bei photographischem Material verschleiert
werden kann.
[0007] Selbstwenn die Schichtverdickungen völlig getrocknet werden und zu einer Rolle aufgewickelt
werden, entstehen unter dem Wickeldruck Durchdrücke auf die nächsten und die vorhergehenden
Windungen der Rolle, die oft grosse Teile einer Rolle unbrauchbar machen, wenn die
Schichten druckempfindlich sind.
[0008] Es wurde daher in der Praxis versucht, mit den verschiedensten Verfahren und Vorrichtungen
eine Möglichkeit zu finden, diese Schichtverdikkungen zu vermindern oder möglichst
ganz zu vermeiden.
[0009] Aus der DE-A Nr. 2633316 ist ein Verfahren bekannt, in welchem die beschichtete Bahn
zunächst konventionell so getrocknet wird, dass die normale Schicht trocken ist und
die beschichtete Bahn anschliessend einer Mikrowellentrocknung ausgesetzt wird, die
die Verdickungen der Bahn bevorzugt fertig trocknet und die weniger Restfeuchte enthaltende
Normalschicht verschont. Mit diesem Verfahren kann zwar ein Teil der Energie gespart
werden, indem nur an den Stellen mit Schichtverdickungen nachgetrocknet wird. Nicht
aber werden die Verdickungen beseitigt, so dass diese in der Bahn weiterhin zu Abdrücken
oder Durchdrücken führen. Auch ist mit diesem Verfahren nur eine geringe Verkürzung
der Trockenstrekke oder eine geringe Geschwindigkeitserhöhung möglich, da die Mikrowellentrocknung
ebenfalls Raum beansprucht.
[0010] Zur Verringerung der Schichtverdickung ist aus der DE-A Nr. 1904928 bekannt, die
Stellen, an denen Verbindungen auftreten, vor allem an Klebestellen zu befeuchten,
um ein Verteilen der Verdickungen zu erreichen. Diese Massnahme zeigt jedoch nur einen
geringen Erfolg, da eine wesentliche Einebnung der Verdickungen nicht erreicht wird.
Es wurde auch versucht, die Giesseinrichtung so zu steuern, dass beim Durchgang einer
Verdickung der Bahn eine Verdickung der Schichten vermieden wird. Dies soll dadurch
erreicht werden, dass der Unterdruck unter der Giesseinrichtung kurz vor dem Durchgang
der Verdickung erhöht und kurz nach dem Durchgang wieder normalisiert wird (DE-B Nr.
2453884). Einerseits wird durch dieses Verfahren nur eine geringe Verbesserung erreicht,
andererseits lässt sich das Verfahren nur bei speziellen Beschichtungseinrichtungen
verwenden.
[0011] Aus älteren Beschichtungsverfahren sind Luftbürsten bekannt, mit denen kurz nach
dem Auftragen der Beschichtung mit einem Luftstrom von hoher Geschwindigkeit eine
zuvor zu dick auf eine Bahn aufgetragene Beschichtung durch Abblasen auf eine gewünschte
gleichmässige Dicke reduziert wird. Nach der D E-A Nr. 2263714 werden die abgeblasenen
Beschichtungsteilchen in einem geeigneten Auffangbehälter gesammelt und in einen Vorratstank
zurückgeleitet. Die Luft kann durch ein Absauggebläse aus dem Behälter abgesaugt werden.
[0012] Die Vorrichtung eignet sich nur zum kontinuierlichen Behandeln noch nicht erstarrter
nasser Schichten direkt hinter der Beschichtungseinrichtung. Zum Beseitigen von getrockneten
Verdickungen, ohne die eigentlichen Schichten vor oder hinter den Verdickungen zu
beschädigen, ist die Vorrichtung nicht geeignet.
[0013] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde eine Vorrichtung und ein Verfahren
zu finden, die es ermöglichen, die Verdickungen der Schichten quer zur Bahnlaufrichtung
vollständig zu beseitigen und die Teilchen der Verdickungen aufzufangen und gesammelt
abzuführen, ohne dass die .Bahn und die normale Beschichtung(en) der Bahn berührt
oder beschädigt wird.
[0014] Die Aufgabe wurde erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass hinter der Beschichtungseinrichtung
für die Bahn ein Umlenkelement zum Umlenken der Bahn angeordnet ist, dass, auf der
Auflaufseite und der Ablaufseite der Bahn, auf und von dem Umlenkelement zwei unter
einem spitzen Winkel gegeneinander und gegen die Schicht der Bahn gerichtete Luftmesser
angeordnet sind, die sich über die gesamte Bahnbreite erstrecken und um Achsen schwenkbar
angeordnet sind.
[0015] Überraschend für den Fachmann zeigt sich, dass es mit den Luftmessern möglich ist,
die gesamten verdickten Schichten völlig von der Bahn abzuscheren und in die Unterdruckwanne
zu blasen. Dies ist selbst dann noch möglich, wenn der normale Beguss der Bahn so
weit getrocknet ist, dass die Normalschicht nicht mehr beschädigt werden kann. Auch
mehrere erstarrte Verdickungen lassen sich mit den Luftmessern abscheren. Hierdurch
ist es möglich, die Maschinengeschwindigkeit der gesamten Beschichtungsanlage bei
gleich langer Trockenstrecke um 20 bis 40% zu steigern oder aber bei gleicher Maschinengeschwindigkeit
durch langsamere Trocknung sowohl eine entsprechende Menge an Energie zu sparen, als
auch eine schonendere Trocknung der Schicht(en) durchzuführen und hiermit die Qualität
des Produktes zu verbessern. Durch die abgescherten Verdickungen der Schicht(en) kann
die Bahn nach Trocknung der Normalschicht(en) aufgewickelt werden, ohne dass Abdrücke
oder Durchdrücke entstehen. Die Bahnstellen, an denen Verdickungen waren, sind dann
eher trocken als die Normalschicht, wobei eine Übertrocknung dieser Stellen in Kauf
genommen wird, da diese kurzen Bahnstücke ohne Schicht nicht verwendbar sind und bei
einem späteren Arbeitsgang mit geringsten Verlusten herausgenommen werden.
[0016] Eine vorteilhafte Ausführungsform der Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass
am oberen Rand der Unterdruckwanne ringsum eine Verteilerrinne mit Bohrungen und Wasseranschluss
zur Berieselung der Oberfläche und zum Besprühen des Wannenvolumens der Unterdruckwanne
angeordnet ist. Dies hat den Vorteil, dass die abgescherten Teile der Schichtverdickung
beim Eintritt in die Unterdruckwanne auf einen Wasserfilm treffen und auf diesem abtransportiert
werden, ohne eine Möglichkeit zu haben, sich festzusetzen.
[0017] In einer bevorzugten Ausführungsform werden die Luftmesser, die Wasserspülung der
Unterdruckwanne und die Unterdruckwanne über ein Bahnverfolgungsprogramm in Tätigkeit
gesetzt, so dass die Vorrichtung unmittelbar vor der Bahnverdickung quer zur Bahnlaufrichtung
einschaltbar und kurz nach dem Ende der Verdickung abschaltbar ist.
[0018] Eine zweckmässige Ausführung zeichnet sich dadurch aus, dass das Bahnverfolgungsprogramm
und die Einschaltung der Vorrichtung über den Zeitpunkt und die Zeitdauer des An-
und Abtauchens der Beschichtungseinrichtung steuerbar ist. Das einfache Verfahren
ist dann anwendbar, wenn bei der Beschichtungseinrichtung stets gleiche Verhältnisse
bestehen und mit Sicherheit die entstehende Länge und Ausdehnung einer Schichtverdickung
bekannt ist. In einer anderen zweckmässigen Einrichtung ist das Bahnverfolgungsprogramm
und die Einschaltung der Vorrichtung über eine vor der Vorrichtung angeordnete Messeinrichtung
für Feuchtegehalt oder Bahndicke steuerbar.
[0019] Weiterhin wurde gefunden, dass es von Vorteil ist, wenn der Unterdruck in der Unterdruckwanne
und die Wasserzuführung gleichzeitig mit den Luftmessern einschaltbar und mit einer
zeitlichen Verzögerung nach dem Abschalten und Abschwenken der Luftmesser abschaltbar
sind.
[0020] Ein weiterer überraschender Vorteil zeigt der Anschluss der Unterdruckwanne an eine
Unterdruckerzeugungseinrichtung, die ihrerseits über eine Strahlsaugeinrichtung ohne
Unterbrechung des Unterdruckes entleerbar ist. Durch diese Massnahme ist die Vorrichtung
stets einsatzbereit und die Beschichtungsanlage muss nicht zum Entleeren der Unterdruckerzeugungseinrichtung
stillgesetzt werden.
[0021] Die Erfindung beinhaltet auch ein Verfahren der einleitend genannten Art, das sich
dadurch auszeichnet, dass die beschichtete Bahn durch ein Bahnführungselement umgelenkt
wird und an der Umlenkseite von unten gegen die Schicht der Bahn zwei gegeneinander
gerichtete Luftstrahlen als Luftmesser unter einem spitzen Winkel a gerichtet werden,
die beim Auftreten von Schichtverdickungen in Tätigkeit versetzt werden und die Teilchen
der Schichtverdickung abrakeln und in die mit Wasser allseitig berieselte Unterdruckwanne
blasen, die die Teilchen aufnimmt und das Gemisch aus Luft, Wasser und Teilchen der
Schichtverdickung der Unterdruckerzeugungseinrichtung zugeführt wird, die ihrerseits
durch einen Strahlsauger ohne Unterbrechung des Unterdruckes kontinuierlich entleert
wird.
[0022] Weiterhin wurde gefunden, dass es für das Verfahren von Vorteil ist, wenn die Vorrichtung
zum Beseitigen von Bahnverdickungen in einem Abstand hinter der Beschichtungsstelle
angeordnet wird, in dem die normale Beschichtung bereits getrocknet ist.
[0023] Das Verfahren kann besonders vorteilhaft durchgeführt werden, wenn die Luftmesser
zum Abrakeln der Schichtverdickung gesteuert, kurz vor dem Auftreten der Verdickung
an die Umlenkstelle der Bahn herangebracht, und in Betrieb gesetzt werden, wobei gleichzeitig
die Unterdruckwanne mit Unterdruck und Wasserberieselung versehen wird, die Bahn dann
im Bereich der Schichtverdickung völlig von der gesamten Beschichtung befreit wird
und nach dem Ende der Schichtverdickung zuerst die Luftmesser abgeschaltet und von
der Bahn entfernt und dann mit einer zeitlichen Verzögerung der Unterdruck und die
Wasserberieselung abgeschaltet werden.
[0024] Im folgenden wird eine Ausführungsform der Erfindung anhand von Zeichnungen näher
beschrieben. Es zeigen:
Fig.1 eine Seitenansicht der Vorrichtung in Ruhestand, und
Fig. 2 die Seitenansicht der Vorrichtung in Arbeitsstellung.
[0025] In Fig. 1 ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt. Die
mit einer Schicht 2 versehene Bahn wird über ein Umlenkelement 4, zum Beispiel um
eine Walze, umgelenkt. Unterhalb der Bahn sind zwei Luftmesser 5, 6 um Achsen 8 schwenkbar
angeordnet. Die Luftmesser 5, 6 sind speziell geformte Luftdüsen mit Luftanschlüssen
7, bei welchen die Luft mit hoher Geschwindigkeit entlang messerförmiger Schneiden
austritt. Der Luftdruck, mit dem die Luftmesser 5, 6 beaufschlagt werden, beträgt
0,5 bis 6 bar, meist reicht aber ein Luftdruck von 0,5 bis 3 bar. 1 n Ruhestellung
sind die Luftmesser 5, 6 von der Bahn 1 abgeschwenkt, um Beschädigungen oder Störungen
an der Schicht 2 der Bahn 1 zu vermeiden. Unterhalb der Luftmesser 5, 6 ist eine sich
über die gesamte Breite der Bahn 1 und etwas darüber hinaus erstreckende rechteckige
Unterdruckwanne 9 angeordnet. Die Wanne 9 ist rundum mit einem Kanal 11 mit Wasseranschlüssen
10 zur Berieselung und Besprühung des Wannenraumes versehen. Der Kanal 11 besitzt
Bohrungen 12, aus welchen das Wasser bei eingeschalteter Vorrichtung unter Druck in
den Unterdruckraum gesprüht wird und an den Wandungen der Wanne 9 entlang geleitet
wird. Mit einer Rohrleitung oder einem Schlauch 13 ist die Wanne 9 mit einer Unterdruckerzeugungseinrichtung
14, zum Beispiel einem Industriestaubsauger, verbunden. In der Unterdrukkerzeugungseinrichtung
14 setzt sich das Wasser/Teilchen-Gemisch 17 ab, während die Luft von dem Antrieb
15 abgeschieden und ausgeblasen wird.
[0026] Um einen kontinuierlichen Betrieb der Vorrichtung zu erlauben, wird das Gemisch 17
ständig mittels einer Strahlsaugeinrichtung 18 aus der Unterdruckerzeugungseinrichtung
14 abgesaugt. Die Strahlsaugeinrichtung 18 wird mit Wasser oder Luft durch einen Anschluss
19 beschickt und fördert das Gemisch 17 in einen Abfluss 20 oder zu einer Wiedergewinnungsanlage
(nicht dargestellt), wenn es sich bei den Schichtteilchen um wertvollen Material,
zum Beispiel um Silberhalogenidemulsionen handelt.
[0027] Fig. 2zeigtdie Vorrichtung in Funktion. Kurz vor dem Eintreffen einer Schichtverdickung
3 in der Vorrichtung werden die Luftmesser 5, 6 gegen die Bahn 1 um ein Winkel a nach
oben geschwenkt. Hierbei ist der Winkel a, des Luftmessers 5 zur Bahn 1 etwas kleiner
als der Winkel a
2, um der Randverdickung 3 einen ungestörten Einlauf in den Bereich der Vorrichtung
zu ermöglichen und Absetzungen von Schichtmaterial an dem Luftmesser 5 zu vermeiden.
Das Luftmesser 6 wird um den Winkel
U2 bis direkt an die Bahn 1 herangeschwenkt und die Pressluft wird beiden Luftmessern
5, 6 durch die Anschlüsse 7 zugeführt. Gleichzeitig mit dem Luftdruck für die Luftmesser
5, 6 wird der Unterdruck in der Unterdruckwanne 9 aufgebaut und durch die Anschlüsse
10 Wasser unter Überdruck in die Verteilerrinne gedrückt. Die Luftmesser 5, 6 rakeln
sämtliches Schichtmaterial 2, 3 von der Bahn 1 und blasen die Teilchen des Schichtmaterials
2, 3 in die Unterdruckwanne 9. Hier werden die Teilchen mit Wasser besprüht und vermischt
und durch den Unterdruck in der Wanne 9 abtransportiert, wie oben bereits beschrieben.
Durch die vorteilhafte Berieselung und Besprühung des Wannenraumes werden alle Teilchen
restlos abgeführt, ohne sich an irgendeiner Stelle der Wanne 9 absetzen zu können.
[0028] Kurze Zeit nach dem Ende der Schichtverdikkung 3 werden die Luftmesser 5, 6 abgeschaltet
und von der Bahn 1 weggeschwenkt. Mit einer Zeitverzögerung von mehreren Sekunden
werden dann der Unterdruck in der Wanne 9 und die Wasserzufuhr 10 abgeschaltet. Durch
diese verzögerte Abschaltung wird die Wanne 9 weiterhin gespült, um auch die letzten
Teilchen abzuführen und ein Festsetzen der Teilchen zu vermeiden.
[0029] Wie bereits erwähnt erlauben die Luftmesser 5, 6, die verdickte Schicht 2, die in
erheblichem Umfang noch freies Wasser enthält, als teigige Masse bis auf die Bahn
restlos abzurakeln, nicht aber eine Schicht 2 nach dem ersten physikalischen Trockenabschnitt,
die kein freies Wasser mehr enthält. Um ein unnötigesAbrakeln von Schichtmaterial
zu vermeiden, wird die Vorrichtung vorteilhaft an einer Stelle hinter der Beschichtungseinrichtung
angeordnet, an welcher die normale Schicht 2 bereits kein freies Wasser mehr hat und
von den Luftmessern 5, 6 nicht mehr abgerakelt wird.
[0030] Werden mehrere Schichten nacheinander nach den jeweiligen Trocknungen bis zum ersten
physikalischen Trocknungsabschnitt aufgebracht, so reicht es überraschenderweise aus,
erst nach der ersten Trocknung der letztaufgebrachten Schicht die Vorrichtung einzusetzen.
Die Schichtverdikkung 3 wird von der nachfolgenden Schicht jeweils wieder befeuchtet
und behält ihren teigigen Zustand, der es gestattet, alle Schichten nach Aufbringung
der letzten Schicht auf einmal zu beseitigen.
[0031] Die Ein- und Abschaltung der Vorrichtung kann von der Beschichtungsstelle aus erfolgen,
wobei das Ab- und Antauchen der Beschichtungseinrichtung für eine Steuerung der Vorrichtung
verwendbar ist. Die Abtauchzeit wird registriert und über ein Bahnverfolgungsprogramm
die Vorrichtung dann eingeschaltet, wenn die Abtauchstelle kurz vor der Vorrichtung
angelangt ist. Beim Antauchen wird die Zeit ebenfalls registriert, eine Stabilisierungszeit
für die Beschichtungseinrichtung zuaddiert und die Vorrichtung über das Bahnverfolgungsprogramm
ausgeschaltet, wenn das Ende der Verdickung die Vorrichtung passiert hat.
[0032] Verdickungen 3 an den Schichten 2 können aber auch durch Messungen festgestellt und
zum Ein- und Ausschalten der Vorrichtung eingesetzt werden. Hierzu wird vor der Vorrichtung
entweder die Schichtdicke oder die Feuchte der Schicht 2 gemessen. Überschreiten die
Messwerte einen Sollwert, so wird die Vorrichtung mit einer der Entfernung der Messstelle
von der Vorrichtung entsprechenden Verzögerung (Bahnverfolgungsprogramm) eingeschaltet
und nach dem Wiedererreichen des Sollwertes mit Verzögerung wieder ausgeschaltet.
[0033] Die Vorrichtung und das Verfahren zeichnen sich durch eine einfache und sichere Funktion
aus. Beschädigungen der Bahn und deren Schichten werden vermieden. Durch die Vorrichtung
gelingt es überraschenderweise, die gesamten Schichtverdickungen, die durch den An-
und Abtauchvorgang, durch Klebestellen oder sonstige Bahnverdickungen entstehen, restlos
zu beseitigen und die abgerakelten Schichtteilchen sicher und kontinuierlich zu entfernen.
Durch den Einsatz der Vorrichtung oder durch Anwendung des Verfahrens ist es möglich,
die Trockenzeiten für beschichtete Bahnen um 20 bis 40% zu reduzieren, wodurch, bezogen
auf die Bahnlänge, in erheblichem Masse Energie eingespart werden kann. Dies erlaubt,
mit einer bestehenden Beschichtungsanlage mehr Bahnmaterial bei grösserer Geschwindigkeit
zuproduzieren oder aber langsamer zu trocknen und somit die Qualität zu verbessern.
1. Vorrichtung zum Beseitigen von quer zur Bahnlaufrichtung entstandenen Schichtverdikkungen
nach dem Beschichten von kontinuierlich bewegten Bahnen mit Flüssigkeiten, insbesondere
beim Beschichten von photographischen Film-und Papierbahnen mit photographischen Emulsionen
und Schichten, wobei ein Luftmesser über einer oben offenen Wanne angeordnet ist und
die Wanne durch eine Unterdruckerzeugungseinrichtung mit Unterdruck beaufschlagbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der Beschichtungseinrichtung für die Bahn
(1) ein Umlenkelement (4) zum Umlenken der Bahn (1) angeordnet ist, dass auf der Auflaufseite
und auf der Ablaufseite der Bahn (1) auf und von dem Umlenkelement (4) zwei unter
einem spitzen Winkel (U1' U2) gegeneinander und gegen die Schicht (2) der Bahn (1) gerichtete Luftmesser (5, 6)
angeordnet sind, die sich über die gesamte Bahnbreite erstrekken und um Achsen (8)
schwenkbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Rand der Unterdruckwanne
(9) ringsum eine Verteilerrinne (11) mit Bohrungen (12) und Wasseranschluss (10) zur
Berieselung der oberfläche und zum Besprühen des Wannenvolumens der Unterdruckwanne
(9) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftmesser (5, 6)
die Wasserspülung (10,11) und die Unterdruckwanne (9) über ein Bahnverfolgungsprogramm
in Tätigkeit setzbar sind, so dass die Vorrichtung unmittelbar vor der Schichtverdickung
(3) quer zur Bahnlaufrichtung einschaltbar und kurz nach dem Ende der Verdickung (3)
abschaltbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Bahnverfolgungsprogramm
und die Einschaltung der Vorrichtung über den Zeitpunkt und die Zeitdauer des An-
und Abtauchens der Beschichtungseinrichtung steuerbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Bahnverfolgungsprogramm
und die Einschaltung der Vorrichtung über eine vor der Vorrichtung angeordnete Messeinrichtung
für Feuchtegehalt oder Schichtdicke steuerbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterdruck in der
Unterdruckwanne (9) und die Wasserzuführung (10) gleichzeitig mit den Luftmessern
einschaltbar und mit einer zeitlichen Verzögerung nach dem Abschalten und Abschwenken
der Luftmesser abschaltbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum kontinuierlichen
Betrieb der Vorrichtung die Unterdruckwanne (9) an eine Unterdruckerzeugungseinrichtung
(14) angeschlossen ist, die ihrerseits über eine Strahlsaugeinrichtung (18) ohne Unterbrechung
des Unterdruckes entleerbar ist.
8. Verfahren zur Beseitigung von quer zur Bahnlaufrichtung entstandenen Schichtverdikkungen
auf der Bahn nach dem Beschichten von kontinuierlich bewegten Bahnen mit Flüssigkeiten,
insbesondere beim Beschichten von photographischen Film- und Papierbahnen mit photographischen
Emulsionen und Schichten, wobei ein Luftmesser zum Abblasen der Schichtverdikkung
in eine oben offene, durch eine Unterdruckerzeugungseinrichtung unter Unterdruck gehaltene
Wanne verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die beschichtete Bahn (1) durch
ein Bahnführungselement (4) umgelenkt wird und an der Umlenkstelle von unten gegen
die Schicht (2) der Bahn (1) zwei gegeneinander gerichtete Luftstrahlen als Luftmesser
unter einem spitzen Winkel a gerichtet werden, die beim Auftreten von Schichtverdickungen
(3) in Tätigkeit gesetzt werden und die die Teilchen der Schichtverdickung (3) abrakeln
und in die mit Wasser allseitig berieselte Unterdruckwanne (9) blasen, die die Teilchen
aufnimmt und das Gemisch aus Luft, Wasser und Teilchen einer Unterdruckerzeugungseinrichtung
(14) zugeführt wird, die ihrerseits durch einen Strahlsauger (18) ohne Unterbrechung
des Unterdruckes kontinuierlich entleert wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftmesser (5, 6) zum
Abrakeln der Schichtverdickung (3) gesteuert kurz vor dem Auftreten der Verdickung
(3) an die Umlenkstelle (4) der Bahn (1) herangebracht und in Betrieb gesetztwerden,
wobei gleichzeitig die Unterdruckwanne (9) mit Unterdruck und Wasserberieselung (11,
12) versehen wird, die Bahn (1) dann im Bereich der Schichtverdickung (3) völlig von
der gesamten Beschichtung (2,3) befreit wird und nach dem Ende der Schichtverdickung
(3) zuerst die Luftmesser (5, 6) abgeschaltet und von der Bahn (1) entfernt und dann
mit einer zeitlichen Verzögerung der Unterdruck und die Wasserberieselung (11, 12)
abgeschaltet werden.
10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Beseitigen
von Bahnverdickungen (3) in einem Abstand hinter der Beschichtungsstelle angeordnet
wird, in dem die normale Beschichtung (2) bereits getrocknet ist.
1. An apparatus for removing thickenings in layers which are produced transversely
to the direction of travel of a web after the coating of continuously moving webs
with liquids, in particular during the coating of photographic film and paper webs
with photographic emulsions and layers, wherein an air blade is arranged above a tank
which is open at the top and the tank is chargeable with a vacuum by a vacuum-generating
device, characterised in that a deflecting element (4) for deflecting the web (1)
is arranged downstream of the coating device for the web (1); in that two air blades
(5, 6) pointing at an acute angle (a,, U2) to each other and to the layer (2) of the web (1 ) are arranged on the approach
side and on the delivery side of the web (1) to and from the deflecting element (4)
and extend over the entire width of the web and are pivotal about axes (8).
2. An apparatus according to Claim 1, characterised in that a distributing groove
(11) with bores (12) and a water connection (10) are arranged around the upper rim
of the vacuum tank (9) to sprinkle the surface and spray the volume of the vacuum
tank (9).
3. An apparatus according to Claim 1, characterised in that the air blades (5, 6),
the water rinsing (10, 11 ) and the vacuum tank (9) can be actuated by means of a
web-tracking programme so that the apparatus can be switched on immediately upstream
of the thickening (3) in the layer transversely to the direction of travel of the
web and can be switched off just after the end of the thickening (3).
4. An apparatus according to Claim 3, characterised in that the web-tracking programme
and the switching on of the apparatus can be controlled by means of the moment and
duration of the immersion and emergence of the coating device.
5. An apparatus according to Claim 3, characterised in that the web-tracking programme
and the switching on of the apparatus can be controlled by means of a moisture content
or layer thickness measuring device arranged upstream of the apparatus.
6. An apparatus according to Claim 3, characterised in that the vacuum in the vacuum
tank (9) and the water supply (10) can be switched on simultaneously with the air
blades and can be switched off with a time delay after the switching off and pivoting
out of the air blades.
7. An apparatus according to Claim 1, characterised in that, for continuous operation
of the apparatus, the vacuum tank (9) is connected to a vacuum-generating device (14)
which, in turn, can be evacuated via a jet suction device (18) without interrupting
the vacuum.
8. A method for removing thickenings in layers which are produced transversely to
the direction of travel of the web on the web after the coating of continuously moving
webs with liquids, in particular during the coating of photographic film and paper
webs with photographic emulsions and layers, wherein an air blade is used for blowing
off the thickening in the layer into a tank which is open at the top and is kept under
vacuum by a vacuum-generating device, characterised in that the coated web (1) is
deflected by a web guide element (4) and in that two air jets pointing towards each
other are directed at an acute angle a towards the layer (2) of the web (1 ) from
below at the deflecting point as air blades which are actuated when thickenings (3)
appear in the layer and which scrape off the particles of the thickening (3) in the
layer and blow them into a vacuum tank (9) which is sprinkled all over with water
and which receives the particles, and the mixture of air, water and particles is supplied
to a vacuum-generating device (14) which, in turn, is evacuated continuously by a
jet suction device (18) without interrupting the vacuum.
9. A method according to Claim 8, characterised in that the air blades (5, 6) for
scraping the thickening (3) in the layer in a controlled manner just before the appearance
of the thickening (3) are brought to the deflecting point (4) of the web (1) and set
into operation, wherein the vacuum tank (9) is simultaneously provided with a vacuum
and water sprinkling (11,12), the web (1) is then completely freed from the entire
coating (2, 3) in the region of the thickening (3) in the layer and the air blades
(5, 6) are firstly switched off and removed from the web (1) after the end of the
thickening in the layer (3) and the vacuum and the water sprinkling (11, 12) are then
switched off after a time delay.
10. A method according to Claim 8, characterised in that the apparatus for removing
thickenings (3) in webs is arranged at a distance downstream of the coating point
at which the normal coating (2) is already dry.
1. Dispositif en vue d'éliminer des épaississements de couche se formant transversalement
au sens de défilement de bandes après avoir enduit des bandes se déplaçant continuellement
avec des liquides, en particulier lors de l'enduction de bandes de papier et de pellicules
photographiques avec des couches et des émulsions photographiques, une lame d'air
étant disposée au-dessus d'une cuve ouverte dans le haut et cette cuve pouvant être
sollicitée par dépression au moyen d'un dispositif générateur de dépression, caractérisé
en ce que, derrière le dispositif d'enduction pour la bande (1), on prévoit un élément
de déviation (4) en vue de faire dévier la bande (1) tandis que, sur le côté d'arrivée
et le côté de sortie de la bande (1) respectivement sur et à l'écart de l'élément
de déviation (4), on installe deux lames d'air (5, 6) dirigées l'une vers l'autre
sous un angle aigu (a,, α2) ainsi que vers la couche (2) de la bande (1 ), ces lames d'air s'étendant sur toute
la largeur de la bande et pouvant pivoter sur des axes (8).
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que, sur la périphérie
annulaire du bord supérieur de la cuve à dépression (9), on installe une rigole de
distribution (11) comportant des passages (12) et un raccord d'alimentation d'eau
(10) pour arroser la surface et asperger le volume de la cuve à dépression (9).
3. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les lames d'air (5,
6), le système de nettoyage à l'eau (10,11) et la cuve à dépression (9) peuvent être
mis en service à l'intervention d'un programme de poursuite de bande, de telle sorte
que le dispositif soit mis en service immédiatement devant l'épaississement de couche
(3) transversalement au sens de défilement de la bande et qu'il soit mis hors service
peu après la fin de l'épaississement (3).
4. Dispositif suivant la revendication 3, caractérisé en ce que le programme de poursuite
de la bande et la mise en service du dispositif peuvent être commandés au moment et
pendant la durée de l'immersion et de l'émersion du dispositif d'enduction.
5. Dispositif suivant la revendication 3, caractérisé en ce que le programme de poursuite
de la bande et la mise en service du dispositif peuvent être commandés à l'intervention
d'un appareil installé devant ce dispositif pour mesurer la teneur en humidité ou
l'épaisseur de la couche.
6. Dispositif suivant la revendication 3, caractérisé en ce que la dépression dans
la cuve (9) et l'alimentation d'eau (10) peuvent être mises en service simultanément
avec les lames d'air, tandis qu'elles peuvent être mises hors service un certain temps
après avoir mis les lames d'air hors service et après les avoir fait pivoter vers
l'extérieur.
7. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que, pour faire fonctionner
continuellement ce dispositif, la cuve à dépression (9) est raccordée à un dispositif
générateur de dépression (14) qui, à son tour, peut être purgé par un dispositif d'aspiration
à jet (18) sans interrompre la dépression.
8. Procédé en vue d'éliminer les épaississements de couche se formant sur une bande
transversalement au sens de défilement de celle-ci après avoir enduit des bandes se
déplaçant continuellement avec des liquides, en particulier lors de l'enduction de
bandes de papier et de pellicules photographiques avec des couches et des émulsions
photographiques, tout en utilisant une lame d'air en vue d'éliminer l'épaississement
de couche par soufflage dans une cuve ouverte dans le haut et maintenue sous dépression
au moyen d'un dispositif générateur de dépression, caractérisé en ce que la bande
enduite (1) est déviée au moyen d'un élément de guidage (4) tandis que, au point de
déviation, deux jets d'air dirigés l'un vers l'autre et faisant office de lames d'air
sont dirigés par le bas et sous un angle aigu a en direction de la couche (2) de la
bande (1 ), ces jets d'air étant mis en service en présence d'épaississements de couche
(3) pour racler les particules d'un épaississement de couche (3) et les souffler dans
la cuve à dépression (9) arrosée d'eau de toutes parts et recueillant ces particules,
le mélange d'air, d'eau et de particules étant ensuite acheminé à un dispositif générateur
de dépression (14) qui, à son tour, est purgé continuellement au moyen d'un dispositif
d'aspiration à jet (18) sans interrompre la dépression.
9. Procédé suivant la revendication 8, caractérisé en ce que les lames d'air (5, 6),
destinées à racler l'épaississement de couche (3) et commandées peu de temps avant
l'apparition de cet épaississement (3), sont rapprochées et mises en service au point
de déviation (4) de la bande (1 ), la cuve à dépression (9) recevant en même temps
la dépression et l'arrosage d'eau (11, 12), tandis que, dans la zone de l'épaississement
de couche (3), la bande (1 ) est ensuite complètement libérée de tout l'enduit (2,
3) et, après la fin de l'épaississement de couche (3), les lames d'air (5, 6) sont
tout d'abord mises hors service et éloignées de la bande (1 ) puis, après un certain
retard, la dépression et l'arrosage d'eau (11, 12) sont mis hors service.
10. Procédé suivant la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif destiné
à éliminer les épaississements de bande (3) est situé à une certaine distance derrière
le point d'enduction, distance sur laquelle l'enduit normal (2) est déjà séché.

