(57) Bei einer Vorrichtung zum Glattwalzen einer zylindrischen Werkstückfläche besitzt
das Glattwalzwerkzeug einen drehbaren und axial verschiebbaren hohlen Kegel (6) mit
in Käfigschlitzen radial verschiebbar gelagerten konischen Walzrollen, eine Antriebseinrichtung,
die eine relative Drehung und Axialverschiebung von Kegel (6) und Werkstück bewirkt,
und eine Kegel und Käfig selbsttätig in Abhängigkeit von einem vorgegebenen Walzdruck
relativ zueinander verschiebende Stelleinrichtung (18, 19, 31 - 36). An der Kegelwand
ist ein Verformungsfühler (24) angeordnet, dessen Ausgangsgröße in einem Vergleicher
(29) mit dem Sollwert eines einstellbaren Sollwertgebers (30) verglichen wird. Das
Vergleicherausgangssignal regelt die relative Axialverschiebung von Kegel und Käfig
so, daß Fühlerausgangsgröße und Sollwert abgeglichen werden. Um eine manuelle Anpassung
des Walzdruck-Sollwerts an unterschiedliche Völligkeitsgrade und Rauheiten der Werkstückoberfläche
zu vermeiden, wird ein vorbestimmter Grundsollwert selbsttätig in Abhängigkeit von
dem durch den Kegel bis zum Erreichen dieses Grundsollwerts zurückgelegten Weg korrigiert.
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