[0001] Die Erfindung betrifft eine Auszugführung für aus einem Gestell ausziehbare Träger
wie Schubladen oder dergleichen, mit mindestens zwei aneinander längs verschiebbar
geführten Auszugschienen, von denen eine erste mit dem Gestell verbindbar und die
zweite gegenüber der ersten zwischen durch Anschläge definierten Endstellungen verschiebbar
ist, wobei der Träger von oben auf die zweite Auszugschiene aufsetzbar und auf dieser
durch Sicherungselemente in Verschieberichtung festlegbar sowie durch Anheben seines
vorderen Teil von der zweiten Auszugschiene von dieser wieder lösbar ist. Insbesondere
betrifft die Erfindung solche Auszugführungen der in Rede stehenden Art, die zu beiden
Seiten eines Trägers zwischen diesem und Seitenwänden eines Gestells anzuordnen sind.
[0002] Auszugführungen der vorstehend erwähnten Art sind bekannt. Als Sicherungselemente
zur Halterung des Trägers auf den jeweils zweiten Auszugschienen der beiden Auszugführungen
dienen konische Zapfen an den Auszugschienen und entsprechende konische Ausnehmungen
im Träger; jede der zusammen mit dem Träger verschiebbaren Auszugschienen trägt zwei
solcher konischer Zapfen, von denen der eine am hinteren Ende der Auszugschiene derart
angeordnet ist, daß er sich parallel zur Schienenlängsrichtung in Richtung des vorderen
Schienenendes erstreckt, während der andere Zapfen im Bereich des Vorderendes der
Auszugschiene auf dieser sitzt und nach oben weist. Beim Einsetzen des Träger auf
bzw. zwischen die Auszugführungen wird das vordere Trägerteil leicht angehoben und
dann nach hinten geschoben, bis die rückwärtigen Zapfen der beweglichen Auszugschienen
in die zugeordneten konischen Ausnehmungen des Trägers eingreifen, worauf dieser vorn
auf die Auszugführungen abgesenkt wird, wobei dann die vorderen Zapfen in die zugeordneten
Trägerausnehmengen formschlüssig eingreifen.
[0003] Bei dieser Konstruktion ist nachteilig, daß der Träger zum Verrasten mit den Auszugführungen
vorn solange angehoben und gleichzeitig nach hinten geschoben werden muß, bis die
hinteren Zapfen der trägerseitigen Auszugschienen in die zugehörigen Ausnehmungen
des Trägers eingreifen und die vorderen Zapfen unter den zugehörigen Ausnehmungen
des Trägers liegen. Beim Verschieben des Trägers relativ zu den Auszugführungen läßt
sich aber kaum vermeiden, daß infolge Reibung die dem Träger zugeordneten Auszugschienen
ins Innere des Gestells mitgenommen werden, was, wenn man diese Auszugschienen nicht
anhält, zur Folge hätte, daß z.B. ein als Schublade ausgebildeter Träger mit seiner
Frontplatte am oberen Rand der Öffnung des Schubladenfachs des Gestells anläuft.
'Bei Verwendung der bekannten Auszugführungen ist das Festlegen eines Trägers an diesen
Auszugführungen also umständlich und kann häufig von einer Person alleine nicht bewerkstelligt
werden. Hinzu kommt eine notwendigerweise relativ aufwendige Gestaltung der den Träger
haltenden Auszugschienen, da diese am hinteren Ende mit einem Winkel oder dergleichen
versehen werden müssen, der das hintere Ende des Trägers hintergreift und einen der
erwähnten konischen Zapfen trägt.
[0004] Der vorliegenden Erfindung lag deshalb die Aufgabe zugrunde,Auszugführungen, die
sich für alle Einbauarten, ausgenommen diejenige, bei der die Auszugführungen in nach
der Seite zu offene Nuten in den Schubladenseitenwänden passend eingesetzt werden,
so zu verbessern, daß sich Schubladen oder andere Träger mit den verschiebbaren Auszugschienen
von Auszugführungen problemlos verbinden und einfach wieder abnehmen lassen. Ausgehend
von einer Auszugführung der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die mit dem Träger und der verschiebbaren, zweiten Auszugschiene
verbundenen Sicherungselemente eine mindestens in Ausziehrichtung des Trägers wirksame
Rastverbindung bilden, mindestens das eine Sicherungselement als quer zur Führungsrichtung
der Auszugführung federndes Rastglied und das andere, als Anschlag dienende Sicherungselement
derart ausgebildet ist, daß der Träger durch Verschieben längs der zweiten Auszugschiene
in Einschieberichtung mit dieser verrastbar ist. Auf diese Weise entfällt die Notwendigkeit,
den Träger zum Verbinden mit der Auszugführung vorn anheben zu müssen, so daß man
den Träger auf die ausgezogene zweite Auszugschiene einer oder mehrerer Auszugführungen
aufsetzen und sodann Träger und Auszugschiene gemeinsam nach hinten schieben kann,
und zwar erfindungsgemäß bis zum Anschlag der verschiebbaren Auszugschiene in ihrer
hinteren Endstellung, worauf sich durch weiteres Einschieben des Trägers erfindungsgemäß
die Rastverbindung herstellen läßt. Diese kann nun entweder so ausgebildet sein, daß
sich zum Trennen des Trägers von der verschiebbaren Auszugschiene die Federhaltekraft
der Rastverbindung überwinden läßt, indem der Träger in der Ausziehendstellung weiter
nach vorn gezogen oder aber in irgendeiner geeigneten Stellung angehoben wird, die
Rastverbindung kann aber auch so ausgebildet werden, daß sich das Rastglied durch
Anheben des zumindest teilweise ausgezogenen Trägers aus dem Bereich des anderen,
als Anschlag dienenden Sicherungselements bringen läßt, um den Träger von der Auszugführung
zu lösen.
[0005] Es ist zwar schon bekannt (DE-OS 27 45 281), eine in einer Seitenwandnut einer Schublade
unterzubringende Auszugführung dadurch mit der schubladenseitigen Auszugschiene zu
verbinden, daß beim Einschieben der Schublade in ein Gestell und bei dem damit verbundenen
Aufschieben der Schublade auf die Auszugführungen eine durch Federrastzungen gebildete
Rastverbindung zwischen Schublade und schubladenseitiger Auszugschiene zustande kommt.
Bei dieser Konstruktion muß zum Lösen der Rastverbindung jedoch auf jeder Schubladenseite
ein Federrastelement gedrückt und dann die Schublade gleichzeitig aus den Auszugführungen
herausgezogen werden, so daß der Ausbau der Schublade nicht ganz einfach zu bewerkstelligen
ist. Da es sich außerdem um eine Einbauart handelt, die ein Lösen der Schublade von
den Auszugführungen durch Anheben des Schubladenvorderteils von vornherein ausschließt,
konnte die bekannte Konstruktion die Erfindung auch nicht nahelegen.
[0006] Um das Herstellen der Rastverbindung - bzw. das Lösen der Rastverbindung bei der
vorstehend an erster Stelle beschriebenen Variante - zu erleichtern, empfiehlt es
sich, an mindestens einem der Sicherungselemente eine zur Führungsrichtung schräge
Auflauffläche vorzusehen, um das federnde Rastglied beim Herstellen bzw. Lösen der
Rastverbindung quer zur Führungsrichtung auszulenken.
[0007] Gestaltet man die Rastverbindung so, daß sie nur in Ausziehrichtung des Trägers wirksam
ist, d.h. nur beim Ausziehen des Trägers sicherstellt, daß die zweite Auszugschiene
mitgenommen wird, so empfiehlt es sich, im Längsabstand von den diese Rastverbindung
bildenden Sicherungselementen am Träger und an der zweiten Auszugschiene in Einschieberichtung
zusammenwirkende Anschläge vorzusehen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
bilden die Sicherungselemente jedoch eine in Auszieh- und Einschieberichtung wirksame
Rastverbindung.
[0008] Um beim Verschieben des Trägers ein unbeabsichtigtes Anheben zu verhindern, empfiehlt
es sich, mit dem vorderen Teil der zweiten Auszugschiene sowie des TrägersSicherungselemente
zu verbinden, die eine in Aufsetz- und Abheberichtung des letzteren federnd ein- bzw.
ausrastbare Federrastverbindung bilden. Diese kann nur dem geschilderten Zweck dienen
oder, wie bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,auch in Einschieberichtung
zusammenwirkende Anschläge bilden; in letzterem Fall empfiehlt es sich, im vorderen
Bereich des Trägers und der verschiebbaren, zweiten Auszugschiene benachbart am Träger
einen Vorsprung vorzusehen, dem in der verschiebbaren, zweiten Auszugschiene eine
von deren vorderem Ende aus zugängliche Ausnehmung zugeordnet ist, in welche der Vorsprung
des Trägers insbesondere formschlüssig eingreift, wenn der Träger mit der Auszugführung
verrastet ist. Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bildet
die in Ausziehrichtung wirksame Rastverbindung aber auch die in Aufsetz- bzw. Abheberichtung
des Trägers wirksame Federrastverbindung.
[0009] Bei in ein Gestell wie einen Möbelkorpus einschiebbaren Trägern, insbesondere aber
bei eine Frontplatte aufweisenden Schubladen, besteht häufig der Wunsch, diese im
eingeschobenen Zustand in vertikaler Richtung exakt zu positionieren, weshalb es auch
schon bekannt geworden ist, z.B. an den mit der Schublade verschiebbaren Auszugschienen
und den gestellfesten Auszugschienen gesonderte Abstützmittel in Form von Klötzchen
oder dergleichen anzubringen, die bei sich in ihrer Einschiebeendstellung befindlichen
Schublade zusammenwirken und die gewünschte Horizontalposition des vorderen Schubladenteils
gewährleisten. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
nun ein mit dem vorderen Teil des Trägers fest verbundenes Sicherungselement auch
als ein derartiges Abstützmittel ausgebildet, und zwar insbesondere dadurch, daß an
einem mit dem vorderen Teil des Trägers fest verbundenen Sicherungselement sowie am
vorderen Teil der ersten Auszugschiene Abstützmittel zur Festlegung der Position,
insbesondere der Höhenlage des vorderen Trägerbereichs bei zusammengeschobener Auszugführung
vorgesehen sind. Wie sich aus dem Vorstehenden ergibt, können die mit den Trägern
verbundenen
/Bestandteile der erfindungsgemäßen Rastverbindungen bildenden Sicherungselemente grundsätzlich
auch zur Justierung des eingeschobenen Trägers in horizontaler Richtung verwendet
werden. Damit der Träger beim Einschieben in die gewünschte Position einläuft, empfiehlt
es sich, die Konstruktion so auszubilden, daß die Abstützmittel eine beim Zusammenschieben
der Auszugführung in vertikaler Richtung wirksame, schräg zur Führungsrichtung verlaufende
Auflauffläche aufweisen. Bei einer Auszugführung, bei der die erste, d.h. stationäre
Auszugschiene wie üblich zumindest in ihrem vorderen Bereich einen einem liegenden
U entsprechenden Querschnitt aufweist, können gesondere Abstützmittel an der stationären
Auszugschiene dadurch vermieden werden, daß das im vorderen Bereich des Trägers angeordnete
Sicherungselement zungen- oder leistenförmig ausgebildet wird und zwischen die horizontalen
Schenkel der stationären Auszugschiene passend einschiebbar ist.
[0010] Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten
Ansprüchen und/oder aus der nachfolgenden Beschreibung sowie der beigefügten zeichnerischen
Darstellung dreier besonders vorteilhafter Ausführungsformen erfindungsgemäß gestalteter
Auszugführungen und Träger; in der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 im vertikalen Längsschnitt und in verkürzter Darstellung ein Einschubfach eines
als Gehäuse ausgebildeten Gestells, in welchem ein Träger in Form eines Einschubs
in seiner Einschiebeendstellung dargestellt ist;
Fig. 2 einen Teilschnitt gemäß der Linie 2 - 2 in Fig. 1 und in größerem Maßstab als
in Fig. 1;
Fig. 3 eine Darstellung ähnlich derjenigen gemäß Fig. 2, jedoch bei von den ausziehbaren
Auszugschienen abgehobenem Einschub;
Fig. 4 eine Draufsicht auf das hintere Ende einer Auszugführung bei mit dieser verrastetem
Einschub, gesehen in Richtung des Pfeils A aus Fig. 1 und in größerem Maßstab als
in Fig. 1 dargestellt;
Fig. 5 eine Seitenansicht gemäß Pfeil B in Fig. 4, jedoch bei entrastetem Einschub;
Fig. 6 eine der Fig. 1 entsprechende Schnittdarstellung einer zweiten Ausführungsform;
Fig. 7 einen Teilschnitt nach der Linie 7-7 in Fig. 6, jedoch in größerem Maßstab;
Fig. 8 eine der Fig. 7 entsprechende Darstellung, jedoch bei von den Auszugführungen
abgehobenem Einschub;
Fig. 9 einen Teilschnitt gemäß der Linie 9-9 in Fig. 7;
Fig. 1o eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform einer Auszugführung mit schubladenartigem
Träger, wobei dieser etwas aus dem Gestell herausgezogen wurde und mit der schubladenseitigen
Auszugschiene verrastet ist;
Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie 11-11 in Fig. 10;
Fig. 12 eine der Fig. 11 entsprechende Darstellung, jedoch bei von der schubladenseitigen
Auszugschiene getrennter Schublade;
Fig. 13 einen Schnitt nach der Linie 13-13 in Fig. 1, jedoch bei in das Gestell vollständig
eingeschobener Schublade;
Fig. 14 eine der Fig. 1o entsprechende Darstellung, jedoch bei vorn angehobener und
von der Auszugführung abgezogener Schublade;
Fig. 15 einen Vertikalschnitt durch den einen seitlichen Bereich einer Kunststoffschublade
und eine benachbarte Gestellwand, und zwar zur Darstellung der Anwendung des -in den
Fig. 1o bis 14 gezeigten Prinzips auf eine solche Kunststoffschublade mit sogenanntem
Adapter, und in
Fig. 16 eine Seitenansicht des an einem solchen Adapter angebrachten Sicherungselements
zur Bildung einer erfindungsgemäßen Rastverbindung.
[0011] In Fig. 1 bezeichnet 1o einen Teil eines Gehäuses, in welchem übereinander beispielsweise
eine Vielzahl von Einschüben 12 in Einschubfächern 14 horizontal verschiebbar angeordnet
sein können. Anstelle der Einschübe könnten selbstverständlich auch anders ausgebildete
Träger, beispielsweise Schubladen, vorgesehen sein.
[0012] Die Einschübe besitzen einen Einschubboden 16, an dessen vorderem Stirnende eine
Einschubfrontplatte 18 angeordnet ist, die mittels Haltewinkeln 2o am Einschubboden
16 befestigt ist. 22 bezeichnet einen an der Außenseite der Einschubfrontplatte befestigten
Handgriff.
[0013] Der gezeigte Einschub ist mittels eines Paars von Auszügen 24 an den einander gegenüberliegenden
Seitenwänden des Einschubfaches 14 leicht verschiebbar geführt. Diese Auszüge weisen
beim vorliegenden Ausführungsbeispiel jeweils ein Paar von Auszugschienen, nämlich
eine stationäre, an einer Seitenwand 26 befestigte Auszugschiene 28 und eine auf dieser
längsbeweglich geführte Auszugschiene 30 auf, die den Einschub 12 trägt. Beim vorliegenden
Ausführungsbeispiel ist die längsbewegliche Auszugschiene beispielsweise mittels eines
wälzkörpergelagerten Führungskörpers 32 auf der Auszugschiene 28 geführt.
[0014] Zur lösbaren Halterung des Einschubes 12 auf den ausziehbaren Auszugschienen 3o der
beiden einander gegenüberliegenden Auszüge 24 sind längsseits des Einschubbodens 16
im Querschnitt Z-förmige Halteschienen 34 fest angeordnet, die mit ihrem einen Schenkel
36 den Einschubboden 16 untergreifen und mit diesem verschraubt sind, während sie
mit ihrem anderen Schenkel 38 auf der Oberseite der längsbeweglichen Auszugschiene
30 aufliegen.
[0015] Die Anordnung des Einschubes 12 auf den beiden Auszügen 24 ist so getroffen, dass
sich dieser problemlos sowohl auf den Auszugschienen 30 befestigen als auch von diesen
abnehmen läßt. Zu diesem Zweck ist jedem Auszug 24 am Hinterende des Einschubbodens
16 ein Rastglied 40-zugeordnet, das an einem an der Auszugschiene 30 angeordneten
Anschlag 42 verrastbar ist. Die Rastglieder sind durch jeweils eine Federzunge 44
gebildet, die beispielsweise an der Unterseite des Einschubbodens befestigt sind und
über dessen hinteres Stirnende hinaus-ragen. An ihrem freien Ende sind die Federzungen
mit einer nach oben ragenden Rastnase 46 ausgestattet, die, in Einschieberichtung
des Einschubes gesehen, eine sich von unten schräg nach oben und hinten erstreckende
Anlauffläche 48 aufweist.
[0016] Dieser Anlauffläche 48 ist am Anschlag 42, der vorzugsweise durch eine aus der Auszugschiene
30 herausgebogene Zunge
ge-bildet ist, eine schräge Auflauffläche 50 zugeordnet. Der Anschlag 42 ragt so weit
in Richtung des gegenüberliegenden Auszuges, dass die Rastnase 46 mit ihrer Anlauffläche
48 auf dieser Auflauffläche 50 auftrifft, wenn der Einschub auf die Auszüge bzw. deren
Auszugschienen 30 aufgebracht wird.
[0017] Wie aus den Figuren 1 und 2 deutlich zu ersehen ist, sind die seitlichen Halteschienen
34 des Einschubbodens 16 im Bereich ihres Vorderendes mit einem nach aussen gerichteten
Vorsprung 52 in Art einer Längssicke ausgestattet, der in der beweglichen Auszugschiene
30 eine von deren vorderem Stirnende aus zugängliche schlitzartige Längsausnehmung
54 zugeordnet ist. In diese Längsausnehmungen greifen die Vorsprünge 52 in montiertem
Zustand des Einschubes auf den Auszugschienen formschlüssig ein, wobei der Einschub
auf den Auszugschienen 30 in deren Längsrichtung dadurch festgelegt ist, dass die
Rastnasen 46 seiner Rastglieder 40 die ihnen zugeordneten Anschläge 42 hintergreifen.
[0018] Essei nun angenommen, dass der Einschub 12, beispielsweise zum Zwecke seiner Reinigung,
von den Auszügen 24 abgenommen werden soll. Dies ist in einfacher Weise zu bewerkstelligen,
indem der Einschub 12 zunächst ein Stück aus dem Einschubfach 14 herauszuziehen und
danach mit seinem Vorderende von den beweglichen Auszugschienen, wie dies Fig. 3 zeigt,
abzuheben ist. Dies ist trotz des Eingriffes der sickenartigen Vorsprünge 52 in die
Längsausnehmungen 54 der Auszugsschie- nen 3
0 möglich, weil sich letztere beim Anheben des Einzuges durch die Vorsprünge 52 entsprechend
weit nach aussen auslenken lassen.
[0019] Dieses Schrägstellen des Einschubes hat zur Folge, dass die Rastnase 46 der Rastglieder
40 relativ zu den diesen zugeordneten Anschlägen 42 nach unten wegtaucht (Fig. 5),
so dass das Schrägstellen des Einschubes dessen völliges Loslösen von den Auszügen
24 bewirkt. Danach kann der Einschub aus dem Einschubfach 14 vollständig herausgezogen
werden, wobei sich die Auszugschienen 30 aus dem Einschubfach 14 mit herausbewegen
können, indem die Halteschienen 34 des Einschubes mit ihrem Hinterende noch auf diesen
Auszugschienen aufruhen.
[0020] Die Befestigung des Einschubes auf den Auszügen 24 gestaltet sich ebenso einfach,
indem die Schenkel 38 seiner Halteschienen 34 mit ihrem Hinterende zunächst auf die
ausziehbaren Auszugschienen 30 aufzulegen sind. Danach kann der Einschub abgesenkt
werden, so dass er auf den Auszugschienen 30 vollständig aufruht. Es ist aber auch
möglich, diesen in einer leicht angehobenen und aus Fig. 5 ersichtlichen Stellung
in das Einschubfach 14 zunächst ein Stück hinein zu schieben, wobei die Auszugschienen
30 in beiden Fällen sich zunächst zusammen mit dem Einschub in das Einschubfachso
lanae hineinbewegen werden, bis sie ihre durch einen nicht näher gezeigten Anschlag
definierte Einschiebeendstellung erreicht haben.
[0021] Zum Festlegen des Einschubes auf den Auszugschienen 30 ist dieser anschliessend parallel
zu den Auszugschienen und relativ zu diesen in das Einschubfach weiter hinein zu verschieben,
wobei schließlich die Anlauffläche 48 der Rastnasen 46 der Rastglieder 40 auf der
Auflauffläche 50 der Anschläge 42.auftreffen und dadurch die Rastnasen nach unten
ausgelenkt werden, so dass sie die Anschläge 42 überfahren und nach Passieren derselben
in ihre in Fig. 1 gezeigte Anschlagstellung hochschnappen können. Bei dieser Relativverschiebung
des Einschubes zu den Auszugschienen 30 kommen auch die sickenartigen Vorsprünge 52
der Halteschienen 34 des Einschubes mit den schlitzartigen Ausnehmungen 54 der Auszugschienen
30 in formschlüssigen Eingriff, so dass der Einschub im Bereich seines Vorderendes
gegen ein unbeabsichtigtes Abheben von diesen Auszugschienen gesichert und auf diesen
in Längsrichtung festgelegt ist.
[0022] Die beschriebene Konstruktion bietet den wesentlichen Vorteil, dass sich der Einschub
in jeder beliebigen Relativstellung der Auszugschienen 30 der beiden Auszüge 24 zueinander
auf diesen festlegen läßt, indem der Einschub zumindest mit seinem Hinterende auf
die Auszugschienen aufzulegen und danach in das
Einschubfach so weit hineinzuschieben ist, bis er sich auf die Auszugschienen völlig
auflegen läßt. Diese bewegen sich dann von selbst beim weiteren Einschieben des Einschubes
bis in ihre innere Endstellung, wonach dann die zur Einschubverrastung erforderliche
Einschubbewegung relativ zu den Auszugschienen 30 noch durchzuführen ist.
[0023] Bei dem in den Fig. 6 bis 9 gezeigten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eine
Schublade 56 innerhalb eines-Schubladenfachs 58 mittels Auszügen 60 verschiebbar geführt
und auf deren ausziehbaren Auszugschienen 62 durch Verrasten lösbar befestigt. Bei
diesem Ausführungsbeispiel dient zur Verrastung der Schublade ein im Bereich des Vorderendes
der längs beweglichen Auszugschiene 62 an dieser angeordnetes Rastglied in Form einer
Rastzunge 64, die aus dem äusseren U-Schenkel 66 eines im Querschnitt U-förmigen Aufnahmekörpers
68 ausgestanzt ist, der mit seinem anderen U-Schenkel 70 an der Längsseite der Auszugschiene
62 befestigt ist. Im Bereich des Hinterendes ist an der Aussenseite der Auszugschiene
62 ein beispielsweise zapfenförmiger Positionieranschlag 72 angeordnet, an dem eine
Anschlagfläche 74 der Schublade anlegbar ist. Diese ist an einem Ansatzstück 76 angeformt,
das an der Längsseite der Schubladenzarge angeordnet ist und an deren Unterseite vorsteht.
[0024] Der Rastzunge 64 des Aufnahmekörpers 68 der Auszugschiene 62 ist an der Längsseite
der Schubladenzarge 78 ein über diese nach unten vorstehendes Ansatzstück 80 zugeordnet,
das eine fensterartige Rastausnehmung 82 besitzt. Im verrasteten Zustand der Schublade
mit den mittels eines wälzkörpergelagerten Führungskörpers 84 auf den gehäusefesten
Auszugschienen 86 der Auszüge 60 geführten Auszugschienen 62 greift das Ansatzstück
80 zwischen die beiden U-Schenkel 66, 70 des Aufnahmekörpers 68 ein, wobei die in
Richtung U-Schenkel 70 im Querschnitt konkav gekrümmte Rastzunge 64 in die Rastausnehmung
82 des Ansatzstückes 80 im wesentlichen formschlüssig eingreift. Diese Raststellung
der Schublade ist aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich.
[0025] In dieser Stellung bildet die freie Stirnkante 88 der Rastzunge 64 eine Anschlagkante,
welche einem Stirnrand 90 der Rastausnehmung 82 benachbart ist. Infolgedessen wird
sich beim Herausziehen der Schublade der Stirnrand 90 an die Anschlagkante 88 der
Rastzunge 64 anlegen und verhindern, dass die Schublade, nachdem die Auszugschienen62
ihre Ausziehendstellung erreicht haben, von diesen heruntergezogen werden kann.
[0026] Zum Lösen der Schublade von den Auszugschienen 62 ist deren Schubladenvorderteil
anzuheben, wobei ein durch die Rastzunge 64 im Zusammenwirken mit dem unteren Längsrand
92 der Rastausnehmung 82 des Ansatzstückes erzeugtes Rastreibmoment überwunden und
durch die Rastzungen beider Aufnahmekörper 88 der Auszüge 60 die Schublade 56 freigegeben
wird. Danach kann die Schublade in der entsprechenden Schräglage aus dem Schubladenfach
herausgezogen werden, wobei sich die Auszugschienen'62 mit nach aussen bewegen werden.
[0027] Zum Festlegen der Schublade auf den Auszugschienen 62 ist diese auf den letzteren
aufzulegen und so lange ins Innere des Schubladenfaches zu verschieben, bis die Auszugschienen
62 ihre Einschiebeendstellung erreicht haben, so dass nach einer weiteren Relativverschiebung
der Schublade deren Anschlagflächen 74 mit den Positionieranschlägen 72 der Auszugschienen
62 in Berührung kommen und die Rastzungen 64 in die Rastausnehmungen 82 der Ansatzstücke
80 einrasten.
[0028] Auch bei dieser Ausführungsform ist es möglich, die Schublade in jeder beliebigen
Stellung, die die Auszugschienen 62 beider Auszüge 60 zueinander einnehmen, auf diese
aufzulegen, wobei sich dann bei Verschieben der Schublade in das Schubladenfach hinein
zwangsläufig deren Verrastung mit den Auszugschienen ergibt.
[0029] Die
Fig. 1o bis 14 zeigen von einem Gestell 100 eine Seitenwand 102, an der die stationäre
Auszugschiene lo4 einer Auszugführung 1
06 mittels nicht gezeigter Schrauben oder dergleichen befestigt ist. Die letztere hat
ferner eine verschiebbare Auszugschiene 108, die z.B. mittels gleichfalls nicht gezeigter
und in einem Kugelkäfig gehaltener Lagerkugeln an der stationären Auszugschiene lo4
längsverschiebbar gehalten ist. Auch hier sollen wieder zwei Auszugführungen 1
06 für jeden aus dem Gestell 100 herausziehbaren Träger vorgesehen sein, zwischen denen
eine den Träger bildende Schublade 11o angeordnet ist. Die Seitenwände 112 dieser
Schublade besitzen erfindungsgemäß jeweils eine Längsschulter 114, mit denen die Schublade
auf den Auszugschienen lo8 der Auszugführungen lo6 aufliegt, wie dies Fig. 13 erkennen
läßt.
[0030] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besitzen die verschiebbaren Auszugschienen
1
08 im Bereich ihrer vorderen Enden jeweils einen Vorsprung 116, welcher das erste Sicherungselement
einer erfindungsgemäßen Rastverbindung bildet. Vorteilhafterweise besitzt dieser Vorsprung
eine untere und eine obere Auflauffläche 116 a bzw. 116 b, die das Herstellen bzw.
Lösen der Rastverbindung erleichtern, wie dies im folgenden noch beschrieben werden
wird.
[0031] An der Schublade 11o ist als zweites Sicherungselement der erfindungsgemäßen Rastverbindung
eine Federzunge 118 befestigt, und zwar erfindungsgemäß derart, daß zwischen der unverformten
Federzunge und der benachbarten Schubladenseitwand 112 ein Spalt 12o entsteht, dessen
Breite der Materialstärke der verschiebbaren Auszugschiene 1
08 entspricht, wie dies deutlich die Fig. 11 erkennen läßt. Diese Federzunge besitzt
auf ihrer der Schubladenseitenwand 112 zugekehrten Seite ihres hinteren Endes eine
Auflauffläche 118 a und vor dieser eine taschenartige Ausnehmung 118 b, die erfindungsgemäß
zumindest nach vorn und nach hinten sowie nach unten begrenzt ist und infolgedessen
eine vordere Anschlagkante 118 c, eine hintere Anschlagkante 118 d und eine untere
Begrenzung 118 e bildet.
[0032] Zum Verrasten der Schublade 11o mit der verschiebbaren Auszugschiene 1
08 der Auszugführungen kann also so vorgegangen werden, daß man die verschiebbaren
Auszugschienen 1
08 etwas aus dem Gestell loo herauszieht, die Schublade mit ihren Längsschultern 114
auf die verschiebbaren Auszugschienen 1
08 auflegt, wobei sich die Federzungen 118 noch vor den verschiebbaren Auszugschienen
1
08 befinden, und dann Schublade samt verschiebbaren Auszugschienen in das Gestell 1
00 hineinschiebt. Nachdem die verschiebbaren Auszugschienen 1
08 gegen die nicht gezeigten, ihre hinteren Endstellungen definierenden Anschläge gestoßen
sind, gleiten die Federzungen 118 dank der Auflaufflächen 118 a auf den Vorsprüngen
116 auf, wenn man die Schublade 11
0 weiter in das Gestell 100 hineindrückt, worauf die Vorsprünge 116 in den Ausnehmungen
118 b einrasten.
[0033] Erfindungsgemäß bildet jeder der Vorsprünge 116 mit der vorderen Anschlagkante 118
c und mit der hinteren Anschlagkante 118 d ein Anschlagpaar, welches Längsverschiebungen
der Schublade 11o gegenüber den verschiebbaren Auszugschienen 1
08 verhindert.
[0034] Wegen der erfindungsgemäß gegenüber der Vertikalen geneigten Auflauffläche 116 b,
die statt am Vorsprung 116 auch an der Federzunge 118 vorgesehen sein könnte, läßt
sich die Rastverbindung aber auch leicht lösen, indem die Schublade einfach angehoben
wird, wobei es genügt, den vorderen Teil der Schublade von den Auszugführungen abzuheben.
Dank der unteren Auflauffläche 116 a am Vorsprung 116 wäre es natürlich auch möglich,
zum Verrasten der Schublade 11o mit den verschiebbaren Auszugschienen 1
08 umgekehrt wie beim Lösen der Verrastung vorzugehen, jedoch ist die zunächst beschriebene
Methode wesentlich einfacher, da man dann auf ein Ausrichten der beiden Auszugschienen
1
08 relativ zur Schublade 11
0 verzichten kann.
[0035] Nach-einem weiteren Merkmal der Erfindung entspricht die Höhe der Federzunge 118
dem lichten Abstand des oberen und unteren Schenkels 1
04 a der stationären Auszugschiene 104 voneinander, so daß bei montierter und vollständig
eingeschobener Schublade 11o die Federzunge 118 passend in das von der stationären
Auszugschiene 1
04 gebildete U-Profil eingreift, wie dies die Fig. 13 erkennen läßt. Auf diese Weise
läßt sich erreichen, daß z.B. trotz eines Spiels in den Auszugführungen zumindest
der vordere Teil der Schublade 11o im vollständig eingeschobenen Zustand stets eine
vorbestimmte Position relativ zum Gestell 1
00 einnimmt, da durch die Federzungen 118 die Schublade ja gegenüber den stationären
Auszugschienen 1
04 positioniert wird. Um schließlich das Einlaufen der Federzungen 118 in die stationären
Auszugschienen 1
04 zu erleichtern und die Einschiebbarkeit auf alle Fälle sicherzustellen, weist die
Federzunge 118 zumindest unten, vorzugsweise aber auch oben Auflaufflächen 118 f auf.
[0036] Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Rastverbindung ist darin zu sehen, daß
sie zwischen den Auszugschienen der Auszugführung angeordnet ist, da auch bei vollständig
eingeschobener Schublade beide Sicherungselemente (Federzunge 118 und Vorsprung 116)
zwischen den Auszugschienen lo4, lo8 liegen. Die Erfindung bringt also keinen Raummehrbedarf
mit sich, und dies, obwohl das an der Schublade angeordnete Sicherungselement zusammen
mit der stationären Auszugschiene auch noch eine Abstützvorrichtung bildet.
[0037] Die in den Fig. 15 und 16 dargestellte vierte Ausführungsform zeigt, wie sich die
erfindungsgemäße Rastverbindung nach den Fig. 10 bis 14 mit Vorteil auf Kunststoffschubladen
anwenden läßt, welche an den Seiten, d.h. im seitlichen Bereich der sog. Schubladenzarge,
doppelwandig sind, so daß in die Schubladenseitenwände von unten oder von hinten wie
üblich sogenannte Adapter eingeschoben werden können, mit deren Hilfe sich die Schubladen
an bestimmte Auszugführungen anpassen lassen. Derartige Kunststoffschubladen werden
entweder im Tiefzieh- oder Spritzguß-Verfahren hergestellt, und auch bei den Adaptern
handelt es sich meist um Kunststoff-Spritzgußteile.
[0038] Der in Fig. 15 gezeigte Vertikalschnitt quer zur Verschieberichtung einer Kunststoff-Schublade
200 läßt eine äußere Seitenwand 2o2 und eine innere Seitenwand 2o4 der Schublade erkennen,
die einen nach unten und hinten offenen Kanal 2o6 bilden sollen. In diesen Kanälen
der beiden seitlichen Partien der Schublade 2oo wird jeweils ein Adapter 2o8 durch
nicht gezeigte, jedoch übliche Mittel befestigt (z.B. durch Kleben oder durch Einrasten
von Nasen des einen Teils in Ausnehmungen des anderen Teils), und erfindungsgemäß
sind an diese Adapter in deren vorderen Bereichen Federzungen 21o angespritzt, die
den Federzungen 118 der Ausführungsform nach den Fig. 1o bis 14 entsprechen. Diese
lassen sich genau in derselben Weise wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform
mit den verschiebbaren Auszugschienen 212 von Auszugführungen 214 verrasten, deren
stationäre Auszugschienen 216 über Befestigungsteile 218 an Seitenwänden 22o eines
Gestells befestigt sind. Die den Vorsprüngen 116 entsprechenden Vorsprünge der Auszugschienen
212 sind mit 222 bezeichnet worden, die den Ausnehmungen 118 b der Federzungen 118
entsprechenden Ausnehmungen der Federzungen 21o mit 224.
[0039] Alle im Zusammenhang mit der Ausführungsform nach den Fig. 1o bis 14 beschriebenen
Merkmale und Vorteile treffen auch auf die Ausführungsform nach den Fig. 15 und 16
zu, die darüber hinaus den Vorteil besitzt, daß sich die einen Sicherungselemente
der erfindungsgemäßen Rastverbindung nahezu kostenlos herstellen lassen, indem sie
an die Adapter angespritzt werden.
1. Auszugführung für aus einem Gestell ausziehbare Träger, wie Schubladen oder dergleichen,
mit mindestens zwei aneinander längsverschiebbar geführten Auszugschienen, von denen
eine erste mit dem Gestell verbindbar und die zweite gegenüber der ersten zwischen
durch Anschläge definierten Endstellungen verschiebbar ist, wobei der Träger von oben
auf die zweite Auszugschiene aufsetzbar und auf dieser durch Sicherungselemente in
Verschieberichtung festlegbar sowie durch Anheben mindestens seines vorderen Teils
von der zweiten Auszugschiene von dieser wieder lösbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sicherungselemente (40, 42; 64, 82; 116, 118; 210, 222) eine mindestens in
Ausziehrichtung des Trägers (12; 56; 110; 200) wirksame sowie durch Anheben mindestens
des vorderen Trägerteils lösbare Rastverbindung bilden, mindestens das eine Sicherungselement
(40; 64; 118; 210) als quer zur Führungsrichtung der Auszugführung federndes Rastglied
und das andere, als Anschlag dienende Sicherungselement (42; 82; 116; 222) derart
ausgebildet ist, daß der Träger durch Verschieben längs der zweiten Auszugschiene
(24; 62; 108; 216) in Einschieberichtung mit dieser verrastbar ist.
2. Auszugführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Sicherungselemente
eine zur Führungsrichtung schräge Auflauffläche (48; 118 a) aufweist.
3. Auszugführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Längsabstand
von den Sicherungselementen am Träger (12) und an der zweiten Auszugschiene (26) in
Einschieberichtung zusammenwirkende Anschläge (z.B. 52, 54) vorgesehen sind.
4. Auszugführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungselemente
(116, 118) eine in Auszieh- und Einschieberichtung wirksame Rastverbindung bilden.
5. Auszugführung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem vorderen Teil der zweiten Auszugschiene (z.B. 24) sowie des Trägers (z.B.
12) eine in Aufsetz- und Abheberichtung des letzteren federnd ein- bzw. ausrastbare
Federrastverbindung bildende Sicherungselemente (52, 54) verbunden sind.
6. Auszugführung nach Anspruch 5, daß die in Ausziehrichtung wirksame Rastverbindung
(z.B. 116, 118) auch die Federrastverbindung bildet.
7. Auszugführung nach den Ansprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Federrastverbindung
(z.B. 52, 54) die in Einschieberichtung zusammenwirkenden Anschläge bildet.
8. Auszugführung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an einem mit dem vorderen Teil des Trägers (z.B. 110) fest verbundenen Sicherungselement (z.B. 118) sowie am vorderen Teil der ersten
Auszugschiene (z.B. lo4) Abstützmittel zur Festlegung der Position, insbesondere der
Höhenlage, des vorderen Trägerbereichs bei zusammengeschobener Auszugführung vorgesehen
sind.
9. Auszugführung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützmittel eine
beim Zusammenschieben der Auszugführung in vertikaler Richtung wirksame, schräg zur
Führungsrichtung verlaufende Auflauffläche (118 f) aufweisen.
10. Auszugführung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Auszugschiene
(104) zumindest in ihrem vorderen Bereich einen einem liegenden U entsprechenden Querschnitt
aufweist, zwischen dessen horizontale Schenkel (104 a) das mit dem Träger (110) verbundene, zungen-oder leistenförmig ausgebildete Sicherungselement (118) passend
einschiebbar ist.
11. Auszugführung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Träger und die zweite Auszugschiene miteinander verrastbar sind, nachdem die
letztere ihre Einschiebeendstellung erreicht hat.
12. Auszugführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in Ausziehrichtung
wirksame Rastverbindung (z.B. 40, 42) hinten am Träger bzw. am Hinterende der zweiten Auszugschiene vorgesehen ist.
13. Auszugführung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das eine Sicherungselement (z.B. 118) als quer zur Führungsrichtung auslenkbare
Federzunge ausgebildet ist, die in der eingerasteten Stellung das andere Sicherungselement
(z.B. 116) übergreift.
14. Auszugführung nach den Ansprüchen 2 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflauffläche
(118 a) an der Federzunge (118) vorgesehen ist.
15. Auszugführung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Federzunge (44),
der zugeordneten Auszugführung (24) benachbart, an der Trägerunterseite angeordnet
ist und über das hintere Trägerende übersteht.
16. Auszugführung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 10, mit einem Kunststoff-Adapter
zum Einsetzen in doppelwandige Schubladenzargen, dadurch gekennzeichnet, daß das trägerseitige
Sicherungselement (210) an den Adapter einstückig angeformt ist.