| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 043 012 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
20.03.1985 Patentblatt 1985/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.06.1981 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)4: A63B 49/02 |
|
| (54) |
Rahmen für einen Tennisschläger
Frame for a tennis racket
Cadre pour raquette de tennis
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT CH DE FR IT LI SE |
| (30) |
Priorität: |
27.06.1980 DE 3024234
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
06.01.1982 Patentblatt 1982/01 |
| (71) |
Anmelder: Sommer, Reinhold |
|
D-45149 Essen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Sommer, Reinhold
D-45149 Essen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Happe, Otto, Dipl.-Ing. |
|
Patentanwalt
Meistersingerstrasse 34 45307 Essen 45307 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen aus einem Hohlprofil gebildeten Rahmen für einen Tennisschläger,
dessen Herzstück ebenfalls aus einem Hohlprofil gebildet ist, wobei an jedem Schenkel
des Rahmens im Bereich des Herzstücks jeweils ein Formstück befestigt und jeweils
ein Ende des Herzstücks mit dem Formstück verbunden ist. Das Hohlprofil besteht bei
derartigen Rahmen in der Regel aus Metall oder aus metallverstärktem Kunststoff.
[0002] Bei Rahmen für Tennisschläger ist das Herzstück häufig mittels Nieten mit dem Rahmen
verbunden. So ist ein Rahmen für Tennisschläger bekannt, dessen Herzstück vier dem
Rahmenprofil zugewandte Öre aufweist, die mittels Nieten mit dem Rahmenprofil verbunden
sind (GB-A-212 195). Dabei werden die Öre auf Zug und die Nieten auf Abscherung beansprucht.
Beim Gebrauch dieses Tennisschlägers wird die Nietung so stark beansprucht, dass sich
nach und nach die Nietköpfe lockern. Das führt dazu, dass beim Gebrauch des Tennisschlägers,
also beim Tennisspielen, laute unangenehme Geräusche auftreten, die durch Reibung
zwischen dem Herzstück und dem Rahmen sowie zwischen den Nieten und den vorgenannten
Teilen verursacht werden. Auch kommt es vor, dass die Nieten brechen. Darüber hinaus
weist dieser Tennisschläger den erheblichen Nachteil auf, dass er sich verdreht, wenn
der Ball nicht genau mittig auf die Schlagfläche auftrifft, mit der Folge, dass der
Ball nicht in die gewünschte Richtung fliegt.
[0003] Bei einem anderen bekannten Rahmen der eingangs genannten Art für einen Tennisschläger
sind die Enden des aus einem Hohlprofil gebildeten Herzstückes in als muffenartige
Ringe ausgebildete Formstücke eingesteckt, die das Rahmenprofil umschliessen (GB-A-246
763). Ferner sind die Enden des Herzstücks mit den muffenartigen Ringen verschweisst.
Durch das Schweissen treten jedoch Werkstoffspannungen auf, die zum frühzeitigen Bruch
des Rahmens führen. Durch die Art der Befestigung des Herzstücks mit dem Rahmen kann
der Rahmen auch nicht sehr torsionssteif ausgebildet werden. Rahmen dieser Art haben
sich daher in der Praxis nicht durchsetzen können.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rahmen der eingangs genannten Art
derart auszubilden, dass eine sichere Verbindung des Herzstücks mit dem Rahmen gewährleistet
ist und dass diese sichere Verbindung auch nach längerem Gebrauch des Tennisschlägers
erhalten bleibt.
[0005] Die Lösung der gestellten Aufgabe besteht darin, dass bei einem Rahmen der eingangs
genannten Art jedes Formstück mit einer seiner Stirnflächen auf der Innenseite des
Rahmens befestigt ist und mit der anderen Stirnfläche in Längsrichtung des Herzstückes
weist und dass jeweils ein Ende des Herzstücks in etwa der Längsrichtung des Herzstücks
auf eines der Formstücke aufgesteckt oder in eines der Formstücke eingesteckt ist.
Dadurch sitzt das Herzstück zwischen den beiden Schenkeln des Rahmens unverrückbar
fest.
[0006] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung entspricht die äussere Form der
Formstücke etwa der Form des Innenraumes des das Herzstück bildenden Hohlprofils,
so dass die Enden des das Herzstück bildenden Hohlprofils auf die Formstücke aufgesteckt
werden können. Dadurch erhält der Tennisschläger ein besonders gefälliges Aussehen.
[0007] Bei anderen Ausführungsformen der Erfindung weist entweder jedes Formstück an seinem
dem Herzstück zugewandten Ende einen Hohlraum auf, dessen Form etwa der äusseren Form
des das Herzstück bildenden Hohlprofils entspricht, oder ist jedes Formstück an seinem
dem Herzstück zugewandten Ende mit einer Ringnut versehen, deren Querschnitt etwa
dem Querschnitt des das Herzstück bildenden Hohlprofils entspricht.
[0008] Zweckmässigerweise ist jedes Formstück mittels einer Schraube mit dem Rahmen verbunden.
Bei Schraubverbindungen kann durch in der Technik allgemein bekannte Massnahmen ohne
besonderen Aufwand eine Sicherung der Schraubenmutter gegen unbeabsichtigtes Lösen
herbeigeführt werden.
[0009] Die Befestigung der Formstücke an dem Rahmen kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung
dadurch noch haltbarer gemacht werden, dass zwischen den sich berührenden Flächen
jedes Formstückes und des Rahmens ein Kleber aufgebracht ist.
[0010] Um eine Bewegung des Herzstückes gegenüber den Formstücken auch dann mit Sicherheit
auszuschliessen, wenn infolge ungünstiger Toleranzen zwischen den Formstücken und
den diese umgreifenden bzw. in diese eingreifenden Enden des das Herzstück bildenden
Profils ein Ringspalt vorhanden sein sollte, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung
zwischen den sich berührenden Flächen jedes Formstückes und des Herzstückes ein Kleber
aufgebracht.
[0011] Ein besonders günstiger Kräfteverlauf an den Übergangsstellen zwischen dem Rahmen
und dem Herzstück ergibt sich dadurch, dass das Herzstück aus dem gleichen Profil
gebildet ist wie der Rahmen.
[0012] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Rahmen für einen Tennisschläger in Vorderansicht,
Fig. 2 die in Fig. 1 durch den Kreis II gekennzeichnete Einzelheit in grösserem Massstab,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-111 in Fig. 2.
[0013] Der in der Zeichnung dargestellte Rahmen 1 ist aus einem Hohlprofil gebildet. An
den beiden Innenseiten des Rahmens 1, im Bereich des ebenfalls aus einem Hohlprofil
gebildeten Herzstückes 2, ist jeweils ein Formstück 3 mittels einer Schraube 4 befestigt
(Fig. 2 und Fig. 3). Auf die beiden Formstücke 3 sind die Enden des das Herzstück
2 bildenden Hohlprofils aufgesteckt. Die Enden des das Herzstück 2 bildenden Hohlprofils
können aber auch in die Formstücke 3 eingesteckt sein; in Fig. 2 ist ein entsprechendes
Formstück 3 mit strichpunktierten Linien angedeutet. Zwischen den sich berührenden
Flächen des Rahmens 1 und der Formstücke 3 sowie des Herzstückes 2 und der Formstücke
3 ist ein Kleber vorgesehen.
1. Aus einem Hohlprofil gebildeter Rahmen (1) für einen Tennisschläger, dessen Herzstück
(2) ebenfalls aus einem Hohlprofil gebildet ist, wobei an jedem Schenkel des Rahmens
(1) im Bereich des Herzstücks (2) jeweils ein Formstück (3) befestigt und jeweils
ein Ende des Herzstücks (2) mit dem Formstück (3) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,
dass jedes Formstück (3) mit einer seiner Stirnflächen auf der Innenseite des Rahmens
(1) befestigt ist und mit der anderen Stirnfläche in Längsrichtung des Herzstücks
(2) weist und dass jeweils ein Ende des Herzstücks (2) in etwa der Längsrichtung des
Herzstücks (2) auf eines der Formstücke (3) aufgesteckt oder in eines der Formstücke
(3) eingesteckt ist.
2. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Form der Formstücke
(3) etwa der Form des Innenraumes des das Herzstück (2) bildenden Hohlprofils entspricht.
3. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Formstück (3) an seinem
dem Herzstück (2) zugewandten Ende einen Hohlraum aufweist, dessen Form etwa der äusseren
Form des das Herzstück (2) bildenden Hohlprofils entspricht.
4. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Formstück (3) an seinem
dem Herzstück (2) zugewandten Ende mit einer Ringnut versehen ist, deren Querschnitt
etwa dem Querschnitt des das Herzstück (2) bildenden Hohlprofils entspricht.
5. Rahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Formstück
(3) mittels einer Schraube (4) mit dem Rahmen (1) verbunden ist.
6. Rahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen
den sich berührenden Flächen jedes Formstückes (3) und des Rahmens (1) ein Kleber
aufgebracht ist.
7. Rahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen
den sich berührenden Flächen jedes Formstückes (3) und des Herzstückes (2) ein Kleber
aufgebracht ist.
8. Rahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Herzstück
(2) aus dem gleichen Hohlprofil gebildet ist wie der Rahmen (1).
1. A hollow-section frame (1) for a tennis racket, whose frame heart (2) is hollow-sectioned
as well; whereby, on each frame leg (1) in the area of the frame heart (2), one laminated
moulding (3) each is fastened and one of the respective ends of the frame heart (2)
is connected with the laminated moulding (3); characterised in that each of the laminated
mouldings (3) is fastened with one of its cross-cut ends to the inside of the frame
(1) and points with its other cross-cut end in the approximately lengthwise direction
of the frame heart (2) and that one end each of the frame heart (2) is attached to
or stuck into one of the laminated mouldings (3) in the approximately lengthwise direction
of the frame heart (2).
2. A hollow-section frame in accordance with Claim 1 characterised in that the outer
form of the laminated mouldings (3) corresponds approximately to the form of the inner
chamber of the hollow section building the frame heart (2).
3. A hollow-section frame in accordance with 1 characterised in that each laminated
moulding (3) contains a cavity within the end facing the frame heart (2) that corresponds
approximately to the outer form of the cross section building the frame heart (2).
4. A hollow-section frame in accordance with 1 characterised in that each laminated
moulding (3) is fitted with a snap ring groove whose cross- section corresponds approximately
to the cross- section of the hollow section building the frame heart (2).
5. A hollow-section frame in accordance with 1 to 4 characterised in that each laminated
moulding (3) is connected to the main frame (1) by means of a screw (4).
6. A hollow-section frame in accordance with 1 to 5 characterised in that a glue is
applied between the contact surfaces of the laminated moulding (3) and the main frame
(1).
7. A hollow-section frame in accordance with 1 to 6 characterised in that a glue is
applied between the contact surfaces of each of the laminated mouldings (3) and the
frame heart (2).
8. A hollow-section frame in accordance with 1 to 7 characterised in that the frame
heart (2) is constructed with the same hollow section as that of the main frame.
1. Cadre (1) pour raquette de tennis formé d'un profil creux dont le coeur (2) est
également formé d'un profil creux avec respectivement une pièce profilée (3) fixée
à chaque montant dans le domaine du coeur (2) et avec chaque bout du coeur (2) relié
à la pièce profilée (3), caractérisé en ce que chaque pièce profilée (3) est fixée
avec une de ces surfaces extérieures au côté intérieur du cadre (1) et qu'il montre
avec l'autre surface extérieure en direction longitudinale du coeur (2) et en ce que
chaqu'un des bouts du coeur (2) est, approximativement en direction longitudinale
du coeur (3), attaché sur une des pièces profilées (3) ou emboité dans une des pièces
profilées (3).
2. Cadre selon revendication 1, caractérisé en ce que la forme extérieure de la pièce
profilée (3) correspond approximativement à la forme de l'intérieur du profil creux
formant le coeur (2).
3. Cadre selon revendication 1, caractérisé en ce que chaque pièce profilée (3) dispose
d'un espace creux dans le bout tourné vers le coeur (2) dont la forme correspond approximativement
à la forme extérieure du profil creux formant le coeur (2).
4. Cadre selon revendication 1, caractérisé en ce que chaque pièce profilée (3) est
équipée d'une rainure pour anneaux de retenu au bout tournée vers le coeur (2) dont
la section transversale correspond approximativement à la section transversale du
profil creux formant le coeur (2).
5. Cadre selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que chaque pièce profilée
(3) est fixée au cadre (1) à J'aide d'une vis.
6. Cadre selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que de la colle est
appliquée entre les surfaces de contact de chaque pièces profilée (3) et le cadre
(1).
7. Cadre selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que de la colle est
appliquée entre les surfaces de contact de chaque pièce profilée (3) et le cœur (2).
8. Cadre selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le coeur (2) est
formé du même profil creux que le cadre (1).
